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Lo's Filmecke

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Lo's Filmecke

Beitrag von Lo'Ren am Mo Nov 21, 2016 1:53 am

das Eingangsposting lautete :

Da ich immer mal wieder ungefragt und grundlos meine Meinung zu Filmen, Animes und Serien hier niederschreibe, aber keine Lust habe ständig den Talk Thread vollzuspammen, habe ich hiermit die Entscheidung gefasst, meine cineastischen Ergüsse hier zu sammeln. Ich werde den ersten Post nicht nur nutzen, um eine Übersicht zu erstellen, so dass man schnell zu den Film-Reviews kommt, die man vielleicht lesen will, sondern auch, um die Filme auf einen Blick grob mit anderen zu vergleichen. Ich bediene mich dabei dem X/10-Punktesystem. Es darf natürlich kommentiert und diskutiert werden!

Letzte Review: Blade Runner 2049


10 Punkte
Memento
The Matrix
BoJack Horseman (Staffel 1+2+3+4)
Good Will Hunting
Zombieland
The LEGO Movie
Fight Club

9 Punkte
Baby Driver
The Big Lebowski
Tickled
Toni Erdmann
Captain Fantastic
Léon - Der Profi
Die nackte Kanone 2 1/2
Arrival

8 Punkte
Ich seh Ich seh
Ant-Man
Unbreakable
Still Alice
Ghost in the Shell (2017)
Split
Der Pate
Bad Santa

7 Punkte
Gravity
Sense8 (Staffel 1+2)
John Wick: Kapitel 2
The Nice Guys
The Man from Earth
Der Club der toten Dichter
Rogue One: A Star Wars Story
Snowpiercer

6 Punkte
Blade Runner 2049
Dunkirk
Valerian: Die Stadt der tausend Planeten
Louis CK: 2017
Logan
Salt
Hancock

5 Punkte
Death Note (2017)
F is for Family (Staffel 1+2)
Bill Burr: Walk your way out
American Psycho
Wonder Woman
John Wick
Terminal

4 Punkte
Kung Fu Killer
Alien: Covenant
The Boss Baby
The Amazing Spiderman
Teenage Mutant Ninja Turtles

3 Punkte
Project: Almanac

2 Punkte
Sex Tape

1 Punkt

0 Punkte


Zuletzt von Lo'Ren am Do Okt 12, 2017 12:56 am bearbeitet; insgesamt 53-mal bearbeitet
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Re: Lo's Filmecke

Beitrag von Lo'Ren am Mo März 06, 2017 3:55 pm

Luvia schrieb:
Lo'Ren schrieb:XXXX
Spoiler doch nicht! D: das ist doch die große Überraschung!
Aber ja, dieser Film ist super genial *.* und ich bin sehr gespannt auf The LEGO Batman Movie^^

Oh, was für ein Plottwist D: Ich hab das nicht mal als Plottwist gezählt!


Zuletzt von Lo'Ren am Do März 09, 2017 4:28 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Lo's Filmecke

Beitrag von Luvia am Di März 07, 2017 8:11 am

Naja egal wie man es nennen mag, ich hätte nicht damit gerechnet und hätte es auch nicht vorher wissen wollen, wenn ich den Film noch nicht gesehen hätte^^
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Re: Lo's Filmecke

Beitrag von Lo'Ren am Mo März 13, 2017 4:07 pm

Hancock

Wie oft gesehen? - 4 mal

Note: 6 Punkte

Story: Hancock ist der schlechteste Superheld der Welt und unterzieht sich mit der Hilfe eines Marketingprofis einer Imageaufbesserung.

Pro:
-Ein witziger und erfrischender Superheldenfilm
-Top Schauspieler (vor allen Dingen Charlize TherRRHRHRRHHRRon x3)
-Gute Kampfszenen
-Unbekannte Hintergrundgeschichte (jeder kennt Spiderman oder Batman oder Superman und will alleine deswegen schon den ersten Film einer jeden Reihe nicht mehr sehen)
-Gutes Ende

Neutral:
-Die Spezialeffekte sind schlecht gealtert und waren schon damals nicht der Hit, aber man kann damit leben.

Kontra:
-Kameraarbeit
-Bösewicht

Fazit: Hancock wurde von Kritikern und auch vielen Kinozuschauern nicht gerade gut empfangen, obwohl es sich um eine originelle Geschichte handelt und viele Jahre vor Deadpool einen Antihelden in einer rauen Form zeigt. Woarn das liegen mag? Nunja, es gibt eine Sache, die den Film sehr viel schlechter macht als er eigentlich ist und das ist die Kameraarbeit. Der Film ist wackelig und das sowohl in Action- wie auch in Dialogszenen. Warum auf ein Stativ verzichtet wurde, ist mir ein echtes Rätsel, weil der ganze Film damit sehr auf die Augen geht und stets unruhig wirkt. Außerdem hat der Film keinen richtigen Bösewicht, wo ich allerdings nicht allzuviel drüber sagen werde, weil es als Spoiler zu werten ist und ich nicht in jedem Fazit-Teil über Spoiler berichten will.
Hancock ist ein unterhaltsamer Film, den man sich gerne mal angucken kann. Wirklich ernst nehmen, sollte man ihn aber nicht.

Trailer:
Trailer enthält Spoiler für den Film, also mit Vorsicht oder gar nicht genießen!
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Re: Lo's Filmecke

Beitrag von Lo'Ren am Mo März 13, 2017 4:43 pm

Salt

Wie oft gesehen? - 2 mal

Note: 6 Punkte

Story: Eveline Salt ist eine CIA-Agentin, die eines Tages einen russischen Überläufer befragt, der ihr sagt, dass es einen Anschlag auf den Präsidenten geben wird. Der Name des angeblichen Attentäters: Eveline Salt.

Pro:
-Gute Actionscenen
-Trickreiche Situationen, die man wohl sonst selten sieht
-Gute Schauspieler

Neutral:
-Der Versuch eine weibliche "Jason Bourne"-Reihe zu starten, was sehr offensichtlich ist

Kontra:
-Teils verwirrender Plot mit ewigen Twists
-Emotionslos

Fazit: Wer einen der "Jason Bourne"-Filme gesehen hat, aber der Meinung war, dass die Geschichte mehr Verwirrung braucht, der sollte Salt sehen. Hier wird nicht gespart mit seltsam eingeschmissenen Rückblicken oder Plottwists, die einen ab und zu vergessen lassen, was man nun gerade nochmal denken soll. Abgesehen davon schafft der Film es einfach nicht eine emotionale Ebene aufzubauen. Er versucht es zwar ganz deutlich, da immer und immer wieder die Ehe von Salt zum Thema wird, aber doch letztendlich kommt dabei nichts rum.
Der Film macht aber auch Gutes! So sind die Situationen in die Salt reinstolpert immer spannend und actionreich und verlangen eine gewisse MacGyver-Finesse, um gelöst zu werden. Da punktet der Film auf ganzer Linie.
Die Geschichte selbst ist, wie bereits oben erwähnt, von Jason Bourne abgekupfert. Salt hat auch Amnesie, es gibt einen großen politischen Plot, der sich über das Schicksal der Agentin spannt und auch sie hat super krasse Kampf- und Überlebensfähigkeiten.
Alles in allem kann man sich den Film mal ansehen.

Trailer:


Zuletzt von Lo'Ren am Mo März 13, 2017 6:53 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Lo's Filmecke

Beitrag von Lossea am Mo März 13, 2017 4:49 pm

Friendly Reminder, dass du bei Salt die Story von Project:Almanac eingefügt hast ^^
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Re: Lo's Filmecke

Beitrag von Chrystian am Mo März 13, 2017 6:51 pm

Lossea schrieb:Friendly Reminder, dass du bei Salt die Story von Project:Almanac eingefügt hast ^^

Danke! Wird gleich erledigt x3
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Re: Lo's Filmecke

Beitrag von Lo'Ren am Mi März 15, 2017 8:19 pm

Toni Erdmann

Wie oft gesehen? - 1 mal

Note: 9 Punkte

Story: Winfried ist ein Quatschkopf, der merkt, dass er seine Tochter aus den Augen verloren hat. Mit der Hilfe seines Alter Ego, Toni Erdmann, drängt er sich dann erfolgreich in das Leben seiner Tochter, indem er zuvor keinen Platz gefunden hat.

Pro:
-Witzig
-Gefühlvoll
-Bringt einen auch zum Nachdenken
-Gute Schauspieler
-Gutes Sounddesign (Guckt euch die Disco-Szene und wie sie da rausgehen in Toni Erdmann an und vergleicht das mit amerikanischen Produktionen. Bei Toni Erdmann denkst du wirklich, dass die Leute in der Disco sind, weil es sich so anhört als wärst du auch da; bei amerikanischen Produktionen ist es oftmals so, dass einfach Bilder gezeigt werden, während ein Titel läuft, es klingt als hättest du Kopfhörer mit Musik auf.)

Neutral:
-Gibt ein paar Fremdschämszenen mit denen man fertig werden muss und eine Szene, die man echt nicht gerne mit seinen Eltern im Raum schaut

Kontra:
-Zu Beginn des letzten Drittels hat der Film einen Knick, wo man kurz denkt: Wann kommt da nun das Ende?, weil man sich schon an die Allüren von Toni gewöhnt hat (der Film geht auch 2 1/2 Stunden, was eigentlich nicht spürbar ist, außer an dieser einen Stelle)

Fazit: Ich bin kein Fan deutscher Filme. Ich finde sie meistens langweilig, weil sie krampfhaft versuchen eine Alternative zu Hollywood zu sein, wo es halt mehr "Style over Substance"-Filme gibt. Man konzentriert sich im deutschen Filmbusiness also gerne mal auf sehr künstlerische Arthousefilme oder obskure, historische Dramen oder sowas, die einen langweilen, wenn man kein Filmstudent ist. Natürlich gibt es auch das Gegenkonzeept, wo Hollywood versucht wird die Stirn zu bieten, aber die Filme sind entweder grottenschlecht oder sie hinterlassen einen mit dem Gefühl, dass die Amis es besser gemacht hätten, also eine Chance vertan wurde.
Toni Erdmann hat seine typisch deutschen Momente und da sieht man leider im Trailer schon welche von, was einen abschrecken mag. Sehr gut zu sehen an der Reaktion in den Kommentaren, wo 50% der Leute sich aufregen, was für ein Scheiß doch produziert wird. Nachdem man dem Film aber doch eine Chance gegeben und ihn gesehen hat, wird schnell klar, dass diese Leute in den Kommentaren den Film nicht gesehen haben. Es kann natürlich auch sein, dass es sich dort um einen Haufen 14-jährige handelt, die Transformers als das Nonplusultra der Filmbranche ansehen, aber das möchte ich heute mal nicht unterstellen.
Also, wie finde ich den Film? Ich finde Toni Erdmann super. Die Charaktere sind symphatisch und sehr gut dargestellt, und es gibt Situationen, die mich echt zum Lachen gebracht haben. Aber es gibt auch sehr rührende Bilder und eindrucksvolle Dialoge, die immer wieder dazwischengestreut wurden und einem gut zeigen, warum Drama und Komödie gar nicht so weit auseinander liegen. Der Film selbst ist ab 12 freigegeben, spricht aber deutlich ein erwachseneres Publikum an. So werden immer wieder Sekunden an Bildern gezeigt, wo Eltern mit ihren Kindern interagieren - ein Vater bringt seinem Jungen das Eislaufen bei; eine Familie spielt im Hinterhof eines Hauses - die einem im Kontext der Geschichte schmerzhaft vor Augen führt wie weit man sich doch von seinen eigenen Eltern schon entfernt hat.
Lasst euch vom Trailer nicht täuschen und gebt ihm eine Chance! Mit den Eltern gucken, würde ich ihn nicht (nochmal ;_Wink und mit Freunden ist vielleicht auch nicht hundertprozentig das richtige, aber wer an einem regnerischen Sonntagnachmittag was für die gute Laune und das Herz braucht, wird ihn sehr zu schätzen wissen.

Trailer:
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Re: Lo's Filmecke

Beitrag von Lo'Ren am Mi März 22, 2017 9:58 pm

Logan

Wie oft gesehen? - 1 mal

Note: 6 Punkte

Story: Logan alias Wolverine ist verbittert, alt und krank geworden, und er kümmert sich um den ebenfalls erkrankten Charles Xavier alias Professor X. Logan hat eigentlich ganaz andere Pläne, lässt sich aber von Charles in eine Richtung drängen, die direkt zu einem kleinen Mädchen namens Laura führt, das es nun zu schützen gilt.

Pro:
-Dynamische Action
-Gute Schauspieler
-Mut zum Blut
-Erfrischende Sichtweise im Vergleich zu den anderen "X-Men"-Filmen

Neutral:
-Nichts

Kontra:
-Die Computereffekte funktionieren nicht immer
-Fehlende Chemie zwischen den Schauspielern/schwaches Skript
-Professor X ist oft der Comic Relief, was meiner Meinung nach nicht wirklich gut passt

Fazit: Seitdem Deadpool gigantische Einnahmen erzielt hat, trauen sich Filmstudios wieder Filme zu produzieren, die Blut und Gewalt enthalten, was in Logan sehr deutlich wird. Im Kontrast zu den anderen Filmen fragt man sich wirklich, warum er mit diesen wuchtigen Adamantiumklingen nicht schon vorher alles kurz und klein geschnitten hat; die Filme sind echt harmlos. Hier hingegen darf die Bestie endlich von der Leine genommen werden, was geniale Actionenszenen hervorbringt. Besonders die Szenen der kleinen Laura sind wirklich stark. Eine große Schwäche hat er allerdings im Skript oder aber es sind die Schauspieler, die einzelnd gesehen sehr gut, aber als Team eher mau funktionieren. Irgendwie nimmt die Vater-Tochter-Geschichte zwischen Wolverine und X-23 - das ist Laura - nur wenig Schwung auf, obwohl der Film sich mehr als zwei Stunden Zeit nimmt, sie auszuspielen. Noch weniger wirkt nur die Vater-Sohn-Dynamik zwischen Logan und dem Professor nach, die durch das merkwürdige Umschreiben des Charakters von Charles Xavier in eine eher humorvolle Richtung komplett fehlschlägt. Was der absolut geniale Trailer also an Gefühlen verspricht, wird nicht eingehalten. Dennoch kommen einem die 2 1/2 Stunden Laufzeit nicht zäh wie Teer vor, was deutlich für das Pacing spricht. Man kann ihn sich also getrost angucken.

Trailer:
Fantastischer Trailer!
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Re: Lo's Filmecke

Beitrag von Lo'Ren am Mi März 29, 2017 4:42 pm

The Amazing Spiderman

Wie oft gesehen? - 3 mal

Note: 4 Punkte

Story: Die klassische Geschichte wie Peter Parker zu Spiderman wird. Gleichzeitig haben Peter's Bemühungen aber auch negative Effekte, da der verzweifelte Dr. Curt Connors beginnt an sich selbst zu testen und zu einer Echse mutiert, die die Stadt bedroht.

Pro:
-Gute, dynamische Kämpfe
-Ein guter Martin Sheen als Onkel Ben

Neutral:
-Ich weiß nicht, wie oft ich Onkel Ben noch sterben sehen kann

Kontra:
-Schlechtes Design für den Bösewicht
-Andrew Garfield passt nicht in die Rolle des Peter Parker
-Dummer Humor
-Schlecht geschrieben (zu viele Handlungen in einem Film)
-Zu lang(weilig)

Fazit: Spiderman war in meiner Kindheit mein Lieblingsheld und ich mochte die erste Trilogie - vielleicht abgesehen von dem letzten Film - sehr gerne und hab sie damals mit Freude im Kino verfolgt. Als dann The Amazing Spiderman verkündet wurde, war ich also erstmal nicht abgeneigt. Allerdings macht der Film vieles falsch und bei manchen Sachen fragt man sich wirklich warum er diesen Weg gegangen ist. Am offensichtlichsten ist das Design der Echse, die ein flaches Gesicht und keine Schnauze hat. Außerdem ist sie wesentlich größer und kann deswegen das traditionelle Outfit von Dr. Curt Connors nicht tragen. Es wird zwar in einer Szene gezeigt, dass der alte weiße Laborkittel benutzt wird, aber das war halt auch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Warum diese Abweichungen gemacht wurde, weiß ich einfach nicht. Vor allen Dingen, wenn man sich vor Augen hält, dass da jemand das dumme Gesicht ohne Schnauze angeguckt hat und sich dachte: "Das ist perfekt!"
Des Weiteren ist der Film sehr schlecht geschrieben, was sich auch in seiner Länge niederschlägt. Es werden extrem viele Handlungsstränge reingezwängt, weswegen ebenso viele nicht wirklich zünden wollen. Im alten Spiderman lebte Mary-Jane neben Peter, weswegen gleich klar war, woher sie sich kannten und warum sie zumindest eine freundschaftliche Basis haben. Es wirkt natürlicher als das Auftreten von Gwen Stacy im neuen Film und kann damit auch mit weniger Spielzeit den Zuschauer effektiver erreichen. Im neuen Film gibt es außerdem eine Anfangsszene mit Peters Eltern, die uns zeigt, dass Peter's Vater ein genialer Arachnologe und Genforscher ist. Sie zeigt uns außerdem wie Peter bei seiner Tante und Onkel Ben gelandet ist. Allerdings ist all das unnötig und nimmt späteren Szenen die Spannung. Man stelle sich vor Peter hätte die alte Tasche seines Vaters gefunden ohne das der Zuschauer die Anfangsszene gesehen hätte. Dann würde wir zusammen mit Peter die Geheimnisse des Vaters und seinen Beruf erfahren, was wesentlich spannender wäre. Dann würde auch Dr. Curt Connors in einem anderen Licht dastehen, weil wir nicht wissen, ob er nicht vielleicht sehr aktiv damit etwas zu tun hatte, weil Neid unter genialen Wissenschaftlern nunmal ein Ding ist. Man könnte geschickte Dialoge zwischen ihm und Peter einbauen, die uns gleichzeitig etwas über das Verbleiben der Eltern beibringt, was uns sehr mit Spidey mitfühlen ließe, aber die Anfangsszene musste ja sein; der Film muss ja Überlänge haben; Langeweile ist vorprogrammiert.
Als letztes noch eine Sache zum Humor, der gleichzeitig auch das schlechte Schreiben noch untermalt: Spidey wurde verletzt und hat drei tiefe Schlitzer auf der Brust. Benommen und verzweifelt wendet er sich an die einzige Person, die seine wahre Identität kennt - Gwen Stacy. (Warum eigentlich? Der Film lässt ihn so oft die Maske abnehmen, dass eigentlich jeder ein Bild von ihm haben müsste...) Nun darf natürlich der Vater von Gwen nichts davon mitkriegen und natürlich will der gerade fragen, ob seine Tochter nicht gerne einen Kakao haben würde. Sie reagiert übermäßig wütend und ihr Vater kontert indem er sagt, dass sie doch vor einer Woche noch selbst gesagt hätte, dass sie gerne in einem Schokohaus leben würde. Als Gwen ihn abgeschüttelt hat und wieder ins Zimmer guckt, hockt Peter grinsend auf dem Boden und macht sich darüber lustig. Was ist mit der Wunde, dem Schmerz und der Dramatik? Alles geopfert für den Witz mit dem Schokohaus...
Alles in allem kann man den Film wohl gucken, aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass er nicht sehr viel angenehmer ist als eine ausgewachsene Magen-Darm-Grippe.

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Re: Lo's Filmecke

Beitrag von Lo'Ren am Mi März 29, 2017 4:58 pm

Zombieland

Wie oft gesehen? - 4 mal

Note: 10 Punkte

Story: Columbus ist ein bleicher Nerd mit Reizdarmsyndrom, aber dennoch einer der letzten Überlebenden der Zombieapocalypse. Zusammen mit dem sehr eigenen Tallahassee zieht er durchs Land bis sie eines Tages auf zwei Mädchen treffen.

Pro:
-Perfekte Wahl der Schauspieler, sogar das Kind ist super!
-Witzig!
-Super Make-up!
-Sehr raffiniert geschrieben!
-Sehr interessante Charaktere!
-Wunderschöne Kameraeinstellungen!
-Tolle Musik!

Neutral:
-Nichts!

Kontra:
-Nichts!

Fazit: Dieser Film ist die perfekte ausgewogene Mischung aus Horror und Komödie. Ich kann einfach nichts schlechtes an diesem Film finden und jeder sollte ihn sehen! Er funktioniert einfach auf allen Ebenen und kommt mit einer Menge Überraschungen daher. Besonders gefällt mir die Liebe zum Detail, denn obwohl alle schon sehr abgeklärt sind durch die Ausweglosigkeit ihrer Situation, so gibt es doch emotionale Momente. Alleine schon, dass sie sich alle mit den Namen ihrer Herkunftsstädte ansprechen anstatt mit ihren richtigen Namen zeigt uns, dass sie eigentlich gar keine richtigen Freundschaften etc. mehr haben wollen, weil der Verlustschmerz so brutal ist. Sie halten damit also einen gewissen emotionalen Abstand ein, der in dieser Welt wohl trauriger Alltag ist. Außerdem glänzt der Film mit einer der besten Eröffnungsszenen aller Zeiten!
Guckt ihn euch an!

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Re: Lo's Filmecke

Beitrag von Lo'Ren am Mo Apr 10, 2017 1:29 am

Ghost in the Shell (2017)

Wie oft gesehen? - 1 mal

Note: 8 Punkte

Story: Ein Hacker führt Attentate auf die führenden Forscher und Unternehmensleiter des Techonlogiekonzerns Hanka durch. Eine Spezialeinheit um die weltweit einzige Vollkörpercyborg, die Major genannt wird, nimmt sich der Sache an. Dabei wird der Fall für den Major zu einer persönlichen Angelegenheit.

Pro:
-Absolut wunderschöne Effekte, Kostüme und Kulissen
-Ein cooler Bösewicht
-Gute, respektvolle Verarbeitung der Vorlage

Neutral:
-Hat sich nicht zu 100% an die Vorlage gehalten, was Hardcorefans des Animes vielleicht übel aufstoßen mag
-Nicht so starker Fokus auf die Philosophie, was den Menschen zum Menschen macht

Kontra:
-Das erste Drittel ist schwach, wenn man von der bombastischen Optik absieht
-Manche Stellen sind dumm geschrieben

Fazit: Ghost in the Shell ist in den USA gefloppt. Mit einem Einspielergebnis von lediglich 19 Mio. $ über das wichtige erste Wochenende können sie vielleicht gerade mal die Gage von Scarlett Johansson decken. Warum? Die Macher selbst geben der Presse die Schuld, die dem Film "White Washing" vorgeworfen hat, weil der Major eigentlich eine Japanerin, also Asiatin ist und keine westliche Frau. Das finde ich allerdings nicht. Ich würde eher sagen, dass viele Leute von der Tatsache abgestoßen waren, dass es von einem eher philosophischen Animefilm kommt, den man mit einem analytischen Auge anschauen muss, um ihn vollends zu würdigen. Leute, die simples Popcornkino wollten, waren also schon im Vorfeld abgeturnt. Es kann auch sein, dass die Leute von der unglaublichen Ästhetik nicht beeindruckt waren und die manchmal schlecht geschriebenen Vorfälle sahen. So stürmen die Leute des Spezialkommandos gemeinsam den mutmaßlichen Aufenthaltsort des Bösewichts und obwohl es eigentlich keine allzu großen Hindernisse gibt, fällt das Team so weit zurück, dass der Major eine echt lange Zeit mit dem Schurken alleine zu tun hat. Letztenendes kann es aber auch die apathische Darstellungsweise des Hauptcharakters sein, die es den Leuten schwer macht mit dem Charakter mitzufühlen. Dass genau das der Sinn ist, weil sie ja selbst Probleme hat sich oftmals als Mensch zu sehen, rückt dabei in den Hintergrund. Übrigens in denselben Hintergrund, wie die komplette Philosophie um Mensch und Maschine und was uns voneinander trennt. Wo liegt die Grenze bis ein Mensch kein Mensch mehr ist, sondern ein Roboter, ein Objekt? Das Original trumpft an dieser Stelle mit wirklich tiefen und komplexen Dialogen auf, die sich schon wie wirkliche philosophische Schriftstücke anhören, während die Hollywoodversion es eher oberflächlich und einfach hält. Ob das eine gute oder schlechte Sache ist, kommt wohl darauf an, was für einen Film man gerade sehen will.
Aber ich möchte nochmal auf das Aussehen zu sprechen kommen. Uns wird hier nämlich eine geniale Welt vorgestellt, wo jeder Charakter so aussieht als würde eine Geschichte dahinter stehen. Die Welt ist ausnahmslos bunt und lebendig, aber gleichzeitig auch dreckig und bewohnt. Manche Szenen aus der Animevorlage sind 1:1 übernommen worden und sehen absolut genial aus. Im Grunde funktioniert jedes einzelne Bild dieses Films als Desktophintergrund, weil einfach alles lebendig ist. Man schaue sich nur den Trailer an und wie der Geisha-Roboter aussieht und den Gang entlangwandelt - einfach top!
Der Bösewicht wirkt anfangs wie ein generischer Animeschurke mit verzerrter Stimme und dunkler Kapuze, entwickelt sich allerdings mehr und mehr zu einem Wesen mit tiefen Beweggründen. Die Art und Weise, wie er mit dem Major interagiert und wie sich die Geschichte zwischen den beiden entwickelt, finde ich super.
Man könnte den Film hier und da noch ein wenig verbessern, aber alles in allem wird man eine gute Zeit mit ihm haben. Liebendgern würde ich ihn auf einem großen 4k OLED TV mit richtig intensiven Farben sehen. Und nun entschuldigt mich, während ich einen Desktophintergrund von dem Geisha-Roboter suche!

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Re: Lo's Filmecke

Beitrag von Lo'Ren am Di Apr 11, 2017 4:02 am

Ein kleiner Nachtrag zu Ghost in the Shell: Die Eröffnungsszene des Films (logischerweise keine Spoiler).
Erste 5 Minuten:
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Re: Lo's Filmecke

Beitrag von Lo'Ren am Fr Apr 14, 2017 8:33 pm

The Boss Baby

Wie oft gesehen? - 1 mal

Note: 4 Punkte

Story: Liebe ist ein hart umkämpfter Markt und Babies verlieren Anteile. Nun ist das Boss Baby gefragt! Undercover mischt er sich in eine Familie, die eng an der Entwicklung eines neues Welpen - die Erzfeinde von Babies - beteiligt ist, um Informationen zu sammeln und Babies wieder zu den beliebtesten zu machen.

Pro:
-Ich mag die Stimme vom Boss Baby

Neutral:
-Die Animation ist irgendwie langweilig, aber tolerierbar

Kontra:
-Viel dummer Baby-Humor (wer hätte es gedacht)
-Wirklich dumme Handlung, die viele Fragen aufwirft und nie beantwortet
-Recht langweilig
-Schafft es nicht die Emotion zu erzeugen, die er erzeugen will

Fazit: Meine Schwester, ihr Freund und mein Vater wollten ins Kino, aber ich hab Ghost in the Shell und Logan schon gesehen und alle anderen interessanten Filme laufen merkwürdigerweise um unmenschliche Zeiten, also haben wir uns The Boss Baby angeguckt. Zuerst einmal muss ich mich wundern wie viel Werbung Kindern vor ihren Filmen aufgezwungen wird. Es war mindestens eine halbe Stunde Dauerwerbung und die Kinder im Kino wurden schon quängelig bevor der Film überhaupt gestartet ist. Müsste ich die Menge an Werbung mit der eines anderen Filmes vergleichen, dann kommt nur Star Wars The Force Awakens da ran. Naja, aber genauso lang wie die Werbung kam mir auch der eigentliche Film vor. Anfangs findet man das erwachsene Getue eines Babies ganz unterhaltsam, aber der Gag wird schnell alt und leider basiert der größte Teil des Films darauf. Dazu kommt noch die unglaublich verwirrende Welt in der das alles da stattfindet... Die Frau war schwanger, dann war sie es auf einmal nicht mehr und ein Baby im Anzug und mit Aktenkoffer kommt von einem Taxi geliefert an der Haustür an. ??? Die ganze Zeit gibt der Film sich scheinbar Mühe diese geheime Welt vor den Erwachsenen versteckt zu halten, aber darüber wird sich nicht gewundert? Die komplette Idee von einer Firma, die von Babies geleitet wird und Babies an die Familien verteilt, obwohl Erwachsene das scheinbar nicht wissen, passt nicht. Das hier ist einer der Filme, die sehr schnell in der Vergessenheit versinken und man ihn Jahre später auf einem Nischensender im TV sieht und ausruft: "Ich hab total vergessen, dass es diesen albernen Film gibt!"

Trailer:
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Re: Lo's Filmecke

Beitrag von Lo'Ren am Mo Mai 01, 2017 10:56 pm

Tickled

Wie oft gesehen? - 1 mal

Note: 9 Punkte

Story: Eine Dokumentation über die kriminellen Machenschaften hinter der wohl harmlosesten Fassade aller Zeiten: Kitzelwettbewerbe.

Pro:
-Absolut bizarre Geschichte
-Unmöglich vorhersehbar was als nächstes passieren wird
-Spannend präsentiert

Neutral:
-Nichts.

Kontra:
-Man wünscht der Doku ein befriedigenderes Ende

Fazit: Tickled ist eine spannende Dokumentation, die sich mit den sehr bizarren Abgründen der menschlichen Seele befasst und das eigene Universum definitiv um eine Ecke erweitert. Ich persönlich habe noch nie zuvor von sowas gehört und war erstaunt, was man dazu finden kann. Alleine wenn man auf Youtube "Tickled" eingibt und mal all die Videos missachtet, die direkt mit der Doku zu tun haben, findet man erstaunlich viele Videos, wo Leute gekitzelt werden - auf bizarre Art. Und diese Videos haben nicht mal wenig Views.
Von einer Sache darf man nicht abgelenkt werden: Der Trailer stellt es so dar, als ob es eine Horror-Doku wird, aber das ist nicht der Fall. Es wird definitiv über kriminelle Machenschaften geredet, aber Horror ist es meiner Meinung nach nicht. Also keine Angst und guckt euch diese Doku an!

Trailer:
Kompletter Film auf Englisch:
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Re: Lo's Filmecke

Beitrag von Lo'Ren am Mi Mai 24, 2017 1:25 am

Alien: Covenant

Wie oft gesehen? - 1 mal

Note: 4 Punkte

Story: Ein Kolonisationsschiff - die Covenant - empfängt zufällig ein Signal, was sie zu einem Planeten führt, der scheinbar besser für eine Kolonisation geeignet ist als der, den sie zuvor im Visier hatten. Was auf dem Planeten allerdings passiert ist, wissen sie noch nicht...

Pro:
-Endlich mal ein paar neue, unverbrauchte Schauspieler, abgesehen von Fassbender, der aber gut ist, wie immer
-Super visuelle Effekte
-Schön eklige Alien-Geburtsszenen

Neutral:
-Sofern man den Vorgänger (Prometheus) nicht kennt, geht einem vielleicht das ein oder andere verloren
-Auch wenn die Effekte gut waren, so habe ich Szenen mit mehr praktischen Effekten, wie diese hier gewünscht, weil sie einfach super geil aussehen:
Spoiler:
Geht zu Minute 2:02 für den praktischen Effekt, den ich meine. Alles davor ist nämlich ein Beispiel für den schlechtesten Computereffekt XD

Kontra:
-Schlecht geschrieben (Der Hauptkritikpunkt, der den kompletten Film für mich extrem runterzieht, weswegen er bei 3 Pro und 2 Kontras dennoch nur eine 4 Punkte-Bewerbung kriegt.)
-Manchmal komisch geschnitten bis zu dem Punkt, wo ich glaube, dass tatsächlich Szenen gefehlt haben, die ich im Trailer z.B. sehe bzw. höre

Fazit: Es ist eine traurige Hollywoodtradition berühmte und geliebte Franchise bis zum bitteren Ende ausbluten zu lassen, und obwohl Prometheus schon nicht gut ankam, haben sie den Visionär Neill Blomkamp und seine Ideen in den Reißwolf geschoben, damit Opa Ridley Scott noch eine Chance bekommt. Er scheint den Kritikpunkt, dass es zu wenig Aliens in Prometheus gibt, aufgegriffen zu haben und präsentiert uns nun einen Film, der uns in rasantem Tempo durch viele Evolutionsstufen des Aliens bringt. Und hier möchte ich mal einhaken und erklären, was ich meine, wenn ich schreibe, dass ein Film schlecht geschrieben ist, indem ich über ein paar Szenen gehe.
Eine große, wichtige und wahrscheinlich teure Kolonisierungsmission ist auf einen festgelegten Planeten eingeschossen, Ok? Man nimmt an, dass sowas wichtiges von qualifizierten Leuten geleitet und auch professionell durchgeführt wird. Dann wird ein merkwürdiges Signal aufgegriffen, was sie auf einen Planeten aufmerksam macht, der scheinbar bessere Bedingungen zu gegen hat, aber bisher, aus welchen Gründen auch immer, nicht von ihnen gesehen wurde, obwohl er näher dran ist als der andere. Sie riskieren ein komplettes Kolonieschiff mit 2000 Leuten und Unmengen an Embryonen an Bord, um dieser Sache nachzugehen. BAH, das ist dumm! Wer schreibt sowas?
Sie kommen auf dem Planeten an und wissen im Grunde nichts, außer, dass die Atmosphäre nicht giftig ist. Und was ist mit den Lebensformen da? Vielleicht gibts Pflanzen, die giftige Sporen absondern oder so? Das Schiff hat sogar eine Biologin, die aber scheinbar auch keine Gefahr sieht. Die Leute spazieren also ohne Schutzanzüge oder Erkundungsroboter einfach so aus dem Schiff. Das ist nicht sicher, es ist nicht wissenschaftlich und es ist einfach dumm und passt nicht zu der angeblich so schlauen Crew. Aber es ist doppelt dumm, weil das natürlich genau der Grund ist, wie sie infiziert werden und der Schreiber sich einfach nur nichts geistreiches ausdenken konnte, was sie dazu bringt ihr Schutzkleidung abzunehmen oder so.
Eine weitere Szene: Sie versuchen das Alien in eine Falle zu locken und die Protagonistin schlägt mit ihrer Waffe auf ein Geländer, um zu locken. Das Alien wird aufmerksam und springt los und verheddert sich in Sicherungsleinen, was der Frau Zeit gibt zu rennen. Wenn das Alien nicht dummerweise in irgendwelchen Sicherungsleinen hängen geblieben wäre - das war ungeplant, möchte ich hier mal betonen -, wäre die Frau einfach tot.
Ist klar, was ich meine?
Was beeindruckt mehr bzw. ist spannender anzusehen: Wenn sich ein Parasit trotz aller Sicherheitsmaßnahmen irgendwie an der Crew vergehen kann oder wenn die Crew einfach dumm in ihr Schicksal rennt? Wenn sich unser Protagonist durch clevere Strategie aus einer brenzligen Situation befreit oder wenn das Monster das erste und einzige Mal im Film ausrutscht oder stolpert oder irgendwo hängenbleibt?
Diese Filme sind Multi-Millionen-Dollar-Produktionen, die entweder so geschrieben oder so geschnitten sind, dass sie keine Spannung aufbringen und wo "Sachen nunmal so sind, weil sie so sein müssen". Und ich hab nichts dagegen Filmen hier und da ein wenig Freiraum zu geben, aber irgendwo ist auch mal gut. Ich könnte übrigens noch mehr solcher Szenen zitieren, aber das wären große, große Spoiler.
Aber mal was anderes... Wieso finde ich eigentlich im Internet, auf den offiziellen Seiten und Kanälen von 20th Century Fox Filmmaterial, welches nicht im Film verwendet wurde, ihn aber aufgewertet hätte? Wer "alien covenant prologue the crossing" auf Youtube eingibt, der wird ein Video finden, welches Hintergrundinformationen zu der Zeit nach Prometheus und vor Covenant gibt und die super in den Film gepasst hätten. Warum ist das nicht im Film? Im Trailer, der unten verlinkt ist und den ihr euch angucken solltet, weil er gut ist, wird kurz gesagt, dass alle Crewmitglieder den Lebenspartner oder die Lebenspartnerin mit auf Mission haben, aber im Film wird das nicht erwähnt und man fragt sich, ob es Zufall ist, dass alle ihre Lover mit dabei haben. Es scheint mir einfach so als gäbe es noch Unmengen an Material, welches dem Film gut getan hätte, was es aber nicht in den Film geschafft hat. Irgendwo in diesem Haufen mag es vielleicht auch die Lösung für einen Fehler geben, den der Film macht und der einem irgendwie das Ende versaut.
Ich versteh nicht, warum der Film so geworden ist, wie er ist. Und ich versteh auch nicht, warum der gute Neill Blomkamp nicht seine Chance bekommen hat.  Mad
PS: Der Film hat sooooo viele biblische Referenzen, weil Entstehungsgeschichte und so, dass man sicher gut ein Bibel-Bingo-Trinkspiel spielen kann.

Trailer:
Ist ein guter Trailer =) Wesentlich besser als der Film!
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Re: Lo's Filmecke

Beitrag von Lo'Ren am Mo Mai 29, 2017 3:41 am

Still Alice

Wie oft gesehen? - 1 mal

Note: 8 Punkte

Story: Alice ist gebildet und Kopf einer Familie. Leider beginnt sich ihr Gedächtnis zu verabschieden. Diagnose: Alzheimer.

Pro:
-Julianne Moore hat hierfür zurecht des Oscar für die beste weibliche Hauptrolle bekommen! Aber auch Alec Baldwin spielt hier sehr gut
-Gefühlvoller Ton und komplex auf der emotionalen Ebene (es wird immer das gute im schlechten und das schlechte im guten gleichermaßen dargestellt)
-Das Vergessen ist durch viele Momente gut dargestellt und man kriegt einen Eindruck dieser Krankheit
-Stiller Soundtrack, der aber in den richtigen Momenten die Gefühle unterstreicht

Neutral:
-Nichts.

Kontra:
-Die Schwere und das Ausmaß der Krankheit ist stark abgeschwächt
-Wenig Konflikt

Fazit: Der Film lebt von seinen schauspielerischen Leistungen und schafft es einen über 90 Minuten am Ball zu halten und mit der Familie mitzufühlen. Man erwartet zumindest zum Ende hin heulen zu müssen, aber für mich blieb der Ton gleichbleibend und steigerte sich nicht hoch, also blieben die Augen trocken. Schaut ihn euch an!
Wenn ich eine Kritik am Film habe, dann, dass er die Konflikte, die durch die Krankheit innerhalb der Familie entstehen, nicht genauer beleuchtet. Wir wissen zwar, dass alle irgendwie unter der Krankheiten leiden, aber durch die magischen Kräfte von Liebe und Verständnis lösen sie sich zu schnell. Die Krankheit selbst ist meiner Meinung nach zu rosig dargestellt und sie zeigen nie die wirklich brutalen Auswirkungen. So wieder der Film endet, endet die Krankheit nämlich definitiv nicht. Da der Film auf einem Buch beruht, welches von einer Person kommt, die sowas sicher schon mal durchgemacht hat, dann ist es wohl mit Absicht so dargestellt, um Hoffnung zu schüren und die Leute daran zu erinnern, dass da doch jemand Geliebtes in der Haut steckt.


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Re: Lo's Filmecke

Beitrag von Lo'Ren am So Jun 11, 2017 2:52 am

Unbreakable

Wie oft gesehen? - 5 mal

Note: 8 Punkte

Story: David ist wie durch ein Wunder der einzige Überlebende eines Zugunglücks und hat nicht einmal eine Schramme davongetragen, was den exzentrischen Comicbuchliebhaber Elijah auf den Plan ruft, der eine äußerst interessante Idee hat: David ist ein Superheld und weiß es nur noch nicht.

Pro:
-Guter, gefühlvoller Soundtrack
-Gute Schauspieler
-Frische Herangehensweise an ein sehr bekanntes Thema
-Ein paar richtige schöne Szenen
-Schöner Einsatz von Farben

Neutral:
-Für manche vielleicht zu langsam und ruhig

Kontra:
-Wenig Spannung
-Teilweise wirken die Charaktere etwas zu lethargisch
-Manchmal ein paar unpassende Schnitte, die den Flow zerstören

Fazit: An Tagen, wo man Action will und sich deswegen einen Superheldenfilm aus dem Regal greift, wird mit Unbreakable den falschen Griff tätigen, aber dennoch etwas großartiges erleben. Die Stärken von diesem M. Night Film liegen nämlich nicht in furiosen Kampfszenen und bombastischen Spezialeffekten, sondern in Charakterbildung und der geschickten Verknüpfung von Fantasie und Realität. Gerade deswegen bringt der Film frischen Wind in die homogene Masse aus Superheldenfilmen der letzten Jahre - und das obwohl Unbreakable schon bald 20 Jahre alt ist. Eine klare Empfehlung und ein definitives Muss, wenn man vor hat einen weiteren M. Night Film - Split - zu sehen!


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Re: Lo's Filmecke

Beitrag von Lo'Ren am Fr Jun 16, 2017 1:05 am

Wonder Woman

Wie oft gesehen? - 1 mal

Note: 5 Punkte

Story: Ein britischer Spion stürzt mit einem Flugzeug ab und landet dabei zufällig auf der Insel der Amazonen. Als er ihnen von dem großen Krieg (erster Weltkrieg) erzählt, vermuten sie den Kriegsgott Ares dahinter und die abenteuersuchende Diana AKA Wonder Woman schließt sich ihm an, um den Krieg und Ares zu stoppen.

Pro:
-Sehr gute Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern
-Gute Dialoge und nicht störend eingebauter Witz
-Gute Kostüme

Neutral:
-Der Soundtrack geht hier und da vielleicht mal über Bord, aber er ist präsent genug, um zumindest hier erwähnt zu werden

Kontra:
-Wie alle Superheldenfilme von Marvel und DC: Langweilige Bösewichte
-Die erste Hälfte hat absolut keine Action, die zweite dafür Unmengen (und der Film hat Überlänge, also macht es sich noch stärker bemerkbar)
-Hier und da komische Schnitte, die einen verwirrt von links nach rechts blicken lassen XD

Fazit: Also wie fand ich Captain America meets female Thor denn so? Ich muss sagen, dass ich gerne eine romantische Komödie mit WW und ihrem Weltkriegssoldaten gesehen hätte, aber als Superheldenfilm fand ich ihn sehr mittelmäßig. Es gab hier und da gute Szenen, aber auch genauso viele, die doof waren oder zumindest ihre Wirkung verfehlt haben. Ist ein Film für einsame, verregnete, langweilige Tage, aber im Kino muss man ihn nicht sehen.

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Re: Lo's Filmecke

Beitrag von Lo'Ren am Fr Jun 23, 2017 4:12 pm

Sense8 (Staffel 1+2)

Wie oft gesehen? - 1 mal

Note: 7 Punkte

Story: Acht Leute, die sich nicht kennen und verstreut über die ganze Welt leben, bemerken, dass sie ihre Fähigkeiten, Gedanken und Gefühle teilen. Sie helfen sich gegenseitig beim Lösen brenzliger Situationen und müssen gemeinsam einer bösartigen Organisation entkommen.

Pro:
-Interessante Charaktere
-Frische Gesichter, also keine bekannten Schauspieler
-Die Szenen in denen die 8 gezwungen sind zusammenzuarbeiten sind einfach genial
-Gut inszinierte Action
-Der Humor gelingt meistens

Neutral:
-Die einzelnen Charakterstränge folgen gerne gewissen Film-Klischees - der Mexikaner hat einen Telenovela-Rahmen; die Inderin Bollywood; der Deutsche, weil er ein Dieb ist, Ganovenfilme etc. - und wenn man diese Art von Film/Serie nicht mag, dann nervt einen der Handlungsstrang immer ein wenig mehr als die anderen

Kontra:
-Oft viel zu lange Musikszequenzen
-Zu viel LGBTQ-Kram
-Die Serie braucht Zeit, um in Fahrt zu kommen, weil man sich an so viele verschiedene Situationen gewöhnen muss
-Das Konzept der Serie und wie es anfangs präsentiert ist, kann einen manchmal etwas verwirren

Fazit: Hier haben wir einen Kandidaten für eine richtig, richtig geile Serie, die aber - und das ist dem Konzept zu verdanken - schwer in Fahrt kommt und dann ständig von Szenen unterbrochen wird, wo man einfach weiß, dass die Macher das einfach reinschieben wollten. Nachdem alle acht Geschichten Tempo aufgenommen haben, kommt man nicht darum herum sich diese Macher mal genauer anzusschauen. Der Background der Macher dieser Serie, die übrigens ein sehr offenes Ende hat, weil sie nach der zweiten Staffel abgesetzt wurde, ist sehr interessant und spiegelt sich ausgesprochen oft wider. Die Wachowski-Brüder haben Ende der 90er Jahre einen gigantischen Hit mit dem Film Matrix gelandet und sich in den fast 20 Jahren danach als Transgender geoutet, was sie nun zu den Wachowski-Schwestern macht. Ihre Sexualität ist allerdings unverändert, weswegen zwei heterosexuelle Männer nun zwei lesbische Frauen sind. Wenn man das weiß, dann macht vieles in der Serie sehr viel mehr Sinn. Von den acht Hauptcharakteren alleine ist einer schwul, eine(r) transgender, einer scheinbar bisexuell und eine scheinbar asexuell. Das dies nicht gleich schlecht für die Serie sein muss, ist klar, allerdings kommen da noch unzählige Nebencharaktere daher, die natürlich ebenfalls alternative Lebenswege leben, etc. etc. Außerdem gibt es gerne Orgien, weil die acht natürlich immer mehr oder weniger gemeinsam Sex haben. Insgesamt wird also mit nervigem Nachdruck für ein "offenes", "progressives" Weltbild geworben. Unterwandert wird die aufgedrückte Toleranz gern dadurch, dass alles was schlecht ist von "normalen", also heterosexuellen, weißen Männern repräsentiert wird - vom Trinkervater bis zum eigentlichen Hauptbösewicht. Und an dieser Stelle möchte ich betonen, dass ich ja selbst nicht dem konservativen Lager angehöre und eigentlich sehr mit der Botschaft der Toleranz anderer Lebenswege in Einklang bin. Ich bin für eine offene "leben und leben lassen"-Gesellschaft und hätte diesen Kritikpunkt wohl niemals angebracht, wenn die Macher es einem nicht immer und immer und immer wieder um die Ohren schlagen würden. Wenn man über diese hölzerne, politische Ebene allerdings hinwegsieht, dann hat man genau das, was der Trailer (unbedingt angucken!) einem zeigt: eine spannende, originelle Geschichte.
Dass die Wachowskis Action inszenieren können, haben sie auch schon oft bewiesen, und diese Szenen, wo alle Charaktere ihr Wissen und ihre Fähigkeiten teilen müssen, um Situationen zu meistern, sind echt super genial. Die eigentlichen Grundgeschichten jedes Charakters an sich sind schon unterhaltsam und könnten verfilmt werden, aber wenn alle zusammenkommen, dann geht die Post ab. Im Grunde wartet man nur auf diese Szenen und schleckt sich danach genüsslich die Finger. Übrigens haben die auch immer einen grundlegenden Humor eingebaut, weil die Charaktere ja in verschiedenen Zeitzonen leben und daher manchmal im Pyjama oder in Unterwäsche sind, während sie anderen helfen.

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Re: Lo's Filmecke

Beitrag von Lo'Ren am Fr Jun 23, 2017 11:43 pm

Ant-Man

Wie oft gesehen? - 1 mal

Note: 8 Punkte

Story: Ein Gauner will sich bessern, wird aber noch einmal für die gute Sache rekrutiert und muss ein geheimes Militärprojekt zum Stillstand bringen. Ihm zur Seite stehen der alte Forscher Prof. Pym, dessen Tochter und eine Armee Ameisen, die er genauso für sich nutzen kann wie einen Anzug, der ihn schrumpfen lässt.

Pro:
-Gute Action
-Ein symphatischer Hauptdarsteller
-Meist angebrachter, guter Humor
-Im wahrsten Sinne des Wortes interessante Perspektive

Neutral:
-Nichts.

Kontra:
-Wie immer: Absolut lahmer Bösewicht (das geht mir echt auf den Keks bei diesen Superheldenfilmen... mehr dazu im Fazit XD)
-Hope Pym, die Tochter des Wissenschaftlers und die unausweichliche Liebesinteresse unseres Helden, ist super langweilig

Fazit: Der Film ist unterhaltsam und gut gemacht; er geht nirgendwo richtig über Bord, weder im Guten noch im Schlechten, bietet allerdings ein paar neue Blickwinkel, die kein Superheldenfilm uns je gezeigt hat. Ant-Man ist also eine solide Comicverfilmung und sehenswert.
Eine Sache muss ich mir aber mal eben von der Seele reden: Warum sind alle Bösewichte so scheiße langweilig? Oftmals haben sie absolut keine Dynamik mit dem Helden und existieren fast auf einer anderen Ebene, obwohl sie im selben Film sind. Es ist immer sehr allgemein gesagt, dass sie größenwahnsinnig oder geisteskrank oder gierig nach Macht sind, aber in den seltensten Fällen haben sie eine wirkliche Hintergrundgeschichte. Und wenn doch, dann ist die meistens langweilig und hat wenig bis gar nichts mit dem Film zu tun, den man da eigentlich guckt. Es wird lediglich gesagt: "Guckt mal, der ist böse, weil er immer der beste sein wollte, aber immer nur die Nummer 2 war." Oder: "Hey, der hier mag Geld und würde alles tun, um mehr Geld und Macht zu bekommen." Wie langweilig. Einer der gelungenen Bösewichte des Marvel-Universums ist Loki, der aber so symphatisch ist und gut ankommt, dass er mittlerweile gerne auf die Seite der Helden geschrieben wird oder zumindest neutral gehalten wird. Ein anderer guter Bösewicht wäre Zod aus Man of Steel, wenn da nicht allgemein so viele Plotlücken drin wären, die es wieder versauen. Wenn es um gute Bösewichte geht, fallen mir zwei ein, die fabelhaft sind, aber die beide erst durch einen Plottwist als Bösewichte enthüllt werden, weswegen ich sie mal nicht nenne. Ihr könnt mir ja eine PN schreiben, wenn ihr glaubt zu meinen welche beiden ich meine und ich antworte mit Ja oder Nein.

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Re: Lo's Filmecke

Beitrag von Lo'Ren am So Jun 25, 2017 1:10 am

Good Will Hunting

Wie oft gesehen? - 3 mal

Note: 10 Punkte

Story: Will Hunting ist ein Genie, aber gehemmt; er will oder kann sich nicht ausleben. Als er nun von einem Mathematikprofessor entdeckt wird und gezwungen ist eine Therapie einzugehen, sieht er sich hin- und hergerissen zwischen zwei Welten: Erfolg oder Liebe.

Pro:
-Geniale Schauspieler
-Fabelhafte Geschichte
-Brilliant erzählt

Neutral:
-Nichts.

Kontra:
-Nichts.

Fazit: Einer meiner persönlichen Favoriten. Ich liebe Filme, die sich um Genies drehen und deren Kampf mit der Außenwelt, und Good Will Hunting stellt es perfekt dar. Jede Szene ist so tiefgründig und relevant, dass man einfach Spaß haben muss. Meiner bescheidenen Meinung nach auch die beste Rolle von Robin Williams.

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Re: Lo's Filmecke

Beitrag von Lo'Ren am Mo Jun 26, 2017 10:46 pm

"The universe is a cruel, uncaring void. The key to being happy isn't the search for meaning, it's to keep yourself busy with unimportant nonsense, and eventually you'll be dead." - Mr. Peanutbutter


Bojack Horseman (Staffel 1+2+3+4)

Wie oft gesehen? - 1 mal

Note: 10 Punkte

Story: Bojack hatte eine erfolgreiche Family-Sitcom in den 90er Jahren und ist seitdem in der Versenkung verschwunden. Mit Hilfe seiner Agentin Princess Carolyn, seines besten Freundes Todd und einer Ghostwriterin namens Diane will er sich mit seiner Biographie wieder ins Gespräch bringen. Eigentlich will er aber nur glücklich werden.

Pro:
-Gute Synchronsprecher (hab es auf Englisch geguckt)
-Sehr gut geschrieben
-Gute Charaktere
-Guter Humor
-Oft und gern unvorhersehbar
-Trifft mit Vorliebe düstere Noten und lässt einen nachdenken
-Gefühlvoll

Neutral:
-Gerade in Staffel 1 ist die Animationsqualität nicht immer der Hit, aber irgendwann geht es

Kontra:
-Nichts.

Fazit: Ich bin vor einiger Zeit auf Youtube unterwegs gewesen, um mir Rick & Morty Videos anzusehen und stieß schließlich von "The Philosophy of Rick & Morty" - ein Video von Wisecrack - auf "The Philosophy of Bojack Horseman". Das Gesehene gefiel mir und gedanklich machte ich mir eine Notiz, dass ich mal reingucken würde, wenn ich mal die Möglichkeit bekäme. Lediglich die Animationsqualität und die Albernheit von herumlaufenden Tieren hielten mich noch eine ganze Weile auf Abstand. Was mir an dem Video gefallen hatte, waren die düsteren Themen und Untertöne, die Bojack wohl haben sollte - sofern man dem Video halt glauben durfte. Und tatsächlich stellt es diese existenzialistischen und nihilistischen Fragestellungen ziemlich gut dar. Nicht selten sieht man eine Folge und greift die positiven Schwingungen auf, glaubt dann zu wissen wohin die Reise geht, nur um am Ende enttäuscht zu werden, weil es genauso bitter endet wie es in der Realität enden würde. Immer wieder starrt man nach den Credits auf den schwarzen Bildschirm, sieht seine eigene Reflektion und fragt sich, warum eine dumme Animationsserie um ein Pferd einen so zurücklassen kann. Es sei also gesagt, dass man vorsichtig sein sollte, wenn man bereits mit einer depressiven Stimmung in die Materie eintaucht. Allerdings befreit es einen auch. Immer wieder kann man über die Dummheiten lachen, weil am Ende eh alles egal ist. Wir werden alle sterben, und nichts was wir erreichen wird je Bestand haben. Alles zerfällt, wird vergessen und ist damit ultimativ sinnlos. Warum so anstrengen? Warum etwas machen bzw. versuchen etwas zu machen? Kann man sich nicht einfach zurücklehnen und ein paar schöne Jahre verbringen ohne sich ständig mit den eigenen quälenden Gedanken auseinandersetzen zu müssen? Wir arbeiten blind mit dem Gedanken an unsere Rente und stellen uns vor wie wir als semi-fitte Rentner am Strand liegen, aber warum machen wir das nicht heute? Lass diese Gefühle los, leere dich und mach, was du für richtig hälst. Und wenn es ein Fehler ist, dann entschuldige dich und geh weiter deines Weges, versuch es erneut, denn höchstwahrscheinlich dauert es nicht einmal einen Monat und das Problem ist sowieso Geschichte. Hör auf zu klammern und lass los - nicht ihn oder sie oder den Job, sondern dich selbst. Löse dich von diesen Gefühlen und lerne zu akzeptieren, sonst wird du nicht glücklich. Nie.

Die Serie hat mich amüsiert und ich gebe ihr meine höchste Note. Vielleicht seh ich sie zusammen mit Freunden nochmal. Vielleicht auch alleine.

Trailer:

Anstatt eines Trailers hier das Opening der Serie. Man beachte wie das Leben an ihm vorbeizieht und er, obwohl es seins ist, ebenso Zuschauer zu sein scheint wie wir. Es hat etwas resigniertes, etwas hilfloses an sich und die Musik wirkt leicht schief, als ob versucht wurde die richtigen Töne zu treffen, aber man immer knapp daneben lag und nie die Chance hat diese Fehler auszubügeln.


Zuletzt von Lo'Ren am Fr Sep 08, 2017 10:09 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Lo's Filmecke

Beitrag von Lo'Ren am Fr Jun 30, 2017 6:01 pm

American Psycho

Wie oft gesehen? - 1 mal

Note: 5 Punkte

Story: Patrick Bateman lebt ein Doppelleben: Auf der einen Seite ist er der aalglatte Businessmann und auf der anderen ein perverser Serienkiller. Jetzt beginnt er allerdings auch noch den letzten Faden zu sich selbst und der Realität zu verlieren.

Pro:
-Schwarzer Humor
-Gute Darstellung eines total Gestörten

Neutral:
-Nichts

Kontra:
-Die Charaktere sind einem egal (obwohl das eigentlich schon zur Meta-Ebene des Filmes gehören könnte xD)
-Zu viele Handlungsstränge sind im Grunde irrelevant und führen nirgendwo hin

Fazit: Wer Lust hat einen Einblick in das oberflächliche Leben eines Soziopathen zu bekommen, der wird hier gut bedient. Wer allerdings einen abgerundeten Thriller mit Katz-und-Maus-Spiel sehen will, der ist an der falschen Adresse. Der Film schafft es viele Baustellen zu eröffnen - die komplett desinteressierte fast-Verlobte; die niedliche Sekretärin, die nicht so recht weiß, was sie von Pat halten soll; die schleimigen, oberflächlichen Kollegen, die eigentlich absolut keine Rolle spielen, genauso wie der Job; der Polizist, der ihn auflauert -, aber keine davon wirklich zu schließen. Im Endeffekt zuckt man also mit den Schultern und geht weiter seines Lebens.

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Re: Lo's Filmecke

Beitrag von Lo'Ren am Sa Jul 01, 2017 8:34 pm

Kung Fu Killer

Wie oft gesehen? - 1 mal

Note: 4 Punkte

Story: "Kung Fu"-Legenden werden von einem mysteriösen Killer umgebracht. Der einzige, der der Polizei weiterhelfen kann, sitzt selbst gerade im Knast.

Pro:
-Die Action
-Abwechslungsreiche Kämpfe

Neutral:
-Nichts.

Kontra:
-Abgesehen von dem Hauptdarsteller haben alle anderen Schauspieler mindestens einen Moment, wo sie sehr schlecht wirken
-Billige CGI-Effekte

Fazit: So generisch, wie der Titel vermuten lässt, ist dieser Film auch. Würde man die wirklich unterhaltsamen Actionszenen weglassen, dann wäre der Film vielleicht eine 0 oder 1 auf meiner Skala, aber so ist es nicht. Dieser Film beginnt erst wirklich zu leben, wenn die perfekt sychronisierten Fäuste aufeinandertreffen. Die Schläge sind stylisch, wirken aber dennoch hart. Vielleicht ein Film den man mit (männlichen) Freunden guckt, ein paar Bier zischt und so.

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Re: Lo's Filmecke

Beitrag von Lo'Ren am Sa Jul 01, 2017 8:49 pm

Gravity

Wie oft gesehen? - 2 mal

Note: 7 Punkte

Story: Während ein paar Routinearbeiten wird das Space Shuttle um Dr. Ryan Stone von Trümmerteilen getroffen, was sie ins Weltall hinausbefördert. Wird sie es zurück schaffen?

Pro:
-Fantastische Special Effects
-Guter Soundtrack
-Sounddesign

Neutral:
-Schauspielerische Leistung
-Bemüht sich um das Realistischsein, bringt aber dennoch immer wieder doofe Sachen ein

Kontra:
-Schwaches Skript

Fazit: Habt ihr euch jemals gefragt, warum man 3D gucken oder in ein IMAX-Kino gehen sollte? Gravity ist die Antwort auf diese Frage. Der Film sieht einfach super geil aus und das Soundesign und der Soundtrack führen ein noch weiter in die Ausweglosigkeit der Situation. Vom technischen Standpunkt aus ist der Film also eine absolute Rakete (hehe). Wenn man darüber hinwegsieht, hat man akzeptable, aber keine guten schauspielerischen Leistungen. Der Charakter von George Clooney besonders - er wirkt flacher als flacher und würde es sogar schaffen einen aus dem Erlebnis zu reißen, wenn er denn nicht nur ein Nebendarsteller wäre. Sandra Bullock gibt sich Mühe - das sieht man -, allerdings erlaubt das Skript nicht genug für emotionale Momente und deswegen guckt man mehr oder minder unbeteilt zu.

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Re: Lo's Filmecke

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