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Obrogun

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Obrogun

Beitrag von Obrogun am Sa Dez 19, 2015 4:58 pm

Infos zum Schreiberling:
Hauptcharakter:  Xorastra
Nebencharakter(e): 7 andere


Name: Obrogun
Alter:38 Jahre
Rasse:  Lumenar
Zugehörigkeit:  Unlicht
Herkunft: Anima
Größe:  1,79 m

Aussehen:
Viele beschreiben Obrogun als ziemlich gutaussehend, aber er selbst würde gerne das ein oder andere etwas verändern. Wirklich verfügt er über eine ganz ansehnliche Gestalt, die so manches Frauenherz bereits höher schlagen ließ. Dabei hat er keine bemerkenswerten Muskeln oder sonstiges zu bieten und würde sich für durchschnittlich halten. Aber vielleicht ist es ja gerade das, was ihn für manche so verführerisch erscheinen lässt. Sein Gang ist leicht wiegend und seine Haltung stets sehr aufrecht.
Sein etwas über schulterlanges Haar ist schwarz wie das Gefieder eines Raben und nach hinten gekämmt. Er trägt einen sehr gepflegten und stets sehr ordentlich gestutzten Bart.
Seine fast immer freundlich blickenden Augen haben eine blau-graue Färbung und auch auf Lippen liegt oft ein sanftes Lächeln.
Seine Flügel tragen ebenfalls die Farbe der Raben und haben einen edlen Glanz.

Beruf: reisender Alchemist
Waffen:  ein sehr schlankes und leichtes Schwert, das mit einer Hand geführt wird und am Knauf mit Rubinen verziert ist.

Magie: 
Obrogun beherrscht natürlich eine elegant wirkende Magie, die Flüssigkeiten aller Art beeinflusst.

Reinigung
Der Zauber reinigt jegliche Flüssigkeit, welche sich in einem Gefäß befindet. Er erfordert wenig Kraftaufwand, kann aber höchstens für eine Menge von ungefähr drei Litern befriedigend angewandt werden.
(Theoretisch könnte er diese Flüssigkeit auch von gröberen Partikeln befreien, doch, warum sollte er das tun, wenn ein herausfischen mit einem Gegenstand die Gleiche Wirkung hat?)

Mischen und Trennen
Für einen Alchemisten ist es natürlich sehr nützlich, wenn er einzelne Substanzen, die sich eigentlich nicht mischen lassen ohne einen Emulgator mischen kann. Ebenso kann er zwei bis drei Substanzen die zusammengefügt wurden voneinander trennen. Je nach Menge der Flüssigkeit benötigt er hierfür wenig bis mittel viel Mana.

Fluss regulieren
Obrogun ist dazu in der Lage den Fluss einer Flüssigkeit durch ein Rohr, in einem kleineren Graben, oder im Körper zu regulieren. Sie also schneller, oder langsamer fließen lassen.
Dadurch kann er beispielsweise die Blutung einer Wunde stillen. Das er damit vielleicht sogar töten könnte, darüber hat er noch nie nachgedacht, würde es jedoch auch nicht in Erwägung ziehen. Sollte er diese Fähigkeit einsetzen um auf das Blut in einem Körper Einfluss zu nehmen, muss er die entsprechende Region des Körpers direkt berühren. (Der Zauber wirkt nicht auf den gesamten Körper.)
Für diesen Zauber benötigt er Kontakt zum Körper, dem Rohr, Gefäß oder Grabenrand (bzw. Bachbett). Der Kraftaufwand ist abhängig von Art der Flüssigkeit und Menge, sowie Größe des Flusses.

Regenschirm
Durch diesen Zauber verhindert Obrogun bei Regen (oder Schnee) durchnässt zu werden. Es ist dann, als würden die Tropfen ihn meiden. Damit kann er auch Personen in einem Umkreis von zwei Metern um ihn herum vor Regen schützen. Er verhindert so, dass seine edle Kleidung Schaden nimmt, oder verletzte Personen zusätzlich unterkühlt werden. Der Manaverbrauch variiert je nach Regenstärke, ist aber nicht sonderlich hoch und kann so auch über ein paar Stunden aufrecht erhalten bleiben (wenn auf ihn allein beschränkt).

Aggregatzustand verändern
Hat Obrogun eine Flüssigkeit vor sich, benötigt aber Eis, ist das für ihn kein größeres Problem. Ebenso kann er eine Flüssigkeit vom flüssigen in den Gasförmigen Zustand versetzen. Dies benötigt mittel viel Mana und ist auf kleine Mengen von ca. 200 ml auf einmal begrenzt.


Besitz:  ein Karren mit Zugtier (Esel Angus), auf dem er seine alchemistischen Substanzen in mehreren verschließbaren Kisten transportiert, Werzeug, Gläser und anderes alchemistisches Zubehör, mindestens vier Sätze verschiedener Kleidung, die er je nach Region wechselt, sein Schwert in einer Scheide am Gürtel, ein allzweck Messer
Geld:  immer genug um es sich gut gehen zu lassen


Charakter:
Obrogun ist ein Charmeur, der schon so manches Frauenherz nicht nur gestohlen hat, sondern auch brach. Als Mann, der sich fast ständig auf Reisen befindet, hat er auch gar nicht die Absicht eine länger anhaltende Beziehung aufzubauen. Er weiß trotz allem ganz genau, welche Wirkung er wie erzielen kann und kann dadurch sehr gut mit Menschen umgehen.
Zudem verfügt er über ein unbeugsames Selbstbewusstsein und eine unglaubliche Überzeugung das was er tut, wirklich sehr gut zu tun.
Was seine Alchemie und Magie anbelangt ist er sehr praktisch veranlagt und der Meinung, dass er für sein Können auch entsprechend entlohnt werden sollte. Dabei nimmt er sich jedoch stets das Recht heraus den Preis je nach Kunde beliebig anzupassen. Wenn ihm der Verwendungszweck angebracht erscheint, kann das Produkt wesentlich günstiger werden.
Obwohl er bei den Engeln aufgewachsen ist und damit den Glauben an das große Licht eingeimpft bekam, ist er nicht gerade gläubig. (Das hängt unter anderem mit seinem Besuch in Letum zusammen.)

Lieblingssprüche:
„Leben ist wertvoll, man sollte es erhalten.“
„Sterben ist der letzte Ausweg.“
„Euch plagt etwas? Ich habe garantiert das richtige Mittel für euch.“
„So wunderschön wie ein Schwan auf dem Wasser, so erscheint auch ihr.“
„Wenn ihr das rein nennt, solltet ihr euch die Hände waschen.“

Sprachen:  Arcum, Angelisch, Trangalisch und einige Worte Nohrt sowie Rigusta
Vorlieben: 
- Edle Stoffe und Kleidung
- Muster und Stickerei
- Eigenständige Frauen
- Schwarz
- schmeicheln und umschmeichelt werden

Abneigungen:
- Armut
- Vorurteile
- Töten und Grausamkeit >„Tod als letztes Mittel“)
- Scheinheiligkeit
- Zwang und Einschränkung der eigenen Freiheit
- mag es nicht kritisiert zu werden
- mag weder Engel noch Lumenare so besonders

Stärken/ Fähigkeiten: 
- Kann seine Flügel verbergen (Fähigkeit der Lumenare)
- Gelehrter in Sachen Alchemie
- Begabter Magier
- kann gut auf Personen eingehen

Schwächen: 
- ziemlich von sich überzeugt
- kein Kämpfer, kann sich im Notfall jedoch einigermaßen verteidigen
- Abhängigkeit zu einer wohlschmeckenden Substanz (Sustaran), die er selbst herstellt, diese erhöht die Sinneswahrnehmung, wodurch er inzwischen recht empfindlich auf Geräusche und Gewürze reagiert
- durch die Droge oft überreizte Sinne

Besonderheiten:  Aufgewachsen bei den Engeln, war zehn Tage in Letum um die Lumenare kennen zu lernen. Glaubt weder an das große Licht, noch das Unlicht.

Geschichte: 
Kindheit, Zeit des Lernens und Planung
Geboren wurde Obrogun angeblich in einem Dorf auf Crepererum, aber daran hat er überhaupt keine Erinnerungen, da er schon als Kleinkind nach Anima gebracht wurde. Wie das vor sich ging, kann er nur aus den Worten des alten Engels Gerinban entnehmen, der ihn aufgezogen hat. Demnach brachte dieser ihn in die Stadt der Engel. Wie und warum, dass wollte er bis zu seinem Lebensende nicht verraten.
Für den Obrogun war es ein Schock, als aus seinem Rücken schwarze, statt weiße Federn sprossen. Bislang hatte er geglaubt ein Engel wie jeder andere zu sein. Der alte Engel, der ihn aufzog erklärte ihm daraufhin, dass er kein normaler Engel sei. Im Gegensatz zu den Engeln Animas sei er ein schwarzer Engel, die eigentlich nicht hier beheimatet seien. Dennoch sei er hier zuhause und könne dadurch beweisen, dass nicht alle schwarzen Engel böses im Sinn hätten, wie allgemein angenommen würde. Dem Jungen war das ziemlich egal, alles was er mitbekam war, dass er nicht wirklich dazu gehörte. Allerdings fand er schnell heraus, dass er etwas beherrschte, was die anderen nicht konnten. Er war dazu in der Lage, seine Flügel zu verbergen.
Herausgefunden hatte er das durch Zufall, oder Vorsehung, je nachdem wie man es betrachtet. Jedenfalls wünschte er sich sehnlichst, dass die Jungen mit den weißen Flügeln ihn nicht an den Flügeln erkennen könnten. Da es eine angeborene Fähigkeit der Lumenare ist, als hätten der Gott seinen Wunsch erhört verschwanden seine Flügel daraufhin. Als er sich jedoch das nächste Mal wünschte in die Lüfte empor steigen zu können waren sie wieder da. Seit dieser Entdeckung, erging es dem jungen Lumenaren ein wenig besser. Zwar hatte er so keine Flügel, konnte sich aber unter jene mischen, die man Elfen nannte und die ebenfalls keine Flügel hatten. Davon gab es ein paar in der Stadt der Engel und dennoch viel er auf, wohin er auch ging. Er hatte schwarzes Haar, eine Farbe, die hier geradezu verpönt war.
Das führte dazu, dass er kaum noch sein Zimmer verließ und sich weigerte sich auf den Straßen sehen zu lassen. So kam es, dass er alles lernte, was die kleine Bibliothek seines Ziehvaters zu bieten hatte. Dieser war ein heilkundiger Alchemist und so kam es, dass Obrogun vor allem lernte, wie man Arzneien und Pflegeprodukte herstellte. Jedoch gehörte zum Wissen eines Alchemisten auch mehr und das Wissen über Pflanzen und Gifte konnte er nach mehreren Jahren auch sein Eigen nennen.
Zwar schleifte ihn Gerinban immer wieder in eines der Heiligtümer des Lichts, verlangte von ihm Gebete zu sprechen und erzählte ihm wundersame Geschichten über das große Licht, doch zweifelte Obrogun immer mehr daran. Wo war die Gerechtigkeit, welche die Engel stets predigten, wenn sie ihn und seine schwarzen Haare, sowie schwarzen Schwingen sahen? Wo war das Verständnis gegenüber Personen die anders waren?
In einem kleinen zerfledderten Buch, das er im alten Buchladen fand und heimlich einsteckte, entdeckte er die Beschreibung dunkler Engel.
>Sie bringen den Tod, sie säen Verderben. Darum werden sie auch Todesengel genannt.<
So stand es dort und wenn das stimmte, brachte er dann den Tod?
Das konnte nicht sein, denn er stellte doch Arzneien her, die allen halfen wieder gesund zu werden. Er versteckte das Buch vor Gerinban, der ohnehin gefragt hätte was er damit wollte und woher er es hatte. Allerdings ließ sein Interesse an diesen dunklen Engeln nicht nach, schienen sie ihm doch so viel ähnlicher zu sein, als die Engel die er von hier kannte.
Er wurde älter, wurde erwachsen, mutiger und selbständiger.
Mit der Sicherheit, dass es irgendwo da draußen noch mehr gab, die waren wie er wandte er sich schließlich an Gerinban und erzählte ihm, dass er seine Verwandten besuchen wollte. Der alte Engel schimpfte mit ihm und nannte ihn einen Narren. Es sei unmöglich für ihn diese anderen dunklen Engel zu besuchen. Doch verriet er ihm dadurch auch, dass Gerinban wusste, dass es da noch andere gab. Lumenare gestand er schließlich, so nannte man sie und sie seien weit weg, in einer anderen Welt beheimatet.
Ab diesem Moment setzte Obrogun alles daran sein Ziel zu erreichen, die dunklen Engel kennen zu lernen. Über viele Umwege gelangte er an geheimes Wissen über einen Zauber, der ihn nach Letum bringen könnte. Er sollte ein Portal erzwingen, durch das er hindurch gelange könnte. Ein Problem dabei war der riesige Aufwand und das er dazu noch einen weiteren Magier benötigte, der ihm dabei half. Obrgogun selbst hatte zwar einiges magisches Potential und beherrschte bereits mehrere Zauber, doch etwas so großes und aufwändiges, dass könnte nur gelingen, wenn er Unterstützung hatte. Dazu kam noch, dass es streng verboten war eine Verbindung zu Letum herzustellen, auf welchem Wege auch immer. Dennoch konnte er Gerinban überzeugen ihm zu helfen. Das kostete ihn einiges an Überredungskunst, was es ihm jedoch eindeutig wert war. Was er nicht wusste, Gerinban war an einer unheilbaren Krankheit erkrankt und würde nicht mehr lange zu leben haben.
Der Einsatz von so viel Magie könnte ihn das Leben kosten und darum verriet Gerinban seinem Zögling nichts davon. Er wollte Obrogun diesen Wunsch erfüllen, denn es war vermutlich das Letzte, was er für seinen 'Raben' zu könnte. Vielleicht würde es Obrogun ja aufzeigen, dass er bei den Engeln trotz aller Schwierigkeiten besser aufgehoben war.
Irgendwann hatten sie alles beisammen und als Alchemisten, hatten sie Zugang zu vielerlei Quellen und vielerlei Zubehör. Vermutlich wäre es anderen gar nicht möglich gewesen all diese Dinge zusammen zu tragen, die für ihr Vorhaben nötig waren. Obroguns Aufenthalt in Letum würde jedoch begrenzt sein und nur zehn Tage andauern. Dann würde sich der Zauber lösen und ihn das Portal wieder nach Anima zurück bringen. Zurück an den Ort, wo Gerinban sich befand, denn durch ihn würde die Verbindung zu Anima aufrecht erhalten.

In Letum
Der Weg durch das Portal in eine unbekannte Umgebung hinein war ein einzigartiges Abenteuer. Etwas das man nur tat, wenn man wirklich davon überzeugt war es tun zu wollen.
Auf der anderen Seite erwartete ihn Dunkelheit. Nur ein schwaches, großes Gebilde stand am Himmel, nicht zu vergleichen mit der Helligkeit, die er gewohnt war. Doch er fand noch ganz andere Dinge und dazu gehörte eine Stadt der Lumenare. Lauter Engel mit dunklen Flügeln, lebend in einer edlen Gesellschaft. Er fand sehr schnell Anschluss, obwohl er ihre Sprache nicht beherrschte. Doch hinter all dieser Fassade befand sich viel mehr, als er je zu vermuten gewagt hätte. Behaupteten die Lumenare vordergründig besser zu sein als die Engel, weil sie ehrlich und offen seien, verbargen sie damit doch nur ihre Grausamkeiten. Diese versteckten sie ihn schmalen Gassen und Kellern, wo sie Experimente durchführten, die er selbst als Alchemist furchtbar fand. Zu dieser Gesellschaft sollte er gehören? Er sollte ein Teil dieser dunklen und hinterhältigen Art sein? Er gehörte eindeutig nicht hier hin, gehörte nicht dazu und wollte das auch gar nicht. All diese unnötigen Grausamkeiten im Hintergrund konnte er nicht verstehen. Dann war seine Zeit in Letum vorbei und er hatte seiner Meinung nach genug gesehen. So wenig er zu den Engeln gehörte, so wenig er an das große Licht glaubte, die Lumenare waren nicht besser und nicht schlechter als die Engel, nur ganz anders.
Am Ende des zehnten Tages wurde die Verbindung hergestellt und ein Portal für seine Rückreise öffnete sich.
Grinban ging es nicht gut, noch während Obrogun ins Portal trat brach der alte Engel zusammen und konnte dadurch die Verbindung nicht aufrecht erhalten.
Als Obrogun die Augen aufschlug befand er sich nicht in Anima.

Tage des Genusses
Mit ungefähr 25 Jahren gelangte Obrogun so nach Crepererum. Wie es das Schicksal wollte, landete er inmitten der Wüste Tragalúns. Zu seinem Glück war die nächste Stadt jedoch nicht allzu weit entfernt. Voller Begeisterung übernahm er die Mode des Landes und lernte mit fliegendem Eifer die hiesige Sprache. Wie gut er es als Alchemist getroffen hatte, das wurde ihm nun auch klar, denn auch in dieser Stadt, einer Stadt der Menschen, fand er ziemlich rasch Anstellung. Edle Stoffe und die Blicke der Frauen gehörten bald ebenso zu seinem Alltag wie Reisen durch das Land um seine Produkte zu verkaufen.
Zwar vermisste er Grinban und seine Ratschläge, doch gefiel es ihm hier bei den Menschen sehr gut. Niemand zwang ihn an irgendeinen Gott zu glauben, oder sich jemandem unterzuordnen. Obrogun hätte selbst dann nicht zurück zu den Engeln gewollt, wenn er es gekonnt hätte.
Bald brachten ihn seine Reisen auch in entferntere Gegenden und schließlich andere Länder. Die Wilden Lande und seine riesenhaften Bewohner faszinierten ihn ebenso, wie die im Nebel liegenden Gebiete Karatinas, oder das edel wirkende Riguskant. Überall konnte er seine Produkte, bestehend aus Arzneien, Salben, Tinkturen und ähnlichem problemlos verkaufen und sein Esel Angus brachte ihn getreu an jeden dieser Orte. Sein struppiger Hund mit Namen Kratho, gehorchte zwar nicht besonders gut, bewachte jedoch stets tadellos seinen Wagen.
Auf einer dieser Reisen fand er einen jungen Raben, der aus dem Nest gefallen war. Im Andenken an seinen Ziehvater Grinban nannte er ihn ebenso und nahm ihn mit sich. Der Rabe war ein kleiner Dieb, wie eine Elster brachte er immer wieder glitzernde Gegenstände mit, wenn er von einem Rundflug zurück kehrte. Meistens jedoch machte er es sich auf dem Karren oder der Schulter Obroguns bequem und ließ sich tragen.
Ab und an begegnete Obrogun einer Frau die sich Hals über Kopf in ihn verliebte. Da er jedoch nie besonders lange an einem Ort blieb, gab es bald in jeder größeren Stadt, die er bereiste ein paar Frauen, welchen er das Herz gebrochen hatte. Er wusste darum, er scherte sich nicht darum. Es war angenehm sich von einer Frau umgarnen zu lassen, er umgarnte selbst gern. Doch etwas mit einer davon ernsthaft werden zu lassen, daran dachte er nicht einmal im Traum.
Obrogun hatte bald herausgefunden, dass diese Menschen keine Ahnung von Magie hatten und hielt auch die Seinige vor ihnen geheim. Er lebte gut und ließ es sich auch gut gehen. Karatina durchreiste er zwar, mied es aber weitgehend, da es dort scheinbar zu wenige wohlhabende Leute gab, die seine Produkte kaufen konnten. Zwar verkaufte er auch dort, musste seine Preise jedoch stark senken. Das lohnte sich kaum und darum blieb er nie länger dort als nötig. Seine Preise glich er ohnehin an, wie es ihm gerade zusagte. Außerdem wollte er von jedem Käufer wissen, für was er ein Mittel verwenden wollte, ehe er einen Preis nannte. Sagte ihm der Verwendungszweck zu, konnte es durchaus sein, dass er den Preis um einiges niedriger ansetzte.


Gefährten: 
Ein schwarzer Esel zieht seinen Karren, sein Name ist Angus
Ein schwarzer Rabe sitzt meist auf seiner Schulter und hört auf den Namen Grinban. Er ist ziemlich frech und stibitzt immer wieder kleine glitzernde Gegenstände. Diese versteckt er dann an verschiedenen Stellen auf dem Karren.
Außerdem gibt es da noch diesen zotteligen und ziemlich oft knurrenden Wachhund namens Kratho. Dieser gehorcht seinem Besitzer nicht gerade sonderlich gut, bewacht aber immer zuverlässig den Karren des Alchemisten

Familie: 
Grinban: Engel und Ziehvater Obroguns, vermutlich verstorben

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Zuletzt von Obrogun am Mo Dez 28, 2015 5:01 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Obrogun

Beitrag von Obrogun am Sa März 12, 2016 3:51 pm

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Weiteres Geschehen, Bekanntschaften und Co.

Bekanntschaften:
Lossea (Ort des Einstiegs)

Jorinde
Kimstai (Gasthaus Zur Seidenblume)

Sefare (Fredericks Allee)


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