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Mayaleah

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Mayaleah

Beitrag von Mayaleah am So Apr 26, 2015 2:57 pm

Hauptcharakter: Luvia
Nebencharakter: Neisseria



Name: Mayaleah Ilasas
Alter: 108 Jahre
Rasse: Elfe
Zugehörigkeit: Licht
Herkunft: Anima

Größe: 1,73m
Aussehen:
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Mayaleah besitzt ein schmales, schön geschnittenes Gesicht mit heller Haut und braunen Augen. Ihre langen braunen Haare trägt sie meist offen, auch um ihre spitzen Ohren vor den Menschen zu verstecken. Für eine Elfe ist Maya nichts Besonderes, doch im Vergleich mit Menschen ist ihre Erscheinung trotzdem außergewöhnlich schön. Dazu trägt vielleicht auch das warme, freundliche Lächeln bei, das sie oft auf dem Gesicht trägt, im Unterschied zu den meist kühlen Elfen. Es heißt schließlich nicht umsonst: 'Ein Lächeln verschönert jedes Gesicht'.
Wenn sie sich bewegt, sieht man Maya die Anmut der Elfen an. Auf andere ihres Volkes mag sie im Vergleich mit ihnen wenig elegant wirken, doch andere Völker bemerken es sicher, ebenso wie die Natürlichkeit, die man bei den meisten Elfen nie zu Gesicht bekommt.
Mayaleah trägt praktische Reisekleidung, die gemütlich ist und trotzdem ihre schlanke Figur unterstreicht. Für kühle Tage hat sie einen kurzen Umhang mit Kapuze, ihre Hosen sind nicht zu weit oder eng, um gemütlich darin reiten zu können, ansonsten trägt sie auch gerne Röcke oder Kleider.

Beruf: Magierin und Heilerin, zum Schutzengel berufen

Waffen: einen schlichten Dolch, zur Verteidigung für Notfälle

Magie:
Von den Engeln hat sie gelernt, wie man Mana speichert und dieses später abgibt, womit sie andere Magier unterstützen, ihre eigenen Reserven füllen oder aber sie zum Angriff verwenden kann. Die Offensive ist allerdings etwas, wozu Maya selten greift.

Ihre Magie spezialisiert sich auf das Feld der geistigen Magie, also der Dinge, die man nicht sehen oder anfassen kann.
In ihrer Umgebung kann Mayaleah Magie spüren, sei sie nun als Mana in einem magiebegabten Wesen oder einem magischen Gegenstand, oder an dem Ort, an dem vor kurzem welche gewirkt wurde. Da sie sehr sensibel ist, spürt Maya direkt bei sich die Magie sogar ohne jeglichen Einsatz von Mana und ohne dass sie es beeinflussen kann. Willentlich kann sie diesen Wahrnehmungskreis nur erweitern, was zunächst sehr wenig Mana verbraucht, mit der Weite aber immer anstrengender wird, vor allem da sie diese Wahrnehmung nicht gerichtet, sondern nur kreisförmig erweitern kann.
Auf diese Weise kann sie auch Geisterwesen wahrnehmen und lokalisieren, was nötig ist, damit sie sich später in die Geisterwelt begeben und diese austreiben kann, sollten sie sich in einem Menschen festgesetzt haben.
Der Nachteil dieser Wahrnehmung ist allerdings, dass sie sehr anfällig gegenüber dunkler Magie ist, die auf sie oder auch nur die nähere Umgebung gewirkt wird.
Sieht Maya einem Menschen in die Augen, kann sie außerdem mit etwas mehr Manaeinsatz einzelne Bruchstücke seiner Gedanken- und Gefühlswelt erhaschen. Die Eindrücke werden klarer, wenn sie mehr Mana dafür verwendet, allerdings dauert es auch ein paar Augenblicke länger.

Unter bestimmten Umständen kann Mayaleah sogar das Gefühlsempfinden einer anderen Person verändern. Sie verwendet dies bei Trauernden, Verstörten, Nervösen, oder sonstwie in negativen Gefühlen feststeckenden Menschen, denen sie helfen möchte. Auch für psychische oder psychosomatische Leiden kann es hilfreich sein; eben für alles, bei dem die Ursache im Kopf und nicht im Körper steckt.
Dazu setzen sich die beiden in ruhiger Umgebung gegenüber und halten sich die Hände, denn für den Zauber ist Körperkontakt nötig. Mayaleah instruiert nun die Person, mit ihr gemeinsam zu meditieren. Was ihr Gegenüber nicht weiß ist, dass nicht nur Meditation die Person zur Ruhe kommen lässt, sondern vor allem Mayas Zauber, den sie auf die Person anwendet. Es kostet sie etwas mehr Mana, doch so kann sie dem Menschen innere Ruhe schenken und, je nachdem wie schlimm die Ausgangslage war, auch positive Gefühle in ihm wecken und innerliche Lasten lindern. Die Meditation dient im Grunde nur dazu, denjenigen auf die Behandlung einzustimmen, und hinterher etwas zu haben, auf das sie den Erfolg schieben kann, sodass die Menschen keinen Verdacht schöpfen, dass echte Magie im Spiel ist. Wirklich nötig ist sie für den Zauber nicht.
Kurzgefasst könnte man also sagen, sie kann die Gefühle einer Person für einige Stunden bis zu einem halben Tag verändern. Wenn die Person sich dauerhaft besser fühlen will, muss sie schon bereit dazu sein und an sich selbst arbeiten.

Wie oft bei den Elfen, beherrscht Mayaleah auch Wassermagie. So kann sie zum Beispiel auf der Wasseroberfläche gehen, wenn sie ihre Magie aktiviert, und kann dabei auch andere Personen mit sich nehmen, wenn sie diese an der Hand führt oder anderweitig berührt. Je länger dieser Zauber aufrecht erhalten wird, oder auf je mehr Personen er wirkt, desto mehr Mana muss Maya aufwenden. Auch schützt dieser Zauber nicht vorm Nasswerden.
Füllt sie Wasser in ein Gefäß, kann sie es mittels Magie reinigen, sodass man hinterher sauberes Trinkwasser erhält, ganz gleich wie dreckig es vorher gewesen sein mag. Und, was ihr sehr bei ihrer Krankheit hilft, sie kann den Aggregatzustand des Wassers ändern, es also auch gefrieren oder verdampfen lassen. So hält sie sich die Flasche oder Schüssel mit ihrer Medizin unter die Nase, und wenn sie die Flüssigkeit darin langsam verdampfen lässt, kann sie das Mittel inhalieren, wodurch es die beste Wirkung erzielt.

Besitz: In ihrem Gepäck befindet sich Wechselkleidung und alles was man so für die tägliche Hygiene braucht, sowie ein warmer Mantel für den Winter, ihr Dolch, etwas Proviant und ein Trinkschlauch, Utensilien fürs Feuermachen, eine Karte von Crepererum und natürlich ihre Medizin, einmal einsatzbereit in einem kleinen Fläschchen, und dazu noch ein kleiner Vorrat der getrockneten Heilpflanze. Das Gepäck wird von ihrem Pferd getragen und ist teilweise hinten auf dem Sattel aufgeschnürt, teilweise in den Satteltaschen verstaut.
Außerdem: ein Taschentuch, auf das der Name Kasimir aufgestickt ist (von Kasimir)

Geld: 200 Draken

Charakter:
Im Gegensatz zu den meisten Elfen hat Mayaleah nicht viel von der Kühle und Arroganz ihrer Artgenossen an sich. Sie ist freundlich und offenherzig, lacht gerne und sieht nicht auf andere herab. Wenn sie ihr Gegenüber nicht kennt, hält sie sich meist lieber etwas zurück, ist aber stets höflich und in ihr findet man auch eine gute Zuhörerin. Vor allem ist sie recht sensibel für die Gefühle ihres Gegenübers. Sie liebt das Schöne, doch sucht sie es im Gegensatz zu den eitlen Elfen nicht bei sich selbst, sondern sieht es in anderem: eine Mutter, die sich liebevoll um ihr Kind kümmert, ein rot leuchtender Sonnenuntergang oder der Gesang eines Vogels. Auf den ersten Blick also wirkt Maya mehr wie ein Engel, bei denen sie immerhin auch aufgewachsen ist.
Ihre Sensibilität macht sie allerdings auch verletzlich. Leid und Not kann sie nicht ertragen und versucht alles zu tun, um Bedürftigen zu helfen, was ja auch ihre Berufung ist. Auch mit Konfrontation und Kritik kommt sie nicht so gut klar und fühlt sich leicht angegriffen oder verletzt, wodurch sie dann auch kühl zurückschlagen kann. Wenn Mayaleah merkt, dass derjenige gute Absichten hat, kann sie geduldig sein, doch uneinsichtigen oder rücksichtslosen Personen gegenüber zeigt sie ihre schnippische Seite. Solche Personen lernen durchaus den Stolz einer Elfe kennen. Sollte sie gar einem Verursacher für das Elend von anderen begegnen, so wird sie sich diesem mit all ihrer Macht in den Weg stellen.
Auch denkt Maya noch immer oft an ihre Schwester und verfällt daher manchmal in eine melancholische Phase, bis hin zu Wut und Bitterkeit darüber, dass sie sterben musste. Die Ewige Jugend erscheint ihr daher eher wie ein Fluch, als wie etwas Erstrebenswertes.

Sprachen: Arcum und Angelisch als Muttersprachen. Für ihre Reise hat sie versucht Rigusta aus Büchern zu lernen, jedoch tut sie sich damit noch schwer und kann nur einzelne Wörter.

Vorlieben:
- Bäche, Flüsse, alle Arten von Gewässern
- die Schönheit des Lebens bewundern
- ruhige Orte, vor allem in der Natur
- Musik, und sie singt auch gern
- Sonnentage

Abneigungen:
- Gewalt und vor allem Gewaltbereitschaft
- Leute die nie zufrieden sind und nicht mit sich reden lassen
- Unlichter, aber auch andere Personen, die Böses tun
- die Ungerechtigkeit der Welt
- trübes, graues Wetter

Stärken:
- gute Augen, kann nur schwer geblendet werden (typisch für Elfen)
- hat im Laufe ihres Lebens viel gelesen und weiß vieles aus Büchern
- einfühlsam
- beherrscht ihre Magie sehr gut
- besitzt Heilkenntnisse

Schwächen:
- ihre Krankheit, wodurch sie körperlich nicht sehr belastbar ist
- deshalb hat sie auch keine Kampferfahrung
- besonders anfällig gegenüber dunkler Magie
- manchmal trübsinnig, weil sie sich einsam fühlt
- sehr sensibel

Besonderheiten:
Sie hat eine angeborene Lungenerkrankung, die ihr manchmal Atemprobleme bereitet. Vor allem bei zu viel körperlicher Anstrengung bekommt sie schnell keine Luft mehr und muss erst wieder zur Ruhe kommen. Auch bei extremer psychischer Belastung, wie starkem Stress, kann ein leichter Anfall ausgelöst werden, oder seltener auch ohne ersichtlichen Grund. Die Gefahr dabei ist vor allem, dass der Körper wegen Luftmangel in Panik gerät, was eine normale körperliche Reaktion ist, die Symptome aber verschlimmert.
Deshalb hat Mayaleah sich in der Meditation geübt, die ihr hilft, zu innerer Ruhe zu kommen. Eine andere Möglichkeit den Körper fast sofort zu beruhigen ist, eine Geistreise anzutreten, allerdings ist dies bei Luftmangel viel schwieriger, da sie sich nicht gut konzentrieren kann.
Es gibt keine Heilung für ihre Krankheit, doch es gibt eine Heilpflanze, die gegen Mayas Atemprobleme hilft. Sie hat immer einen Vorrat der getrockneten Pflanze bei sich und stellt bei Bedarf ihre Medizin in Form eines Aufgusses daraus her. Die gewonnene Flüssigkeit bewahrt sie immer in einem Fläschchen auf, das an seinem Hals einen Lederriemen befestigt hat. So kann ihr trainiertes Frettchen die Flasche greifen und ihr bringen, falls Mayaleah Atemnot bekommt und nicht mehr selbst dazu in der Lage ist.

Geschichte:
Mayaleahs Leben begann, als sie als kleines Baby am Tag nach einer Unlichtnacht vor einer Kirche in einer der Engelsstädte gefunden wurde. Vermutlich war das Baby in der Unglücksnacht geboren worden; vielleicht wussten ihre Eltern auch damals schon von Mayas Krankheit, die der Perfektion im Weg stehen würde, oder schoben gar die Krankheit auf das Unlicht und sahen es als ein schlechtes Omen. Das wird wohl nie jemand erfahren.
Fest steht jedenfalls, dass sie dort von dem Priester gefunden und mitgenommen wurde, der sich in den ersten Tagen um sie kümmerte. Das Baby kam bald in die Obhut einer Bekannten des Priesters, und landete schließlich bei einer Engelsfamilie, die die Kleine als ihr eigenes Kind aufziehen wollten.
Nerea und Talor Ilasas hatten bereits eine vierjährige Tochter, Micayah, und zogen Mayaleah wie ihre Schwester auf. Die beiden Mädchen verstanden sich gut und verbrachten eine glückliche gemeinsame Kindheit. Dass Maya kein Engel war, störte niemanden. Sie gehörte genauso zur Familie wie alle anderen und wuchs behütet und geliebt auf.
Als sie alt genug war, kam Mayaleah in die Schule zu den anderen Engelskindern. Allerdings stellte sich nach einiger Zeit heraus, dass sie nicht mit den anderen mithalten konnte. Als Elfe lernte sie langsamer als die Engelskinder, und so beschlossen ihre Eltern, sie aus der Schule zu nehmen und ihr Privatunterricht zu geben. Das klappte tatsächlich um einiges besser, denn Mayaleah war nicht dumm, sie ließ sich nur natürlicherweise mehr Zeit mit den Dingen. Der Privatunterricht konnte außerdem besser auf sie abgestimmt werden. Als Maya begann das Geistwandern zu entwickeln, gelang es ihren Eltern sogar, einen Elfenlehrer zu finden, der sie bei der Ausbildung dieser Gabe unterstützen konnte.
Natürlich fragte sich Mayaleah oft, wer ihre wahren Eltern wohl waren. Doch sie trauerte ihnen nicht ernsthaft nach, hatte sie doch selbst die liebevollste Familie, die sie sich vorstellen konnte.
Ihre Krankheit allerdings erschwerte ihre Kindheit erheblich. Sie konnte nicht mit den anderen Kindern draußen herumrennen und spielen, da das schnell zu viel für ihre Lunge wurde. Ihre Eltern probierten verschiedene Behandlungen aus, doch nichts wollte so richtig klappen, und schließlich blieb nichts anderes übrig, als dass Mayaleah auf sich aufpassen musste und auf Heilkräuter angewiesen war.
So verbrachte die Kleine viel Zeit mit Lesen, in der Sonne sitzen und die Natur beobachten, oder spielte ein ruhiges Spiel mit ihrer Schwester, die bald auch ihre beste Freundin wurde. Während ihrer Magie-Ausbildung lernte sie außerdem, dass Meditation ihr dabei half, ihre Atemnot in den Griff zu bekommen, und so übte sie das oft und wurde immer besser. Ihre Ausbildung konzentrierte sich also hauptsächlich auf geistige Übungen, Magie und Wissen.
Mit 21 Jahren, und somit etwas später als die Engel normalerweise, beendete sie ihre schulische Ausbildung und überredete ihre Eltern, sie auf eine Reise in eine Elfenstadt zu lassen, um ihre Wurzeln kennen zu lernen. Micayah begleitete sie dabei. So kam Mayaleah zum ersten Mal wirklich in Kontakt mit ihrem Volk.
Da sie die gutmütigen Engel gewohnt war, wirkten die Elfen auf sie, wie sie auf jedes andere Volk auch wirken: kühl, überheblich und distanziert. Die Schwestern verbrachten einige Tage in der Stadt und zogen dann wieder zurück nach Hause – und nun konnte Mayaleah endgültig sagen, dass dies ihre wahre Heimat war. Sie war vielleicht eine Elfe, aber sie fühlte sich nicht wie eine. Ihre Neugier auf ihre Abstammung war gestillt und sie entschloss sich für ein Leben bei den Engeln.
Mayaleah begann eine Ausbildung der Magie. Hierbei lernte sie auch, was nur bei den Engeln gelernt werden kann; magische Energie zu speichern und abzugeben. Auch ihre magischen Kenntnisse verbesserten sich, zwar gemächlich, aber doch stetig.
Nach fast 40 Jahren, als ihr Lehrmeister sich schließlich zur Ruhe setzte, hatte sie die Wahl, an seiner Stelle Ausbilderin zu werden, doch sie entschloss sich, in eine andere Richtung zu gehen. Nicht nur wegen ihrer eigenen Krankheit, aber doch von dieser dazu bewegt, begann sie die Ausbildung zur Heilerin. Ihre Lehrmeisterin war alt und erfahren, und mit ihrer Hilfe fand Mayaleah tatsächlich einen Weg, die Wirkung ihrer Medikamente zu verbessern und ihr das tägliche Leben etwas mehr zu erleichtern. Die Alte hatte auch die Idee, ein Tier darauf zu trainieren, Maya zu unterstützen, und seitdem hielt sich die Elfe auch immer eins. Für die Heilmagie an sich zeigte sie allerdings kein Talent.
In dieser Zeit starben ihre Eltern schließlich an Altersschwäche und Mayaleah lebte fortan mit ihrer Schwester alleine. Doch langsam begann sich der Altersunterschied zwischen den beiden augenscheinlich zu vergrößern. Während Maya äußerlich noch immer wie 20 schien, merkte man Micayah ihr wahres Alter an. Der Tod ihrer Eltern führte Maya zum ersten Mal vor Augen, dass alle um sie herum irgendwann sterben würden, während sie selbst nach wie vor jung blieb.
Mit 68 Jahren also begann sie einen neuen Lebensabschnitt. Da ihr das Training mit ihrem Begleittier gefallen hatte, wurde sie Tierpflegerin in einer Station für verwundete Tiere, hauptsächlich die in Kämpfen eingesetzten Greife. Hier konnte sie auch ihre Heilkenntnisse zum Teil anwenden und weiter verbessern.
Doch die Arbeit dort war oft anstrengend und Mayaleah konnte nicht alles tun, was die anderen Pfleger schafften. Und als dann mit der Zeit ihre Schwester immer älter wurde, hörte sie auf und widmete sich wieder dem Studium der Magie, um mehr Zeit mit ihrer Schwester zu verbringen. So verbesserte sie ihre magischen Fähigkeiten weiter.
An ihrem hundertsten Geburtstag hatte sie in der Nacht einen intensiven und lebendigen Traum, der ihr eine Welt voller schutzbedürftiger Wesen zeigte. Damals wusste sie es noch nicht, doch es war der Beginn ihrer Berufung durch das Große Licht. Die Träume dieser Art wiederholten sich immer öfter, sodass Maya mit der Zeit verstand, dass es ihr bestimmt war, als Schutzengel in die Welt der Menschen zu reisen.
Doch akzeptieren wollte sie dieses Los nicht. Ihre Schwester war alt und brauchte sie hier. Hier war ihre Heimat, und außerdem – was wollte das Große Licht mit einem Schutzengel, der nicht kämpfen konnte und kein Stück weit belastbar war?
So schob Mayaleah die Berufung beiseite und vertröstete sich auf 'später'. Auch wenn der Priester, mit dem sie darüber gesprochen hatte, ihr riet dem Ruf zu folgen. Mehr um ihn zufrieden zu stellen, und um ihr eigenes Gewissen zu beruhigen, begann Maya sich halbherzig auf die Reise vorzubereiten und las vieles über die Welt Crepererum.
Etwa ein Jahr nach ihrem ersten Traum starb Micayah. Maya trauerte sehr um sie. Es kam ihr vor, als habe das Große Licht ihr ihre Schwester genommen, nur damit sie endlich losziehen und ihrer Berufung folgen konnte. Doch jetzt wollte sie erst recht nicht gehen. Im Gegenteil zog sie sich zurück und begab sich eins ums andere Mal auf eine Geistreise, auf der Suche nach der Seele ihrer Schwester. Natürlich wusste Maya, dass ihre Seele nur in einem anderen Körper wiedergeboren werden würde, und auch dass sie die Seele vermutlich nicht erkennen würde, selbst falls sie sie finden sollte. Doch die Hoffnung ließ sie nicht los. Sie waren sich so nah gewesen. Vielleicht konnte sie es doch spüren, wenn sie auf Micayahs Seele stieß...
Die Gefahr, der sie sich mit den wiederholten Geistreisen aussetzte, ignorierte Maya in ihrer Verzweiflung. Sie tat es so oft sie konnte und wurde dadurch zwar auch immer besser, doch spürte sie, wie sie begann den Anschluss an die Welt der Lebenden zu verlieren. Es war ihr egal.
Und schließlich begegnete sie während einer Geistreise einem anderen Reisenden. Sein Name war Faronir und er war ein Elf, der in der Geisterwelt feststeckte, weil sein Körper während einer Reise gestorben war. Er warnte Maya so eindringlich vor den Gefahren, dass sie sich überreden ließ, mehr Vorsicht walten zu lassen. Faronir kehrte mit ihr zu ihrem Körper zurück und war fortan auch immer in der Nähe, wenn Mayaleah sich wieder auf eine Geistreise begab. Der Elf wachte über sie und schickte sie immer wieder zurück in die wirkliche Welt, wenn Maya zu oft kam oder zu lange blieb.
Mit ihm sprach Maya auch über ihre Schwester und ihre Berufung, und darüber wie alleine sie sich unter den Engeln fühlte, und wie sehr sie das alles mitnahm. Faronir war der erste Elf, den sie näher kennen lernte; und er verstand sie, tröstete sie und wurde zu einer Art Berater.
Er war es auch, der sie dazu überredete, endlich ihrer Berufung zu folgen. Sie würde ihrem Schicksal nicht entkommen können. Also bereitete sich Mayaleah nun wirklich auf die Reise vor, diesmal mit einem Eifer, der schon an Besessenheit grenzte. Sie ging nur noch selten in die Geisterwelt, sondern lernte alles was ihr möglich war über Crepererum und seine Bewohner. Auch wenn sie noch immer manchmal wütend auf das Große Licht war, wusste sie doch, dass es sinnlos war, den natürlichen Tod auf die Gottheit zu schieben – und ihre neue Aufgabe gab ihr wieder einen Lebensinhalt.
So kam es schließlich, dass sie nach einigen Jahren bereit für die Reise war. Sie wurde durch ein Portal nach Crepererum geschickt.
Dort kaufte sie sich ein Pferd und zog los in die Welt, um den Menschen dieser Reiche Gutes zu tun.

Gefährten:
- Furo, ein zahmes Frettchen das darauf trainiert ist, Mayas Medizin aus der Tasche zu holen und ihr zu bringen, falls sie das selbst nicht schaffen sollte. Er ist ein sensibles und treues Tier, wenn auch manchmal frech, wie Frettchen eben so sind. Meist spürt er es, wenn Maya beginnt Atemnot zu bekommen.
- Bleika, eine braune Stute, die Maya kurz nach ihrer Ankunft in Crepererum gekauft hat. Sie hat extra ein gutmütiges, ruhiges Pferd ausgewählt, das gut zum Reiten und Lasten tragen ausgebildet wurde. Schließlich kann Maya nicht allzu weit zu Fuß reisen. Zwar besitzt sie Bleika erst seit einigen Monaten, doch sie verstehen sich sehr gut.
- Faronir, ein Elf der in der Geisterwelt gefangen ist und mit dem Maya sich angefreundet hat. Er ist mit ihr nach Crepererum gekommen und unterstützt sie nun, so gut er kann.

Familie: leibliche Familie unbekannt, Adoptivfamilie verstorben

Passende Musik: noch keine


RPG-Start: [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

HINWEIS: Bitte nicht töten! vorher fragen


Zuletzt von Mayaleah am Mo Apr 27, 2015 8:41 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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