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Mathilda Hauser

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Mathilda Hauser

Beitrag von Mathilda am Mo Feb 29, 2016 1:32 am

Infos zum Schreiberling:
Hauptaccount: Das Große Licht
Nebencharakter(e): Fynn Hellwind, Xern, Aurora, Phoebe, Grimwig Feyn Escalor, Jaden


Name: Mathilda Hauser, geb. Liebland
Spitzname: Hilda, Mati
Alter: 20 Jahre
Rasse:  Tiermensch
Zugehörigkeit: Zwielicht
Herkunft: Buchinholz (Riguskant)
Größe: 1.75m
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Aussehen:
Mathilda ist seit ihrer Verwandlung am ganzen Körper mit Fell bedeckt, welches sich besonders warm und flauschig anfühlt. Es ist am Körper mittellang, im Gesicht kurz und insgesamt in braun-rötlichen bis orange-gelben Tönen gehalten. Einzig und allein ihre Unterarme und Unterschenkel sind von diesem gänzlich verschont geblieben. Stattdessen münden diese in grauen Vogelkrallen, die mit rauer Haut bedeckt sind. Die Kralle des Tieres hat ihr außerdem den buschigen, gestreiften Schweif eines Plumau und fedrige Ohren beschert, die vorwitzig aus ihrem Haarschopf hervorlugen und sich doch nicht verstecken lassen. Einen Schnabel hat sie allerdings nicht, ihre vollen Lippen sind zwar dunkler geworden, haben sich ansonsten aber nicht verändert. Auch ihre Gesichtszüge sind die alten Geblieben nur ihre Augen sind etwas größer geworden und haben ein kräftiges Gelb-Orange angenommen. Ihr Haupthaar besitzt eine ähnlich braune Farbe wie ihr Fell, ist jedoch etwas dunkler und wird von ihr meist in einem lockeren Zopf zusammengebunden, der ihr bis zur Mitte des Rückens reicht.

Die junge Frau ist abgesehen von ihren tierischen Attributen mit einem recht weiblichen Körper gesegnet, der schlank und kurvig geraten ist und eine mittlere Größe zustande bringt. Diesbezüglich ist sie sogar ein wenig „gewachsen“, denn durch die Veränderungen der Krankheit geht sie fortan auf den Zehnspitzen und erscheint damit ein wenig größer als sie eigentlich ist. An sich bräuchte sie dank der Kralle des Tieres nicht einmal mehr Kleidung anzuziehen, da der Pelz sie schon genügend wärmt, allerdings behagt ihr diese „Nacktheit“ aus Gewohnheit nicht, weswegen sie trotzdem noch das ein oder andere Stück Stoff am Leibe hält. Meist sind dies Kleider, die den Rücken offen und auch ihrem Schweif genügend Spielraum lassen. Sie sind meist weit geschnitten damit ihr nicht zu warm wird und auch noch in Bewegung bleiben kann und sich nicht ständig mit ihren Vogelkrallen im Saum der Kleider verhakt. Darüber hinaus trägt sie auch gern Umhänge mit Kapuzen, um ihre tierischen Attribute zu verbergen. Dies gelingt ihr meist jedoch nur auf den ersten Blick, weswegen sie Zivilisationen meidet und diese vorzüglich in tierischer Gestalt betritt. Sie trägt im übrigen ausschließlich Kleider und würde nicht im Traum daran denken, Hosen anzuziehen. Schuhe kann sie keine mehr tragen, der Grund hierfür erklärt sich von selbst.

Mathildas Tiergestalt ist die eines kleinen, plüschigen Plumaus, von brauner Farbe. Neben anderen Plumaus würde sie nicht sofort auffallen, allerdings hat ihre tierische Gestalt einen recht grollenden Ausdruck, der immer dann auftaucht, wenn sie wieder das Bedürfnis nach Kuscheleinheiten hat. Auch wenn sie sich konzentriert und nachdenkt, scheint sie einen mit ihren viel zu großen Augen fast umbringen zu wollen. Ansonsten sieht sie aber genauso niedlich und possierlich aus, wie ihre tierischen Artgenossen.

Dies kann man jedoch nicht von ihrer Mondgestalt behaupten, denn diese ist an die 2.00m groß und von kräftigem Körperbau. Sie geht dabei auf allen Vieren, die jedoch viel länger sind als gewöhnlich und noch schärfere Krallen aufweisen. Ironischerweise besitzt sie auch dann noch ein erstaunlich weiches Fell und einen buschigen Schwanz. Doch wird man es bereuen, diesen Fellberg streicheln zu wollen, wenn man erst einmal ihren Kopf zu Gesicht bekommt. Kahl und nur noch mit vereinzelten Federn gespickt, gibt sie kein liebliches Bild mehr ab. So trägt sie einen gewaltigen, langen Schnabel zur Schau, der dutzende, scharfe, kleine Zähne trägt und zum zersägen von Knochen gedacht ist. Ihre Augen wurden kleiner, ihr Schädel länglicher und so kann man wirklich von einem Monster sprechen, was einem dann gegenübersteht.

Beruf: ehemalige Hausfrau
Religion:  Sonnenglaube Karatinas
Waffen: 
Neben den natürlichen Waffen einer Plumau-Dame, hat sich Mathilda von den Amazonen einiges über die Kräuter und Gewächse der Nebelad Wildnis beibringen lassen, die ihr helfen sich zu verteidigen. Da sie jeglichen Kampf und das Verletzen anderer verabscheut, hat sie sich dazu entschlossen mit verschiedenen Pulvern zu arbeiten, die sie im Notfall auf Angreifer werfen kann. Da diese Pulver ihr aber auch selber schaden könnten, hat sie sich dazu entschlossen kleine Säckchen mit ihnen zu füllen und sie kurz vor dem Wurf mit einer Kralle anzuritzen, damit sie beim Aufprall aufplatzen und ihren Inhalt freigeben können. So muss sie die verschiedenen Pulver nicht mit Händen berühren und bleibt so vor ihren Wirkungen verschont.


  • Krallen
  • 5 Beutelchen voll Juckpulver (löst einen starken Juckreiz an dem Ort auf, wo das Pulver auftritt)
  • 5 Beutelchen voll Lachstaub (muss im Gesicht auftreffen, um den Gegner für fünf Minuten zum lachen zu bringen)
  • 5 Beutelchen voll Blendstaub (muss die Augen treffen, um den Gegner für mehrere Minuten blind zu machen)
  • 5 Beutelchen voll Niespulver (muss die Nase treffen, damit der Gegner für einige Sekunden ununterbrochen niest)
  • 5 Beutelchen voll Schlafpuder (muss das Gesicht treffen, und das Ziel sollte bereits  müde oder geschwächt sein, damit es richtig müde wird und nach ein paar Minuten schließlich einschläft)


Magie: Keine
Besitz: 

  • Geldbeutel
  • Kleider am Leib
  • fünf Beutel in denen jeweils fünf kleinere Beutelchen mit den jeweiligen Pulvern enthalten sind
  • großer Tragebeutel (der über einer Schulter getragen wird)
  • Decke
  • Ersatzkleidung
  • Wasserschlauch
  • Proviant für drei Tage
  • Mörser und Stößel
  • kleiner Topf, Löffel, und Schale


Geld: 10 Draken und 30 Drachmen


Charakter:
Mathilda ist eine herzensgute Persönlichkeit, die keiner Fliege etwas zuleide tun könnte. Sie geht mit Fremden höflich um, bietet großzügige Gastfreundschaft und kümmert sich liebevoll um Freunde und Familie. Streitereien und Gewalt sind ihr ein Graus. Viel lieber hat sie es gemütlich, harmonisch und ruhig. Das bringt allerdings auch mit sich, dass sie nicht so gut mit Konflikten umgehen kann und nicht weiß, wie sie sich bei ernsteren Meinungsverschiedenheiten verhalten soll. Meist vergibt sie ihrem Gegenüber schnell, da sie entweder Mitleid mit ihm bekommt oder den Streit einfach so schnell es geht beenden will. Sie ist alles andere als nachtragend. Nur wenn es um eine wirklich schwerwiegende Sünde geht, die begangen wurde, fällt es der Plumau-Dame schwer, Nachsicht zu zeigen. Sie mag zwar gütig und geduldig sein, so manche Schandtat übersteigt dann aber doch ihre Toleranzgrenze.

Mathilda ist nämlich auch eine sehr charakterstarke Person, die an ihren Prinzipien festhält und dafür auch so manchen Kummer in Kauf nimmt. Das kollidiert zwar häufig mit ihrer Naivität, die sie so manchen Unfug glauben lässt, äußert sich aber in ihrer Zielstrebigkeit und Willenskraft, die sie immer nach vorne blicken und die Hoffnung nicht aufgeben lassen.

Dies versuchte sie auch ihrem Sohn beizubringen, als sie noch die Gelegenheit dazu hatte. Mit voller Leidenschaft kümmerte sie sich damals um ihren Sohn, hegte und pflegte ihn, konnte aber auch strenge Züge annehmen, wenn er etwas tat was er nicht sollte. Sie war eine gute Mutter die vernünftig blieb und sich nicht dazu verleiten ließ, ihr Kind zu verhätscheln.
Auch jetzt noch hat sie diese mütterlichen Gefühle in sich und würde nichts lieber tun, als diese auszuleben. Doch da die Kralle des Tieres in ihr Leben getreten war, hatte sich einiges verändert. So ist sie nun auch mit dem dauernden Bedürfnis geplagt mit Tieren oder anderen Menschen kuscheln zu müssen, da der Plumau in ihr sie dazu zwingt. Aus diesem Grund kann sie nicht lange allein sein und hasst die Einsamkeit über alles.

Sprachen: Arcum, Nebelzung
Vorlieben: 

  • Schmusen
  • Kinder
  • Kuchen
  • Früchte und Gemüse
  • Sonnenschein
  • Harmonie
  • Die Farbe Grün


Abneigungen:

  • Kämpfe
  • Streit
  • Gewalt
  • Fleisch
  • Überheblichkeit
  • Verrat
  • Einsamkeit


Geistige Fähigkeiten: 

  • Lesen
  • Schreiben
  • Organisationstalent
  • Kräuterkunde



Körperliche Fähigkeiten: 

  • Reiten
  • Backen
  • Kochen
  • Singen


Stärken: 

  • Kochen
  • Backen
  • Verarbeiten von Kräutern
  • Empathie
  • Charakterstärke



Schwächen: 

  • Schmusebedürftig
  • ungeübt im Kampf (bzw. will sie nicht kämpfen)
  • starke Hemmungen jemanden zu verletzen
  • Kann kein Fleisch mehr essen
  • Nichtschwimmer


Besonderheiten: 

  • Vegetarierin
  • Ganzkörperpelz
  • Mutter eines Sohnes
  • Kann fliegen (nur in Tiergestalt)
  • immense Stärke (nur in Mondgestalt)


Geschichte: 
Es war einmal ein Mädchen von jugendlicher Schönheit. Dieses hieß Mathilda lebte zusammen mit ihrer Mutter Ignis, ihrem Vater Wolthold und ihren beiden Schwestern, Mechthild und Lysbeth in Buchinholz in der Nähe der Nebelad-Wildnis. Sie wuchs in wohlbehüteten Verhältnissen auf, denn ihr Vater verdiente genug Geld, um die Familie zu ernähren. Er war Holzfäller, wie so viele in Buchinholz. Und da es genügend Bäume in der Gegend gab, die auch eine außerordentliche Qualität aufwiesen, verkauften sie sich gut. Ihre Mutter konnte sich daher das Leben einer gewöhnlichen Hausfrau erlauben.

Zu ihren Eltern hatte Mathilda ein sehr vertrautes Verhältnis, was nur in seltensten Fällen durch Trotz oder Ungerechtigkeit getrübt wurde. Das Mädchen mochte es nicht zu streiten und so blieb sie brav, machte das, was ihre Eltern ihr sagten und versuchte auch in Bezug zu ihren Schwestern, die Harmonie aufrecht zu erhalten. Das war manchmal recht schwierig, denn die Älteste, Mechthild, war recht streitsüchtig und die Zweitältere, Lsybeth, war eine regelrechte Rebellin. So musste sich das Mädchen bei der einen in Geduld üben und die zweite ein ums andere Mal von einer Dummheit abhalten, um Ärger zu vermeiden. So war das Verhältnis zwischen den Schwestern etwas gespannt, auch wenn Mathilda es gerne anders gehabt hätte.

Als sie fünfzehn Jahre alt wurde, waren ihre Schwestern bereits verheiratet. Auch für sie wurde es bald Zeit und im Gegensatz zu ihren Vorgängerinnen, sträubte sie sich nicht dagegen. Nein, sie freute sich sogar darauf eine eigene Familie zu gründen auch wenn ihr der Mann vorgesetzt werden würde. Die Liebe käme sicher mit der Zeit, bei ihren Eltern war es schließlich genauso.
Tatsächlich sollte die Zuneigung zu ihrem zukünftigen Mann aber nicht lange auf sich warten, denn als sie den jungen, gutaussehenden Burschen erblickte, der um ihre Hand angehalten hatte, verliebte sie sich sofort in ihn.

Er hieß Haldin, kam aus Dornenwacht und wurde als jüngster Sohn einer Kinderreichen Familie geboren. Diese war aber nicht nur reich an Nachwuchs sondern auch an Draken. Während seine Brüder also das Vermächtnis des Vaters für sich beanspruchten, erlangte der junge Mann in den Besitz eines Landgutes in Buchinholz, was zwar im Besitz seiner Familie aber über die Zeit beinahe in Vergessenheit geraten war. So kam es, dass er hier in der Nähe des Nebelad-Wildnis ein neues Leben aufbauen und den Reichtum seiner Familie noch weiter mehren wollte. Mathilda hatte ihn dabei von Anfang an verzaubert und da er große Pläne, seiner Meinung nach aber viel zu wenig Zeit hatte, hielt er direkt um ihre Hand an. Die für seine Verhältnisse geringe Mitgift, war ihm dabei herzlich egal. Er und sie wurden also ein Paar und der Traum des kleinen Mädchens ging damit endlich in Erfüllung.

Klauen, Krallen, Zähne, fletschen, reißen, beißen, zerreißen...
Augenwut und Hasszerfressen, Wonnenmut und Herztod.
KRATZEN KRATZEN KRATZEN!
Es waren graue Glieder, schwielig und rauh. Kein Haar auf diesen zu sehen.
„Ich sage es dir einmal und ich sage es dir gern hundert Mal, Liebes... verliebe dich niemals in einen Mann, der dich in seine Gefilde der Lügen führt...“


Sie waren sehr glücklich in ihrer Ehe. Es gingen nur drei Monate nach der Hochzeit ins Land als die junge Frau bemerkte, dass sie ein Kind erwartete. Glücklich über diesen Umstand sagte sie es ihm natürlich sofort und sie freuten sich fortan gemeinsam über den Nachwuchs. Allerdings hatte der junge Mann einiges auf seinem Gut zu tun. Einige Flächen der Nebelad Wildnis wurden ihm zugesprochen und damit er diese bebauen konnte, mussten zunächst einige Bäume abgeholzt werden. Die Amazonen machten diesbezüglich Ärger und er brauchte immer mehr gute Argumente, um die Holzfäller davon zu überzeugen, sich weiterhin in seine Dienste zu stellen. Folglich war er lange unterwegs, ging früh aus dem Haus und kam erst spät wieder zurück. Mathilda musste den Haushalt und andere Schwierigkeiten daher allein bewältigen, wobei Haldin einige Sklaven kaufte, um die schwersten Lasten von ihr fern zu halten. Es sollte ihr an nichts fehlen.

Doch mit der Zeit wuchs die Angst in Mathilda, die immer runder und runder wurde. Das Laufen wurde zur Qual, sie fühlte sich träge und schwer. Schlafen wurde zur Herausforderung und die Ungewissheit, was sie erwarten würde, ließen sie nervös, unruhig und ängstlich werden. Würde es wehtun? Was geschah dabei? Wie lange dauerte so etwas? Doch auch ihre Mutter Ignis konnte ihr dabei nicht helfen. Viel zu sehr, wollte sie die werdende Mutter schonen und hielt sich aus diesem Grund mit genaueren Details zurück. Ihre Schwestern hingegen erzählten ihr grausige Geschichten. Die eine schrecklicher als die andere. Naiv wie sie war, glaubte Hilde, was die Schwestern sagten und trug ihre Befürchtungen eines Nachts auch ihrem Mann vor, doch dieser hatte dafür nur sein verführerisches und gleichsam spottendes Lächeln für sie übrig. „Ach Täubchen, glaub doch nicht immer alles, was du hörst.“

Und so kam alsbald der Tag der Geburt. Schneller als erwartet, härter als gedacht.
Obgleich Haldin versprochen hatte alles stehen und liegen zu lassen, um ihr in dieser schweren Zeit beizustehen, kam er nicht. Es dauerte sehr lange, und die junge Frau wusste nicht, ob sie das überhaupt überleben würde. Viele starben dabei, das hatten ihre Schwestern auch gesagt.
Doch zum Glück überstand sie es heil und schenkte an einem sonnigen Morgen einem kleinen Jungen das Leben. Erst da erfuhr sie, was wahres Glück für sie bedeutete.

Federkleid und Fell, fluffig warm, Stoff samtiger Träume.
Wollenwust, verknotete Angst, verschlungene Gutmütigkeit, Ketten des Gewissens.
BEIßEN BEIßEN BEIßEN!
Verdreckter Pelz mit stumpfen Spitzen ragte überall aus ihrem Körper.
„Oh süße, junge Mutter... Ich sage es dir zweimal und ich sage es dir gern auch zweihundert Mal, verliebe dich niemals in einen Mann, der sein Gesicht verborgen hält...“


Es gingen weitere Jahre ins Land und die schlimme Geburt geriet alsbald in Vergessenheit. Sie verzieh ihrem Mann, dass er ihr nicht beigestanden hatte, denn das kleine Würmchen in diesem kleinen Bettchen war Entschädigung genug für all das Leid, was sie erfahren hatte. Luke hatte sie den Jungen genannt und er hatte ebenso braunes Haar, wie sie selbst. Die grünen Augen hatte er jedoch von seinem Vater. Es war ein so reizendes Kind. Als sie es bekam, war die junge Frau 16 Jahre alt gewesen. Nun jedoch zählte sie bereits 18 Jahre und sollte alsbald eine weitere drastische Wende in ihrem Leben erfahren.

Dabei sollte auch noch erwähnt werden, dass die junge Mutter schon bereits vor ihrer Hochzeit immer wieder Besuch von einem sonderlichen Mann bekam. Eine Gestalt gehüllt in Lumpen, die nicht einen Zentimeter Haut offenbarten. Er hatte eine tiefe, herausfordernde Stimme und sprach melodiös und munter, als wäre er kurz davor eine heitere Geschichte zu erzählen. Dieser Mann tauchte immer nur dann auf, wenn sie alleine war, egal ob zuhause oder draußen in der Nähe des Waldes. Nicht einmal seine Augen zeigte er ihr, sodass sie ihm erst zutiefst misstraute. Sie fürchtete ihn, verriet ihn aber auch nicht. Denn eigentlich tat er ihr nie etwas zuleide. Das einzige was er tat war... mit ihr zu reden. „Oh mein liebes Kind... willst du diese Ehe wirklich eingehen?“ „Liebchen, hast du keine Angst vor der Geburt?“ „Ich habe ihn gesehen, er wird zu sicher zu einem stattlichen Mann heranwachsen. Glückwunsch.“ Das waren alles Dinge, die er eigentlich nicht hätte wissen sollen. Und doch redete sie mit ihm darüber, da sie neben ihren Dienerinnen selten jemanden zum sprechen hatte. Ihre Mutter war seit jüngstem krank geworden und ihre Schwestern waren mit deren Männern in andere Städte gezogen. Ihr Vater verstand von alledem nichts und war seit der Krankheit seiner Frau nur noch schweigsamer geworden. Haldin hatte ohnehin viel zu viel zu tun und so genoss sie es auf seltsame Art und Weise sogar, mit diesem Fremden zu reden. Naum war sein Name, aber woher er kam oder was er von ihr wollte, sagte er ihr nie. Es schien ganz so, als wäre er nur da, um ihr ab und an ein aufmerksames Ohr zu leihen und sie zu trösten, wenn sie sich schlecht fühlte. Keine eigene Geschichte, keine eigenen Gefühle, er erschien ihr immer mehr wie ein Schutzengel, obgleich er alles andere als heilig aussah.

Mit achtzehn Jahren also sollte sich dieses schöne Leben ändern, denn die junge Frau bemerkte, dass sie erneut ein Kind erwartete, womit alte Befürchtungen und Ängste wieder in den Vordergrund des Alltags rückten. Auf einmal waren die Erinnerungen an die erste Geburt wieder da und die junge Mutter musste sich sehr zwingen dieser Nachricht etwas Gutes abzugewinnen.
Dann, nachdem sie sich an den Gedanken gewöhnt hatte, wagte sie es ihren Mann darüber zu unterrichten. Ausnahmsweise war dieser Mal im Haus, denn er genehmigte sich von all der Arbeit einmal eine kleine Pause. Als sie ihn jedoch in seinem Arbeitszimmer aufsuchen wollte, war er nicht da sodass sie das große Haus nach seinem Verbleib absuchen musste. Erst als sie sich an die Diener wandte und ihr eigenes Kammermädchen dabei zu fassen bekam, bemerkte sie eine seltsame Veränderung in der Art ihrer Zofe. Peinlich berührt wagte diese nicht einmal aufzublicken und ihre Herrin musste sich arg wundern, waren doch auch ihre Kleider völlig durcheinander gebracht. Schließlich gestand die Kammerdienerin, aus Reue und Schuldgefühlen heraus, dass sie mit dem Herren des Hauses geschlafen hatte und dieser soeben wieder zu seinen Feldern aufgebrochen war.

Herzklopfen, Taubheit, pochende Knochen und hämmernde Gedanken.
Blutgeschwür, Versprechen aus Pech, schwarzer Geifer, tropfend, vertrocknet.

KREISCHENDE STILLE.
Das Blut ihrer eigenen Sünde, klebte an ihren Händen.
„Oh mein armes Mädchen, ich sage es dir dreimal und gerne auch dreihundert Mal...
lasse dich nicht von deiner Angst lenken...“


Nicht einmal Naum hätte diesen Kummer von der Seele der jungen Frau nehmen können.
Der Mann, den sie über alles auf der Welt liebte, hatte sie betrogen? Mit einer Dienerin? In ihrem Haus? Aufgewühlt und verwirrt konfrontierte sie Haldin mit diesem Vorwurf als dieser Nachts nach Hause kam. Dieser reagierte jedoch weder fassungslos noch aufgebracht sondern vielmehr... seelenruhig. Er gab zu, diese Sünde begangen zu haben und beteuerte diese Affäre so schnell es ging zu beenden, natürlich wäre nur sie die einzig wahre Liebe in seinem Leben... und weitere Erklärungen folgten. Mathilda jedoch schwieg, und befahl ihm zu gehen. Einen Tag und eine Nacht lang, ließ er sie in Ruhe, dann kam er erneut, um sich mit ihr zu versöhnen. „Glaubst du, das geht so schnell? Was du mir angetan hast, kann ich nicht einmal in Worte fassen. Wie könnte ich dir jemals vergeben?“ Und sie stritten sich lange und laut. Letztendlich endete dies damit, dass er sie kräftig ins Gesicht schlug und polternd das Zimmer verließ. Fortan redeten sie kein Wort mehr miteinander. Er widmete sich der Organisation seiner Felder und sie verrichtete völlig mechanisch ihre Arbeit und konnte ihren Kummer nur dann vergessen, wenn sie mit ihrem kleinen Sohn spielen konnte, der zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Jahre alt war. Dennoch blieb der Schmerz  bestehen und sie begann sich und das, was sie unter ihrem Herzen trug zu hassen.

Aus diesem Grund entschloss sie sich, es los zu werden und ihren Kummer damit ein wenig zu besänftigen. Der Erste den sie damit konfrontierte war aber keine Kräuterfrau, sondern Naum, der sich ihr trotzig in den Weg stellte. „Du weißt nicht, was das für Folgen für dich hat.“ gab er zu bedenken, denn sie hatte gehört, dass eine Dame in der Nähe des Dorfes abtreibende Medikamente besaß und sich in diesem Bezug sehr gut auskannte. Sie hörte aber, wie so häufig, nicht auf ihren alten Freund und machte sich trotzdessen auf den Weg zu ihr. Allerdings befand sich ihr Häusschen am Rande der Nebelad Wildnis, sodass sie sich in den Wald begeben musste, um sie zu erreichen. Alsbald verlor sie den Weg und verirrte sich in der Wildnis. Infolgedessen irrte sie Stunden allein herum, und war der Verzweiflung nahe, als plötzlich ein kleines Tierchen ihre Aufmerksamkeit erregte und mit fiepsenden Geräuschen zu sich lockte. Es war ein Plumau, von diesen Tierchen hatte sie schon gehört und sofort war sie von seiner Niedlichkeit entzückt, als sie jedoch näher kam, biss es sie in den Finger und flatterte dann eiligst davon. Ein seltsames Verhalten für so ein schmusebedürftiges Wesen, doch die junge Frau schob diesen Umstand darauf, dass es Menschen vermutlich nicht gewöhnt war, oder es einfach Angst vor ihr gehabt hatte.

Schließlich und endlich fand sie den Weg aus der Grünen Hölle wieder heraus, fühlte sich dabei aber so elendig, dass sie sich zuhause direkt hinlegte und den restlichen Tag verschlief. Als sie am nächsten Morgen aufwachte... nun...


„Mein liebes Kind... mein liebes, kleines Mädchen...“ Naum hielt sie in den Armen und streichelte ihren braunen Haarschopf. Es war eines der wenigen Dinge, welches ihr von ihrer ursprünglichen Gestalt geblieben war. Sie schluchzte trotzdem heftig und zitterte, denn ihre gesamte Welt war innerhalb einer Nacht zusammengebrochen. Nachdem sie aufgewacht war, sah sie sich einem pelzigen Spiegelbild gegenüber. Ihr Mann erschrak genauso schwer und scheuchte sie aus dem Haus. Er erkannte sie nicht wieder und hielt sie für eine fremde Sklavin, die versucht hatte ihn zu verführen. Einen „dreckigen Tiermenschen“ hatte er sie geschimpft und all dies getan noch bevor die Sonne richtig über dem Horizont stand. Nicht einmal dem kleinen Luki, wie sie ihren Sohn liebevoll rief, hatte sie Lebewohl sagen können, Mathilda musste ihrer einstigen Heimat, ihrem einstigen Leben, den Rücken kehren und doch wusste sie nicht, wo sie nun neu beginnen sollte. Leere erfüllte sie, doch zumindest hatte sie bei dieser unheilvollen Verwandlung das Kind verloren, welches ihr solche Angst gemacht hatte. Ein kleines Trostpflaster, was ihren restlichen Schmerz jedoch nicht lindern konnte. Sie wollte zurück zu Haldin und Luke sie wollte ihm vergeben, all seine Untaten verzeihen! Aber ach, er würde sie doch nicht erkennen...

Naum riet ihr daher die Amazonen aufzusuchen, die in den Wäldern der grünen Hölle lebten. Sie nahmen leidende Frauen mit offenen Armen auf und halfen auch Tiermenschen mit ihrem Schicksal umzugehen. Dabei musste sie aber auch ihm Lebewohl sagen und obgleich sie nicht wollte, ließ er ihr keine andere Wahl. Mathilda machte sich auf den Weg und Naum zeigte sich nicht wieder. Als sie schließlich das Dorf der Amazonen erreichte, wurde sie tatsächlich liebevoll aufgenommen und bekam das Recht unter den Frauen der Wildnis zu leben. Dort begann ein neuer Lebensabschnitt für die Achtzehnjährige und obwohl sie noch immer mit den Wunden der Vergangenheit zu kämpfen hatte, verbrachte sie dort weitere zwei Jahre in Frieden. Frieden, der immer wieder von Mondnächten durchbrochen wurde, in denen sie mit Betäubungsmittel behandelt und mit schweren Eisenketten festgehalten wurde. Dieses Schicksal hielt die junge Frau allerdings irgendwann nicht mehr aus. Sie wollte zurück zu ihren Lieben und um dieses Ziel zu erreichen, nahm sie sich vor, das Amazonendorf zu verlassen.

Sie wollte...nein musste!... ein Heilmittel für die Kralle des Tieres finden!

Gefährten:  Bisher keine
Familie: 
Ehemann: Haldin Hauser, Großgutbesitzer, 25 Jahre alt
Sohn: Luke Hauser, genannt „Luki“, 4 Jahre alt

Mutter: Ignis Liebland, Hausfrau, verstorben mit 37 Jahren
Vater: Wolthold Liebland, Holzfäller, 42 Jahre
Schwester: Mechthild Kling, Hausfrau, 24 Jahre
Schwester: Lysbeth Sonnherz, Hausfrau, 22 Jahre

Passende Musik:
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Zuletzt von Mathilda am Fr Okt 07, 2016 2:15 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Mathilda Hauser

Beitrag von Mathilda am Mo Jul 11, 2016 6:58 pm

Einstiegspost:
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Besitz: 

  • Geldbeutel
  • Kleider am Leib
  • fünf Beutel in denen jeweils fünf kleinere Beutelchen mit den jeweiligen Pulvern enthalten sind
  • großer Tragebeutel (der über einer Schulter getragen wird)
  • Decke
  • Ersatzkleidung
  • Wasserschlauch
  • Proviant für drei Tage
  • Mörser und Stößel
  • kleiner Topf, Löffel, und Schale


Geld: 10 Draken und 30 Drachmen

Beziehungen:
Lil'yandra Iathaille

  • Name bekannt
  • wunderschöne junge Elfe, die an Schönheit alles überflügelt, was ich bislang sah: blonde Haare, zierliche Statur, klein, grüne Augen
  • sie kann eine sonderbare Sprache sprechen, vermutlich Elfensprache
  • ich habe mich ihr nur als Plumau gezeigt, sie weiß, dass ich sprechen kann
  • Ich traf sie am Rande der Grünen Hölle, scheinbar hat sie sich verlaufen.
  • sie erzählte, dass sie mit ihrer Freundin Zerza Zeit verbrachte (vermutlich ein kleiner Vogel, denn sie soll auch so klein sein und fliegen können, wie ich) und sie dann ein Portal fanden. Ich weiß nicht was das ist, aber sie sagte, sie seien hindurch gegangen und sei dann gefallen. Alles sei durcheinander geraten und sie wüsste nicht was genau passiert sei, aber plötzlich war es Tag obwohl es bei ihr zuhause erst Abend war. → ich weiß nicht ob ich dieser Geschichte glauben soll. Vermutlich war sie einfach verwirrt aber.. was ist dann passiert?
  • Sie kommt aus Caer'duine eine große Stadt der Elfen, die in den Ebenen von Aerlyn liegen. In der Nähe fließt der Fluss Fedemell/Federflut → ob das in Forcewald liegt?
  • Scheinbar kann sie Pflanzen durch ihre Füße entstehen lassen. Magie? Ich kann es noch immer nicht fassen.


Hildrich Grabwasser

Er trug einen braunen Lederwams, edel mit zierlichen Goldranken verziert, die man höchstens auf dem zweiten Blick sah. Darüber ein schlichter Überrock, was bei genauerem Hinsehen ebenfalls ein feines Muster aus Pflanzenranken besaß. Schwarz auf Dunkelgrau. Seine Hose endete in zwei paar dunklen Stiefeln. Ansonsten konnte man noch silbernen Schmuck erwähnen, den er an den Händen trug. Zwei Ringe auf der einen und ein Ring auf der anderen Hand. Kurzum: Der Traum einer jeden Schwiegermutter!


  • stellte sich als "Grab" vor
  • ist der Ritter, der in Kohwatt residiert und als völlig plemplem gilt. (ich glaube das nicht. Dafür sieht er zu gut aus!)
  • Lily stieß mit ihm zusammen, als wir durch die Straßen in Kohwatt gingen und nach einem Brunnen suchten.
  • schwarze, kurze Haare/ blaue Augen/ helle Haut/ verträumter Blick/ wirkt völlig normal


Yrda Rosalia Nieroth - Rose:

Zuerst sah Mati zwei junge Damen, die besonders hoheitsvolle Kleider trugen, mit schmalen Hüften und breiten Röcken. Wie zierliche Glocken wirkten sie, deren Lachen hell klang und durch den Raum hallte wie verspielte Musik. Ihre Brust präsentierten sie mutig in tiefen Dekolltees und ihre Frisuren waren Kunstvoll hochgesteckt und mit Blumen geschmückt. Die erste Dame war brünett und hatte wundervolle Locken, die ihr in den Nacken fielen. Sie waren mit Rosen zusammengefasst. Ihre Farbe setzte sich auch im Rest ihres Kleides fort. Rot und Schwarz. Sehr sinnlich. Mati wäre bei ihrem Anblick direkt rot geworden, wenn sie noch ein Mensch gewesen wäre, aber dem war nun glücklicherweise nicht so.

Esmet von Douma - Emmy:

Die zweite Dame hatte noch dunkleres Haar, fast schwarz, und zierte sich mit goldenem Schmuck und einem gradezu grellgelbem Kleid, was durch weiße Verzierungen hie und da durchbrochen wurde. Goldene Blumen zierten diesen Stoff, dem man sogar von Weitem seine Samtheit ansehen konnte. Die Dame selbst hatte rosige Wangen und einen Fächer in der Hand, den sie beim Lachen fast schon scheu vor ihr Gesicht hielt.

Adamance Mime - Mimm:

Die beiden wurden von einem Mann begleitet, der Grabwasser an edler Haltung und Vornehmheit in nichts nachstand. Seine Haare waren kurz geschnitten, sorgsam in der Mitte gescheitelt und sauber geschnitten. Er trug keinen Bart sondern besaß vielmehr ein jugendhaftes Gesicht, dessen blaue Augen jedoch vor Erfahrung nur so strotzten. Ein seltsamer Kontrast, wie Mathilda fand, aber es machte ihn auch äußerst attraktiv. Seine Garderobe war in dunklen Brauntönen gehalten, die hie und da von dunklem Rot durchbrochen wurden.

Jago Xianis und Fralk Nehemed:

Männer, es waren zwei Männer. Und so feine noch dazu. Beide waren sie hochgewachsen, der eine strohblond, der andere kastanienbraun. Der Blonde trug sein Haar halblang, sodass es bis in seinen Nacken reichte und sorgsam arrangiert war; man hatte etwas hineingegeben, sodass es glänzte und fest in seiner Struktur war. Nur ein paar wenige Strähnen fielen ihm ins Gesicht, es wirkte jedoch gewollt. Lil'yandra wusste nicht was es war; aber zweierlei wusste sie sofort: Nie und nimmer würde sie ihre Finger dort auflegen und nie, nie, nie und nimmer ihren Haaren etwas derartiges antun. Dennoch sah er gut aus, die Komposition der Waldgrün-, Altweiß- und Taupetöne seiner Garderobe stand ihm gut und brachte seine opalgrünen Augen zum Strahlen. Goldene Knöpfe und helle Ziernähte an Kragen und Ärmeln rundeten das Bild ab. Bartschatten verdunkelten den unteren Teil seiner Wangen, allerdings war alles feinsäuberlich für diesen Abend glatt rasiert. Der andere sah tatsächlich noch besser aus. Im Gegensatz zu seinem Begleiter wirkte er strenger und demzufolge auch etwas älter
Jener junge Mann jedenfalls trug sein kastanienbraunes Haar lang, lang genug dass es über seine Schultern fiel und in seinem Nacken lose mit einem Lederband zusammengehalten wurde. Seine Stirn blieb frei. Er trug einen rostroten Langmantel mit breitem Kragen, zudem ein Hemd in einem sehr dunklen Nachtblau und schwarzrote Akzente. Seine Augen waren sehr dunkel - vielleicht blau, vielleicht aber braun. Das konnte Lil'yandra nicht genau erkennen.



Was bisher geschah:

  • Ich besuchte meinen Sohn Luki ein letztes Mal, dann machte ich mich entlang der Grünen Hölle auf den Weg in Richtung Riguskant, in der Hoffnung ein Heilmittel für meine Krankheit zu finden.
  • Ich traf auf Lil'yandra, die sich als wunderschöne Elfe herausstellte. Sie kommt aus einem fernen Land und scheint sich verlaufen zu haben. Ich will ihr helfen, wieder nach Hause zu kommen.
  • eine Tigermutte unterbrach unser Gespräch und ließ uns weitergehen. Ich bemerkte, dass Lily zaubern kann und war sehr geschockt und verwirrt. Gibt es also Magie? Gibt es damit eine Möglichkeit mich wieder normal zu zaubern?
  • wir begegneten Jaro und Kurt und ihrem und Hector. Sie waren auf dem weg nach Kohwatt und nahmen uns kurzerhand mit.
  • wir sind in Kohwatt angekommen, und suchten dort einen Brunnen, um Lily's Durst zu stillen.
  • wir stießen in einer Gasse mit einem Fremden zusammen. Es war Holdrich Grabwasser
  • Er lud Lil'yandra zu sich auf die Burg ein und sie nahm das Angebot an.
  • Dort wurde sie im Azurblauen Zimmer (das direkt unter dem Dach) untergebracht und anschließend gebadet und in ein schönes rosafarbenes Kleid gesteckt. Anschließend gab es Essen an einer reich gedeckten Tafel und es stellte sich heraus, dass bald mehr Gäste eintrudeln würden.
  • Wir begegneten den fünf Freunden Grabwassers, Rose, Emmy, Mimm, Jago und Fralk.
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Mathilda

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