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Lil'yandra Iathaille

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Lil'yandra Iathaille

Beitrag von Lil'yandra Iathaille am Do März 17, 2016 8:33 pm

Infos zum Schreiberling:
Hauptcharakter: Kraja der Rabe
Nebencharakter(e): Yheran Maknossar, Lil'yandra Iathaille


Name: Lil'yandra Iathaille, genannt 'Liliae' (gesprochen: Lil-ijandra, Li-li-ee)
Spitznamen: neckisch: Kleine & Mädchen, zuneigungsvoll: Yandra & Liliae
Alter: 16 Jahre
Rasse: Elfe
Zugehörigkeit: Licht
Herkunft: Anima
Größe: 164cm

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by Lil'yandra

Aussehen:
»Kurz«:
Zierlicher, mädchenhafter Körperbau - goldblonde, dicke Haarpracht, die ihr bis zur Mitte des Rückens reicht - herzförmiges Gesicht – meergrüne, mandelförmige Augen - Stupsnase – Apfelwangen - kleiner, frecher Mund – makelloser, blasser Teint, der ins Rosé übergeht - Passion zu Blüten, die sie hinter ihrem rechten Ohr feststeckt oder als sich Stoffvarianten auf ihren Kleidern wiederfinden – lächelt gern – schmollt noch lieber – verzaubert mit ihrem Liebreiz vor allem solche mit ausgeprägtem Beschützerinstinkt – mädchenhafte Schönheit - kleidet sich gerne damenhaft wie die älteren Elfenmädchen, liebt aber auch verspielte Kleider – Farben: Weiß und bunt.
Lil'yandra ist ein Elfenmädchen von geringer Größe und zierlicher Statur. Der Großteil ihres Volkes überragt sie um Längen, doch das ist nicht zwangsläufig das Erste, was einem Beobachter ins Auge sticht. Es ist viel mehr ihre füllige, goldblonde Mähne, die üppig aus ihrem Kopf sprießt, ihre schlanken Schultern umspielt und erst in der Mitte ihres Rückens endet. Lichtreflexe verlieren sich nur zu gerne im seidigen Spiel dieser sanften Wellen, denen sie tagtäglich ein gehöriges Maß an Pflege angedeihen lässt. (siehe Besonderheiten) Zumeist trägt sie es offen, doch zur Nachtruhe legt sie es in Flechten. Zudem trägt sie gerne Blüten darin, die sie hinter ihrer zugespitzten Ohrmuschel befestigt. Dabei bevorzugt sie die rechte Seite.
Sämtliche Gliedmaßen sind zartgliedrig und klein bei ihr geraten und gerade durch ihre überirdische, elfische Schönheit, die sich aus ihrer Jugendlichkeit und ihrem Liebreiz speist, erweckt sie gerade bei Wesen mit einem ausgeprägten Beschützerinstinkt des öfteren den Wunsch sie vor sämtlichen Gefahren dieser Welt bewahren zu wollen.

Aus ihrem herzförmigen Gesicht blitzen Augen voller strahlender und quirliger Schalkhaftigkeit hervor, die durch ihre Mandelform Rückschlüsse auf ihre elfischen Wurzeln geben. Manch einer behauptete beim Blick in ihre meergrünen Augen in einem facettenreichen Ozean aus Licht versunken zu sein und gibt sich dabei nur zu gerne träumerischen Umschreibungen hin. Eine Stupsnase, ebenso wie ein kleiner, frecher Mund und Apfelwangen runden den Gesamtanblick ihres Gesichtes ab. Ihre Haut ist dabei makellos, rein und erinnert an einen gedeckten, blassen Ton von Rosé, der stellenweise ins Rötliche übergeht. Vor allem ihre Wangen besitzen einen rosigen Ton, der sich bei einem weiten Lächeln noch zu intensiveren scheint. Gerade mit frohsinnigen Gesichtsausdrücken ist sie besonders freigiebig, so lächelt, strahlt oder schmunzelt sie mit äußerster Wonne. Allerdings kann es durchaus geschehen, dass sich der Wind schneller dreht als man glauben mag, denn ein falsches Wort bringt die schmollende Seite in ihr hervor. Alles, was darüber hinausgeht, zeigt sie nur in den seltensten Fällen.
Gerade ihre weiblichen Attribute sind noch als jugendlich zu beschreiben und halten sich dabei im Hintergrund, wobei sich sagen lässt, dass sie im Inbegriff dessen ist einen feinen Schwung in der Hüfte zu entwickeln.

Bei der Kleidungswahl greift Lil'yandra auf ein breit gefächertes Spektrum an Möglichkeiten zurück und imitiert nur zu gerne die etwas älteren Elfenmädchen, liebt aber auch verspielte, nahezu kindliche Schnitte und Muster. Vor allem Blumen haben es ihr angetan und das eine oder andere aus Stoff gefertigte Exemplar findet dabei seinen Platz auf ihrer Kleidung. Es gibt kaum eine Farbe, die ihr absolut gar nicht zusagt, allerdings schätzt sie vor allen Dingen die Farbe Weiß. Und bunt.
Beruf: -
Waffen: -

Magie: 
Magieschule: Natur, spezialisiert auf das Wachstum von Pflanzen (nach steigendem Schwierigkeitsgrad sortiert)
Lil'yandra befindet sich noch nicht lange in magischer Ausbildung und kann lediglich auf Kenntnisse zurückgreifen, die sie binnen vier Jahren gesammelt hat. In dieser Zeit gelang es ihr nur rudimentäre Kontrolle über ihr magisches Potential zu erlangen und die Konzentration, die magisches Wirken zumeist von ihr abverlangt, ist nach wie vor immens.

»Blumenwuchs – Manakosten:

Dieser Zauber gehört nicht direkt zum Repertoire von Lil'yandras magischen Wirken, denn sie kann weder kontrollieren wann er auftritt noch beeinflussen wie er sich äußert. Wann immer sie barfuß auf Erde tritt, sprießen nachdem sie ihren Fuß wieder anhebt Blumen hervor - es scheint willkürlich zu sein welche zarten Pflänzchen ihren Kopf aus der Erde strecken. Sowohl Form als auch Farbe sind vollkommen willkürlich, allerdings wird keine größer als ein Gänseblümchen und sind regional wachsenden Pflanzenarten zuzuschreiben. Die einzige Möglichkeit, die ihr bleibt, um diesen Ausdruck ihrer wild wuchernden Magie zu unterbinden, ist nackte Fußsohlen zu vermeiden oder nicht auf Erde zu treten, denn auf einem anderen Untergrund wachsen sie nicht. Wenn der Zauber wirkt, verliert Lil'yandra permanent eine kleine Menge an Mana. Wenn sie diesen Zustand zu lange aufrecht erhält, kann es zu Kopfschmerzen und Ermüdungserscheinungen kommen.
»Rückwärtiger Wuchs – Manakosten:

Lil'yandra berührt die Pflanze, die sie mit diesem Zauber belegen möchte und redet ihr in der Sprache der Elfen zu. Daraufhin beginnt diese ihren Wachstumsprozess umzukehren und hört erst damit auf wenn sich die Manareserven der Elfe erschöpfen oder sie ihre Hand fortnimmt. Bislang ist es ihr gelungen ein Stück einer Dornenhecke zu zähmen und durch „Wildwuchernder Wuchs“ vergrößerte Pflanzen zurück in ihre Ursprungsgröße zu bringen. Die Lebensdauer der verzauberten Pflanze verändert sich dabei nur wenn diese durch den Rückwuchs maßgeblich verkleinert wurde. Bei magisch vergrößerten Pflanzen verändert sich die Lebenszeit nicht noch einmal.
Lil'yandra fühlt sich nach dem Benutzen dieses Zaubers immer sehr matt und schläfrig. Wenn sie sich überanstrengt, kann es sogar passieren, dass sie tatsächlich einschläft.
»Wildwuchernder Wuchs – Manakosten:

Lil'yandra berührt die Pflanze, die sie mit diesem Zauber belegen möchte und redet ihr in der Sprache der Elfen zu. Daraufhin beginnt diese so lange zu wachsen bis sich die Manareserven der Elfe erschöpfen oder sie ihre Hand fortnimmt. Bislang ist es ihr mit allergrößter Konzentration gelungen ein Gänseblümchen auf die Größe einer Sonnenblume heranwachsen zu lassen. Die Pflanze bleibt dann so lange in diesem Zustand bis sie erneut mit Magie behandelt wird. Ihre Lebensdauer wird dadurch je nach Größe verkürzt – doppelte Größe, halbe Lebensdauer.
Lil'yandra fühlt sich nach dem Benutzen dieses Zaubers immer sehr matt und schläfrig. Wenn sie sich überanstrengt, kann es sogar passieren, dass sie tatsächlich einschläft.

Besitz: Eine ovale Brosche aus Rotgold, die mit einer stilisierten, weißen Lilie verziert ist, ein lindgrüner Umhang mit zarten Efeu-Stickereien und einer Kapuze, deren Saum mit einander gegenüber gestellten Dreiecken geschmückt ist, ein kleiner Kamm, den sie immer in den Falten ihres Umhangs mit sich führt.
Geld: -

Charakter:
»Kurz«:
Brav & artig & folgsam – verzärtelt - pubertärer Trend durch schlechten Einfluss (Zerza) – naiv – unbedarft – meidet Risiken, folgt den Regeln der Erwachsenen – bricht diese bei passendem Zuspruch oder Argumenten (die nicht besonders gut sein müssen) – optimistisch – glaubt an das Gute – leugnet die Existenz des Bösen – freundlich – aufrichtig – kindlich – aufgeschlossen – albern – begeisterungsfähig – sieht zu Älteren auf – liebt ihr Haar (Obsession) – will nicht 'klein, süß oder Mädchen' genannt werden (klein gewachsen) – hingebungsvoll - opferbereit – sehnt sich nach Freunden (Kindheit) – fasziniert von schönen, glitzernden Dingen – (nahezu) immer verliebt – entliebt sich allerdings genauso schnell.
Lil'yandra ist ein wahres Goldstück. Sie wurde dahingehend erzogen folgsam, brav und artig zu sein. Durch ihre sehr behütete Kindheit ist sie etwas verzärtelt, ist sie es doch gewohnt, dass man ihr alle Aufmerksamkeit schenkt, sie permanent umschwirrt und sich um sie kümmert. Zumeist ist sie davon überfordert wenn sie sich selbst um triviale Angelegenheiten wie Essenszubereitung oder ähnliches kümmern muss.
Die meiste Zeit zeigt sie sich allerdings von ihrer besten Seite, wobei sich inzwischen ein pubertärer, widerspenstiger Trend abzeichnet seitdem sie die Gesellschaft von Zerza genießt, die ihre Naivität und Unbedarftheit schamlos ausnutzt und sie in die Richtung manipuliert, die ihr gefällt. Zumeist sind das Wagnisse, welche die Elfe unter normalen Umständen niemals eingehen würde – niemals würde sie sich aus eigenem Antrieb gegen das Wort von Erwachsenen auflehnen und auferlegte Regeln brechen, doch durch gutes Zureden und wachsweiche Argumente ist sie relativ einfach vom Gegenteil zu überzeugen.
Für sie ist das Glas immer mindestens halb voll, wenn nicht sogar noch mehr. Es sei denn es geht um Regentage, die wissen ihr zu keinem Zeitpunkt zu gefallen.
Mit der Kraft ihres Herzens glaubt sie an das Gute und will in jedem auf dieser Welt lebenden Wesen etwas davon sehen. Das sorgt allerdings auch dafür, dass sie die Existenz des Bösen schlichtweg leugnet und für potentiell niederträchtige Handlungen erklärende Argumente sucht. Dieser Wesenszug kommt vor allen Dingen durch ihre Eltern zustande, die sie vor jedwedem Übel beschützen wollten und ihr das Wissen über Finsteres so weit es nur ging vorenthielten.
In Gesellschaft anderer gibt sie sich freundlich, ist aufrichtig, ab und an kindlich und aufgeschlossen, ungemein begeisterungsfähig und albert gerne bis zu einem gewissen Punkt herum – der ist genau dann erreicht wenn ihr einfällt, dass ältere Elfenmädchen sich zu benehmen wissen … oder jemand es wagt ihr Haar zu berühren, denn dieses ist ihr mehr als nur heilig. Sie pflegt es jeden Morgen und jeden Abend und kann es nicht leiden wenn man es durcheinander bringt – wovon sie pauschal ausgeht. Jedwede Nachfrage dahingehend sorgt dafür, dass ihre widersinnige Seite zum Vorschein kommt und sie schreckt auch nicht davor zurückdiese in Form von einem Schmollmund oder bei akuter Gefahr am Haar berührt zu werden einem panischen Aufschrei zu zeigen.
Selbige Seite zeigt sich auch wenn man sie mit den drei Unworten anspricht: Süß, Kleine und Mädchen. 'Du bist aber ein süßes, kleines Mädchen' ist demnach eine ziemlich schlechte Wahl um eine Konversation mit ihr zu beginnen. (Zumindest wenn man sich ihr Wohlwollen sichern möchte)
Für Wesen, die ihr nahestehen, ist sie zu jeder Tages- und Nachtzeit da und auch dazu bereit für sie einzutreten oder sich im schlimmsten Fall gar aufzuopfern. Um Zerza aus der Dornenhecke zu befreien, griff sie beherzt in die spitzen Stacheln und nahm sogar blutige Hände in Kauf. Diese Bedingungslosigkeit kann besonders fatale Züge annehmen, da sie in ihrer Kindheit nicht allzu viel Kontakt zu gleichaltrigen Elfen hatte und große Sehnsucht nach vielen, vielen Freunden hat.
Lil'yandra ist von der Schönheit verschiedenster Dinge fasziniert und liebt vor allen Dingen Glitzerndes wie funkelnde Lichtreflexionen, Edelsteine und Geschmeide, die sie dann ansehen muss. Keine Eile dieser Welt kann groß genug sein, um sie davon abzuhalten nachschauen zu gehen.
Doch das, was sie am meisten auszeichnet, ist ihr permanentes Verliebtsein, das sich spontan zeigt und verschiedenartig intensive Ausprägungen annimmt, die jedoch bald wieder verblassen (siehe Besonderheiten).
Sprachen: Cantio, Arcum, Terra (Viele Worte, wenig Grammatik)

Vorlieben: 

  • Schönheit/schöne Dinge/schöne, glitzernde Dinge
  • Gute Laune/freundliche Wesen
  • Sonnenschein/Wärme
  • Blumen/Blüten
  • Verliebt sein
  • Ihr Haar

Abneigungen:

  • Große Städte
  • Geschlossene Räume
  • Regen/Graupel/Hagel/Kälte
  • Abgehobenheit/Überheblichkeit
  • Wenn jemand ihr Haar berühren will
  • Als 'süß', 'Kleine' oder 'Mädchen' bezeichnet zu werden

Stärken: 

  • Verbesserte Lichtunempfindlichkeit (Rassenvorteil)
  • Befähigung zur Geistreise (Rassenvorteil)
  • Lesen & Schreiben & Rechnen
  • Ewige Jugend (Rassenvorteil)
  • Magiebegabt
  • Optimistin

Schwächen:

  • Körperlich schwach
  • Leichte Klaustrophobie
  • Naivität/ Gutgläubigkeit
  • Schöne Dinge ziehen sie magisch an
  • Schlechter Lerner (Rassenschwäche)
  • Erkennt die Existenz des Bösen nicht an

Besonderheiten: 
Körperlich: Lil'yandras prächtige Haarmähne sorgt regelmäßig für so manchen neidvollen Blick, allerdings kommt diese Pracht nicht von irgendwoher, denn sie kämmt sie jeden Morgen und Abend mit jeweils einhundert Bürstenstrichen und achtet sehr darauf dieses Ritual einzuhalten. Inzwischen entwickelte sie eine regelrechte Obsession und wehe dem, der es wagt die sorgfältig hergestellte Ordnung durcheinander zu bringen oder – das Große Licht bewahre! - zu berühren.
Wie jedes elfische Wesen besitzt auch sie spitz zulaufende Ohren, die sich mit etwas Aufwand jedoch unter ihrem Haupthaar verbergen lassen.
Geistig: Lil'yandra ist außerordentlich schnell von etwas fasziniert, kaum ein Tag vergeht ohne dass sie einen Grund zur Freude findet. Oftmals geht es sogar so weit, dass sie sich dabei Hals über Kopf verliebt. Das geschieht erstaunlich schnell und äußert sich immer wieder in verschiedensten Formen. Mal sind es verklärte Augen, mal ein hingebungsvolles Lächeln. Manchmal gipfelt es sogar darin, dass sie der temporären Ausprägung ihres Verliebtseins nachstellt, was jedoch lediglich harmlose Züge annimmt. Allzu viel sollte man sich jedoch nicht auf diese Schwärmerei einbilden, denn so rasch wie sie gekommen ist, verschwindet sie auch wieder – es gibt so viele gute Gründe um verliebt zu sein!
Durch die übertriebene Sorge ihrer Eltern sie hinaus in die Welt gehen zu lassen, wurde sie leicht klaustrophobisch. Wirklich wohl fühlt sie sich nur unter freiem Himmel. In einem Raum mit geschlossenen Fenstern ergreift solange Unruhe von ihr Besitz bis sie alle vorhandenen Fenster geöffnet hat.
Speziell: Sollte Lil'yandra einmal barfuß unterwegs sein, sprießen bei jedem ihrer Schritte verschiedenste Blumen aus der Erde (siehe Magie)

Geschichte:

»Über das Haus Iathaille«
Das Haus Iathaille gehörte immer schon dem niederen Adel an, besitzt eine Jahrhunderte lange Tradition und bringt zuverlässig begabte wenn auch exzentrische Künstler hervor, die sich mehr für das Ausleben ihrer Kreativität als die Politik interessierten.
Angehörige dieses Hauses werden generell als harmlos eingestuft und mit keiner größeren Aufmerksamkeit bedacht. Man lässt sie gewähren und dafür mischen sie sich nicht in die Angelegenheiten anderer Häuser ein. Sie selbst sind weniger gern gesehen als die von ihnen erschaffenen Kunstwerke, denn jede Elfenfamilie, die etwas auf sich hält, besitzt einen echten „Iathaille“.
Die Werke des altehrwürdigen Ahn Elreahs Iathaille sind besonders begehrt. Sie werden mit horrenden Preise gehandelt und nur ungern aus dem Familienbesitz gegeben – gerüchteweise soll es deswegen schon zu Familienfehden gekommen sein. Auch Lil'yandras Eltern sind in Kunstkreisen bekannt, allerdings längst nicht so erfolgreich und etabliert wie ihr angesehener, verstorbener Ahn. Es wird gemunkelt, dass sein Geist noch immer in dieser Welt weilt und seine Kindeskinder inspiriert. Dieses Gerücht wird von den Angehörigen des Hauses Iathaille weder bestätigt noch dementiert, zumeist jedoch mit einem rätselhaften 'womöglich' beantwortet.

»Lil'yandras Geschichte – kurz«:
Geburt:
Lil'yandra wurde als einziges Kind der Künstlerfamilie Iathaille geboren. Vater war Eldrin, Mutter Laneyra. Beides Künstler.
1-6 Jahre:
Lil'yandra wuchs behütet im herrschaftlichen Anwesen ihrer Eltern auf. Diese kümmerten sich bedingungslos um sie, lasen ihr jeden Wunsch von den Augen ab und hielten jedwede Gefahr von ihr fern. Die Welt jenseits der hohen Eisenzäune blieb ihr verwehrt, dafür wurde der Gartenkomplex Jahr für Jahr erweitert. Gerüchte wurden laut, dass Lil'yanda der neue Elreahs sein und in seine Fußstapfen treten würde.
7 Jahre:
Lil'yandra verbrachte den Großteil ihrer Zeit im Garten, begann dabei ihr Zimmer zu meiden und entwickelte die Angewohnheit alle Fenster in den Räumen zu öffnen, in welchen sie sich aktuell befand.
8 Jahre:
Ihr Vater brachte ihr das Lesen, Schreiben und Rechnen bei, die Mutter Kalligraphie und versuchte ihr die Musik näherzubringen. Aber weder für Harfe noch Flöte noch Cister oder Schalmei konnte sie sich erwärmen. Auch für die Kunst konnte man sie nicht begeistern. Handwerkliche Fähigkeiten standen dabei im Hintergrund – zu groß die Gefahr, dass sich Lil'yandra verletzen konnte.
8,5 Jahre:
Lil'yandras geistige Gesundheit verschlechterte sich zusehends. Sie war antriebslos, traurig und verlor sogar ihre sonstige Begeisterungsfähigkeit. Schnell wurde klar, dass die Gesellschaft ihrer Eltern und der Angestellten des Hauses nicht den Umgang mit Gleichaltrigen ersetzen konnten.
Aus diesem Grund wurde Leylin Forwine, die Tochter eines Söldners, aufgenommen. Sie war im gleichen Alter wie Lil'yandra. Die Mädchen verstanden sich auf Anhieb gut.
9-10 Jahre:
Das Ansehen des Hauses Iathaille litt unter der Entscheidung ihrer Eltern Leylin aufgenommen zu haben; aber das erschütterte weder Mutter noch Vater. Auch Lil'yandra kümmerte es nicht, dass ihre Spielkameradin aus einem in Ungnade gefallenen Hauses entstammte. (Mutter Elvynn war eine Gelehrte, die sich auf der Geistreise verlor, der bislang nur tolerierte Vater Eornoel, ein Söldner, musste wieder aktiv in seinen Beruf einsteigen und hatte kaum mehr Zeit für sein Kind.) Nach der anfänglichen Euphorie, verfiel Lil'yandra wieder in Melancholie. Sie wollte hinaus, wollte andere Orte sehen. Orte, von denen sie gelesen hatte. Nach vielen Diskussionen wurde sie zu ihrem Onkel Gaellis geschickt, der in einer direkt am Walde gelegenen Elfenstadt von überschaubarer Größe lebte. Lil'yandra liebte die Natur und die dazugewonnene Freiheit. Leylin begleitete sie. Erste Verliebtheitsanwandlungen traten auf.
11-12 Jahre:
Lil'yandra lebte im Wechsel bei ihren Eltern oder bei ihrem Onkel. Letzterer kümmerte sich liebevoll um sie, behandelte sie allerdings nicht anders als seine eigenen beiden Kinder. Im Gegensatz zu Lil'yandras Eltern, schränkte der Onkel ihre Freiheit nicht ein.
13-14 Jahre:
Lil'yandra wurde von Laneyra in der Geistreise unterwiesen und sie genoss die Zeit, die sie mit ihrer Mutter verbrachte. Ihr Vater zeigte dabei leichte Attitüden von 'Eifersucht'. Seit Lil'yandras Geburt herrschte nämlich ein zärtlicher Konkurrenzkampf um die Aufmerksamkeit ihrer Tochter. Nachdem aber auch ihre Magie erwachte, kümmerte sich ihr Vater darum das Blumenproblem in den Griff zu bekommen – Lil'yandra liebte es nämlich barfuß im inzwischen gigantischen Garten herumzulaufen. Vor allem der Gärtner mit seinen beiden Helferinnen war darüber nicht erfreut. Sehr zu ihrem Unmut lernte sie nicht besonders schnell.
15 Jahre:
Lil'yandra verbrachte ein weiteres Jahr bei ihrem Onkel Gaellis. Bei einem Ausflug mit Leylin und ihren Cousins rettete sie eine Bestiola namens Zerza, die sich in einer Dornenhecke verfangen hatte. Durch ihren Zauber „Rückwärtiges Wachstum“ gelang es Lil'yandra die Insektfee zu befreien. Seit diesem Zeitpunkt folgte ihr Zerza wie ein Schatten.
16 Jahre:
Im Gegensatz zu Lil'yandra hielt Zerza nicht viel von auferlegten Regeln und Einschränkungen ihrer Freiheit. Die rebellische Insektfee ermutigte das Mädchen dasselbe zu tun. Gemeinsam rissen sie von Zeit zu Zeit aus und streiften durch die Stadt jenseits ihres elterlichen Anwesens. Während einer dieser Ausflüge fanden sie außerhalb der Stadt ein Portal. Zerza war sofort Feuer und Flamme und überredete Lil'yandra dazu hindurchzugehen. Bei ihrer Ankunft auf Crepererum wurden sie getrennt. (Lil'yandra stürzte einen Hang hinunter, wurde ohnmächtig und Zerza irrte orientierungslos in eine andere Richtung. Ihr Schicksal war ungewiss.)
»Lil'yandras Geschichte - lang«:

Lil'yandra kam als Einzelkind zur Welt und sollte dies auch bleiben. Ihre Eltern Eldrin und Laneyra hatten die Geburt ihres Kindes sehr herbeigesehnt und überschütteten sie mit jedweder Liebe, die sie nur aufbringen konnten.
Mit der Stunde der Geburt wurde sie zum Mittelpunkt des Lebens ihrer Eltern und es gab keinen Wunsch, den sie nicht erfüllen wollten und keine Mühe, die sie nicht aufgenommen hätten um ihre Tochter glücklich zu machen. Schon von Kindesbeinen an wurde jeder Einfluss von ihr ferngehalten, der sie erschrecken oder gar verstören konnte. Nicht das kleinste Übel dieser Welt sollte sie erreichen und auch die Elfengesellschaft  schien den Eltern kaum für ihr Goldstück angemessen zu sein. Sie sahen es auch nicht gern wenn Lil'yandra das Familienanwesen ohne Begleitung verließ und erlaubten ihr lediglich das Spielen im großzügig angelegten Gartenkomplex der Familie, der von Jahr zu Jahr immer größer und pompöser wurde und gerade in ihren späteren Jugendjahren schier unglaubliche Dimensionen erreichte.
Bald schon wurde gemunkelt, dass das Mädchen der nächste Elreahs sein würde, doch das war ihren Eltern nicht wichtig. So viele Jahre hatten sie auf Lil'yandra gewartet, dass sie beinahe alles anbetungswürdig fanden, was das kleine Elfenmädchen tat. Mutter und Vater waren sehr darum bemüht das Wissen ihrer Tochter zu mehren und lehrten sie das Lesen und Schreiben, aber auch das Rechnen, die Kalligraphie und versuchten ihr Interesse für verschiedene künstlerische Tätigkeiten zu wecken. Pinsel, Leinwände, Farbtöpfe, Kohlestifte; aber auch Musikinstrumente aller Art wurden angeschafft, doch Lil'yandra zeigte nur wenig Talent.
Obwohl es ihr an nichts mangelte, wurde das sonst so unbeschwerte Mädchen immer stiller und verlor sowohl ihren Antrieb als auch ihre Fröhlichkeit. Trotz all der Elfen, die sie umschwirrten und sich um sie kümmerten, fühlte sie sich einsam, denn Kontakt mit Gleichaltrigen gab es kaum. Sie begann ihr Zimmer zu meiden, verbrachte den Großteil des Tages im Garten und konnte nur noch bei geöffnetem Fenster im Inneren des Hauses bleiben. Nichts schien die sonst so leicht zu begeisternde Elfe aufheitern zu können und so wurde ein Entschluss gefasst.

Leylin, ein Mädchen in Lil'yandras Alter, entstammte dem Hause Forwine, das seitdem sich die Mutter Elvynn, eine durch ihre Klugheit geschätzte Gelehrte, während einer Geistreise verirrt hatte und nicht mehr zurückgekehrt war, einiges an Ansehen eingebüßt hatte. Der Vater des Mädchens, Eornoel, musste sich seitdem Elvynn unwiederbringlich verloren war, wieder als Söldner verdingen und hatte kaum mehr Zeit für seine Tochter. Trotz der Tragödie, die das Mädchen hinter sich hatte, war es ausnehmend freundlich zu Lil'yandra und so konnte sich eine zarte Freundschaft entwickeln. Die Euphorie endlich eine Freundin gefunden zu haben, legte sich schnell, denn dies war nicht die einzige Sehnsucht, die sie im Herzen trug. Durch die Bücher, die sie gelesen hatte und das Verbot ihrer Eltern, war der Drang hinaus in die Welt zu gehen schier allmächtig. Sie wollte mehr sehen. Neue Bekanntschaften machen, fremde Orte bereisen. Es gab lange Diskussionen, in denen Lil'yandra auf ihren Standpunkt pochte und auch wenn sie Scham über ihre Hartnäckigkeit empfand, war sie dieses Mal nicht gewillt sich vertrösten zu lassen. Letzten Endes war keine der Parteien glücklich mit der getroffenen Übereinkunft; aber zumindest durfte sie zusammen mit Leylin zu Gaellis, dem Bruder ihrer Mutter, der weitab der imposanten Elfenstadt lebte und selbst zwei Söhne hatte. Auch er war Künstler und beschäftigte sich mit den verschiedensten Blättern, der im Wald wachsenden Bäume, denn die kleine Elfenstadt schmiegte sich zum Großteil in den Wald hinein. Lil'yandra war sofort Feuer und Flamme. Sie liebte die Natur, das Grüne, die herrliche Vielfalt und die Schönheit, die damit einherging.

Im Gegensatz zu ihren Eltern verhätschelte Onkel Gaellis sie nicht und ließ ihr auch nicht mehr Aufmerksamkeit als seinen Kindern zukommen, dafür durfte sie alles tun wonach ihr der Sinn stand. Zusammen mit Leylin und ihren Cousins Nimur und Mervir streifte sie durch die Stadt und den angrenzenden Wald, spielte so ausgelassen wie eh und je und gewann viel von ihrer früheren Lebensfreude zurück. Auch ihre Eltern mussten einsehen, dass ihr die Zeit fernab der gigantischen Elfenstadt gut getan hatte, fanden aber keine Fehler in ihrer Art das Mädchen zu erziehen und blieben bei ihren Methoden.
In den Monaten, in denen Lil'yandra in ihrem Elternhaus lebte, wurde weiter an ihren Fähigkeiten gearbeitet und sie selbst begann sich Aufenthalt zu Aufenthalt mehr nach der Zeit zu sehnen, die sie bei ihrem Onkel und ihren Cousins verbrachte.

Dort geschah es zum ersten Mal, dass sie sich Hals über Kopf verliebte. Sie war zu diesem Zeitpunkt neun Jahre alt. Der junge Elfenmann bemerkte sie nicht einmal, denn seine gesamte Aufmerksamkeit galt seiner liebreizenden Begleitung. Eine Zeit lang folgte sie ihnen und schwärmte noch stundenlang von seinem herrlichen Haar, seinen edlen Gesichtszügen und seinem bewundernswerten Charakter, den sie natürlich nicht kennen konnte. Das hinderte sie allerdings nicht daran davon auszugehen. Leylin hörte ihr zu diesem Zeitpunkt noch aufmerksam und mit einem weiten Lächeln zu, war jedoch verwundert als diese Schwärmereien immer und immer wieder auftraten. So harmlos sie auch waren, so befremdlich war es mitanzusehen wie Lil'yandra von einem auf den anderen Moment die ganze Welt verlor und nur noch Augen für das Objekt ihrer Verliebtheit hatte, um dann wieder das Interesse zu verlieren bis das Spiel wieder von vorne begann. Dabei gab es nur wenig Einschränkungen. Klare Vorlieben hatte sie keine. Mal waren es Elfenmänner, denen sie nachstellte, dann wieder Elfenfrauen, die sie bewunderte. Ganz gleich ob alt oder jung, blond oder brünett, Lil'yandra ließ sich gerne hinreißen. Vor ihren Eltern konnte dieser Wesenszug noch eine Weile lang verborgen bleiben, doch auch ihnen wurde bald bewusst, dass etwas in ihrer Tochter erwacht war, das ihnen Angst einjagte. Dennoch brachten sie es nicht übers Herz weitere Verbote auszusprechen. Zudem mussten sie einräumen - auch wenn es ihnen missfiel -, dass Lil'yandra so euphorisch und lebenslustig wie lange nicht mehr war. Zum Glück ihrer Eltern blieb es über Jahre hinweg bei kindlichen Schwärmereien.

Zeit zog ins Land und ihr dreizehnter Geburtstag kam und mit diesem erwachte ihr magisches Talent. Da sie bislang hauptsächlich barfuß im Garten gespielt hatte, war das Ungemach des Gärtners und seiner beiden Gehilfinnen groß, als wilde Blumen die in langjähriger Arbeit geschaffene Perfektion zerstörten. Ihr Vater stellte fest, dass es Lil'yandras blanke Fußsohlen waren, die für diese Unordnung sorgten. Ihre Eltern waren selbstverständlich begeistert und so geschah es, dass sich Eldrin um ihre magische Ausbildung kümmerte während Laneyra sie in die Geheimnisse der Geistreise einweihte. Ein Mal mehr entbrannte ein Konkurrenzkampf zwischen den Eltern, der sich in zärtlichstem Necken zwischen Mutter und Vater zeigte. Immer schon hatten Laneyra und Eldrin einen halbernsten Wettstreit daraus gemacht wer dem Mädchen mehr beibringen konnte und wen es lieber hatte. Lil'yandra erduldete es lächelnd, denn sie liebte beide aus ganzem Herzen und den Umgang, den sie miteinander pflegten, fand sie herzerwärmend. Für sie war es ganz klar, dass ihre Eltern noch immer sehr verliebt waren.
Auch Leylin war inzwischen in die Familie integriert worden und für sie wie eine Schwester mit der sie ihre Gedanken, Sehnsüchte und Träume teilte. Immerzu waren sie beisammen, Streit gab es kaum, denn dafür waren sich die Mädchen zu ähnlich. Beide liebten den Garten, den Wald bei Lil'yandras Onkel und fanden die Fürsorge von Lil'yandras Eltern übertrieben.
Noch immer kursierten die wildesten Gerüchte um Lil'yandra und das künstlerische Talent, das im Geheimen gefördert wurde, doch die Wahrheit sah anders aus. Wann immer man ihr einen Pinsel in die Hand drückte und Farbtöpfe überließ, waren die 'Werke', die sie schuf, bunt, wild und besaßen keinerlei Raffinesse. Sogar Laneyra und Eldrin mussten dies einsehen. Sorgen machen sie sich allerdings keine. Es störte die liebenden Eltern nicht, dass sich noch keine Richtung abzeichnete, in die sich ihre Tochter entwickelte. Wenn es nach ihnen ging, würde Lil'yandra noch viele weitere Jahre im Elternhaus verbringen und sich mit dem Erwachsenwerden sehr, sehr, sehr viel Zeit lassen.
Das sah Lil'yandra anders. Sie wollte so schnell wie möglich erwachsen werden und so wie die älteren Elfenmädchen sein, die sie zum einen jenseits der gusseisernen Zäune sah, die das elterliche Anwesen umgaben, vor allem aber in den Straßen der Heimatstadt ihres Onkels. Nur dort konnte sie ungehindert umherstreifen und Nachforschungen anstellen.

Jahre vergingen, die sie im Wechsel bei ihrem Onkel und ihren Eltern verbrachte und in denen sie ihre Fähigkeiten verfeinerte. Sie mochte zwar langsam darin sein die Lektionen zu verinnerlichen; aber auch der blumige Erzählungsstil ihrer Eltern war nicht ganz unschuldig daran. Bis zu ihrem fünfzehnten Lebensjahr war es ihr gelungen zwei Zauber zu erlernen, doch die Blumen wuchsen weiterhin unter ihren blanken Füßen. Inzwischen hatte das gesamte Gartenpersonal gewechselt - der elfischen Perfektion stand Lil'yandras Bedürfnis barfuß zu sein blumig-chaotisch im Wege. Eldrin und Laneyra war dies Signal genug und so wurde ihr aufgetragen immer Schuhe zu tragen wenn sie das Haus verließ. Im Wald, fernab von zu Hause, ließ sie sich jedoch nicht abhalten und rannte lachend mit Leylin und ihren Cousins durchs Unterholz. Natürlich barfuß.
Auf einem dieser Ausflüge fand das Mädchen eine Bestiola, die sich in einer Dornenhecke verfangen hatte und sich laut fluchend Gehör verschaffte. Bis zu diesem Tage hatte Lil'yandra noch keine Bestiola gesehen und war sofort fasziniert. Mit ihrem Zauber 'Rückwärtiges Wachstum' befreite sie das zappelnde Geschöpf, das sich als Zerza vorstellte und felsenfest davon überzeugt war, dass die Elfe ihr Leben gerettet hatte und sie fortan in ihrer Schuld stand. Sie betonte sogar, dass sie so lange nicht von ihrer Seite weichen würde bis die Schuld abgetragen war. Lil'yandra verstand zwar nichts davon, war aber begeistert eine weitere Spielkameradin gefunden zu haben.

Mit Zerza wurde alles anders. Sie war so anders als das Elfenmädchen. Wenn Lil'yandra schwieg, schnatterte Zerza los. Wenn sie die Ruhe suchte, verlangte die Insektfee nach Unterhaltung. Sie waren wie Feuer und Wasser und dennoch ein Herz und eine Seele.
Es war eine Zeit der Atemlosigkeit, denn mit einem Mal sahen sich ihre Eltern mit kritischen Fragen konfrontiert und stellten erschrocken fest, dass das Töchterchen ihren Geboten zuwider handelte. Doch von Zerza wusste nur Leylin, welche allerdings eisern zu Lil'yandra hielt und ähnlich angetan von der eigensinnigen Bestiola war. Sowohl Vater als auch Mutter waren überfordert von dem neuerlichen Verhaltensweise, allerdings achtete Lil'yandra darauf ungesehen vom Grundstück zu verschwinden und rechtzeitig zurückzukehren. Nur von den wenigsten Ausflügen wussten Laneyra und Eldrin. Der riesengroße Gartenkomplex spielte dem Elfenmädchen dabei sehr in die Hände, denn nur noch die wenigsten konnten ihn wirklich überblicken. Es war leicht zu behaupten, dass sie den ganzen Tag über im Heckenlabyrinth oder im Wassergarten gewesen war, denn niemand konnte es wirklich nachprüfen. Wenn man sie allerdings tatsächlich einmal erwischte, zeigte sie sich reumütig und gelobte Besserung. Zerza indes sorgte dafür, dass Lil'yandra ihre Versprechen zu ihren Gunsten etwas weitläufiger fasste und stiftete sie weiteren, unerlaubten Ausflügen an. Schnell fand die Bestiola heraus, dass es spielend einfach war die Elfe zu manipulieren und nutzte dies zu ihrem Vorteil. Obgleich Zerza aus tiefstem Herzen Zuneigung für Lil'yandra empfand, war sie nicht uneigennützig bei ihr geblieben und erst recht nicht wegen einer abzutragenden Schuld. Sie war ein Ausreißer, ein Rebell wie er im Buche stand und nahm jeden Preis in Kauf, um Gemeinschaft und Elternhaus zu entkommen.

Auf einem ihrer gemeinsamen, selbstverständlich unerlaubten Streifzüge, ließen sie die Stadtgrenzen hinter sich und tollten zufrieden umher. Der Tag neigte sich schon dem Ende entgegen und einem Impuls folgend, blickte Lil'yandra noch ein letztes Mal zurück auf die Stadt ihrer Geburt. Zu diesem Zeitpunkt wusste sie nicht, dass es für lange Zeit das letzte Mal sein sollte, dass sie ihre Heimat sah. Der euphorische Aufschrei der Bestiola lockte ihre Aufmerksamkeit rasch von diesem malerischen Anblick fort und zu ihrer Freundin hin. Aus der Ferne konnte sie nicht sehen was sie gefunden hatte, allerdings beeilte sie sich aufzuschließen und entdeckte Zerza, die aufgeregt um ein Portal schwirrte. Es übte eine schier unwiderstehliche Anziehung auf die beiden Freundinnen aus und so brauchte es nur noch Zerzas Unterredungskunst, um zu einer Entscheidung zu kommen. Lil'yandra wusste nur wenig von solchen Portalen und ihre Eltern hatten sie immerzu vor ihnen gewarnt; aber ein kurzer Blick konnte bekanntlich nicht schaden. Darin stimmte sie nach kurzem Nachdenken mit Zerza überein. Was sollte schon passieren? Sie würden hindurch gehen, sich kurz umschauen und noch vor dem Abendessen zurück sein.
So war der Plan.
Die Realität sah allerdings anders aus. Kurz nachdem sie das Portal betreten und die Grenzen von Anima überwunden hatten, geschahen gleich mehrere Dinge auf einmal. Es gab einen Ruck und Lil'yandra stürzte einen mit Gras bewachsenen Abhang hinunter, wobei sie das Bewusstsein verlor. Zerza hingegen wurde von einem Windhauch in die andere Richtung geweht. Auf sie wartete zwar keine Bewusstlosigkeit, doch die Veränderungen in der Umwelt nahmen sie besonders hart mit. Orientierungslos trudelte sie umher und versuchte in die Richtung zu fliegen, in der sie das Portal und Lil'yandra vermutete, doch es gelang ihr nicht. Anstatt ihre elfische Gefährtin zu finden, stieß sie auf eine Gruppe von Menschen. Doch das sollte Lil'yandra nicht mehr erfahren, denn als sie erwachte,  war sie allein und das Portal, durch das sie mit Zerza gekommen war, war verschwunden.

Gefährten: -

Familie: 
Eldrin ( ): Vater (gesprochen: Eldriin) , 618 Jahre alt. Künstler, Maler
Laneyra (): Mutter (gesprochen: Lah-ney-rah), 547 Jahre alt. Künstlerin, Malerin
Gaellis ( ): Onkel mütterlicherseits (gesprochen: Ga-elis) , 395 Jahre alt. Künstler, arbeitet mit Blättern.
Nimur ( ): Cousin, Sohn von Gaellis (gesprochen: Nimmuhr) , 49 Jahre alt. Töpfer.
Mervir ( ): Cousin, Sohn von Gaellis (gesprochen: Mer-wier) , 55 Jahre alt. Heiler.

Andere: 
Leylin Forwine (): Spielkameradin und Mündel des Hauses Iathaille (gesprochen: Leylynn), 16 Jahre alt. Elfe. Tochter des Söldners Eornoel und der Gelehrten Elvynn. Nachdem Elvynn bei einer Geistreise nicht mehr zurückkehrte, verlor das Haus Forwine jedwedes Ansehen und Eornoel, der bislang geduldet wurde, wurde aus der elitären Riege der elfischen Gesellschaft ausgeschlossen. Da er nur noch wenig Zeit mit seiner Tochter verbringen konnte und ihr ein besseres Leben ermöglichen wollte, übergab er sie in die Hände des Hauses Iathaille. Freundschaftliches Verhältnis.
Zerza (): Freundin (gesprochen: Zerzah, hart), 15 Jahre alt. Bestiola, Libelle. Behauptet sich als Tänzerin berufen zu fühlen, nutzt diesen Status jedoch gnadenlos aus, um durch die Luft zu schwirren und sich in Kapriolen zu stürzen. Sie ist eine wahre Rebellin und Unruhestifterin in Person, die sich gern unnahbar gibt, aber ein Herz aus Gold besitzt. Extrem freiheitsliebend und seitdem sie von Lil'yandra gerettet wurde, folgt sie ihr wie ein Schatten. Gänzlich uneigennützig ist sie dabei nicht, denn sie ist mehr als nur froh von zu Hause ausgebüxt zu sein. Ihrem Einfluss ist es zu verdanken, dass Lil'yandra in Situationen gerät, welche die Herzen ihrer Eltern zum Stillstand bringen würden  – zum Glück wissen sie nur von den wenigstens Unternehmungen und nichts über diese sehr besondere Freundschaft.
Sie wurden bei der Ankunft in Crepererum getrennt.
Aussehen: helle Haut mit olivgrünem Stich, 17cm groß, kurze, silberblaue Haare, die wild abstehen, kupferfarbene Augen. Tätowierte Hände und Füße. In ihrer Insektenform ist ihr Körper silberblau, ihre Augen bleiben jedoch kupferfarben und sie wird nur unwesentlich größer als in ihrer Feen-Form.

Passende Musik:
folgt


Zuletzt von Lilyandra Iathaille am Fr März 18, 2016 9:20 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Lil'yandra Iathaille

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Re: Lil'yandra Iathaille

Beitrag von Lil'yandra Iathaille am Do Jul 27, 2017 7:31 pm

Charakterentwicklung

Einstiegsposting
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Besitz
  • Eine ovale Brosche aus Rotgold, die mit einer stilisierten, weißen Lilie verziert ist.
  • Ein lindgrüner Umhang mit zarten Efeu-Stickereien und einer Kapuze, deren Saum mit einander gegenüber gestellten Dreiecken gesäumt ist.
  • Ein kleiner Kamm
  • Ein lavendelfarbenes, leichtes Kleid, zudem leichte Riemenschuhe (repariert)
Begegnungen

Spielercharaktere

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] – die Tiermenschenfreundin
»Mathilda ist ein Tiermensch wie ich gelernt habe, ein Plumau; aber kennengelernt habe ich sie als sprechendes Vögelchen. Sie half mir ins nächste Dorf zu kommen und flüstert mir immer zu wenn ich etwas nicht weiß. Wenn ich traurig bin, dann tröstet sie mich und wenn ich lache, lacht sie mit mir. Eine liebe Freundin ist sie für mich, ein wenig wie meine Mutter, zu gerne würde ich sie mit nach Hause nehmen ... wenn es denn überhaupt einen Weg zurück gibt.«

Andere – NPCs

Das helfende Trio
»Jaro und Kurt waren die ersten Menschen, die ich getroffen habe - sie waren sehr lieb zu mir und hilfsbereit, denn sie brachten mich mit ihrem Wagen nach Kohwatt. Ob es Hektor, ihrem Hund, wohl gut geht? So ein lieber, lieber Hund.«

Holdrich Grabwasser – der Mann mit dem zweiten Gesicht
»Grab ... wenn ich an ihn denke, dann wird es in mir ganz leise. Zuerst war er so wie ih mir einen Ritter immer vorgestellt habe, lieb und zuvorkommend. Ich hatte das Gefühl geborgen zu sein; aber dann wurde er plötzlich anders. Er war der erste, der mich geküsst hat aber jetzt, jetzt macht er mir mit noch Angst...«

Othila, Ursel und Dorothee – die Dienerinnen
»Othila, Ursel und Dorothee waren anfangs immer sehr freundlich zu mir, daher hab ich versucht mich mit ihnen anzufreunden aber irgendwie ist es schief gegangen. Othila sagte mir sogar, dass ich weggehen soll. Mag sie mich nicht? Dabei will ich doch nur eine Freundin haben...«

Die feinen Gäste - Yrda Rosalia Nieroth, genannt Rose, Esmet von Douma, genannt Emmy, Adamance Mime, genannt Mimm, Jago Xianis und Fralk Nehemed
»Grabs Gäste ... sie sind alle so eindrucksvoll und vornehm, fast wie die Elfen, die Mama und Papa von Zeit zu Zeit besuchen. Ich fühle mich immer so unsicher in ihrer Gesellschaft. Sie sind alle so ... erwachsen ...«

Urs – der grooooße Mann
»Wildländer - bevor ich nach Crepererum gekommen bin und Urs getroffen hatte, habe ich noch nie von Wildländern gehört. Er scheint ... nett zu sein, nur ist er so GROß! Und so laut! Mathilda hat mich vor ihm gewarnt. Nur ... warum? «

Bisherige Geschehnisse
»Lil'yandra war aus freien Stücken durch das Portal getreten, doch bereut hatte sie ihre Abenteuerlust schnell. Zerza, ihre freche Bestiola-Freundin, war verschwunden und einige Stunden - immerhin die ganze Nach! - war vergangen, zudem war ihr Haar eine Katastrophe und das war alles andere als einfach für die kleine Elfe zu akzeptieren.
Allein. Sie war ganz allein, das Knie hattee sie sich auch gestoßen. Ein wilder Wald befand sich in unmittelbarer Nähe, der Rest aber war ... ernüchternd karg.
Zum Glück traf sie auf Mathilda, die sie nicht nur tröstete sondern ihr zur Seite stand, immerhin hoffte sie darauf, dass Lil'yandra würde sie von ihrem Schicksal als Tiermensch erlösen. Sie begegneten einer Tigermutter, die ihre Jungen vor den beiden Störenfrieden beschützen wollte. Bei der Flucht vor der Wildkatze enthüllte die junge Iathaille unbeabsichtigt ihre Magie als sie barfuß auf die Erde trat und daraufhin Blumen wuchsen.
Gemeinsam fanden sie einen Karren mit Menschen, die bereit waren sie mit nach Kohwatt zu nehmen. Mathilda war zwar misstrauisch, Lil'yandra aber war froh so unkompliziert ins nächste Dorf zu gelangen.
In Kohwatt angekommen, wurden sie beim Erkunden der Straßen von Holdrich Grabwasser gefunden, der darauf bestand sich der schutzbedürftigen Elfe anzunehmen. Er besaß einen herrschaftlichen Turm, den er seine Burg nannte und sogar Mathilda war von der Stattlichkeit des jungen Mannes eingenommen.
Grab, wie er genannt werden wollte, übergab seinen Gast seinen drei fleißigen Dienerinnen, die Lil'yandra nicht nur wuschen sondern auch neu einkleideten.
Im Laufe des Abends fanden auch andere Gäste ihren Weg zum Burgturm. Die kleine Elfe, die inzwischen wie eine Märchenprinzessin gekleidet war, war nicht in der Lage den Subtext dieser Begegnungen zu verstehen - sie genoss lediglich die Aufmerksamkeit, die ihr Grab angedeihen ließ. Das Erscheinen des bärtigen Wildländers indes brachte einiges an Unruhe mit sich doch dann wurde Lil'yandra müde und von Ritter Grabwasser mitsamt zwei weiteren Damen, die sich als Anstandsdamen berufen fühlten, auf ihr Zimmer gebraht. Dort enthüllte Mathilda ihr wahres Wesen. Gemeinsamm und ein wenig glücklicher im Herzen schliefen sie ein.
Am nächsten Morgen erwartete die beiden eine Überraschung, denn als Lil'yandra Grabwasser eröffnete, dass sie abreisen musste, ließ er sie nicht gehen und ging sogar so weit, dass er sie erpresste. Mathilda sperrte er in einem Käfig während er die Elfe in ihrem Zimmer einschloss. Unter Zwang und mit großem Kummer versprach sie ihm, dass sie bei ihm bleiben würde solange er Mathilda kein Leid zufügte, doch dann spitzten sich die Ereignisse zu …
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Lil'yandra Iathaille

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