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Yheran Maknossar

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Yheran Maknossar

Beitrag von Yheran Maknossar am Fr Feb 26, 2016 6:12 pm

Infos zum Schreiberling:
Hauptcharakter: Kraja der Rabe
Nebencharakter(e):
Yheran Maknossar

Name: Yheran Maknossar, genannt 'der Halbmagier' (gesprochen: Jeh-rahn)
Spitznamen: spöttisch-ironisch, Skars: Kaltherz, neutral, Crepererum: Farbloser, zuneigungsvoll: Yenn
Alter: 23 Jahre
Rasse: Skar
Zugehörigkeit: Unlicht
Herkunft: Letum, Eiswüste
Größe: 189cm

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by Yheran
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Aussehen:
Yheran zählt mit seinen 189 Zentimetern zwar zu den mit durchschnittlicher Körpergröße bemessenen Skars, zieht jedoch gerade auf Crepererum des öfteren vor Verwunderung strotzende Blicke auf sich. Das, was ihm an Höhe mit auf den Weg gegeben wurde und ihm ermöglicht über die Köpfe so mancher Menschentraube zu blicken, fehlt ihm an Fülle. So sind seine Gliedmaßen lang und geschmeidig; aber vor allen Dingen schmal geraten. Dieser Eindruck zieht sich von seinem ovalen, fein geschnittenen Gesicht über seine Schulterpartie bis hin zu seinen Hüften; aber auch zu seinen Armen und Beinen. Vor allem seine Finger lassen die Vermutung zu, dass ihm harte, körperliche Arbeit fremd ist. Seine Haut ist dabei sehr, sehr hell und besitzt einen frostblauen, nahezu weißlichen Grundton, der gerade an den Innenseiten seiner Unterarme, den Fußrücken, sowie dem Hals und den Augen Äderchen durchschimmern lässt. Vom Ansatz seines Haares in seinem Nacken bis hinunter zu seinem Steiß ziehen sich Eiskristalle in Form von fein-blättrigen Ranken, die sich scharf in kontrastierendem Weiß abzeichnen. Auf Höhe seiner Schulterblätter breiten sie sich wie aufgemalte Schwingen aus. Über seinem Herzen befindet sich ein Eiskristall, der groß wie eine Münze und zinnoberrot ist.
Blassestes Zölestin beschreibt sein langes Haar, das zumeist in einem krausen, unordentlichen Dutt zusammengehalten wird, der dafür Sorge trägt, dass seine Stirn einerseits frei bleibt; aber zugleich die frostig-kristallinen Zeichnungen im Verborgenen hält. Eine einzige Strähne auf der rechten Seite seines Hauptes rebelliert gegen das Gebot der Ordnung an.
Stählernes Blau umfängt seine Augen und schenkt der Welt den Blick eines in sich gekehrten, unterkühlten und nahezu gleichgültigen Beobachters, den das Gesehene kaum zu tangieren scheint. Im Gesamtanblick seines Gesichts halten sich seine Spiegel der Seele jedoch sehr zurück, sind schmal geraten und versinken dabei nahezu sowohl in ihren Augenhöhlen als auch der umgrenzenden Gesellschaft hagerer Wangen und unauffälliger Wangenknochen. Eine hohe Stirn schafft Raum für grüblerische Gedanken und gerade über seiner Arbeit zeigen sich nur zu gerne tiefe Furchen in der sonst so glatten, abweisenden Spiegelfläche seiner Überlegungen. Seine Lippen wirken dabei wie leblose Fremdkörper seines eigenen Gesichtes, denn sie geben sich nur spärlich von Gefühlsimpulsen gesteuerten Regungen hin. Dabei ist es ein Irrglaube, dass er sich ihrer gar nicht bedienen würde, nur die Intensität, mit der er sie zum Einsatz bringt, ist für die von Gefühlen beherrschte Menschenwelt dermaßen überschaubar, dass sie entweder einen zu gezwungenen oder gar überheblichen Eindruck hinterlassen. Dabei kommt es jedoch sehr auf die Art seines Gegenübers an, denn gerade in Gesellschaft anderer Skars wirkt Yheran nahezu zu lebendig für die Verhältnisse der Eismenschen. Der Wunsch seine Gedanken und Gefühlsfragmente in die Welt hinauszutragen und dabei auf Resonanz zu treffen, findet sich wie ein Splitter blauen Feuers in seinen Augen, auch wenn er sich sehr darum bemüht, Kontrolle auf ihn auszuüben. Die Maske, die er trägt, kann dies allerdings nie vollständig kaschieren und gerade aufmerksamen Beobachtern wird dieser Umstand kaum entgehen.

So wie die Mimik werden auch seine Bewegungen von einem gedankenvollen, achtsamen Geist geführt, daher gelten sie selten als spontan und zeitnah. Yheran nimmt sich immer so viel Zeit wie er nur kann und geht daher mit einem sehr gemütlichen, nahezu schlendernd-träumerischen Gang durch die Welt, taucht dabei gerne seine Hände in die Tiefen von Manteltaschen oder Robenfalten und lässt es sich nicht nehmen immer wieder mal hier und mal dorthin zu blicken. Dabei wissen ihn die seltsamsten Dinge zu fesseln. Das kann ein besonders ausgeformter Kamin, ein Tier oder ein Gesicht sein, das seine Aufmerksamkeit einfängt. Gerne bleibt er dann stehen und besieht sich alles sehr genau. Die schwere, speziell gegen Wärme schützende Skarskleidung trägt er in Form weiter Roben, die mit wuchtigen Schulterpolstern ausgestattet sind. Magisch aufgeladene, kleine Eisperlen bilden ein unter dem Stoff verlaufendes, weit verzweigtes Geflecht, das als Zwischenlage zwischen zwei Kleidungsschichten eingearbeitet ist. Davon abgesehen ist seine Kleidung zurückhaltend geschnitten und in dunklen Farben gehalten. Schiefergraue und nachtblaue, cashew- und pekanussbraune oder dunkelolivgrüne Farbtöne zieht er dabei kräftigen vor.
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Beruf: Glaser, Magier/ Verzauberer
Waffen: -

Magie: 
Magieschule: Verzauberung/ Instrumentenzauber, spezialisiert auf magische Linsen (nach steigendem Schwierigkeitsgrad sortiert).
Yherans Magie verbraucht nicht im klassischen Sinne Mana, da diese bei der Erschaffung der jeweiligen Linse gewirkt und anschließend nur unter bestimmten Umständen noch aufgeladen wird. Allerdings muss jede Linse einzeln geschliffen und zeitgleich verzaubert werden, was sowohl eine ausreichend ausgerüstete Werkstatt und seine vollständige Konzentration erfordert. Gemessen an den fünf Schwierigkeitsgraden benötigt er zwei bis zehn Stunden um eine zum Einsatz bereite Linse herzustellen.
Yheran hat sich darauf spezialisiert die geschliffenen Gläser in Monokel-Gestelle einzuarbeiten. Aktuell unterscheidet er sie durch die Anzahl der angebrachten Kerben im Gestell. Diese Linsen können von anderen Magiekundigen mit der entsprechenden Übung genutzt werden.
Linsen können nicht während ihres Einsatzes aufgeladen werden und unterliegen denselben Zerstörungskriterien wie handelsübliche Schaugläser.

»Schattenglas-Linse«:

Die unter dem Einfluss von gebündelter Magie geschliffene Linse reagiert mit dem nächtlichen Dunkel und funktioniert je besser desto dunkler die Umgebung ist. Sie fängt Restlicht auf und spaltet es in Grau-Nuancen, die eine verbesserte Nachtsicht ermöglichen. Jegliche Farbe verblasst beim Blick durch die Linse und irritiert das betreffende Auge beim Absetzen je nach Lichtverhältnissen und Einsatzdauer länger oder kürzer. Dabei ist es in helleren Gegenden und bei kurzer Anwendung leichter zur normalen Sicht zurückzuwechseln. Die Lichtverhältnisse spielen ebenfalls eine Rolle wenn die Linse zum Einsatz gebracht wird: Je dunkler es ist, desto besser funktioniert sie. In einem gänzlich finsteren Raum sind auch ihre Möglichkeiten ausgereizt und der Träger sieht rein gar nichts mehr.
Ist die Linse erst einmal verzaubert, hält ihre Magie je nach Einsatzhäufigkeit und -dauer für 6-15 Anwendungen. Danach muss sie in einem Wasserbad aufgeladen werden, das indirektes Nachtlicht auffängt. Direkter Kontakt mit dem Sonnenlicht macht die Linse temporär unbrauchbar und lässt sie bis zur nächsten Aufladung schwarz werden.
»Brennpunktwahrer-Linse«:

Die unter dem Einfluss von gebündelter Magie geschliffene Linse sorgt dafür, dass sich Magieströme des Trägers im Brennpunkt bündeln. Dieser Brennpunkt bildet sich nach dem Aufsetzen der Linse, schräg zur Nasenwurzel hin verschoben, hinter dem Auge. Mit ihrer magischen Wirkung verstärkt sich die Konzentrationsfähigkeit des Trägers auf das Maximum, sodass dieser leichter zu Höchstleistungen auflaufen kann. So würde ein Zauber, der unter dem Einfluss dieser Linse gewirkt wird, immer die maximale Wirkung erzielen, ungeachtet der Tagesform des Trägers. Dabei werden lediglich vorhandene Ströme in die richtigen Bahnen gelenkt - Magie wird dabei nicht hinzugewonnen.
Durch den Gebrauch dieser Linse kann es zu Kopfschmerzen und Ermüdungserscheinungen kommen, deren Heftigkeit sich an der Einsatzdauer orientieren. Je kürzer und weniger anstrengend die zu bewältigende Thematik ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass man sich lediglich etwas abgearbeitet fühlt. Hämmernde Kopfschmerzen und das Gefühl absoluter Überarbeitung setzt erst nach einer durchgearbeiteten Nacht oder einer besonders hochmagisch anstrengenden Herausforderung ein.
Ist die Linse erst einmal verzaubert, hält ihre Magie je nach Einsatzhäufigkeit und -dauer für 6-15 Anwendungen. Danach muss sie in ein schwarzes, blickdichtes Tuch gehüllt werden und eine Nacht ruhen.
»Innenblick-Linse«:

Durch die unter dem Einfluss von gebündelter Magie geschliffene Linse ist es möglich Gefühle als verschwommene Lichtbilder wahrzunehmen. Das dominierende Gefühl bestimmt dabei die Farbe des Lichtes. So steht beispielsweise die Farbe Rot für Zorn, Temperament und Leidenschaft, Gelb für Fröhlichkeit, Begeisterung und Neugierde, Schwarz für Trauer, Abscheu und Vorsicht, Giftgrün für Eifersucht, Weidengrün für Zuversicht usw. Mischgefühle können optisch auftreten, allerdings nur wenn sich der Träger auf ein einziges Ziel konzentriert. Die Anzahl der ins Auge gefassten Ziele bestimmt die Detailschärfe und den Grad an Konzentration, der nötig ist, um nicht die Orientierung zu verlieren. Ein einziges, statisches Ziel ist einfacher zu durchblicken als eine dahineilende Masse. Dabei kann es vorkommen, dass für den Träger die Grenzen zwischen eigener und optisch empfangener Gefühle verschwimmen und er nicht mehr zuverlässig entscheiden kann was Fremdkörper und was wahres Empfinden ist.
Ist die Linse erst einmal verzaubert, hält ihre Magie je nach Einsatzhäufigkeit und -dauer für 6-15 Anwendungen. Danach muss sie in ein schwarzes, blickdichtes Tuch gehüllt werden und eine Nacht ruhen.
»Schlüsselloch-Linse«:

Die unter dem Einfluss von gebündelter Magie geschliffene Linse erzeugt ein kreisrundes, kleines Loch, das gerade groß genug ist, um hindurchzublicken. Das Loch ist und bleibt dabei immerzu sichtbar und funktioniert in zwei Richtungen – das Auge des Spickenden ist demnach zu jedem Zeitpunkt deutlich zu erkennen. Auch nach dem Absetzen der Linse bleibt das entstandene Loch bestehen. Es ist nur dann möglich ein „Schlüsselloch“ anzubringen wenn sich keine anderen Öffnung in der ganzen Wand befinden. Selbst die kleinste Unregelmäßigkeit kann entscheidend über Erfolg oder Misserfolg beim Einsatz dieser Linse sein, so ist ein offenes Fenster genauso fatal wie ein haselnussgroßer Einschuss in der Wand, allerdings muss die Wand dabei komplett durchdrungen werden. Eine doppelte Anwendung an einer anderen Stelle derselben Wand ist nicht möglich solange das alte Loch offen ist. Für die Geschwindigkeit in der sich die gespeicherte Magie verbraucht ist zu sagen: je massiver die Wand ist, desto schneller verbraucht sie sich – Holz ist leichter zu durchdringen als eine Burgmauer.
Ist die Linse erst einmal verzaubert, hält ihre Magie je nach Einsatzhäufigkeit und -dauer für 3-7 Anwendungen. Danach muss sie in der Nacht des Unlichts in einem Wasserbad aufgeladen werden.
»Voraussicht-Linse«:

Die unter dem Einfluss von gebündelter Magie geschliffene Linse ermöglicht es einen kurzen Blick in die nahe Zukunft zu werfen. Sie fängt eine Situation ein, verschiebt ihren Verlauf jedoch um eine Minute in die Zukunft und zeigt was geschehen würde, wenn nichts an der Ausgangssituation verändert wird. Beim Blick auf einen Marktstand sieht der Träger beispielsweise zwei Kunden, die sich die Auslagen besehen, kann allerdings auch im Schnelldurchlauf mitverfolgen was anschließend geschehen wird: Sie geraten in Streit und werden handgreiflich. Durch das gewonnene Wissen kann diese Wendung jedoch verhindert werden. Hat sich die Linse erst einmal auf eine Einstellung fokussiert, ist es nicht möglich auch andere Zukunftsblicke auf den Weg zu schicken. Die Einstellung bildet dabei einen Bereich, der nicht größer als 2x2 Meter ist, starr und der Blick des Linsenträgers kann dabei nicht abgewendet werden. Die gespeicherte Magie verbraucht sich dabei mit exorbitanter Geschwindigkeit.
Ist die Linse erst einmal verzaubert, hält sich ihre Magie je nach Einsatzhäufigkeit und -dauer für 1-3 Anwendungen. Danach muss sie in der Nacht des Unlichts in einem Wasserbad aufgeladen werden.

Besitz: Seine Skarskleidung, eine Mappe, in der fünf Monokel-Gestelle aufbewahrt werden, wovon zwei leere Rohlinge sind (Linsen: Schattenglas-Linse, Schlüsselloch-Linse, Voraussicht-Linse), ein dicker Wälzer mit seinen Notizen und passendes Schreibwerk, ein schwarzes Tuch, ein schmuckloser Leinensack, den er an einer Kordel über der Schulter trägt, diverse Artikel des täglichen Gebrauchs.
Geld: -

Charakter:
Yheran ist das Sinnbild eines Einzelgängers; aber nicht das eines Skars – zu stark sind die emotionalen Ströme, die mit seinem Herzblut durch seine Adern pulsieren. Sein Lebensweg bereitete ihn darauf vor Misstrauen um sich zu scharen und wahres Vertrauen so lange sicher aufzubewahren bis er sich dessen sicher sein kann, dass es nicht verschwendet ist. Obgleich seine Mutter eine einnehmende Rolle in seinem Leben spielte, lernte er durch ihre totalitären Eingriffe den Wert eigener Entscheidungen zu schätzen und bringt sie immer dann ein wenn es ihm möglich ist. Auch wenn er es gewohnt ist Befehle auszuführen, verfügt er über einen eigenen Kopf, der ihn nicht davor zurückschrecken lässt, gegen Regeln zu verstoßen. Freie Gedanken sind ihm dabei das Wichtigste. Nie würde er seine Ideale oder Geheimnisse verraten. Absprachen zu treffen oder in einer Gruppe zusammenzuarbeiten widerstrebt ihm und er benötigt gute Gründe, um sich aus freien Stücken einfügen zu wollen.
Wissensdurst zeichnet ihn schon seit frühester Kindheit aus und geht mit einem Ehrgeiz einher, der ihn gerne die Welt, körperliche Bedürfnisse und jedwedes Zeitgefühl vergessen lässt. Ab und an geschieht es allerdings auch, dass er über einem Gedanken vergisst, dass es besser ist so schnell wie möglich zur Tat zu schreiten. So manche Gelegenheit ist ungenutzt an ihm vorübergezogen als er noch das Für und Wider gegeneinander abwog. Sein Wissensdurst führt ihn dennoch recht zuverlässig an Orte jenseits von Gut und Böse, denn nicht immer kann er abschätzen was seinem Forscherdrang entwächst - das hält ihn jedoch nicht davon ab diesen Impulsen immer wieder nachzugeben.
Doch nicht nur die Hingabe zu seiner Arbeit macht ihn aus, sondern auch das intensive Fühlen, das dem Feuerfunken auf seiner Brust entspringt und zwischen Freud und Leid hin und her taumeln lässt. Er ist es gewohnt, dass er mit seiner lebendigen Mimik nicht nur auf wenig Resonanz stößt, sondern Verwunderung losbricht, die oftmals in Skepsis umschwenkt. Seit er weiß, dass sein Umfeld irritiert reagiert, bemüht er sich seine Miene weitestgehend ruhig zu halten und wenig von dem nach draußen zu lassen, das ihn umtreibt. Dies gelingt ihm jedoch nicht immer.
Dadurch, dass er in seiner Kindheit immer an zweiter Stelle stand, ist er es gewohnt den stillen Beobachter zu mimen, genießt es allerdings auch die verschiedensten Eindrücke aufzufangen und sieht in mancher Kleinigkeit ganze Welten. Wäre er unter anderen Umständen geboren worden, hätte man ihn gut und gerne einen hoffnungslosen Träumer genannt, doch inzwischen ist er vor allen Dingen grüblerisch und erinnert sich nur ungern an die Zeit, die hinter ihm liegt. Obwohl nicht alle Erinnerungen an sein Leben unter der Eiswüste Letums schlecht sind, versucht er nicht zu sehr darüber nachzudenken, verdrängt dabei aufsteigende Gefühle vehement und reagiert besonders zurückhaltend wenn man ihn über seine Familie und Personen, die ihm nahe stehen, ausfragen möchte. Seine Nachdenklichkeit macht ihm dabei des öfteren einen Strich durch die Rechnung, denn gerade in den Stunden des Schlafes holen ihn die vergangenen Ereignisse wieder ein und halten ihn gefangen.
Frauen jedweder Altersklassen bereiten ihm Kopfzerbrechen und wecken in ihm allergrößte Vorsicht und gehen mit Misstrauen einher. Seine weiblichen Verwandten sind an diesem Umstand nicht gänzlich unschuldig. Gerade was Intrigen anbelangt ist bei Yheran keinerlei Toleranz zu finden. Für ihn ist das eine Welt, in der er nichts verloren hat und der er sich besser gänzlich fernhält.
Sprachen: Ishkar, Arcum

Vorlieben: 
  • Neues erschaffen
  • (Entscheidungs-) Freiheit
  • Seine Arbeit und von ihr zu erzählen
  • Gefühle und das Beobachten derselben
  • Fortschritte in aktuellen Projekten erzielen
  • Die Nacht des Unlichts & Nächte im Allgemeinen
  • Tiere: Vor allen Dingen Vögel, ihre Freiheit fasziniert ihn
  • Seine Halbschwester Ylizza und seine Verlobte Haernehwa
  • Zusammenhalt und wahres, auf Gegenseitigkeit beruhendes Vertrauen

Abneigungen:
  • Herrschsüchtige, dominante kleine Schwestern
  • Herrschsüchtige, dominante Frauen
  • Rückschritte in aktuellen Projekten
  • Sonnenlicht (Sonnenlichtallergie)
  • Intrigen/ Ränkespiele/ Macht
  • Hitze/ alles was heiß ist
  • Durchschaut zu werden
  • Aufgedrängte Regeln
  • Eingesperrt zu sein

Stärken: 
  • Geduld
  • Ehrgeiz
  • Strebsamkeit
  • Wissensdurst
  • Guter Beobachter
  • Kälteunempfindlichkeit
  • Geschickter Handwerker
  • Befähigung zur Herstellung magischer Linsen
  • Fundiertes Wissen über theoretische Magie und ihre Ausprägungen

Schwächen:
  • Denkt manchmal zu viel nach anstatt zu handeln
  • Sonnenlichtallergie/ meidet Tageslicht
  • Fällt es schwer Vertrauen zu fassen
  • Schlechter Ruf (Skars): Verbannt
  • Rassenschwäche (Skars): Hitze
  • Keinerlei Kampfausbildung
  • Passive Magiebegabung
  • Einzelgängisch
  • Wissensdust

Besonderheiten: 
Körperlich: Yherans Körpertemperatur darf 5°C nicht überschreiten.
Dabei zeigen sich auf seinem Rücken weiße Eiskristalle, die sich von seinem Haaransatz bis zum Steißbein ziehen und sich auf Höhe der Schulterblätter zu aufgemalten Flügeln entfalten. Über seinem Herzen ist ein zinnoberroter Eiskristall zu sehen, der die Größe einer Münze hat. Er steht in direkter Verbindung mit seiner Gefühlsempfänglichkeit.
Seine Haut ist besonders lichtempfindlich und bildet sehr schnell Blasen und Verbrennungen, die nur durch die Skars-Kleidung gemindert werden. Der Kontakt mit der Sonne bringt ihn zwar nicht um, ist aber sehr schmerzlich für ihn und sorgt für mehrtägigen bis mehrwöchigen Ausschlag mit fürchterlichem Juckreiz. Aufgrund dieses Umstandes ist Yheran hauptsächlich nachtaktiv.
Geistig: Das Erbe seines Vaters schlägt in seiner Brust, das als Funke des Feuers in der Geschichte der Skars Erwähnung findet. Das Wissen ging verloren, allerdings ist er aufgrund dieses optisch erkennbaren Makels in der Lage (für einen Skar) intensive Gefühle zu empfinden.
Gesellschaftlich: Durch die von seiner Mutter gesponnenen Intrige verlor Yheran jedwedes Ansehen bei den Skars. Zudem wurde er mit dem Status „verbannt“ gebrandmarkt. Sollte er in die Gemeinschaft zurückkehren, erwartet ihn ein ungewisses Schicksal.
Im Kreise jener, die ihn kennen, wird er Yheran, der Halbmagier genannt, was darauf hinweisen soll, dass sein magisches Talent nicht ausreicht um als vollwertiger Magier anerkannt zu werden.

Geschichte:
»Kinderjahre | Die ersten zehn Jahre«:

Yheran wurde als Erstgeborener in den Schoß des durch Tradition und hohem, magischen Potential gefestigten, einflussreichen Magiergeschlechts Maknossar hineingeboren, das seit Generationen erstklassige Magierinnen hervorbrachte. Vom Tage seiner Geburt an lehnte ihn seine Mutter ab und richtete dabei ihren ganzen Zorn auf Daegan, den Vater, den sie dafür verantwortlich machte, dass sie kein Mädchen zur Welt gebracht hatte, denn ein Junge war in ihren Augen nichts wert.
Ohne viel Aufhebens trennte sie sich kurz nachdem sie die Strapazen der Geburt überstanden hatte von ihm und wandte sich einige wenige Monate später einem neuen, vielversprechenderen Kandidaten zu. Dennoch war sie sich der Schande, die sie über die Familie gebracht hatte, sehr bewusst und konnte sie auch bis zum heutigen Tage nie wirklich überwinden, dass ihr erstgeborenes Kind kein Mädchen war.
Eine Amme kümmerte sich in den ersten Lebensjahren um den Säugling und so konnte Neirie weiterhin der Erfüllung ihrer ehrgeizigen Pläne nacheifern, denn nach drei Jahren erblickte endlich das Mädchen, das sie sich immer gewünscht hatte, das Licht der Welt.
Ylizza erfuhr anstatt Yheran sämtliche Aufmerksamkeit der Mutter und wurde sehr früh mit sämtlichen Leitsätzen und Regeln der Familie vertraut gemacht, die sie auf ihre Rolle vorbereiten sollten. Ihr würde es zufallen beizeiten den Platz ihrer Mutter einzunehmen und wurde dafür eines monumentalen Zeitplanes unterworfen, der sie Disziplin und Demut; aber auch Geistesstärke und Strebsamkeit lehren sollte. Yheran dümpelte dabei im Kielwasser seiner Schwester. Dabei wurde ihm einerseits kaum Beachtung geschenkt, jedoch durfte er andererseits eine Zeitlang zusammen mit ihr lernen und sollte ihr vor allen Dingen als Trainingspartner dienen. Gemeinsam sollten die Halbgeschwister einerseits ihre magische Begabung entdecken und kultivieren, sich allerdings auch im gegenseitigen Wettstreit immer weiter zu Fortschritten antreiben.
Bei Ylizza zeigte sich recht schnell ihre Vorliebe für Eismagie und konnte so schon in jungen Jahren kleine Wunder vollbringen mit denen sie Gäste des Hauses Maknossar begeisterte. Als sie auch noch den intuitiven Umgang mit Windmagie entwickelte, sprudelte das eisige Herz von Neirie über vor Stolz. Yheran hingegen schien sich mehr und mehr zum schwarzen Schaf der Familie zu entwickeln, denn er zeigte für keine der angesehenen Magie-Ausprägungen Talent, obgleich er sich mit wahrem Feuereifer auf die ihm gestellten Aufgaben stürzte.
Ihm war es nicht gestattet außerhalb der Unterrichtseinheiten mit Ylizza zu sprechen, wobei er lange Zeit auch nicht den Wunsch hatte diesen Umstand anzufechten, denn er störte sich an den stillen, mitleidigen Blicken, die ihm seine Halbschwester zuwarf. Er sah darin den Spott, den er im Übermaß von seinem Umfeld erntete. Im starken Kontrast zu der strengen Hand, die Neirie über Ylizza walten ließ, besaß das Mädchen ein für eine Skar ausgesprochen mitfühlendes Herz. Entgegen jedweder Regeln fühlte sie sich zu ihrem Halbbruder hingezogen und suchte auf Umwegen seine Aufmerksamkeit. Erst viele Jahre später konnte Yheran akzeptieren, dass ihm seine jüngere Halbschwester anstatt Groll aufrichtiges Interesse entgegenbrachte. Dies war der Beginn einer wunderbaren, wenn auch komplizierten Freundschaft, die lediglich im Geheimen gepflegt werden durfte und einigen Höhen und Tiefen trotzen musste, denn nur selten konnte Ylizza von ihren Verpflichtungen ausbrechen und Zeit mit Yheran verbringen. Nach Außen hin wurde die Maskerade aufrecht erhalten. So erduldete er stoisch ihr Schweigen und passend angebrachte Seitenhiebe seiner so viel begabteren Schwester und gab sich vor allen Dingen dem Studium theoretischer Anwendung von Magie hin.
Sehr zu dem Verdruss seiner Mutter entwickelte er auch mit zehn Jahren noch immer keine Begabung für jedwede Form von Magie.
Inzwischen war seine zweite Halbschwester Nesaea geboren worden, die ein besonders stilles Kind war, das selten schrie und oftmals über Stunden in ihrer Wiege lag. Sie wuchs mit den vorgelebten Verhaltensweisen auf, mit welchen Mutter, Halbschwester und Lehrern Yheran bedachten und plapperte alles eifrig nach. Auch sie fand in jungen Jahren ihren Zugang zur Magie und hielt sich nicht zurück ihren älteren Bruder damit aufzuziehen. Sie konnte Dinge berühren und ihnen Geheimnisse entlocken. So wusste sie immer wer ihr liebstes Spielzeug beiseite geräumt hatte, denn sie spürte wer es zuletzt berührt hatte.
Im Gegensatz zu Ylizza empfand sie keinerlei Zuneigung für den männlichen Spross ihrer Familie und ging voll und ganz in dem Glauben auf, dass männliche Wesen zu Recht untergeordnet waren.
Sein Leben hatte ihm gezeigt, dass es besser war Widersprüche für sich zu behalten und er fand vor allem durch Ylizza die nötige Kraft um alledem zu trotzen.
Sowohl zu seinem leiblichen Vater als auch zu seinem Stiefvater pflegte er zu diesem Zeitpunkt ein Verhältnis, das auf dem Grundsatz „Leben und leben lassen“ beruhte. Seine Mutter war ihm in dem ersten Jahrzehnt seines Lebens die allgegenwärtige Obrigkeit, die über beinahe jede seiner Stunden gebot. Sie bestimmte wo er bei einem Empfang zu stehen und wie er sich zu kleiden, wie er sein Haar tragen und welche Worte er zu sprechen hatte. Wenn sie gekonnt hätte, hätte sie ihm auch seine Gedanken vorgeschrieben, doch die gehörten immer noch ihm.
»Aufglimmen des Makels | Die nächsten zehn Jahre«:

Nachdem er sein zehntes Lebensjahr vollendet hatte, teilte ihm seine Mutter mit, dass er nun der Schatten seiner beiden jüngeren Schwestern  sein würde und er verbrachte daraufhin wie gewünscht den Großteil seiner Zeit in deren Gesellschaft. Seine magische Ausbildung geriet dabei immer mehr in den Hintergrund.
Neirie hatte ihn aufgegeben und versuchte nicht einmal diesen Umstand zu kaschieren. Ihm wurde die Aufgabe zugetragen seine Schwestern in jeglicher Hinsicht zu unterstützen und vor allem seine jüngste Schwester nutzte diesen Umstand schamlos aus. Neirie gab ihren weiblichen Nachkommen dabei vollkommen freie Hand und es kümmerte sie auch nicht weiter was sie von Yheran forderten solange er folgsam war. Ylizza konnte keine Rücksicht walten lassen, denn Nesaea war immer in der Nähe. Dieser gefiel es besonders wenn ihre ältere Schwester aus Wasser Eis herstellte und Yheran zur Unterhaltung Statuetten von Verwandten und Bekannten oder Tieren formte. Das Geschick, das er dabei bewies, blieb nicht lange unbemerkt und so wurde er mit 15 Jahren in die Lehre bei einem Eismetz namens Hraban geschickt, brach diese jedoch auf Geheiß seiner Mutter nach wenigen Monaten ab.
Nach über 15 Jahren geschah es, dass sein magisches Talent während einer Übungsstunde mit seinen Schwestern erwachte.
Beim Berühren einer dünnen, gewölbten Eisfläche spürte er etwas Unbekanntes unter seinen Fingern kribbeln. Bis zu dem Tag an dem er herausfinden sollte was sein Talent wirklich war, sollten noch 1,5 Jahre vergehen. Neiries Verbissenheit nahm aufgrund dieser Neuigkeit ungeahnte Dimensionen an, denn sie war nahezu besessen von dem Gedanken, dass ihr unnützer Sohn doch zu etwas taugen sollte. Die Schande der Geburt eines Jungen würde endlich gemindert und ins Gegenteil gewendet werden können.
Die folgende Zeit war sehr nervenaufreibend für Yheran, denn Neirie bestand darauf alles bis ins kleinste Detail zu überwachen.
Inzwischen wurde es immer schwieriger für Yheran und Ylizza sich unbeobachtet zu treffen, so blieb ihm keine andere Wahl als sich vollkommen auf die ihm gestellten Aufgaben zu konzentrieren. Von früh bis spät scheuchte ihn seine Mutter umher und unterzog ihn schier endloser Versuchsreihen. Lange Zeit konzentrierten sich ihre Experimente auf das Element Eis, doch als sich auch nach Monaten partout nichts regen wollte, durchleuchtete sie die Augenblicke, in denen das „Kribbeln“ auftrat, akribisch. Immer und immer wieder ließ sie ihn Eisstatuetten sämtlicher Ahnen und Urahnen erstellen und ging dabei nicht zimperlich mit ihm um. Erst als er einen Stalagmit formen sollte, der groß genug war, dass man hindurchsehen konnte, korrigierte Neirie den Fokus und ergründete das, was seine Magie wirklich war.
Wieder einmal war seine Leistung ungenügend, auch wenn seine Mutter längst Pläne schmiedete. Nachdem sie herausgefunden hatte, dass er die Wahrnehmung durch den Blick von Eis manipulieren konnte, ließ sie ihn dasselbe mit Glas versuchen. Erfolg stellte sich ein und so scheute sie weder Kosten noch Mühen ihn das Schleifen von Glas erlernen zu lassen. Ihm wurden die besten Lehrmeister zur Seite gestellt und bald schon konnte er die Grundform einer Licht verstärkenden Linse herstellen, die aufgefangenes Restlicht auffing und in Grautöne aufspaltete. Nebenwirkungen stellten sich ein und der Zauber verflüchtigte sich schon nach wenigen Minuten, doch das wusste Neirie nicht zu erschüttern. Der Grundstein war gelegt.
Nach außen ließ sie keine Einzelheiten dringen und so wussten nicht einmal seine Schwestern was in den privaten Räumlichkeiten ihrer Mutter vorging. Ylizza bildete die Ausnahme, denn ihr vertraute er seine Sorgen und Nöte an. Nach zwei Jahren bereute er seine anfängliche Euphorie doch zum magisch privilegierten Teil seiner Familie zu gehören und wünschte sich die Normalität vergangener Zeiten zurück.
Dabei bemerkte er zum ersten Mal, dass das Lachen seiner Herzensschwester nicht die Heiterkeit widerspiegelte, die er empfand. Diese Beobachtung öffnete ihm die Augen und sorgte für einen kritischeren Blickwinkel auf die Skars, die in seiner Umgebung lebten. Nesaea entlockte ihm zwar keinerlei Zuneigung, doch ihre Spötteleien ließen die Spitze vermissen, die Worte wirklich schmerzhaft ausformten. Seine Mutter, in deren Augen er immer formvollendete Abneigung gesehen hatte, trug nur Gleichgültigkeit nach Außen. Und auch Ylizza fehlte etwas, das er nicht näher benennen konnte. All das gab ihm das unterschwellige Gefühl, dass etwas mit der Welt nicht stimmte. Oder mit ihm.
Ihm war zwar durchaus bewusst, dass sein Volk den trefflichen Beinamen „Eismenschen“ trug, doch hinter der Beherrschtheit anderer Skars hatte er lange keine Frostigkeit erkennen können. Erst nachdem sich sein Blickwinkel auf sein Umfeld erweitern konnte und sowohl emotionaler als auch physischer Druck nachgelassen hatte, wurde er empfänglich für die Stille, die den Skars um ihn herum entströmte. Da er weder mit seinen Schwestern noch mit seinen Lehrmeistern noch mit seiner Mutter über diese Belange sprechen konnte, wandte er sich aus einem Impuls heraus an seinen leiblichen Vater.
Daegan erkannte die Sorgen seines Sohnes auf den ersten Blick und erklärte ihm die Herkunft des Makels, den er in sich zu sehen begann. Ohne zu Zögern zeigte er ihm den Eiskristall, der auch über seinem Herzen blühte und erzählte ihm eine alte Sage, die von einigen wenigen Skars handelte, die den Funken des Feuers in ihrem Herzen trugen. Der Schrecken, den Yheran bei dem Gehörten empfand, konnte Daegan nach einigem guten Zureden relativieren, denn es waren keine wirklichen Flammenzungen, die ihn von innen heraus aushöhlten sondern aufrichtige Gefühle, die dafür sorgten, dass er sich anders fühlte. Über die Herkunft des Funkens konnte sein Vater keine zuverlässigen Aussagen treffen, denn die Aufzeichnungen, die er dafür konsultiert hatte, waren nicht nur alt und stellenweise unleserlich sondern auch unvollständig. Dennoch empfand es Yheran als tröstlich zumindest etwas darüber zu wissen. Dass es wenig war, kümmerte ihn fürs Erste nicht.
Nach diesem Gespräch verbrachte er immer dann Zeit mit seinem leiblichen Vater wenn es sein straff geschnürter Tagesplan erlaubte. Neirie drängte ihn an einer Linse zu arbeiten, die magisches Wirken unterstützte, doch das was Yheran wirklich interessierte unterschied sich frappierend von den Wünschen seiner Frau Mutter.
Neben den Studien, die er über die Herstellung einer Fokus-Linse zusammentrug, arbeitete er an einer zweiten Linse, die er ohne das Mitwissen anderer fertigte. Er wollte mehr über den Funken herausfinden, der in seinem Herzen brannte, darum brauchte er etwas, das ihm beim Beobachten unterstützte. Etwas, ihm einen Einblick in das innere Fühlen gewährte. Ihm war nur zu bewusst, dass ihm Neirie nie und nimmer erlaubt hätte seine Energie in dieses Vorhaben zu stecken, also kam er sehr viel langsamer voran als ihn sein Verlangen trieb.
Ohne große Aufmerksamkeit darauf zu verschwenden näherte er sich seinem neunzehnten Lebensjahr an und auch wenn er keine Pläne bezüglich seiner herannahenden Volljährigkeit hatte, war auf Neirie Verlass. Eines schönen Tages offenbarte ihm seine Mutter, dass es angemessen war mit dem Erwachsenwerden nach einer passenden Braut Ausschau zu halten – selbstverständlich hatte sie einen passenden Vorschlag in der Hinterhand. Haernehwa war drei Jahre jünger als Yheran und hatte den Weg einer Heilerin eingeschlagen. Mit diesem Altersvorsprung würde sogar ihr nicht mehr ganz so nutzloser Sohn es schaffen die Gunst der jungen Skar zu gewinnen.
Wieder einmal beugte er sich dem ehrgeizigen Streben seiner Mutter und begann den traditionellen Weg des Werbens zu bestreiten. Entgegen etwaiger Befürchtungen war das Skar-Mädchen aufgeschlossen und zeigte Interesse an seinen magischen Studien, ermutigte ihn dazu mit seinen Ausführungen fortzufahren und scheute sich auch nicht davor hier und dort ein Lächeln hervorblitzen zu lassen. Dennoch spürte Yheran, dass auch ihr etwas fehlte.
Mit Ausnahme seines Vaters, der denselben Makel trug, kannte er keinen anderen Skar, der in ihm keine unterschwellige Beklommenheit losbrach.
Mit zwanzig Jahren hatte er die Muster von Schattenglas-, Brennpunktwahrer- und Innenblick-Linse fertiggestellt, war auf dem besten Wege eine Verlobte für sich zu gewinnen und hätte eigentlich zufrieden sein sollen. Doch er war es nicht.
»Neue Wege | Drei wundersame Wandeljahre«:

Durch die Zeit, die er mit seinem Vater verbrachte, erfuhr Yheran, dass Daegan wahrhaftige Liebe für seine Mutter Neirie empfunden hatte bevor sie der Macht verfallen war. Auch sie war durch eine harte Schule des Lebens gegangen und wusste sehr genau welche Opfer sie von Ylizza abverlangte. Nach all der Zeit fiel es Yheran schwer ein anderes Bild von seiner resoluten Mutter zuzulassen, allerdings zweifelte er auch nicht an dem Wort seines Vaters, denn er sah sehr genau wie sehr ihn die Entbehrung gezeichnet hatten. Das eigenbrötlerische Leben eines Eremiten, das er in den Stollen fern von anderen Skars führte, trug nicht gerade dazu bei einen einfachen Umgang mit ihm zu pflegen; aber das kümmerte den jungen Skar-Mann nicht. Seitdem er von dem Funken erfahren hatte, fühlte er sich immer unwohler in der Gesellschaft anderer Skars. Er sehnte sich nach Gleichgesinnten.
Er konnte seinen Vater verstehen.
Noch immer folgte er widerstandslos der Order seiner Mutter und arbeitete für die nächsten drei Jahre an den beiden stärksten Linsen, die er bislang erschaffen hatte. Er war langwierige Arbeit, wenig Schlaf und totalen Zeitverlust gewohnt, dennoch verlangten ihm die gestellten Aufgaben jedwede körperliche und geistige Reserve ab.
Darüber hinaus setzte er seine Besuche bei Haernehwa fort und auch für Ylizza wollte er Zeit finden. Seine inzwischen volljährige Schwester wurde mehr und mehr in die repräsentativen Angelegenheiten der Familie eingespannt, musste sich aber auch zunehmend mit potentiellen Partnern auseinandersetzen. Der Familienname sowie die Stellung als älteste Tochter machte sie zu einer begehrenswerten Partie. Selbstverständlich lag die Entscheidung, welcher Mann ihrer Aufmerksamkeit würdig war, bei Neirie und diese ließ sich mit der Auswahl sehr viel Zeit.
Mit nahezu 21 Jahren begann er seine von langer Hand geplanten Versuchsreihen mit der Innenblick-Linse umzusetzen. Da es keine großartigen, optischen Unterschiede zwischen den Monokeln gab, war es für ihn ein Leichtes unbemerkt Beobachtungen anzustellen, doch auch Haernehwa war ihm dabei eine große Hilfe. Sie unterstütze Yheran nur zu gerne und bewahrte das Wissen über seine geheime Forschung als wäre es ihr eigenes. Schon seit ihres Kennenlernens war sie fasziniert von der besonderen Ausprägung seiner Magie und lieferte ihm kluge Ansätze für potentielle, zukünftige Linsen.
Sie als Heilerin interessierte sich vor allen Dingen für Anwendungsgebiete im medizinischen Bereich. Je mehr Stunden er mit Haernehwa verbrachte, desto mehr lernte er ihre Gesellschaft zu schätzen und durch die magische Linse kannte er ihre Art zu fühlen besser als die eines jeden anderen Skars.
Es begann sich die Zukunft vorstellen zu können und sie kam ihm nicht mehr gar so trüb und aussichtslos vor.
Es geschah eines schönen Abend, dass Neirie zu ungewöhnlicher Stunde in die Werkstatt ihres Sohnes eindrang und ihn mit einigen dringlichen Angelegenheiten betrauen wollte. Sie war wie üblich von einer Aura totalitärer Autorität und Erhabenheit umhüllt, die jedes Widerwort von vornherein relativierte. Das, was sie wissen wollte, entglitt ihm, denn er stellte zweierlei fest: Er trug noch immer die Innenblick-Linse und er hatte sie auf seine Mutter gerichtet.
Das, was sie nach Außen hin zeigte, widersprach dem, was sie wirklich fühlte vollkommen. Es war als ob er zwei vollkommen unterschiedliche Wesen sehen würde.
Mit seinem linken Auge sah er Neirie in gewohntem Glanz, das rechte jedoch sah die wirbelnde, unheilvolle, schwarze Mischung aus Unruhe, Sorge und Zweifeln. Inzwischen war er weit genug um zu verstehen, dass sie sich fürchtete. Angst hatte er noch nie bei ihr gesehen und auch jetzt war nichts davon in ihrem Gesicht zu sehen.
Sie begann zu zögern, ahnte, dass er etwas gesehen haben musste, das nicht für seine Augen bestimmt war, wusste aber nicht sofort was dies war. In bewundernswerter Geschwindigkeit zog sie die richtigen Schlussfolgerungen und entwendete Yheran das Monokel. Die harschen Worte, derer sie sich dabei bediente, passten nicht zu der sonst so beherrschten Skar-Frau und zum ersten Mal konnte er einen Blick auf das wahre Gesicht von Neirie werfen. Auch ihr ruhiges Skar-Gesicht verzog sich unter ihren Gedanken und Gefühlsfragmenten.
Im Gegensatz zu Yheran konnte sie nicht ergründen was für eine Linse er erschaffen hatte, doch sie befürchtete das Schlimmste und zerstörte das fragile Werk ihres Sohnes. Er war zu diesem Zeitpunkt fast 23 Jahre alt. Dies war der Anfang vom Ende.
Seine Mutter ließ ihm nicht mehr die freie Hand der vergangenen Jahre, sondern sorgte dafür, dass er immer beaufsichtigt wurde. Ihren Töchtern brachte Neirie zwar größtes Vertrauen entgegen, schickte jedoch zumindest immer zwei in seine Nähe.
Sie selbst versuchte mit aller Beharrlichkeit herauszufinden was ihr Sohn wusste, musste sich jedoch eingestehen, dass sie von ihm nichts erfahren würde. Auch Ylizza, Nesaea und Caeia konnten ihr nichts über das magische Wirken ihres Bruders erzählen. Da wandte sie sich an Haernehwa, der es selbstverständlich gefiel Yherans Mutter von der Zeit ihrer gemeinsamen Studien zu erzählen.
Im Gegenzug erzählte ihr Neirie, dass sie mit ihrer Mutter übereingekommen war, dass nun die richtige Zeit war die Familien zu verbinden. Haernehwa hatte Gefallen an Neiries Sohn gefunden, so verriet sie ihr mit den besten Absichten welcher geheimen Mission sie mit Yheran nachgegangen war.
Der Mutter missfiel das Gehörte zunehmend und sie erahnte mehr und mehr welche Tücke in dieser Linse schlummerte.
Aber auch Yheran hatte sich Gedanken gemacht. Rückblickend fragte er sich wie es sein konnte, dass er über Jahre hinweg das Offensichtliche nicht bemerkt hatte. Neirie hatte nie selbst etwas Magisches getan und sich immerzu auf die Fähigkeiten anderer gestützt. Als er sich an die erste Linse erinnerte – es war die Brennpunktwahrer-Linse -, die Neirie damals in Auftrag gegeben hatte, keimte ein unglaublicher Verdacht in ihm: Seine sein Leben bestimmende Mutter war ihm ähnlicher als er bisher angenommen hatte. Sie nannte ihn Halbmagier und war nie zufrieden mit der von ihm erbrachten Leistung, war aber selbst nicht fähig dazu mächtige Magie zu wirken.
Nach all den Jahren konnte er es sich nicht nehmen lassen sie mit dem gewonnenen Wissen zu konfrontieren. Dabei benötigte er keine Innenblick-Linse um ihr noch blasser gewordenes Gesicht zu lesen. Er hatte sie durchschaut.
Den Preis dafür zahlte er nur einen halben Herzschlag später als ihn Neirie mit Hilfe von Wächtern abführen und einsperren ließ. Für endlose Tage blieb er in einem kleinen Zimmer. Niemand durfte zu ihm und er durfte auch nicht hinaus. Ihm wurde Angst und Bange bei der Vorstellung was seine Mutter nun mit ihm anstellen würde, doch es geschah nichts.
Nach drei Wochen gestattete sie ihm in gewohnt beherrschter Manier zurück in den Kreis der Familie zu kehren.
Sie wusste, dass sie ihn nicht ohne Aufsehen zu erregen verschwinden lassen konnte, so entwickelte sie eine andere Möglichkeit, die ihr gestattete ihr Gesicht zu wahren.
Caeia, Yherans jüngste Schwester, war dabei der Schlüssel. Im Geheimen hatte sie das Talent ihrer Tochter nur von ihren engsten Vertrauen ausbilden lassen und hatte ihren Fortschritt selbst überwacht. Sie war in der Lage ihre Gestalt zu verändern und war sehr begabt dabei.
Das „Spiel“, das sie ihrer Jüngsten verschlug, gefiel ihr ausnehmend gut - sie sollte in Gestalt ihres älteren Bruders einen Spaziergang unternehmen. Doch das war nicht alles, was Neirie in die Wege leitete. Es war ein Leichtes für sie einen Freiwilligen zu finden, der für die Aussicht einer Anstellung im Hause Maknossar zu einigen Risiken bereit war. Der Plan ging auf. Lessar, ein Niemand, tötete einen Schutzbefohlenen aus dem Hause Maknossar als dieser auf dem Heimweg war.
Tatsächlich geschah es regelmäßig, dass andere, angesehene Familien ihre Zöglinge zur magischen Ausbildung in die fachkundigen Hände der traditionsbewussten Magierfamilie gaben.
Das Verbrechen besaß somit eine dreifache Härte, denn der Junge, der sterben musste, stammte nicht nur aus gutem Hause und stand unter dem Schutz der Familie Maknossar, sondern war zudem blutjung.
Das Zwielicht kaschierte dabei die Unvollkommenheit von Caeias Gestaltwandlung, denn sie war weder groß genug noch besaß sie genügend Masse um den Körper ihres großen Bruders vollständig nachzuahmen. Die Kleidung und die Farben, die sie trug und nicht zuletzt das am Tatort von Lessar zurückgelassene, zerbrochene Monokel, stützten jedoch den Verdacht sodass Neirie den überraschten; aber seiner Pflicht bewussten Kopf des Hauses Maknossar mimen konnte.
Kurz bevor Yheran ergriffen wurde, warnte ihn Ylizza ohne Vorsicht walten zu lassen vor, denn die kleine Schwester war direkt nach ihrem Spaziergang zu ihrem großen Vorbild gelaufen und hatte ihr jede Einzelheit von ihrem Abenteuer erzählt. Selbstverständlich wusste sie nicht was sie angerichtet hatte und verspürte lediglich jugendliche Freude über den gelungenen Streich.
Neirie allerdings erwischte die beiden Halbgeschwister noch inmitten des Gesprächs. Mit einem guten Dutzend bewaffneter Skars stürmte sie den Raum und setzte den äußerst „gefährlichen“ Yheran fest. Der Verrat ihrer ältesten Tochter traf sie hart, denn sie dementierte die Schuld ihres Halbbruders solange bis man sie aus dem Raum führte. Das war das letzte Mal, dass er sie sah.
Doch auch ihm blühte Übles, denn Nerie offenbarte ihm, dass sie diese schreckliche Straftat nicht ignorieren konnte auch wenn das bedeutete geltendes Recht an ihm, ihrem eigenen Fleisch und Blut, anzuwenden. Er habe Glück, beteuerte sie, dass sie ihn vor Schlimmerem bewahrte und dass alles nur zu seinem Besten geschah, er die Familie und die Skars jedoch für immer verlassen musste.
Yheran tobte bis sein „Abschiedskomitee“ ihn bis zu den Grenzen der unterirdischen Skars-Stadt begleitet hatte. Dort warteten sie mit bleiernen Minen bis er sich aus freien Stücken in Bewegung setzte.
Mit jedem Schritt wurde ihm sein Verlust immer stärker bewusst und als er die Sicherheit der Höhlen hinter sich ließ, wusste er, dass er sterben würde. Die Eiswüste kannte keine Gnade, weder mit den Lebenden, noch mit den Toten. Und er war zum Tode verurteilt. Neirie hatte gewonnen. Es war an der Zeit aufzugeben. Die drei Linsen, die ihm geblieben waren, klickerten in ihrem Mäppchen aneinander und der Beutel, dem man ihm zum „Überleben“ mitgegeben hatte, schnitt ihm die Schultern ein. Mit erloschenem Lebenswillen setzte er sich unweit des Höhleneingangs nieder und wartete. Stunden vergingen, doch als er sich um einige Winzigkeiten bewegte, gab die Schneedecke nach. Alles Bekannte geriet durcheinander. Er sah etwas Leuchtendes auf sich zukommen, ihn umhüllen, doch dann war es plötzlich so dunkel wie noch nie. Mit einem von Erleichterung gezeichneten Seufzen begrüßte er den Tod.
Doch das war nicht das Ende. Das war erst der Anfang.

Gefährten: -

Familie: 
Daegan ( ): Vater (gesprochen: Dehgahn) , ging mit 53 Jahren in die Eiswüste um Yheran zu suchen. Magier, arbeitete lange Zeit als Steinmetz. Magie der Steine. Yheran hatte eine sehr gute Beziehung zu ihm.
Rhalar ( ): Stiefvater, 57 Jahre alt. Gelehrter mit Spezialisierung auf Bauwesen und Statik. Yheran kennt ihn kaum.
Neirie (): Mutter (gesprochen: Nairi), 45 Jahre alt. Magierin. Magie der Illusionen. Kopf der Familie Maknossar. Eine sehr hartherzige, traditionsbewusste Frau, die großen Wert auf das Ansehen der Familie legt. Sein Verhältnis zu seiner Mutter ist sehr, sehr angespannt. Sie verstieß zuerst seinen leiblichen Vater und lastet es dessen Samen an, dass er kein Mädchen zeugen konnte und letztendlich auch ihn.

Ylizza (): Halbschwester (gesprochen: Ilissah), 20 Jahre alt. Magierin. Mischelement: Magie des Eises und des Windes. Sehr gutes Verhältnis, das allerdings nur im Geheimen gelebt wird. Wenn die Mutter in der Nähe ist verhält sie sich genauso abweisend wie ihre Schwestern.
Nesaea (): Halbschwester (gesprochen: Neyseyiah), 16 Jahre alt. Magierin. Magie des Geistes. Schlechte Beziehung.
Caeia (): Halbschwester (gesprochen: Saia), 10 Jahre alt. Magierin, in der Lehre. Magie der Wandlung. Schlechte Beziehung – sieht sehr zu der ältesten Schwester auf, die ihr Vorbild ist. Sie wurde im Geheimen von ihrer Mutter und Vertrauten aus dem engsten Kreise unterrichtet. Ihr Talent ist gemeinhin ein Geheimnis.

Andere: 
Haernehwa (): Verlobte (gesprochen: Herrnehwua), 20 Jahre alt. Heilerin.

Passende Musik:
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Zuletzt von Yheran Maknossar am So Apr 15, 2018 10:14 pm bearbeitet; insgesamt 7-mal bearbeitet
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Re: Yheran Maknossar

Beitrag von Yheran Maknossar am Do Jul 27, 2017 10:36 am

Charakterentwicklung

Einstiegsposting
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Besitz

  • Ein Reisebündel mit einer Mappe, in der fünf Monokel-Gestelle aufbewahrt werden, zwei davon sind Rohlinge (vorhandene Linsen: Schattenglas-Linse 1x benutzt, Schlüsselloch-Linse, Voraussicht-Linse), dicker Wälzer mit seinen Notizen, dessen Inhalt durch Yherans unfreiwilliges Bad im Waldfluss unlesbar geworden ist, Schreibwerk, ein schwarzes Tuch, Wechselkleidung (… Viel besaß er nicht, doch war es in einwandfreiem Zustand. Keine Schwachstellen im Gewebe, keine Löcher und auch ausgeblichene Farben suchte man vergeblich - bei der gedeckten Auswahl an gefärbten Stoffen war dies auch kaum verwunderlich. Obrogun konnte sehr viel Dunkelblau oder Dunkelgrün und Abstufungen von Grau sehen, vereinzelt sogar so hell, dass es beinahe als Weiß durchgehen konnte aber das war die Ausnahme. Unauffällige Stickereien waren hier und dort zu sehen …), Flickzeug für seine kühlende Unterkleidung und diverse Artikel des täglichen Gebrauchs inkl. einiger Proviantpäckchen und einem Trinkschlauch mit Eisblumen-Wasser.
  • Skarskleidung: (…) Der dicke Mantel war nur eine davon, denn darunter wartete die knielange, nachtblaue Robe mit den langen, weiten Ärmeln und dem zwei Finger breiten, hellgrauen Saum, komplettiert um wuchtige, schiefergraue Schulterpolster, die vorne zugeschnürt wurden und mit aufwändigen Stickereien in Form von Schneeflocken verziert waren. Darunter schien er so etwas wie ein sehr eng am Körper liegende Tunika zu tragen, die von seinem Handgelenk bis über die Hälfte seines Halses reichte und in einem sehr dunklen Grau gehalten war. (…) Zudem trug er winterfeste, dicke Hosen in sehr dunklem Braun (…)
Begegnungen

Spielercharaktere

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] - die mysteriöse Fremde
Wenn Yheran an Sirpa denkt, dann sieht er das Antlitz seiner Schwester vor seinem geistigen Auge, auch wenn die Ähnlichkeit zwischen ihr und Ylizza eher unterschwelliger Natur ist – es ist der Schwung ihrer Wimpern, die feinen Grübchen wenn sie spricht und der Ausdruck ihrer Augen wenn sie sich konzentriert, der diesen Gedanken ins Leben rief. Das meiste davon, so weiß Yheran, ist allein der Ungewissheit, Sehnsucht und der Sorge um seine Schwester geschuldet und doch wäre er der fremden Skar-Frau hinaus in die unbekannte Welt gefolgt, denn er traf sie in seiner dunkelsten Stunde. Bei seiner Ankunft auf Crepererum, dem Reich der Mitte – der Zwielichter - von dem er bislang nur gehört hatte und nach seiner Verbannung.
Von ihr erfuhr er die ersten Dinge über das Leben in der fremden Welt und was mit anfänglichem Misstrauen und Vorsicht begann, führte dazu, dass die beiden Skars gemeinsam durch die Graue Wacht wanderten. Bevor sie sich jedoch wirklich annähern konnten, wurden sie voneinander getrennt als Yheran in den Waldfluss fiel und von der Strömung davon gerissen wurde.
Wohin Sirpa gegangen ist und ob es ihr gut geht, weiß er nicht, allerdings ist der festen Überzeugung, dass die wehrhafte Skar-Frau wohlauf ist.


[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] – der in der Alchemie bewanderte Retter
Wenn Yheran etwas über Obrogun weiß, dann dass er facettenreich ist und voller Überraschungen steckt, denn je länger er an seiner Seite verweilt, desto mehr findet er an ihm, das ihn zum Nachdenken anregt. Darüber hinaus genießt er seine unkomplizierte Gesellschaft, denn wann immer es nichts zu bereden gibt, fühlt sich die entstehende Stille angenehm an; etwas, das er in der Vergangenheit nicht allzu häufig hatte. Voll und ganz kann er ihm jedoch noch nicht vertrauen, zu sehr ist er noch in alten Mustern gefangen und immer auf der Hut.
Nichtsdestotrotz kam ihm Obrogun nicht nur aus ihm unverständlichen Gründen zu Hilfe sondern nahm sich seiner an ohne je um eine Gegenleistung gebeten zu haben. Yheran indes würde dies nicht vergessen und sich im passenden Moment daran erinnern. Bis dahin, so nahm er sich vor, würde er ihm immer dann unter die Arme greifen wenn es sein eigener lädierter Zustand erlaubte. Zudem geht er davon aus, dass sein Retter ebenfalls aus Letum stammt, doch das scheint nicht die ganze Wahrheit zu sein, zumindest ließ das Obroguns Reaktion auf seine Nachfrage hin vermuten. Zu gerne würde der junge Skar-Mann mehr über die Herkunft des Alchemisten herausfinden, allerdings ist dies nicht seine oberste Priorität, denn diese gilt dem nackten Überleben und Fußfassen in dieser Welt.


Bisherige Geschehnisse
»Yherans Ankunft auf Crepererum war vor allem eines: Überwältigend. Ohne damit gerechnet zu haben fiel der junge Skar-Mann durch ein Portal und fand sich mit einem Mal in einem Wald wieder. Fort waren Schnee, das Heulen des Wintersturms und die damit einher kommende Eiseskälte, doch die wahre Überraschung zeigte sich in Form einer jungen Frau seines Volkes, die nicht minder über sein plötzliches Erscheinen erstaunt war. An ihrer Seite war ein weißer Fuchs, der eine Art Reisebegleiter zu sein schien.
Es stellte sich heraus, dass die Skar-Frau namens Sirpa bereits seit einer geraumen Weile auf Crepererum lebte und einiges an Wissen über die Flora und Fauna aber auch über deren Bewohner zusammengetragen hatte. Yheran beschloss trotz seiner Skepsis gegenüber (skar’schen) Frauen für eine Weile bei ihr zu bleiben, denn er wusste, dass er nicht wählerisch sein durfte. Tatsächlich stellte sich heraus, dass sich entgegen seiner bisherigen Erfahrung mit Skar-Frauen Sirpa alles andere als herrisch gab und so bemerkte er eine Ähnlichkeit zu seiner Schwester Ylizza, die seine Zweifel etwas zerstreute.
Gemeinsam wanderten sie durch die Graue Wacht bis sie auf einen wilden Fluss stießen und entschieden sich dafür den Morgen abzuwarten. Yheran wachte über ihren Schlaf während er den Morgen hereinbrechen sah – etwas, das ihn zugleich mit Furcht aber auch mit Interesse erfüllte. Nach einem kurzen Frühstück auf Skarsart setzten sie ihre Reise fort, wurden jedoch jäh voneinander getrennt als Yheran bei der Überquerung des Flusses an einer seichteren Stelle von einem Sonnenstrahl getroffen wurde und das Gleichgewicht verlor. Als er wieder erwachte bemerkte er nicht nur, dass er sich an einer anderen Stelle befand und Sirpa verschwunden war sondern er sich verletzt hatte. Seine größte Sorge galt jedoch seinen Notizen, die aber wegen dem Wasser wertlos geworden waren.
Orientierungs- und antriebslos schleppte sich Yheran durch den Wald, erreichte den Waldrand und erkannte einen Mann bevor ihn die Erschöpfung ein weiteres Mal ohnmächtig werden ließ.
Jener Mann war Obrogun, der sich des bewusstlosen Skars annahm und seine Wunden versorgte. Er schien über ihn Bescheid zu wissen und so nahm Yheran an, dass sein Retter ebenfalls aus Letum stammte, ein Rätsel, das bis zum heuten Tag noch nicht gelüftet wurde.
Yheran bemerkte, dass auch sein Retter Reisebegleiter hatte – einen Esel, einen Hund und einen Raben und obschon er nicht recht verstehen konnte weshalb Obrogun Tiere deren Nützlichkeit nicht klar ersichtlich war bei sich hatte, so war er vor allem der Rabe fasziniert.
Gemeinsam machten sie sich auf den Weg nach Merrehain, ein Dörfchen, das seine Probleme zu haben schien…
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