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Die Nebelwanderer

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Die Nebelwanderer

Beitrag von Das Große Licht am Fr Sep 23, 2011 1:06 am

Die Nebelwanderer

Hintergrund:
Nebelwanderer waren einst Bewohner Letums. Genau genommen lebten sie in ihrer Nebelwelt und statteten den Unlichtern nur dann einen Besuch ab, wenn sie auf Jagd gingen, doch schon vor langer Zeit flohen sie aus dem Unlichtreich und nisteten sich in Crepererum ein. Dazu sollte man wissen, dass Letum, Crepererum und Anima jeweils auch eine eigene Nebelwelt besitzen, und diese untereinander nicht miteinander verbunden sind. Auch hier braucht es ein Portal um die Himmelsweiten zu überwinden. Doch warum flohen diese Humanoiden aus Letum? Geboren unter dem Unlichtstern sahen sich auch die Nebelwanderer mit einer unwirtlichen Welt konfrontiert, die nur die stärksten Rassen überleben ließ. Es gab kein Sonnenlicht, dutzende Kreaturen die einem ans Leder wollten und gefährliche Kontrahenten, wie etwa Vampire oder Dunkelelfen, die einem die Beute streitig machten. Das darf man nicht falsch verstehen, Die Geister des Nebels sind im Allgemeinen ein eher gering vorhandenes Völkchen, was ohnehin nicht viel Nahrung aufnehmen muss. Vielmehr fürchteten sie sich vor den anderen Unlichtern und der finsteren Gottheit Nephula, die ihnen diese schweren Bedingungen auferlegt hatte. Daher zogen sie es vor, Letum zu verlassen.

Es war in der Zeit der vielen Portalöffnungen als sich das gesamte Volk der Nebelwanderer geschlossen nach Crepererum aufmachte. Ein feststehendes Portal entstand in ihrer grauen Welt, sodass sie ohne Schwierigkeiten übertreten konnten. Tatsächlich existiert dieses feststehende Portal noch und kann für Reisen nach Anima oder Letum benutzt werden, allerdings erlauben die Nebelwanderer dies nicht, sondern bewachen es mit ihrem Leben. So kam es, dass sich die Geister des Nebels in den Reichen des Zwielichts ausbreiten konnten und weitestgehend in Frieden lebten. All die Auseinandersetzungen zwischen den Lichtern und Unlichtern interessierten sie nicht. Sollten sich die Streithähne ruhig abschlachten, Hauptsache es gab genug Menschenfleisch für die Nebelwanderer.

Rassenmerkmale

Äußeres

Körpergröße: 1.80m – 2.10m
Haarfarbe: grau (selten sind schwarz und weiß, andere Farben kommen nicht vor)
Hautfarbe: grau oder weiß (andere Farben kommen nicht vor)
Augenfarbe: rot ( selten sind alle anderen Farben)

Die Gestalt von Nebelwanderern erscheint auf den ersten Blick geisterhaft und verschwommen, schließlich haben sie im Nebel keine Beine sondern bloß einen rauchartigen Fortsatz, der sie über dem Boden schweben lässt.
Zusammen mit ihren langen Gewändern und den ebenso langen Haaren wirken sie so unwirklich, dass sie selbst dem mutigsten Mann die Furcht ins Herz pflanzen. Ihre rot leuchtenden Augen machen diesen Eindruck dabei nicht gerade zunichte. Ganz im Gegenteil. Vor allem die Menschen in Karatina wissen sich zu erzählen wie die schwebenden Rubine des Nebels funkeln, bevor sie ihre Kinder und Frauen rauben. Jeder Abenteurer sollte sich also merken, dass rote Punkte im Nebel ihren baldigen Tod bedeuten könnten.

Was viele erst gar nicht richtig betrachten können, sind die ganz leicht spitzen Ohren und die scharfen Eckzähne der Nebelwanderer mit denen sie ihre Beute reißen. Die Menschen Crepererums kennen die Nebelwanderer nur als in den Nebeln auftauchende Spukgestalten, über die man sich haarsträubende Geschichten erzählt. Selten bekommt man einen von ihnen tatsächlich zu Gesicht. So ist es auch völlig unbekannt, dass Nebelwanderer lange Roben, Kleider, Umhänge und andere weite Stoffe als Kleidung bevorzugen, da sie in ihrer Welt nur selten ihre Beine zeigen. Das ist für einen Grauen nämlich etwas streng intimes. Es ist schlicht unsittlich auch nur die Form der Beine, durch etwa eine gewöhnliche Hose, zu zeigen. Darüber hinaus ist es aber auch sehr viel praktischer Gewänder und Kleider zu tragen, da es so viel leichter ist, ihre Beine in Rauch und anschließend wieder in Beine zu verwandeln.

In der Welt der Menschen zeigen sich Nebelwanderer am liebsten gar nicht. Sie bleiben im Nebel, lassen ihre Augen bedrohlich glühen und zeigen sich nur dann, wenn sie sich in der überlegenen Position sehen. Um aber auf Jagd zu gehen, ist meist ein subtileres Vorgehen ratsam, daher gibt es viele Nebelwanderer, die sich eine menschliche Gestalt anzaubern, die ihre grauen Farben sowie die roten Augen verbirgt.

Lebensraum
Die ominöse Nebelwelt hat wohl nie ein Normalsterblicher je lebend wieder verlassen. Daher gibt es keine Berichte über dieses graue Land. Tatsächlich gibt es aber so einige Gerüchte über dieses Reich, vornehmlich gestreut von Nebelgeistern, die sich einen Spaß mit den Menschen erlaubten und ihnen Gerüchte wie auch Wahrheiten zuspielten, um zu sehen, welche Legende am Ende daraus entstehen würde. Es heißt in ihrem Land gäbe es keine Farben und auch keinen Tag und Nachtwechsel. Auch gibt es dort weder Pflanze noch Tier, weder Wind noch Wetter. Alles wäre still und unheimlich, eben ständig in Nebel gehüllt. Niemand ahnt, wie nah diese Erzählungen an der Wahrheit dran sind. Fürwahr gibt es keine Farben in der Nebelwelt, außer das rote Leuchten ihrer eigenen Augen, eine Sonne gibt es nicht und auch keinen Mond oder Sterne. Alles scheint immer gleich auszusehen und nur die Bemühungen der Gedankenformer bringen Abwechslung in diese graue Welt. Sie sind der Grund warum es Gebäude und Straßen, ja kleine Dörfer und ganze Städte gibt. Auch Flüsse, Pflanzen und Berge werden durch Gedankenformer imitiert, doch auf Tiere oder Wind verzichten sie fast gänzlich. Zudem herrscht immer eine gleiche angenehm warme Temperatur, sodass man nicht friert oder gar schwitzen muss. Man kann sich die Nebelwelt ansonsten wie eine Art graues Spiegelbild der tatsächlichen Welt vorstellen, die allein durch den Nebel und auch nur mithilfe eines Nebelwanderers oder Dunstspringers betreten werden kann.

Allerdings verzichten Gedankenformer darauf, die Städte der Menschen nachzubilden, da es sich für die geringe Anzahl von Nebelwanderern einfach nicht lohnt. Es gibt lediglich eine handvoll Dörfer und vier Städte, die sich jeweils in den Nebelreichen von den Wilden Landen, Riguskant, Karatina, Forcewald und Tragalún befinden. Die Hauptstadt Kargaltra befindet sich in Karatina, Grauenhoch liegt in den Wilden Landen, Untertann liegt in Forcewald, Wispengacht in Riguskant und Nehewym in Tragalún. Aufgrund der teils weiten Entfernung der Städte untereinander ziehen die Grauen ein Reisen per Dunstspringer vor.  

Fortpflanzung
Einfach gesagt, verhält es sich bei den Nebelwanderern wie bei den Menschen, allerdings gibt es auch hier einen wesentlichen Unterschied. Schwangere Nebelwanderer können ihre Beine nicht mehr in Rauch verwandeln, erst nach der Geburt ist dies wieder möglich. Für den Geschlechtsakt ist es natürlich auch notwendig die Beine zu manifestieren. Im Alter von 12 Jahren sind Nebelwanderer geschlechtsreif. Allerdings sind Nebelwanderer nicht sonderlich fruchtbar und bringen höchstens ein bis zwei Kinder zur Welt. Sie können sich mit anderen Humanoiden paaren, allerdings nicht mit den Feenvölkern. Für Skars und Rakshuk sind spezielle Vorbereitungen nötig, Nachwuchs entsteht dabei aber keiner.

Nahrung
Die Ernährung der Nebelgeister ist einseitig und sehr speziell, so ernähren sie sich ausschließlich von rohem Menschenfleisch, können aber auch das Fleisch anderer humanoider Völker verspeisen, wie zum Beispiel der Elfen oder Lumenare. Nicht genießbar sind das Dunkelelfenfleisch aufgrund des giftigen Blutes, das kalte Skarfleisch, sowie das Fleisch von Vampiren. Tiere, sowie tierähnliche Geschöpfe (Tiermenschen, Rakshuk, Neptaner) schmecken ihnen nicht, sättigen aber für eine kurze Weile. Ernährt sich ein Nebelwanderer gesund, also vornehmlich mit Mensch auf der Speisekarte, brauchen sie immer nur einmal in der Woche zu essen. Wenn sie aber essen, dann wirklich lange und sehr viel. Dabei schrecken sie auch vor Gedärmen nicht zurück. Anderes Essen bekommt ihnen nicht, macht sie nicht satt oder schmeckt einfach fade. Sie bevorzugen rohes Fleisch. Da es in ihrer Welt kein Feuer gibt, erhitzen sie ihre Speisen nicht.

Besondere Fähigkeiten/ Eigenschaften:
Nebelwanderer können ihre Beine in Rauch verwandeln und damit über dem Boden schweben. Fliegen können sie damit nicht. Dafür können sie als Geist sehr schnell sein, obgleich das Auflösen der Beine nur im Nebel funktioniert. Auch ist es ihnen möglich eine menschliche Gestalt anzunehmen, was aber ähnlich wie eine Illusion funktioniert und daher auch durchschaut werden kann. Ihre Augen können sie leuchten lassen, wann sie es möchten, in der Dunkelheit können sie damit aber nicht sehen. Es dient vielmehr der Abschreckung oder dem Ängstigen ihrer Beute.
Nebelgeister fühlen sich im Nebel am wohlsten. Sie können sich aber unendlich lange von ihrem Element fernhalten und brauchen es nicht unbedingt zum Leben. Wichtiger ist wohl ihre Magie, die ausschließlich auf mentalen Fähigkeiten beruht und die einzige Waffe eines Nebelwanderers darstellt. Ihre Körper sind leicht und nicht sonderlich kräftig. Mit einem Menschen können sie sich nicht messen, dafür strotzen sie nur so vor Mana und Willenskraft sodass sie sogar Illusionsmagie leicht durchschauen können. Diese wirkt bei den Grauen einfach nicht. Mehr noch besitzen Nebelwanderer eine hohe Widerstandskraft gegenüber jeglichen mentalen Angriffen, die zunächst überwunden werden muss, wenn man sie auf diese Weise angreifen will.
Zudem sei noch angemerkt, dass die Nebelwanderer im Nebel Crepererums nicht zu sehen brauchen, da sie innerhalb dessen die Umgebung praktisch 'spüren'. Sie wissen instinktiv wo sich ein Baum oder ein Tier befindet und natürlich wird dadurch auch das Erspähen von Beute vereinfacht. Allerdings ist dies auch nur möglich, wenn ihr potenzielles Opfer mit ihnen im Nebel steht. Außerhalb des Nebels sehen sie es nicht mehr und auch wenn sie selbst den Nebel verlassen, müssen sie sich wieder auf ihre Augen und Ohren verlassen.

Magie:
Die Magie der Nebelwanderer ist eingeschränkt. Sie beschränkt sich auf Telekinetische, Telepathische und Geist betreffende Magie, wodurch es ihnen möglich ist, Illusionen zu erschaffen, Gegenstände zum schweben zu bringen, Gedanken zu lesen, miteinander telepathisch zu kommunizieren, Geister zu rufen und andere unglaubliche Dinge, die vor allem ihre mentalen Kräfte fordern,die ihrer Feinde schwächen oder deren Wahrnehmung verzerren. Andere Magierichtungen können sie nicht erlernen. Außerdem trägt jeder Nebelwanderer zumindest ein geringes Magiepotenzial in sich.

Gesellschaft
Regierung
Die Zivilisation der Nebelwanderer ist klein, aber eng miteinander verbunden. Jede ihrer Städte besitzt einen Weltenbewahrer und diese stehen in einem regen telepathischem Kontakt. Sie sind die mächtigsten Gedankenformer und halten die Nebelwelt aufrecht. Daher ist es ihnen untersagt ihre Stadt zu verlassen. Ihre Rolle ähnelt eher einer Knechtschaft denn wirklich einer Machtposition. Natürlich entscheiden sie über die Geschicke der gesamten Nebelwandererschaft aber zu einem hohen Preis. Weltenbewahrer bleiben ihr Leben lang eben solche und sind stets auf der Suche nach einem geeigneten Nachfolger, der mindestens genauso mächtig sein muss wie sie selbst. Niemand reißt sich um den Posten als Weltenbewahrer aber wenn man als solcher auserkoren wurde, bleibt einem nichts anderes übrig als den Wünschen des Regierenden gerecht zu werden.

Berufe
Diese Liste dient nur der Anregung, und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Besonders angesehen:

Weltenbewahrer
Gedankenformer

Üblich:

Gedankenformer
Nebelweber
Menschenjäger
Ordnungshüter
Söldner
Diener
Lehrer
Diplomaten

Besonders verschmäht:

kriminelle Berufe

Selten:

Weltenbewahrer


Gedankenformer sind der Grundstein der grauen Gesellschaft, denn sie sorgen nicht nur für schöne Behausungen und hübsche Städte, sie formen alles, was die Nebelwelt ausmacht und das nicht nur als große Weltenbewahrer sondern auch im Kleinen. Sie machen Kleidung, Schmuck, Dekoration, die Währung – die Neblaten -  ja sogar künstlerische Arbeiten wie Gemälde oder Portraits, je nach Spezialisierung. Auch Waffen fertigen sie an, damit diese von Jägern oder Söldnern durch Telekinese im Kampf benutzt werden können. Dazu benötigen sie nichts weiteres als den Nebel um sich herum, der größtenteils von Nebelwebern hergestellt wird. Gedankenformer formen mithilfe ihrer Hände und geistigen Magie aus Nebel große wie auch kleine Werke und verkaufen diese dann weiter. Nebelweber hingegen verkaufen bloß den Rohstoff. Gegenstände die aus Nebel hergestellt wurden, besitzen eine gleichwertige Qualität wie die Gegenstände aus dem Zwielichtreich, sie können hart, weich, samtig, rau, glatt, schwer oder leicht sein denn auch diese Eigenschaften werden ihnen von Gedankenformern verliehen. Man kann sie auch mit in die Menschenwelt nehmen, ohne dass sie sich dematerialisieren. Der einzige Aspekt der sie anders macht ist die Farbe: sie werden stets in grauen Tönen gehalten sein.

Die Gesellschaft unterliegt einer starren Hierarchie an dessen Spitze die Weltenbewahrer stehen. Ihnen folgen die großen Familiennamen, die von besonders mächtigen Nebelwanderern begründet wurden. Der Besitzer eines solchen Familiennamens wird als Acareth bezeichnet. In der Kultur der Grauen gibt es nämlich keine Familien wie wir sie kennen. Der Acareth besitzt einen Harem aus Frauen mit denen er Kinder zeugt. Diesen Platz, der mit einem Familiennamen einher geht, hat er sich in Duellen erkämpft. Die Mädchen kriegen den Namen vererbt, die Jungen nicht. Daher werden sie ab einem gewissen Alter in die Welt hinaus geschickt. Eine Familie besteht im gewöhnlichen Fall aus drei Frauen, einem Mann und drei Kindern. Große Familien können aus fünf bis acht Frauen und dementsprechend aus fünf bis zehn oder mehr Kindern bestehen, diese sind aber selten und haben dann auch höhere Machtpositionen inne. Häufig gibt es aber eher Familien mit vielen Frauen aber verhältnismäßig wenigen Kindern, da es um die Fruchtbarkeit der Nebelwanderer nicht so gut bestellt ist.

Dementsprechend sind alle Frauen entweder in ihrer ursprünglichen Familie oder in eine andere Familie eingeheiratet. Männer schließen sich hingegen häufig zu Gruppen zusammen, um irgendwann selbst einen Namensträger herauszufordern und dessen Familie zu übernehmen. Anderweitig ist es ihnen nicht vergönnt mit einer Frau zusammen zu sein. Die Frauen hingegen sind selten frei und meist einem Harem zugehörig. Damit geht der absolute Schutz der Familie einher, so wird es niemand wagen eine Haremsdame anzugehen oder gar für sich in Anspruch zu nehmen. Zeitgleich sind sie dem Willen des Familienoberhauptes untergeordnet und dürfen nur dann einem Beruf nachgehen, wenn dieser es erlaubt. Meist wird diese Bitte aber erhört, um das Wohl der Familie zu unterstützen.

Lebensweg
Die Grauen erreichen ein Höchstalter von etwa 200 Jahren. Sie altern wie Menschen und werden auch genauso schnell erwachsen. Mit 12 Jahren kommen sie in die Reifezeit, mit 18 Jahren sind sie ausgewachsen. Für jeden Nebelwanderer ist es Pflicht eine Schule zu besuchen, um die eigenen Fähigkeiten unter Kontrolle zu bringen. Es ist nämlich von höchster Wichtigkeit, dass jedes Individuum mit besonderer Konzentration und Achtsamkeit unterrichtet wird, da die Kräfte der Grauen nicht nur erschaffen sondern auch zerstören können. Sie werden daher von klein auf bereits mit äußerster Disziplin konfrontiert und müssen lernen ihre Fähigkeiten richtig einzusetzen und zu kontrollieren.
Sie lernen außerdem, dass es nicht schicklich ist, einem anderen Nebelwanderer direkt in die Augen zu sehen. Das Niederschlagen der Lider ist ein Beweis des Respekts aber auch ein Schutzmechanismus, um sich und andere vor etwaigen Eingriffen auf den Geist zu schützen. Das geht sogar so weit, dass sogar Nicht-Nebelwanderer mit roten Augen instinktiv zunächst nicht angesehen werden. Nur wenn sie es tatsächlich auf einen Machtkampf, oder einen einfachen Streit ankommen lassen wollen, blicken sie einander in die Augen und führen ihren Zwist mit ihren mentalen Kräften aus. Dies passiert im Stillen und derjenige, der zuerst die Augen niederschlägt – keine Sorge, blinzeln ist erlaubt – der unterliegt oder gibt sich geschlagen. Im Übrigen ist der Blickkontakt zeitgleich etwas sehr intimes, da er auch beim Geschlechtsakt eine wesentliche Rolle spielt. So können Geist und Körper gleichsam stimuliert werden.

Der Lebensweg der Frauen und Männer unterscheiden sich bei den Nebelwanderern stark. Männer werden für gewöhnlich im Alter zwischen 14 - 18 Jahren aus der Familie verbannt und müssen selbst zusehen wie sie klar kommen. Frauen werden hingegen an andere Familien verheiratet oder bleiben in ihrer eigenen, bis sich eine günstige Partie ergibt. Geheiratet wird nicht aus Liebe. Heirat bedeutet hier, dass ein Mann mehrere Frauen für sich beansprucht oder dass er eine Frau in seinem Harem aufnimmt. Dies geht meist mit einer Festlichkeit einher. Wirklich besondere Ereignisse sind aber die Wettkämpfe, die zwischen den Männern ausgetragen werden, wenn es darum geht eine Familie für sich in Anspruch zu nehmen. Dies kann zu einem großen Turnier ausgeweitet werden, wird aber häufig auch durch einfache Duelle entschieden, in der wirklich nur ein Kampf entscheidet. Je mächtiger die Familie, desto festlicher das Spektakel um dessen Besitzansprüche. Jeder Mann kann herausfordern und es darf auch jeder Mann herausgefordert werden.  

Hat ein Grauer sein Leben hinter sich, so löst er sie selbst in Nebel auf. Dieser Prozess setzt aber erst nach etwa einem Tag ein. Die Hinterbliebenen müssen sich daher rasch verabschieden und tun dies meist auch nur unverbindlich und ohne jegliche Zeremonie.

Kultur
Religion

"Als die Welt zu atmen begann, war es der Odem Nephulas.
Als die Welt sich zu regen begann, erhob sich sein gewaltiger Leib.
Als die Welt zu altern begann, öffnete er seine purpurnen Augen.
Und als Leben auf die Welt kam, war es Nephula der es ausspuckte."


Der Wandelgänger ist der Gott der Nebelwanderer. Nephula ist sein Name und seine Gestalt entspricht in seinem Ursprung einer riesigen, grauen Katze mit rotglühenden Augen, die beständig Nebel spuckt. Niemand wagt es in seine Seelenspiegel zu blicken, denn dann steht man absolut in seinem Bann. Er ist ein Jäger und Täuscher, ein Wandler und nimmersatter Fresser. Seine Gestalt ist so dürr, dass es ihm ständig nach Fleisch verlangt und dieses holt er sich mit Vorliebe bei seiner eigenen Schöpfung. Seine graue nebelartige Form erlaubt es ihm, sich anzupassen und andere Gestalten anzunehmen. Sodass er auf verschiedene Weisen bekommt, was er will. Er kann überall sein, gleichzeitig tausend Katzen verkörpern oder sich in Nebel auflösen. Opfert man ihm regelmäßig einen Menschen, besänftigt man seinen Hunger und muss nicht fürchten, dass er kommt, um die eigenen Kinder zu vertilgen. Es heißt, sein ständiger Nebelatem wäre der Ursprung der Nebelwelt, ohne ihn würde sie versiegen, wie ein Fluss ohne Quelle.

Die Nebelwanderer sind seine ersten und liebsten Kinder. Sie sind wie er und doch ganz anders. Um sie zu fordern, erschuf er eine Welt, in der es kaum Licht gab und in der andere, brutalere Rassen Einzug hielten und für einen mächtigen Konkurrenzkampf sorgte. Letum. Nephula liebt den Kampf und die Verzweiflung. Daher machte er die dunklen Völker zahlreich und seine ersten Kinder wenig, damit sie sich behaupten und an der Herausforderung wachsen konnten oder jämmerlich daran zugrunde gingen. Man kann sagen, dass Nephula ein strenger Vater ist. Ein sadistischer Gott, der sich freut wenn seine Schöpfung gedeiht und genau die gleiche Freude empfindet, wenn sie scheitert. Auf der anderen Seite erschuf er Reiche voller Menschen, Engel und Elfen, als breites Nahrungsangebot für die Nebelwanderer. Anima und Crepererum. An ihnen sollten sie sich bedienen, wenn sie es denn schafften, denn auch diese Beute war ausgestattet mit Waffen und anderen Mitteln, um sich vor diesem Schicksal zu bewahren. Eine Jagd war immer ein Kraftaufwand. Ein Kräftemessen auf Leben und Tod und so gestaltete er das Leben seiner Kinder auf genau diese Weise. Vollkommen herzlos ist Nephula aber nicht. Wenn es ihm gefällt, schlägt er sich auf die Seite eines Sterblichen und hilft ihm so gut es geht. Dann widerfährt diesem auf einmal unverschämtes Glück, die Jagd wird besonders ertragreich oder ihm gelingen manche Handlungen besser als sonst. In den seltensten Fällen passieren sogar Wunder, und Totgeglaubte kehren wieder zurück oder werden direkt neugeboren. Allerdings kann die Gunst Nephulas schnell wieder verloren gehen, denn er ist launisch und kann sich schnell für etwas anderes begeistern. Wie etwa den Tod des zuvor noch beschützten Nebelwanderers.

Dies also, ist der Wandelgänger, den die Nebelwanderer fürchten und ehren. Es heißt, dass es Zeiten gibt in denen Nephula boshafter ist, blutgieriger und schadenfroher. Diese können sich über mehrere Generationen hinweg ziehen. Die Zeit, in der die Nebelwanderer noch in Letum lebten gehörte zu einer boshaften Periode, denn das Leben dort war grausam und hart. Als sich hingegen die Portale ins Zwielichtreich öffneten seufzten die Grauen erleichtert auf, denn Nephula bereitete ihnen den Weg ins Paradies. Diese gutmütige Periode hält bis heute an und sorgt dafür, dass die Nebelwanderer sich ausbreiten und wachsen können. Wann aber wieder ein boshaftes Zeitalter beginnt, wissen sie nicht. Die Priester prophezeien bereits dass die dunklen Zeiten bald hereinbrechen werden und warnen ihre Mitwanderer vor. Schließlich öffneten sich in letzter Zeit immer mehr Portale und spukten Gestalten der unlichten Welt aus. Aus diesem Grund glauben die frommen Nebelwanderer, dass ein Umbruch kurz bevorsteht und dass dieser verheerende Veränderungen mit sich bringen wird.

Nach dem Tod erwartet einen Nebelwanderer nichts. Sie werden zu Nebel und kehren zu ihrem Herren Nephula zurück. Durch ihn werden sie gereinigt und wieder ausgespien, um entweder zu einem neuen Nebelwanderer zu werden oder aber mit der Nebelwelt zu verschmelzen. Die Verschmelzung soll das höchste Frohlocken sein, ein süßer Friede, der über allem anderen Erhaben ist und damit erstrebenswert. Hat man Nephula aber noch nicht für sich gewonnen, wird man wiedergeboren und muss ein Leben lang erneut kämpfen und jagen.

Kunst
Grau ist die schönste Farbe für einen Nebelwanderer. In all seinen Facetten reicht es von Schwarz bis weiß und kann durch seine schlichte Art die vornehmsten Gedanken, schönsten Wonnen und dunkelsten Begierden abbilden. Selten gibt es noch das Pigment rot in ihrem Repertoire, aber sie wird nur vorsichtig benutzt, da sie zu stark ist und derlei Gefühle wie Angst, Gefahr oder Lust und Verlangen symbolisieren. Andere Farben wird man hier nicht finden. Schließlich besteht die ganze Nebelwelt aus grauen Farben und das durchbrechen sie auch nicht durch bunte Gemälde. Sie nehmen nicht einmal einen Pinsel zur Hand, um ein solches zu erstellen, nein vielmehr wird die eigene Gedankenkraft genutzt, um durch den Nebel ein Bild zu formen. Genauso wird es mit Skulpturen, Holzschnitzereien, Möbeln, Stoffen und ohnehin allem gemacht, was sich in der Nebelwelt befindet. Das 'Handwerk' ist hier 'Gedankenwerk' und je besser man dies beherrscht, umso leichter hat man es in diesem grauen Leben.

Erstaunlicherweise gibt es bei den Nebelwanderern keine Musik. Alles ist still und soll auch so bleiben. Nur die Menschen, die zum opfern oder verspeisen in die Welt der Grauen gebracht werden, geben Laute von sich und es versteht sich wohl von selbst, dass sie in ihrer Position gewiss nicht anfangen würden zu singen. Instrumente kennen Nebelwanderer daher nur aus der bunten Welt.

Sprachen
Nijame (grau, #919191) ist eine Sprache, die vor allem durch Gedanken und Bilder funktioniert. Sie kommt mit wenigen Worten, Erinnerungen und Eindrücken daher, die viel direkter wirken als es je eine andere Sprache könnte. So sind darin Melodien verwoben, Geruchseindrücke, Geräusche, Bildabfolgen und viele andere Dinge, die allein durch Telepathie übertragen werden können. Sogar sanfte Ahnungen von Schmerz und Lust werden allein durch diese Sprache in den Körpern der sprechenden hervorgerufen, allerdings auch nur, wenn beide Gesprächspartner diese Sprache verstehen. Nijame kann aber auch ausgesprochen werden und klingt dann sehr zart und fein, wie ein Hauch der die Haut umschmeichelt, wie eine zaghafte Melodie, die sich zu entfalten beginnt oder ein Frühlingsast, der im Wind erzittert.
Nebelwanderer sprechen meistens nicht, denn ihre Gedankensprache ist so viel direkter und Bedeutungsschwerer, dass es für sie meist leichter ist, sich dadurch zu verständigen. Trotzdem bedienen sie sich auch der Sprache Arcum, obgleich sie eher dazu neigen, leise zu sprechen oder gar zu flüstern. Viele Nebelwanderer klingen heiser. Aber sie sind noch in der Lage lauter zu werden oder zu schreien. Dies kostet nur etwas mehr Anstrengung.

Namensgebung
Nebelwanderer verbinden ihre Namen meist mit einem Erinnerungsstück, einem Bild, einer Melodie, einem Geräusch oder einem Gefühl, welches sie mit ihrer Gedankenkraft übertragen können. So hat jeder Name der Nebelwanderer eine besondere Bedeutung und findet sowohl in der sprechenden wie auch in der denkenden Form Nijames einen Ausdruck. Die Namen werden von den Eltern verliehen. Befindet sich der Nebelwanderer in einem Familienverbund nimmt er den Nachnamen der Familie an. Wird er aus dieser ausgeschlossen verliert er den Namen und hat fortan keinen mehr. Heiratet der Nebelwanderer in eine andere Familie ein, nimmt er den neuen Nachnamen an.

Kampfkunst
Nebelwanderer sind keine besonders kräftigen Geschöpfe. Vielmehr sind sie zaubernde Kämpfer, die ihren Gegner mit bloßer Gedankenkraft in die Knie zwingen können. Selten gebrauchen sie ihre Hände um eine Waffe zu heben, außer sie tarnen sich in der Menschenwelt. Und wenn sie sich für eine Waffe entscheiden, dann ist es meist eine leichte, die viel Bewegungsmöglichkeiten bietet. Nebelwanderer halten sich lieber im Hintergrund auf und schlagen mit hinterhältigen Mitteln zu. Illusionen gehören zu einer ihrer höchsten Disziplinen. So können sie ihre Opfer in die Irre führen und anschließend aus dem Hinterhalt attackieren. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen. Nebelwanderer etwa, die das Kämpfen mit dem Schwert perfektioniert haben und diese Kunst mit telekinetischen Fähigkeiten würzen oder ganz aus ihrem Naturell ausbrachen und ihren Körper schulten, um Lanzenträger auf einem Dunstspringer zu werden.

Immunitäten
Nebelwanderer sind nicht gegen die Kralle des Tieres und auch nicht gegen den Vampirismus immun.
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