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Jonathan Thomson Wildfire

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Jonathan Thomson Wildfire

Beitrag von Gast am Mo 2 Jul 2012 - 1:53

So Vorweg. Ich habe fast nie geschrieben und bedankt euch bei der Fantasie bei der Musik die ich gehört habe. Die ist an allem Schuld xD.

Name: Jonathan Thomson „Wildfire“

Alter: 20 Jahre

Rasse: Tiermensch (Wolf)

Zugehörigkeit: Zwielicht

Herkunft: Forcewald

Größe: 1,95m

Gewicht: 87 kg

Aussehen:

Jonathans Aussehen ist alles andere als wunderschön. Viele Würden es eher als Angst einflößend oder Mitleiderregend ansehen.

An seinem linken Oberarm streckt sich eine große Narbe, die von den Schultern bis zum Ellenbogen reicht. Sein ganzer Körper ist mit einem dunkelblauen Pelz versehen und seine Haltung ist gebeugt. An seinem Bauch bis zur Brust ist sein Pelz schwarz. Riesige Pranken dienen ihm als Hände und Füße. Aus den großen, unhandlichen Pranken sind riesige, scharfe Klauen gewachsen. Sein Wolfsschwanz hängt regungslos von seinem Steißbeinansatz herunter. Würde er nicht auf Zwei Beinen stehen, könnte man denken, er wäre ein zu groß geratener Wolf. An seinem Unterarm sind mehrere kleinere Narben, die bis zum Handgelenk verteilt sind. Er ist korpulent gebaut und hat Wolfsohren sowie ein Wolfsgesicht.

An seinen Hüften hängt ein alter schwarzer Ledergürtel mit silberner Schnalle, was vermuten lässt, dass er mal eine menschliche Gestalt hatte.

Seine hellblau bis grau gefärbten Augen zeigen die Präsenz von Verantwortung und Bedrohung. Falls man ihm jemals in die Augen schauen sollte, erkennt man ein intelligentes Leuchten, wie bei einem Wesen, das sich seiner Taten bewusst ist und weiß, Massen anzuführen. Meistens sind diese Augen jedoch müde und möchten sich lieber im Mantel des Augenlides eindecken und sich erholen von den Taten der Vergangenheit.

Leider hat er seine wahre Menschengestalt dank der weit entwickelten Krankheit verloren und besitzt nichts weiter außer seine Wolfsgestalt. Seltsamerweise fällt es ihm jedoch leicht die menschliche Sprache anzuwenden sowie auch die Sprache der Wölfe. Als hätte er seinen menschlichen Körper als Tribut abgegeben, um dafür seine Kraft der Kommunikation zu behalten.

In der Nacht des Vollmondes jedoch verliert Jonathan oder „Wildfire“ seine Sprachkenntnisse der Menschen und folgt nur noch seinem Jagdinstinkt. Seine Augen leuchten in solchen Nächten rot auf und er wächst auf eine Gesamtgröße von 2 Meter und 10 Zentimeter. Sein Pelz richtet sich auf, als ob ein Mensch Gänsehaut bekommen würde oder wie bei einer Katze, die ihren Schwanz aufplustert, weil sie sauer ist. Sein rechtes Auge schwillt an und gewinnt dadurch die fast doppelte Größe seines linken Auges. Die Krallenbreite verdichtet sich und erzeugt damit eine stärkere Schärfe. In dieser Verwandlung verliert er seinen zweibeinigen Gang und rennt auf allen Vieren mit einer unglaublichen Geschwindigkeit.

Er hat die Beziehung mit den Menschen dank seiner so stark ausgebreiteten Krankheit abgebrochen und verbringt sein Leben in der Wildnis. Ohne Weiteres kann er sich den Menschen nicht zeigen, trotz seiner ausgeprägten menschlichen Sprache.


Beruf: keine Berufe bisher Vorhanden


Waffen:

Jonathan hat im Laufe der Zeit gelernt mit seinen Pranken und Krallen zu kämpfen. Ihr gewaltiges Gewicht und ihre schärfe lassen ihn Gegner ohne Rüstung schnell den Gar ausmachen.

Öfters greift er auch gerne zur Geschwindigkeit und überrumpelt den Gegner mit einem Hinterhalt aus dem Gebüsch.

Gerne verunsichert er seine Gegner mit Wolfsgeheul oder psychopathischen Verhaltensweisen, die sich je nach Kampfsituation und Ort anpassen. Die psychopathischen Verhaltensweisen sind unbewusst, sehen aber für den Zuschauer nicht gerade sehr angenehm aus. Beispielsweise leckt er an seinen Krallen, weil er sie so gern hat und sie putzen will. Manchmal sieht diese Zuneigung zu seinen Krallen allerdings unnormal und abartig aus, vor allem dann, wenn er das Blut seiner Opfer ableckt. Er zieht dem Feind die Fingernägel raus, um sich an seinem Geschrei zu befriedigen. Am liebsten jagt er jedoch seinen Feind in Fallen. Diese Fallen können Sackgassen sein, in denen sein Opfer ihm Hilflos ausgeliefert ist. Bei großen Vorbereitungen gräbt er auch hin und wieder tiefe Löcher, die für einen normalen Menschen schon so tief sind, dass Knochen gebrochen werden. Getarnt werden diese Löcher natürlich mit Blattwerk und oft in Wäldern eingesetzt, um eine bessere Tarnung zu bieten.

Besitz:

So arm wie eine Kirchenmaus. Kein richtigen Besitz, außer der Gürtel aus vergangener Zeit.


Geld: 0 Draken und 0 Drachmen


Charakter:

Wildfire ist ein gegenüber Menschen Schweigsames Wesen, das sogar bis zum Tod oder unter jeder Folter niemals sprechen würde, wenn jemand etwas über es wissen will. Um mit ihm in einen Dialog zu gelangen, muss man Dinge wissen, die ihn interessieren.

Wenn andere Wesen wie Tiermenschen oder Wölfe erscheinen, ist Wildifre Hilfsbereit und bemüht, diese Wesen auf seine Seite zu ziehen. Meist versucht er sie mit seinem Mut und seiner Überredungskunst sowie seinen Worten der Macht zu überzeugen. Hierbei sind die Worte der Macht Worte zum Aufbauen und um Mut zu gewinnen.

Wildfire ist ein Wolf mit Anführerpotenzial. In Kämpfen zieht er sich nie zurück und in Zeiten des Zweifels und der Angst ist er für die Verwirrten oder Ängstlichen da. Unbekannte Dinge, die er selbst nicht versteht, werden mit logischen Gedanken ausgemerzt und somit Zweifel und Furcht ausgelöscht. Sein ruhiges Gemüt ist so stark, dass er sogar in Kämpfen einen kühlen Kopf behält und so eine gute Oberhand gewinnen kann.

Seinen Freunden ist er ein Führer und Krieger. Sollte sein Tod das Wohl seiner Anhänger erhöhen, so würde er durchaus diese Überlegung in Betracht ziehen.
Feinden ist er leicht psychopathisch veranlagt. Dies verdankt er jedoch der langen Zeit in Gewahrsam der Ärzte einer geschlossenen Anstalt. Je nach Laune foltert er sie bis zum Tod. Wer also Wildfire als Gegner hat, sollte die Oberhand im Kampf haben. Ansonsten spielt er die Spielchen mit seinem Gegner, die seine Ärzte mit ihm spielten.
In Seltenen Fällen weist Wildfire auch psychotische Verhaltensweisen seinen Freunden gegenüber auf. Diese äußern sich unrhythmisch und meist aus keinem Zusammenhang heraus. Es kann also passieren, dass manchmal Situationen entstehen, in denen er anfängt seine Freunde anzugreifen oder zu foltern. Das Geschrei seiner Kameraden oder Vernunftrufe können diese psychopathischen Attacken jedoch wieder legen. Viele sind von diesen Verhaltensweisen abgeschreckt und umso mehr erschwern sie es Wildfire, Kameraden zu finden. Die Wölfe jedoch wissen, wieso Wildfire so handelt, wie er handelt. Sie versuchen immer in diesen Situationen, ihn zu beruhigen. Aus diesem Grund hat Wildfire Anhänger.

Diese Charaktereigenschaften hat Jonathan mit Selbstreflexionen in seinem Leben und der Gedankenumwandlung, die mit der Werwolfs Form in ihn einfloss, erhalten. Vorher war er nur ein einfacher Junge, der noch einen eigenen Charakter entwickeln musste. Vorher gab es nicht viel für Jonathan zu denken. Er war ein wenig schweigsam, doch das störte seine Freunde nie. Er redete immer nur zu passenden Momenten und hielt manchmal für seine Freunde die Hand ins Feuer. Die Wölfe bestätigten ihn in seinen Gedanken und manipulierten so die Charakterentwicklung von Jonathan. Doch wie konnten sie ihn in Gedanken bestätigen, wenn er doch so lange in Gefangenschaft war? Es war ganz einfach.
Die anderen Mitgefangenen waren stolz auf Jonathans Durchhaltevermögen in der Zeit der Folter. Immer wieder sprachen sie zu ihm und redeten ihm ein, dass er sie eines Tages rausführen würde. Er würde Großes vollbringen und wäre zu Höherem bestimmt. Natürlich wussten die Gefangenen das nicht, aber sie vertrauten darauf, dass der Wolfsjunge ihre Worte im Kopf behält und sich zu dem wandeln würde, was sie ihm einredeten, denn schließlich war er ein Kind und brauchte einen Funken Hoffnung, um zu überleben. Ohne diese Worte wäre Wildfire weitaus gestörter aus der Sache heraus gekommen... oder gestorben.


Sprachen:

„Arcum“, „Forcerra“, „Sprache der Wölfe“


Vorlieben:


- Gegner foltern -
Wildfire hat eine große Affinität zur Folter. Dies ist seinen Ärzten zu verdanken.

- Nacht -
Die Nacht hilft ihm, seine Feinde schärfer zu erkennen als die Feinde ihn. Tagsüber ist er zwar teilweise aktiv, jedoch nachts hat er größere Vorteile.

- dichte Wälder -
Dank den dichten Wäldern kann er viele Hinterhalte nutzen um den Gegner reinzulegen. Außerdem ist der dichte Wald die Heimat der Wölfe und somit für Wildfire ein guter Ort, um große Hilfe anzufordern.

- Wölfe -
Die Wölfe sind wie ein neues Leben für ihn. So wie Menschen Menschen brauchen, um eine Gesellschaft zu gründen und stark zu sein, braucht er die Wölfe, um sein Leben zu erleichtern und um Kraft zu gewinnen. Als Kind kannte er Wölfe nur vom Hörensagen.

- Tiermenschen -
Wildfire fühlt mit dem Schicksal der anderen Tiermenschen mit und ist bemüht, für sie ein angenehmeres Leben zu gestalten. Sollte also jemand die Kralle des Tieres in sich tragen, so muss er sich nicht vor ihm verstecken und hat einen Kameraden auf seiner Seite.


Abneigungen:

- menschliche Ärzte -
Menschen, die den Beruf ausüben, lassen Wildfires Blut kochen. Am besten ist es einfach darüber zu schweigen, wenn man dies sein sollte, und sich gut zu tarnen. Andernfalls ist die eigene Sicherheit in großer Gefahr.

- Verräter -
Genauso schlimm wie Ärzte hasst Wildfire auch Verräter. Je nach Verrat manchmal mehr, manchmal weniger. Sollte ein Verrat begangen werden, so sollte dies professionell gestaltet werden und von ihm erst erkannt werden, wenn man nicht in seiner Nähe ist.

- Knoblauch -
Wenn Wildfire irgendwas nicht ab kann, dann ist es der Geruch von Knoblauch. Man kann ihn zwar nicht damit verjagen, jedoch ekelt er sich meistens davor.

- Kälte -
Wenn irgendetwas nervtötend sein kann an der Natur, dann ist es die Kälte. Wenn die Temperatur unter null sinkt, hat Wildfire zwar einen Pelz, doch frieren seine Wunden schnell. Ungerne bewegt er sich deswegen an kalten Orten fort.


Stärken:

- Gruppen führen -
Wenn es darum geht als Vorbild anzutreten und Furchtlosigkeit zu zeigen, ist Wildfire der richtige Wolf. Wölfe zusammenzutreiben stellt ihm kein Problem dar und sie zu koordinieren ist noch wesentlich einfacher.

- Charismatik -
Wildfire überzeugt gerne andere Tiere und bringt sie dazu, mit ihm zu kämpfen. Er gaukelt keineswegs irgendwelche Träume vor, sondern bleibt realistisch und präzise. Die meisten Fragen, die er stellt, sind mindestens 3 mal vorher durchdacht worden.

- Frauen widerstehen -
Seit langer Zeit hat Wildfire gelernt, den psychischen Tricks einer Frau und ihrer Verführungskunst zu widerstehen. Er hegt auch keinen Neid für andere Wesen, die ein Weibchen gefunden haben. Eher beglückwünscht er sie. Als alleiniger Führer ist ihm das Leben wesentlich angenehmer.


- Bessere Sinne -
Wildfire hat seit seiner Verwandlung die Vorteile eines Wolfes bekommen. Die besseren Augen, für weitere Sicht im Dunkeln und die neuen Ohren, für besseres, allgemeines Gehör.


Schwächen:

- Eis -
Wildfire ist in der Kälte langsamer. Er verbraucht mehr Energie und regeneriert schlechter. Bei Temperaturen unter Null, zieht er sich lieber in wärmere Gebiete zurück.

- Seine Narben -
Generell hat Wildfire Probleme mit seinen Narben, weil sie große Schwachpunkte von ihm sind. Wer ihn also in die Knie zwingen will, muss nur mit seiner Klinge an den Narben rumspielen.

- Ultraschall und Infraschall -
Wer kennt diesen bösen Frequenzen nicht? Sie lähmen Menschen und können Massen sogar töten. Da Wildfire ein verbessertes Gehör hat, dank seiner Verwandlung, Kann man ihn im nicht hörbaren Schallbereich besiegen. Hohe Töne, die kein Mensch mehr hört, sind wie eine Qual für ihn. Der Infraschall ist logischerweise für jede Lebensform tödlich. Wenn die Sequenz unter 10 Herz fällt, werden bei Mensch und Tier Magenschmerzen ausgelöst. Bei noch tieferen Frequenzen und richtiger Positionierung tötet der Infraschall das Ziel. Da Wildfire ein besseres Gehör hat, wirkt diese Frequenz auch ab einem Bereich, in dem ein Mensch nicht stirbt.

- Seine Opfergabe -
Wildfire kann für seine Anhänger alles hinnehmen, solange es ihr Wohlbefinden verbessert. Darunter fällt auch Folter ertragen. Leider überschätzt er manchmal die Opfergabe mit seinem eigenem Überleben und kommt des Öfteren, durch solch eine moralische Tat, in Lebensgefahr.


Besonderheiten: Er hat eine grundlegende Führerhaltung und die nötigen Attribute, um Gefolge anzuführen.
Geschichte:

Jonathan Thomson, alias Wildfire, wurde vor 20 Jahren im Forcewald nahe der Festung Dornenwacht geboren. Seine Eltern John Thomson und Mary Thomson sind Magiebegabte. Sein Vater arbeitet als Dozent in einer Universität und seine Mutter als Akademikerin. Sie verwaltet die Bibliothek der Universität. Geschwister besitzt Jonathan nicht. Die ersten paar Jahre waren herrlich und für ein Kind die optimale Bedingung, um ein angenehmes Leben zu führen. John las des Öfteren für Jonathan Geschichten von Magie vor und zeigte ihm hin und wieder einen Zaubertrick, der Jonathan des öfteren den Kopf verdrehte. So kam es, dass Jonathan eine Liebe zur Magie verspürte. Er besaß sogar ein eigenes Zimmer in einem Baumhaus, welches seine Eltern zurecht gezaubert hatten. Freunde hatte Jonathan ein paar. Es waren genügend, damit Jonathan ein Wohlbefinden in seinem Sozialen Umfeld empfand.

Leider änderten sich die Dinge schlagartig. Jonathan war 9 Jahre alt, als das Schicksal sich gegen ihn wendete. Es war ein herrlicher, angenehmer Sommerabend. Die Sonne war noch ein wenig am Horizont zu erkennen und strahlte in ihren orangenen, warmen Farbtönen durch den Wald. Eine leichte Brise erfrischte Den Geist und war Ideal für Jonathan, um noch eine Runde mit seinen Freunden Verstecken zu spielen. Jonathan wollte diesmal unbedingt gewinnen, da er davor schon so oft gegen seine Freunde verloren hatte. Er wusste auch dafür ein ideales Versteck, das für ihn eigentlich zu betreten verboten war. Wie das Schicksal es so wollte, hörte Jonathan nicht auf die Warnungen seiner Eltern und der anderen Gelehrten des Ortes und wagte sich aus dem kleinem Dorf hinaus in den tiefen Wald. Er wollte auch seinen Freunden eine Chance geben und legte kleine Steine in einer Reihenfolge in Richtung des Waldes, wo er hin wollte. Nachdem er tiefer in den Wald ging, schien die Sonne schon nicht mehr. Es wurde langsam immer dunkler und dunkler. Hier war eine kleine Lichtung. Genau diese Lichtung sollte Jonathan nie betreten. Er wusste nicht wirklich warum, denn hier konnte man wunderbar den klaren Himmel sehen und wie die ersten Sterne am Horizont sich bildeten. Er wartete und wartete... es verging eine halbe Stunde. Niemand. Keine einzige Stimme war in der Ferne zu hören, die nach ihm suchte. Wo waren die bloß? Hatten seine Freunde schon aufgegeben? Aber dann hätten sie wie abgemacht rufen müssen. Wieso also hörte er niemanden? Jonathan rief. Er rief die Namen seiner Freunde. Er rief nach seinem Vater. Er rief nach seiner Mutter. Keine Antwort. Doch da! Ein Geheul! Etwas schien sich in den Gebüschen zu bewegen. Jonathan riss seine Augen auf und blickte sich um. Es war so interessant. Noch nie hatte er ein solches Geheul gehört. Zu gerne wollte er wissen, woher es kam und näherte sich dem Gebüsch. Als er sich ihm mit leisen Schritten näherte, sprang eine Kreatur aus den Büschen hervor. Natürlich wussten alle Gelehrten, dass das ein Wolf war, nur Jonathan nicht. Die Kreatur knurrte. Ihr Mund war voller Schaum. Ob sie sich ihre Zähne geputzt hat? Dachte sich Jonathan. Was bedeutete denn dieses Knurren? Jonathan imitierte es und versuchte, zu Knurren. Genau in diesem Moment sprang ihn der Wolf an und biss mit voller Kraft in seinen linken Oberarm. Er riss ein großes Stück Fleisch mit. Jonathan schrie wie am Spieß. So laut er konnte. Es schmerzte wie die Hölle. Es war unerträglich. In der Ferne hörten die Gelehrten den Schrei und zogen los, um Jonathan zu suchen. Der Wolf blickte auf. Er merkte, er würde Jonathan nicht verspeisen können. Er blickte ihn an. „ Hör mir zu Menschensohn!“ Er spricht? Jonathan war verwirrt. Er schrie nochmal auf, weil seine große Wunde so brannte. „Psst, sei leise!“ Der Wolf leckte die Wunde. Jonathan schwieg. „Ich will dir nicht mehr wehtun. Verstehst du mich? Dann nicke einfach.“ Jonathan nickte. „Verrückt. Ich dachte nur Wölfe verstehen mich. Was ist das nur? Ist das Wolfsfell auf deinem Bauch?“ Jonathan blickte runter. Er hatte tatsächlich einen schwarzen Pelz am Bauch bekommen. Doch die Verwunderung hielt nicht lange an. Schon bald musste er wieder aufschreien, weil die Wunde zu stark war. Der Wolf legte eine Tatze auf Jonathans Mund. "Psst. Ist ja gut..." Jonathan schwieg. Der Wolf blickte ihm in die Augen. Es kam wie ein Geistesblitz. "Lass dich komplett zum Werwolf verwandeln. Meine Zeit auf dieser Welt ist knapp. Schon bald werde ich der Tollwut erliegen. Es fehlt uns ein neuer Führer. Du wirst es sein! Wir müssen angeführt werden. Ohne sind wir wertlos! Es gibt nur noch wenige Wölfe, die ich als Alphawolf anerkennen kann. Aber du... du hast das Potenzial. Natürlich jetzt noch nicht, aber du wirst es haben. Folge dem Weg nach Karatina und finde uns, wenn du mit den Menschen fertig bist und dein Leben in der Wildnis beginnst. Es ist Schicksal, dass wir uns getroffen haben. Du wirst die Wölfe revolutionieren! Du wirst ihre Intelligenz verwenden können! Nur du kannst uns in Karatina einen Lebensraum schenken!" Eigentlich wusste der Wolf nicht, wer sein neuer Alphawolf werden sollte. Er nahm Jonathan, da er keine unfähigen Wölfe an der Spitze sehen wollte und sicher war, dass sein Rudel an schlauen und führungsfähigen Wölfen verlor. Jonathan war somit nur ein Ausweg, um für schlechtere Zeiten einen Führer zu haben, aber das war für Jonathan komplett irrelevant. Er verschwand als Wolf oder das Wesen, das Jonathan nicht kannte. Seine Eltern hatten die Lichtung erreicht. Mit entsetztem Blick sahen sie, wie ihr Sohn vor ihnen lag, mit aufgerissenem Oberarm und einem Pelz am Bauch. Mary stand wie geschockt vor ihrem Sohn. „I-ist das.... d-die Kralle... des Tieres?!“ John zog sofort sein Oberteil aus und band es um den Oberarm von Jonathan. Er hatte Tränen in den Augen. „Nein... oh bitte großer Herr lass meinen Sohn nicht... lass ihn nicht verwandeln! Er ist doch noch ein Kind!“ Er hob Jonathan hoch und nahm ihn mit zurück zum Dorf. Mary musste sich erst einmal von diesem Schock erholen und ging wie aufgelöst den Weg zurück zum Dorf, doch das Übel war noch nicht vorbei... Zuerst brachte John seinen Sohn in sein Zimmer und legte ihn ins Bett. „Vater... muss ich sterben?...“ Fragte Jonathan seinen Vater mit ängstlichen Augen. „Nein mein Sohn... heute nicht...“ Sein Vater wandte sich ab. Aber ich wünschte es wäre so... fügte er in Gedanken noch hinzu.
Mit langsamen Schritten ging John die Treppe herunter. Als er raus kam, stand das gesamte Dorf vor seinem Haus. Vor ihm seine Frau, die sofort los schrie und weinte. „Warum?!!! Warum war Jonathan auf der Lichtung, zu der er nicht hin durfte?!“ Sie weinte und versuchte, an John vorbei ins Haus zu gehen. John hielt sie auf. „Nein Mary! Ich will dich nicht auch noch verlieren!“ „Aber er ist mein Sohn verdammt!!“ Mary drehte sich um und blickte zur Statue im Dorfzentrum. „Warum Gott? Warum tust du das meinen Sohn an?!! Was haben wir dir getan?!“ „Mary es ist gut...“ „Gut?! Was weißt du schon? Du Emotionsloser Mann! Du weinst ja nicht...“ Doch da musste Mary stoppen. Ihr Mann blickte sie verzweifelt an und weinte. „Wenn Jonathan nicht geheilt werden kann, müssen wir....“, Sagte John und deutete zur Waffenkammer. Daraufhin brach er zusammen und weinte. Er schrie Flüche aus. Dann riss er sich zusammen. „Ich muss einen Lösungsweg finden!“ Mit diesen Worten rannte John zur Universität und knallte hinter sich die Tür zu. Ein Dorfbewohner ging zu Mary, um sie zu trösten. „Macht euch keinen Kopf Mary. Ich kenne Ärzte in Karatina die sich auf Tiermenschen spezialisiert...“ „Sag nicht das Wort Tiermensch! Mein Sohn ist menschlich, durch und durch! Ich will dieses Wort nie wieder aus deinem Munde hören!“, antwortete Mary abrupt und gab dem Dorfbewohner eine schallende Ohrfeige. „Aber Mary... der Pelz. Er wird sich verwandeln. Sogar viel schneller, als andere Befallenen der Kralle des Tieres...!“ „Gott verdammt, ich weiß!“, Schrie Mary den Dorfbewohner an. „I-ich will zu meinem Mann...“ schluchzte sie und ging mit Tränen in den Augen zur Universität. Sie schloss leise die Tür. Der Dorfbewohner schaute die anderen an. „Hey Leute! Ihr wisst genau, dass wir dieses Kind hier nicht behalten können! Es wird unser ganzes Dorf infizieren. Unsere Kinder sind als nächstes dran!“ Ein anderer Dorfbewohner stieß aus der Masse hervor. „Aber wir können das Kind doch nicht töten?“ „Wir schicken es zu Doktor Henry Adams. Er weiß wie man mit solchen Tieren umgeht.“ „Bist du bekloppt? Der Typ hat nicht einmal einen Doktortitel, geschweige denn Nachweise dafür, dass er Medizin studiert hat!“ antwortete der Dorfbewohner lautstark. Der eine Dorfbewohner hielt den Finger vor seinen Mund. „Pssst... nicht so laut..! Wir können Mary und John nicht verzweifeln lassen. Los kommt jetzt! Nehmt das Fangnetz und wir holen das Kind da raus..!“ Ein Dorfbewohner holte ein Fangnetz aus der Waffenkammer und gab es ein paar mutigen Bewohnern, die sich in das Haus wagen wollten. Vorsichtig öffneten sie die Tür und schlichen sich rein. Es war ein Wolfsgeheul zu hören. War es schon so weit? Noch nie verwandelte sich ein Mensch so schnell in einen Tiermenschen. Ob es an der großen Wunde lag? Die Dorfbewohner schlichen sich leise die Treppe hoch zum Zimmer von Jonathan. Die Tür stand offen und Jonathan war nicht mehr im Zimmer. „Wo ist er? Moment... ist die Eingangstür noch offen?“ Der Dorfbewohner blickte den anderen geschockt an. „Ups... ich glaube ich habe es vergessen...“ Der Vollmond schien über das Dorf. „Ouh oh... schau nur... es ist Vollmond!“ „W-was?“ Die Dorfbewohner wollten sich gerade umdrehen, als zwei Krallen sich tief in ihre Bäuche bohrten. „Ver...dammt...!“ Sie sahen nur noch rote leuchtende Augen und einen Wolf, der so groß war wie sie selbst. „F..für einen Wolfswelpen ganz schön... groß....“ Jonathan rannte die Treppe runter und riss Teile des Geländers mit. Als er draußen war, rannten die Dorfbewohner panisch zur Waffenkammer und holten alles raus, was sie hatten. „Zurück mit dir, Bestie!!! Zurück!“ Durch das Gebrüll kam Mary aus der Universität raus. „Hm? Was ist denn hier los...? NEEEIIIN!“ Sie schrie so laut wie es Menschen nur konnten und selbst Jonathan hielt inne. „Jonathan.... Jonathaaaan!!“ „Haltet sie auf! Er wird sie töten! Los! Schützt Mary!!“ Als Mary versuchte, zu ihrem Sohn zu rennen, wurde sie von anderen Dorfbewohnern aufgehalten. „Mary, beruhig dich!“, Sagte der Dorfbewohner, der sie festhielt. „Los! Nutz den Betäubungszauber und dann weg mit dem Tier!“ Schrie ein anderer Bewohner . Der Dorfbewohner direkt vor Jonathan hielt seine Hände hoch und murmelte Wörter in einer fremden Sprache. Nach kurzer Zeit wurde Jonathan zu Boden gezwungen. Er rappelte sich jedoch wieder auf. „W-was? Passt auf! Er wird gleich angreifen. Los Helft mir!“ Jonathan rannte los und hielt kurz darauf inne, als er seine Mutter sah, wie sie aufschrie. „Neeeiiiin.....!!“ Waren die Worte, die Jonathan hörte, während mehrere Bannzauber auf ihn eindrückten. Wie Druckwellen. Druckwellen, die ihn zu Boden zogen. Er verlor langsam sein Bewusstsein. „M-Mama....“ brachte Jonathan noch aus der Kehle hervor und fiel dann gänzlich in Ohnmacht.

Jonathan öffnete vorsichtig wieder seine Augen. Er lag auf einem hohen Holztisch. Ein alter Mann mit grauen Haaren und weißem Kittel, welcher an manchen Stellen mit Blut verschmiert war, öffnete die Tür und kam herein. „Nun... was haben wir denn hier? Kehehehe...“ Er knallte hinter sich die Tür zu. Jonathan blickte umher. An den Wänden hingen Werkzeuge und Waffen. Säbel, Sägen, große Äxte, Beile, Dolche, Mistgabeln und vieles mehr. Der Doktor trat hervor. „Zu witzig. Ein kleiner Junge rausgeworfen aus seiner sicheren Heimat, weil er sich Nachts zu weit raus wagte... kehehehe!“ Der alte Mann lachte in einem hässlichen hohen Ton und sah im Allgemeinen nicht schön aus. Seine Zähne waren dunkel orange und braun. An manchen Stellen hatte er sogar keine Zähne mehr. „Nun mein armes Tierchen.. du würdest gerne wissen wo du bist, oder? Aber ich stelle mich erst einmal vor. Ich bin der berühmte Tiermenschdoktor Henry Adams und ich kehehe...“ Er blickte umher und deutete auf die Werkzeuge und Waffen. „Werde mich gebührend um dich kümmern, damit du wieder gesund wirst kehehehe...!“ „Lass mich raus!“, Sagte Jonathan. „Dich? Raus lassen? Nun hör mal, mein hässliches Wesen. Du warst einmal ein Kind. Hier beginnt die Realität! Ich werde mit dir machen, was MIR gefällt und DU wirst immer brav um dein Leben betteln, sonst gibt es noch mehr Schmerzen! Haben wir uns verstanden? Kehehe...“ „Wo bin ich?!“
„Nun, du bist in meiner kleinen Anstalt in Karatina und mehr musst du nicht wissen! Zuerst werden wir deine Dehnfähigkeit testen keheheh...“ Der Doktor zog an einem Hebel und die Arme von Jonathan wurden gedehnt. Jonathan stöhnte. „Unterdrückst wohl, hm? Dann werde ich es erhöhen kehehe....!“ Der Doktor zog und zog am Hebel. Jonathan spürte, wie an seinen Gliedmaßen gezogen wurde. Als er nicht mehr konnte, schrie er auf. Er heulte. Es war der Anfang einer langen Zeit ohne Liebe, ohne Schutz und vor allem mit Schmerzen. Diese Streckbank, so wusste Jonathan schon, war nicht das letzte Folterinstrument, das der Doktor gegen ihn verwenden würde. Manche Foltermethoden waren so brutal, dass selbst ich, eurer Erzähler, darüber schweigen möchte...

In dieser grausamen Zeit blieben Jonathan zwei Hoffnungsschimmer. Einmal waren es die kleinen Wölfe, die ihn nicht töteten, sondern verwandelten. Würden sie kommen und ihn holen? Würde er jemals wieder die frische Luft einatmen? Er wusste es nicht. Sein Zweiter Grund zum Überleben, waren die Zusprechungen der anderen Gefangenen. Sie sahen ihn als Führer an und sagten, er würde Großes vollbringen. Diese Gefühle hielten ihn vom Gedanken fort, sich das Leben zu nehmen. Natürlich wussten die anderen Gefangenen nicht, was aus Jonathan wurde, doch sie wussten, dass ihre Zuredungen ihm Mut machten. Es vergingen Jahre... Die alte Bisswunde verwandelte sich mit der Zeit zu einer Narbe und einige Foltermethoden hatten viele kleinere Narben am linken Unterarm hinterlassen. Der alte Gürtel von Jonathan war das Letzte, das er noch von seiner unschuldigen Zeit hatte und das ihn an seine Familie erinnerte. Zu gerne würde er wieder im Walde spielen, mit seinen Freunden Spaß haben und seine Mutter wiedersehen, doch wusste er genau, dass dies nicht mehr möglich sein würde... es wurde alles so... lang.... und träge....
Die Jahre strichen von dannen und Jonathan wurde immer mehr und mehr verletzt. Körperlich nicht mehr... daran hatte er sich schon gewöhnt... es war seelisch. Sein Kopf funktionierte nicht mehr richtig. Es gefiel ihm allmählich, gefoltert zu werden und er lachte beim Schmerz. Er wimmerte, wenn es zu Ende war. War er denn noch er selbst? Er vergaß vieles und lernte wenig dazu. Aber das, was er erlernte, würde ihm zu Großem verhelfen. Es war eine kalte Winternacht in
Karatina. Jonathan hatte schon sein 20. Lebensjahr vollendet. Trotz der langen Folterzeit, wuchs er weitaus größer als andere. Das war weniger verwunderlich, da er sehr oft auf der Streckbank landete. Doch Doktor Henry Adams hatte mehr mit Jonathan vor, als ihn nur zu foltern. Deswegen fütterte er ihn besser als die anderen Sklaven. Jonathan konnte nicht mehr gänzlich menschlich werden. Das war Henry bewusst. Er wollte den Menschen in Karatina zeigen, dass Tiermenschen Bestien sind und es verdient haben, zu Tode gefoltert zu werden oder als Sklaven weitergegeben zu werden. Heute war sein großer Auftritt. In der Nacht des Vollmondes sollte Jonathan auf dem Marktplatz des Dorfes in Karatina postiert werden und an den nächstbesten Bieter verkauft werden. Seien es Pelzmacher oder Sklaventreiber. Henry roch das Geld schon. Sein Wolf wuchs prächtig und nichts konnte ihn mehr aufhalten. Der Morgen verlief anders für Jonathan als sonst. Er wurde so reichlich gefüttert, wie er sonst nur vor seinem Sklavenleben zu essen bekommen hatte. Es war sogar fürstlich. Henry Adams grinste und sagte nur: „Iss nur mein kleiner Wolf. Dies wird deine letzte große Mahlzeit sein Kehehe...“ Mit diesen Worten verschloss er die Zelle, in der Jonathan eingesperrt war. Jonathan aß unbedenklich. Doch manche Dinge überlegte er sich schon. Was er tun würde, wenn er den Vollmond wieder erblicken würde und Henry vor ihm stehen würde. Oh wie sehr er sich danach sehnte, Henrys Beine zu zerreißen und ihn auf dem Boden kriechen und dann langsam verbluten zu lassen. Er malte sich aus, wie wunderschön es wäre wenn... aber ich glaube ich schweife zu sehr ab. Wir wollen es ja einigermaßen zensiert lassen.

Es war Abenddämmerung, als Jonathan in eine Zelle mit Rädern gesperrt wurde. Henry ließ seine Handlanger den Wagen ziehen. „Na los! Wir wollen unsere Kundschaft doch nicht warten lassen, oder? Keh!“ schrie Henry glücklich. Der Handlanger schaute zu Jonathan. Er sprach in der Wolfssprache. „Jonathan. Du bist Wildfire. Ein Anführer! Wir lassen dich nicht in Stich. Weißt du noch? Als du damals gebissen wurdest und deine Wunde geleckt wurde? Das war unser alter Alphawolf, Wildfire. Er verstarb. Du wurdest von ihm geleckt. Er respektierte dich. Du musst Führerpotenzial haben.“ „Halt die Klappe Jim!“ Schrie Henry den Handlanger an, der den Wagen zog. Der Handlanger zeigte kurz seine Hand. Sie war voller dunkelblauem Pelz. „Siehst du? Du bist nicht alleine. Wir retten dich, Wildfire. Nimm dein Schicksal an!“ Jonathan musste lachen. Seine Lache klang wie ein Verrückter aus der Klapse. Er fletschte die Zähne. „Und wieso habt ihr mich nicht geholt? Arghahaha!“ Er lachte laut auf wie ein durchtriebener Irrer. „Wenn ihr mich retten wolltet, wo wart ihr all die Jahre?! Arghahaha!“ „Wir wurden gefoltert.“ Jonathan hörte abrupt auf zu lachen. „Gefoltert wie du. Es war kein Vergnügen. Doch heute Nacht ist es so weit. Heute werden wir frei sein.“ „Das reicht! Haltet die Klappe! Dort vorne ist schon der Marktplatz!“ Der Handlanger schaute noch einmal zu Jonathan. „Hör mir genau zu. Die Wölfe warten am Stadtrand auf dein Kommando. Wenn du rufst, kommen sie! Rufe die Worte Wildfire lebt in unserer Sprache und sie werden dir zur Seite stehen! Warte auf den Moment, wenn der Vollmond dich erleuchtet und du aus dem Käfig bist. Vorher musst du die Verwandlung irgendwie unterdrücken... verstanden, Wildfire?!“ Jonathan überlegte. „Der Plan und der Name gefallen mir. Ich bin dabei arghahaha.“ „Ruhe jetzt, ihr wertloses Pack!“ Der Käfig wurde auf eine Tribüne gerollt. Doktor Henry Adams stellte sich genau daneben hin. Vor der Tribüne waren rote Teppiche ausgerollt und Holzstühle aus edler Handverarbeitung aufgestellt. Sie hatten kleine Figuren an den Stuhlgriffen und Tiere waren als Holzbeine geschnitzt. Seltsame reiche Männer saßen da. Einige trugen ein Monokel. Andere hatten Metzger Sachen an. Wildfire schwieg. „Liebe Kundinnen und Kunden, Willkommen! Welch wunderschöne Nacht! Schon bald wird die Wolke den Mond vollkommen verlassen haben und der klare Sternenhimmel wird gänzlich zu sehen sein. Haha!“ „Nun komm zum Punkt Henry! Ich habe nicht die ganze Nacht Zeit. Will ja heute noch was schlachten.“ Ein großes Lachen stieß aus der Menschenmasse heraus. Hässlich und eklig. Einige rülpsten nachdem sie gelacht hatten. „Das wird du bald können Jeko! Wenn du am höchsten bietest Kehe!“ Henry machte eine kurze Pause und nahm einen Schluck von seiner Wasserflasche. „Gut, Leute. Dieses hier ist das prächtigste Monster, das ich jemals auftreiben konnte! Es ist der wahre Beweis dafür, dass Tiermenschen doch nur Hirnlose, Menschenfressende Monster sind! Schaut her!“ Henry holte eine glühende Eisenstange und piekste damit Wildfire. Er knurrte und sprach in der Menschensprache. „Gib auf Doktor Henry Adams! Deine Zeit ist um!“, Brüllte Wildfire. „Seht ihr? Ein Monster wie es im Buche steht! Es droht mir! Er sagt, meine Zeit ist um! Ahahaha!“ Wieder einmal lachte das Publikum lautstark. Wildfire fühlte sich missverstanden. Er war verwirrt. Wieso lachten sie? Sollte das hier eine Theatershow sein oder was? Die Wolken zogen vorbei und der Mond zeigte sein ganzes Gesicht. Wildfire wartete schon so lange darauf. Das erste Mal, dass er es wollte. Er wollte diesem elendigen Menschenpack zeigen, wer hier siegt. Diesmal war er nicht alleine und diesmal gab es niemanden, den er kannte. Seine Sinne konnten sich komplett der Raserei verfallen lassen. Es gab nur ein Problem: Die Käfigtür war zu, doch das sollte sich schon bald ändern. Wildfire lies die Energie des Mondes in sich hinein strömen. Das Licht gab ihm ein Gefühl von Vergessenheit. Er vergaß, dass der kalte Winter seine Narben brennen ließ. Er vergaß, dass er vor Zuschauern stand und eigentlich Henry hier den Helden spielen sollte. Nur eine Kleinigkeit vergaß er nicht.

Er vergaß nicht, dass er nun Wildfire war und die Kraft besaß Hilfe zu rufen. Er vergaß nicht, dass Doktor Henry Adams der Urvater seiner Leiden und Schmerzen war. Diese Gedanken brannten sich in seine Verwandlung hinein. Er ließ dem Jagdtrieb freie Bahn. Er ließ dem Wachstum seinen Platz und er fiel in die Lust nach Blut und Verzweiflung. Seine Augen leuchteten rot. Er wuchs. Der Käfig wurde ihm zu klein. Er riss die Tür aus den Angeln und brach aus. Alles war wie betäubt. Seine Sinne, seine Gefühle. Es war, als ob man kurz vor der Ohnmacht war. Man nahm fast nichts mehr wahr. Man handelte nur noch. Wildfire lief wie besessen auf Doktor Henry Adams los, der schon floh, als Wildfire die Türangel aufriss. „Laaauuuft...!“ Hörte Wildfire noch ganz dumpf. Das ganze Publikum lief in Panik verwirrt durch das Dorf. Sie hatten sich zu wenig darauf vorbereitet. Die Wachen waren nicht richtig ausgebildet und der Anblick von Jonathan mit diesen rot leuchtenden Augen, wovon auch noch eines mutierte, ließ ihre Waffen zu Boden fallen. Sie dachten an Horrorgeschichten und wollten das Biest nicht mal mit der Klinge berühren, weil sie dachten, dass sonst diese Krankheit auf sie übergehen würde. Überfordert von der Situation, rannten sie blindlings herum wie das Publikum. Niemand hatte während der Panik auch nur eine Sekunde nachgedacht und einfach mal ein Schwert von den Wachen in die Hand genommen. Niemand hatte überhaupt den Mut dazu. Sie rannten wie wilde Kühe und ohne jegliche Organisation. Ein typisches Ergebnis, wenn man den Feind unterschätzte. Diesmal konnte niemand Wildfire aufhalten. Er rief in der Wolfssprache: „Oh Wölfe Am Dorfrand! Wildfire ist zurück!“ 5 Wölfe liefen in das Dorfzentrum und rissen die reichen Leute nieder bevor sie sie zerfleischten. Joseph, ein Gefangener, der einer von denen war, die Jonathan gut zusprachen, packte Wildfire und warf ihn zu Boden. Er schrie ihn in der Menschensprache an. „Zurückziehen! Sie kommen mit Bogenschützen! Los! Beeilung ist angesagt!“Wildfire reagierte erst kurz danach und zerriss Joseph in zwei Teile. Danach hörte er erst dessen Worte wieder ganz klar. Wie in einem Traum war er. Er konnte sich nicht lenken aber er tat genau das, was er eigentlich wollte. Er floh. Seine Wolfsanhänger folgten ihm. Er hatte es geschafft. Er war frei! Er lief in die Wälder Karatinas. Geschützt von den Wölfen und gewärmt von ihnen, konnte er sich die nächsten zwei Tage ausruhen und den Winter überstehen.
Es wurde endlich Frühling in dem vernebelten Land...


Gefährten: Die Wölfe


Familie:

John Thomson
Mary Thomson


Passende Musik:

Uff da hat mich vieles inspiriert. Also ich gebe mal eines von den Liedern an, die die Geschichte für mich schrieben ^^

Marilyn Mansion - This is Halloween


Zuletzt von Jonathan Thomson Wildfire am Sa 1 Sep 2012 - 0:56 bearbeitet; insgesamt 6-mal bearbeitet
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