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Kraja der Rabe

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Kraja der Rabe

Beitrag von Kraja der Rabe am Mi Jul 01, 2015 4:13 pm

Infos zum Schreiberling:
Hauptcharakter: Cirelle „Kraja“ Cedwenn, der Rabe
Nebencharakter(e):
-

Name: Cirelle Cedwenn, genannt 'Kraja, der Rabe' (gesprochen: Sirelle Keddwenn, Krah-ja)
Spitznamen: Familie, enge Freunde: voll Zuneigung Cirre, schmähend Unglücksrabe, Kameraden und Bekannte: neutral bis wohlgesonnen Rab, Rabe
Alter: 28 Jahre
Rasse: Mensch
Zugehörigkeit: Zwielicht
Herkunft: Karatina, Kranz Doar
Größe: 174cm

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by Kraja


Aussehen:
Kraja ist mit ihren 174 Zentimetern niemand, der dazu tendiert sich mit Körpergröße und Muskelmasse ins Zentrum aller Aufmerksamkeit zu drängen. Tatsächlich geschieht es häufig genug, dass man rasch an ihr vorüber sieht – die dunklen Augen und das von ähnlicher Dunkelheit gezeichnete Haupthaar weiß selten einen zweiten Blick anzulocken. Wenn es doch gelingt, dann sieht sich der Beobachter einem überwiegend düsteren Gesamteindruck ausgesetzt, der bei dem einen oder anderen für Wachsamkeit, Unbehagen oder gar Misstrauen sorgen mag und erst überwunden werden möchte. Der grau und kränklich anmutende Unterton ihrer blassen Haut weiß dabei nicht nur keinen auflockernden Kontrast zu setzen, sondern verstärkt ihn nur noch.

Schlanke Muskeln verbergen sich knapp außerhalb der Sichtbarkeit unter geschmeidigen, von anspruchsvollem Training und langen Reisen gestärkten Gliedmaßen, die sich mehr der Wendigkeit denn der Stärke allein verschrieben haben. Raue, stellenweise spröde Hände wissen wie sich harte Arbeit anfühlt und sind für Frauenhände recht groß und kräftig geraten. Die Fingernägel trägt Kraja für gewöhnlich kurz und legt keinen Wert auf Formschönheit. Feste, lange Beine schenken ihr nicht nur einen sicheren Stand, sondern lenken von ihren unterdurchschnittlich entwickelten, weiblichen Kurven und dem kleinen Busen ab. Es kam schon vor, dass sie für ein Bursche gehalten wurde, woran ihr bevorzugter Kleidungsstil nicht ganz unschuldig ist. Der kantig geformte Kopf sitzt auf einem Thron aus ausgeprägten Schultern und einem schmalen Hals und ist wie gemacht für das Versprechen eines stolzen, strengen oder mahnenden Aristokratenblickes, der sich allerdings nur selten bei ihr einstellt.
Das erste Blinzeln gehört jedoch ihrem wirren Schopf, der die Farbe von schwarzem Elfenbein trägt und sich eigenwillig, von fliegend feiner Struktur gezeichnet, gegen den Wind stellt. In unregelmäßigen Längen folgt das Haar der Form ihres Hauptes bis über die Linie ihres Nackens hinaus, reicht hingegen nur einen Deut über die Ohren und dafür umso häufiger unter wilden Strähnen ins Gesicht. Die blauschwarz schimmernden Rabenfedern, die hier und da mit Harz an ihren Haaren befestigt sind und das Volumen merklich aufplustern, sind nicht die einzigen Hinweise auf ihren Beinamen. Krajas Gesicht wird von einer recht auffälligen Nase dominiert, die mit ihrem deutlich schmäleren Nasenbein, dem breiter werdenden Nasenrücken und dem leicht nach unten verrückten, schnabelartigen Schwung der Spitze, an einen Raben erinnert. Dabei würde sie gar nicht einmal so sehr ins Auge stechen, wenn da nicht die dünnen, blassen Lippen und die schmalen, scharf gezeichneten Konturen ihres Gesichts unter markanten Wangenknochen gewesen wären. Ihre Augen hingegen besitzen einen bizarren, eigenartigen Charme, der von einer herrlich herzlichen Lebendigkeit herrührt, die man den lavaschwarzen, hintergründig rotbraun glühenden Kohlen gar nicht so recht zutrauen mag. Entgegen der Erwartungen winden sich ihre Mundwinkel gerne einem breiten Lächeln entgegen, das Grübchen und Fältchen um Lippen und Augen kräuselt und die zuletzt genannten Spiegeln der Seele in ein munteres Funkeln hüllt. Krajas Gesicht verfügt über ein sehr aufgewecktes Mienenspiel, das im Kleinen von zerstreuter Nachdenklichkeit zu einem freundschaftlich-vertrauten Ausdruck hin und zurück pendelt und entweder aufzulockern oder zu irritieren weiß. Eben jene Mimik ist es, die das Schätzen ihres Alters erschwert, denn oftmals geschieht es, dass Kraja für deutlich jünger geschätzt wird als es ihre nahezu dreißig Jahre Glauben machen.

Wenn Kraja geht, dann tendiert sie dazu ein schreitendes, zielstrebiges Schrittmaß unter einer dezent nach vorn geneigten Haltung zu wählen. Dabei spielt es keine Rolle ob sie sich über eine staubige Landstraße, einen überfüllten Marktplatz oder durch hohe Hallen bewegt. Selbst wenn man sie darauf anspricht, dass sie wieder einmal 'wie ein Rabe stolziert', wird sie zwar Gang und Haltung korrigieren; aber nicht allzu lange dabei bleiben können.
Praktische Kleidung, die unter gedeckten Farben schlicht und bequem am Körper anliegt, wird immer Krajas erste Wahl sein. So wird man sie eher in einem gut sitzenden Kurzmantel aus wohlbedacht arrangierten Lederstücken und einer robusten Wildlederhose sehen als in einem zwickenden Ensemble aus einer ständig verrutschenden, fluffigen Tunika mit Puffärmeln und einem wallenden Rock. Wenn sie nicht den scharlachroten Wappenrock der Zornklingen-Gilde anlegt, trägt sie gerne ein gut anliegendes Hemd mit einer geschnürten, ledernen Korsage. Ergänzt wird in beiden Fällen mit einem wollenen, quarzgrauen Kapuzenumhang und braugrau gegerbten Lederhosen. Wenn sie im Auftrag der Gilde unterwegs ist, verlässt sie sich auf ein langärmeliges Kettenhemd, das ihre Lenden noch schützt, die Beine jedoch frei lässt. Ihre Füße stecken dabei immer in bequemen, halbhohen Lederstiefeln. In einem Kleid wurde sie bislang noch nie gesehen.
Beruf: Zornklinge
Waffen: Ein Falchion mit einer Klingenlänge von rund 60cm. Zwei schlanke Dolche in den Stiefeln.
Magie: -

Besitz: Der scharlachrote Wappenrock der Zornklingen-Gilde, ein langärmeliges Kettenhemd, ein Paar robuster Wildlederstiefel, ein Bündel praktischer, reisetauglicher Kleidung, ein Falchion mit passender Scheide, zwei Dolche, rudimentäre Ausrüstung mit den nötigsten Dingen, die für ein Leben ohne festen Wohnsitz zwingend notwendig sind.
Geld: 35 Draken, 68 Drachmen

Charakter:
Für Kraja gilt das Credo ihrer selbstgewählten und angenommenen Leitsätze, die sie prinzipientreu und manchmal sogar engstirnig oder gar störrisch befolgt. Nicht immer macht sie sich damit beliebt und nicht selten kam es vor, dass sie sich damit in Schwierigkeiten brachte. So weigert sie sich vehement zu lügen, zieht in brenzligen Situationen das Schweigen vor und überlässt es ihren Gefährten Aussagen zu treffen. Die Notwendigkeit lehrte sie in äußersten Notfällen auf Halbwahrheiten zurückzugreifen oder Konflikte gar zu vermeiden – anstatt auf den Verbleib eines Kameraden, den es vor den Verfolgern zu schützen gilt, mit einem gelogenen „Ich weiß es nicht.“ zu antworten, würde Krajas Wahl auf ein vages „Nicht hier.“ fallen. Mit derselben Sturheit steht sie zu ihrem Wort. Nie würde sie leichtfertig wortbrüchig werden und geht sogar die größten Risiken ein, um ein gegebenes Versprechen einzuhalten.
Genauso wenig würde sie einem Bedürftigen ihre Hilfe verweigern. Das kann sich in kleinen Dingen bemerkbar machen wie die Bitte eines Bettlers um eine milde Gabe, das Tragen von Markteinkäufen von alten, verhutzelten Kräuterweibern; aber auch einen Hilferuf aus echter Not wird sie nie unbeantwortet lassen. Zu letzterem fühlt sie sich durch das doppelt gegebene Versprechen an sich selbst und die Gilde der Zornklingen besonders berufen. Auch ihre Gerechtigkeitsliebe und die damit verbundene Aufopferungs-Bereitschaft rührt nicht von einer fixen Idee her, sondern liegt tief in den Wurzeln ihrer Kindheit begraben, die sie das harte Leben lehrte und den Wunsch festigte für die Bedürftigen einzustehen.
Entgegen der großen Mehrheit der karatinischen Bevölkerung ist Kraja sehr gläubig und bewahrt sich einen festen Glauben in ihrem Herzen, der ihr Seelentröster in Stunden der Einsamkeit und Stütze bei schweren Entscheidungen ist. Im Alltag kann man sie oft dabei beobachten wie sie vor sich hinmurmelt und auf diese Weise mit dem Herrn im stetigen Zwiegespräch bleibt – ob mehr dahinter steckt als der fromme Wunsch einer treuen Seele allein, steht auf einem anderen Blatt geschrieben. Dem einen oder anderen ist das suspekt genug, um sich von Kraja fernzuhalten oder sie im Stillen für verrückt zu erklären. Mit großer Ernsthaftigkeit versucht sie den Idealen der Kirche zu folgen und richtet ihre Lebensweise vordergründig nach der gepredigten Bescheidenheit aus. Den Großteil ihrer Ersparnisse sendet sie in regelmäßigen Intervallen an ihre Familie in Kranz Doar und Dornenwacht und spendet auch an Organisationen, die Hilfsbedürftige unterstützen. Nicht immer gelingt ihr das Prinzip der Bescheidenheit in dem Maße, das ihr vorschwebt, doch unnützen Plunder wird man in ihren Taschen vergeblich suchen. Dem entgegen steht ein ähnlich stark ausgeprägter Aberglaube, der sie beim Anblick von schwarzen Katzen regelrecht in Schweiß ausbrechen lässt. Am Tag des großen Unlichts würde sie sich nie und nimmer vor die Tür wagen und unter einer Leiter hindurch erst recht nicht gehen. Fällt etwas herunter? Oder gibt es ein unvorhersehbares Störgeräusch? - Kraja wird mit großer Sicherheit zu den Ersten gehören, die unter der Last eines heißen Schauers zusammenfahren.
Kraja verfügt über ein rudimentäres, lose geschnürtes Bündel an Bildung, das hauptsächlich auf dem Wissen ihrer Eltern, dem ihres Mentors und ihren eigenen Beobachtungen beruht und ihr schon so manches Mal einen Augenblick des peinlichen Schweigens oder verhaltenes Lachen einbrachte. Dabei legt sie ein erstaunliches Talent an den Tag sich genau in solche Situationen zu bringen, die sie für gewöhnlich mit Geduld und stillem Bedauern erträgt. Generell neigt sie nicht dazu aus ihrer Haut zu fahren, sondern tendiert viel mehr dazu ihre Nöte mit sich selbst auszutragen. So leidet sie lieber unter der aus ihrer Unauffälligkeit hervorgehenden Einsamkeit anstatt sich über ihr Los zu beklagen – es gibt so viel schlimmere Schicksale als das ihre. Aus tiefstem Herzen wünscht sie sich enge Bande und trägt diese Sehnsucht tief verborgen unter all den Schichten ihrer Prinzipien.
Zu ihren Brüdern und Schwestern, Kameraden und flüchtigen Bekanntschaften ist sie gleichermaßen höflich wie freundlich, schätzt Kameradschaft und Loyalität in höchstem Maße und hält es selbst nicht anders. Auch ohne große Allgemeinbildung besticht sie durch ihre groß- und gutherzige Art sich mitzuteilen. Auch einiges an Humor weiß sie mitzubringen wenn man es erst einmal geschafft hat sie aus ihrem Schweigen herauszulocken. Ihre hingebungsvollen Reden über eine bessere Welt sind für die einen Hirngespinste für andere, die sich für ihre Sicht der Dinge erwärmen, pure Inspiration. Eine schier unerschöpfliche Geduld gehört genauso zu ihr wie die Luft zum atmen. Ihr macht es gar nichts aus sich stundenlang in Schweigen zu hüllen solange man sie im Austausch dafür nur mit seiner Aufmerksamkeit beschenkt.
Obgleich sie durch ihre Zeit in der Zornklingen-Gilde den Wert von Kameradschaft kennenlernte, kommt es immer wieder vor, dass sie ihre Angelegenheiten ungeachtet dem Rahmen ihrer eigenen Fähigkeiten alleine regeln will. Den wahren Wert von Kameradschaft muss sie erst noch begreifen. Sie weiß, dass sie geschickt mit der Klinge ist und einiges an ungeschliffenem Talent mit sich bringt, doch kann sie dies nicht einschätzen.
Menschen, die sie besser kennen, wissen von ihrem zerstreuten Wesen, das ihr nur wegen ihrer minimalistischen Lebensweise selten in die Quere kommt. Dennoch vergisst sie an manchen Tagen die Dinge, die sie erledigen wollte und bei Besorgungen immer mindestens einen Punkt.
Sprachen: Nebelzung, Arcum


Vorlieben: 

  • Guter Wein
  • Gutes Essen
  • Würfel- und Kartenspiele
  • Interessante Gespräche
  • Musik und Tanz (passiv)
  • Die 'einfachen' Dinge
  • Sicherheit
  • Natur und Wälder
  • Recht und Ordnung
  • Richtlinien/ Prinzipien
  • Der gütige Herr
  • Praktische Kleidung

Abneigungen:

  • Menschenmassen
  • Leitern
  • Schwarze Katzen
  • Der Mond
  • Widernatürliches
  • Hunger
  • Dreck
  • Leid und Ungerechtigkeit
  • Konflikte
  • Lügen

Stärken: 

  • Unauffälligkeit
  • Geschicklichkeit
  • Rasche Auffassungsgabe
  • Stark ausgeprägter Glaube
  • Schlagfertigkeit/ Ausflüchte
  • Unerschütterlicher Glaube an das Gute
  • Optimismus (das Glas ist immer halb voll)
  • Zweifacher Kodex: Gildengesetze und eigener Kodex
  • Offenes, aufmunterndes und manchmal gar inspirierendes Wesen
  • Talentierte Schwertkämpferin im ein- und beidhändigen Stil

Schwächen:

  • Verlässt sich auf zu sehr darauf nicht getroffen zu werden/kein Schild
  • Stellt den Schutz anderer über den Wert ihr eigenes Lebens
  • Zweifacher Kodex: Gildengesetze und eigener Kodex
  • Starker Aberglaube/ Fürchtet Widernatürliches
  • Enge (Fensterlose Räume, Menschenmassen)
  • Konflikt- und entscheidungsscheu
  • Neigt dazu sich zu überschätzen
  • Zu guter Wein
  • Unauffälligkeit
  • Rohe Stärke

Gildengesetze:

◙ Ehre die Gilde || Ehre deine Brüder || Ehre dein Volk ◙
Persönlicher Kodex:

◙ Verweigere keinem Bedürftigen deine Hilfe ◙  
◙ Schütze alles Leben || Stehe zu deinem Wort ◙
◙ Dein Wort sei die Wahrheit und nichts als die Wahrheit ◙
◙ Bescheidenheit, Großzügigkeit und Treue sind deine stetigen Wegbegleiter ◙

Besonderheiten: 
Krajas größte Besonderheit und zugleich ihr größtes Verhängnis ist ihre Unauffälligkeit. Oftmals bewegt sie sich einen Hauch außerhalb der Aufmerksamkeitsspanne ihrer Mitmenschen und hinterlässt dabei nur selten einen bleibenden Eindruck. Dabei kommt es immer wieder zu peinlichen, delikaten oder gar kritischen Situationen. Dies ändert nicht einmal ihr auf den zweiten Blick durchaus einprägsames, von Rabenfedern durchwirktes Haar, ihre Kohle-Augen und ihre ungesunde Blässe.
Ein zweischneidiges Gut, das Segen und Fluch zu gleichen Teilen ist: Was sich positiv auswirken könnte, wirft seine Schatten auf ihr soziales Umfeld, das sehr dünn besiedelt ist und aus hauptsächlich flüchtigen Bekanntschaften besteht. So kann sie nahezu problemlos Gesprächen lauschen ohne selbst bemerkt zu werden, sich auf öffentlichen Plätzen aufhalten oder gar Augenzeuge eines Verbrechens werden ohne dass man sich am nächsten Tag an sie erinnert. Die Grenzen dieses zweifelhaften Talentes sind fließend und richten sich vor allen Dingen an der Charakterstärke, Wahrnehmung und Aufmerksamkeit ihres Gegenüber aus. Je weniger sich Kraja bewegt, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie übersehen wird.

In Kraja schlummert ein großes, größtenteils noch ungeschliffenes, rohes Talent für die Schwertkunst. Speziell der Umgang mit einhändigen Klingenwaffen liegt ihr dabei sehr. Auch wenn sich ihre späte Ausbildung besonders im direkten Vergleich mit Gleichaltrigen stark bemerkbar macht, ist ihr Gespür für den passenden Augenblick und die die richtige Schrittfolge schon jetzt bemerkenswert. Dennoch ist ihr Fachwissen noch stark ausbaufähig und auch an ihrem Stil will gefeilt werden.

Zu den schrulligen Eigenheiten der jungen Frau in den Endzwanzigern gehören ihre vermehrt auftretenden Zwiegespräche, die sie mit dem Sonnengott führt. Das kann sich in einem unverständlichen Murmeln äußern aber auch die Ausmaße eines einem Streit sehr nahe kommenden Nachdrucks annehmen. Ob er ihr jemals wirklich antwortete ist recht zweifelhaft, auch wenn sie selbst vehement darauf pochen würde, dass dem so ist.

Kraja richtet ihr Leben nach Richtlinien aus, die sie selbst wählte (Eigener Kodex) oder annahm (Gildengesetze). Das erleichtert ihr nicht nur das Bewältigen des Alltags, sondern hilft ihr in schwierigen Situationen Entscheidungen zu treffen, die sie selbst überfordern. Dabei gilt das höchste Prinzip des Guten. Sollte es ihr einmal nicht gelingen sich strikt an die aufgelisteten Punkte zu halten, reagiert sie unverzüglich mit Restriktionen und einem schlechten Gewissen. So zieht beispielsweise eine Halbwahrheit, die sie einer Lüge immer vorziehen würde, eine Mundspülung mit Seifenlauge nach sich. Wenn es ihr nicht gelingt ein Leben zu schützen, wird sie drei Tage und Nächte am Grabe dessen bleiben und der Familie eine großzügige Unterstützung zukommen lassen, …
Einen Bruch der gegebenen Versprechen an die Gilde und sich selbst könnte sie nie geheim halten.
Geschichte:
»Auf- und Niedergang | Die ersten zehn Jahre«:

In der Nacht, in der Kraja geboren wurde, schien weder ein himmlischer Gedanke vom Himmel oder krähte ein verfrühter Hahn noch war das Firmament in bösartige Finsternis gehüllt. Keine Propheten klopften an die Tür der sehr bescheidenen, baufälligen Heimstatt und die einzigen Laute, die zu hören waren, waren das schmerzliche Schnaufen der vom harten Leben gezeichneten Mutter. Die Morgenstunden waren längst über Kranz Doar eingebrochen und das Mädchen, welches das Licht der Welt erblickte, war sehr schwach. Tagelang bangte die Familie nicht nur um das Neugeborene allein sondern auch um das Leben der Mutter, die mit dieser letzten Schwangerschaft ein hohes Risiko eingegangen war. Ein kleines Wunder zog erst an dieser Stelle in die Geschichte ein, denn sowohl Mutter als auch Tochter blieben am Leben.
Cirelle wurde in den Schoß einer viel zu großen, sehr kinderreichen Familie geboren und lernte sehr schnell den Geschmack von Hunger kennen – er war Freund und Feind zu gleichen Teilen; aber vor allen Dingen war er eines: Ein treuer Begleiter. Selten genug war der Hungerlohn, den der Vater und die kräftigsten Geschwister aus den Minen mitbrachten, ausreichend, um einen elfköpfigen Generationen-Haushalt nachhaltig zu ernähren. Im Laufe ihrer ersten zehn Jahre musste die junge Cirelle feststellen, dass alles Leben vergänglich und nichts in Stein gemeißelt war. Nicht einmal die Größe ihrer Familie, denn noch bevor sie die Bedeutung überhaupt begreifen konnte, wurde die damals achtjährige Briana vom Nebel geraubt. Die Erinnerungen an die ältere Schwester mit den großen, aufgeweckten Augen verblassten jedoch sehr schnell, blieben aber nicht die einzigen vagen Schemen aus der Vergangenheit, die sie auf ihrem Lebensweg begleiteten. Großmutter Genlina entschlummerte friedlich dieser Welt als Cirelle fünf Jahre alt war. Nur drei Jahre später verloren gleich zwei ihrer älteren Geschwister im Zuge eines Minenunglückes ihr Leben. Fiona und Gavin. Beide waren zu diesem Zeitpunkt schon über zwanzig Jahre alt und rissen ein weiteres Loch in das Gefüge der Familie. Inzwischen lebten nur noch die Eltern mit Cirelle und vier Geschwistern in einem Haus, das nur wenige Jahre zuvor aus allen Nähten platzte. Die Achtjährige hatte sogar in Erfahrung gebracht, dass es vor ihrer Geburt noch einen Bruder gegeben hatte, der den Namen Arter getragen hatte und während eines sehr strengen Winters mit sechs Jahren verhungert war. Für gewöhnlich wurde dieses Thema gemieden, denn diesen ersten Verlust hatte die Mutter Sanna noch immer nicht überwunden. Auch die älteste Schwester Jenne lebte schon lange nicht mehr im Elternhaus und war schon viele Jahre vor Cirelles Geburt ausgezogen. Sie hatte im Zuge dessen ihrer Familie den Rücken gekehrt und alle Bande gebrochen, schließlich war die Heirat in eine Bauernfamilie eine lohnenswerte Perspektive für die Tochter eines Niemands. Noch heute kursieren die wildesten Gerüchte über die Umstände dieser Hochzeit, auch wenn diese Geschichte nur noch aus den Mündern der nächsten Generationen zu hören ist. Dennoch ging der Kelch nicht an der ältesten Tochter vorüber und so fand ihr Leben mit 27 Jahren im Kindbett ein verfrühtes Ende.
Die damals neunjährige Cirelle, die oft krank war und das Bett hüten musste, ging mit großer Traurigkeit zu ihrem Vater Faric und fragte ihn ob ein böser Zauber dafür sorgte, dass alle sterben mussten und ob sie die nächste wäre. Selbst die jüngste Tochter hatte die Gerüchte der Waschweiber gehört und die Kinder, die mit ihr und ihrem vier Jahre älteren Bruder Chaell spielen wollten, wurden immer weniger. Da lachte Faric, wuschelte der Tochter durch das wilde Struwwelhaar und sagte ihr, dass alles gut werden würde, schließlich sei sie doch zu ihnen gekommen. Das verwirrte das Mädchen nur noch mehr, denn es wusste nicht, dass es die überraschende, letzte Schwangerschaft der Mutter erst gewesen war, die ihr genügend Kraft gegeben hatte, um nach dem schweren Verlust von Arter weiterzumachen. Etwas anderes vertraute Faric seiner Tochter allerdings gerne an: Neun Rabenfedern, die er für sie gesammelt hatte, denn genau an diesem Tag, vor exakt neun Jahren, war Cirelle auf die Welt gekommen. Seither wurden ihr Jahr für Jahr neue Federn geschenkt, die sie erst an einem Lederband um den Hals trug, bald schon auf ihrem Kopf.
»Wandel | Die nächsten fünf Jahre«:

Cirelle war weiterhin zu schwach für die knochenharte Arbeit in den Minen, so blieb sie während all der Stunden, in denen der Vater mit Ardan, Kaylia, Astim und Chaell außer Haus waren, bei ihrer Mutter und unterstützte sie so gut sie es nur konnte. Dabei bemerkte sie, dass sie ihr regelmäßig einen Schrecken einjagte, selbst wenn sie ganz still saß und gar nichts tat. Bald schon begann sie damit zu experimentieren und stellte fest, dass sie immer die Letzte war, die bemerkt wurde. Nach und nach begann sie den Wirkungsbereich ihrer Fähigkeit auszudehnen und stolzierte wenig später durch die Straßen ohne angesprochen oder angesehen zu werden. Sie genoss diese besondere Abgeschiedenheit und machte sich einen Spaß daraus sich eine Weile an einem Ort aufzuhalten und die Menschen, die sie dort gesehen hatte, an einem Folgetag zu befragen: Selten erinnerte sich jemand auch nur an ihren Namen. Und manch einer, der dem Mädchen dabei über den Kopf strich, nannte sie aus der Not heraus 'kleiner Rabe'. Cirelle mochte diesen Namen, liebte die Freiheit, die nur die Vögel kannten und hätte sich zu diesem Zeitpunkt nie und nimmer vorstellen können, dass eine andere Zeit kommen würde. Eine Zeit, in der sie ihre Fähigkeit hassen würde und fieberhaft nach einer Lösung zu suchen begann, die sie nicht finden konnte.
Das Jetzt war eine andere Zeit, eine Zeit, in der sich das Schicksal der Familie auf einen Schlag änderte. Nach dem Tod der ältesten Tochter Jenne, begannen sich die Hinterbliebenen für die Familie zu interessieren von der die angeheiratete Frau nichts mehr wissen wollte. Es wurde näher zusammengerückt, Arbeitskräfte geteilt, Schicksalsschläge gelindert – nach den tristen Maßstäben Karatinas war es eine schöne Zeit, in der das alte Familienhaus zurückgelassen und aus zwei Familien endlich eine wurde. Endlich schienen sich die Lebensumstände zu einem Besseren zu wenden. Der Bauernhof war das Beste, was der Minenarbeiter-Familie passieren konnte. Drei wundervolle Jahre zogen ins Land und während Kaylia ihr Talent für Stoffe entdeckte, bemerkte Astin, dass er gut darin war Ausbesserungsarbeiten durchzuführen. Auch Cirelle begann sich zu fragen ob es etwas gab, das sie besonders gut konnte. Zwar half sie auch hier wo immer sie nur konnte, packte bei der Aussaat und der Ernte mit an, schippte Heu oder mistete den Stall aus, kümmerte sich um die Tiere oder ging ihren älteren Geschwistern zur Hand, dennoch blieb das Loch in ihrem Herzen. Zusammen mit Chaell brütete sie lange Nächte über eine Zukunft, die so fern und unwahrscheinlich war, dass all die großen Träume viel zu groß schienen. Eines Tages musste ihr Bruder eine Antwort gefunden haben, denn er verschwand ohne das kleinste Lebewohl mitten in der Nacht und kehrte niemals wieder zurück. Dieses Ereignis erschütterte die mittlerweile dreizehnjährige Cirelle, die viel Zeit mit ihrem Bruder verbracht und ihn sehr ins Herz geschlossen hatte, und zeigte ihr umso deutlicher, dass sie ihren Platz in der Welt erst noch finden musste.
Cirelle begann in ihre Umgebung immer mehr zu beobachten und entwickelte einen Blick für die Nöte der Menschen des verwahrlosten Dorfes am Rande des Abgrunds. Hörte ihnen zu und begann sich Fragen zu stellen. Fragen über die Menschen, die nicht ausgezehrt waren und diesen hungrigen Blick hatten. Fragen über die Edelsteine, die aus den Minen gefördert wurden und man weder essen noch säen konnte und dennoch kostbar genug waren, um Bäuche zu füllen. Wieder einmal beobachtete sie all die Gesichter, die blicklos an ihr vorüber glitten ohne hängenzubleiben, nur um auf ein Augenpaar zu treffen, das sich regelrecht an ihr festzusaugen schien. Überrumpelt nahm sie die Beine in die Hand und dachte noch lange Tage über den seltsam gekleideten Mann mit dem flachsblonden Haar nach. Fremde kamen in diesen Tagen nicht allzu häufig nach Kranz Doar und erst recht keine, die eine solche Ausstrahlung hatten. Nach einigen Wochen begann sie Nachforschungen anzustellen, lauschte den Stadtgesprächen und wusste schon bald: Coras-Neighe war eine Art fahrender Ritter, der für einen Auftrag nach Kranz Doar gekommen war und einer Gemeinschaft angehörte, die sich Zornklingen nannte, die wiederum einiges an Ansehen genoss. Es sollten weitere zwei Jahre vergehen, in denen Cirelles Leben oberflächlich in geordneten Bahnen verlief; aber direkt unter der Oberfläche hatte es unlängst zu brodeln begonnen. Kurz nach ihrem fünfzehnten Geburtstag kehrte der Fremde mit dem Namen Coras-Neighe zurück und dieses Mal ließ Cirelle ihn nicht aus den Augen, beobachtete jeden seiner Schritte und freute sich darüber, dass sie unbemerkt blieb. Fast eine ganze Woche ging dieses Katz- und Mausspiel bis es dieses Mal das Mädchen war, das überrascht wurde. Die Hand des Mannes, den sie noch wenig zuvor beobachtet hatte, lag schwer und warm auf ihrer Schulter. In seinem sehr ernsten Gesicht blitzte ein funkelnder Schalk als er sie fragte ob sie sich denn noch ewig verstecken wolle oder gleich wieder davonlaufe ohne sich vorgestellt zu haben. In der Anwesenheit des sehr viel älteren Mannes fühlte sich Cirelle so klein wie eine Maus, dennoch entwickelte sich ein Gespräch, das ihm viel über das Leben, die Träume und Sehnsüchte der Fünfzehnjährigen verriet. Im Gegenzug dafür lauschte sie den Geschichten aus der kleinen und großen Ferne und konnte sich gar nicht satthören. Noch eine weitere Woche verging wie im Fluge bis sich Cirelle mit einem sehr überraschenden Angebot konfrontiert sah: Coras-Neighe lud sie dazu ein seinen Lebensstil kennenzulernen und mit ihm für drei Jahre durch die Welt zu reisen. Ohne groß nachzudenken stimmte sie zu.
»Atemlos | Drei Reisejahre«:

Entgegen der schlimmsten Befürchtungen stellten sich ihr keine unüberwindbaren Hindernisse in den Weg. Das harte Leben hatte Sanna und Faric in die Knie gezwungen, nahezu alle Lebensgeister aufgebraucht und die größten Sorgen galten demnach ihren Kindern. Vor allem ihr Nesthäkchen Cirelle hatte ihnen Kopfzerbrechen bereitet, denn ihr Interesse an jungen Männern in ihrem Alter hatte eine ähnliche Aufmerksamkeitsspanne wie umgekehrt. Jede Bemühung war bis zu diesem Tage gescheitert und auch die offizielle Bitte von Coras-Neighe war nicht haargenau das, was sie ihrer Jüngsten wünschten, kam dem jedoch sehr viel näher als alles bisher dagewesene. Schweren Herzens stimmten sie zu, überließen ihr Mädchen einer ungewissen Zukunft und verabschiedeten sie wie eine Reisende, die wiederkehren würde obgleich sie wussten, dass sie Cirelle nie wieder sehen würden. Nur zwei Monate nach ihrer Abreise starb Faric und überließ es dem ältesten Sohn, Ardan, sich um die Familie zu kümmern. Dieser Pflicht blieb er bis zum heutigen Tage treu und unterstützte seine Mutter in den Stunden der Not bis sie ein Jahr nach dem Auszug Cirelles und dem Tod ihres Mannes für immer die Augen schloss.
Für Cirelle begann die abenteuerlichste Zeit ihres Lebens, denn die Reise mit einer Zornklinge wusste jeden Tag mit neuen Wundern zu beeindrucken, die das Mädchen wie ein Schwamm aufsaugte. So lernte sie die verschiedensten Menschen kennen und lauschte ihren Geschichten und Sorgen mit großem Ernst und Eifer. In brenzligen Situationen erwies sich ihre Fähigkeit als großer Vorteil, denn selten wurde sie in ihrem Versteck bemerkt wenn Coras-Neighe seiner Pflicht nachkam das Leben der Schutzbefohlenen zu verteidigen.
Cirelle erledigte dabei kleinere eher organisatorische Aufgaben wie das Auffrischen von Vorräten oder die Pflege der Ausrüstung der Zornklinge. So lernte sie wie man ein Kettenhemd flickt und verbesserte ihre Fähigkeiten im Ausbessern von Kleidung. Ihre Hauptaufgabe bestand allerdings darin durch die Dörfer zu gehen, sich umzuhören und ein Bild über die Menschen zu machen. Coras-Neighe legte großen Wert darauf, dass Cirelle vieles mit ihren eigenen Augen sah und überließ es ihr ihre eigenen Wahrheiten zu finden. Von seinen eigenen erzählte er ihr verhältnismäßig wenig; aber die Beziehung der beiden reifte innerhalb dieser drei Jahre zu einem festen Band heran, das dem von Vater und Tochter sehr nahe kam. Über seine Beweggründe Cirelle mit auf seine Reisen zu nehmen erzählte er ihr wenig, doch ihre lebenshungrigen Augen hatten ihn damals sehr an sich selbst in jungen Jahren erinnert und so erkannte er viele Charakterzüge an ihr, für die er selbst einstand. Es verging kein Jahr bis er ihr ein Übungsschwert kaufte und die Grundlagen der Schwertkunst beizubringen begann. So verging kein Tag an dem er sie nicht mit herausfordernden Aufgaben bedachte, die ihre Ausdauer und Kraft; aber auch ihre Geschicklichkeit reifen ließen. Cirelle lernte fleißig, befolgte alle Vorgaben gewissenhaft und ging selbst an die schwierigsten Aufgaben mit einer Geduld heran, die so manchem Erwachsenen fehlte. Unter seiner oftmals fordernden aber immerzu wohlwollenden Führung vergingen die drei Jahre wie im Flug. In dieser Zeit hatte sich Cirelles Körper zunehmend von den Entbehrungen ihrer Kinder- und Jugendtage erholt und einiges an Geschmeidigkeit und Form gewonnen, doch sowohl ihre ungesunde Hautfarbe als auch ihr jugendlicher Körperbau blieb ihr erhalten – von weiblichen Konturen konnte keine Rede sein.
Als der letzte Monat angebrochen war, nahm er Cirelle mit in die Hauptstadt Karatinas, nach Dornenwacht, wo auch die Zornklingen-Gilde zu finden ist. In den vergangenen Jahren hatte Coras-Neighe immer wieder von der Geschichte der Zornklingen erzählt, doch nie vom Vorhaben Cirelle dort zu integrieren. Das Mädchen stellte keine Nachfragen in dieser Richtung. Tatsächlich war sie mit den gegenwärtigen Umständen sehr zufrieden und so galt ihre größte Sorge lediglich dem Ende der vor drei Jahren geschlossenen Übereinkunft. Es war zu einem Tabu geworden, das erst gebrochen wurde als die Zornklinge wieder einmal Druck aus den eigenen Reihen zu spüren bekam. Bislang hatte sich Coras-Neighe erfolgreich davor gedrückt einen Schüler zu erwählen und jeder, der dahingehend auf ihn zugegangen war, hatte rundheraus eine raue Absage erhalten. Selbst die vielversprechenden Talente hatte er abgelehnt. Niemand konnte so recht nachvollziehen was ihn daran hinderte eine Wahl zu treffen, doch er hatte seine eigenen Vorstellungen davon wie ein Schüler zu sein hatte und rückte nicht davon ab. Das musste der Augenblick gewesen sein, in dem er Cirelle all die notwendigen Eigenschaften sah, die er zu den Grundvoraussetzungen für einen würdigen Schüler gemacht hatte. So fragte er sie nicht nur ob sie sich ein Leben ohne festes Heim vorstellen konnte sondern Teil der Zornklingen sein wollte. Cirelle stimmte nur zu gerne zu, wusste sie doch aus seinen Erzählungen, dass das Kommende sich nicht allzu sehr von dem bisherigen Leben unterschied. Sie konnte bei Coras-Neighe bleiben. Das war das Wichtigste.
»Lehrjahre sind keine Herrenjahre | Sieben Jahre«:

Nicht jeder war glücklich mit der überraschenden Entscheidung der Zornklinge und auf Cirelle kamen harte Tage und Wochen zu, in denen ihr eine ihr gänzlich fremde Form von Aufmerksamkeit zuteil wurde. Die neidischen Blicke der abgelehnten Jungen und Mädchen, die bei anderen Mentoren untergekommen waren und unter dem Deckmantel der Gildengesetze noch immer empört über die Schmähung waren. Nicht selten fiel die Sprache auf ihre Herkunft und Cirelle musste lernen sich zu beweisen. In den folgenden sieben Jahren wurden die Fähigkeiten der jungen Frau immer weiter ausgefeilt und die Aufgaben, die sie während der Reisen übernahm, wurden immer anspruchsvoller. Immer mehr verschob sich der Fokus und Coras-Neighe räumte ihr immer mehr Gelegenheiten ein, in denen sie sich hervortun konnte und aufzeigen konnte wie an Probleme heranging und diese bewältigte. Inzwischen trug sie ein Falchion, das sie als Zeichen der Übereinkunft von ihrem frisch gebackenen Mentor geschenkt bekommen hatte, das sie immer geschickter und zum Wohle der Kunden einzusetzen wusste. Sie musste Rückschläge und Blessuren in Kauf nehmen, wurde in Grund und Boden getreten und ungezählte Male aus Staub und Asche aufstehen.
Auf ihren Reisen stießen Cirelle und Coras-Neighe immer wieder auf vereinzelte Bastionen des Glaubens, welche die junge Frau mehr und mehr beeindruckten und ihr Interesse weckten. Wann immer sich die Gelegenheit bot, lauschte sie den Worten der Priester und suchte das Gespräch mit ihnen. Trotz ihrer Reisen mit ihrem Mentor und den vielfältigen Aufgaben, die sie bewältigen musste, blieb ein Loch in ihrem Herzen, das sich partout nicht füllte. Dabei spielte es keine Rolle wie vielen Menschen sie helfen oder Aufträge erfüllen konnte … in den stillen Stunden blieb eine nagende Leere, die sie mehr und mehr mit Traurigkeit erfüllte. So war es nicht verwunderlich, dass sie eines schönen Tages auf ihren Mentor zuging und ihm sagte, dass sie ihr Herz der Kirche weihen wollte. Wie hätte er ihr diesen Wunsch verwehren können? Fünfundzwanzig Jahre zählte Cirelle und die Zeit ihrer Ausbildung neigte sich ihrem Ende entgegen. Sie hatte gelernt eigene Entscheidungen zu treffen und beeindruckte ihn immer wieder mit ihrer Mildtätigkeit, die sie vor allen Kranken, Schwachen und Alten zeigte. Er kannte all ihre Schwächen und Macken, wusste, dass er ihr für Besorgungen immer einen Merkzettel mitgeben musste, damit sie nichts vergaß und rettete die schwarze Katze von Mütterchen Trude lieber selbst, anstatt Cirelle damit zu beauftragen. Aus einem Mentor-Schüler-Verhältnis hatte sich immer mehr eine Kameradschaft auf Augenhöhe entwickelt. Und als es Zeit wurde die Worte zu sprechen, sprach sie diese aus tiefstem Herzen.
»Die wichtigsten Worte | Zwischenspiel«:

Krajas Worte beim Aufnahmeritus der Zornklingen-Gilde: »Ich schwöre bei meinem Leben und meiner Seele die Gesetze der Gilde zu befolgen, die Gilde und meine Brüder zu ehren, für die Schwachen einzustehen und mein Volk zu schützen. Treu und folgsam will ich sein, zu meinem Wort stehen, mich in Bescheidenheit und Großzügigkeit üben und kein falsches Zeugnis abgeben, weder gegen meine Brüder noch mein Volk. So wahr mir alle guten Mächte helfen.«
»Allein? | Die letzten Jahre … bis heute«:

Sie war zu einer Zornklinge geworden und trug den Wappenrock der Gilde mit großem Stolz. Dennoch gab es noch immer etwas, das ihr Gemüt belastete. Zwar wurde sie, ganz wie es die Gildengesetze verlangten, mit Schwester angesprochen, doch fühlte sie sich mehr und mehr entwurzelt und so unternahmen ehemaliger Mentor und frischgebackene Zornklinge eine letzte, gemeinsame Reise nach Kranz Doar, wo sie ihre Familie besuchte, die noch immer unter den schlechten Lebensbedingungen zu leiden hatte. Sie erfuhr vom Tod ihrer Eltern und sah, dass jedes ihrer Geschwister seinen Platz in der Welt gefunden hatte – Ardan kümmerte sich zusammen mit seiner Frau und den erwachsenen Kindern der verstorbenen, älteren Schwester Jenne um den Bauernhof und bewies dabei beeindruckende Führungsqualitäten. Der fünf Jahre jüngere Bruder Astim folgte ihm dabei mit glühender Überzeugung, hatte sich aber inzwischen auch einen Namen als Dachdecker machen können. Cirelle erfuhr, dass ihre ältere Schwester Kaylia ihrem Beispiel gefolgt war und sich ebenfalls auf die Suche nach ihrer Bestimmung gemacht hatte. Sie lebte nun in Dornenwacht und wusste Herrliches mit ihrem Gespür für Farben und Stoffe anzufertigen. Vielleicht würde sie sogar eines Tages von der Königin persönlich einberufen werden – das war ihre größte Hoffnung. Wieder einmal lauschte Cirelle allen Geschichten, die man mit ihr teilen wollte, wusste aber, dass ihre Zeit in Kranz Doar zu Ende war und sie diese Heimat für immer verloren hatte. So sagte sie ihrem Mentor und Freund auf der Rückreise, dass sie nun Cirelle von Nirgendwo war und gar nicht mehr wisse wer sie nun sei und sein wollte. Da erzählte er ihr von dem Augenblick als er vor vielen Jahren ein sehr einsames Mädchen getroffen hatte, das ihm über Tage hinweg wie ein Dieb nachgestiegen war und so undeutlich gesprochen hatte, dass er ihren Namen gar nicht richtig verstanden habe. Viel mehr als ein Krächzen hatte er damals von diesem kleinen, schwarzen Raben nicht verstanden und gedacht, dass sie Kraja heiße. Kraja, der Rabe. Diese Geschichte gefiel ihr so gut, dass sie diesen Namen seither mit großem Stolz und Zuneigung trägt. Im Kreise der Zornklingen-Gilde ist es ein offenes Geheimnis, dass Kraja der Rabe Cirelle Cedwenn aus Kranz Doar ist, doch meistens wird ihr Wunsch respektiert.
Die junge Frau hatte nun einen Platz in dieser Welt gefunden, trug einen neuen Namen und stellte ihre Dienste all jenen zur Verfügung, die dafür bezahlen konnten und sie nicht in Konflikt mit den ihren Prinzipien brachten.
Nach diesen sehr lehrreichen, zehn Jahren war die Stunde des Abschieds gekommen. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge wünschten sich Kraja und Coras-Neighe alles Gute und versprachen sich von Zeit zusammenzufinden, sich ihre Geschichten zu erzählen und bis dahin an die schöne Zeit zu denken, die sie erleben durften.
Zum ersten Mal in ihrem Leben war Kraja komplett auf sich allein gestellt und entwickelte dabei einige schrullige Eigenheiten, die den einen imponierten, die anderen aber abzuschrecken wusste – die Zwiegespräche mit der höheren Macht fanden in dieser Zeit ihren Ursprung und auch die nahezu engstirnige Versessenheit, mit der sie ihren angenommenen Glaubenssätzen folgte. Sie nahm ihre Aufträge sehr ernst und es sollten drei Jahre vergehen bis ihr Leben einen weiteren Wendepunkt erfahren sollte.
Doch das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden.«


Sprüche:
»Args! Musst du dich immer so anschleichen?«, »Wo kommst du schon wieder her?!«, »Wie heißt du nochmal?«, »Darf ich vorstellen, dass ist … Cir- … Kra- … ach scheiß drauf, Rabe.«, »Kihi, du hast aber eine große Na~se!«, »… dein Lachen macht mir … Angst.«, »Sag mal, bist du krank?«, »Du bist heute aber blass«,

Gefährten: -
Familie: 
Faric (): Vater, Mit 50 Jahren gestorben. Minenarbeiter. Zwei Monate nachdem Kraja ihren Platz in der Welt zu suchen begann verließen ihn die Kräfte. Er war 35 Jahre alt als seine Frau Sanna mit Kraja nieder kam.
Sanna (): Mutter, mit 49 Jahren gestorben. Sie war 33 Jahre alt als Kraja geboren wurde, starb ein Jahr nach dem Tod ihres Mannes und dem Auszug von Kraja.
Genlina (): Großmutter väterlicherseits, mit 42 Jahren gestorben. Kraja war damals 5 Jahre alt.

Jenne (): Schwester, mit 27 Jahren verstorben Vor Krajas Geburt ausgezogen, lebte ihr eigenes Leben bis sie im Kindbett starb. Es kursieren einige Gerüchte darüber wie sie den Sohn einer Bauernfamilie mit ihrem Charme umgarnte, um dem beschwerliche Schicksal der Tochter eines Minenarbeiters zu entfliehen und zu einem Besseren zu ändern. Dabei kehrte sie ihrer Familie den Rücken. Erst nach ihrem Tod änderten sich die Dinge und die beiden Familien rückten enger zusammen. Krajas Verhältnis zu Jenne war bestenfalls flüchtig.
Ardan (): Bruder, 44 Jahre alt. Bauer. Stammhalter der Familie. Seit jeher größte Stütze der Mutter gewesen mit einem besonderen, pragmatischen Blick für wichtige Dinge, die getan werden müssen. Kraja hat ihn als sehr bedacht und streng in Erinnerung und hält große Stücke auf die Loyalität, die er seiner Familie entgegen bringt.
Fiona (): Schwester, mit 24 Jahren verstorben. Ein Minenunglück trägt die Schuld daran. Mit ihr zusammen starb auch Gavin. Kraja war zu diesem Zeitpunkt 8 Jahre alt.
Kaylia (): Schwester, 41 Jahre alt. Schneiderin. Lebt nun im Kreise ihrer eigenen Familie in Dornenwacht.
Astim (): Bruder, 39 Jahre. Dachdecker.
Gavin (): Bruder, mit 20 Jahren verstorben. Ein Minenunglück trägt die Schuld daran. Mit ihr zusammen starb auch Fiona. Kraja war zu diesem Zeitpunkt 8 Jahre alt.
Arter (): Bruder, mit 6 Jahren verstorben. Er verhungerte im gleichen Jahr in dem Sanna mit Kraja schwanger wurde.
Briana (): Schwester, mit 8 Jahren vom Nebel gestohlen worden. Wäre jetzt 34 Jahre alt.
Chaell (): Bruder, 31 Jahre. Mit 17 Jahren von zu Hause ausgerissen. Sein Schicksal ist der Familie unbekannt. Es ist davon auszugehen, dass er auf die schiefe Bahn geraten ist und sich einer räuberischen Bande angeschlossen hat.
Passende Musik: 
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Zuletzt von Kraja der Rabe am Sa Jul 04, 2015 8:39 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Kraja der Rabe

Beitrag von Kraja der Rabe am Mo Jul 04, 2016 9:21 pm

Charakterentwicklung

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Besitz

  • Scharlachroter Wappenrock der Zornklingengilde
  • Falchion mit Schwertscheide, links
  • Langarmiges Kettenhemd
  • Zwei Dolche (Stiefel)

  • Robuste Wildlederstiefel und -hosen
  • Reisemantel, Leibwäsche, Leinenhemd
  • Rudimentäre Reiseutensilien (Kamm mit breiten Zinken, Seife, Bröselkraut, Kreide), gelagert in einem Bündel, das auf der Schulter getragen wird.

Begegnungen
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] - ein Händler der besonderen Art, der das Herz am rechten Fleck hatte. Zu Beginn war Kraja etwas skeptisch, musste jedoch bald feststellen, dass er tatsächlich vollkommen anders als die Händler war, in deren Dienste sie gestanden hatte. Er respektierte ihre moralischen Ansichten – etwas, das sie ihm sehr hoch anrechnete.

Die Besatzung der 'Seemarie' – NPCs - »(...)Allesamt Sinnbilder des Seemanntums und definitiv keinem von ihnen wollte man nächtens in einer dunklen Gasse begegnen. Dabei sahen sie nicht einmal übertrieben grimmig aus! Es war viel mehr die Aufmachung, die den ersten Eindruck skizzierte. Die vom harten Leben gezeichneten Körper. Die Kraft, die in ihren gestählten Armen schlummerte, die Tag um Tag die Routinegriffe eines funktionierenden Schifffahrt-Apparats schmierten. Die Gesichter, die Narben und gebrochene Knochen kannten. Die zotigen Haarschnitte. Der Großteil von ihnen befand sich im besten Mannesalter, zwei waren noch recht jung, einer hingegen hatte seine besten Jahre schon lange hinter sich gebracht und besaß nur noch ein Auge.(...)«

Jorge, ulkiger Säufer.
Kunlin, Jorges Saufgenosse.
Ull genannt „hübscher Ull“, Initiator für Ulk jeglicher Art.
Flip, der Jungspund, »Straßenköterbraunes Haar, fleckiger Bart«, würfelt gern.
Holma, der Älteste. Einäugig, vernünftig, sympathisch.
Ludan, der Kapitän, »Dunkelblauer, langer Hut, dessen Krempen nach oben gebogen waren und wie ein Schiffchen dem Kopf liegt, nussbraunes, strähniges Haar, auffällige Narbe vom Kinn bis zur Unterlippe«.
Alen, der Jungspund, »Rotes, breites Tuch um Kopf und Stirn, strubbeliges, karottenblondes Haar, linke Ohrmuschel am oberen Rund eingerissen, Kinnbart, der noch ein bisschen wachsen musste, um beeindrucken zu können«.

Yorik - NPC – Zornklinge, derzeitig bekannter Aufenthaltsort: Brunya.
»Yorik war eine solche Persönlichkeit (, die Blicke auf sich zu ziehen wusste) und Kraja konnte nicht einmal sagen weshalb dies so war. Früher einmal, vor gut zwanzig Jahren, war er der Schwarm junger Mädchen gewesen, etwas, das sie einmal im Vorbeigehen aufgeschnappt hatte, und sich selbst kaum vorstellen konnte. Seine Haut war zerknittert und ledrig, ein gepflegter Bart wuchs dicht und voll über Wangen, Kinn und um den Mund und das einzige, das aus dem Rahmen seines Gesichtes herausleuchtete, waren sehr grau-grüne Augen. Das Haar trug er kurz und es war dunkel, nahezu schwarz, auch wenn es noch die Erinnerung von Walnussbraun in sich trug. Bis zum heutigen Tage waren die Berührungspunkte mit Yorik immer gering gewesen«

Die Wächter – NPCs - »(...)Fünf Männer waren es, die nicht unterschiedlicher hätten sein können. Riguskant war die Wiege ihres Lebens gewesen, doch das war auch schon alles, das sie verband.(...)«

Schekk, ~40 Jahre alt, »Er schwang zwei Handäxte, die er Links'gens und Rechts'gens nannte und schien dabei recht geübt zu sein«.
Mirren genannt „Till“, von Till Whelm einem legendären Bogenschützen. Freundlicher und redseliger Junge von 19 Jahren. Talentierter Bogenschütze. Till und Will sind unzertrennlich.
Will, ~20 Jahre alt, führt ein Langschwert, steht weiblichen Söldnern skeptisch gegenüber. Till und Will sind unzertrennlich.
Varren, ~55 Jahre alt, »Der Grauanteil hatte längst den Kampf gegen das Aschblond gewonnen, allerdings war er zuvorkommend und behandelte Kraja mit ausgesuchter Höflichkeit, der es jedoch nicht an Wärme fehlte. Er war der einzige von den Wächtern, der ihr (vollkommen) unvoreingenommen begegnete und gewillt war ihr eine Gelegenheit sich zu beweisen einzuräumen (...). Er war es, mit dem sie sich zumeist unterhielt und er war es auch, der sie als erstes (...) begrüßt hatte.«
Briggs, ~30 Jahre alt, der Mann fürs Grobe mit der irritierenden Affinität zu Blumen und Vögeln.

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] – Eine Zornklinge, der Kraja in Srodholm begegnete und ihr Interesse für einen mysteriösen Auftrag gewinnen konnte. Etwas an ihm wirkte unecht auf sie, sodass sie herausfinden wollte was dahintersteckte.

Bisherige Geschehnisse
Kraja traf in der Schenke 'Seefraß' (Brunya) auf Arnd Arendes, der sie für die Reise nach Dornwacht zum Schutz seiner Waren und seines Lebens in seine Dienste nahm. Er stellte ihr einen mehr als großzügigen Lohn in Aussicht und ließ anklingen, dass er ihre Dienste unter Umständen auch für die Rückreise in Anspruch nehmen wollte.
Fünf weitere, von Arnd handverlesene Wächter sollten sie bis zum Bestimmungsort der mitgeführten Waren begleiten (Königsburg).
Gute zwei Wochen befanden sie sich auf den Straßen bis sie Srodholm erreichten.
Ein Dorf, in dem Seltsames vor sich zu gehen schien ...
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Kraja der Rabe
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