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Carnak

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Carnak

Beitrag von Carnak am Fr Nov 04, 2016 2:21 am



Infos zum Schreiberling

Alter des Schreiberlings: 8-88
Hauptcharakter: Carnak
Nebencharakter(e): -N/A-


Charakter - Grundlagen

Name: Carnak
Rasse: Wildländer - Tiermensch (Wollmammut)
Alter: ~34 Jahre
Geschlecht: Männlich
Zugehörigkeit: Zwielicht


Erscheinung
Größe: 3,7 Meter
Aussehen: Carnaks Aussehen wird in erster Linie durch seine gewaltige Statur diktiert und führt auch gerade deshalb dazu dass er oft sofort im Mittelpunkt der allgemeinen Aufmerksamkeit steht. Mit seinen beinahe vier Metern Höhe, die vielen Fellschichten die Ihn bedecken mal nicht mitgezählt, wirkt er oftmals wie der Fels in der Brandung der Geschehnisse. Unter der tief ins Gesicht gezogenen Kaputze verbirgt sich das grimmige Gesicht eines Wildländers der weitaus älter aussieht als er eigentlich ist. Hautfalten und -rillen überziehen sein Gesicht und verleihen Ihm das Antlitz eines Mannes von fast doppeltem Alter. Nur aus nächster Nähe ist erkennbar, dass diese Falten unnatürlichem Ursprungs sind. Besonders auf der Nase sind diese Hautfalten stark erkennbar. Wenn man sich sein Gesicht jedoch genauer betrachtet drängen sich zuallererst die beiden abgetrennten Hauer in den Vordergrund.
Da Carnak sich meist mit der Kapuze weit vor dem Gesicht und dazu auch noch leicht vornüber gebeugt bewegt, neigen seine langen Haare dazu die ehemaligen Stoßzähne vor nicht allzu neugierigen Blicken zu verbergen. Die braun-grauen Strähnen sind mit Tierfett eingerieben und bieten somit selber schon einen guten Schutz vor anderen Wesen die diesen Geruch nicht gewöhnt sind. Wenn man Carnak dann mal tatsächlich ins Gesicht sehen kann wird man dort zwei dunkle bernsteinfarbene Iriden finden die für gewöhnlich grimmig und leicht desinteressiert hinter den vielen Hindernissen seines Gesichtes hervorblicken.

Aus der Entfernung gesehen wirkt der Wildländer nicht viel zulänglicher als aus der Nähe. Das Fell eines großen Höhlenbären bedeckt seine massigen Schultern und hängt ihm tief in den Rücken, was Ihn besonders in der Nacht aussehen lässt als ob Ihm Schatten folgen würden. Die pure Dichte dieses Fells gleicht auch seine für gewöhnlich leicht gebückte Körperhaltung aus und lässt Ihn gleichzeitig mehr wie ein wildes Tier wirken als wie einen Menschen (was im Angesicht der Tatsachen auch nicht weit weg von der Wahrheit ist). Als Ausgleich nutzt er einen gewaltigen Speer der teils aus gehärtetem Holz und teils aus dem Knochen eines Mammuts gefertigt ist. Mit diesem stützt er sich meist ab wenn er unterwegs ist, gelegentlich hängt er ihn sich auch auf den Rücken.
Unter seiner Kleidung verbirgt sich ein Körper der, wie man es auch nicht anders erwarten könnte, mit der nötigen Muskulatur ausgestattet ist um seine gewaltige Statur zu tragen. Arme wie junge Baumstämme und Beine in dessen Umpfang so manch ein schlankerer Mensch bequem stehen könnte leihen dem Wildländer die nötige Kraft um sein volles Gewicht vorran zu tragen und im Notfall auch zu verteidigen.

Ein weiteres Detail das schnell ins Auge fällt ist sein stets sichtbarer Atem. Wann immer der Hüne ausatmet scheint sein Atem als deutlich sichtbare Dampfwolke in die Luft zu steigen. Auch sonst scheint sich gerne mal Schnee in die vielen Schichten seines Fells zu verirren oder Raureif auf glatte Oberflächen in seiner Nähe zu bilden. Carnak selber ist schon so sehr daran gewöhnt, dass er sich davon nicht im Geringsten aus der Ruhe bringen lässt. Überhaupt überraschen Ihn nach Außen hin nurnoch wenige Ereignisse. Der große Wandersmann ist, wie sein Seelentier das Mammut es schon vermuten lässt, außerst geduldig und bisweilen gar apathisch gegenüber allem was sein eigentliches Ziel nicht unterstützt. Man merkt dies sowohl in seiner generellen Art als auch besonders in seinem Gang. Seine Schritte sind langsam und bedacht aber auch unaufhaltsam und er bewegt sein Körpergewicht mit der Übung eines Jägers der in den verschneiten Regionen weit über Winterfell aufgewachsen ist und daran gewöhnt ist dass unter der dicken Schneedecke jederzeit eine tückische Felsspalte oder dünne Eisschicht lauern könnte.

Aussehen (Unlichtgestalt): Carnaks Unlichtgestalt ähnelt in vielerlei Hinsicht dem Aussehen eines regulären Mammuts. Die einzigen Unterschiede hierbei sind einmal die gesteigerte Größe denn er wächst auf gigantische 5,2 Meter an und das zweite Paar Stoßzähne dass aus seinem mammutgleichen Gesicht, genauergesagt aus seinem Unterkiefer, sprießt und den, in dieser Form vollständigen, Oberkieferstoßzähnen in jedem Sinne gleich ist. Dazu kommt noch die Tatsache, dass er auch in dieser Form auf zwei Beinen gehen kann, auch wenn sein Gewicht Ihn häufiger auf alle Viere runterzieht und seine verwandelten Hände und Füße, deren Finger und Zehen mit einer hornartigen Schicht überzogen sind und fertig ist eine Bestie der man für gewöhnlich nicht ohne das Unterstützungsfeuer von ein oder zwei Ballisten begegnen will.

Kleidung: Abseits von der übernormeln Größe unterscheidet sich Carnaks Kleidung beinahe garnicht von der eines jeden anderen Wildländers. Pelze und Leder dominieren bei der Wahl der Kleidungsstücke und was nicht von den Haaren eines einzelnen Tieres verdeckt werden kann wird mit einem Flickenteppich aus Fellstücken bedeckt. Das größte Fell ist dabei das eines schwarzen Höhlenbären das Carnak sich über die Schultern geworfen hat und das seinen Rücken verdeckt.



Persönlichkeit
Charakter: In Carnaks Persönlichkeit dominiert der Drang nach Zielstrebigkeit und Ehrlichkeit. Alles was er tut dient einem Zweck und jeder Zweck dient, ganz getreu den Stufen einer Pyramide, dem übergeordneten Ziel - ohne Schleichwege. Um sich stets seinem Weg bewusst zu sein verlässt sich Carnak stets auf Schwüre, legt er erstmal einen Schwur ab gibt es nichts was den hünenhaften Wildländer vom eventuellen Erfüllen des Selbigen abhalten wird. Dabei nimmt er die Worte anderer Personen in seinem Umfeld genauso ernst und wird deren Schwüre und Versprechen stets auch als solche sehen, selbst wenn sie im Spaß geäußert werden. Und da er ein relativ gutes Gedächtnis hat, wird er sich auch jede Äußerung merken, die in seiner Gegenwart gesprochen wird. Überhaupt neigt er dazu jedes gesprochene Wort für bare Münze zu nehmen, sofern es halbwegs logisch erscheint und sein Gegenüber sich nicht bereits als offensichtlicher Lügner entpuppt hat. Sollte er jedoch herausfinden, dass er belogen oder hintergangen wurde kann man sich seinem Zorn sicher sein. Anders als bei vielen anderen Wildländer'n ist ein Wutausbruch seiner Seits nicht mit einem heiß lodernden Feuer zu vergleichen als viel mehr mit einem eiskalten Gletscher der sich unbeugsam auf sein Opfer zu schiebt. Er wird weder brüllen noch toben und stattdessen eher seine Enttäuschung zeigen und mit stummer Entschlossenheit agieren.
Auf Grund der Tatsache, dass er viel Zeit abseits von Zivilisation verbracht hat sowie dem Leben dass er in den eisigen Wüsten des Nordens verbracht hat fühlt sich der Tiermensch auch nicht wirklich an soziale Regeln gebunden. In seinen Augen sind Gesetze und Verbote etwas was lediglich für schwache und feige Wesen erschaffen wurde, um sie vor Stärkeren zu schützen, wenn sie dies nicht selber können. Dadurch landet er gelegentlich in höchst unangenehmen Situationen die sich nur durch Gewalt oder schnelles Eingreifen von Außerhalb des Konfliktes lösen lassen.
Niemals jedoch würde er sich oder sein Weltbild für schuldig halten.
In dem unwahrscheinlichen Fall, dass man es schafft sich seinen Respekt zu verdienen, so ist Carnak ein äußerst loyaler Begleiter. Gerade durch seine Vorliebe für Direktheit hat man in Ihm einen ehrlichen und aktiven Mitstreiter der seine eigenen Bedürfnisse stets hinter die seiner Begleiter stellen würde. Dennoch ist es auch in diesem Stadium fast unmöglich zu ihm eine mehr als oberflächliche Beziehung aufzubauen. Carnak ist sich seiner eigenen Gefahr durchaus bewusst und hat dadurch undurchdringliche Mauern in seinem Inneren aufgebaut die jede Person kalt vor der Tür stehen lassen.
Bekanntschaften oder loose Freundschaften sind hierdurch praktisch undenkbar und sind lediglich ein Mittel zum Zweck, und werden auch entsprechend behandelt. Carnak kann und wird helfende Hände annehmen wenn er es für absolut nötig erachtet, wird sie allerdings auch genauso einfach wieder fallen lassen sobald sie Ihren Nutzen verloren haben oder weniger Nutzen als Probleme mit sich führen.
Ein weiterer Punkt in seinem Charakter ist sein fast schon fanatischer Trieb dannach andere Tiermenschen zu erjagen. Für Ihn sind sie nicht mehr als die creme de la creme aller Beutetiere und nochdazu für seine Erkrankung und somit all seine Verluste schuldig. Jeder Tiermensch der sich Ihm vor die Augen traut wird vernichtet, Nutzen hin oder her; und sollte er feststellen, dass sich in seinem Umfeld Tiermensch-Sympathisanten befinden so wird er mit diesen nicht weniger direkt umgehen.
Auf die meisten Mitmenschen wirkt er also nicht ohne Grund bedrohlich und abweisend; und nimmt man die permanente Kälte die Ihm auf Schritt und Tritt zu folgen scheint hinzu so ist es kein Wunder, dass zwischen Ihm und seiner Umwelt oftmals eine gewisse Spannung zu fühlen ist.
Vorlieben:

  • + Einsamkeit
  • + Ehrlichkeit
  • + Das Jagen
  • + Eine gute Mahlzeit
  • + Feiglinge beseitigen

Abneigungen:

  • - Magier und Priester
  • - Tiermenschen
  • - Unehrlichkeit
  • - Kälte
  • - Unnötiges Gerede

Religion:
So wie die meisten anderen Wildländer auch, glaubt Carnak in erster Linie an den Wolkenriesen Yuarkhnim und seinen bodenständigeren Bruder Bna. Durch seine Vergangenheit, insbesondere die frühesten Ereignisse, ist er allerdings davon überzeugt, dass der aasfressende Bruder von Yuarkhnim ihn verflucht hat und seine Schergen über Crepererum verteilt hat. Deshalb sieht er es als seine Aufgabe an sämtliche Tiermenschen zu jagen und zu erlegen um sich seinen Eintritt zur wilden Jagd des Wolkenriesen zu verdienen.


Fähigkeiten
Beruf: Jäger
Sprachen: brüchiges Nohrt und brüchiges Arcum
Lesen/Schreiben: Weder noch
erlernte Fähigkeiten: Carnak hat sich in seinem vergangenen Leben in erster Linie den Künsten des Überlebens gewidmet. Dementsprechend ist er äußerst geschickt in der Nutzung seines Speeres, verlässt sich hierbei aber mehr auf praktische Bewegungen als auf akrobatischen Schnickschnack oder ähnliches (gemeint sind irgendwelche unnötigen Wirbelbewegungen o.ä) Diesen kann er äußerst präzise werfen, dank seiner enormen Stärke auch auf außerst hohe Distanzen. Da er Jahre lang Beute im eisigen Norden der wilden Lande verfolgt hat ist er selbstverständlich daran gewöhnt Spuren auf dem flüchtigen Schneeboden ausfindig zu machen, sowie Gerüchen zu folgen. Dass das Selbe auf Untergrund mit mehr Vegetation als dem gelegentlichen halbtoten Baum oder Strauch um einiges einfacher wird erklärt sich hierbei wohl von selber. Zusätzlich war er durch die lange Zeit alleine förmlich gezwungen sich diverse Kenntnisse anzueignen die weniger direkt mit der Jagd zusammenhängen und vielmehr dem persönlichen Überleben in der Kälte dienen. Diese sind zwar weniger tief ausgebildet wie bei jemandem der selbige Tätigkeiten gezielt gelernt hat, dafür aber umso praktischer veranlagt. Dazu gehört vor allem das Wissen um Leder- und Fellverarbeitung um sich Kleidung, Taschen oder Bandagen herzustellen, die Zubereitung von Fleisch sowie das notdürftige Einlegen und Lagern selbigens und die Herstellung und Wartung von Fallen und Waffen.
Eigenschaften/Gaben: Als Tiermensch ist er in der Lage sich in seine Tiergestalt zu verwandeln (ein gewöhnliches Wollmammut) sowie gezwungen bei jeder Unlichtnacht seine Unlichtgestalt anzunehmen. Darüber hinaus ist er mit einem geringen Manapool geboren worden, der Ihm unter gewöhnlicheren Umständen eine Laufbahn als Schmane ermöglicht hätte.

körperliche/geistige Stärken: Die offensichtlichste Stärke von Carnak ist... Stärke. Seine hünenhafter Körperbau und die damit verbunden Muskeln erlauben es Ihm selbst für Wildländer schwere Lasten mit relativer Einfachheit zu stemmen. Im Tandem dazu wird er von einem überaus starken Willen getrieben der in seiner Beschaffenheit einer Lawine ähnelt, einfach aber schwer zu stoppen wenn er einmal in Bewegung geraten ist.
Carnak hat auch weniger offensichtliche Stärken, zu denen ohne Zweifel sein Gedächtnis gehört. Dieses ist in erster Linie nötig um sich die zahlreichen Schwüre in Erinnerung zu halten die er äußert, hilft Ihm allerdings auch sich seiner Vergangenheit zu erinnern. Sein Körper ist zudem von außerordentlicher Zähigkeit was durchaus hilfreich ist wenn man alleine im kalten Norden überleben will.
körperliche/geistige Schwächen: Wie es mit einem Körper wie Carnaks auch kein Wunder ist, ist er nicht gerade der Schnellste oder Wenigste. Er kann zwar eine gewisse Geschwindigkeit aufbringen, allerdings gelingt Ihm dies natürlich nur wenn er eine gewisse Strecke hat auf der er Anlauf nehmen kann. Im Großen und Ganzen, und besonders in engen Räumen, ist es für Ihn geradezu eine Pein sich auch nur zu drehen ohne etwas umzuwerfen oder zu zertrümmern. Wegen seiner Vergangenheit ist er außerdem selbst für einen Wildländer äußerst wildfremd. Bis vor Kurzem hörte die Welt noch gefühlt hinter den äußersten Dörfen am Rande der wilden Länder auf. Auch wenn er sich vieles gut merken kann ist tatsächliches "lernen" von neuem Wissen daher sehr schwer für Ihn. Das bedeutet indirekt auch, dass es Ihm schwer fällt sich in künstlichen Umgebungen wie Dörfern oder gar Städten zurechtzufinden. Da es im hohen Norden auch nicht besonders viele (fließende) Flüsse oder Seen gibt kann er auch nicht schwimmen und würde alleine schon aufgrund seines hohen Gewichtes vermutlich direkt auf den Grund eines jeden Gewässers sinken.



Magie
Art des Magiepols: Mit seiner Verwandlung in einen Tiermenschen ist auch eine gewisse Verschiebung seiner magischen Tendenzen gekommen. So ist Carnak zumindest theoretisch nicht mehr an die zauberischen Fähigkeiten eines Schamanen gebunden sondern hat auch Zugriff auf Eismagie. Dieser Zugriff äußerst sich allerdings mangels tatsächlicher Ausbildung oder Schulung lediglich passiv und wird höchstens gelegentlich durch emotionale Höhepunkte geleitet.
Zur Nutzung seiner schamanistischen Fähigkeiten hat Carnak zwar eine Einweisung bekommen, dennoch fehlt Ihm, gerade dort noch einiges an Wissen.
Zauberliste:

  • Kälteumhang: Die offensichtlichste Wirkung seiner Magie äußert sich in einer permanenten Zone der Kälte die Carnak umgibt. Dieser Zauber kühlt nicht nur die Luft direkt um Carnak sondern auch in gewissem Umfang alles was er anfasst sowie Ihn selber! Dadurch hinterlässt er schnell Abdrücke in Form einer dünnen Raureifschicht überall dort wo seine Hände in Berührung mit Materie kommen, atmet kontinuirlich Dampfwolken aus und kleidet sich selbst in wärmerem Wetter in dicke Pelze und gefettetes Leder. In einer aktiveren Funktion wirkt dieser Zauberspruch ironischerweise Kälte von Außen vor, sodass Carnak die Kälte seiner Heimat nur bedingt kälter vorkommt als die Regionen am Rande der wilden Länder.

    Da dieser Spruch permanent wirkt, nutzt er auch konstant fast die gesamten Manareserven von Carnak.

  • Traumwanderung: Der einzige "Spruch" aus dem Bereich des Schamanismus den Carnak derzeit beherrscht. Zur Initiierung wird die Haut der Schlummerkappe mit Knochenpulver vermischt und von Carnak aufgenommen. Dadurch versinkt der Schamane-in-Ausbildung bald in einen tiefen meditativen Schlaf in welchem er in der Traumwelt seiner Ahnen wandeln kann. So kann er in Kontakt treten zu anderen Schmanen die in der Traumwelt weilen und Rat holen oder Botschaften austauschen. Da die Traumwelt im eigentlichen Sinne nicht real ist, nimmt der Anwender dort eine Gestalt nach eigenem Belieben an und es gibt auch sonst keine festen Regeln was Fortbewegung und Kommunikation angeht.

    Da dieser "Zauber" eigentlich eher in den Bereich der Alchemie fällt verbraucht er so gut wie kein Mana und hat höchstens bei langem Aufrechthalten einen geringen Verbrauch.




Hintergrund
Stand: Ledig
Familie: Imruk Eishaar war der Schamane des kleinen Stammes in den Carnak geboren wurde. Geboren wurde er eigentlich in Küstennähe, doch eine Ihm von seinem Seelentier aufgetragene Seelenwanderung führte Imruk in den hohen Norden wo er Carnaks Mutter kennenlernte. Wie die anderen Mitglieder seines Stammes wurde auch er bei Carnaks Angriff getötet.
Carnaks Mutter, Lydvia Sturmrabe, war eine harte aber auch herzliche Frau. Alles in Ihrem Leben hatte einen Platz und einen Sinn und musste diesen auch erfüllen. Einst eine der begehrenswertesten Frauen des Stammes, was nicht nur an Ihrer bemerkenswerten Größe von 2,40 Metern zu verdankten war sondern auch Ihrem langen schwarzen Haar, hat sie sich in Ihrer Jugend für den Fremden, Imruk, entschieden anstelle den Sohn des Stammesführers. Auch sie wurde bei Carnaks Angriff tödlich verletzt.
Herkunft/Geburtsort: Irgendwo in der Nähe des Frostbakenwaldes.
Wohnort: Die eisigen Wüsten der wilden Lande.
Besitz: Carnaks Besitz ist relativ gering gehalten und beschränkt sich auf das Notwendigste. Immer bei sich trägt er seinen treuen Speer dem er den Namen Lyd gegeben hat, eine fast 4m lange Waffe von der Dicke eines jungen Baumes. Die Spitze ist aus einem Stück Mammutknochen geschnitzt und in sich fast schon einen halben Meter lang. Das Holz selber ist geschwärzt und äußerst robust.
Neben seiner Kleidung, die sich aus zahlreichen Fellen zusammengehalten durch Lederstücke zusammenzusetzen scheint, hat er noch eine Vielfalt von kleineren und größeren Taschen in denen sich wichtige Objekte wie Feuerstein und Zunder, Wetzsteine, kleinere Steinwerkzeuge, Knochennadel und Faden sowie Tierfett befinden. An seiner Seite hängt noch ein Mörser der aus dem Oberschenkelknochen eines Bären gefertigt zu sein scheint und etwa die Größe eines Schlagstockes hat.
Gefährten: -N/A-

Geschichte:  

Carnaks Leben began wie das einer jeden anderen Person mit der Geburt. In einer windstillen Nacht und unter den wachsamen Augen seines Vaters Imruk und der anderen Dorfbewohnern kam der junge Wildländer auf die Welt. Bereits als Neugeborener war er größer und schwerer als andere Kinder, sehr zu Freuden seiner Eltern, und in seinen Augen schimmerte eine Verschmitztheit und Cleverness die ihm einen raschen Aufstieg in der Gesellschaft der Wildländer versprach.

In den folgenden Jahren wurde Carnak zusehends von seinem Vater darauf vorbereitet seinen Platz als Schamane des Dorfes anzunehmen, zumeist in Form von Geschichten oder durch spielerische Aufgaben. Je älter er wurde, desto mehr ähnelte der junge Wildländer seinem Vater und Hand in Hand mit dem Voranschreiten der Zeit wuchs auch sein Körper zunehmends in die Höhe sodass Carnak schnell der Liebling der Dorfgemeinschaft wurde. So ist es nicht verwunderlich, dass er schnell die Aufmerksamkeit des Stammesführers erhielt, ein pragmatischer Mann mit dem Namen Assur. Obwohl es eigentlich allgemein bekannt war, dass er bei seinem Vater in die Lehre ging und in der Kunst des Schamanismus ausgebildet wurde, nahm Assur den jungen Carnak häufig zu sich in seine Hütte um ihm, in ähnlicher Manier wie Imruk, dieses oder jenes Detail seines Handwerks zu zeigen.
Es war in eben so einem Moment, dass Carnak das erste Mal auf Ylvia traf. Die Tochter von Assur brachte ihrem Vater und Carnak etwas Brot und Milch und verschwand ebenso schnell wie sie gekommen blieb aus dem Raum, nicht jedoch ohne einen bleibenden Eindruck bei Carnak zu hinterlassen.

In seinem sechsten Lebensjahr nahm Imruk Carnak bei Seite um sein Seelentier zu ergründen. In einem mehrtägigen Ritual, das in Imruk's Hütte stattfand, befragte der Schamane die Geister und den Wolkenriesen Yuarkhnim nach einem Hinweis auf Carnaks Seelentier wobei Vater wie Sohn viel Zeit in rituellen Tänzen und Meditation verbrachten, bis Imruk schließlich am dritten Abend das erste Bild erschien. Ein gewaltiges Biest, von oben bis unten mit Fell behangen und ausgerüstet mit mannslangen Hauern, dessen Schritte die Erde zum Beben bringen; ein Mammut.
Das Ergebnis erfreute Imruk aufs Äußerste und besiegelte seinen Glauben daran, dass Carnak ihn eines Tages erfolgreich als Schamanen ablösen würde.  Als am nächsten Morgen unter den älteren Kindern die Seelentiere ausgetauscht wurden zeigte sich bald, dass Carnak mit seinem Leittier in einer ganz anderen Liga spielte als die anderen Kinder und in Verbindung mit seiner außergewöhnlichen Größe übernahm er rasch die Führung unter den Nachwuchs der Wildländer. Schon bald kannte jedes Sippenmitglied die kleine Truppe an aufwachsenden Jungen und Mädchen die in ihrer Freizeit um das Dorf zogen und spielerische Jagden auf Schneehasen und Eishühner durchführten. Carnak versuchte sich stets hervorzutun, besonders wenn Ylvia anwesend oder generell in der Nähe war.
Im Laufe der Zeit geschah jedoch, was einem jeden aufwachsenden Jugendlichen in seiner Position drohte; Carnak gewöhnte sich an seine Rolle als Anführer und an die Privilegien die damit einhergingen und zog die Gegenwart von Assur - und seiner Tochter Ylvia - bald schon der seines eigenen Vaters und den Lehren des Schamanismus vor. Seine "Rebellion" brachte ihm viel Zuneigung von Assur ein, reizte allerdings auch sein Verhältnis zu seinem Vater und seiner Mutter.

Jahre kamen und gingen und ein Winter nach dem anderen zog über das Land, während Carnak immer mehr Abstand zu seinem Vater gewann und seine Zeit immer mehr und intensiver mit Assur verbrachte. Niemand zeigte sich überrascht, als Carnak in seinem sechzehnten Jahr um Ylvia's Begleitung auf den Rest seines Lebens bat. Mit dem Segen von Assur und der Aussicht auf die Position des Sippenoberhaupts schien der Zusammenkunft bis auf das verbleibende Jahr nichts mehr im Wege zu stehen. An diesem Abend nahm sich Carnak mit seinen engsten Gefährten und Kindheitsfreunden zusammen und beriet sich. Sein Ziel war es, Ylvia mit einem besonderen Geschenk für immer für sich zu gewinnen und als Anwärter auf den Titel des Sittenoberhaupts waren seine Maßstäbe verständlicherweise hoch angesetzt. Im Laufe der Unterhaltung beschloss Carnak seine schamanistischen Fähigkeiten zu seinem Vorteil zu nutzen.
In einer Traumwanderung nahm der junge Wildländer daher Kontakt auf zu anderen Schamanen in den wilden Landen und holte sich Rat und Informationen ein. So erfuhr er schließlich von einem weißen Mammut, welches im hohen Norden gesichtet wurde. In Gedanken an sein Seelentier entschied sich Carnak für eine außergewöhnliche Reise und eine noch außergewöhnlichere Jagd.
Bereits am nächsten Tag hatte er seine Sachen gepackt, seine Gefährten gesammelt und seinen Entschluss gefasst und gemeinsam brachen die jungen Männer auf.

Ihr Weg führte Carnak und seine Begleiter weit hoch in die kältesten Regionen der wilden Länder, wo das Eis wie Wasser unaufhaltsam durch das Land fließt und das Heulen des Windes ein stetiger Begleiter ist. Angetrieben von dem Ziel sich gegenüber Ylvia und den restlichen Dorfbewohnern zu beweisen zwang Carnak sich und seine Freunde immer tiefer in die weiße Wüste. Es vergingen Tage um Tage bis sich die Gruppe schließlich an den Füßen der ersten Berge wiederfand, die Beine bis zu den Knien im Schnee und die Vorräte zusehends schwindend. Dies war der Punkt an dem die anderen Jünglinge langsam anfinge Carnaks Führung in Frage zu stellen. Nur mit viel Überredungskunst und einem nicht gerade geringen Teil an körperlicher Gewalt konnte Carnak seine Position verteidigen und die anderen zwingen Ihm weiter zu folgen.
Doch auch seine harten Drohungen verloren ihre Kraft als der Erste seiner Begleiter der Kälte und Anstrengung erlag. Der regungslose Körper hinterließ einen tiefen Eindruck im Schnee wie auch in den anderen Mitreisenden und es verging keine Stunde bis der Wille der anderen Männer gebrochen war. Alle bis auf Carnak beschlossen die Jagd für fehlgeschlagen zu erklären und den langen Weg zurück ins Dorf anzutreten. Ausgestattet mit nichts mehr als seinen eisernen Reserven löste sich der junge Wildländer unter verständnislosen Blicken von seinen Kameraden und verschwand bald schon hinter einer Wand aus Weiß.

Carnaks Weg führte durch gefrorene Täler und in die Tiefen der Berge, angetrieben vom Willen eines Besessenen mit dem Wissen das eine Umkehr jetzt so oder so nicht mehr möglich war. Seine letzten Vorräte waren bereits vor Tagen aufgebraucht worden und seit seinem Aufbruch hatte Carnak bereits merklich an Gewicht verloren als er plötzlich, geschwächt und leicht fiebrig, über einen großes Objekt, welches unter der Schneedecke verboren lag, stolperte und stürzte. Sein Fall trug ihn vorwärts in einen Haufen trockener Äste die unter seinem Gewicht laut brachen. Es dauerte ein paar Momente bis Carnaks Augen sich an die fremde Umgebung gewöhnt hatten und er erkannte, dass die Äste, die seinen Fall gebremst hatten, in Wahrheit Knochen waren. Ein Blick auf seine Umgebung zeigte dem Wildländer, dass sich überall um Ihn herum noch weitere Knochen befanden; zwischen Ihnen gewaltige Schädel, deren leere Augenhöhlen ihn vorwurfsvoll anzustarren schienen. Bevor er sich die Kulisse jedoch genauer anschauen konnte ertönte ein lautes Brüllen, dass die Hauer und Rippenknochen um Ihn herum zum vibrieren brachte.
In einem Anfall von Panik zwang sich Carnak wieder auf die Beine und presste seinen Rücken eng an einen der großen Schädel in seiner Nähe. Der hohle Knochen schien die Vibration des lauten Schrei's gefangen zu haben und vibrierte rythmisch. Plötzlich schien der Schnee vor Carnaks Augen lebendig zu werden und in einer Lawine aus Gewalt und blinder Wut krachte ein weißes Ungetüm durch die mannshohe Mauer aus Rippenknochen vor sich. Mit angstgeweiteten Augen beobachtete der Jäger wie seine Beute die rot-leuchtenden Augen über den Mammutfriedhof wandern ließ bis sich schließlich ihre Blicke kreuzten.
Für einen kurzen Moment schien der Wind den Atem anzuhalten und selbst die Schneeflocken hielten gebannt in der Luft inne. Dann setzte sich die Bestie geräuschlos in Bewegung.  Knochen zerbarsten zu Pulver unter den mächtigen Füßen des weißen Mammuts und Carnak konnte sich kaum auf den Beinen halten als der Boden im Takt zu beben begann. Nur mit Mühe gelang ihm ein Sprung zur Seite und wäre er in diesem Moment nicht auf einem Haufen loser Knochen ausgerutscht wäre er wahrscheinlich unter die baumstammartigen Beine des Mammuts geraten. Das Ungetüm nicht aus den Augen lassend began Carnak um das Tier herum zu kreisen. Mehr als nur einmal musste er sich dabei mit schnellen Sprungen hinter säulenartige Knochen in Rettung bringen wenn sein Gegner einen Angriff unternahm. Doch durch die Entbehrungen der letzten Zeit geschwächt fand auch Carnak's Kraft schnell ein Ende und einige Momente später spürte er, wie sich einer der mannslangen Stoßzähne in seine Seite bohrte. Das warme Gefühl von frischem Blut benetzte seine Seite und noch während er verwirrt mit den Händen nach der Wunde tastete wurde er von dem weißen Behemoth mit einem vehementen Kopfschütteln in die Luft geworfen.
Der Aufprall trieb ihm die Luft aus den Lungen. Den Speer in den Boden rammend zwang sich der Wildländer wieder auf die Beine, während ihm die roten Augen seiner Beute wie glühende Kohle entgegen strahlten. Unsicher warf er einen kurzen Blick hinter sich. Der Kampf hatte ihn und seinen Wiedersacher an den Rand des Berges geführt und dort wo der gefrorene Boden hinter ihm endete stürzte sich der Wind heulend in die Tiefe. In diesem Moment stürmte das Biest vorwärts und Carnak blieb nichts anderes übrig als sich zu Boden fallen zu lassen. Der Geruch von ranzigem Haar füllte Carnaks Nase und mit einem Mal schien die Welt selber zum Rythmus der Schritte zu schreien. Erst als er bereits die Schwerkraft an sich ziehen spürte erkannte er, dass das Geräusch nicht vom Brüllen  der Welt kam sondern vom Brechen des Eises unter ihm. Seine Hände schlossen sich fast schon ohne sein Zutun um den Griff seines Speeres noch während der ohrenbetäubende Schrei hinter ihm sich in den tiefen Schluchten des Gebirges verlor. Carnak spürte nicht mehr wie seine Augen sich schlossen und er dem Schlaf der Erschöpfung erlag.

Im Traum erschien ihm sein Vater, der seinem verloren geglaubtem Sohn voller Besorgnis erzählte, dass er in einer Vision seinen Untergang in der Konfrontation mit einem weißen Dämon gesehen hat. In seinem Stolz belächelte Carnak im Traum seinen Vater und erzählte ihm von seinem Sieg bevor er im nächsten Moment die spirituelle Verbindung brach und sich zum Aufwachen zwang.
Nur mit Mühe schaffte Carnak es seine Augen nach der Traumbegegnung zu öffnen und im ersten Moment wusste er nicht, ob er tatsächlich wach war oder immernoch schlief.  Sein Körper schien merkwürdig taub zu sein und dennoch konnte Carnak die Hitzewellen spüren, die von der Verletzung an seiner Seite ausgingen. Ungläubig tastete er an seiner Seite entlang, nur um festzustellen, dass das Blut in der Kälte eingefroren war. Eiskristalle bissen wie kleine Speere in sein Gesicht als er sich zitternd aufrichtete und einen ersten vorsichtigen Schritt vorwärts machte.  Neuer Schnee war gefallen,  und bis auf einige wenige Knochenspitzen war vom ehemaligen Mammutfriedhof nichts mehr zu sehen. Carnaks Gedanken waren leer als er sich auf den Weg zurück in sein Dorf machte; er hatte zwar das weiße Mammut besiegt, hatte es jedoch nicht geschafft ein Zeichen seines Triumphes für Ylvia mitzubringen. Während der junge Wildländer seinen Weg durch den hohen Schnee bahnte nahm der Wind zusehends an Intensität zu, bis Carnak sich fühlte als ob eine unsichtbare Hand unaufhörlich gegen ihn drücken würde. Seine Suche nach Hinweisen auf den Pfad zurück endete abrupt als Carnaks Stiefel unter der Schneeschicht in leere Luft traten. In seiner Erschlpfung hatte der einsame Jäger sämtliche Vorsichtsmaßnahmen vergessen, die ihn bislang vor Unheil behütet hatten. Schwäche und Schwerkraft zwangen seinen Körper dazu seinem Fuß zu folgen und in völliger Dunkelheit schlug Carnak auf dem harten Felsboden auf. Schmerzen blühten in seinem ganzen Körper auf und für mehrere lange Herzschläge blieb Carnak auf dem kalten Gestein liegen, während seine Gedanken langsam versuchten ihre angestammten Plätze wiederzufinden.  Warme Flüssigkeit rann an seinem Kopf heran und sammelte sich in einer Pfütze neben ihm, während irgendwo in der Schwärze des Hintergrundes ein leises Tropfen erklang.
Getrieben einzig und allein von seinem Bedürfnis zu Ylvia zurückzukehren und diesen Albtraum hinter sich zu lassen began Carnak sich Stück für Stück in Richtung des Geräusches zu schleppen.Nach Minuten die sich wie Stunden und Tage anfühlten spürte Carnak endlich ein neues Gefühl – das von kühlem Naß. Die nächste Zeit verbrachte Carnak abwechselnd in Ohnmacht und in einem komatösen Wachzustand. Lediglich das unaufhörliche Tropfen des Wassers auf sein Gesicht gab ihm eine Möglichkeit der Zeit Substanz zu geben. Es dauerte lange bevor er plötzlich etwas wie einen Windzug über seine Haut streichen spürte aber als es soweit war wusste er, dass er nicht in diesen dunklen Höhlen sterben würde.  Stück um Stück began er wieder sich vorwärts zu schleppen und Meter um Meter den er zurücklegte spürte er den Wind stärker und stärker. Gleichzeitig drängte sich noch ein fremder Geruch in den Vordergrund, der Geruch von verwesenem Fleisch und altem Blut. Weitere qualvolle Ewigkeiten vergingen ehe Carnak schließlich das erste Mal ,seit er in die Dunkelheit gefallen war, Licht erblickte. Und mit dem Licht erblickte er auch eine schwarze Form, nicht unweit vor sich. Fell von der Farbe von Kohle und dunklem Fels hob und senkte sich leise zum Takt eines fremden Herzens. Schmerz blühte in Carnaks Gesicht und mit einer gequälten Grimasse hob sich der verletzte Mann auf die Arme hoch und nahm sich einen der großen Steine die überall auf dem Boden verstreut lagen, während seine Augen ihr Ziel suchten.
Schließlich ließ er den Stein mit einer scharfkantigen Seite voran fallen. Ein wütendes Brüllen ertönte, noch während der halbtote Jäger mit frischem Blut benetzt wurde und ein wuchtiger Hieb traf Carnak mitten in der Brust. Der Schlag trieb ihm die Luft aus den Lungen aber in seinem halb verwilderten Zustand wunderte er sich nicht über die fehlenden Schmerzen sondern hieb nur immer wieder auf sein Opfer ein, bis das laute Brüllen langsam wieder verstummte.  Das Verzehren des Fleisches stellte sich als äußerst schwierig heraus, was zu einem nicht geringen Teil den seltsamen Schwellungen in Carnaks Gesicht zu verdanken war. Immer wieder fuhr er mit seinen Händen über seine aufgepufften Wangenm aber bei jeder Berührung fuhr heftiger Schmerz durch sein Gesicht, sodass er seine Neugier schließlich unter dem Trieb zu überleben begrub.
Mit dem selben Stein den er zum Erlegen des Tieres, welches sich als großer Bär herausgestellt hatte, verwendet hatte trennte er nun auch das Fell vom toten Körper. Seine eigene Kleidung war zerfetzt und zerrissen, mit Blut, Dreck und Schlimmerem besudelt, sodass er diese gegen den schwarzen Umhang aus Bärenfell umtauschen musste.
Als er dann schließlich frisch genährt und nach ein paar Stunden Schlaf den Grotten Eingang fand und ins grelle Freie trat war von dem jungen Wildländer der einst loszog um sich zu beweisen nurnoch wenig übrig. Ohne es zu wissen hatte sich sein Körper im Dunkeln der Höhle  angefangen zu verändern.

In den folgenden Wochen verbrachte Carnak die meiste Zeit damit durch einen ewigen Schneesturm zu waten. In regelmäßigen Abständen kam ihm sein Seelentier und wies ihm die Richtung, zuerst lediglich in tiefen Phasen des Schlafes, dann bald auch im Wachen.
Schließlich erreiche Carnak sein Dorf wieder. Die Sonne war gerade untergegangen und das große Unlicht noch nicht aufgegangen als der Wildländer sich plötzlich zwischen zwei bekannten Hütten wiederfand. Kurz darauf öffnete sich eine der Türen und Imruk stürmte heraus, seine Augen zuerst voller Sorge, dann voller Angst als er das Gesicht seines Sohnes sah. Auch Carnak zeigte sich verblüfft, konnte er doch mit einiger Leichtigkeit auf die Gestalt seines Vaters herabsehen. In diesem Moment brach das große Unlicht das erste Mal durch die Wolkendecke und tauchte das gesamte Dorf in seinen silbrig-blauen Schein.
Ein plötzliches Gefühl strömte durch Carnaks Körper, noch während Imruk versuchte von ihm zu erfahren was Ihm wiederfahren war. Wut flammte in ihm auf und einem spontanen Impuls folgend traf seine Faust das Gesicht seines Vaters. Dann verschwand die Welt wieder in völliger Dunkelheit.
Als Carnak wieder zu sich fand befand er sich in den Trümmern seines Geburtsortes, Hände und Gesicht in Blut getränkt. Erst jetzt fielen ihm auch die mächtigen Hauer auf, die aus seinen Mundwinkeln ragten und mit einem wütenden Aufschrei griff er mit beiden Händen zu und brach die Zeichen seines Fluches knapp vor den Lippen ab.  Es dauerte lange bis er sich endlich dazu im Stande sah aufzustehen und sein Dorf zu verlassen. Die Morgensonne tauchte die gesamte Szenerie in ein blutiges Rot, während seine gewaltige Silhouette sich langsam vorwärts quälte, gestützt auf einen vom Feuer gehärteten Pfahl aus den Trümmern seines eigenen Hauses, zurück ins weiße Nichts.
Lange Zeit wanderte er in den hohen Bergen herum, begleitet lediglich von seinem Seelentier, von dem er überzeugt war, dass es sich in seinem Körper eingenistet hatte. Es vergingen Monate und Jahre, in denen sich Carnak von anderen Wildländern fernhielt und lernte mit diesem neuen Körper umzugehen. Er fertigte sich einen Speer aus seinen eigenen Hauern und dem Stecken den er sich mitgenommen hatte und verbrachte die Zeit zwischen den Jagden damit alleine in Höhlen und Grotten zu sitzen und abwechselnd mit dem Wind und sich selber zu reden.

Sein Leben änderte sich als er zufällig über das Lager einer Karawane stolperte. Die Männer und Frauen waren allesamt von fast schon kindlichem Wuchs und zwischen ihren Zelten efanden sich unzählige Mammuthauer und andere seltene Tierknochen. Als sie Carnak durch den Schnee waten sahen verschwendeten sie keine Zeit mit Fragen sondern griffen direkt zu den Waffen, entschlossen das unbekannte Monstrum ebenfalls zu erlegen und ihrer Sammlung einzuverleiben.  Carnak stellte sich jedoch als mehr als nur würdiger Gegner heraus und bereits nach wenigen Atemzügen stand der Sieger fest.
Hier hätte sich Carnaks Leben wieder seiner Einsamkeit hingeben können, wäre ihm nicht einer der Wilderer besonders ins Auge gefallen. Der Mann war von größerem Wuchs als seine Mitjäger und wies eine merkwürdige Mischung aus tierischen und menschlichen Merkmalen auf. Irritiert begutachtete Carnak die Hörner die aus dem Kopf seines Opfers wuchsen und das samtene Fell das einen Großteil seines Körpers bedeckte. Die Ähnlichkeit zu heimischen Tierarten sowie der Hunger der nach einem solchen Kampf folgte führte am Ende dazu, dass Carnak sich an dem Tiermenschen gütig tat, wobei ihm vielerlei Gedanken durch den Kopf gingen. Eine intensive Unterhaltung mit seinem Seelentier überzeugte Carnak schließlich davon, dass dieser Tierhybrid nur von Bna gesendet sein konnte  und Carnak selber  deshalb monatlich die Form eines Monsters annahm weil der Bruder des Wolkenriesen ihn verflucht hatte. Um sich von seinem Fluch zu befreien beschloss der Hüne die Anhänger des Aasfressers zu jagen und zu vernichten, sodass er an Yuarkhnim's wilder Jagd nach seinem Ableben teilnehmen kann.
Mit diesem Entschluss machte er sich in Richtung Randgebiet der wlden Länder auf um die Spur seiner neuen Beute aufzunehmen.



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Zuletzt von Carnak am Mi Dez 07, 2016 10:31 pm bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
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