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Jarko der Hungerteufel

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Jarko der Hungerteufel

Beitrag von Jarko am Mi Dez 28, 2011 12:05 am

Informationen über den Schreiberling:
Hauptcharakter (wenn vorhanden): Das Große Unlicht
Nebencharaktere (wenn vorhanden): Kasimir, Hlevana Tuscha, Nim




Name: Jarko / Ibibaxeshi
Alter: 77 Jahre
Rasse: Hungerteufel
Zugehörigkeit: Unlicht
Herkunft: Letum
Größe: ca 1,86m

Aussehen:
...Nach den allabendlichen Erzählungen eines Greises in einem Dorf irgendwo in Crepererum:

"Es reisten in dem Jahr so einige unheimliche Gestalten durchs Dorf, doch nur an wenige erinnere ich mich so deutlich wie an diesen jungen Mann. Er tat nichts weiter schlimmes. Eigentlich schritt er während seines Aufenthalts nur an mir vorüber, ohne sonderlich viel Notiz von mir zu nehmen - doch gerade da verwundert es wohl dass er sich mir so ins Gedächtnis gebrannt hat.
Was an ihm denn so besonders war, fragt Ihr? Wartet doch, lasst mich in Ruhe erzählen...
Zunächst konnte ich nichts Verdächtiges ausmachen. Der Fremde, er war von sehnigem, hoch gewachsenen Körperbau, besaß Kleidung von mittlerem Wohlstand. Vielleicht ein Kaufmannssohn, dachte ich, oder von niederem Adel. Ich glaube sein Haar war dunkel und seine Haut recht hell... ja, sein Gesicht war sehr blass, mit eher aristokratischen Zügen und für einen Mann vollen, schön geschwungenen Lippen - was mich alles in allem in der Sache mit der adligen Abstammung bestärkte.
Jedenfalls ging er immer etwas vornübergebeugt – jedoch nicht kränkelnd, oder gar schüchtern, sondern eher agil, wie ein ständig zum Angriff bereites Raubtier.
und doch war er menschlich, habe ich gedacht, denn selbst von seinem geschmeidigen, katzenartigen Gang ließ sich noch absehen... wenn da nicht seine Augen wären!
In dem einen Moment, in dem er seinen Blick in meine Richtung anhob und mich direkt ansah... als hätte er meine Anwesenheit - mein Starren, gespürt, und mich mit diesen Augen entlarvt! Wie die schönen, goldenen und doch zugleich erschreckend gierigen Augen eines lauernden Wolfes zugleich. Eine teuflische, abscheuliche Mischung, die einen die Nackenhaare aufstellten. Selbst heute, wenn ich daran zurückdenke, läuft es mir noch kalt den Rücken herunter. Vor allem wenn ich daran denke dass Kathla, die hübsche Schankmaid unseres Gasthauses an genau jenem Tag plötzlich spurlos verschwand, an dem auch der merkwürdige Fremde unserem Dorf den Rücken kehrte und weiterzog..."


...dem Bericht eines reisenden, aufgelösten Händlers nach, der des Nachts überfallen wurde:

„Ich wurde von diesen gurgelnden Geräuschen wach. Sofort blickte ich zu dem Nachtlager meines Gefährten, von dem die Geräusche stammten, und mir blieb fast das Herz stehen als ich eine über ihm kauernde Gestalt ausmachte. Erst dachte ich es wäre ein Tier! Blutrot leuchteten die Augen mir entgegen, im Mondlicht zeichneten sich zwei Hörner auf seinem Haupt ab und ein langer Teufelsschwanz schlängelte sich neben dem Wesen durch die Luft. Aber es war kein Tier was dort hockte und mit seinen Reißzähnen die Kehle meines Gefährten zerfetzte – es trug eindeutig menschliche Kleidung!
Ich hatte so etwas noch nie gesehen, und während ich mich aus meiner Schreckensstarre löste, mich aufzurappeln begann, sah dieses... Ding seelenruhig zu mir auf, das Blut überall auf seiner Kleidung verteilt, und grinste mich an - ironischerweise besaß es ein ansehnliches Menschengesicht unter all dem Blut. Und dann sagte es, in mir verständlicher Sprache, aber doch mit einer seltsam tiefen, melodischen Stimme:
„Einen wunderschönen guten Abend, mein Herr. Ihr seht nicht aus als wolltet ihr noch zum Essen bleiben...?“ - Ich lief natürlich weg so schnell mich meine Beine trugen, doch ich war mir sicher dass es mich hätte einholen können wenn es gewollt hätte. Warum es mich verschonte, weiß ich nicht. Vielleicht war alles bloß ein grausames Spiel für dieses Ding.“


...ein anderer Hungerteufel über Jarko:
„Ibibaxeshis Aussehen? Echt Schwein gehabt, dieser Mistkerl. Verdammt - Ich mein, nicht jeder von uns wird mit einem so menschlichen, und zudem ansprechenden Gesicht geboren, dass sich unsere Beute die Finger nach einem leckt, statt Reißaus zu nehmen wie es besser für sie wäre. Meine Güte – was kann er sie damit reinlegen. Naja, Hauptsache er macht mir nicht die Weibchen abspenstig wenn er in der Nähe ist. Sag ihm bloß nicht dass ich das gesagt habe, den Ärger mit ihm kann ich mir sparen.“


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in Kurzform:

  • groß, blasse Haut
  • schwarzes, gewelltes und etwa schulterlanges Haar, aus dem nach hinten geschwungene Hörner ragen
  • schön geschnittenes Gesicht
  • hinter sinnlichen Lippen verbergen sich abschreckend spitze Zähne
  • die schmalen Raubtieraugen färben sich je nach Stimmung von einem warmen Goldton zu giftigem Gelb oder brodelndem Rot
  • dunkler, ledriger Teufelsschweif
  • lange, klauenartige Finger
  • geschmeidige 'katzengleiche' Bewegungen
  • Kleidung wechselhaft (schaut unter Besitz)


Beruf:
Jarko: „Ein Beruf? Ich gehe keinem Handwerk nach. Obwohl... warte. Manchmal spiele ich Händler. Oder Jägersmann. Je nachdem, was ich für Kleidung ergattere. Einmal habe ich mich als ein gelehrter Magier ausgegeben. Und jetzt gerade bin ich der Räuber der hier am Wegesrand steht und dir dein Gold abnimmt. Darf ich bitten..?“
Waffen: Zähne und Klauen, ein filigranes, handliches Kurzschwert an seiner Seite, das noch aus Letum stammt und von Dunkelelfen geschmiedet wurde
Magie: Auren spüren
Besitz:
An Kleidung trägt Jarko ein schwarze Pluderhose, die bis zu den Waden reicht, Ledersandalen, einen grauen Poncho und einen dünnen Schal. Außerdem baumelt an seinem Gürtel ein hölzerner Käfig, in dem ein hübscher Schmetterling verweilt.


Geld: - "Draken" - "Drachmen"


Charakter:
Jarkos Wesen ist bestimmt von einer inneren Zerrissenheit.
Auf der einen Seite ganz der wilde, gierige, ungestüme und besitzergreifende Hungerteufel, auf der anderen Seite eine erstaunlich empfindsame Seele, auf der Suche nach Akzeptanz und Anerkennung. Er ist ohne wirkliches Verständnis, aber doch voller Neugier auf die Welt des Zwielichts, seiner Bewohner, vielleicht auch des lebendigen und fühlenden Wesens an sich. Das eine Mal nähert er sich einem voller Vorsicht und aus purer Neugier am fremden Wesen, das andere Mal hat er einem schon die Klauen in den Nacken gerammt, bevor man ihn überhaupt zu Gesicht bekommen hat.
Er ist damit also nicht unbedingt das, was man berechenbar nennt. Er handelt aus dem Bauch heraus, nach seinem Gefühl, welches wie ein Fähnchen im Wind, erst in die eine, dann in die andere Richtung umschwenken kann. Ihn einen launischen Freigeist zu nennen, träfe es wohl ganz gut.
Der Hungerteufel ist dabei allerdings nicht so eigenbrötlerisch, wie man es von einem Vertreter seiner Art meinen könnte. Er findet fremde Wesen viel zu interessant, teils sogar putzig – ihre verschiedenen Gesellschaftsformen, Sprachen, Bräuche, Normen, Werte und Entwicklungen. Immer wieder sucht er den Kontakt zu anderen. Meistens geht dies aber nur so lange gut, wie es Jarko schafft, sich zu verstellen und seine Triebe zu unterdrücken. Zudem wäre er auch zu rebellisch und freiheitsliebend um sich längerfristig in ein System ein- und einem führenden Kopf unterzuordnen. Nach einigen gescheiterten Versuchen dahingehend, wird man ihn wohl nicht mehr als jemandes einfachen Handlanger vorfinden.
Jarko unterscheidet sich auch in weiteren Wesenszügen von anderen seiner Rasse. Einige lassen ihn selbst unter seinen Artgenossen merkwürdig erscheinen. Zum Beispiel seine Schwäche für Kunst, hauptsächlich die Musik. Oder auch seine gelegentlich aufkommende melancholische, und romantische Ader ( wobei für Jarko aber durchaus eine rote Blutspur im frisch gefallenen Schnee romantisch sein kann.. ).
Ein Aspekt, der Jarkos Leben heute ganz und gar zu beherrschen scheint, und dem er all seine anderen Neigungen unterwirft, ist eine bestimmte Suche, von der er regelrecht besessen ist – aber dazu unter seiner Geschichte mehr.


Sprachen:
Jarko hat so einige Jahre auf dem Buckel – genug Zeit um die Welt zu erkunden und sich nebenher mit einigen Sprachen vertraut zu machen. Seine Muttersprache ist Devish, die jedoch kaum noch Anwendung von ihm findet - es sei denn er gerät ins Fluchen. Jahre unter Dunkelelfen und Vampiren ließen ihn sowohl Umbra als auch das weitaus verbreiterte Arcum lernen. Er versuchte sich zudem in Lenush und Ishkar, beherrscht aber jeweils nur ein paar wenige Brocken da er zu schnell das Interesse verlor da er die Sprachen kaum brauchte.  

Vorlieben:
- Fleisch
- die Farbe von blutigem Fleisch: Rot!
- einen wilden Lebensstil zu führen; zu klettern, zu kämpfen und sich mit anderen zu messen
- die Dunkelheit von Höhlensystemen
- Dinge die lebendig sind. Die denken, fühlen und sich bewegen - und sei es, weil sie in Todesangst zappeln...
- die Menschen und ihr Verhalten untereinander zu beobachten
- eine ganz bestimmte Frau
- man mag es kaum glauben: Musik!
- die Malereien seines Freundes Xern
...

Abneigungen:
- Vorschriften und Regeln an die er sich halten muss
- Wesen die von „ganz oben“ kommen, wie er es ausdrückt ( Von Anima )
- die Racheengel/Lumenaren (ihre scheinheilige Art)
- Langeweile. Wobei Jarkos Definition des langweiligen sicher von der anderer abweicht. Er könnte stundenlang das Treiben der Menschen beobachten
- ortsgebunden/in seiner Freiheit eingeschränkt zu sein
...

Stärken:

  • ganz klar seine außerordentliche Beweglichkeit. Jarko ist ein richtiger Körperkünstler. Er macht jedem Akrobaten Konkurrenz und hinzu kommt noch, dass diese keine Klauen haben die ihnen die Möglichkeit zum Klettern geben. Er ist eben so flink und agil, wie es sich für ein Raubtier gehört unter dessen Speiseplan auch die intelligenteren Lebensformen fallen, als auch zäh genug sich nicht so schnell von ihnen klein kriegen zu lassen: Er ist ein Meister darin, zu kämpfen und zu töten
  • besonders positive Charaktereigenschaften lässt Jarko auf den ersten Blick vermissen, doch wer würde auch schon von einem Hungerteufel erwarten, dass er besonders loyal seinen Freunden gegenüber ist, mal davon abgesehen dass er überhaupt dazu in der Lage ist Freundschaften zu schließen?
  • Jarko hat inzwischen einige Übung darin, sich für einen Menschen auszugeben. Er könnte mit einem über das Wetter plaudern, ohne dass einem auffiele dass es sich bei ihm um einen Hungerteufel handelt. Nicht zu viel Zahn zeigen beim sprechen, Blickkontakt meiden – besonders wenn er erregt ist, solcherlei Dinge hat er in den Jahren in Crepererum angeeignet. Holprig wird es erst, wenn Themen wie Moralvorstellungen zur Sprache kommen, oder der Hungerteufel.. nun.. Hunger bekommt.


Schwächen:

  • Magie ...eine gewisse Skepsis lässt den Hungerteufel von Magie Abstand halten. Du kannst ihn damit mehr beeindrucken als mit dem Schwingen einer Klinge, denn es ist ein Gebiet, auf dem er sich nicht auskennt.
  • Etikette ...verlange niemals von einem Hungerteufel sich anständig zu benehmen. Beim besten Willen; er kann es einfach nicht!
  • Selbstbeherrschung ...war ebenso noch nie Jarkos Stärke. So gut er sich in dem einen Moment auch verstellen mag und ein gesittetes Gespräch führt.. im nächsten Augenblick kann es umschwenken; hat er auch schon seine Zähne in das zarte Fleisch des Gesprächspartners versenkt. Er kann auch eher schlecht sein aufmüpfiges, rebellisches Wesen unterdrücken, oder seine diebische Ader, oder seine Neugier, oder seine Habgier die sich auch schon mal auf Lebewesen richtet
  • Gefühle ...es gibt ein paar von ihnen, mit denen er nicht umzugehen weiß. Jarko ist nicht vollkommen gefühlskalt, doch Gefühle die in der Kultur der Dunkelelfen untergegangen sind oder als schwächlich abgetan wurden, überfordern ihn schon einmal gerne. Damit zusammenhängend hat er auch Schwierigkeiten damit, diese in Worten auszudrücken. Er handelt eher, statt zu reden.  
    ...


Besonderheiten:


  • Allgemein neigen Tiere dazu, vor ihm zu scheuen. Hunde schlagen an, Katzen fauchen.. er darf sich also leider nicht zu den Tierfreunden zählen.
  • Akrobatik
  • kann die Auren anderer Lebewesen wahrnehmen



Geschichte:

die Arena:
~ Fragt einen Hungerteufel nicht nach seiner Mutter. Oder seinem Vater. Das ist so als würde man sich bei einem Skar über die Wüste erkundigen wollen. Befremdlich. Was soll er damit. Wieso wird gerade er danach gefragt?
Blutbande gelten bei einem Hungerteufel nicht genug um hier eingehender auf diese eingehen zu müssen. Das Einzige, was die Mutter diesem kleinen Hungerteufel mit auf den Weg gegeben hat, war sein eigentlicher Name, Ibibaxeshi, gewesen - und selbst den gebraucht er heute nicht mehr.
Wirkliche Erfahrung sammelte unser Hungerteufel also erst als Knabe in der Obhut einiger Dunkelelfen, wo er bald schon dafür verwendet wurde einfach Sklavenarbeiten zu verrichten. Jarkos Kindheit war dementsprechend auch von Brutalität und Gefühlskälte geprägt. Nur zu einem anderen Hungerteufel namens Gretchin, der sich in der gleichen Lage wie er befand, hatte er engeren sozialen Kontakt und entwickelte erstmals Gefühle wie Vertrauen und Mitgefühl. Vielleicht begannen die Burschen deshalb irgendwann, sich Brüder zu nennen, obwohl sie keine waren.
Irgendwann wurden beide an die örtliche Arena verkauft, wo sie unter anderem dafür zuständig waren, die Leichenteile nach den Wettkämpfen aus dem Ring zu räumen. Nebenbei zogen sie erste Lehren den Kampf betreffend. Aus den Kellerfenstern konnten sie zusehen, wie die Arenakämpfer sich gegenseitig niedermachten, oder sie schrubbten Gänge, wenn im Raum nebenan die Gladiatoren ausgebildet wurden. Bald erhielten sie selbst eine Einführung, und als sie so groß waren, dass sie sich ihrer Haut erwehren konnten, warf man sie selbst in den Arenaring. Jarko schlug sich ort erstaunlich gut. Er überlebte nicht nur, er mauserte sich zu einem bekannten Namen, auf den man Wetten aussetzte.

Freiheit:
Seine Begabung war so bemerkenswert, dass ein vermögender Dunkelelf ihn schließlich freikaufte, um ihn unter seinen Wächtern einreihen zu können. Das war wahres Glück für den Hungerteufel. Erst jetzt war Jarko mehr als ein Sklave und dazu berechtigt, sich Geld zu verdienen. Dadurch konnte er einige Zeit später Gretchin ebenfalls die Freiheit kaufen. Das war auch der einzige Grund der ihn noch unter einem Herrn arbeiten ließ, und sobald Gretchin frei war zogen sie hinaus in die Wildnis um ein wildes und räuberisches Leben zu führen.
Nach einigen Jahren dieser Lebensart trennte Jarko sich aber von seinem 'Bruder' weil es ihn wieder in die Städte zog. Dennoch hielten sie in den weiteren Jahren immer noch Kontakt zueinander.
Mit seinen kämpferischen Talenten und dem Gespür für Gefahr fand Jarko schnell neue Anstellungen, die er aber immer aufgrund seines aufrührerischen Gehabes ebenso schnell wieder verlor. Diese Jahre waren auf eine ganz andere Weise wild, als es die in der Wildnis gewesen waren. Saufgelage und Prügeleien waren an der Tagesordnung und standen im Kontrast zu Jarkos Versuchen sich an ruhigeren Tagen in verschiedensten Bibliotheken zu bilden. In dieser Zeit lernte er auch das meiste über andere Sprachen.

In der Festung der Kreyden:
~Das chaotische Leben des Hungerteufels tat eine entscheidende Wende, als er eine Anstellung bei dem Dunkelelfen Luron Kreyden bekam. Die Anstellung an sich hatte nichts Unübliches an sich, sollte er doch bloß einen Gebäudetrakt bewachen, in dem Gefangene untergebracht waren. Ein Hungerteufel konnte bei dieser Art von Arbeit sehr nützlich sein, weil Jarko anhand der Auren der Gefangenen stets ausmachte, ob diese sich an ihrem vorgesehen Platz aufhielten.
In dieser Zeit lernte Jarko zwei Personen kennen, die in seinem Leben einen wichtigen Platz einnehmen würden. Zum einen war da Xern, der jüngere Bruder seines Arbeitsgebers, und diesem sehr verhasst. Xern war ein äußerst interessanter Dunkelelf, der Jarkos Interesse an Kunst nicht nur teilte - er stellte sie her. Und zwar auf eine Art, wie man sie nicht so leicht ein zweites mal sehen würde.  
Neben Xern war da noch die entführte Menschenfrau, die Luron Kreyden eines Tages mitgebracht hatte. Jarkos schon damals bestehende Neugier für andere Wesen ließ ihn die Frau oft heimlich beobachten. Ihre Fremdartigkeit faszinierte ihn. Wenn sie sich allein glaubte war sie so ruhig, sanft und verletzlich, so traurig, so sehnsuchtsvoll, so voller Gefühl dass es ihn auf seltsame Art berührte. Sie vermittelte ein völlig anderes Bild, als es die ihn umgebenden Dunkelelfen taten.
Er begann Gefühle für die Frau zu entwickeln, wie er es zuvor für kein anderes Wesen getan hatte, nicht einmal seinen Bruder. Jarko wusste dem allerdings zu diesem Zeitpunkt aber noch keinen Namen zu geben. Es ärgerte ihn, wenn einer der Dunkelelfen zu der Frau kam, weil er sie lieber für sich haben wollte – gleichzeitig wollte er ihr aber auch keine Schmerzen zufügen. Er war verwirrt und überfordert, suchte aber dem zu trotz immer wieder ihre Nähe wenn sich eine Möglichkeit ergab.
Man muss hinzufügen dass die Menschenfrau von ihm ebenso angetan war wie sie es von so ziemlich jedem anderen Wesen Letums inklusive ihren brutalen Entführern, den Dunkelelfen, war. In einem Anflug von Mut schlug sie Jarko einmal einen Schürhaken über den Kopf als er ihr zu nahe kam, und warf ihm zudem Worte wie 'Bestie', 'Leichenfresser' und 'Dämonenbrut' an den Kopf. Kurzum – sie fand ihn abstoßend, er sie anziehend.  
Es dauerte lange, bis sie ihre Meinung über Jarko änderte. Vielleicht weil die Situation in der sie sich befand sie abstumpfte. Vielleicht war es auch Jarkos Taktik aus energischer Unterdrückung seines forschen Auftretens und umso hartnäckigeren Versuchen sie in harmlose Gespräche zu verwickeln. Jedenfalls fruchtete es irgendwann. Sie hieß Milia, und sie erzählte von der fremden Welt oben über ihren Köpfen, die ihre Heimat war und die sie vermisste. Sie sprach auch viel von ihrer Familie, was bei Jarko nur auf Verständnislosigkeit stieß, doch weil er sie mochte, ließ er sie reden, und er war klug genug nicht von dem zu erzählen, was ihn bewegte. Sie schien so viel von dieser Welt zu verschrecken.
Es war Xerns  Hilfe zu verdanken, dass Jarko Milia so oft besuchen konnte. Wahrscheinlich hätte Jarko schon längst wieder seine Arbeit gewechselt wenn es die beiden nicht gegeben hätte. So hielt es ihn aber ungewöhnlich lange dort. Vielleicht hätte es das noch viel länger.. wenn es nicht dazu gekommen wäre, dass eine andere Wache ihn dabei sah, wie er Milia nahe kam.
Kurzerhand wurde Jarko entlassen, und die Menschenfrau an einen Wahrheitspriester übergeben, weil ihr Besitzer keine Frau in seinem Haus wollte, die möglicherweise von etwas anderem als einem Dunkelelfen schwanger war. Natürlich versuchte Jarko Milia ausfindig zu machen und zu befreien. Natürlich suchte er sich kopflos einen Weg durch die Katakomben sobald er wusste dass sie geopfert werden sollte. Und natürlich verlief er sich heillos in den vielen verwinkelten Tunneln... Und auch wenn Jarko es heil hinein und hinaus schaffte - und das kann wirklich nicht jeder von sich behaupten der in das Heiligtum von Dunkelelfen einzudringen versuchte - er war jedenfalls zu langsam gewesen.

Die Suche:

~ Jarko wusste nichts mit diesem Gefühl des Verlusts anzufangen, weil er es zuvor noch nie gespürt hatte. Es war unerträglich schmerzhaft, und dass auch sein Bruder Gretchin überhaupt nicht nachvollziehen konnte was er hatte ( „...es gibt doch immerhin noch genug andere scharfe Weibchen in Letum!“ ), und sein anderer Freund einfach wie vom Erdboden verschluckt schien, half ihm ihn keinster Weise darüber hinweg zu kommen. Allerdings war ein anderer Satz den Gretchin fallen ließ der Auslöser für eine weitere Wende in Jarkos Leben. Er sagte irgendwas über die Wiedergeburten, von denen sich einige Leute erzählten.
Vielleicht wäre Jarko zugrunde gegangen wenn er sich nicht an diesen winzigen Strohalm geklammert hätte. Wiedergeburten! Eine Wiedergeburt wäre ein neues Leben. Eine neue Chance. Für Milia, aber vor allem auch für ihn. Und aus Jarkos tiefer Trauer kam der brennende Eifer gekrochen sie wiederzufinden. In einer anderen Hülle. An einem anderen Ort. Aber sie wäre wieder da.
Sie war eine Menschenfrau gewesen. Falls sie tatsächlich wiedergeboren werden sollte – und davon war Jarko in seiner Verzweiflung nun fest überzeugt – dann war es wahrscheinlich dass sie auch als Menschenkind wiedergeboren werden könnte. In ihrer alten Heimat, von der Milia ihm so viel erzählt hatte, ihre Heimat, die nicht Letum gewesen war. Und je mehr er über diese Möglichkeit nachdachte, desto wahrscheinlicher wurde sie ihm.  
Schon früher hatte Jarko Berichte über die seltsamen auftauchenden und verschwindenden Portale verfolgt. Damals aber eher aus seinem Interesse am Fremdartigen heraus, und nicht mit wirklicher Absicht ein solches Tor aufzusuchen. Jetzt aber, wo er wusste dass Milia aus einer fremden Welt gekommen war, und er diese ansteuerte, suchte er nach jedem Anhaltspunkt der ihm sagen könnte wo man eines der Portale finden könnte – ob man vielleicht voraussagen konnte wo das nächste Portal auftauchen würde.
Er setzte dazu alles in Bewegung was sich auch nur irgendwie bewegen ließ. Er studierte in den unterschiedlichsten Bibliotheken viele Schriften die über diverse Tore erzählten. Er ließ seine Beziehungen spielen um an weitere, seltenere Berichte zu kommen und er opferte zudem seine ganzen Ersparnisse um sich weitere Freunde und Informationen zu kaufen die ihm in irgendeiner Weise weiterhelfen könnten. Es brachte ihn dennoch nicht weiter, und letztendlich begab er sich dann persönlich auf eine kopflose Suche nach einem dieser Portale, dabei immer den letzten Meldungen hinterher jagend, die er aufschnappte.
Immer wieder kam er dabei zu spät – vorausgesetzt, er war nicht ohnehin bloß Lügen oder Gerüchten aufgesessen. Manchmal fing er an sich zu fragen ob es die Portale überhaupt gab. Doch der liebe Hungerteufel bewies ein weiteres Mal einen ziemlichen Dickschädel. Aber ansonsten wäre seine Suche wohl auch nicht von Erfolg gekrönt gewesen, und er würde nun nicht Crepererum unsicher machen. Es dauerte nur lange. Und das ironische an der ganzen Sache war, dass Jarko dann schließlich völlig unvorbereitet auf ein Portal nach Crepererum stieß; als er nämlich eigentlich bloß auf dem Weg zum nächsten Schankraum war um seinen Frust im Alkohol zu ertränken...
Natürlich bedeutete sein Betreten des Landes des Zwielichts noch nicht das Ende seiner Suche. Der schwierige Teil kam ja erst noch - Milia wiederzufinden.  

~Und so reist Jarko nun schon einige Jahre durch Crepererum ohne sein Ziel erreicht zu haben. Er versucht sich den Wesen dort weitestgehend anzupassen, zu sprechen wie sie, sich zu kleiden wie sie... Er nahm auch hier erst seinen derzeitigen Namen an, als er merkte, dass die Menschen mit Befremdung reagierten, wenn er sich beispielsweise als der Bauersjunge Ibibaxeshi auszugeben versuchte. Er lernte, nicht aufzufallen und doch ungehindert der Suche von Milias Wiedergeburt nachzugehen, von der er inzwischen regelrecht besessen ist. Er entführte schon mehrere Mädchen, nur weil er meinte sie sähen Milia in irgendeiner Weise ähnlich, oder verhielten sich wie sie. Fragt lieber nicht welches Ende sie letztendlich nahmen.
Momentan ist Jarko der Anführer einer kleiner Gruppe von Räubern, die er in dem Glauben ließ, er hätte seine Hörner einer Infizierung mit der 'Kralle des Tiers' zu verdanken.

Gefährten:
- Xern
- Hlevana
Freunde:
- Xern
- Gretchin
Familie:
???
Passende Musik: [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Anmerkung: Jarkos Tod würde ich lieber absprechen, danke!


________________________________________________________________________



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Einstiegspost: [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
Streunte an der Küste zwischen Davencia und [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]



Beziehungen:

  • Cayuga
    - Aura im Gedränge des Marktplatzes wahrgenommen. Mantel gestohlen, bis vor die Stadt verfolgt, Spur verloren. Erst spät als 'eine von Oben' wahrgenommen.

  • Celdea

    - In der Menagerie/Brunya/Riguskant aus ihrem Käfig befreit, vor die Stadt geflüchtet und dort getrennt

  • Fynn

    - in der Pfarrstube Davencias aufgefunden, dort getrennt. Wiedersehen in der Schenke, Jagd über die Dächer, Fynns Sturz und Jarkos Festnahme

  • Xern

    - (Erstes Wiedersehen nach Letum) In Dschefan aus der Sklaverei geholt, zusammen Schwert zurückgeholt, Aufstand der Tiermenschen, Flucht durch Xers magische Tür nach Karatina

  • Hlevana


Zuletzt von Jarko am Sa Dez 31, 2011 12:54 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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