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Satinav

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Satinav

Beitrag von Satinav am So Jun 19, 2016 5:57 pm

Anmerkung des Schreiberlings: Die Hintergrundgeschichte ist echt laaaang geworden. Hoffe ihr seid lesefest Wink

Infos zum Schreiberling
Hauptcharakter: Satinav
Nebencharakter(e):


Charakter - Grundlagen

Name: Satinav  (in der Gilde der Schwarzmäntel als Satinav Herzweg bekannt)
Rasse: Hungerteufel
Alter: 39 Jahre
Geschlecht: weiblich
Zugehörigkeit: Unlicht

!!!Bitte eine Absprache mit dem Schreiberling dieses Charakters, falls ihr vorhabt Satinav zu töten!!!
________________________________________

Erscheinung
Größe: ca. 1,78 m | Schwanz: ca. 84 cm

Aussehen:
Satinav hat einen kastanienbraunen Wuschelkopf aus ungezähmten, bis zu den Schulterblättern herunterreichenden Haaren, aus denen ihre Hörner herauswachsen, so als wären sie der einzige feste Bestandteil der Ordnung. Falls man einen Hungerteufel an seine Hörner bemisst, so sind ihre stark und gesund.
Ihre Augen sind normalerweise türkisfarben, können aber das ganze Farbspektrum darstellen. Wenn sie glücklich ist oder positive Gefühle hat, können ihre Augen über das grüne Farbspektrum schließlich gelb werden. Wenn sie Angst hat, traurig ist oder ähnliche negative Gefühle hat, kann sie über das blaue Farbspektrum schließlich violette Augen bekommen. Über das Spektrum beider Farbrichtungen können die Augen dann auch Rot werden, welches von den leidenschaftlichsten Gefühlen ausgelöst wird: Hass, Wollust und Liebe.
Satinavs Nase ist klein und spitz geschnitten, was ihr einen Spitzbübisches Aussehen gibt. Auf der rechten Schulter hatte sie ursprünglich ein Brandzeichen ihrer Dunkelelfen-Herren, aber heute ist dies überstochen; bzw. eingebunden in einer Tätowierung, welches das Zeichen von der Gilde der Schwarzmäntel darstellt, von William gestochen.
Ihre Statur ist soweit schlank und beweglich, nur im Brust- und Hüftbereich ist sie deutlich kurviger ausgefallen. Ihre Haltung ist meist recht gelassen und ruhig (zumindest versucht sie es). Allerdings kann sie auch innerhalb von Sekunden zu einer keifenden Bestie werden. In der Wildnis begibt sie sich hingegen direkt und instinktiv in eine lauernde Haltung.
Ihr fehlt der kleine Finger der linken Hand, welcher offensichtlich schon vor ein paar Jahren abgeschnitten wurde. Außerdem hat sie noch einige alte Narben vom Auspeitschen und Schlimmeren, hauptsächlich am Rücken, vereinzelt aber am ganzen Körper.

Kleidung:
Sie trägt meist luftige Kleidung aus leichten Stoffen. Einen leichter Rock, der so geschnitten ist, dass der Teufelsschwanz Freiraum hat aber auch verborgen werden kann. Um die Brust ein Wickel aus Tücher. Und ein weites, grünes Tuch welches über ihre Schultern liegt, aber auch als Kopftuch genutzt werden kann, um die Hörner so gut es geht zu verbergen. Sie trägt keine Schuhe. Ihre Füße sind robust und mit Schuhen könnte sie ihre Fußkrallen nicht zum Klettern benutzen.
Um den Oberkörper sind Lederriemen gebunden, mit einer Schlaufe am Rücken in welcher die Schwertscheide ihrer Klinge befestigt ist.
________________________________________

Persönlichkeit

Charakter: Es ist gar nicht so leicht zu erklären, wie Satinavs Psyche gestrickt ist. Sie denkt schon seit Kindestagen viel nach und hinterfragt alles. Am Ende ist das auch der Grund warum sie auf einer Selbstfindungsreise ist und ihre eigene Existenz in Frage stellt. Sich von ihren Urinstinkten leiten zu lassen erscheint ihr falsch und sinnlos und somit versucht sie sich über ihre eigene Art hinwegzusetzen. Das Ganze ist vielleicht etwas exzentrisch und vielleicht tut es ihr auch gar nicht immer so gut die ureigenen Instinkte zu unterdrücken. Plus einiger anderen seltsamer Neigung, wäre es vermutlich wenig verwunderlich wenn man sie für wahnsinnig halten würde (Hey, ich sage nicht, dass sie es ist. Das müsst ihr schon selber entscheiden).
Dabei ist Satinav eigentlich ein ganz netter Umgang. Zwar wirkt sie introvertiert und abgeklärt, aber ist ihr Benehmen für einen Hungerteufel doch recht freundlich. Sie besitzt Humor, auch wenn dieser oft schwarz ist, und spielt gerne Spiele. Das Alleinsein ist ihr nicht fremd und oft auch gewünscht, doch fühlt sie sich erst wirklich erfüllt, wenn sie von jemanden angeführt wird. Dazu muss man sagen, dass Satinav eigentlich sehr eigensinnig ist. Das bedeutet, dass man sie sich erst gefügig machen muss, womit man ihr auch gleichzeitig die eigene Stärke unter Beweis stellen kann. Danach kann sie jemanden von Herzen folgen, weil sie ihn respektiert.
Hungerteufel können alles essen und verdauen, aber das heißt nicht, dass ihnen alles schmeckt. Und wenn man erstmal weiß wie beschissen ein Stein schmeckt, weiß man gerade schmackhaftes zu essen. Daher hat Satinav ein starkes Verlangen nach Zuckergebäck entwickelt. Der Schreiberling persönlich hofft ja, dass irgendwann, irgendjemand ihr mal sagt, dass sie bald eine Tonne wiegt, wenn sie so weitermacht, sonst muss der Schreiberling irgendwann den Avatar strecken:)
Monotone Arbeit ist ihr ein Graus und sie kann es sowieso nicht nachvollziehen warum man einen Beruf macht, in dem man täglich denselben Kram erledigt und von denselben Leuten zu geschwafelt wird. Geld brauchte sie bisher weniger. Etwas zu essen konnte sie überall finden, und sie hat auch keine Bedenken etwas zu stehlen, wenn sie es wirklich haben will.


Vorlieben:
Zuckergebäck!!! (sie würde es kleinen Kinder aus der Hand klauen, oh ja!)
Personen mit starken Muskeln und/oder starkem Charakter.
Gefügig gemacht zu werden (im Sinne einer positiven Beziehung zum anderen. Wenn es ein Feind macht wäre es vielleicht noch reizvoll, aber sicher keine Vorliebe mehr!)
Gewalt und Leid (in einem sinnvollen Kontext, und im Einklang mit der Abneigung gegen sinnloses Verhalten)
Spielt gerne Spiele. Vor allem das Spiel: Menschlein ärgere dich doch (siehe Hintergrundgeschichte)
Jagt nachts gerne Glühwürmchen (stellt es euch bildlich vor, unter einem Vollmond:)

Abneigungen:
Der Hunger, Das Biest, Das Tier (mit diesen Begriffen bezeichne ich oft Satinavs ureigene niederen Instinkte, mit denen sie im Zwiespalt steht)  
Sinnloses Verhalten (sowohl bei sich wie auch anderen)
Geschwafel (auch in Worten sollte ein Sinn liegen!)
Dunkelelfen (wenn es Sinn macht jemanden zu quälen, dann einen Dunkelelf. Ganz nach dem Motto: Karma, du Arschloch!)
Sklaverei (das Prinzip ist ja eigentlich reizvoll. Satinav hätte gerne ein Hündchen, oder wäre gar selber eins. Aber Unterwerfung aus Zwang und ohne Liebe oder Respekt verachtete sie aus eigener Erfahrung)
Schwäche (nicht nur körperlich gemeint, auch was den Willen und Kampfgeist angeht)


Religion: Keine. Kennt sie sich nicht mit aus. Interessiert sie bisher auch nicht.
________________________________________

Fähigkeiten

Beruf: Wie jetzt? Ein fester Job? Ich muss weg!
Sprachen: Devish (etwas stockend, Muttersprache, aber zuletzt selten angewandt), Umbra (konnte sie mal gut, heute eher stockend), Arcum(gut), Rigusta (rudimentär),  = abgesehen von der Muttersprache alle mit deutlichem Akzent!
Lesen/Schreiben: Umbra (mittelmäßig), Arcum (rudimenter), Rigusta (rudimentär),     


erlernte Fähigkeiten:
Jagen (mit Krallen und Zähnen)
Überleben in der Wildnis allgemein
Schwertkampf im Stil der singenden Klinge (auf Fähigkeitsstand eines Adepten)
Lautloses und schmerzloses Töten (schmerzvolles Töten beherrscht sie natürlich auch)
Diebeshandwerk (ein wenig Ladendiebstahl, Einbruch, durchschnittliches Schlossknacken)
Sklavenhandwerk (wurde sowohl aus Lustsklavin wie auch als Haushaltshilfe missbraucht).  
Reiten

Eigenschaften/Gaben: Auren spüren

Stärken:
Körperliche Beweglichkeit und Schnelligkeit  
Krallenklettern (auch perfektioniert um Stadt- oder Festungsmauern hinaufzukommen)
Furchtlos
Denkerin (Satinav denkt meist viel zu viel nach. Doch das hat auch Vorteile. Sie hat ein sehr zusammenhängendes Denken und kann gut Schlussfolgerungen ziehen, vor allem bei einer Mehrteiligkeit des Zustandes oder Problems. Beispielsweise bei einem Puzzle, Rätzel oder einfach den Zusammenhängen eines Systems oder einer bestimmten Ordnung)


Schwächen:
Ihr fehlt der kleine Finger der linken Hand.
Wenig Muskelkraft
Impulsivität (folgt selten einen Plan, geht einfach drauf los)
Unterordnung (sie neigt dazu sich leicht anderen Unterzuordnen, vor allem wenn der Andere ein ähnliches Ziel verfolgt oder sie schlicht fasziniert. Ein Ausbrechen aus einer längeren Unterwerfung ist schwer und meist mit einem Drama oder Gewalt verbunden)
Neugierde (nur mal schnell gucken was in der dunklen, unheimlichen Höhle ist. Wir kennen das ja)
Die Nemesis  (die ureigene Schwäche von Satinav ist die Konfrontation mit ihrem Urinstinkt, da sie versucht die wilde Bestie, welche in ihr schlummert, in Zaum zu halten)

________________________________________


Hintergrund

Stand: ledig
Familie: Mutter: klar, sie hat eine. Aber Familie ist für Satinav bedeutungslos.  
Herkunft/Geburtsort: Letum
Besitz: Eine singende Klinge, Kleidung, ein Beutel mit Proviant und ein paar Dietrichen.  
Gefährten: Bisher nicht.

Geschichte:

In einem Loch in der Erde, da lebte ein Hungerteufel. JA, es war ein schmutziges, nasses Loch, in das die Enden von irgendwelchen Würmern herabbaumelten und das nach Schlamm und Moder roch. NEIN, es war keine trockene Kieshöhle, in der man sich gemütlich niedersetzen konnte. Es war eine Hungerteufel-Höhle, und das bedeutete mit Sicherheit NICHT, dass sie gemütlich war!

Das ist natürlich Ansichtssache, denn ein Hungerteufel empfindet die Mutterhöhle als durchaus gemütlich, und so ging es auch Satinav, selbst wenn sie später weniger wohlwollend auf diese Zeit zurückblicken würde. Mitten in der Wildnis von Letum aufzuwachsen war kein Zuckerschlecken. Ihre Mutter brachte ihr zumindest alles Wichtige zum Überleben bei, wie die Jagd nach Beute, aber auch wie man mit seinem Essen spielte um den Maximalspaß herauszuholen! „Ein Hungerteufel ernährt sich nicht nur physisch, sondern auch mental!“ hatte ihre Mutter immer gesagt. „Erst wenn man sich eine Weile am Leid seines Opfers gelabt hat, kann man richtig satt werden!“

Die Ernährungsphilosophie ihrer Mutter mal dahingestellt, hatte Satinav sicher Spaß beim Peinigen anderer Lebensformen wie jeder andere Hungerteufel auch, aber als Teil einer festgefahrenen Tradition, quasi als Tischmanier, kam es ihr irgendwie sinn frei vor. Dennoch hatte sich die Philosophie ihrer Mutter in Satinav durchgesetzt. Vielleicht weil noch keine andere vorhanden war.
Eines Tages, sie war gerade dabei sich mit Klauen und Zähnen ein Kaninchen schmackhaft zu machen, da trat ein alter Mann auf sie zu. Satinav hatte den Mann schon einmal gesehen. Er stammte aus einer Dunkelelfensiedlung, welche am Rande der Wildnis lag. Im Schutz der Dunkelheit hat sich Satinav immer gerne der Siedlung genähert um sie neugierig auszuspähen. Daher wusste sie, dass der alte Mann ein weiser Mann war, dessen Meinung Gewicht hatte.  
Der alte, weise Mann hatte ihrem Spiel mit der Beute eine Weile zugesehen und fragte schließlich, überraschenderweise in Devish: „Welch ein bedeutungsloses, kindisches Spiel ist das?“
Satinav überlegte einen Moment und antwortete dann: „Es ist nicht bedeutungslos, es schmeckt dann besser!“  
Der alte Mann schaute sie skeptisch an und sein Blick schien sie zu durchleuchten wie ein mächtiger Durchdringungszauber. „Ist das wirklich so?“
Wieder überlegte Satinav und antwortete: „Nein! Das sind die Worte meine Mutter!“
Der alte Mann lachte. „Kinder eifern instinktiv ihren Eltern nach, ohne dass sie wirklich darüber nachdenken ob sie wirklich so werden wollen, und wenn sie es erkannt haben, dann ist es meist zu spät!“
Satinav war verwirrt. Sie war jung, unerfahren, eben noch ein Kind. Nach wen sollte sie sich richten, wenn nicht nach der Mutter? Sie wollte gerade danach fragen, doch der alte Mann ließ sie gar nicht zu Wort kommen. Seinen Wanderstab voran gestoßen und die Brust von Satinav treffend, wich ihr die Luft aus den Lungen. Wütend wollte sie sich auf den alten Mann stürzen um ihm die Kehle zu zerfetzen, doch ein zweiter, weit ausholender Schlag, ließ sie durch die Luft fliegen und hart auf den Boden aufschlagen. Kurz darauf spürte sie den Stiefel des alten Mannes auf ihrem Rücken, und mit brutaler Kraft verhinderte er ihr aufstehen.
Ob sie ein Kind war oder nicht, dennoch wurmte es Satinav, dass sie sich so hat überrumpeln lassen. War der Alte verrückt geworden? Was wollte dieser verrückte, weise alte Mann? Immer wieder drückte er ihr Gesicht in den Dreck, immer wieder klopfte er schmerzhaft mit dem Wanderstab auf ihrem Hinterkopf herum. Sie versuchte sich zu wehren, schrie und wütete, aber der alte Mann war deutlich stärker als er aussah und sie eben nur ein Kind.
Doch schließlich ging eine Verwandlung in ihr vor. Sie hörte auf sie kämpfen und sich zu wehren und verlor sich in dem Gefühl der Wehrlosigkeit und Erniedrigung, und fand darin einen tiefen Frieden voller innerlicher Verzückung.
Der alte Mann hörte schließlich auf sie zu quälen und sagte: „Um zu verstehen, was du einem Wesen antust, musst du es erst einmal selber erleben! Und um zu verstehen, wer du selber bist, musst du verstehen warum du das tust, was du tust!“  Mit diesen Worten ließ er sie zurück und ging davon.

Tagelang dachte Satinav über die Worte des alten Mannes nach. Es war nicht selten, dass Hungerteufel dass Opfer von Verachtung wurde, aber die Aura des alten Mannes war anders gewesen. Satinav hatte erfahren, dass eine verzückende Sache sein konnte, wenn man die Kontrolle in die Hände von jemanden anderes gab. Das war nicht dass, was die Auren ihrer Opfer wiedergegeben hatte. Somit war sie anders und mit seinem ersten Satz hatte der alte Mann scheinbar am Ziel vorbei geschossen. Von wegen sie wüsste nicht was ihre Opfer durchmachten. Der verrückte, weise, alte Mann hatte offenbar noch nichts von Auren-Wahrnehmung gehört.
Der zweite Satz des Mannes brachte aber tatsächlich Erleuchtung. Denn ihre Taten analysierend, erkannte sie bald, dass ein Hungerteufel von seinen niedersten Instinkten angetrieben wurde. Der Hunger dominierte sein handeln und nur im Leid seiner Opfer fand er etwas Abwechslung, wobei auch hier nur eine andere Form des Hungers gestillt wurde. Zu was machte sie das also, rückblickend auf ihre Taten? Eine Bestie, noch niederer als Tiere, für die Grausamkeit ein Fremdwort war?! War dies nicht eine Existenz ohne tiefere Bedeutung, wenn man sich nur nach den Leitfaden seiner Instinkte richtete? War man dann nicht Gefangen in einem ewigen Kreislauf einer fadenscheinigen Existenz?
Zugegeben, das waren alles recht hochgestochenen Gedanken für ein Kind und sicher dauerte es noch Jahre bis sie Begriff, dass es ihr eigener Individualitätssinn war, der an den Grundfesten ihrer Existenz rüttelte. Und hatte sie in früheren Jahren immer Angst gehabt vor den Tag, wenn sie aus der Mutterhöhle verstoßen wurde, so wurde dieses Gefühl durch eine tiefe Neugierde ersetzt. Eine Neugierde darauf herauszufinden, wer sie wirklich war, unabhängig den Bräuchen ihrer eigenen Art.
Als sie dann 17 wurde konnte sie es kaum erwarten ihr derzeitiges Leben hinter sich zu lassen und hinaus in die Welt zu ziehen. Eine Reise anzutreten, um sich selbst zu finden.

Ein paar Jahre reiste sie von Dorf zu Dorf und von Stadt zu Stadt; nie lange an einem Ort bleibend, neugierig lernend, sich den Gepflogenheiten anpassend, Kleidung tragend. Sie lernte, dass ihr Leben in der Wildnis und das allgemeine Leben in Letum sich nicht viel unterschieden. Grausamkeit und Tod waren allgegenwärtig. Auch wenn Satinav ein Prinzip der Sinnigkeit in ihrem Leben wollte, so war Grausamkeit nichts Abstoßendes für sie und das Leid der anderen reizvoll, auch wenn sie oft eben wenig Sinn in dem ganzen Leid sah. So war es dennoch recht spannend die Städte und Festungen der Dunkelelfen und Lumenaren zu besuchen. Dabei entdeckte sie eine Leckerei für sich, die es in der Wildnis nicht gab: Zuckergebäck! Es war ihr bald kaum mehr möglich an einer Bäckerei vorbeizugehen ohne ein wenig Gebäck zu klauen. Dabei wäre sie schon mehr als einmal beinahe in der Lumenaren-Teufelsküche gelandet. Vermutlich hängen heute in vielen der Städte Steckbriefe aus = Gesucht: Satinav, Zuckergebäck-Dieb!  
Zum Überbrücken der Kommunikationsbarriere versuchte sie die Sprache der Lumenare zu lernen, aber gab diese Schnurrerei schnell und zähneknirschend auf und wandte sich stattdessen Umbra zu, der Sprache der Dunkelelfen. Eine Weile hatte sie Glück aber die Nähe zu Dunkelelfen forderte ihren Tribut. Mit 24 Jahren wurde sie entführt und in die Sklaverei der Dunkelelfen gezwungen. Hier erfuhr sie nicht nur die Verachtung als Hungerteufel, sondern auch die Verachtung als Frau. Dass sich dies in ungeahnte sexuelle Verzückung manifestierte machte sie erstmal recht beliebt bei ihren Dunkelelfen-Herren, ganz zu schweigen von der Tatsache, dass sie durch ihre Auren-Wahrnehmung ihnen quasi jeden Wunsch von der Aura ablesen konnte. Doch soll man nicht den Sadismus der Dunkelelfen unterschätzen. Die Tatsache, dass Satinav eher Glück als Leid aus ihrem Missbrauch zog, brachte ihre Herren dazu, ihre schrecklichsten Foltermethoden zu nutzen oder gar neue zu erfinden, mit dem übergeordneten Ziel Satinav zu brechen. Da erkannte Satinav, dass ihr Fähigkeit aus Leid Verzückung zu erfahren, eine trügerische Sache war. Denn wie konnte sie auf Dauer Glück erfahren, wenn es ihren Herren gar nicht daran lag sie glücklich zu machen? Wenn sie nur Verachtung, statt Liebe empfanden!

Sie gab ihren Herren also was sie wollten, und ließ sie in den Glauben, sie gebrochen zu haben. Als eine Sklavin wie jede andere auch, lebte sie die folgenden 8 Jahre in Gefangenschaft. Zweimal versuchte sie zu fliehen; zweimal scheiterte sie. Ihre erste Bestrafung war noch das gute alte Auspeitschen; beim zweiten Mal schnitten sie ihr den kleinen Finger der linken Hand ab. „Nächstes Mal sind es die Daumen!“ sagte man ihr. „Und dann wirst du sehen, welchen Wert ein Sklave ohne Daumen noch hat!“  Sie entschied sich, den nächsten Fluchtversuch vielleicht ein wenig vorzuplanen.
Doch das Schicksal kam ihr, zum Glück ihrer Daumen, zuvor. Ein vermummter Attentäter drang in das Anwesen ihrer Herren ein, tötete die Wachen und tötete ihre Herren. An den Sklaven hatte er kein Interesse und ließ sie gehen. Während die anderen Sklaven schon davonrannten, blieb Satinav zurück und beobachtete den Attentäter, wie er in aller Ruhe überprüfte ob die am Boden liegenden Dunkelelfen auch wirklich tot waren. Fast jeder von ihnen war sauber und schnell getötet worden, aber einer lebte noch; röchelnd und tödlich verwundet. Mit einem schnellen Schnitt seiner Klinge brachte der Attentäter auch ihm den sicheren Tod.  
„Warum hast du das getan?“ fragte Satinav neugierig und ohne Furcht vor dem Fremden. „Er wäre sowieso gestorben!“
Der Vermummte schaute sie an. „Mein Geschäft ist es den Tod zu bringen, nicht die Qual!“ Er deutete mit der Klinge auf Satinav. „In deinem Geschäft solltest du immer aufrichtig sein. Egal ob als König, als Attentäter oder als Sklave!“
„Ich bin kein Sklave!“ erwiderte Satinav.
„Das mag für uns Beide gelten, wenn wir hier schnellstens verschwinden!“ sagte der Mörder und wandte sich dem Fenster zu, durch das er gekommen war.
„Kannst du mir das beibringen?“ fragte Satinav schnell.
Der Vermummte hielt inne. „Beibringen? Was denn?“
„Wie man so gezielt tötet ohne jemanden leiden zu lassen!“ antwortete sie.
Nun drehte sich der Vermummte abrupt herum. Ein abwertendes Geräusch erklang aus seiner Kehle. „Du bist ein Teufel! Warum sollte dich an so etwas gelegen sein?“
„Meine Art bestimmt nicht mein Handeln! Das bestimmte ich selber! Wenn ich jemanden töten will, dann töte ich ihn; wenn ich jemanden leiden lassen will, dann lasse ich ihn leiden, und dann wird sein Leid einen Sinn haben!“ antwortete sie mit fester Stimme.
Der Attentäter trat näher und blickte ihr in die Augen. Auch wenn Satinav von seinem Gesicht nicht viel mehr als die Augen sehen konnte, so erkannte sie doch, dass es sich nicht um einen Dunkelelf handelte, so wie sie bisher gedacht hatte, da sie auch beide deren Sprache benutzt hatten um sich zu unterhalten. Erst später erfuhr sie in wessen Augen sie da zum ersten Mal geschaut hatte: in die Augen eines Menschen!
„Du glaubst also, dich über deine Art hinwegsetzen zu können?“ fragte er mit zweifelnder Stimme.
„Das weiß ich!“ bestätigte sie mit fester Stimme.
Er lachte leise. „Du weißt gar nichts, Teufelsweib!“ Er schüttelte amüsiert den Kopf, zwinkerte ihr dann aber zu. „Aber ich mag deinen Enthusiasmus! Also ... wenn du mir folgen kannst …“ Und mit diesem Worten drehte er sich um und schwang sich aus dem Fenster. Satinav dachte nicht weiter nach, folgte ihm und schwang sich … naja eigentlich fiel sie eher durch das Fenster. Sie hätte vielleicht erstmal die dunkelelfische Fußfessel lösen sollen.  

Letzteres zog noch zwei bis drei Katastrophen nach sich, und der Schreiberling möchte diese, sowie die damit zusammenhängende Flucht aus der Stadt nicht weiter ausführen. Es sei nur so viel gesagt, dass es beide Charaktere doch zusammenschweißte und sie zu einer Begegnung führte, in der eine Ziege und sieben singende Trolle eine Rolle spielen. Was sagt ihr da? Es gibt in Letum keine singenden Trolle? Nun gut, was weiß ich schon, aber vielleicht eine gute Geschichte für einen angetrunkenen Lagerfeuerabend.

Man mag es kaum glauben, aber der Attentäter und Satinav wurden Freunde. Dieser Attentäter übrigens hieß William. Ursprünglich gehörte er einer Gilde von Attentäter an, welche in einem Königreich namens Riguskant ihr Unwesen trieben, von dem Satinav noch nie gehört hatte. Er nannte sie, die Gilde der Schwarzmäntel. William den Treuen, sprach man ihn dort an, da man ihm nachsagte einen Gefährten nie im Stich zu lassen. Heute pflegte er für ein ‚geheimes Königreich‘ zu arbeiten. Aber darüber wollte er zunächst nichts Weiteres preisgeben, auch wenn sich Satinav fest vornahm dieses geheimnisvolle Königreich eines Tages zu besuchen.
William brachte Satinav nach und nach die Sprache Arcum bei, wie auch ein paar Brocken Regusta, während sie versuchte ihm Devish zu lehren. Wichtigste Lektion für William war es jedoch Satinav den Schwertkampf mit der, wie er es nannte, singende Klinge beizubringen.  William brachte Satinav den Schwertkampf mit der, wie er es nannte, singende Klinge bei. Eine singende Klinge ist ein schmales, sehr filigranes Schwert, welches wenig Eigenwiderstand besitzt und ein urtypisches surrendes Geräusch macht, wenn man die Luft damit zerschneidet. Sich auf das Prinzip des Schwertkampfes einzulassen, fiel Satinav gar nicht leicht, war sie es doch nur gewohnt mit Klauen und Zähnen zu kämpfen. Aber sie gab nicht auf. Lange ließ William sie mit seinem Schwert trainieren, dann ließ er sie einige Tage alleine, bis er schließlich mit einer zweiten Klinge für sie zu ihrem Unterschlupf zurückkam. Er wollte ihr weder erzählen wo er gewesen war, noch wo die zweite singende Klinge herstammte. Doch nun konnten sie richtige Übungskämpfe machen. Dabei ging Satinavs Wildheit fast regelmäßig mit ihr durch und William wollte mehr als einmal alles hinschmeißen, meist begleitet von Worten wie: „Einem wilden Tier den Schwertkampf beibringen! Was hab ich mir nur gedacht!“  

Ja, was hat sich William, der Attentäter eigentlich dabei gedacht? Undurchsichtig waren seine Ziele und kontrolliert seine Gefühle, so dass selbst Satinavs Auren-Wahrnehmung Probleme hatte diese zu durchschauen, während er selber ihre Gefühle tatsächlich von ihren Augen ablesen konnte. Sie war ihm verfallen. Er machte sie zu seinem, wie er es nannte, idiotischen Adepten. Das war wohl sowas wie ein Ritual in Williams Gilde. Offenbar war es dort völlig normal neue Schüler zu beschimpfen, ihnen Streiche zu spielen und ihnen quasi das Gefühl zu geben, dass sie der letzte Dreck wären. Satinav fand das äußerst erfrischend, ertappte sich aber bei dem Gedanken, dass sie selber gerne einen Schüler hätte, den sie so behandeln konnte. Im Gedanken daran, dass der Schüler ja die ganzen Gemeinheiten aushalten musste, um an die Weisheit des Lehrers zu gelangen, war es eine äußerst sinnvolle Qual.
Jedenfalls begann William seinen unfähigen Adepten dann immer öfter mit auf seine Abenteuer zu nehmen. Dabei ging es meist darum Dunkelelfen zu bestehlen, zu ermorden und oder Sklaven zu befreien. Er nannte es ‚Missionen‘. Ja, nun erst wurde Satinav klar, dass er damals nicht zufällig ihr selbst und den anderen Sklaven eine Chance zur Flucht gegeben hatte. Der Sinn in Williams Handeln war ihr nicht ganz klar, aber für sich selbst einen Sinn in diesen Missionen zu finden, war ziemlich leicht. Immerhin waren es Dunkelelfen gewesen, welche ihr unvorstellbare Qualen bereitet hatten, eben solche der nicht nur schönen Art. Sie hatte es gelernt, die Dunkelelfen zu hassen!  

Meist kam es Satinav wie Glück vor, dass sie derlei Missionen überlebten. Aber das störte sie erstaunlich wenig. Echte Angst war ihr immer fremd gewesen. Seid sie aus ihrer Sklaverei befreit wurde, waren 4 Jahre vergangen und sie war derweil 36 Jahre alt. In diesem Jahr weckte sie Willam früh und sagte schlicht: „Pack deine Klamotten! Wir reisen ins geheime Königreich!“ Sie verkniff sich jede einzelne der tausend Fragen die sie hätte stellen können, packte ihren Kram und sie brachen auf. Nach einigen Tagesreisen wurde das Gelände immer ungemütlicher, rauer und unwegsamer. Man darf an dieser Stelle nicht vergessen, dass wir uns in Letum befinden. Also war das Gelände um präzise zu sein, noch ungemütlicher, rauer und unwegsamer als es sowieso schon war.
Satinav musste sich wundern, dass dieses legendäre, geheime Königreich in einem solch ungastlichen Teil der Welt lag. Wobei sie natürlich nicht wirklich etwas über dieses Königreich wusste, und die Legende über dieses Land lediglich in ihrem wirren Kopf entstanden war. Umso mehr wurde sie von der Realität erschlagen. Denn der Ort den sie erreichten war eine Ansammlung von kleinen Häusern und Bretterbuden, verborgen in einen schwer zu erreichender Felsschlucht. Bewohnt wurde dieser kleine Ort von Menschen, von denen viele alt oder einfach schwach wirkten. Im Großen und Ganzen wirkte der Ort mehr als erbärmlich auf Satinav und sie erspürte in den Menschen tiefe Trauer und schweren Verlust.
„Was ist das für ein Ort?“ fragte sie William.
„Willkommen im Kuckucksnest! Der Hauptstadt, und einzigen Stadt, des geheimen Königreichs!“ antwortete er ihr zwinkernd.
„Du machst Witze?“
Aber er machte keine Witze und nachdem sie William schon über 4 Jahre kannte, erfuhr sie nun seine wahre Geschichte. Sie erfuhr, dass er aus einer anderen Welt stammte, welche er ‚Crepererum‘ nannte. Er, wie auch viele der anderen Bewohner des Kuckucksnestes, waren durch Portale nach Letum gekommen. Und das meist unfreiwillig, durch Zufall oder Entführung. Sie lebten vorborgen und in Angst vor den Rassen Letums, den viele hatten bereits die Gewalt dieser Welt am eigenen Leib gespürt. Auch erfuhr sie, woher die zweite singende Klinge stammte. William war nicht alleine in diese Welt gekommen. Er hatte seinen Adepten dabei gehabt. Einen jungen Mann namens Jovan. Offenbar hatten William und Jovan geholfen Kuckucksnest aufzubauen und zu schützen. Sie zogen zusammen aus um die Dunkelelfen zu bestehlen und die Beute den Bewohnern von Kuckucksnest zu bringen, sowie ihre Feinde zu bekämpfen. Satinav begann nun die Motive hinter Williams Missionen zu verstehen. Ein Jahr bevor Satinav und William sich das erste Mal getroffen hatte, war Jovan von einem Dunkelelf getötet worden. Satinav trug die Klinge eines Toten.

Satinav ersetzte in ihrem Kopf die Legende über das geheime Königreich mit der Legende über Crepererum, einer Welt die im Zwielicht lag, zwischen Licht und Dunkelheit, so wie William es nannte. Eine Welt in der alles möglich ist, fügte Satinav in Gedanken hinzu und beschoss diese Welt zu besuchen.    
Doch dazu später, denn es war kein Zufall, dass William sich zu dieser Zeit entschlossen hatte Kuckucksnest zu besuchen. Angeblich hatte sich in den Felsen um die Siedlung herum eine Bestie eingenistet, welche immer wieder Menschen und Vieh riss. William wollte sich, mit Satinav zusammen, dieser Bestie stellen.  So bestiegen die beiden Gefährten die Felswände der Schlucht, auf der Suche nach dem Ungeheuer und fanden eine verborgene Höhle. Als die Beiden, mit gezogenen Schwertern, durch den Höhlengang schritten, wurde Satinav von einem vertrauten Gefühl überwältigt. Doch verdrängend erkannte sie die Wahrheit erst, als sie vor der Bestie standen, einem nackten, wilden Hungerteufel.  
„Wer ist da?“ fragte der wilde Hungerteufel, inmitten den Knochen seiner Opfer stehend, seien es Mensch oder Tier.
„William und Satinav!“ antwortete William zögernd, da Satinav den wilden Artverwandten nur entgeistert anstarrte.
„Namen … Namen … Bedeutungslos! … Ah … noch ein leckeres Menschlein … und duuu? Du bist wie ich!“ sprach der wilde Hungerteufel und hatte scheinbar im Zwielicht der Höhle Probleme seine Besucher zu sehen.
Satinav hatte noch nie einen so wilden Hungerteufel getroffen. Offenbar war er sehr alt und halb blind. Beim Jagen verließ er sich vermutlich ausschließlich auf das Erspüren der Auren. Er war scheinbar sogar so wild, dass er keinen Namen hatte. Vermutlich interagierte er nicht oft mit Wesen, die er nicht verspeiste.
„Wir kommen von Siedlung. Siedlung nicht Jagdgebiet! Das Ende! Jetzt!“ versuchte William dem namenslosen Hungerteufel in seinem gebrochenem Devish klarzumachen.
Dieser näherte sich Satinav, während er geifernd auf sie einredete: „Du … du …, die du bist wie ich: Wirf dein Schwert weg und wetz deine Krallen. Lass uns diesen Mensch gemeinsam zerreißen!“
„Spar dir den Atem, Hungerteufel!“ rief ihm Willam entgegen, für den ein Verrat seiner idiotischen Adeptin undenkbar war.      
Doch in Satinavs Innersten knurrte es auf, das wilde Tier. Von Erinnerungen an die Kindheit überwältigt, welche sie doch so lange verdrängt hatte, versuchte das Biest ihren Körper zu erobern und ihre Gedanken. Ein Gefühl übermannte sie.
„Denk an sein köstliches rotes Fleisch, Kindchen. Lass ihn uns …. Grgggl …. !“ Nur noch ein Gurgeln war zu hören, nachdem der Stahl der singenden Klinge den Hals durchstoßen hatte. Einem wilden Fauchen Satinavs folgend, wurde die Klinge wieder herausgezogen, und der Namenlose taumelte röchelnd, während er weiter versuchte zu atmen. Satinav hatte ihm die Luftröhre durchstoßen.
Nachdem er zu Boden gegangen war und gurgelnd dabei war an seinem eigenem Blut zu ersticken, ging sie neben ihm in die Hocke, näherte sich seinen Ohren und sagte leise und nur für seine Ohren bestimmt: „Ich bin nicht wie du!“  
William hatte erkannt, dass Satinavs Stoß gezielt gewesen war. Sie wollte, dass der Hungerteufel qualvoll erstickte und da er wusste, dass Satinavs Tun meist einen tieferen Sinn hatte, fragte er schlicht: „Warum?“
„Weil er mir Angst gemacht hat!“ antwortete sie schlicht zurück, wandte sich mit der Hand vor den Augen ab, und verließ die Höhle. Diese Antwort überraschte ihn.  

Dem anschließenden Fest in der kleinen Taverne von Kuckucksnest blieb Satinav größtenteils fern. William fand sie mit einer Flasche Schnaps in einem der Unterstände, welche als Stallungen benutzt wurden; völlig betrunken im Heu schlafend.
Drei Wochen später waren sie immer noch in Kuckucksnest. Satinav gefiel diese Zeit nicht wirklich. Im Zusammenhang mit Williams Namen viel immer wieder das Wort ‚Held‘. Auch sie selber würde von den Leuten der Siedlung mehrmals so bezeichnet. Satinav gefiel das nicht. Sie wollte weg. Sie wollte nach Crepererum. Sie wollte dass er ihr seine Welt zeigte. Nachdem sich William jedoch immer noch weigerte aufzubrechen, verschwand sie mehrere Tage in der Wildnis. Am dritten Tag stöberte sie William am Rande der Wildnis auf. Ihre Zähne und Klauen waren blutig von der Jagd.
„Was ist los?“ fragte er sie.
„Was los ist?“ fragte sie verständnislos zurück. „Was tun wir hier noch? Lass uns aufbrechen! Lass uns die Portale suchen! Du kannst zurück in deine Heimat kommen und für mich eröffnet sich eine neue Welt voller Möglichkeiten! Was tun wir noch hier?“
Er seufzte leise. „Ich kann nicht gehen!“
„Warum nicht?“
Er deutete mit dem Daumen über seine Schulter, in Richtung Kuckucksnest.
„Wegen Ihnen?“ fragte Satinav kopfschüttelnd und weiterhin völlig verständnislos.
„Portale bleiben nur eine kurze Zeit geöffnet und die Suche nach ihnen wird lange und anstrengend, wenn wir überhaupt Erfolg haben. Ich kann sie nicht alle mitnehmen. Aber zurücklassen kann ich sie auch nicht!“ erklärte er.  
„Warum nicht! Schau sie dir an … diese schwachen Kreaturen, kaum des Überlebens alleine mächtig! Ja, sie brauchen dich! Kein Wunder, dass sie dich brauchen! Willst du dieses Leben teilen, obwohl du es besser haben könntest als sie? Warum? Weil sie deine Art sind? Dann muss ich mich vor drei Wochen ja äußerst barbarisch in deinen Augen verhalten haben!“ Satinav hatte sich in Rage geredet.
„Darum geht es nicht! Es geht um Ehre!“
„Ehre?“ Sie spuckte das Wort förmlich aus. „Ehre bedeutet gar nichts!“
„Ehre bedeutet alles! Ohne Ehre wäre ich nur ein gemeiner Mörder! Ehre definiert wer du bist!“  sprach er ernst und voller Leidenschaft. „Wer bist du, Satinav? Sklavin, Diebin, Mörderin, Heldin oder doch nur ein wildes Tier? Ich habe dir beigebracht, dass du ehrlich zu dir selbst sein sollst, doch du hast nicht zugehört! Wenn du es zulassen würdest, einfach nur die Person zu sein die du jetzt bist, dann hättest du deinen Frieden längst gefunden. Dann wäre deine Suche beendet!“  
Wütend trat sie mit dem Fuß auf den Boden auf. „Vom Attentäter zum Helden! Ist es das was du willst? Soll das der Sinn von all dem sein?“ Sie stockte. Eine Erkenntnis manifestierte sich in ihr. Ihre Hand glitt zu ihrem Rücken und löste die Singende Klinge, samt Schwertscheide aus der Rückenschlaufe. „Ist es das?“ fragte sie wieder, in ihren Augen ein wütendes Feuer lodernd. „Wolltest du mich zu deinem neuen idiotischen Adepten machen, damit ich mit dir diese … diese … Menschlein beschütze?“ Sie warf ihm das Schwert keifend vor die Füße. „Sie mich an!“ schrie sie fast und präsentierte ihre blutigen Krallen. „Ich bin ein Teil dieser Welt, vor dem du sie beschützen willst! Ich bin eine der Bestien, und sie sollten Angst vor mir haben!“
William atmete schweren Herzens durch. Er hob das Schwert auf und ging auf Satinav zu, packte sie am Arm und zog sie zu sich heran. Sie knurrte ihn an und hatte sich am liebsten losgerissen und sein Gesicht zerkratzt. Doch die Nähe zu ihm und die rohe Gewalt mit der er sie ergriff, lähmten sie bis in die kleinste Faser ihres Körpers und machten sie willenlos. „Ich hätte niemals Angst vor dir!“ sagte er. „Du willst wissen, warum ich dich gewählt habe? Weil du die ehrlichsten Augen hast, die ich je gesehen habe! Ich weiß, dass du bei allem was du tust nur deinem Herzen folgst, egal ob im Guten oder im Bösen. Und deshalb ist es richtig. Deshalb werde ich dich nicht aufhalten. Auch wenn dein Herz dich von mir fortführt!“
Und da wussten sie es. Da wussten sie, dass sie sich trennen würden. Und als er ihre Arme um sie legte, da verschwand die Wut und wich der Trauer. Sie weinte bitterlich.
„Vielleicht weißt du nicht wer du bist, aber vergiss niemals als wen ich dich sehe: Satinav Herzweg, idiotische Adeptin von William, dem Treuen!“ sagte er, während er seine Stirn gegen die ihre drückte, bevor er sich schließlich losriss und davonging. Sie blieb zurück, zusammen mit der Singenden Klinge, die er ihr in die Hand gedrückt hatte.

Satinavs anschließender Aufbruch aus Kuckucksnest war fluchtartig und ohne weitere Worte des Abschiedes. Unter der schlimmsten Folter der Dunkelelfen hatte sie sich niemals so elend gefühlt wie an diesem Tag. Und mit dem Schmerz des Verlustes kam wieder die Wut zurück. Sie war wütend auf William, auf sich selber, auf die Welt, auf einfach Alles! Vielleicht würde sie eines Tages erkennen, dass der Schmerz ein gebrochenes Herz war, und sie an diesem Tag das erste Mal aus Liebe geweint hatte.

Mit Herzblut machte sich Satinav auf die Suche nach einem Portal nach Crepererum. Ihr Auftauchen schien keinem Muster zu folgen und so folgte sie Geschichten und Legenden. In dieser Zeit lernte sie weitere Rassen von Letum kennen, wie beispielsweise die Vampire, mit denen sie sich merkwürdig verbunden fühlte. Auch sie wurden von einem Hunger bestimmt, den sie nicht kontrollieren konnten.
Nach 2 Jahren war sie kurz davor zu zweifeln und aufzugeben. Vielleicht hätte sie bei William bleiben sollen; vielleicht war ihre Selbstfindung nur eine Illusion; vielleicht war der verrückte, weise alte Mann aus ihrer Kindheit, eben nur ein verrückter alter Mann gewesen!? Doch dann hatte sie Glück. Als sie auf dem Weg in die nördliche Wildnis war, manifestierte sich ein Portal direkt neben ihrem Lager, so als wäre es für sie bestimmt. Sie ergriff Schwert und Beutel und durchschritt, nach einem zögerlichen Moment, mit festen Schritten das Portal.

Crepererum, Land der Möglichkeiten: Gut, sie musste sich entkräftet und unter Krämpfen aus dem Sumpf ziehen, in dem sie gelandet war. Die nächste Reise durch so ein Portal würde sie mit mehr bedacht vollziehen. Dann jedoch begann sie neugierig mit der Erkundung.
Das erste Dorf, welches sie auf ihrem Weg ausspähte, erschien ihr größtenteils von ähnlich schwächlichen Menschen bewohnt wie Kuckucksnest. Der Gedanke an diesen Ort machte sie rasend. Sie entwickelte ein Spiel namens ‚Menschlein ärgere dich doch‘, bei dem es darum geht einen Menschen auf einen anderen Menschen wütend zu machen, ohne dabei entdeckt zu werden. Letzteres gab zumindest die volle Punktzahl. Entdeckt wurde sie häufig. Spaß machte es trotzdem; solange man sich nicht erwischen ließ. Das Spiel vertrieb die düsteren Gedanken.
Als sie auf die erste Gruppe Räuber traf; breitschultrig und bis an die Zähne bewaffnet, musste sie ihre Meinung über die schwächlichen Menschlein größtenteils revidieren. Was hatte sie auch gedacht? Dass William die einziger hervorstechende Person seiner Art war? Ja, schon irgendwie.  
An diesem Tag überlebte sie nur mit Mühe, und von da an wollte sie vorsichtiger sein. Nachdem Satinav sich ein wenig schlau gemacht hatte, bewegte sie sich in Richtung Westen, dem Königreich Reguskant entgegen. Da sie kein genaues Ziel hatte, beschloss sie der Heimat von William einen Besuch abzustatten.

Vorsichtiger wollte sie ja sein, aber ihre Neugierde unterdrücken, dass wollte sie kaum. Und so kam es eines Tages, dass sie ein Lager inmitten eines Waldes bemerkte. Neugierig schlich sie heran, kletterte auf einen Baum um dann auf einen starken Ast zu balancieren und das Lager auszukundschaften. Eines ihrer leichtesten Übungen.
Natürlich nur, wenn die Wache des Lagers nicht besonders wachsam war. Schnell und kaum richtig gezielt schoss diese nämlich einen Pfeil in Richtung Satinav ab, offenbar in der Annahme, dass sich dort ein wildes Tier anpirschte. Nur von dem Ast zu springen verhinderte, dass sie getroffen wurde. Die Anderen des Lagers waren scheinbar erfahrene Kämpfer, waren schnell bei den Waffen und kreisten sie ein, bevor sie sich wieder in der Tiefe des Waldes verbergen konnte. Sie stand einer Übermacht entgegen.
„Was haben wir denn da? Bist du Dämon, oder Frau, oder Beides?“ sprach sie der Anführer der Gruppe an.
„Ein Teufelsweib!“ rief einer seiner Männer.
„Ein Teufelsweib also?“ nahm der Anführer die Bezeichnung an. „Also Teufelsweib, so sieht es aus: Du bist in eine Bande von Halsabschneidern reingestolpert, und ich, Bogol Falkensturz, bin ihr Anführer! Also sag mir deinen Namen, damit wir entscheiden können, ob du es wert bist getötet zu werden!“ Er richtete sein Schwert auf Satinav.
Das Schwert von Bogol, welches ihrer eigenen Klinge so ähnlich war, interessante Satinav mehr als dessen Worte, und dann entdeckte sie auf dem Unterarm dieses Mannes eine Tätowierung, gleich der, welche sie auf ihrer Schulter trug. Und da erinnerte sie sich an die letzten Worte, die William zu ihr gesagt hatte: Vielleicht weißt du nicht wer du bist, aber vergiss niemals als wen ich dich sehe: Satinav Herzweg, idiotische Adeptin von William, dem Treuen!
Und so antwortete sie mit fester Stimme: „Ich bin Satinav Herzweg, idiotische Adeptin von William, dem Treuen!“
Die Kämpfer, welche sie umzingelt hatte begannen prustend zu lachen, verstummten aber schlagartig, als der Anführer eine Faust hob. Also abgesehen von einem Kichernden, der Probleme hatte sich wieder einzukriegen. Satinav verstand nicht ganz, was so lustig war.
„Beweise deine Worte!“ verlange der Bogol Falkensturz.
Langsam und ruhig tastete Satinav zu der Rückenschlaufe um ihr Schwert zu ziehen. Und während sie die singende Klinge seitlich von sich ausgetreckt präsentiere, zog sie das Tuch von ihrer Schulter um die Tätowierung zu enthüllen.
Die Männer begannen zu tuscheln und einer lachte auf und rief: „William hat sich ein Teufelsweib gefügig gemacht!“
Der Anführer der Schwarzmäntel, denn das waren sie wohl, nickte langsam. Zufrieden war er aber scheinbar noch nicht. „Und er hat dir den Kampf mit der singenden Klinge beigebracht? Bist du gut?“
„Ich bin die Beste die ich kenne!“ antworte sie, viel zu selbstsicher.
Bogol lachte ungläubig. „Hast du dich schon über den Lehrer erhoben?“
„William kämpft mit dem Verstand. Ich mit Leidenschaft!“
„Leidenschaft kann mächtig sein! Nun gut, verteidige dich!“  Mit den Worten ging er auf sie los.
Der Ring aus Schattenmänteln um sie herum verbreitete sich, so dass sich mehr Kampfraum erschloss. Satinav hatte Mühe die schnellen Attacken des Angreifers zu parieren.
„Oh bitte! Euch ist schon klar, dass ich mich zurückhalten muss, damit ich euch nicht verletze, oder?“ bemängelte der Bogol Falkensturz.
Satinav fletschte die Zähne und ging mit allem was sie hatte, stürmisch auf ihn los. Er ließ ihre Klinge einfach an seiner abgleiten und machte einen Ausfallschritt zur Seite, so dass Satinav von ihrem eigenen Schwung getragen an ihm vorbei stolperte und beinahe in einen der anderen Schwarzmäntel hineingelaufen wäre.
„William muss nachlässig geworden sein. Er hätte seiner Adeptin als Erstes beibringen sollen, ihre größte Schwäche nicht gleich jedem auf die Nase zu binden!“ hörte sie Bogol hinter sich spotten.
Das hatte William mehr als einmal getan und Satinav war froh, dass er gerade nicht hier war um das mitanzusehen. Sie wirbelte herum und ging wieder zum Angriff über. Diesmal war sie schlauer und erinnerte sich an ihre Lektionen. Sie machte Schnelle Attacken um den Gegner in Atem zu halten, dann stach sie durch die Mitte durch, auf die Brust des Gegners gezielt. Bogol hatte die Attacken pariert und offenbar die letzte Attacke kommen sehen. Gerade noch rechtzeitig machte er einen Satz zurück und fegte Satinavs vorgestoßene Klinge mit seinem Schwert zur Seite.
Er lächelte. „Schon besser! Ich denke das reicht fürs Erste, allerdings habt ihr noch viel zu lernen!“ Er steckte sein Schwert weg und ging einmal um Satinav herum, welche immer noch mit gezogenen Schwert und schwer atmend da stand, etwas irritiert, dass der Kampf einfach abgebrochen wurde.
„Seht euch das an Schwarzmäntel!“ rief Bogol seinen Gefährten entgegen und deutete auf Satinav.
„Ein Teufelsweib, die sich für einen Schwarzmantel hält! Dämonisches Blut welches uns heimsucht! Und eine Frau die wild und ungestüm ist und die keine Angst davor hat sich einem Meister der Klinge im Kampf zu stellen! Wollen wir so jemanden?“
„Herkunft bedeutet nichts!“ riefen die Schwarzmäntel im Chor.
„Was ist alles von Bedeutung?“ fragte Bogol weiter.
„Gold und Ehre!“ kam die Antwort.
„Dann begrüßt eure Schwester, Satinav Herzweg, Adeptin von William dem Treuen!“
„Gefährten im Leben! Gefährten im Tod!“ riefen die Schwarzmäntel und deuteten mit ihren Klingen auf Satinav, welche das Ganze in teilnahmsloser Stille miterlebte.
Bogol stellte sich neben Satinav und sprach in ihr Ohr: „Wir werden dich nach Reguskant bringen! Zu unseren Anführern!“
Satinav musste darüber nachdenken, dass William ihr mit seinem letzten Worten noch den Weg geweist hatte.
„Oh und Williams Frau wirst du dort auch kennenlernen!“
„Wie bitte???“
Der Mistkerl! Von wegen die ehrlichsten Augen die er je gesehen hat. Na klar waren sie das, es waren Hungerteufel-Augen. Alles nur Gesülze. Wenn ich ihn jemals wiedersehen werde, dann setzte es erstmal eine Tracht Prügel!


Zuletzt von Satinav am Do Jun 30, 2016 1:17 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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