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Fynn Hellwind
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Fynn Hellwind alias Belle Pencarron

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Fynn Hellwind alias Belle Pencarron

Beitrag von Fynn Hellwind am So Okt 23, 2011 2:05 pm

Name: Belle Pencarron
Alter: 20 Jahre
Rasse: Mensch
Zugehörigkeit: Zwielicht
Herkunft: Hauptstadt Riguskant
Größe: 1.80m

Aussehen:
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Wenn man Belle auf der Straße begegnet, möchte man meinen einer Diebin gegenüberzustehen. Ihr vermummtes Gesicht lässt nur erahnen, welch feine Züge sich darunter verbergen mögen und doch erkennt man allein an ihren Reh-braunen Augen, dass sie eine wunderschöne Frau sein muss.
Ihr sicherer Gang und die standfeste Haltung, die ihr Äußeres auszeichnen, zeugen von einem starken Selbstbewusstsein und werden nur dadurch unterstrichen, dass sie ihrem Gegenüber stets mit einem kleinen Schalk im Blick in die Augen sieht.  
Doch sobald sie ihr vermummtes Gesicht entblößt, zeigt sich ihr wahrer Charakter, der sich unter der selbstsicheren Schale versteckt. Ihre Körperhaltung verrät dabei die Angst, die eigentlich in ihrem Herzen ruht: Die Arme liegen eng am Brustkorb, der Blick wandert hin und her und ihre vorsichtigen Schritte wagt sie nur in leicht geduckter, beinahe schon sprungbereiter, Haltung zu tun.
Ohne ihre Reisekleidung offenbaren sich auch ihre braunen leicht gewellten Haare, die ihr bis zur Hüfte reichen und ihr helles freundliches Gesicht in dichter Fülle umrahmen.
Ihre private Bekleidung ist meist von langen Roben und Kleidern geprägt, selten bis gar nicht gibt es eng anliegende Hosen oder kurze Röcke.
Im krassen Kontrast dazu steht natürlich ihre öffentliche Präsenz, die sich mit knapperen Kleidern ausstattet.
Tagsüber trägt sie nämlich häufig einen Kapuzenumhang aus braunem Stoff, und eine leichte Rüstung, die Dekolleté und teilweise auch den Bauch frei lässt. Nie würde man diese Offenheit mit der schüchternen Persönlichkeit zusammenbringen, die sich hinter dieser Rolle versteckt.

Beruf: Söldnerin
Waffen: Sie hat sich auf den Kampf mit zwei Kurzschwertern spezialisiert, die sie nun auf ihrer Reise bei sich trägt. Sie sind von außergewöhnlicher Form und wurden speziell für sie von ihrem Vater angefertigt bevor er erkrankte.
Magie: /
Besitz: Neben ihren Kleidern am Leib und der Wechselkleidung in ihrem Beutel, besitzt Belle auch einen Kompass sowie eine Karte von ganz Crepererum. Außerdem trägt sie einen kleinen grünen Stein bei sich, der sie an ihren Vater und ihre Aufgabe erinnern soll.
Geld: 5 Draken und 50 Drachmen

Charakter:
Als Belle geboren wurde gab ihr die Natur einen etwas eigensinnigen und leicht verrutschten Charakter. In ihrer Kindheit konnte zwar noch niemand erahnen wie verrutscht ihr Charakter eigentlich war, doch umso deutlicher zeigte sich dies in ihrem erwachsenen Selbst.
Sie fiel vor allem immer dann auf wenn Gäste zu Besuch kamen, um irgendeinen erfreulichen Anlass zu feiern, den sie lieber für sich allein und mit ihren Eltern gefeiert hätte. In solchen Situationen zog sie sich lieber zurück, blieb schweigsam und antwortete auf freundliche Fragen nur unsicher und leicht lächelnd, in der Hoffnung auch das richtige gesagt zu haben.
Allgemein tut sie sich schwer damit, Fremden ins Gesicht zu sehen und ihnen die Meinung zu sagen, denn sie ist ein äußerst Harmonie verliebter Mensch, der keine Streitereien oder Hänseleien ausstehen kann. Ihre schüchterne Seite wird jedoch häufig von vielen als kühle Arroganz missverstanden, die versucht jegliche Freundlichkeit abzuweisen. Allerdings ist genau das gegenteilige der Fall: Sie mag freundliche Gesten und Worte, weswegen sie sich auch an jede einzelne Freundlichkeit ihr gegenüber erinnern kann. Belle rechnet es den Personen hoch an, wenn diese sie freundlich behandeln oder behandelt haben. Doch in den meisten Fällen kann sie ihr Wohlwollen nur sehr schwer äußern. Sie selbst  würde es als innere Blockade bezeichnen, die ihr das freie Sprechen stark erschweren, andere sagen dazu bloß: Humbug!
Wenn sie aber für sich ist und unter keinen seelischen Anspannung leidet ist Belle eine sehr nachdenkliche und verträumte Persönlichkeit, die sich nur schwer wieder in die Realität zurückholen lässt.
Ihr näherer Bekanntenkreis, der momentan eigentlich nur aus ihrem Vater und ihrer Mutter besteht, hat ebenfalls die Möglichkeit sie natürlich zu erleben. Man wird ihre treue und mitfühlende Art zu spüren bekommen, auch wenn man sich an ihrer materiellen Gier und geizigen Handlungsweise ein wenig stören könnte. Sie schätzt eben jedes Ding, jeden Stoff und jede Goldmünze, die sie bekommen kann und würde gewiss nicht nein sagen, wenn man ihr noch ein wenig mehr anbieten würde.  
Freunden würde sie sogar ihre tiefsten Ängste mitteilen, zu denen viele Dinge zählen. Nicht nur dass sie ein sehr schwaches Selbstbewusstsein hat, auch ist sie der Welt gegenüber so schreckhaft und scheu, dass man kaum glauben mag, dass sie in der Zivilisation aufgewachsen ist.

Allerdings scheint eine Verwandlung in ihrem Innersten stattzufinden, sobald sie ihre Reisekleidung anlegt. Wie verhext geht sie plötzlich mit stolz erhobenen Gang, blickt den Personen in die Augen, macht lockere Witze über diesen und jenen und lacht ausgiebig in der Öffentlichkeit ohne sich dafür zu schämen. Belle zeigt in diesen Situationen einen äußerst starken Charakter, den ihr keiner zugetraut hätte. Mit stabilem Rückgrat, weiß sie dann ihre Position vor jedem zu verteidigen, der ihre Prinzipien anzweifelt. Auch wenn Belle selbst in dieser „Gestalt“ ein wenig stiller als andere ist, hat sie keine scheu ihre Gedanken laut zu äußern.

So betrachtet hat diese junge Frau viele Seiten, die unterschiedlicher kaum sein können. Erst scheu, dann mutig und stark und dann nachdenklich aber freundlich. Für viele wird es vielleicht schwierig sein einen richtigen Zugang zu ihr zu finden, doch freut sich Belle über jeden Versuch sich ihre Freundschaft zu ergattern.

Sprachen: Rigusta, Arcum

Vorlieben:
+ Ruhige Stunden des Alleinseins
+ Träumen und Fantasieren
+ Das Zusammensein mit ihrem Vater
+ Das Beobachten und streicheln zahmer Tiere wie etwa Katzen oder Hunde
+ Das Verspeisen süßer Früchte
+ Schönes Wetter

Abneigungen:
- Intoleranz und Ignoranz ihren Schwächen gegenüber
- Angeber und andere Personen die meinen, sie seien etwas besseres
- Spinnen und andere widerliche Insektentiere
- Große gefährliche Monster und andere unheimliche Gestalten
- Dunkle Orte und Räume
- Saures sowie scharfes Essen

Stärken:
+ Sobald sie ihre Reisekleidung trägt wird sie mutiger und selbstsicherer
+ Ausgefeilte Fähigkeiten in der Akrobatik ( Handstand, erklettern von Häusern, gewagte Sprünge auf unsicherem Grund etc. )
+ Gut ausgeprägte Empathiefähigkeit

Schwächen:
- Viele Ängste, die ihr ohne Reisekleidung stark zu schaffen machen
- Sobald sie ihre Vermummung verliert, fällt sie in ihre alte verschreckte Rolle zurück
- Lernt etwas langsamer als andere
- Kann sehr gierig und geizig sein
- Ihre Kampfkunst ist noch ziemlich ausbaufähig

Besonderheiten:
Das Besondere an Belle wird wohl ihre Charakterumwandlung sein, sobald sie ihre Reisekleidung anzieht. Auch ihre Akrobatischen Fähigkeiten sind nicht zu unterschätzen, die weitaus besser ausgearbeitet sind als ihre Fähigkeiten mit ihren Schwertern. Man merkt, dass ihre Ausbildung noch kein Ende gefunden hat.

Geschichte:
Die kleine Belle Pencarron hatte das Glück in einer Welt groß zu werden, die den Krieg von ihrem geliebten Zuhause Riguskant fern hielt. Die ruhelosen Zeiten damaliger Könige waren schon lange vorübergezogen als das junge Mädchen anfing zu krabbeln.
Sie war ein so stilles Geschöpf! Mutter und Vater durften Nachts lange schlafen und tagsüber fing sie bloß weinerlich an zu wimmern, wenn ihr etwas auf der Seele brannte. Es war eine richtige Erleichterung für die stolzen Eltern! Während andere Familien sich mit plärrenden Bälgern herum schlagen mussten, konnten Meredith und Samuel ihr Leben so genießen wie vor Belles Geburt.

Weitere Geschwister waren der Kleinen nicht geschenkt worden und es sollten auch keine weiteren folgen, denn ihre Mutter war eher von der unfruchtbaren Sorte.
Doch störte dies die Familie nicht, die Eltern konnten sich vollkommen auf ihre Tochter konzentrieren und grübelten bereits über zukünftige Pläne mit ihr.
Als die kleine Belle sechs Jahre alt wurde fing ihre Mutter bereits an sie in die richtige Richtung zu lenken, so glaube sie zumindest. In Riguskant war es Tradition, dass die Frau irgendwann einem Ehemann untergestellt werden sollte und dazu wollte Meredith sie ausbilden. Sie selbst war zwar eine eher mittelständische Dame, doch kannte sie sich mit den Sitten und Gebräuchen der höheren Gesellschaft aus, da sie ständig mit dieser Schicht zu tun hatte. Ihr Mann Samuel hingegen war leidenschaftlicher Waffenschmied und talentierter Schwertmeister, der es verstand sein Wissen auf die jüngere Generation zu übertragen. Doch trotz allen Erwartungen bestand er auf eine gewisse Gleichberechtigung in seiner Ehe. Meredith konnte also tun und lassen was sie wollte, dass sie sich aber für das Amt einer Kammerzofe bewarb hatte so einige Gründe. Zum einen waren auch ihre Schwestern am Hofe beschäftigt und zum anderen spürte sie schon seit ihrer Heirat eine gewisse Sehnsucht in ihrem Herzen. Sie wollte mehr sein. Meredith wollte wie die höfischen Damen sein, die sie jeden Tag bedienen und bemuttern musste. Stattdessen pflegte die verbitterte Frau das Dasein einer gewöhnlichen Bürgerlichen, die kaum ein Kind in die Welt setzen konnte. Ihr geliebter Gott hatte sie in diesem Punkt arg bestraft und so empfand sie es als vollkommen natürlich nach höherem zu streben. Ihre Tochter Belle kam ihr da gerade recht.

Das kleine Mädchen wuchs zu einem süßen Kind heran, was von ihren Großeltern verwöhnt und von vorbeigehenden Leuten auf der Straße lächelnd beäugt wurde. Das arme Wesen war mit diesen fremden Menschen allerdings vollkommen überfordert und wendete schüchtern den Blick ab, wenn es sich zu stark beobachtet fühlte. Viele fanden dies besonders niedlich an ihr und erkannten keine Auffälligkeit in dieser Verhaltensweise, denn schließlich war jedes Kind an seine Eltern gebunden, wenn es noch so klein war.

Doch auch mit den Jahren wich diese scheue Art nicht von Belle, selbst als sie bereits neun Jahre zählte verschwand sie schutzsuchend hinter ihren Eltern. Meredith wurde dieses Verhalten allmählich zu bunt, weswegen sie ihr Kind meist grob wieder hervor zerrte und sie ermahnte sich zu benehmen. Doch die zitternden Hände und Knie des Mädchens in Anwesenheit ihrer Gäste machten ihrem Vater sorgen, er ging sanfter mit ihr um als seine Frau und versuchte die kleine Welt in Belles Kopf zu verstehen.
Aus diesem Grund entwickelte das noch so junge Mädchen schnell eine Abneigung gegen ihre eigene Mutter. Mit zwölf Jahren versuchte sie dieser klar zu machen, was sich in ihrem Innenleben breit machte, doch Meredith tat dies alles als kindischen Unfug ab. Fixiert auf die sogenannte „Ausbildung zu einer vollkommenen Dame“ interpretierte sie die Fluchtversuche und Erklärungen ihrer Tochter als faule Ausreden, da sie wusste, dass Belle keine besondere Lust dazu hatte sich irgendwann einem Mann unterzuordnen. Immerhin in diesem Punkt hatte sie der Kleinen zugehört.

Belles Erziehung drehte sich seit ihrem sechsten Lebensjahr um das Erlernen häuslicher Tätigkeiten wie kochen, putzen und waschen. Neben der Schule hatte sie daher keine wirkliche Kindheit, sondern musste sich von ihrer Mutter immer anhören irgendwann die „Sklavin eines Mannes zu werden“( So bezeichnete das junge Mädchen ihre zukünftigen Beruf). Belle konnte dieses ganze Gerede von Heirat, Kindern und Unterwürfigkeit schon von Anfang an nicht mit anhören. Sie hatte sich aus diesem Grund in ihre eigene Traumwelt verzogen in der sie jemand anderes sein konnte. Immer dann wenn sie sich unbeobachtet fühlte, schloss die Kleine ihre Augen und stellte sich vor eine tapfere und mutige Kriegerin zu sein! Sie hatte oft bei den Trainingsstunden ihres Vaters zugesehen, der eine viel interessantere Arbeit verrichtete als ihre Mutter, wie sie fand, und prägte sich viele Bewegungen genau ein, um diese dann in ihre Fantasiewelt einzubauen.

Mit der Zeit entstand eine Fantasiefigur in ihrem Kopf, die sich Fynn Hellwind nannte. Mit alten Tüchern und Leinen, die sie irgendwo in ihrem Haus fand, verkleidete sie sich als ihre eigens kreierte Heldin und kletterte, in ihrer gering vorhandenen Freizeit, geschwind auf das Dach. Dort oben, so wusste Belle, würde sie niemand finden. Selten brauchten ihre Eltern die verstaubten Kisten und Gegenstände, die sie auf ihrem Dachboden aufbewahrten und so konnte sie sich sicher sein nicht entdeckt zu werden.
Nach der Schule und immer dann wenn ihre Mutter gerade nicht zuhause war, spielte sie dort oben die mutige Kämpferin Fynn, die kühn von Dach zu Dach sprang und auch so einige andere Kunststücke ausprobierte. Diese junge Heldin konnte wirklich von Glück reden, dass sie nicht vor lauter Hüpferei und Abenteuerlust den Halt verlor.

Allerdings blieb dieses bunte Treiben auf den Dächern nicht ganz unbemerkt. Schon bald musste Samuel von seinen Schülern und auch von einigen Nachbarn hören, was seine Tochter auf den Dächern Riguskants so trieb. Auch Meredith bekam diese Spielerei von so mancher Klatschtante vorgeworfen und musste sich dann auch noch anhören, was für eine schlechte Mutter sie doch sei.
Eines Abends brachte Meredith dieses Thema an den Tisch und achtete genau auf die Gesichtszüge ihrer Tochter. Diese wandte den Blick ab und sah betroffen zu Boden. Ihr Gesicht war rot angelaufen.
Die Standpauke, die das arme Mädchen dann zu hören bekam, hatte sich mit allen Wassern gewaschen. Meredith beschuldigte ihre Tochter ihren Ruf als Mutter unnötig in den Dreck gezogen zu haben und machte sie auch noch dafür verantwortlich, dass sie sich jeden Tag den Rücken bucklig arbeiten musste. Samuel konnte nicht glauben was er da vernehmen musste und stand urplötzlich auf. Sein Gesicht verriet wie wütend er auf seine Frau war und ohne ein weiteres Wort zu verlieren, hüllte diese sich in erschrockenes Schweigen. Wie konnte sie ihre eigene Tochter so hart beschuldigen? Meredith musste nicht einmal arbeiten, dies tat sie aus freien Stücken. Auch mit dem Gewerbe ihres Mannes konnten die drei wunderbar leben, sie hatte also keinen Grund für ihr aufbrausendes Benehmen.

Belle wurde daraufhin aus dem Zimmer geschickt und würde später noch von ihrem Vater beruhigt und getröstet werden.
Wieder einmal hatte sich Meredith unbeliebt bei ihrer Tochter gemacht. Auch Samuel schien seine damals noch so süße Frau kaum noch wieder zu erkennen und sprach zunächst kein Wort mehr mit ihr. Es entstand eine angespannte Situation im Hause Pencarron.

Doch das Gespräch hatte auch seine guten Seiten gehabt. Belles Vater, der sich viel zu lange schon aus der Erziehung seiner Tochter herausgehalten hatte, erkannte nun, dass Merediths Erziehungsmethoden nicht gut für das junge Mädchen waren. Anfangs wollte er seiner Frau zuliebe die Erziehung Belles in ihre Hände geben, denn damals habe sie gesagt, dass dies ihr Leben vollkommen erfüllen würde. Doch heute wusste er nicht mehr was er von ihr halten sollte. Sie war zu einem personifizierten Hausdrachen geworden und er hatte davon nichts bemerkt. Was hatte er falsch gemacht? Seine Selbstzweifel gruben sich tief in sein Herz, denn so hatte er sich gewiss keine glückliche Familie vorgestellt. Belle war vollkommen verschreckt und hatte jeglichen Bezug zu ihrer Mutter verloren. Er wusste ganz genau, dass sie niemals den Wünschen ihrer Mutter gerecht werden konnte und wollte. Dazu kam sie viel zu sehr nach ihm.

Meredith hingegen fühlte sich verraten und hintergangen. Sie schuftete Tag für Tag, kümmerte sich um den Haushalt und musste auch noch diese unschicklichen Merkwürdigkeiten ihrer Tochter ertragen und aberziehen. All ihre Mühen steckte sie in diese Familie und deren Fortbestand doch scheinbar schien sie niemand zu verstehen. Doch da es sich in riguskantischen Kreisen nicht gehörte sich von seinem Ehepartner zu trennen, erduldete sie dies mit eiserner Kaltblütigkeit. Sie distanzierte sich von den Personen die sie eigentlich so sehr liebte und erfüllte ihre Aufgaben ohne zu murren oder irgendetwas anderes zu sagen. Es war beinahe schon unheimlich mit ihr im gleichen Raum zu verweilen.
Dass sich ihre Eltern plötzlich nicht mehr so gut verstanden, wunderte das Mädchen nicht. Sie wollte viel lieber weiterhin in ihrer Traumwelt verweilen und die mutige Kriegerin des Landes spielen! Freunde hatte sie keine, da sie sich niemals getraut hatte jemanden anzusprechen, weswegen sie auf den Dächern meist alleine vorzufinden war. Es kümmerte das Mädchen auch nicht sonderlich, schließlich fühlte sie sich alleine ohnehin viel wohler.
Doch Menschen sind im allgemeinen keine einsamen Wölfe. Bald schon litt die kleine Belle unter starken Depressionen, da sie niemanden hatte mit dem sie ihre Fantasiewelt teilen konnte.
Ihr Vater war der einzige, der diese starken Veränderungen an seiner Tochter bemerkte, denn sie aß nicht mehr so viel und wurde auf eine seltsame Art und Weise immer blasser.

Ohne weitere Verzögerung sprach er sein Töchterchen darauf an, doch bekam er nicht die Antwort, die er sich erhofft hatte. Vielmehr blieb Belle stumm und warf sich in seine Arme, die Tränen der Einsamkeit glitzerten dabei traurig in ihren Augen.
Fortan wollte Samuel mehr Zeit mit seiner Tochter verbringen. Er schloss des öfteren seine Schmiede, ließ Belle manchmal sogar die Schule versäumen und ging mit ihr lange und ausgiebig spazieren. Die harten Stunden der „Damenerziehung“ hatten mit dem Tage aufgehört an dem Meredith aufgehört hatte mit ihrem Mann und ihrer Tochter zu reden, und so hatten die beiden Zeit für sich allein.
Ihr Vater wollte diese „Ausbildung“ durch eine neue, für Belle sicher auch interessantere, Erziehung ersetzen und fragte sie daher, ob sie sich nicht mit dem Schwertkampf befassen möchte.
Die damaligen Stunden auf den Dächern der Stadt hatte Belle nicht wirklich aufgegeben. Sie war vorsichtiger geworden und um einiges geschickter. Immer mehr ahmte sie die Heldin aus ihrer Fantasie nach. Ihr Vater hatte dies mit Stolz beobachtet und hatte daher bald schon den Entschluss gefasst sie danach zu fragen.

Mit Begeisterung nahm die nun 14 Jährige dieses Angebot an und begab sich bald schon in die Lehre ihres Vaters. Die Schule rückte immer mehr und mehr in den Hintergrund, während die Ausbildung zur Kriegerin ihr vollkommene Disziplin abverlangte. Natürlich ging Samuel mit seiner Tochter etwas sanfter um als mit seinen anderen Schülern, aber das störte niemanden, da er sie privat und ohne andere Einflüsse trainierte.
Mittlerweile hatte er nämlich herausgefunden unter welchen Problemen Belle litt. Sie hatte schon immer eine panische Angst vor Fremden gehabt und das hat ihr Leben ziemlich stark beeinflusst. Er war nun der einzige der dies wusste und auch wirklich nachvollziehen konnte, was dazu führte, dass sie sich ihm nun in jeder erdenklichen Angelegenheit anvertraute und sich viel wohler in ihrer Haut fühlte. Sie aß nun wieder mehr und ihre Haut hatte wieder diese gesunde Bräune angenommen, die sie vor ihren Depressionen hatte. Das Training machte ihren Körper fit und ihre Wangen rosig und diese Veränderungen erfüllten das Herz ihres Vaters mit Erleichterung und Freude.

Doch war die Beziehung zu seiner Frau noch ziemlich angespannt. Sie redeten nicht mehr miteinander und doch lebten sie unter einem Dach. Auch Belle konnte die Traurigkeit in den Augen ihres Vaters erkennen. Dieser ausgebrochene Streit, der nun ein paar Monate zurück lag,und das damit verbundene Anschweigen hatte sich zu einer grausigen Gewohnheit entwickelt, die sich in ihrem Hause wie ein riesiges Spinnennetz festgesetzt hatte.
So lange schon hatte sie nicht mehr mit ihrer Mutter gesprochen, sie nicht in den Arm genommen oder angelächelt. Das Mädchen sehnte sich nach dem alten Hausfrieden, den es zumindest zwischen ihren Eltern gegeben hatte. Auch wenn sie Meredith ungern um sich hatte, war sie doch die Frau ihres Vaters und sollte sich daher auch wieder mit ihm vertragen.
Neben der immer unwichtiger werdenden Schule und ihrem Training versuchte sie immer wieder ein Gespräch mit ihrer Mutter anzufangen, doch diese behandelte sie wie Luft.

Viele Versuche folgten, doch auch diese scheiterten, sodass Belle verzweifelt aufgab und sich wieder um ihr eigenes Leben kümmerte.
Allerdings gingen diese Versuche nicht vollkommen an ihrer Mutter vorbei. Nach einigen Tagen begann sie ein Gespräch mit ihrem Mann und die Stille im Haus war endlich gebrochen.
Wie ein Fluch, der auf den Pencarrons lastete, verflog die bedrückende Stimmung und ihre Eltern waren wieder ein Herz und eine Seele.
Belle sah dieser Entwicklung mit Freude zu, denn scheinbar hatte Samuel seiner Frau auch von den Problemen ihrer gemeinsamen Tochter erzählt und wie ernst sie dieses nehmen sollten. Meredith zeigte sich nämlich in einem ganz neuen Licht.
Belle durfte weiterhin ihre Ausbildung fortführen und wurde nicht länger mit "Den Aufgaben einer Frau" behelligt. Stattdessen unterstützte Meredith sie so gut es ging. So konnte die Beziehung zwischen Mutter und Tochter einen Neuanfang beginnen.

Weitere Jahre vergingen. Bellle wuchs zu einer wunderschönen jungen Frau heran, lernte fleißig die Grundlagen des Schwertkampfes bei ihrem Vater und Lehrmeister und musste sich auch irgendwann dazu überwinden mit anderen statt mit Samuel zu kämpfen.
Belle wusste dies nur zu gut und doch fürchtete sie dieses unumgängliche Ereignis sehr.
In all ihrer Angst und Nervosität klügelte sie daher eine Möglichkeit aus, ihre zittrigen Hände unter Kontrolle zu bringen und das merkwürdige stottern und wegblicken sein zu lassen. So etwas brachte man schließlich nicht von einem Tag auf den nächsten zustande. Aus diesem Grund suchte sie sich eine Verkleidung zusammen, die sie vermummen und damit ihre wahre Identität verschleiern sollte. Als sie die Kleidung anzog schlüpfte sie gleichsam in die Rolle ihrer geliebten Heldin Fynn Hellwind. Ungeahnt was sie dadurch ausgelöst hatte, befreite sich ihr Körper von der Angst und veränderte sie vollkommen. Wie ein unsichtbarer Schutzschild legte sich ihre neue Rolle über ihre Schultern und verdeckte das scheue und seelisch schwache Mädchen darunter.

Es stellte sich allerdings heraus, dass Belle noch viele Dinge zu lernen hatte. Die weitaus erfahreneren Schüler hatten leichtes Spiel mit ihr und ließen sie gehörig auf ihren Hintern plumpsen. Entgegen jeder Erwartung zog sich das besiegte Mädchen aber nicht zurück sondern lachte herzhaft und schüttelte ihrem Gegner die Hand. Samuel konnte nicht glauben was er da sah, denn seine Tochter schien wie verwandelt.
Nun kämpfte sie öfter gegen die Schüler ihres Vaters ohne jemals ihre “Verkleidung” abzunehmen, ihre Ausbildung konnte dadurch intensiver ihre Fähigkeiten befördern und ließ sie etwas schneller lernen als zuvor.

Die Jahre vergingen und wie im Fluge erreichte Belle ihr 20. Lebensjahr. Sie hatte sich auf den Kampf mit zwei Kurzschwertern spezialisiert, hatte ihre Akrobatischen Fähigkeiten verfeinert und war nun schon etwas geübter im Kampf. Mit ihrer Kleidung hatte sie sich öfter in die Öffentlichkeit gewagt und entdeckte dadurch das Leben vollkommen neu. Ihr Vater schmiedete ihr eine leichte Rüstung die sie zu ihrer Verkleidung hinzufügte und mit weiteren kleineren Details versah. Ihre Identität als Fynn Hellwind hatte sich in das Leben der jungen Frau gegraben, die sich ihr Dasein ohne diese Heldin kaum noch vorstellen konnte.
Genau zu dieser Zeit, als sich Belle an das Leben mit Fremden Menschen und Situationen gewöhnt hatte, schien ihr großer Gott, zu dem sie jeden Tag betete, eine neue Richtung für sie vorgesehen zu haben.

Ohne ihre Ausbildung wirklich beendet zu haben, denn noch immer lernte Belle etwas langsamer als andere, erkrankte ihr Vater an einer noch nie dagewesenen “Infektion”. Heiler und Mediziner konnten mit dem Krankheitsbild, das Samuel aufwies, nichts anfangen und versuchten zunächst die Symptome zu lindern. Scheinbar schienen seine kognitiven Fähigkeiten besonders unter der Krankheit zu leiden, denn mit jeder Woche die verstrich konnte er immer weniger sehen und sich noch viel weniger ausdrücken. Als würde irgendein kleines Männchen die  brennenden Kerzen in seinem Kopfe löschen, verlor er immer mehr den Bezug zu seiner Umwelt.
Ein Heilmittel gab es für diese seltsame Krankheit nicht, dies beteuerten zumindest die Mediziner, aber Belle wollte ihren Vater nicht einfach so aufgeben. Er war alles für sie gewesen in den letzten Jahren und durfte nicht so jung von ihr gehen. Aus diesem Grund nahm sie ihre Ausrüstung, packte sich eine Reisetasche und verabschiedete sich von ihren Eltern. Sie schwor sich ein Heilmittel zu finden und so bald wie möglich wieder zurück zu kehren. Meredith war froh, dass ihre Tochter nun doch keinem Mann untergestellt wurde. Vielmehr bewunderte sie ihre Tochter für ihren Mut und ihre Stärke gegen ihre Ängste anzugehen, um ihrem Vater das Leben zu retten. Samuel hatte mit ihrer Erziehung das richtige getan.

Ihr blinder Vater erlaubte ihr die Reise, auch wenn seine trüben Augen einzelne Tränen verloren. Mit einer innigen Umarmung verabschiedeten sie sich voneinander und wünschten sich gegenseitig alles Gute dieser Welt. Mit traurigen aber auch hoffnungsvollen Herzen trennten sie sich schließlich und blickten erwartungsvoll in die unbekannte Zukunft.

Gefährten: Rumpur
Rumpur ist ein Bernhardiner, der mit einem kleinen Fässchen voll Rum ausgestattet ist und ein sehr aufgewecktes Gemüt beweist. Ständig scheint er mit dem Schwanz zu wedeln und bellen tut er auch häufig und gerne. Allerdings nicht aus Böswilligkeit sondern aus purer Freude. Er liebt es zu kuscheln und zu spielen. Dabei ist es ihm völlig egal mit wem. Allerdings scheint er an Fynn einen besonderen Narren gefressen zu haben, denn nur selten weicht er ihr von der Seite. Weiterhin sollte angemerkt werden, dass er kein besonders schlauer Hund zu sein scheint. Er folgt den Befehlen meist nicht, die man ihm zuruft und auch was das beschützen des Frauchchens angeht, hat er da gewisse eigene Standards.

Belle traf ihn, als sie von Davencia nach zuhause aufbrach, um ihren Vater wenigstens ein letztes Mal noch zu sehen. Sie wurde dabei von einem älteren Händler mitgenommen, dessen Hund "Rumpur" einfach nicht genug von Fynn kriegen konnte.
Familie:
+ Vater: Samuel Pencarron, 44 Jahre alt, Schmied und Schwertmeister, Lehrmeister und enger
Vertrauter von Belle, litt an einer unbekannten Krankheit, die Belle dazu brachte auf Reisen zu gehen um ein Heilmittel zu finden. Nun ist er jedoch auf dem Weg der Besserung, weiß aber noch nicht ob er seine Arbeit wieder aufnehmen kann.

+ Mutter: Meredith Pencarron, 40 Jahre alt, Kammerzofe einer Adligen Familie in Riguskant, zerstritt sich mit ihrer Tochter bei dem Versuch sie zu einer richtigen Dame zu erziehen, hat nun wieder Frieden mit Belle geschlossen und pflegte den blinden Samuel während ihre Tochter auf Reisen war.

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HINWEIS: Fynn darf nicht ohne meine Erlaubnis getötet werden!


Zuletzt von Fynn Hellwind am Di Nov 24, 2015 11:31 am bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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Re: Fynn Hellwind alias Belle Pencarron

Beitrag von Fynn Hellwind am Di Apr 03, 2012 10:02 pm

Charakterentwicklung

Einstiegspost:
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Äußerlichkeiten:
Momentan bin ich als Belle Pencarron anzutreffen, die sich als Schankmaid in "Wilmas guter Stube" verdingt.
Meine Haare habe ich geflochten und hochgebunden und mein Kleid ist dunkelrot und weiß. Es hat kurze, gepuffte Ärmel und geht mir insgesamt bis zur Mitte meiner Unterschenkel. Die Schuhe sind dunkel, flach und bequem.
Große Narbe entlang der rechten Taille.
Narbe am rechten Handrücken.

Charakter:
Die vergangenen Ereignisse haben mich verändert. So ist die Angst vor der Dunkelheit zu einer leichten Phobie herangewachsen. Außerdem sehe ich manchmal Bewegungen oder Schatten in meinen Augenwinkeln die gar nicht da sind. Man kann sagen, dass ich insgesamt misstrauischer und schreckhafter geworden bin. Ohne meine Laterne gehe ich nirgendwo mehr hin.

Fertigkeiten Stärken und Schwächen:
Meine Angst vor der Dunkelheit wurde zu einer leichten Phobie. Ich kann ohne Licht nicht mehr schlafen und ohne meine Laterne gehe ich nicht raus.

Besitz und Ausrüstung:
Geld: nichts
Ich besitze meine Rüstung nicht mehr, diese wurde von Rupert dem Vasenhändler verkauft.
Auch mein brauner Kapuzenumhang, der zur Verkleidung für Fynn Hellwind gehörte, ist nicht mehr in meinem Besitz.

Da ich ausgeraubt wurde, besitze ich kaum noch Geld. Auch viele andere Dinge wurden mir geklaut, sodass ich nur noch den folgendes Besitze:



  • Beutel
  • Laterne
  • Fynn Hellwind Verkleidung
  • Nachtgewand
  • Belles Kleidung
  • Decke
  • Bröselkraut
  • zwei Kurzschwerter
  • Verlobungsring


Beziehungen:
Carmilla und Serena:
- Amazonenpaar (Namen unbekannt)
- Die eine war ein dunklerer Typ, die andere war ziemlich hell
- Hatte den Eindruck, dass die Hellere mich nicht besonders mochte

Duke (NSC):
- kleiner magerer Junge, mit Namen Duke
- mitleiderregend
- Hat Eltern durch einen "Lichtschurken" verloren ( gleiche Symptome wie mein Vater)
- Ich vermute, dass auch Vater Opfer eines Lichtschurken wurde
- er wollte dass ich seine Eltern räche, dann erzählt er mir wie mein Vater zu heilen ist
- bei den Geschehnissen in der St. Raphaelis Kirche gestorben

Cuiviènen:
- Name unbekannt
- Lichtschurke von dem Duke gesprochen hatte
- unsicher, ob ich Dukes Eltern noch rächen soll
- das Wesen leuchtet seltsam hell ( fühle mich bestätigt, dass er ein Lichtschurke ist)

Pfarrer Murwisch (NSC):
- Name bekannt
- sehr freundlicher Mann ( ich habe eine hohe Meinung von ihm)
- Glatze und Schnauzbart, hoch gewachsen
- sehr freundliche Ausstrahlung

Jarko:
- Name bekannt
- ich glaube er ist ein Tiermensch
- er verletzte mich an der rechten Hand
- gelb bis goldene Augen, scharfe Zähne und Klauen, besitzt Hörner
- ich fürchte ihn, er ist Inhalt vieler meiner Alpträume
- er hat versucht mich zu töten, hat mich dann aber verschont
- ich weiß nicht ob er es war, der mich vom Dach stürzte, doch nehme ich es vorerst an

Robin Winterfell:
- Name bekannt
- große, dunkelhaarige Wildländerin, mit heller Haut
- trinkt wohl gern und viel
- wirkte auf mich recht freundlich, wir haben aber nicht viel miteinander geredet

Die Helths (NSC's):
Pasam Helth (NSC)
- Name bekannt
- alter Freund meines Vaters (er kannte mich wohl schon länger)
- habe ihn das erste mal in Seilers Tochter getroffen
- er hat die wundersame Heilung an meinem Vater bewirkt, wofür ich ihm sehr sehr dankbar bin
- anschließend erzählte er mir von einem fernen Land namens Forcewald, was mir bei meinen Halluzinationen und Ängsten helfen könnte. (daher bin ich nun auf dem Weg dahin)

Hildegard Helth (NSC)
- Name bekannt
- fuchsartiges Gesicht, kleine Statur, hübsche Frau, schmale Züge, schräg gestellte Augen, glatte Haare

Helbram Helth (NSC)
- Name bekannt
- er ist der Sohn von Pasam und ist nun auch mein Verlobter
- er sieht zwar verboten gut aus, aber heiraten?... eigentlich will ich nicht... das Leben bietet doch noch so viel mehr...
- ich habe silbernen, schmucklosen Verlobungsring von ihm erhalten, den ich als Erinnerung an ihn tragen soll

Bisherige Geschehnisse:
Fynn und Cuivienen:
- lernte Duke in der Hoheitsbibliothek kennen
- handelte mit ihm aus, seine Eltern zu rächen, wofür er mir verrät, wie mein Vater zu heilen ist
- suchten Lichtschurken und fanden ihn in der St. Raphaelis Kirche
- seltsames Phänomen purer Dunkelheit herrschte vor und wir trafen ein Hirschähnliches Wesen mit langen Ohren und Pflanzen auf dem Rücken
- Duke starb bei einem Angriff des Monsters
- ich wurde an der Seite verletzt und wurde bewusstlos

Fynn und Jarko:
- wachte in Pfarrer Murwischs Haus auf
- Hörte die Stimme von Duke in meinem Kopf
- anderer Patient griff Murwisch an und dann auch mich
- verletzte meinen rechten Handrücken
- durch Blutverlust wurde ich wieder bewusstlos
- erwachte wieder in Murwischs Haus
- anderer Patient war verschwunden
- kurierte mich für ein paar Tage und floh dann
- begab mich in die nächste Kneipe, um Informationen zu sammeln ( laut der Stimme in  meinem Kopf)
- dort traf ich den anderen Patienten wieder, der über die Stimme Bescheid wusste
- nachdem mir schwindelig wurde, verlor ich wieder das Bewusstsein
- danach sprach ich mit dem Fremden unter vier Augen ( er verriet mir seinen Namen: Jarko)
- landeten irgendwie auf dem Dach des Hauses, wurden dann von Wachen der Stadt gejagt
- Nachdem wir den Lichtschurken in den Gassen erblickten, wurde mir klar, dass der Jarko - mit diesem zusammen arbeiten musste
- verlor bald wieder die Kontrolle über meinen Körper
- stürzte vom Dach und landete vor dem Laden von Rupert Krumpf
- sie retteten mich und kurierten mich gesund
- seitdem ist die Stimme weg und ich muss meine Schulden bei den Krumpfs abarbeiten

Fynn, Nim und Robin:
- wurde von einem Fremden namens Dreifinger bei der Arbeit gestört (sollte ihn verstecken)
- als Wiedergutmachung bot er mir Geld, um die Schulden bezahlen zu können
- wurde kurz darauf in der Gaststätte "Zu Seilers Tochter" mit dem Auftrag betraut, einen Brief abzuholen (besser gesagt ich sollte eine Wildländerin dabei begleiten.
- am nächsten Tag trafen wir uns vor der Bibliothek (Robin und ich) und wickelten die Übergabe ab
- kurz darauf lieferten wir den Kuvert ab, ich bekam mein Geld und konnte mich von den Krumpfs frei kaufen

Fynn allein:
- ich trat die Reise nach Hause an und begegnete dabei dem alten Händler Kobitz und seinem Hund Rumpur
- zuhause angekommen traf ich meine Eltern wieder. Mein Vater lebte noch. Außerdem traf ich Pasam wieder, der mir in Seilers Tochter das letzte mal begegnet war.
- Pasam heilte meinen Vater auf seltsame Art und Weise (ein Käfig und seltsame Lichtkugeln spielten dabei eine Rolle)
- eigentlich durfte ich das nicht sehen, doch danach erzählte ich Pasam auch von den anderen Halluzinationen, die ich hatte, weil ich dachte, dass er mir dabei vielleicht helfen könne.
- Pasam schlug mir vor, nach Forcewald zu gehen und meine Krankheit "Sinnestaumel" heilen zu lassen
- Mein Vater erwachte kurz darauf und konnte wieder sehen. Er würde wieder gesund werden.
- Ich war sooooo froh! Doch dann sollte ich verheiratet werden, da ich ja schon so alt war.
- Ich wurde mur Helbram, Pasams Sohn, verlobt. Ein silberner, schmuckloser Ring, soll mich daran erinnern
- nun bin ich auf dem Weg nach Forcewald und habe Rumpur mitgenommen, den Kobitz mir als Begleitung mitgab.

- Ich bin in Auenheiden vorbei und schließlich in Grunnat angekommen.
- dort wurde ich ausgeraubt und Rumpur ist mitsamt dem Dieb verschwunden.
- Nach erfolgloser Suche habe ich eine Arbeit in "Wilmas guter Stube" angefangen.
- hoffentlich ist Rumpur nichts zugestoßen...


Zuletzt von Fynn Hellwind am Fr Sep 05, 2014 1:13 am bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
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Re: Fynn Hellwind alias Belle Pencarron

Beitrag von Fynn Hellwind am Mi Dez 30, 2015 12:53 am

Charakterentwicklung

Tag 1 es verbleiben 59 Tage

Ich habe meine Erinnerungen verloren.

Aussehen:


  • Narbe am rechten Handrücken. Ursprung unbekannt.
  • Narbe auf der rechten Taille, waagerecht verlaufend, recht groß. Ursprung unbekannt.
  • trägt die Kleidung wie auf dem zweiten Bild oben zu sehen. (im Steckbrief)
  • Vermummung fehlt, da das Tuch für Xerns Verletzung benutzt wurde


Besitz:


  • Rucksack
  • Laterne
  • Decke
  • Bröselkraut (zwei mal gebraucht)
  • Nachtgewandt



Was ich über mich weiß:

  • Ich heiße Milia
  • Hlevana Tuscha ist meine Herrin, ich bin ihre Kammerfrau
  • Jarko ist Hlevanas Leibwächter und scheinbar mein Geliebter
  • Wir sind auf einer gefährlichen Reise, Hlevana wollte mir nichts näheres erklären. Ob wir verfolgt werden?
  • ein weiterer Leibwächter existiert, er heißt Xern Kreyden, ich kenne ihn nicht


Beziehungen:
Spoiler:
Jarko

  • Er ist ein Hungerteufel, ich weiß nicht was das ist, er wollte es mir später erklären.
  • ich wachte in seinem Bett auf, er scheint mich zu lieben.
  • zugegeben, er sieht gut aus... aber ansonsten weiß ich nicht, wie ich ihn einschätzen soll. Seine seltsame Erscheinung, diese Hörner, die Krallen, der Schweif... das wirkt alles sehr befremdlich auf mich. Irgendwas an dieser "Beziehung" ist nicht richtig. Ganz und gar nicht richtig.
  • gleichzeitig habe ich Mitleid mit ihm, weil ich mich nicht an meine Gefühle für ihn erinnern kann
  • zumindest habe ich das Gefühl ihn irgendwie zu kennen


Hlevana Tuscha

  • Meine Herrin ist eine strenge und eiskalte Frau
  • mir behagt es nicht, ihre Kammerfrau zu sein. Das fühlt sich falsch an.
  • sie verhält sich nicht wie eine Adlige/Reiche, oder hat einfach Mitleid mit mir und übernimmt selbst die Drecksarbeit, solange ich verwirrt bin
  • im Gegensatz zu Jarko ist sie mir völlig fremd.


Xern

  • Name bekannt
  • Leibwächter Hlevanas
  • Sah ihn zum ersten Mal bewusstlos, er sprach eine fremde Sprache, scheint verletzt zu sein, sein Arm ist voller schwarzer Flüssigkeit, weiß nicht was das ist.
  • Er ist gänzlich vermummt und scheint schwarze Haut zu haben. Ist er am ganzen Körper verbrannt?


Faraday

  • Braune Stute aus Grunnat, sie zieht unseren überdachten Karren
  • sie hat einen feißen Fleck auf dem Hinterteil und eine weiße Blässe, die zwischen den Augen breiter ist und zur Schnauze hin spitz zuläuft, braune Augen
  • Ich gab ihr den Namen Faraday, da ich mich ihr verbunden fühle. Sie scheint genauso nervös zu sein wie ich.


Rumpur

  • Ein großer Hund, der uns auf dem Weg aus Grunnat eingeholt und ziemlich erschreckt hat
  • Er kommt mir bekannt vor, ich glaube er heißt, Rumpur
  • Meine Begleiter scheinen ihn nicht zu kennen. Hlevana wollte ihn töten lassen, aber Jarko verweigerte. Ich darf Rumpur mitnehmen.
  • Er hat ein kleines Fässchen um den Hals, auf dem "Rum Pur" steht
  • Im Gegensatz zu Faraday scheint er Jarko zu mögen, nein... eigentlich scheint er jeden zu mögen


Was bisher geschah:

  • Aufwachen mit Jarko in einem Bett in einem Gasthaus
  • Hlevana auch im Zimmer, wir stellen fest, dass ich meine Erinnerungen verloren habe
  • sie kümmert sich um einen schnellen Aufbruch, Jarko und ich holen meine Sachen
  • Ich gehe vor und Jarko holt Xern aus dem Gasthaus, der verletzt zu sein scheint und eher bewusstlos denn wach ist
  • Hlevana und Jarko besorgen alles nötige für den baldigen Aufbruch, wir scheinen es eilig zu haben, aber ich weiß nicht warum oder wohin wir fahren.
  • Wir haben einen Karren mit Pferd, ich fahre ihn, während die anderen hinten sitzen.
  • Ein Hund holt uns ein, der mir bekannt vorkommt, ich glaube er heißt Rumpur. Obwohl Hlevana ihn tot sehen will, verschont Jarko ihn, ich darf Rumpur behalten
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