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Terano Leiryfe Sanador

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Terano Leiryfe Sanador

Beitrag von Terano Leiryfe Sanador am Mo Mai 11, 2015 11:33 pm

Infos zum Schreiberling:
Hauptcharakter:  Oluwoye
Nebencharaktere: Fatisa Ideno‘  Pheal, Xitra der Narr

Name:  Terano Leiryfe Sanador
Alter:  107 Jahre
Rasse:  Elf/Nebelwanderer
Zugehörigkeit:  Licht
Herkunft:  Anima
Größe:  1,87

Aussehen:  Teranos Gestalt ist geradezu einmalig. Schulterlanges aschgraues Haar umrahmt das typisch filigrane Gesicht der Elfen, welches aber schon erste Verfallerscheinungen zeigt. Dieser Vefall zeigt sich in einer allmählichen Faltenbildung, die aber auf Grund seines relativ jungen Alters noch unscheinbar ausfällt. Sein Körperbau entspricht dem typischen Körperbau eines Elfen, wenn auch immer wieder Teile der langen sehnigen Glieder in Nebel sich auflösen, was ihn aber nicht zu stören scheint. Es gilt als unglückverheißend ihn in die Augen zu schauen, denn wer das auch immer wagt, werden ein rechtes klares Blaues und ein linkes feuriges  Rotes entgegenblicken. Hierbei fehlt dem roten Auge anscheinend jedwede Pupille. Das Auge ist einfach blank rot, aber genauso funktionstüchtig, wie das andere Auge. Seine Kleidung ist sehr einfach gehalten, Luxus war für diese Bestie nie von den Elfen vorgesehen, auch wenn ein gewisser Grundstolz, es ihnen verbat, sie wirklich schäbig zu halten. Ein einfaches zweckmäßiges braune Gewand, schwarze Wanderschuhe und eine schwarze graue Hose kleiden ihn. Es war dem Haus Sanador schwer gefallen jemanden zu finden, der solch geschmacklose Kleidung herstellte, aber für eine großzügige Extrasumme hatte man auch noch das Schweigen desjenigen auf seiner Seite.

Beruf:   früher Ausgestoßener, jetzt Jäger Fatisa Ideno‘  Pheals, Sonderrichter

Waffen:
Das Heilerschwert Vampir ist das Symbolschwert des Hauses Sanador, welches eines der mächtigsten Häuser der Heiler ist. Vampir ist nur eine abgeschwächte Form des ursprünglichen Schwertes des Hauses Sanador, welches jedoch nach einem Beschluss des Rates der Elfen nur noch vom Oberhaupt des Hauses verwendet werden darf. Der Grund hierfür war, dass jede heilende Wirkung auch umgekehrt werden kann und daher dem Betroffenen genauso gut schaden könnte. Dies war der Grund, warum Fatisa beauftragt wurde ein Schwert zu schaffen, welches noch immer uneingeschränkt seine heilende Wirkung entfalten konnte, dessen schadhafte Wirkung jedoch stark eingegrenzt sein sollte. Dies bewerkstelligte Fatisa mit dem sogenannten „Prinzip der Brücken“. Das Florett kann diese Brücke nur mit dem Blut des zu Behandelnden schaffen. Hierbei sollten mehrere Faktoren beachtet werden: Je näher das Florett dem Körper des Patienten ist, je frischer das Blut ist und je näher das Blut der zu behandelnden Stelle war, desto effektiver ist die Behandlung. Die Wirkung wird gehemmt, wenn das Blut vom Patienten nicht freiwillig gespendet wurde. Das hat auch den allgemeinen Nachteil, dass bewusstlose Patienten schwer zu behandeln sind mit diesem Schwert, da die Entscheidung das Blut zu spenden bewusst getroffen worden sein muss. Natürlich konnte Fatisa nicht verhindern, dass man dieses Schwert trotzdem einsetzen konnte, um jemanden zu schaden. Denn die Behandlung beruht darauf, dass der Heiler seine eigene Gesundheit und Energie opfert, um das physische Leiden des Opfers zu mildern und zu heilen. Psychische Krankheiten sind mit Vampir nicht mehr behandelbar. Das hat natürlich den Nachteil, dass man das Maß finden muss seine Energie zu übertragen. Wird zu wenig gesendet, passiert nichts, wird zu viel gesendet, entstehen sogenannte Dissonanzen, die der betroffene Körper nicht verarbeiten kann und die deswegen dem Gewebe schaden. Im schlimmsten Fall kann zu viel gesendete Energie zum Tod des Patienten führen. Niederträchtige Wesen können auch versuchen mit dem Florett Nutzen aus der „Behandlung“ zu schlagen und versuchen ihrem Gegenüber durch Einsatz des Schwertes Energie zu entziehen. Hierzu muss jedoch der Anwender zunächst „die Brücke“ beidseitig aufbauen, indem er auch sein Blut an der Klinge haften lässt. Jetzt kann er gezielt Dissonanzen im Körper seines Gegenübers hervorrufen, um diese überschüssige Energie, die dabei entsteht, zusammen mit der aufgewendeten Energie wieder zurückzuziehen. Diese Vorgehensweise ist jedoch gefährlich, da der Verwender riskiert, selbst Dissonanzen in seinem Körper auszulösen, die das ursprüngliche Opfer nicht mehr zurücknehmen kann oder will, was dann dem Verwender schadet. Im schlimmsten Fall kann sich so der Verwender selbst umbringen und selbst wenn diese Energieabzug Erfolg hat, ist er doch recht nutzlos, da das Ergebnis auch mit einer erholsamen Portion Schlaf hätte erreicht werden können.

Der Hochrichtdolch der Elfen ist eine der gefährlichsten Klingen der Elfen, die im Regelfall vom Rat verwahrt wird. Es ist so gut wie nichts über ihre Herkunft und Schmiedeweise bekannt, bisher ist es noch niemanden gelungen diesen Dolch selbst herzustellen in neuerer Zeit. Es existieren nur zwei Exemplare von diesem Dolch. Seine Eigenschaft sind dahingehend bekannt, dass er sämtliche elfische Magie aufzulösen vermag und den Träger davor schützt. Außerdem wird ein Elf, wird er von diesem Dolch getroffen bewegungsunfähig und kann keinerlei Magie mehr ausführen oder sich anderwärtig werten. Seltsamerweise ist die Magie anderer Rassen nicht betroffen. Eine unbekannte aber sehr gefährliche Eigenschaft des Dolches ist es, dass er nicht nur elfische Magie negiert, sondern dafür die Magie der Dunkelelfen verstärkt. Dabei ist der Zauber eines Dunkelelfens ungefähr doppelt so stark, wie in der Regel, wenn er in den Besitz dieses Dolches kommt. Diese Eigenschaft ist jedoch unbekannt.

Magie:
Nebel (einfacher Illusionszauber; zieht beständig Mana; relativ geringer Manaverbrauch in feuchter Umgebung; hoher Manverbrauch in Wüsten): Ein einfacher Illusionszauber, der Nebel im Umkreis von Terano erscheinen lässt, dabei hängen die Zeit (mind. 3 Sekunden) und der Radius (max. 10 Meter), indem der Nebel erscheint, voneinander ab. Der Zauber wird dadurch erleichtert, wenn die Umgebung feucht ist, in diesem Fall wird das vorhandene Wasser dazu genutzt den Nebel zu erzeugen.

Nebelweben (Angriffsmagie; zieht  Mana solange der Anwender den Nebel formt; umso mehr Nebel geformt wird, desto mehr Mana wird gezogen): Ein hinterhältigere Angriffszauber, der es dem Anwender erlaubt, Nebel in dem er steht zu verdichten und zu formen. Komplexe Formen sind dabei nahezu unmöglich, aber der Nebel kann mit nötigem Energieaufwand zu einer solchen Festigkeit gewoben werden, dass es so manch Körper zerdrücken könnte. Der Zustand ist damit vergleichbar, von einer sich um einen selbst aufbauenden Wand zerdrückt zu werden. Eine solche Verdichtung ist jedoch sehr anstrengend und kann maximal zwei Mal hintereinander erreicht werden. Umso weniger verdichtet der Nebel ist, desto öfter ist der Zauber anwendbar.

Nebelfurcht (höhere Illusionsmagie; zieht geringe Mengen an Mana beim Einsatz, die Fähigkeit kostet nach und nach dem Anwender sein Augenlicht; Erblindung beschleunigt durch gehäufte Verwendung): Ein Illusionszauber bei dem zwei Voraussetzungen für seinen Erfolg gesichert werden müssen. Es ist sowohl Magie, aber auch eine spezielle Fähigkeit Teranos. Zur Verwendung des Zaubers muss der Betroffene sich im Nebel befinden und in Teranos rotes Auge schauen. Dabei schließ Terano das andere Auge und darf sich auch nicht bewegen. Blickt das Opfer nun in dieses Auge, so beginnt es seine schlimmsten Alpträume im Nebel zu sehen. Er kann ihnen nicht entkommen, wenn er auch sehr wohl meint sich in dieser Illusion bewegen zu können. Während das Opfer so innerlich leidet bewegt es sich genauso wie der Anwender nicht. Einmal gefangen kann sich das Opfer nicht selbstständig aus der Illusion befreien. Die Illusion wird jedoch aufgelöst, wenn der Sichtkontakt durch einen Gegenstand unterbrochen wird oder ein Dritter einen der beiden Betroffenen bewegt. Das rote Auge leidet unter diesem Zauber und wird stark belastet. Terano vermutet, dass er auf diesem Auge erblinden wird, wenn er  diese Fähigkeit zu oft einsetzt.

Besitz:  Seine Waffen, in seinem Reisesack: ein Steckbrief Fatisa Ideno‘ Pheals, ein paar Bücher;  seine Kleidung, etwas Proviant, eine kleine Falkenkette am Hals

Geld: 127 Drachmen


Charakter:  Teranos Vergangenheit war nicht einfach. Eine Schande im Haus Sanador, ein einmaliger Tiefpunkt in dessen Historie. Am liebsten hätte man seine Existenz verneint, aber leider lagen die Fakten anders. Aber das hielt die Elfen nicht davon ab Terano zu ächten, er war von sämtlichen nicht gesetzlich festgelegten Privilegien ausgeschlossen, er wurde oft gehänselt und ansonsten wurde seine offenkundige Andersartigkeit verachtet. Dieses Schicksal wirkt sich stark auf seine Persönlichkeit aus, so hat er einen ausgeprägten Hass für die Elfen und die Gesellschaft der Elfen entwickelt und hat gelernt seine Hilfsbereitschaft und Mitgefühl zu begraben auszuschließen, da sie immer nur ausgenutzt wurde in seinen frühen Jahren und für Späße über seine Person dienten. Auch wurde ihm stets das Gefühl vermittelt nicht willkommen zu sein in der eigenen Familie. Ausnahmen gab es hiervon nur, wenn er eine außergewöhnliche Leistung erbrachte, dann wurde er gefeiert und genauso anerkannt wie jedes andere Mitglied der Familie, zumindest für einen Tag. Auch wenn er grundsätzlich einen Hass gegen das Haus Sanador insbesondere hegt, begann er doch nach solchen Tagen zu lechzen und tat alles, damit er so einen Tag verbringen konnte. Daher wurde er hart und stark auf Leistung fokussiert. Schwäche toleriert er nicht, aber genauso wenig unnötige Härte. Er verlangt sich selbst vieles ab, jedoch sieht er auch objektiv unmögliche Dinge ein, sodass er sich nie bei seinem an sich harten Training verletzte. Natürlich hätte er auch nicht mit einer medizinischen Versorgung rechnen müssen, wenn sie über die Grundversorgung hinausginge, das wäre ein schwerer Rückschlag gewesen. Terano ist grundsätzlich daher gegenüber jedem Wesen misstrauisch, aber wenn man einmal sein Vertrauen gewonnen hat, so bleibt er einem treu und ein Freund ist ihm mehr wert als alles andere, für ihn würde er beinahe alles tun. Umso stärker ist sein Hass, wenn man sein Vertrauen missbraucht, teilweise wird er recht grausam, um sicherzustellen, dass sich ein solcher Vertrauensmissbrauch nicht wiederhole. Der einzige, der ihn nicht ausnutze war die Natur um ihn herum in dieser Zeit. Er hat daher eine außergewöhnlich starke Bindung zur Natur und geht gegen Vandalismus an der Natur strikt vor, wenn sie nicht durch essentielle Nöte legitimiert ist. Man könnte sogar behaupten, dass die Natur bisher sein einziger Freund ist, insbesondere der große Baum in seiner Heimat ist der einzige, welcher wirklich sein Vertrauen genießt, denn er hatte ihn noch nie enttäuscht.

Sprachen: Cantio, Arcum

Vorlieben:   +Natürlichkeit
+Natur
+Zweckmäßigkeit
+Mitleid

Abneigungen: -Eitelkeit
-Schönheitswahn
-Vorurteile
-unnötige Härte

Stärken:   +gute Schwertkampfkünste
+hohe Durchsetzungsfähigkeit
+körperliche Härte
+Nebelmagie
+hohes Maß an Selbstsicherheit,

Schwächen: -die aber vor allem im Kampf in Überheblichkeit oft ausartet
-hasst „höhere“ Wesen, insbesondere Elfen
-hat manchmal psychische Zusammenbrüche
-langsames Erblinden des rechten (roten) Augen
-es mangelt an seiner strategischen Planungsfähigkeit

Besonderheiten:
Nebelfurcht

Klarsicht: Eine Fähigkeit der Schwertkämpfer der Elfen, der es einem erlaubt sich auf seine Aufgabe zu konzentrieren. Es ist eine Art Meditationstechnik, um sich völlig auf den Kampf zu fokussieren. Terano benötigt um in diesen Zustand zu brauchen drei Atemzüge, Meister benötigen teilweise nur einen Wimpernschlag

Unsaubere ewige Jugend: Terano lebt zwar  genauso lange wie ein Elf, aber er ist nicht von deren unvergänglichen Schönheit betroffen, er altert langsam, wenn auch die normale Entwicklung verzögert ist, jedoch für die Verhältnisse der Elfen trotzdem einen offenkundigen Verfall zur Folge hat.

Geschichte: „Ein Sanador entkommt niemals seinem Schicksal.“ Dieser Satz war nicht bloße Rhetorik, wie sich herausstellen sollte. Wer ihn sagte? Nun das war das Oberhaupt des Hauses Sanador zu seinem älteren Bruder als dieser das Haus Sanador verließ, aber der Reihe nach.

Als das alte Oberhaupt des Hauses Sanador verstarb, vermachte er die Führung nicht der Tradition gemäß im Haus seinem ältesten Sohn, sondern seinem zweitältesten.  Dies führte zu internen Machtkämpfen, manch ungeklärte Verletzung, Bedrohung und Sachbeschädigung war in dieser Zeit zu verzeichnen, aber nach einiger Zeit war die Situation geklärt. Der ältere Bruder war unterlegen, was nun folgte brach mit der Tradition aber noch mehr als das Testament des alten Oberhauptes. Beleidigt über den Verlauf der Dinge verließ der ältere Bruder das Haus und wollte über ein Portal, welches sich in der Nähe spontan geöffnet hatte nach Crepererum gehen. In einem letzten Gespräch fiel der oben genannte Satz und er war ernst gemeint. Denn was nur dem Oberhaupt bekannt war, das Haus Sanador kannte Mittel und Wege seine Mitglieder an das Haus zu binden, wenn schon nicht psychisch, dann wenigstens physisch.

Jedoch hatte der ältere Bruder das Glück, als lange Zeit gehandelter Nachfolger, ein wenig von diesen Möglichkeiten zu ahnen, deswegen suchte er in der fremden Welt eine schnelle Möglichkeit dem zu entkommen. Diese Möglichkeit fand er in Karatina dem Reich des Nebels und der Nebelwanderer. Obwohl das ist nicht ganz korrekt, die Nebelwanderer hatten ihre eigene Welt, die sich nur mit diesem Ort auf Crepererum überschnitt, aber es  war ein Glück für diesen Verstoßenen.  Denn die Magie der Nebelwanderer schützte ihn, diese fremde Welt an dieser anderen Welt verbarg den Verräter vor dem neuen Oberhaupt des Hauses Sanador. Es ist unbekannt, was dann geschah, das entzieht sich der elfischen Geschichtsschreibung, sowohl der offiziellen als auch der internen des Hauses. Der Vorfall  konnte nicht vergessen werden, dafür waren die Vorgänge zu außergewöhnlich und einmalig, aber sie waren nicht mehr allgegenwärtiges Gesprächsthema. Bis ja bis das Oberhaupt etwas wahrnahm, es waren inzwischen über 200 Jahre vergangen, eine Präsenz außerhalb Karatinas, also greifbar für ihn.

In seinem Eifer beachtete das Oberhaupt nicht gewisse Unstimmigkeiten in der Signatur, sondern beschwor die alten, fast vergessen Kräfte. Magie aus der Urzeit der Kriege, alt mächtig unheilvoll. Er entriss Crepererum damit ein Wesen, welches es beanspruchte, ein völlig außergewöhnlicher, gefährlicher und ungehöriger Vorgang. Auch unter den Göttern gab es Unruhe deswegen, aber man einigte sich darauf, die Vorgänge zu Gunsten des status quo zu ignorieren und zu tolerieren, aber auch dem Oberhaupt war klar, dass er so etwas die nächsten hundert vielleicht tausend Jahre nicht noch einmal tun sollte, aber er war von dem Eifer zerfressen seinen älteren Bruder zu demütigen. Aber was er bekam war nicht das Erhoffte. Ein komisches Wesen bekam er da geliefert, er brauchte lange ehe er verstehen konnte, was das war. Ein Mischwesen zwischen Nebelwanderer und Elfen ein sehr junges dazu höchsten 10 Jahre alt. Unerhört, einmalig, völlig inakzeptabel. Natürlich waren dem Rat auch nicht die Geschehnisse entgangen, sodass er Aufklärung verlangte. Obwohl er es nicht gerne tat, musste er alles dem Elfenrat erzählen, seine Position war nicht stark genug zu der Zeit, um anderes tun zu können. Leider bewahrte einer der Mitglieder dieses Rates kein Stillschweigen über die Sache, sodass sich schnell Gerüchte verbreiteten und innerhalb von nicht einmal 70 Jahren wurden die Fragen und die neugierigen Individuen so drängend, dass das Oberhaupt für sich keine Wahl sah, als die Existenz Teranos sich einzugestehen und sie öffentlich zu machen.

Dies stellte den Beginn der Hölle für Terano da. Anfeindungen wäre ein sehr nettes Wort, um das zusammenzufassen zu versuchen, was ihm wiederfuhr. Zehn Jahre dauerte diese Hölle für Terano, aber sie stärkte ihn in einer Weise und schadet ihm in eine andere. Es wurde ihm abverlangt immer mehr zu leisten als die meisten anderen Elfen, damit er mal irgendeine Art der Anerkennung erfuhr. Wirklich wahrgenommen wurden nur wirklich außergewöhnliche Leistungen. So entwickelte er mit der Nebelmagie seine ganz eigene mächtige Magieform, wurde ein respektabler Schwertkämpfer und studierte hart. Aber die Person Terano ging dabei unter, sie wurde eingezwängt in ein enges Korsett an Erwartungen und Anfeindungen. Diese Zeit war nicht leicht.

Eine große Wende kam erst mit dem Fall Fatisa Ideno‘ Pheal. Ein Mörder, der sich seinem gerechten Tod hatte entziehen können und zwar mit Hilfe seines Vaters. Das Oberhaupt des Hauses Sanadors war wütend erbost, so erbost wie noch nie. Er verlangte Vergeltung und Aufklärung, dar ob der elfischen Gerichtsbarkeit ausgewichen wurde. Es kam zu starken Unruhen in dem ganzen Machtbereich der großen Häuser Pheal und Sanador. Schlussendlich war die Situation unerträglich gefährlich, sodass sich die Regierung einmischte, um einen Krieg der Häuser zu verhindern. Die Einigung bestand darin, dass der Vater Fatisas selbst mit lebenslanger Haft bestraft wurde, und dass ein Suchtrupp ausgeschickt werden sollte, der die Liquidierung Fatisas durchführen sollte. Natürlich riss sich kaum jemand drum den Elfenwald zu verlassen und nach Crepererum zu gehen. Kaum einer, bis auf Terano, der darin seine Chance sah.

Und wirklich als sich niemand anderes fand wurde Terano zur Führung dieser Mission ausgewählt. Er wurde zu diesem Zweck in den Rang eines Sonderrichters erhoben und erhielt mit dem Hochrichtdolch ein heiliges Artefakt der Elfen, damit sollte jede Wehr Fatisas unterbunden werden, denn er sollte nicht einfach getötet werden, sondern er sollte nach Anima gebracht werden, um dort hingerichtet zu werden. Sollte Terano wirklich einen Weg finden, mit dem lebenden Fatisa nach Anima zurückzukehren, so wurde ihm versprochen endlich anerkannt zu werden von seiner Familie. Als ersten Schritt wurde ihm erstmals das Recht verliehen, den Namen des Hauses Sanador zu tragen. Terano war so stolz auf Grund seiner neuen Situation und auch jene, die ihn früher verlachten, brachten ihm nun Respekt entgegen, ihm gefiel das. Ihm wurde ein Trupp von 30 Elfen untergeordnet, zumeist aus dem niederen Adel stammend, von Familien, die noch dem Hause Sanador etwas schuldeten und das waren nicht wenige. Als Vorbereitungszeit für  diese Mission diente die Zeit, bis sich das nächste Portal öffnete. Als dies geschah begann die Mission und groß wurde der Auszug des Trupps gefeiert unter Terano Leiryfe Sanador. Sanador, sie hatten ihn als einen der ihren gesehen. Terano war willens diese Mission zu erfüllen, koste es was es wolle. Nur ein guter Freund könnte ihn von diesem Irrweg abbringen, aber wo soll sich ein solcher nur finden?


Gefährten:  noch keine
Familie: Sein Vater war ein Bruder des aktuellen Führers des Hauses Sanadors. Seine Mutter war eine Nebelwanderin, aber über sie ist niemanden Näheres bekannt.

Passende Musik:  Itachis Theme (  https://www.youtube.com/watch?v=AXLfg2ry_F4  )


Zuletzt von Terano Leiryfe Sanador am Mo Mai 18, 2015 3:45 pm bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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Re: Terano Leiryfe Sanador

Beitrag von Terano Leiryfe Sanador am Di März 01, 2016 9:51 pm

Terano hat in Vorbereitung seiner Jagd einige Nebelkugeln gewebt, die so dicht gewebt sind, dass sie selbst Ton halten können und bei zerbrechen wie ein Echo wiedergeben. Außerdem sind diese Nebelkugeln so voller Magie, dass Terano es merkt, wenn sie zerfallen. Allerdings braucht ihre Herstellung viel Kraft und Zeit, so dass er sie nicht einfach so herstellen kann, sondern mehrere Tage Zeit und seine ganze Kraft braucht, weswegen ihre Herstellung i.d.R. zu unwirtschaftlich ist.
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