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Die Neptaner - Das Unterwasservolk

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Die Neptaner - Das Unterwasservolk

Beitrag von Das Große Licht am Do Jun 16, 2016 9:13 pm

Hintergrund:
Meerjungfrauen, Nixen oder Wassergeister, Wassermänner oder Kinder des Meeres. Es gibt viele Bezeichnungen für dieses Volk und auch unterschiedliche Geschichten über sie. Die Menschen sehen sie in jedem Fall als Fabelwesen an, die nur in Märchenbüchern größere Bedeutung finden.
In den Landen Animas sind die Meeresgeister aber alles andere als bloß eine Erfindung. Sie nennen sich selbst „Die Neptaner“, werden aber selten von anderen Völkern so betitelt. Ihr Lebensraum breitet sich auf sämtliche Meere und Seen des lichten Reiches aus, sollen sich aber auch über weite Teile Crepererums ausgeweitet haben. Egal ob sumpfiges Gebiet, Waldsee oder die tiefsten Tiefen des Ozeans, ein Neptaner wird in jedem Gewässer überleben und darüber hinaus sogar das Land für sich beanspruchen können, daher ist es ungewiss, wie viele es von ihnen eigentlich gibt. Man kann daher wohl durchaus von Glück sagen, dass Meeresgeister weitestgehend friedlich sind und es vorziehen Handelsbeziehungen zu pflegen als Zivilisationen zu zerstören. Ihr Volk ist mindestens genauso alt wie das der Elfen und Engel, wenn nicht sogar noch älter, und trotz dieser langen Zeit gibt es kein Buch auf der animaischen Welt, was einen Krieg gegen die Neptaner dokumentieren könnte. Sie brauchen derlei Auseinandersetzungen nicht, denn ihre Unterwasserwelt ist schon groß genug für rasseninterne Konflikte. Diese gab es in der Vergangenheit nämlich viele, da die Neptaner nicht nur fischartiger Natur sind sondern auch Weichtieren oder Schalentieren ähneln können und damit ganz andere Körperstrukturen besitzen. Diskriminierung, unterschiedliche Weltvorstellungen teilweise sogar andere Essgewohnheiten sorgten damals und teilweise auch heute noch zu Problemen innerhalb der neptanischen Gesellschaft, die sie jedoch kaum nach außen hin zeigen. Außenpolitisch lieben es die Meereskinder einen guten Eindruck zu machen und ihre Gastfreundschaft in den Vordergrund zu rücken. Besonders gut verstehen sie sich dabei mit Elfen, die ähnliche ästhetische Vorlieben besitzen und genauso sehr von Schönheit und Eleganz angetan sind wie sie. Allerdings reizen Neptaner ihre Interpretationen diesbezüglich ziemlich weit aus und lassen viel mehr Vorstellungen von ästhetischer Gestaltung zu als es die Spitzohren tun. Paradoxerweise sind Neptaner an sich ein sehr tolerantes und zuvorkommendes Völkchen, zeigen dies aber nur anderen Völkern gegenüber. Sie zeigen Verständnis für die Wertvorstellungen anderer Kulturen, reagieren aber gereizt, sollten sie ihre eigene Meinung durch einen andersartigen Meergeist bedroht sehen. Sie schätzen die Vielfältigkeit der Völker auf der Welt, verfluchen aber die Unterschiedlichkeit ihrer eigenen Rasse.

Rassenmerkmale

Äußeres

Körpergröße: 1.50m – 2.10m (in Menschengestalt – leichte Abweichungen nach oben in der wahren Gestalt möglich)
Haarfarbe: Alles möglich
Hautfarbe/Schuppenfarbe: Alles möglich
Augenfarbe: Alles möglich
In Menschengestalt ändert sich die Hautfarbe, die Haarfarbe und Augenfarbe bleibt aber meist erhalten.

Meerjungfrauen und Wassermänner haben starke Ähnlichkeit mit Menschen oder Elfen, besonders was das Gesicht und den Oberkörper angeht. Meist haben sie auch menschliche Arme und manchmal sogar Beine. In vielen Fällen wird dieses humanoide Bild jedoch von Fischartigen Attributen unterbrochen, die sich meist in Form eines Fischschwanzes oder Flossen am Kopf und oder an den Ellenbogen sowie zwischen den Fingern äußern. Lichte Gelehrten haben versucht die Neptaner zu klassifizieren und sind dabei zu dem Schluss gekommen, dass man sie in verschiedene Gruppen teilen kann. Die Fischartigen entsprechen dabei dem typischen Bild einer Meerjungfrau, besitzen also einen Fischschwanz und einen menschlichen Oberkörper. Dann gibt es die Weichen welche nach ihrem weichen Körper benannt wurden und Quallen, Oktopussen, Tintenfischen oder sogar Schnecken ähneln. Und die Krabbenartigen die sich vor allem durch einen gestärkten Panzer, Scheren und mehreren Armen auszeichnen. Man sollte hierbei aber erwähnen, dass es noch viele unerforschte Neptaner gibt, die in kaum eine Gruppe passen wollen. Auch gibt es noch viele weitere Untergruppen, die aus Gründen der Übersichtlichkeit hier nun außen vor gelassen werden. Die Gelehrten gehen jedenfalls davon aus, dass die Vielfalt der Meereskreaturen, die es in ganz Arcus gibt, auch in der Rasse der Neptaner wiederzufinden ist.

Eine weitere Besonderheit der Neptaner ist, dass sie mit Erreichen des Erwachsenenalters, also mit zwanzig Jahren, Beine und Lungen entwickeln, die sie dazu befähigen an Land zu gehen und sogar zu leben, wenn sie es wollen.  Diese Gestalt gleicht gewöhnlichen Menschen bis aufs Haar und wirkt nur anfangs etwas unbeholfen, wenn die Neptaner lernen müssen mit den neugewonnenen Beinen zu laufen. Ansonsten können sie sich damit ideal in deren Welt fortbewegen ohne dass jemand ahnt, einem Meergeist zu begegnen. Es gibt nur eine Sache, die sie von ihnen unterscheidet und diese Kleinigkeit liegt im Geschmack ihrer Haut. Tatsächlich wird man eine salzige Note bemerken, sollte man jemals dazu kommen einen Neptaner „zu probieren“. Natürlich ist es damit ziemlich schwer einen Meergeist von einem Menschen zu unterscheiden, auch das erstaunlich weiche Haar und die samtige Haut eines solchen fallen wohl nur den sensibelsten Individuen auf, ansonsten werden sie wohl eher den Eindruck besonders reinlicher Personen machen, die viel Wert auf ihre Körperhygiene legen. Neptaner müssen nämlich jeden Tag ein ordentliches Bad im Wasser nehmen. Sonst vertrocknen sie und sterben. Süß oder Salzwasser ist dabei irrelevant. Hauptsache sie umgeben sich pro Tag mindestens eine Stunde lang mit Wasser. Allerdings bekommen sie ihre wahre Gestalt zurück sollten sie mit mindestens einer Handvoll Wasser in Berührung kommen. Dies ist auch ein Grund, warum sie eher langsam trinken. Sie können sich nämlich auch mit dem Konsum von zuviel Wasser zurückverwandeln! Kleine Schlucke und ein allgemein recht langsames Trinken zeichnet sie also aus.

Neptaner altern ebenso wie Engel und Menschen. Sie können graue oder weiße Haare bekommen, Falten entwickeln und auch einen Bart tragen, genau wie die Menschen. Allerdings ist es häufiger der Fall, dass sie lange Zeit bartlos bleiben oder überhaupt keinen Bart entwickeln. Das ist von Neptaner zu Neptaner unterschiedlich.

Lebensraum
Meergeister leben vornehmlich in verschiedensten Gewässern. Vorlieben gibt es dabei dutzende, so mögen es manche in Seen zu leben, während andere die Sümpfe vorziehen. Das große weite Meer wird aber von den meisten bevorzugt, da es als endlose Weite genügend Platz für alle gibt. Manche Neptaner haben sich aber auch für ein Leben an Land entschieden und kehren nur zurück um sich ihren täglichen Bedarf an Wasser zu holen. Gern bauen sie sich daher Häuser in der Nähe von Gewässern oder gönnen sich sogar den Luxus einen direkten Kanal in ihrem Haus anzulegen, der aussieht wie eine großzügige Badewanne, die im Boden eingelassen wurde. Sogenannte „Übergangsräume“ sind ein seltener Anblick und werden gewöhnlichen Menschen nur ungern gezeigt.

Da sie eine sehr soziale Rasse sind, mögen sie es im übrigen, in Gruppen zu leben, auch wenn diese nicht direkt miteinander verwandt sind. Aus Gründen der Sympathie und vergangenen Streitigkeiten, leben sie dabei am liebsten mit Neptanern ihrer eigenen Art zusammen. Also Fischartige  mit Fischartigen, Weiche mit Weichen und so weiter. Es kommt aber auch häufig vor, dass ein Vertreter anderer Art in ein rein Fischartiges Dorf kommt und auch als Dorfmitglied akzeptiert wird, sollte es keine Schwierigkeiten machen. Es ist eben nur eine Vorliebe, mit ähnlich aussehenden Neptanern zusammen zu wohnen. Ausnahmen bestätigen hierbei die Regel.

Die Neptaner an Land halten es da ähnlich, nur dass sie auch teilweise mit Engeln, oder Elfen oder Menschen zusammen leben und diese in Anima sogar über ihre wahre Gestalt Bescheid wissen. Nur in Crepererum wird tunlichst vermieden eine solche Offenbarung zu machen, da die Zwielichter wie bereits gesagt keine Meerjungfrauen und Wassermänner gewohnt sind und sie dann eher als Tiermenschen oder gar Dämonen abstempeln, denn als friedliche Kreaturen. Wenn die Menschen im Zwielichtreich aber genau hinschauen würden, würden sie hie und da auch das Haus eines Meergeistes mitten in ihrem Dorf-, oder Stadtleben entdecken. Je näher diese Gemeinschaft an einem Gewässer ist, desto besser ist es für den Neptaner. Folglich haben sich vor allem auf Inseln, in Perleris-Stadt etwa oder auf den Pirateninseln Neptaner angesiedelt, auch wenn das nur die wenigsten wissen.

Fortpflanzung
Egal welchem Tier die Neptaner nun ähneln, ihnen allen ist zu eigen, dass sie ihren Nachwuchs lebend zur Welt bringen und dies am liebsten unter Wasser tun, da es dort angenehmer für sie ist. Es  ist weniger schmerzhaft und dauert nicht so lange wie an Land. Allerdings wird dies Problematisch sollte die Geburt eines Hybriden bevorstehen. In den meisten Fällen ist es da ratsamer, die Entbindung an Land durchzuführen. Neptaner können sich nicht mit Feenvölkern paaren. Genauso schwer wird es, sich mit Rakshuk gestalten, mit denen sie zwar verkehren jedoch keinen Nachwuchs zeugen können. Ähnlich verhält es sich mit Tiermenschen. Auch mit Skars wird es zu keiner Befruchtung kommen können, selbst der Akt an sich könnte dabei so gut wie unmöglich sein, bedient man ich keiner magischen Hilfsmittel. Alle anderen Rassen sind dazu in der Lage sich mit den Neptanern zu paaren und erben mal mehr und mal weniger die Fähigkeit, sich in eine Fischartige Form zu verwandeln.

Nahrung
Die Meeresgeister ernähren sich vielfältig und ziehen jeweils andere Speisen vor. Die meisten sind Allesfresser, es gibt aber auch Gruppen die sich nur von Pflanzen oder nur von Fleisch ernähren können. Sie meiden dabei jegliche Humanoide Kreatur sowie das Meerestier, dem sie nachempfunden sind. Ein Krabbenmensch wird daher nie auf die Idee kommen eine Krabbe zu essen. Es würde ihnen wie Kannibalismus vorkommen.

Besondere Fähigkeiten/ Eigenschaften:
Wie bereits erwähnt sind Neptaner dazu in der Lage, sich in Menschen zu verwandeln und wie diese an Land zu wandeln. Eine Eigenschaft die so mancher Amphibie eigen ist, dient diesem vielfältigen Volk dazu, Kontakt mit anderen Rassen zu knüpfen und zu pflegen. Dabei ist es jedoch so, dass sie erst Beine erhalten, wenn sie ihre Befähigung dazu nutzen. Sprich: Sie müssen sich darauf konzentrieren und ihren Körper dazu bringen, Beine zu entwickeln. Der Prozess hierzu mag für Anfänger nur langsam in Gang kommen, doch sobald die Fähigkeit aktiviert wurde, lösen sich Flossen, Tentakel, Scheren und andere Tierattribute innerhalb von Sekunden in Meeresschaum auf und geben eine Menschengestalt frei. Kommen sie dann aber im trockenen Zustand wieder mit mindestens einer Handvoll Wasser in Berührung verwandeln sie sich in ihre Fischgestalt zurück, die jedoch immer einen Humanoiden Aufbau und Meerestierartige Attribute trägt. Sie können sie nicht völlig in ein Tier verwandeln.Außerdem können sie sich nicht im Wasser in einen Menschen verwandeln. Sie müssen erst an Land robben, dort warten, bis sie ein bisschen getrocknet sind (es reicht die schwersten Tropfen abzuschütteln) und können dann die Wandlung beginnen.

Ihre Haut schmeckt nach Salz. Diese seltsame Eigenschaften haben sie dem Umstand zu verdanken, dass sie sowohl in Süßwasser als auch in Salzwasser überleben können. Ihre Haut wird nämlich von einer Substanz umhüllt, die Nupram genannt wird und den Mineralhaushalt des Neptaners ausgleicht. Kommen sie damit an Land zieht diese Schicht in die Haut ein und gibt ihr einen seltsam salzigen Geschmack, der jedoch nichts mit tatsächlichem Salz zu tun hat sondern nur ähnlich schmeckt. Sie ist auch dafür verantwortlich, dass sich die Haut von Neptanern an Land so samtig und weich anfühlt während die Haare vor gesundem Glanz und Seidigkeit nur so strotzen.

Magie:
Neptaner sind durchaus in der Lage, Magie zu beherrschen. Ihre Vorliebe dürfte dabei niemanden überraschen, denn vor allem Wasser oder Eismagie sind unter ihren Vertretern verbreitet. Es ist aber nicht jedem Meeresgeist möglich Zauber zu wirken. Diskriminiert für einen solchen Mangel wird aber normalerweise niemand.


Gesellschaft
Regierung
Neptaner sind in Königreichen organisiert. Derlei gibt es in Anima dutzende, in Crepererum ist aber nur eines bekannt und dieses wird „Tiefenreich“ genannt. Im Tiefenreich regiert derzeit ein Königspaar aus Fischartigen. Eine wunderschöne Meereskönigin, genannt Fanfarulamay und ein mächtiger König namens Himulasatan. Die Neptaner an Land fühlen sich in den meisten Fällen ebenfalls diesem Königspaar hörig, allerdings sind sie in der Verpflichtung ihre Steuern an menschliche Könige abzudrücken. Aus Gründen der Geheimhaltung tun sie dies auch, aber wirklich treu ergeben sind sie diesen Königen nicht.

Berufe
Diese Liste dient nur der Anregung, und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Besonders angesehen:

Könige
Adlige
Sänger (erinnert an Walgesänge)
Barden
Tänzer
Künstler
Architekten
Gelehrte

Üblich:

Muschelsammler/Rohstoffbeschaffer
Jäger (könnte man auch Fischer oder Walfänger nennen)
Korallen oder Fischzüchter
Bauern (für den Anbau spezieller Unterwasserpflanzen und Nahrungsmittel)
Baumeister
Wachen
Lehrer
Gelehrte
Strömungsdeuter
Barden
Händler
Söldner
Kurtisanen/Prostituierte

Besonders verschmäht:

Meuchelmörder
Diebe/Räuber
Sklavenhändler (nur in Crepererum existent)

Selten:

Söldner
Diebe/Räuber
Sklavenhändler
Meuchelmörder


Unterwasser lebt es sich leichter als an Land. Das denken sich so manche Menschen, die sich danach sehnen die unendlichen Tiefen des Meeres zu erforschen. Doch gibt es auch in der Zivilisation der Neptaner Berufe, die ein gemeinsames Miteinander erleichtern und gewisse Pflichten mit sich bringen. So leben die Meeresgeister in kleinen bis großen Unterwasserstädten zusammen und schützen sich gegenseitig vor angreifenden, wilden Tieren oder finsteren Kreaturen. Sie beschaffen Essen durch Jagd und durch das Sammeln von Muscheln oder Schnecken, bauen aber auch so manche Unterwasserfrucht an, um das Überleben der Allgemeinheit zu sichern. Was die Strömungen angeht, so gibt es Neptaner die sich mit der Erforschung der Meeresbewegungen beschäftigen und demnach auch vorausberechnen können wie die Strömungen verlaufen, an welchen Tagen man zuhause bleiben sollte und wann einem die Kräfte des Ozeans nichts tun. Besonders angesehen sind in dieser Welt aber vor allem künstlerische Berufe oder auch Barden, die auf seltsamen Instrumenten spielen und dabei Unterwassersänger begleiten, deren Lieder wie hellere Versionen von Walgesängen klingen. Gewöhnliche Sprache ist unter Wasser einfach nicht möglich, daher bedienen sie sich bloßen Tonabfolgen, die sie mit ihren kräftigen Stimmorganen zu erzeugen wissen.

Zwischen Männern und Frauen herrscht Gleichberechtigung.


Lebensweg
Neptaner werden viele hunderte Jahre alt und können sich diesbezüglich fast mit den Elfen messen. Der Älteste von ihnen soll an die 500 Jahre alt geworden sein. Allerdings werden sie proportional gesehen recht schnell erwachsen. Mit 12 Jahren kommen sie in die Pupertät und mit 20 Jahren sind sie ausgewachsen. Danach altern sie eine lange Zeit nicht mehr, dieser Prozess geht dann erst mit 200 Jahren weiter. Eine Schule besuchen die Neptaner nicht. Alles nötige wird ihnen von ihren Eltern beigebracht. Ihren Beruf dürfen sie sich später selbst aussuchen und werden in diesem durch einen selbstgewählten Meister unterrichtet. So finden die Meeresgeister schnell ihren Platz und verlassen auch relativ schnell das Elternhaus. Sie gehen gerne auf Reisen, erkunden die Welt und gehen so manche Liebschaft ein. Feste Partner haben Neptaner für gewöhnlich nämlich nicht. Es ist üblich, ständig zu wechseln oder gar mehrere Partner gleichzeitig zu haben. So kommt es auch zu ziemlich großen Familien, in denen manchmal der Überblick verloren geht und in denen jeder irgendwie mit jedem auf drei verschiedene Arten verwandt ist. Trotzdem bleiben Neptaner bei ihren Partnern, wenn diese gemeinsam ein Kind erwarten. Sie sind diesbezüglich sehr sozial und widmen sich rührend um diese Verantwortung, auch wenn sie nebenher noch andere Partner haben. Häufig tun sich einfach alle zusammen, um das Kind groß zu ziehen. Hauptsache man ist nicht allein, darauf legen die Neptaner großen Wert.

Kultur
Religion
Neptaner pflegen eine sehr freie Kultur, besonders da sie so verstreut in der Welt leben. Es könnte also schwer sein, sie bezüglich der Religion wieder auf einen Nenner zu bringen. Die einen sind dem Sonnenglauben verfallen, dem sich auch die Engel und Elfen verschrieben haben. Andere wiederum frönen den Atheismus oder beten gar finstere Gestalten an, die dem Großen Unlicht gar nicht so unähnlich sind. Der interessanteste Glaube dürfte hier jedoch in Crepererum zu finden sein, denn durch die Abspaltung ihrer alten Wurzeln, haben sich die zwielichtigen Neptaner einen eigenen Glauben erschaffen, der durch ein uraltes Wesen bekräftigt wird. Ottoka.
Ottoka ist ein riesiger Kraken, der in den tiefsten Ebenen des Perleris-Meeres lebt und seine Tentakel bis in jeden Winkel des Meeres strecken kann, so heißt es. Er sieht alles und weiß alles, daher sehen die Neptaner in ihm so etwas wie einen Gott, der sie beschützt und den sie um Rat fragen können. Manch andere denken, er sei der Schutzpatron der „Verlorenen“ - wie sie sich selbst nennen – da die direkte Verbindung zum Großen Licht, wie sie in Anima möglich war, nicht mehr gegeben ist und so ein „Mittelsmann“ geschickt wurde, um auch über sie zu wachen.

Jemals wirklich gesehen hat ihn wohl noch niemand. Allerdings wurden bereits Teile seiner riesigen Fangarme gefunden, die seine Gewaltigkeit und Existenz durchaus bestätigen. Selten traut er sich aus der Dunkelheit heraus und doch wagen sich so manch wagemutige Meeresgeister zu ihm hinab, um seine Hilfe zu ersuchen. Es heißt er besäße unglaubliche, magische Kräfte, die einem jeden Wunsch erfüllen könnten. Aber es Bedarf gewisser Hilfsmittel um überhaupt so tief zu kommen, denn der Druck in der Tiefe kann für viele den Tod bedeuten.  

Kunst
Neptaner sind große Freunde der Kunst. Wirklich alles in ihrem Leben wird gestaltet, was gestaltet werden kann und sie werden auch nicht müde dabei, neue Inspirationen in naher Umgebung als auch außerhalb des Wasserreiches zu suchen. Unterwasser können sie dabei ebenso erstaunliche Bauwerke vorweisen, wie in den Küstendörfern. So sind ihre Behausungen von runden Formen und Meeresmotiven bestimmt. Sie mögen zwar in gewöhnlichen viereckigen Grundrissen angelegt sein, besitzen aber häufig eine Kuppel mit einem Loch in der Mitte, damit es reinregnet. Das ist eine rein ästhetische Entscheidung und hat keinen praktischen Nutzen aber so können auch Neptaner den Regen genießen ohne sich dabei zu offenbaren. Fremden mag diese Bauweise befremdlich erscheinen, doch schieben sie diese sonderbare Art auf die Exzentrik der Bewohner.

Die creperischen Neptaner haben im Tiefenreich auch sehr viele Statuen und Weihebilder für das Große Licht sowie den Schutzpatron Ottoka. Sodass kaum eine Stadt ohne eine eigene, imposante Statue auskommt. Diese können teilweise ziemlich groß sein, andere sind hingegen so klein, dass man sie sich mitnehmen oder ins Wohnzimmer stellen kann. Auch in den Städten an Land werden solcherlei Statuen errichtet auch wenn diese keine so großen Ausmaße annehmen wie unter Wasser. Auch Gemälde und geschmückte Tücher hängen sich in die Gebäude da sie fasziniert von den verschiedenen Techniken und Stoffen in der trockenen Welt sind. Sie lieben es sich hier auszuprobieren und ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Man kann ihren Stil daher durchaus auch als „experimentell“ beschreiben.

Auch machen Neptaner sehr gerne Musik, wobei sie sich einer Gesangstechnik bedienen, die oberhalb der Wasseroberfläche eher unüblich ist. So verfügen sie nicht über Texte sondern lassen nur ihre unvergleichliche Stimme hören, die allein durch Melodien funktionieren. Trotzdem haben sie es geschafft Instrumente herzustellen, die auch im Meer wundersame Töne von sich geben können. Überwasser hingegen haben sie gelernt sich der Sprache der Menschen und auch ihrer Gesangsmethoden zu bedienen, sodass sie nun auch hier verschiedenste Lieder ausprobieren, schreiben und neu interpretieren.

Sprachen
Die Sprache der Neptaner nennt sich Neptanisch (mediumturquoise) und kommt ohne Wörter aus. Es ist eine Mischung aus Rufen und Melodien, die an sanfte Walgesänge erinnern, aber auch mit ratterndem Klackern, sanftem Zischen und gurrenden Geräuschen daherkommen. Für andere Rassen ist es unmöglich diese Sprache zu erlernen, zumal sie an Land nicht funktioniert und von menschlichen Neptanern so gut wie gar nicht benutzt wird. An Land sprechen sie nämlich Arcum, die Allgemeinsprache, die jedes Volk sprechen und verstehen kann.

Namensgebung
Namen sind Schall und Rauch, oder nur ein Schwall verbrauchter Luftblasen im Wasser? Neptaner haben in ihrer eigentümlichen Sprache nicht die Möglichkeit ihre Artgenossen wirklich zu benennen, daher sagen sie meist nur "du" zueinander. Leben sie aber Überwasser und haben Kontakt zu anderen Völkern, denken sie sich meist einen eigenen Namen aus, der höchst lang und individuell gestaltet ist. Meergeister haben keine Erfahrung mit Wort und Schrift und wissen daher nicht wirklich, wie man einen solchen eigentlich zu benennen hat. Auch wenn sie schreiben und lesen, wird man diesen Manko erkennen, denn sie lernen dies langsamer als andere Völker. Ihre Schrift ist zudem häufig unleserlich und die Buchstaben ziehen sich teilweise abstrus in die Länge, sodass man meist davon absieht, ihnen derlei Aufgaben zu erteilen. Ihre Hände sind für andere Tätigkeiten besser geeignet.

Kampfkunst
Meergeister kämpfen für gewöhnlich mit ihren Ureigenen Waffen, die die Natur ihnen mitgegeben hat. Zähne, Klauen, Stacheln, Gift, Tentakel, Körperkraft und geschickte Schwimmfähigkeiten erlauben es ihnen sich in der Tiefe zu behaupten und ihre Beute zu erlegen oder sich selbst zu verteidigen. Diejenigen, die weniger gut mit Waffen bestückt wurden scheuten sich hingegen nicht sich der Waffen der Engel, Elfen und Menschen zu bedienen und sie an ihre eigenen Bedürfnisse anzupassen. Üblich sind Stichwaffen, die im besten Fall noch eine gewisse Reichweite besitzen, wie etwa Speer, Harpune, Dreizack oder Hellebarde. Denn schließlich ist ein Hieb unter Wasser, um einiges schwerer durchzuführen als an Land. Die Meeresgeister über Wasser sind hingegen experimentierfreudiger und gucken sich beim Kampf hingegen einiges von Völkern der trockeneren Regionen ab.

Immunitäten
Neptaner sind gegen die Kralle des Tieres aber nicht gegen den Vampirismus immun.
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