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Das Östliche Meer:
Anju
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Insel der verlorenen Seelen (Nord-Perleris-Meer):
Xitra der Narr

Die offene See:
Seraphelia
Villan

Riguskant
Dorf Ahring:
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Straßen Königsburgs:
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Jaden

Die weiten Felder (Davencia):
Terano Leiryfe Sanador
Ardaja Elasia
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Kargatrass-Berge:
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Schreiberling (Remiron)

Herrenhaus von Sommasflucht:
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Der Graue Barbar (Grunnat):
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Schreibwettbewerb Monster Mash

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Schreibwettbewerb Monster Mash

Beitrag von Das Große Licht am So Okt 02, 2016 3:30 pm

Hallo liebe Schreiberlinge!

Der Oktober ist da und mit ihm das schaurige Spukfest Halloween!
Am Ende des Monats wird man sich aber nicht nur verkleiden und lustig Süßigkeiten einsammeln, sondern auch einen schrecklichen Horror erleben! O.O

Ich bekomme jetzt schon Gänsehaut wenn ich daran denke, dass Ihr die Aufgabe habt, eine unheimliche Kreatur zu erfinden, die sich innerhalb einer kurzen Geschichte, eines Gedichtes oder einer anderen Textform austobt und uns Arcusianer bis in unsere Alpträume verfolgt.

Wisst Ihr was das Schlimmste daran ist? Diese Kreatur darf gänzlich Eurer Fantasie entspringen, es sind ihr also praktisch keine Grenzen gesetzt! Egal ob menschenähnlich oder animalisch, geisterhaft oder abstrakt, Ihr entscheidet, wie sie uns den Atem raubt und wenn sie sogar nach Arcus passt, wird sie ins Lexikon übernommen werden. Ist das nicht furchtbar?! D:

Dabei muss dieses Monstrum nicht einmal der Gewinner sein, wir Admins haben leider keine Kontrolle darüber, welche Schreckensgestalt ihre Fesseln sprengt und nach Arcus flüchtet. Also seid auf der Hut! Denn wenn Ihr all das überlebt habt und euer Text den Wettbewerb sogar gewonnen hat, dann winkt Euch ein phänomenaler Preis, der an dieser Stelle jedoch noch nicht verraten wird.

Also legt Euch ins Zeug, seid kreativ und habt vor allem viel Spaß dabei!
… solange Ihr noch könnt... ._.


Schnelle Fakten:


  • Länge und Textsorte sind freigestellt
  • postet Eure Werke in DIESEM Thread
  • Ihr könnt so viele Schauergeschichten erfinden wie ihr mögt, gebt aber bitte VOR Einsendeschluss Bescheid, welche Geschichte an der Abstimmung teilnehmen wird.
  • Einsendeschluss ist der 31.10.2016 zur Geisterstunde.
  • Die Kreatur darf es in dieser Form, in der ihr sie erfindet, noch nicht woanders geben. Relationen, Inspirationen und dergleichen sind aber erlaubt.
  • Es muss kein Name für die Kreatur angegegebn werden, dies kann auch hinterher passieren, sollte sie ins Lexikon aufgenommen werden.
  • Der Spaß steht im Vordergrund, gestaltet Eure Kreaturen mit aller Scheußlichkeit, die Ihr aufbringen könnt! Very Happy


Viel Vergnügen. Smile
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Re: Schreibwettbewerb Monster Mash

Beitrag von Aiurasim am Mo Okt 10, 2016 7:52 pm

Ohne Worte

Wieder hörte ich nicht das leiseste Geräusch. Das Unheimlichste war wohl, dass man eben nichts hörte und meist auch nichts sah. Auf einmal fiel wieder ein Mann um, der noch vor ein paar Sekunden munter umher spaziert war. Ich schluckte meine Angst hinunter, aber ganz ließ sie sich nicht vertreiben. Wenn man hier stand, wo wir standen, dann konnte man kaum entkommen. Sie waren überall hier unten. Nur da oben, da wo die Reichen sich tummelten, da war man sicher. Doch so lange man ein normaler Mensch war, so wie ich, dann konnte man nicht da rauf.
Wieder schrie jemand panisch auf.
Es war dieser Schrei, der mich aus meiner Lethargie riss. – Aus dem Zustand der mich seit Stunden verharren ließ.
Ich musste feststellen, dass man sie doch sehen konnte. Wenn man hin sah, dann konnte man sogar ihre langen dünnen Beine erkennen. Wie dünne klebrige Fäden ragten sie aus dem winzigen Körper hervor. Zuerst konnte ich nicht erkennen, wie viele Beine das waren, eigentlich war das auch egal. Unheimlich an diesen Tierchen war ja eigentlich nur, das sie so gründlich und schnell arbeiteten. Hätte ich die Wahl gehabt, ich hätte lieber nicht über sie Bescheid gewusst. Ich hätte es auf eine plötzlich zuschlagende Krankheit schieben können, auf irgendetwas, dass dafür sorgte, dass ich mich in Sicherheit wähnte.
Doch ich wurde müde, wie es alle irgendwann wurden. Da half es nichts, dass ich das Bild vor Augen hatte, wann immer ich sie schloss. Dieses Bild, wie das kleine Mädchen zu Boden stürzte, wie ihre Mutter schrie und eine ganze Horde dieser winzigen, aber doch so unheimlichen Krabbeltiere unter ihrem Rock hervor krochen. Warum sie sich wohl nur hier unten aufhielten und die reichen über uns in Ruhe ließen?
Dann ertönten die Schreie der Adligen und ich wusste, dass sie nicht verschont wurden. Es hatte nur etwas länger gedauert, bis die Krabbeltiere hinauf gelangt waren. Bei ihrer Größe kamen sie überhaupt nicht so schnell voran. Hätte man sie besser gesehen, hätte es etwas genutzt, hätte man weglaufen können.
Ich schreckte auf, schlug um mich, glaubte ich doch, dass überall auf meinem Körper etwas krabbelte und kribbelte.
Da war nichts.
Noch nicht.
Wie lange es noch dauerte?
Panisch rieb ich mich mit der Paste ein, die einen seltsamen Geruch hinterließ, aber auch eine Art Schutzschicht. Sie war alles, was wir der Gefahr entgegenzusetzen hatten. Nichts konnte sie aufhalten.
Dann sah ich sie.
Im fahlen Schein einer heruntergekommenen Laterne, deren Glas mehrere Sprünge hatte, schimmerten ihre Beinchen wie Fäden aus Spinnenseide. Sie hielten an, als wollten sie sich ihr Opfer auswählen. Es fühlte sich an, als würden tausende Augen mich anstarren. – Augen, die ich nicht sehen konnte.
Sofort war das kribbeln wieder da.
Ich sprang auf, schrie, trampelte mit den Füßen herum, schlug mit einer Zeitung nach ihnen.
Sie tauchten immer genau an diesem Tag auf, als hätten sie einen Kalender, eine Anzeige, die ihnen verriet, wann es Zeit war. Dann fielen sie in Scharen über die Menschen her, wie eine Plage, eine Seuche, eine Krankheit, etwas, gegen das es kein Mittel gab. Lautlos, kaum sichtbar und doch vorhanden.
Ich sank auf die Knie, kraftlos. Ich hatte alle Energie verbraucht.
Langsam kamen sie näher, als wollten sie mich verspotten. Tasteten mit ihren Fühlern umher, die kaum von den Beinen zu unterscheiden waren. Ich wusste, es gab kein Entkommen.
Nicht mehr.
Es war nie möglich gewesen.
Sie glitzerten wie Edelsteine, als sie in den Lichtkreis gerieten und ich überließ mich ganz meiner Angst.
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Re: Schreibwettbewerb Monster Mash

Beitrag von Lo'Ren am So Okt 30, 2016 7:54 pm

Jeden Herbst, nachdem die Ernte eingefahren wurde und die letzten Beerenschnäpse gebrannt waren, feiert mein Dorf ein Fest, um dem Großen Licht für den strahlenden Sommer zu danken. Aber auch das Große Unlicht wird mit diesem Fest gefeiert, damit es uns keine bösen Geister schickt und die Kälte des Winters weniger beißend macht.
Unser Dorf umfasst nur 150 Menschen, die sich seitdem ich denken kann auf diesen Tag freuen, und so kam es, dass drei umliegende Dörfer dieser Tradition beipflichteten und sich immer neue Rituale in die Mitte unserer Feier schlichen. Zum Beispiel tauschten wir Vorräte an Essen und Schnaps aus indem wir die heranwachsenden Buben verkleideten und sie damit von Dorf zu Dorf schickten, nur um dann im Gegenzug von ihnen auch etwas, wie handgefertigte Dekorationen oder heimische Nahrung zu bekommen. Der mit Abstand beliebteste Part war allerdings wenn unser Bürgermeister sich in schaurige Kleidung hüllte, eine widerliche Maske aufsetzte und nach Einbruch der Dunkelheit loszog, um eines der anderen Dörfer zu terrorisieren. Die anderen Dörfer folgten dem Beispiel – wer ließ sich schon gern so erschrecken und zahlte es dann nicht heim? – und so kam jedes Jahr eine andere Kreatur zu uns, nahm in unseren Reihen Platz und verging sich an unserem Gedeck. Im Jahr als diese Tradition das erste Mal durchgeführt wurde, gab es natürlich einen heidenkrach, weil unsere Nachbarn nicht damit gerechnet hatten, aber fortan fanden alle Spaß an dem Grusel, wenn ein Monster die Straße entlang gehumpelt kam und die Kinder schrien: „Seht nur, seht nur! Es kommt um uns zu holen!“

Das goldene Laub knisterte bei jedem Schritt unter den Schuhen als ich zusammen mit meinen Nachbarn und Freunden den langen Holztisch deckte, der in der Dorfmitte aufgestellt war und für jeden Bewohner, sowie ungeahnte Gäste Platz bot. Zuerst stellten wir die von den Mädchen gebastelten Gedecke auf, die in den Farben Rot und Gelb symbolisch für die Jahreszeit standen und die gleichzeitig eine große Kerze in ihrer Mitte trugen, die später dem Wind trotzen musste und uns Licht spendete. Danach folgten die Teller, die jeder selbst aus seinem Haus brachte und so aufgestellt wurden, wie man gerne sitzen wollte. Immer wieder gab es heftige Streitereien, wer denn nun neben der schönen Olivia sitzen durfte. Ihr Haar war genauso feurig wie ihre Seele; sie schien einen zu wärmen, mit Emotionen zu fluten und alleine der Gedanke von ihr bei der Hand genommen zu werden, beflügelte unsere Herzen. Dass sie zwei Jahre älter war als wir und bereits mehr als nur ein Glas Fruchtschnaps trinken durfte, war allen egal. Jeder mochte sie, jeder verliebte sich zumindest einmal in sie, und erst später, wenn man realisiert hatte, dass sie so erreichbar war wie das Große Licht selbst, bemerkte man die Schönheit der anderen Mädchen, die ständig in Olivia’s Schatten lebten, aber eigentlich gar nicht weniger schön waren.
Während wir also in erste Raufereien ausbrachen und die ersten Erwachsenen unser jugendliches Getue stoppten, wurde die Sitzordnung für uns entschieden. Niemand hatte Zeit diese Gladiatorenkämpfe ewig zu beobachten, obwohl gerade die ältesten Männer ihren Spaß dabei hatten jugendlichen Übermut zu taxieren.
Später wurden Fackeln verteilt und in den Boden gehauen; die Männer schafften dicke Fässer an, die verführerischen Duft verströmten; der Bürgermeister präsentierte uns das Kostüm an dem er und seine Familie das ganze Jahr gearbeitet hatten und alle staunten. Die kleinsten der Kinder, die das erste Mal bewusst dieses Fest erlebten, versteckten sich hinter den Röcken ihrer Mütter als das Monster sich präsentierte. Es war eine Schwuuhmaske gefertigt aus echtem Schwuuh, kombiniert mit einem fleischigen, rosa Körper aus dem Nägel ragten. Dazu hatte er sich das größte Schlachterbeil unseres Metzgers genommen und fuchtelte damit bedrohlich durch die Luft. Seine Imitation eines Schwuuhs, welches bei lebendigem Leib geschlachtet wurde, war so real, dass es einem in die Knochen fuhr – die Gemeinde johlte bei der Vorstellung der verängstigten Kinder im Nachbardorf. Ein großartiges Kostüm! Als der Himmel sich schließlich von einem hellen Blau in tiefstes Rot verwandelte, wanderte er los und alle winkten ihm hinterher. Und nun begann der eigentliche Spaß, denn der Erwachsene, der die Sitzordnung übernommen hatte, während wir unserer Prügelei nachgingen, war mein Vater gewesen. Ich strahlte über das ganze Gesicht und er zwinkerte mir zu, als ich bemerkte, dass ich am äußeren Rande saß – direkt neben Olivia, die auf ihrer anderen Seite einen alten, tauben Knacker hatte und sich daher zumindest über das Essen hinweg mit mir unterhalten musste. Nervös nahm ich neben ihr Platz und räusperte mich in der Hoffnung, dass sie das Gespräch eröffnen würde. Als die ersten Stücke Fleisch von dem etwas abseits gegrillten Schwuuh angeliefert wurden, schenkte sie mir einen koketten Blick von der Seite. Sie sagte: „Du hast dich dieses Jahr also durchgesetzt?“
Sie wusste von dem Kampf, der immer wieder über die Sitzordnung ausgefochten wurde, denn – so viel Selbsteinschätzung musste ich trotz meines jungen Alters doch haben – Jugendliche waren sehr schlecht darin ihre Intentionen zu verheimlichen.
„Naja“, entgegnete ich ihr und kratze mich verlegen an der Wange, „eigentlich hat einer der Erwachsenen die Aufgabe mal wieder übernehmen müssen. Wir werden uns wahrscheinlich sonst nie einig werden.“
„Recht hast du.“
Wieder lächelte sie.
Eine Explosion spielte sich im Inneren meines Brustkorbs ab und ich beschloss den Adrenalinstoß zu nutzen. Ich ging aufs Ganze.
„Warum hast du eigentlich noch keinen Mann? Ich meine, ich will nicht unhöflich sein, tut mir leid, aber… du bist so schön und schlau und…“
Als ich es wagte von meinem Teller aufzublicken, sah ich, dass sie erstarrt war. Alle waren sie erstarrt und nur das Knistern der umherstehenden Fackeln störte die Stille. Ich folgte ihrem Blick und sah am Rande des Waldes einen riesigen Mann zwischen den Bäumen hervorkommen. Seine Beine und Arme waren lang und dürr, der Gang gebeugt und auf dem Rücken trug er einen großen Beutel. Eigentlich war es ein Wunder, dass er etwas tragen konnte, während er sich so über die Wiese zu uns hin bewegte.
„Wow, er muss das Stelzenlaufen extra dafür gelernt haben!“, rief einer erstaunt und brach damit das Eis. Ja, hier musste es sich um den Bürgermeister des Nachbardorfes handeln. Seine Aufmachung war auf merkwürdige Art und Weise elegant, seine Bewegungen langsam und hypnotisch, sodass er sicherlich zehn Minuten brauchte bis er am Tisch angekommen war, wo seine Proportionen noch bizarrer wirkten als sie es aus der Ferne taten. Alles erinnerte einen sehr an einen Storch, an ein Vogelvieh: Die langen, dünnen Gliedmaßen, die Nase, die nicht nur groß war, sondern absurd aus seinem Gesicht ragte, die fahlen Augen, die stets aufgerissen und achtsam schienen. Dazu trug er schwarze Lumpen, die sich oftmals wie Federn ineinander und übereinander bewegten, wie ein Ozean aus Stoff. Auch die Hände waren übersäht mit merkwürdigen Malen und alles an ihm wirkte krank.
„Wir grüßen sie, Herr Vogel. Mö- “
„Rabe“, gurgelte es in tiefstem Bass aus seiner Kehle. „Nennen Sie mich bitte, Herr Rabe.“
Alle fuhren zusammen, denn es wirkte alles ein wenig zu perfekt einstudiert, zu real. Niemand konnte einen der Bürgermeister in ihm erkennen und selbst das Schwuuh-Kostüm, welches wir auf den dunklen Pfad geschickt hatten, war nicht so detailliert gewesen. Aber da fiel mir noch etwas auf, ein kleines Extra, welches bisher noch nie so stattgefunden hatte. Das Monster kam dieses Jahr das erste Mal aus den umliegenden Wäldern und keinesfalls über den Weg. Eigentlich war es ein Wunder, dass er im Dunkeln einen Pfad durch die Bäume gefunden hatte und nicht vorher von uns gesichtet wurde – immerhin ist er an die drei Meter hoch!
„Gut, Herr Rabe soll es dann sein“, erwiderte der Mann schließlich und bot ihm den Platz am Ende des Tisches an… gegenüber von mir und Olivia, die übrigens vor Schrecken ganz vergessen hatte, dass ich eben noch peinliche Fragen gestellt hab. Sie schien nun gebannt auf den Vogelmann zu achten, als wäre er ein Wolf, der jeden Moment auf sie losspringen wollte.
Der weitere Abend verlief sehr steif und unentspannt, da sich der Bürgermeister scheinbar weigerte seine Verkleidung abzunehmen und auch nicht bereit war an den Feierlichkeiten teilzunehmen. Er saß schlicht vor uns, seine langen Stelzbeine ragten links und rechts neben ihm hoch, und ab und zu machte er ein klapperndes Geräusch mit seinem Mund, was das Bild von einem Storch verstärkte. Von wegen Rabe, dachte ich mir und wurde langsam sauer. Ich wurde sauer darüber, dass er diesen Scherz etwas zu weit trieb und alle in seinem Umfeld einschüchterte. Die Stimmung war gedrückt und Olivia traute sich nicht mal aufzustehen und wegzugehen. Wir waren wie Geiseln und zählten die Stunden bis das Große Licht wieder am Himmel erscheinen würde. Denn mit dem Ende der Feier musste schließlich auch das Ende seines Besuches anstehen, nicht wahr? Aber nein! Schluss! Ich wollte das Fest nicht aufgeben und so kam mir die Idee vor Olivia den mutigen Mann herauszulassen. Zwei Fliegen mit einer Klappe, so sagte man doch.
„Also, Herr Rabe, ich finde Sie sollten die Verkleidung nun ablegen und endlich die Feier in Gang kommen lassen. Wirklich, es ist genug des Gruselns.“
Sein Kopf drehte sich langsam in meine Richtung, dann beugte er sich runter, aber sein Blick fiel nie ganz auf meine Höhe. Stattdessen schaute er über mich hinweg und direkt Olivia in die Augen.
„Wie ist dein Name, Kind?“, grollte es aus seinem langen Hals.
„Olivia“, antwortete sie wie vom Blitz getroffen. Sie hatte eine Todesangst, dass konnte ich fühlen.
„Olivia, sag mir, magst du Raben?“
„Hey, es reicht!“, funkte ich wieder dazwischen, aber er sah mich nicht.
„Nein, sie sind gruselig. Sie stehen für den Tod, für Hinterlist und Verrat. Ich hasse Raben.“
Der Storch klapperte wild mit seinen winzigen Zähnen – sie waren vielleicht so groß wie ein Maiskorn und keiner unterschied sich vom anderen – und fing das Graben in seinem Beutel an. Ich hatte schon ganz vergessen, dass dieses Stück Stoff existiert, da er es hinter sich versteckt hielt.
„Hier, bitte, Kind“, raunte es und seine langen Finger reckten sich ihr entgegen. „Du wünscht, dass ich fort bin, dann iss nur dieses Ei. Es ist ein Rabenei.“
Und tatsächlich war diese kleine Kugel zwischen seinen Fingerspitzen ein Rabenei. Warum er sowas mit sich herumtrug war mir ein Rätsel, aber Olivia, die mittlerweile alles tun würde, um ihn loszuwerden, griff zu, steckte es in ihren Mund und kaute darauf los. Es knackte und knusperte und ihr Blick verriet, dass es ein rohes Ei gewesen sein musste.
„Gut, gut, dann soll ich deiner Entschlossenheit folgeleisten.“
Herr Rabe erhob sich, schulterte den Beutel und wanderte wieder in Zeitlupe über die Wiese.
„Licht sei Dank, jetzt fühl ich mich gleich wohler“, sagte jemand, der eigentlich ein ganzes Stück weiter unten am Tisch saß, aber scheinbar denselben Terror wie Olivia verspürt hatte. Und tatsächlich konnte man bemerken, wie die Feier erst jetzt in Gang geriet. Alle tranken und tanzten und sangen – nur Olivia konnte den Schrecken nicht abschütteln, weswegen sie frühzeitig im Haus ihrer Eltern verschwand.

Zwei Tage später hatte jeder bereits den Vorfall vergessen. Jeder hatte es abgetan als ein gelungenes, aber übertrieben dargestelltes Monster.
Ich saß am Abendbrottisch und schmierte mir genüsslich Stullen, während meine Mutter den Teekessel über dem Feuer erneut anheizte.
„Dein Vater lässt sich wie immer ein wenig zu viel Zeit“, meckerte sie ins Feuer hinein, als er auch schon durch die Tür kam. Er war bleich wie Kreide und eine Begrüßung sparte er sich, was uns allerdings nicht davon abhielt ihn zu begrüßen. Stille. Er dachte angestrengt über etwas nach und schließlich…
„Wisst ihr… ich weiß nicht so recht, ob ich euch das erzählen soll, aber ich denke es dient eurer Sicherheit und ihr werdet es sowieso irgendwann mitkriegen, also…“
Die Art, wie er sprach – man brauchte kein Hellseher sein, um zu sehen, dass irgendwas vorgefallen war.
„Aber was ist denn Schatz?“, kam meine Mutter besorgt auf ihn zu, rieb ihm die Schultern.
„Der Bürgermeister hat mir gerade erzählt, dass es ihm Leid tut, das dieses Jahr kein Monster zu uns gekommen ist. Er war dort und hat gesehen, dass derjenige, der eigentlich uns Angst machen sollte, krank im Bett lag.“
Wir waren wie gefroren, aber in uns tobte die Angst.
„Und wer war denn Herr Rabe?“, fragte meine Mutter naiv und riss ihre Hände von den Schultern meines Vaters als diese ahnungslos zuckten. Niemand wusste, wer der Vogelmann war und das Dorf reagierte sehr zwiegespalten auf diese Tatsache. Die einen sagten, dass es wahrscheinlich ein anderer Dorfbewohner war, aber weder das konnte bestätigt werden, noch wurde ein solches Kostüm irgendwo gefunden. Ein paar unserer Jäger versuchten seinen Spuren im Wald zu folgen, aber diese führen ständig nur im Kreis.
„Er wandert um unser Dorf, wie eine Raubkatze um ihre Beute!“, begann der erste Mann auf einer Dorfversammlung zu rufen und Panik brach aus. Frauen und Kinder waren nach Anbruch der Dunkelheit nicht mehr rauszulassen, Männer gingen nur in Gruppen. Alle waren angespannt und man schärfte seine Waffen jeden Abend. Sogar mein Vater, der eigentlich von der furchtloseren Sorte war, zog mich beiseite und reichte mir sein altes Klappmesser.
„Hier“, sagte er als ich die Klinge das erste Mal sah, „das sollst du zu deinem Schutz immer bei dir tragen. Aber wehe du setzt es zu anderen Zwecken ein! Nur wenn du nicht mehr weglaufen kannst und kämpfen musst, dann sollst du es ziehen, verstanden?“
Ich nickte ehrfürchtig.

Es waren mittlerweile drei Wochen ins Land gezogen, seitdem Herr Rabe uns in Angst und Schrecken versetzt hatte und die allgemeine Angespanntheit wurde zum Alltag. Man aß, schlief, wanderte, jagte, schnitzte Holz, jedoch immer mit einem Auge auf den Waldrand, der nun Tag und Nacht mit Fackeln abgesteckt war und hell leuchtete. Es war ungefähr zu diesem Zeitpunkt als ich ein paar Schwuuhs über die hügelige Wiese scheuchte und mein Blick auf das Haus von Olivia’s Eltern fiel. Dort stand sie, im Fenster eingerahmt und mit einem Taschentuch. Erst als ich mich mehrmals umgeblickt hatte, verstand ich, dass sie mir damit zuwinkte und es nicht nur ausschüttelte oder jemand anderem ein Signal sendete. Angetrieben von dem Pochen meines Herzens, welches ihr feuerrotes Haar erst für mich hörbar machte, schlich ich den Schwuuhs davon und ging zu ihrem Fenster.
„Komm rein“, befahl sie und deutete flüchtig mit dem Kopf in die Richtung der Tür.
Das war das erste Mal, dass ich das Zimmer eines Mädchens von innen sah und es war magisch. Sie hatte einen kleinen Schreibtisch mit Feder und Tinte, einen Schrank, der halboffen war und aus dem der Ärmel ihres Festtagskleides hervorblickte, und ein Bett, welches trotz der fortgeschrittenen Zeit ungemacht war. Meine Mutter hätte mir bereits auf die Finger geklopft.
„Hallo, du hast nach mir gerufen?“, fragte ich so wenig eingeschüchtert wie möglich.
Stille.
Sie wollte etwas sagen, aber bekam es nicht heraus. Vielleicht hatte das Spielen des starken Mannes vor Herr Rabe wirklich etwas gebracht. Vielleicht würde sie nun ihre Liebe gestehen! Und da gerade niemand zuhause war... Vielleicht würde sie…
„Ich bin verflucht“, platzte es auf einmal aus ihr heraus.
„Wie bitte?“
„Verflucht. Ich glaube dieser abartige Vogelmann, dieses Monster, es hat mich irgendwie mit einem Zauber belegt, den kein Gebet zu den Göttern rückgängig machen konnte. Ich habe alles versucht und nun muss ich es einfach jemandem erzählen.“
Ihre Stimme verriet, dass sie Angst hatte.
„Aber wieso glaubst du das? Bist du abergläubisch und musst nun erst sieben weißen Katzen begegnen bevor du wieder normal leben kannst?“
Ich versuchte ein wenig zu lachen, um die Situation aufzulockern, aber ich stoppte abrupt als ich merkte, dass ich mich über sie lustig machte.
„Nein, tut mir leid. Also warum glaubst du das?“, schob ich noch schnell hinterher bevor sie mich rausschmeißen konnte.
Und dann passierte es. Hier folgte scheinbar ein magischer Moment dem nächsten, denn nicht nur war ich gerade alleine mit ihr in ihrem Zimmer, sondern drehte sie sich auch noch um und griff an den Verschluss ihres Kleides. Mein Herz raste und meine Hände waren so verschwitzt, dass ich Angst hatte sie nun gleich berühren zu müssen. Aber so würde es kommen nicht wahr? Nein. Unter ihrem zarten Nacken, auf der Höhe ihrer Schulterblätter, entblößte sich eine Art Stachel, ein weißer, fast transparenter und spitzer Stachel.
„Was ist das?!“, fragte ich verwirrt und nun ohne jeglichen Gedanken an den Beischlaf.
„Ich weiß es nicht“, sagte sie mit weinerlicher Stimme. „Es kurz nachdem dieses Monstrum bei uns war aufgetaucht. Und es ist nicht allein. Fühl meine Haut.“
Zögerlich streckte ich meine grobe, dreckige Hand nach ihrer gepflegten Porzellanhaut aus und spürte abgesehen von dem Stachel, dass alles erhärtet war. Sie war nicht weich, wie ich es mir immer ausgemalt hatte, sondern hart und genauso rau wie meine Hand nach einem langen Arbeitstag.
„Wie starke Gänsehaut“, murmelte ich gedankenverloren.
„Exakt“, sagte sie, diesmal deutlich am Weinen, was andeutete, dass dies nicht der Normalzustand war. „Du musst mir helfen, bitte. Du bist clever und liest als einziger Junge in diesem Dorf Bücher. Bitte, hilf mir!“
Ich versprach ihr mein Bestes zu geben, aber ich versprach ihr auch mit keinem Erwachsenen darüber zu reden. Sie war es gewohnt immer die schönste zu sein und auf einmal hatte sie einen sehr eigenartigen Makel. Niemand sollte es erfahren.

Die folgenden Wochen waren mit Abstand die merkwürdigsten meines Lebens. Ich las die ganze Zeit, unentwegt, in Büchern über Flüche, Magie, ich suchte nach Beschreibungen von Monstern und was sie mit einem machten, aber keines der Schriftstücke gab mir, was ich suchte. Auch die umliegenden Dörfer verfügten nicht über das nötige Wissen und langsam bekam ich Panik. Denn ich war es, dem sie alles anvertraut hatte und ich war es, der als einziger ihre Verwandlung mitbekam. Tagsüber stellte sie sich krank, verschanzte sich unter vielen Lagen Kleidern und Bettdecken, aber dieses Spiel könnte sie nicht ewig spielen. Und was sie darunter verbarg, nahm immer mehr überhand. Mittlerweile hatte sie überall, am ganzen Körper, permanente Gänsehaut und die Stellen, die zuerst davon betroffen waren, waren nun ein dichtes Meer an Stacheln.
Eines Tages fand ich sie weinend vor dem Spiegel vor und ein Rinnsal an Blut war ihr den Rücken hinunter gelaufen. Ich stürzte zu ihrer Seite doch bevor ich einen Blick auf ihr Gesicht werfen konnte, hielt sie mir eine rote Feder hin. Erst im zweiten Moment sah ich, dass ihre Schreibfeder noch immer neben dem Tintenfässchen lag.
„Was passiert nur mit mir?“, brüllte sie in den Spiegel, und ich sah wie das Schwarze ihrer Augen bereits die Iris verdrängt hatte.
Diese Geschichte nahm mich immer mehr ein und ich drohte unter der Last meiner eigenen Emotionen und der schier unendlichen Ratlosigkeit zusammenzubrechen. An dem Tag, als sie nackt vor dem Spiegel weinte, sagte ich ihr, dass ich eine Weile weg sein würde, um in eine Stadt aufzubrechen, die eine richtige Bibliothek zu bieten hatte, wo ich sicher ein Heilmittel finden würde. Ein Teil von mir glaubt, dass sie die Lüge gehört hatte, aber sie verstand, dass ich etwas Ruhe brauchte.

Ab und an besuchten Karawanen von Händlern unsere abschüssig gelegenen Dörfer, um uns teuren Krimskrams anzudrehen, den sie in der Stadt nicht losgeworden waren. Mit lautem Gebimmel machten sie sich bemerkbar und so versammelten wir uns wie die Dorftrottel die wir waren um deren Wagen und kauften, kauften, kauften. Alltägliche Sachen, wie Lebensmittel oder Gewürze oder auch Arbeitsgeräte wurden zu einem Festpreis herausgegeben, während „besondere Gegenstände“ immer auktioniert wurden. Dazu stieg der lauteste der Scharlatane auf den höchsten Karren und brüllte über die Mengen hinweg wie toll die Wünschelrute XY doch sei. Ich stand meistens abseits, an eine Hauswand gelehnt, und fragte mich, wie Leute ihr hartverdientes Geld dafür aus dem Fenster schmeißen konnten. Doch dann hob er ein purpurfarben gebundenes Buch in die Höhe.
„Seht her! Seht her! Hier habe ich die spezielle Ausgabe eines alten Buches über die Voodooflüche der wilden Amazonen! Wer bietet etwas?“
Und ich kaufte sofort. Als hätten meine Dorftrottelgene schon ewig darauf gewartet auch mal Geld für Schwachsinn auszugeben, verprasste ich vor den Augen der anderen Idioten das Geld, welches ich eigentlich für meine Hochzeit angespart hatte. Der Mann, der zuvor die Wünschelrute gekauft hatte, lehnte sich zu mir herunter und sagte: „Na, das war mal ein dummer Kauf, nicht wahr?“ Und alle lachten.
Sofort als ich zuhause war, fiel ich über dieses Buch her. Ich wuselte mich durch die Beschreibungen von Tränken mit Kräutern, deren Namen ich nie gehört hatte und irgendwelcher Singsang-Magie hin zu einem kleinen Kapitel am Ende, wo es darum ging den Seelenfänger fernzuhalten. Nach alter Amazonentradition irgendeines unaussprechlichen Stammes waren Raben die Träger der verstorbenen Seelen, und immer wenn viele Leute starben, dann erwachte der Seelenfänger, der selbst wie ein Vogel daherkam und auf der Suche nach neuen Raben war, damit die Toten sicher in ihr Reich gebracht werden konnten. Ihm mit Gewalt zu begegnen war ein Fehler, denn genauso wie seine gefiederten Freunde ließ er seine Opfer dann ohne Augen blind im Wald zurück, wo sie meist verhungerten oder eine Klippe hinunterstürzten. Man musste ihn schlichtweg dulden, dieses unsterbliche Wesen. Aber das wichtigste war – so stand es in diesem Buch geschrieben – dass man auf keinen Fall eines seiner Geschenke annahm, egal, wie dieses Geschenk auch aussah. Manchmal brachte er Schmuck aus Rabenfedern, manchmal auch ein Rabenei.
Ein Rabenei...
Ich war schweißgebadet als ich bei Olivia’s Familie ankam und ihr Vater wollte mich erst nicht ins Haus lassen, weil es doch schon so spät war und seine Tochter sehr krank schien, aber es gab keine Zeit zu verlieren. Ich zückte das Klappmesser von meinem Vater und schlug ein paar Mal wild durch die Luft. Ihr Vater wich zurück, stolperte fast vor Schreck und während ich ihm immer wieder sagte, dass es verdammt nochmal dringlich war und mir aber all dies hier wirklich leid tat, holte die Mutter bereits das Familienwappen samt Schwert von der Wand. Ihnen fiel nicht auf, dass ich mich nun so positioniert hatte, dass ich einfach rückwärts in Olivia’s Zimmer huschten konnte, also tat ich dies ohne Umschweife und verbarrikadierte die Tür. Das Zimmer war leer und das Licht einer Kerze flackerte wild vor dem offenen Fenster. Auf dem Fensterbrett hockte ein feuerroter Rabe, krächzte einmal kurz, als wollte er danke sagen und flog davon. Das war das letzte Mal, dass ich Olivia sah.
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Re: Schreibwettbewerb Monster Mash

Beitrag von Das Große Licht am Di Nov 01, 2016 1:21 pm

Liebe Schreiberlinge,

damit endet der Monster Mash für dieses Jahr!
Danke, Xorastra und Lo'Ren für Eure schaurigen Einsendungen. Schade, dass es nicht mehr geworden sind, aber vielleicht tut das unseren Gemütern auch ganz gut. Smile

Das heißt, dass in Kürze die Abstimmung eröffnet wird!

liebe Grüße
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