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Lo's Filmecke

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Lo's Filmecke

Beitrag von Lo'Ren am Mo Nov 21, 2016 1:53 am

das Eingangsposting lautete :

Da ich immer mal wieder ungefragt und grundlos meine Meinung zu Filmen, Animes und Serien hier niederschreibe, aber keine Lust habe ständig den Talk Thread vollzuspammen, habe ich hiermit die Entscheidung gefasst, meine cineastischen Ergüsse hier zu sammeln. Ich werde den ersten Post nicht nur nutzen, um eine Übersicht zu erstellen, so dass man schnell zu den Film-Reviews kommt, die man vielleicht lesen will, sondern auch, um die Filme auf einen Blick grob mit anderen zu vergleichen. Ich bediene mich dabei dem X/10-Punktesystem. Es darf natürlich kommentiert und diskutiert werden!

Letzte Review: Kingsman 2: The Golden Circle


10 Punkte
Sieben
Memento
The Matrix
BoJack Horseman (Staffel 1+2+3+4)
Good Will Hunting
Zombieland
The LEGO Movie
Fight Club

9 Punkte
Baby Driver
The Big Lebowski
Tickled
Toni Erdmann
Captain Fantastic
Léon - Der Profi
Die nackte Kanone 2 1/2
Arrival

8 Punkte
Ich seh Ich seh
Ant-Man
Unbreakable
Still Alice
Ghost in the Shell (2017)
Split
Der Pate
Bad Santa

7 Punkte
Gravity
Sense8 (Staffel 1+2)
John Wick: Kapitel 2
The Nice Guys
The Man from Earth
Der Club der toten Dichter
Rogue One: A Star Wars Story
Snowpiercer

6 Punkte
Kingsman 2: The Golden Circle
Blade Runner 2049
Dunkirk
Valerian: Die Stadt der tausend Planeten
Louis CK: 2017
Logan
Salt
Hancock

5 Punkte
Gerald's Game (dt. Das Spiel)
Death Note (2017)
F is for Family (Staffel 1+2)
Bill Burr: Walk your way out
American Psycho
Wonder Woman
John Wick
Terminal

4 Punkte
Kung Fu Killer
Alien: Covenant
The Boss Baby
The Amazing Spiderman
Teenage Mutant Ninja Turtles

3 Punkte
Project: Almanac

2 Punkte
Sex Tape

1 Punkt

0 Punkte


Zuletzt von Lo'Ren am Sa Okt 28, 2017 1:30 pm bearbeitet; insgesamt 56-mal bearbeitet
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Re: Lo's Filmecke

Beitrag von Lo'Ren am Sa Jul 08, 2017 1:13 am

The Matrix

Wie oft gesehen? - ∞ mal

Note: 10 Punkte

Story: Der Hacker Neo schließt sich einer Gruppe Menschen an und entdeckt, dass weiteraus mehr hinter der Realität steckt als er zuvor gedacht hat.

Pro:
-Soundtrack
-Sounddesign
-Hugo Weaving!
-Viele Effekt sind noch sehr gut erhalten
-Originelle Geschichte
-Gute Dialoge
-Geniale Kämpfe

Neutral:
-Keanu Reeves ist einfach nicht der beste Schauspieler
-Manche Special Effects haben an Wirkung verloren über die letzten 20 Jahre

Kontra:
-Nichts

Fazit: Matrix ist ein Meisterwerk, welches nicht umsonst in jedem Parodiefilm bis heute durch den Kakao gezogen wird. Es leistet Pionierarbeit im Bereich der Effekte und im Gestalten von Action-Szenen. Der Film ist so vollgepackt mit Szenen, die man selbst, wenn man den Film gar nich so gut findet, nicht vergessen wird. So etwas hat es bis dato noch nicht gegeben und seitdem auch nicht mehr. Der Soundtrack ist dabei perfekt abgestimmt und die Schläge klingen einfach nur brutal, als ob eine Menge Kraft dahinter steckt. Wenn ich innerhalb meiner 10-Punkte-Filme noch Plätze vergeben würde, dann wäre Matrix mein drittliebster Film aller Zeiten. Selbst die Dialoge sind ein Hit. Vor allen Dingen der Monolog von Agent Smith, wie er versucht die Menschen zu klassifizieren. Einfach genial! Der Film macht einfach immer Spaß und zaubert mir ein Lächeln auf die Lippen. Auch die Bösewichte, die Agenten, sind wirkungsvoll. Obwohl sie steinern wirken, kriegt zumindest Smith, der Hauptagent, einen eigenen Charakter und bis zuletzt sind sie einfach eine Gefahr, die man spürt. Selbst, wenn man sie kurz stoppt, man kann nicht gegen sie gewinnen.

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Re: Lo's Filmecke

Beitrag von Lo'Ren am So Jul 09, 2017 1:46 pm

The Big Lebowski

Wie oft gesehen? - 1 mal

Note: 9 Punkte

Story: Jeffrey Lebowski, der sich eigentlich nur der Dude nennt und ein Schmarotzerleben führt, wird mit einem anderen, reichen Lebowski verwechselt und verstrickt sich mehr und mehr in kriminelle Machenschaften. Sein Freund Walter ist beim Lösen der Probleme auch alles andere als eine Hilfe.

Pro:
-Alle Schauspieler sind perfekt augewählt und spielen super
-Witzig
-Interessante Charaktere
-Gute Geschichte

Neutral:
-Nichts

Kontra:
-Wird irgendwann sehr verwirrend mit all den verschiedenen Gangsterbanden und Forderungen

Fazit: The Big Lebowski ist ein Kultfilm der 90er Jahre und wenn man ihn sieht, erkennt man auch gleich warum. Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet und die Lebensphilosophie des Dude lässt sich sehr leicht und angenehm auf die Realität übertragen. Die Geschichte ist witzig erzählt, verwirrt einen aber gerne mal, da immer neue Gangster auftauchen und immer was neues wollen. Man blickt zwar noch durch, aber am Ende sitzt man doch noch da und fragt sich, ob überhaupt alle Handlungsstränge (zufriedenstellend) abgeschlossen wurden. Letztendlich hat der Film mich hier und da aber zum Lachen gebracht und Sekunde für Sekunde unterhalten. Ein White Russian zu trinken, während man den Streifen guckt, ist allerdings eine heilige Pflicht.

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Re: Lo's Filmecke

Beitrag von Lo'Ren am So Jul 23, 2017 6:39 pm

Bill Burr: Walk your way out

Wie oft gesehen? - 1 mal

Note: 5 Punkte

Story: Bill Burr erzählt Witze und scheut dabei auch keine kontroversen Themen.

Pro:
-Comedy ist subjektiv und bei Stand-up gibt es nichts anderes zu sehen oder hören, also spar ich mir diese drei Sektionen

Neutral:
-Comedy ist subjektiv und bei Stand-up gibt es nichts anderes zu sehen oder hören, also spar ich mir diese drei Sektionen

Kontra:
-Comedy ist subjektiv und bei Stand-up gibt es nichts anderes zu sehen oder hören, also spar ich mir diese drei Sektionen

Fazit: Bill Burr ist zusammen mit Louis CK wohl mein liebster Comedian und obwohl es hier nicht super schlecht zugange geht, ist es definitiv das schwächste Special von ihm. Fangt bei den älteren an!

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Re: Lo's Filmecke

Beitrag von Lo'Ren am So Jul 23, 2017 6:44 pm

Louis CK: 2017

Wie oft gesehen? - 1 mal

Note: 6 Punkte

Story: Louis CK erzählt Witze und hat seine ganz eigene, absurde Weise der Dinge.

Pro:
-Comedy ist subjektiv und bei Stand-up gibt es nichts anderes zu sehen oder hören, also spar ich mir diese drei Sektionen

Neutral:
-Comedy ist subjektiv und bei Stand-up gibt es nichts anderes zu sehen oder hören, also spar ich mir diese drei Sektionen

Kontra:
-Comedy ist subjektiv und bei Stand-up gibt es nichts anderes zu sehen oder hören, also spar ich mir diese drei Sektionen

Fazit: Louis CK hat mir das Fenster zur amerikanischen Stand-Up-Comedy geöffnet und seitdem hat es sich nie wieder geschlossen. Dieses Programm ist ganz Ok und besser als das davor, aber immer noch nicht so gut wie die Anfänge.

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Re: Lo's Filmecke

Beitrag von Lo'Ren am So Jul 23, 2017 7:01 pm

F is for Family (Staffel 1+2)

Wie oft gesehen? - 1 mal

Note: 5 Punkte

Story: Frank Murphy ist Choleriker, seine Frau unerfüllt, sein Größter hasst ihn, der Mittlere ist ein Weichei und die Jüngste brillant, aber ein wenig zu jungenhaft. Die 70er Jahre meinen es nicht leicht mit Frank.

Pro:
-Schnörkellose Animation
-Gute Synchronsprecher (englisch)
-Gutes Intro
-Charakterdesign

Neutral:
-Geringe Witzdichte

Kontra:
-Die Plots der Kinder sind sehr vorhersehbar und leist langweilig
-Viele Klischees

Fazit: Wer mit dem Humor von Bill Burr vertraut ist, der wird in dieser Serie, die er mitgeschrieben hat, überall seine Fingerabdrücke finden. Leider merkt man ganz genau, welche Situationen seinem Kopf entsprangen und welche nicht. So ist es zum Beispiel nicht verwunderlich, dass die Plots der Erwachsenen in der Sendung weitaus tiefgängiger und kreativer sind als die der Kinder, denn Bill ist nicht dafür bekannt viel über Kinder und den Charakter von Kindern zu reden (das wäre dann eher Louis CK). Man kann die Serie gucken, aber es hat weder die Witzdichte der alten Simpsons, noch den realen Tiefgang von Bojack Horseman. Das Ende der zweiten Staffel ist übrigens echt schlecht und es kommt einem so vor als ob den Leuten einfach nichts mehr eingefallen ist.

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Re: Lo's Filmecke

Beitrag von Lo'Ren am So Jul 23, 2017 7:32 pm

Valerian: Die Stadt der tausend Planeten

Wie oft gesehen? - 1 mal

Note: 6 Punkte

Story: Der galaktische Bundesagent Valerian und seine Partnerin und Liebesinteresse Laureline führen nur eine ganz normale Mission aus und verstricken sich damit in einen Komplott.

Pro:
-Spezialeffekte
-Set-Design
-Kostüme
-Farben! Die Farben!
-Soundtrack
-Action

Neutral:
-Nichts

Kontra:
-Schauspieler
-Dieser gewisse Subplot...
-Schlechte Liebesgeschichte

Fazit: Valerian ist ein wunderschönes Sci-Fi-Epos und mal von einer Comic-Vorlage, die nicht typisch Marvel oder typisch DC ist. Der Macher, Luc Besson, entsinnt sich mit diesem Film auf eines seiner früheren Werke "Das fünfte Element", welches eine ebenso interessante Welt zeigte. Der Unterschied ist nur, dass "Das fünfte Element" voller guter Charaktere ist, während Valerian zwei echt schwache Hauptcharaktere (Zu Beginn: Valerian ist eher flapsig; zum Ende: "Wir müssen uns an die Regeln halten!") hat. Übrigens ist dies einer der Filme, wo man glücklich sein kann eine deutsche Synchro zu haben, weil der Schauspieler von Valerian im englischen seine Stimme so komisch verstellt und da ab und zu super dämlich klingt. Wie auch immer. Die Liebesgeschichte zwischen Valerian und Laureline ist merkwürdig und man denkt erst, dass die beiden schon zusammen sind, aber dann sind sie es scheinbar doch nicht, es ist einfach verwirrend und belässt es einfach dabei, dass sie nicht zusammen sind, aber sich küssen und spielerisch verhalten... ach, ich versteh eh nichts von der Liebe, vielleicht ist das ja normal. Andere Schauspieler hätten da vielleicht schon mehr drauß machen können. Vielleicht liegt es aber auch einfach am Skript.
Für meinen letzten großen Punkt gehe ich ins Spoilerterritorium:
Dummer Subplot:
Ok, also: Valerian ist mit seinem Jet gecrasht und Laureline spürt ihn auf. Dann wird sie im wahrsten Sinne des Wortes von primitiven Aliens geangelt undd entführt. Valerian hat zwar die Gelegenheit den Typen zu erschießen, der Laureline wegträgt, macht es aber aus irgendeinem Grund nicht. Stattdessen geht er in eine Stripbar, wo ein Gestaltwandleralien als Sexsklavin gehalten wird (Rihanna!), die ihm im Gegenzug für Freiheit hilft Laureline wiederzuholen. Als sie dies geschafft haben, stirbt Rihanna auch sofort und niemanden im Kino interessiert es. Warum ist dieser Subplot so unendlich doof? Weil man ihn rausschneiden könnte und es nichts an der Story ändern würde. Es sind 20 Minuten oder so, die absolut nichts mit dem Rest des Filmes zu tun haben. Hätte Laureline sich nicht angeln lassen, dann hätten die beiden den Plot dort weitermachen können, wo sie am Ende des Rihanna-Arks waren. XD Es ist so unnötig und nicht gerade spannend oder so. Und Rihanna ist keine Schauspielerin, was man an der Todesszene sieht.

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Re: Lo's Filmecke

Beitrag von Lo'Ren am Fr Jul 28, 2017 11:56 pm

Dunkirk

Wie oft gesehen? - 1 mal

Note: 6 Punkte

Story: 400.000 britische Soldaten sitzen in kleinen Städtchen Dunkirk fest und warten darauf abgeholt zu werden.

Pro:
-Erstmals (?) neue Blickwinkel auf den 2. Weltkrieg, wie z.B. Flugkampf
-Sound-Design
-Soundtrack
-Keine Verteufelung der Deutschen

Neutral:
-Nichts

Kontra:
-Laut
-Anstrengend
-Keine Charaktere

Fazit: Dunkirk spaltet die Gemüter: die einen sagen er sei meisterlich im Spannungsaufbau, die anderen meinen, dass er langweilig ist, weil man niemanden hat mit dem man sich identifizieren kann. Ich verstehe beide Parteien. Auf der einen Seite sprechen die Soldaten nicht wirklich und stellen sich dem Publikum nicht vor, andererseits ist die Frage offen, warum sie das sollten, denn immerhin warten sie nur darauf endlich gerettet zu werden. Die charakterliche Seite eines Filmes kommt damit also nicht durch, aber ein Hauch Realismus. Das scharfe Brüllen der heranstürzenden Bomber und das Einschlagen von Kugeln, sowie die Reaktion der Schauspieler auf ebendiese lässt einen dennoch mitfühlen. Man kenn diese Leute dort so wenig, wie sie sich selbst gegenseitig kennen, aber wenn alle sich in den Sand werfen, dann hat man das dringliche Bedürfnis hinterher zu springen. Der geniale Soundtrack von Hans Zimmer klingt oftmals selbst wie ein rappelndes Flugzeug und lässt selbst in den eigentlich ruhigen Szenen die Anspannung nicht schwingen. Dass das nach 90 Minuten Erschöpfungserscheinungen hervorruft, ist vorprogrammiert. Normalerweise sind die komplexen Plots und Plottwists der Grund für die leichte Überforderung in Christopher Nolan's Filmen, aber hier, wo die Geschichte ihm das Skript geschrieben hat, da pumpt er in jede noch so ruhige Szene einen nervenaufreibenden Track.
Letztendlich kann man sagen, dass nicht jeder überwältigt sein wird, aber auch nichts schlechtes vor einem auf den Bildschirm passiert.
Hier übrigens noch ein Beispiel für den Soundtrack, der genial ist, wie todbringende Bomber klingt, aber nach langer Zeit zu sehr anstrengt: Hans Zimmer - Supermarine

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Re: Lo's Filmecke

Beitrag von Lo'Ren am Fr Aug 04, 2017 11:33 pm

Baby Driver

Wie oft gesehen? - 1 mal

Note: 9 Punkte

Story: Baby ist Fluchtwagenfahrer und will aussteigen. Sein Wunsch wird von der jungen und charismatischen Debora nur noch verstärkt, aber sein Boss will ihn nicht gehen lassen.

Pro:
-Gute Schauspieler
-Interessante Charaktere
-Geniales Sounddesign inklusive des perfekt eingewobenen Soundtracks
-Super Action
-Gute Kameraeinstellungen

Neutral:
-Nichts

Kontra:
-Die Liebesgeschichte geht zu schnell und wirkt daher unglaubwürdig

Fazit: Baby Driver ist ein hervorragender Film für Action- und Musikfans. Ich kann gar nicht beschreiben, wie genial die Musik in die Szenen des Films eingearbeitet sind und wie man es als Zuschauer wahrnimmt. Es wird nicht einfach Action gezeigt und dazu Musik abgespielt, nein, wir hören, was Baby hört. Und wenn ihm ein Ohrstöpsel rausgezogen wird oder jemand die Musik lauter oder leiser dreht oder das Lied ändert, dann passiert es auch im Film. Wir hören was Baby hört. Manchmal hören wir super seinen Tinitus fiepen. Aber nicht nur das ist genial gemacht, sondern auch viele andere kleine Details. Unheil bahnt sich bei einem Überfall an und draußen zieht ein Gewitter auf. Als einer der Gangster seine Lampe, die er an der Brille trägt, anschaltet, hören wir zeitgleich ein Donnern im Hintergrund. Nach einer Schießerei sehen wir den noch zuckenden Arm eines Menschen, der mit dem Überleben ringt und wir hören im Hintergrund das Geräusch einer kaputten Kassette, die scheinbar gerade vom Rekorder gefressen wird. Sowas gibt es den ganzen Film über und es ist erfrischend und cool präsentiert. Es ist eine Schande, dass Edgar Wright, der zumindest am Screenplay oder so von Ant-Man beteiligt war, dort nicht alles geben konnte, weil Marvel drohend mit dem Finger gewackelt hat und ihn letztendlich auch als Director entließ. Auch, wenn man seine Filme nicht mag, muss man sich eingestehen, dass seine Art der Präsentation und wie er Geräusche einsetzt einfach genial ist. Es macht einfach Spaß. Baby Driver macht einfach Spaß! Unbedingt ansehen!

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Re: Lo's Filmecke

Beitrag von Lo'Ren am Sa Aug 26, 2017 8:18 pm

Death Note (2017)

Wie oft gesehen? - 1 mal

Note: 5 Punkte

Story: Light Turner, ein High School Schüler, findet ein Buch, welches die Menschen tötet, die man in es hineinschreibt. Sein Ziel: Die Welt verbessern.

Pro:
-Gute Effekte
-Überzeugende Schauspieler
-Spannende Prämisse
-Hier und da ein cleverer Einfall

Neutral:
-Fans des Anime werden wenig begeistert sein

Kontra:
-Nicht genug Zeit, um das Katz-und-Maus-Spiel wirken zu lassen
-Warum dieser schmalzige 80er Jahre Lovesong als Schlussmelodie?!
-Es entwickelt sich alles zu schnell
-Ein paar Kontinuitätsfehler und Logikfehler (Cheerleader läuft in eine andere Richtung als der Protagonist und kommt dennoch kurz darauf an ihm vorbei; Watari hat keinen Nachnamen und scheinbar keinen Codenamen?!)

Fazit: Zuerst einmal sollte ich wohl für jeden, der den Anime kennt folgende Frage beantworten: Ist der Film eine 1:1 Adaption der Animeserie? Die Antwort ist ganz klar nein! Erst einmal ist es unmöglich so viele Sachen in einen 90 Minuten-Film zu quetschen. Es kommt dann noch die Tatsache, dass man nicht mal einen Teil der Serie wirklich auf 90 Minuten runterkochen kann, weswegen die Macher abgesehen von ein paar Namen, dem Todesgott-Design und der grundsätzlichen Handlung, dass ein Junge die Welt mit einem Buch verändern will, das für ihn mordet, nichts an Gemeinsamkeit vorhanden ist. Es ist eigentlich viel mehr eine komplett neue Geschichte, die nur so dreist war und sich der Grundidee bedient hat. Darüber hinwegzusehen, fällt jedem Animeliebhaber sicher schwer, denn bei der alten Serie handelt es sich um ein ikonisches Meisterwerk, welches durch Spannung und brillante Dialoge und gute Nebencharaktere auffällt. Ich muss also gestehen, dass ich meine Schwierigkeiten habe das eine vom anderen zu trennen. Dennoch werde ich es mal versuchen und sage, dass man sich den Film an einem regnerischen Tag ruhig mal angucken kann. Jemand, der den Anime nicht kennt, wird ihn vielleicht auch wesentlich besser finden, weil er nichts vom Genie der Vorlage weiß.

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Re: Lo's Filmecke

Beitrag von Lo'Ren am Fr Sep 08, 2017 10:06 pm

Keine Serie hat mich so im Sturm gepackt, wie Bojack Horseman es getan hat, weswegen ich von Anfang an auf die vierte Staffel gespannt war, die nun endlich rausgekommen ist. Es ist natürlich schwer eine Serie im Kompletten zu bewerten, da viel Zeit zwischen den einzelnen Staffeln verstrichen ist und nicht jede Staffel denselben Pepp hat, aber da ich mich dazu entschieden habe meine Serien so zu bewerten, werde ich nun auch nicht davon abweichen. Die Frage ist also: Zieht diese Staffel die komplette Serie von der perfekten 10/10 herunter? Die Antwort: Nein. Allerdings ein Nein mit Punkt dahinter und keinem Ausrufezeichen, denn vor allen Dingen die erste Hälfte packt einen nicht so sehr, wie man es erhofft hatte. Sicherlich war es falsch mit super hohen Erwartungen an die Sache zu gehen, aber andererseits gab es da wirklich ein paar verspielte Chancen. So kam Bojack, der der Serie immerhin den Namen gibt, in der ersten Folge der vierten Staffel nicht einmal vor. Und wurde die Chance genutzt, um die Nebencharaktere besser zu beleuchten? Hm, ja, aber trotzdem ist es ein Dämpfer. In der zweiten Hälfte nimmt die Dramatik an Fahrt auf und es gibt schon ein paar Szenen, die einem wirklich ans Herz gehen, wie man es gewohnt ist.
Was die Animationsqualität angeht, gibt es ein deutliches Experimentieren mit verschiedenen Methoden und Darstellungsweisen. Besonders eindrucksvoll ist die Folge, wo man praktisch die Erinnerungen einer dementen Person sieht und die Hintergründe und viele Charaktere verschwommen und gesichtslos sind bis schließlich alles in einem großen Weiß endet. Vom künstlerischen Aspekt hat die Serie also definitiv einen Aufschwung erhalten; auch der Humor ist treffend, wie immer; nur die Dialoge und Monologe, die einem einen Stich ins Herz versetzen, sind seltener geworden.
Alles in allem ist Bojack Horseman immernoch eine geniale Serie und absolut sehenswert und ich bete zu allen Göttern, dass es eine fünfte Staffel geben wird. Da ich einfach nur eine "+4" hinter meinen alten Beitrag schreiben muss, spar ich mir die Einordnung dieses Posts mal.
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Re: Lo's Filmecke

Beitrag von Lo'Ren am Di Sep 19, 2017 2:13 am

Ich seh Ich seh

Wie oft gesehen? - 1 mal

Note: 8 Punkte

Story: Die Zwillinge Lukas und Elias glauben nicht mehr daran, dass die Frau unter dem Gesichtsverband, die nach dem Unfall nach Hause kam, die eigene Mutter ist.

Pro:
-Gutes Ende & Plottwists
-Keine Jump-Scares
-Sehr gutes Make-Up
-Sehr gute Performance der Mutter und auch die Kinder waren größtenteils überdurchschnittlich

Neutral:
-Sehr subtiler Einsatz von Musik

Kontra:
-Manchmal wirken gewisse Reaktionen und Gespräche irgendwie unnatürlich

Fazit: Hier handelt es sich um einen atmosphärischen, psychologischen Horrorfilm, der mit wenig (aber intensiver) Gewalt daherkommt und nicht wieder loslässt. Gebannt von dem Mysterium, was mit der Mutter nicht stimmt und angetrieben von dem ekligen Gefühl, dass da jemand als die eigene Mutter verkleidet rumläuft, kann man nicht anders als sich auf die Reise einlassen. Abgesehen von den Dialogen, die ab und an sehr gestelzt wirken gibt es eigentlich nichts negatives auszusetzen. Und selbst die Dialoge können dank der soliden schauspielerischen Leistung den Film nicht schlecht machen. Kann man sich gut und gerne nochmal ansehen.

PS: Lamperino Bambino, die den Film auch gerade eben gesehen hatte, hatte angemerkt, dass er einem anderen Film sehr ähnlich war: Der Fluch der 2 Schwestern, welcher ein Remake eines koreanischen Filmes (A Tale of 2 Sisters) ist und erstaunlich viele Paralellen aufweist. Wer einen davon kennt, wird "Ich seh Ich seh" weniger frisch und originell finden.

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Re: Lo's Filmecke

Beitrag von Lo'Ren am So Sep 24, 2017 8:29 pm

Memento

Wie oft gesehen? - 8 mal (?)

Note: 10 Punkte

Story: Der ehemalige Versicherungsdetektiv Leonard Shelby wurde überfallen und hat dabei seine Frau verloren. Seitdem hat er ein Problem mit seinem Kurzzeitgedächtnis und kann sich nichts mehr merken, was ihn nicht davon abhält den Killer seiner Frau zu jagen.

Pro:
-Gute Schauspieler
-Unglaublich passende, aber auch interessante Erzählstruktur
-Extrem spannende Geschichte
-Faszinierende Charaktere

Neutral:
-Wenig Musik, aber wenn, dann passt sie perfekt

Kontra:
-Nichts.

Fazit: Wer meint diesen Film beim ersten Mal verstanden zu haben, hat ihn nicht verstanden. Die Erzählstruktur ist dank dem Verlieren des Kurzzeitgedächtnises des Protagonisten extrem schwer zu verstehen, denn der Zuschauer wird mit genialen Schnitten in die Schuhe ebendieses Protagonisten gesteckt. Aber die Verwirrung überwiegt nicht. Sie ist zwar da, aber am Ende hat man eher das Gefühl den Film ein zweites Mal sehen zu wollen. Wenn es einen Film gibt, den man zweimal sehen will/muss, dann Memento. Da es keinen anderen Film gibt, der so aufbereitet ist, aber gleichzeitig spannend und interessant, muss ich einfach 10/10 geben. Guckt ihn euch an!

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Re: Lo's Filmecke

Beitrag von Lo'Ren am Do Okt 12, 2017 12:56 am

Blade Runner 2049

Wie oft gesehen? - 1 mal

Note: 6 Punkte (??? <---Erklärung im Fazit)

Story: Der Replikant (ein Roboter) K jagt ältere Versionen seiner selbst, die "ausrangiert" werden müssen. Ein Fall bringt allerdings ein großes Mysterium mit sich, welches von K gelöst werden muss.

Pro:
-Gute schauspielerische Leistungen (Ok, viele mussten nicht wirklich was leisten, aber man vergleiche doch nur mal Harrison Ford hier und in Star Wars Episode 7... Welten dazwischen...)
-Gute Cinematographie
-Sound-Design ist gut
-Gutes Licht
-Spannende Detektivgeschichte mit der Frage, was Menschlichkeit wirklich bedeutet

Neutral:
-Soundtrack hat 1-2 Ohrwürmer, die perfekt passen, aber der rest schläfert in Kombination mit den Bildern ein oder ist sehr wiederholend
-3D ist scheiße, aber da ich den Film nie wieder in 3D sehen werde und hier leider dazu gezwungen war, werde ich es ihm nicht vorhalten

Kontra:
-Farbpalette und lästiger Einsatz von Nebel und Staub
-Länge
-Absolut kein Pacing

Fazit: Blade Runner 2049 ist ein Film von einem meiner Lieblingsmacher, Denis Villeneuve, der hier allerdings nicht ganz meinen Nerv getroffen hat. Vom technischen Aspekt her, ist die Arbeit eine 8/10 oder 9/10, aber dabei geht das Entertainment leider gerne flöten.
Zuerst scheint der Film einen durch sein Spiel mit Licht und Schatten und die schönen Einstellungen zu punkten. Auch Kostüme und Set- und Sound-Design erfüllen da ihren Job gekonnt. Allerdings waren bei mir die Farben einfach eklig. Alles war so grau oder sandig, aber immer ein verwaschenes Grau etc. Alles sah schlecht aus und selbst die Neon-Elemente wirkten einfach schäbig. Wenn man nun allerdings den Trailer anguckt, dann hat man scheinbar fast schon zu satte Farben und das wirft bei mir die Frage auf, ob mein Kino mistig ist oder sie seit dem Trailer eine Farbkorrektur vorgenommen haben (Justice League hat das zum Beispiel sehr deutlich, wenn man die bisherigen Trailer vergleicht!). Und ehrlich gesagt frage ich mich, was schlimmer ist; wenn mein Kino doof ist oder der Film. Hinzu kommt aber noch der exessive Einsatz von Staub und Nebel, sodass die schönen Städte gar nicht mehr richtig zum Vorscheinen kommen. Ob das Geldsparmaßnahmen am CGI sind oder wirklich gewollt, weiß ich nicht, aber es nervt irgendwie.
Wenn man über die technischen Feinheiten allerdings hinwegsieht und sich ganz dem Entertainment hingeben will, dann klappt das nicht so richtig. Im Prinzip ist die Geschichte spannend, aber alle Szenen sind sehr ruhig und langsam eingespielt, sodass der Film nicht mal während der paar Actionsequenzen richtig Fahrt aufnimmt. Alles scheint ein paar Momente zu lange zu dauern. Der letzte Kampf gegen Ende schafft es fast, aber dennoch hat man da das Gefühl, dass die ganze Sache eine halbe Stunde dauert und keine fünf oder zehn Minuten. Letztendlich hatte der erste Blade Runner aber genau dasselbe Problem und erst ein später veröffentlichter Cut erlangte ihm Weltruhm.
Alles in allem bin ich mir also echt nicht sicher, was für eine Note ich dem Film geben soll, weswegen ich mal eine 6/10 gebe, mit einem dicken Fragezeichen.

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Re: Lo's Filmecke

Beitrag von Lo'Ren am Mi Okt 25, 2017 12:50 pm

Sieben

Wie oft gesehen? - 10 mal

Note: 10 Punkte

Story: Ein Wahnsinniger geht um und tötet Menschen. Als Schablone für seine Taten benutzt er die sieben Todsünden, was sowohl das Aufsehen eines fast pensionierten und eines Neulings erregt, die dann gemeinsam versuchen den Fall zu lösen.

Pro:
-Super Schauspieler
-Geniale, tiefgründige Dialoge
-Wunderbar geschrieben (gute Plottwists!)
-Dichte Atmosphäre

Neutral:
-Ab und zu mal ein wenig zu düster

Kontra:
-Nichts

Fazit: Sieben ist der beste Psycho-Thriller, der (meiner Meinung nach) je gemacht wurde und hält einen besonderen Platz in meinem Herzen inne. Der Film ist schonungslos, aber dennoch kann man seine Augen nicht von ihm abwenden. Die interessanten Charaktere und die Erzählweise tragen einen ohne Proleme durch die zwei Stunden Spielzeit. David Fincher (mein Lieblingsdirector!) zeigt hier mit seinem mehr oder weniger ersten Film, dass er bald zur Elite Hollywoods gehören würde. Wer Spannung und interessante Charaktere und eine wunderbar geschriebene Geschichte sehen will, der sollte hier definitiv einschalten. Ein Meisterwerk!

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Re: Lo's Filmecke

Beitrag von Lo'Ren am Mi Okt 25, 2017 5:31 pm

Gerald's Game (dt. Das Spiel)

Wie oft gesehen? - 1 mal

Note: 5 Punkte

Story: Ein Ehepaar will das eingerostete Eheleben auffrischen. Gerade als sie mit den Händen am Bett gefesselt ist, erleidet er einen Herzinfarkt, was sie in die missliche Lage bringt, sich irgendwie befreien zu müssen, denn ihre Hilferufe werden nicht erhört.

Pro:
-Das Ausgangsszenario
-Immer mal wieder spannende Momente

Neutral:
-Bin kein Experte, aber ich glaube man hätte sich doch irgendwie einfacher aus den Handschellen rausbringen können...

Kontra:
-Dummes Ende
-Unlogische Begebenheiten

Fazit: Gerald's Game bietet einem ein spannendes Kammerspiel, was einen... fesselt. Allerdings wechseln sich die spannenden Szenen immer wieder mit welchen ab, wo man "meeeeeh" denkt und sich fragt, ob das nicht ein wenig doof ist. Im Endeffekt geht es nämlich nicht nur darum, wie sie aus dieser verfahrenen Situation rauskommt, sondern auch, wie sie mit schlimmen Begebenheiten ihrer Kindheit klarkommt. Alles in allem wünscht man sich etwas mehr Raffinesse und noch mehr das beklemmende Gefühl da nicht rauskommen zu können. Und wie fast alle Geschichten von Stephen King nimmt auch diese am Ende gewaltig ab. Ich weiß nicht warum, aber ich habe immer das schleichende Gefühl, dass Herr King nicht weiß, wie er ein gelungenes Ende findet. Seine Geschichten sind voller toller Einfälle und Situationen, aber kommen nie zu einem befriedigenden Abschluss. Alles in allem ist der Film also Mittelmaß, aber man kann ihn sich angucken.

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Re: Lo's Filmecke

Beitrag von Lo'Ren am Sa Okt 28, 2017 1:29 pm

Kingsman 2: The Golden Circle

Wie oft gesehen? - 1 mal

Note: 6 Punkte

Story: Das größte und mächtigste Drogenkartell der Welt - der Golden Circle - will endlich aus dem Schatten des kriminellen Untergrunds hinaufsteigen und als richtiges Unternehmen anerkannt werden, denn immerhin produzieren und verticken sie ja nur Drogen, wie Spirituosenhersteller es auch tun. Die Kingsman geben ihr bestes, um die verrückte Poppy Adams aufzuhalten, brauchen dieses Mal allerdings ein wenig Hilfe.

Pro:
-Kamerafahrten
-Action
-Kreativität

Neutral:
-Nichts

Kontra:
-Sound-Mix
-Elton John
-Keine Charakterentwicklung

Fazit: Kingsman erfreute sich aufgrund seines frischen Ansatzes und der kreativen Ideen an großer Beliebtheit. Die Parodie des stereotypischen James Bond-Universums kam gut an, nicht zuletzt, weil sich die Action wirklich sehen lassen kann. Und was bringt der zweite Teil mit sich? Leider weitaus weniger. Die Action ist immer noch klasse und die wilden Kamerafahrten geben den Kämpfen einen richtigen Wumms, aber auf charakterlicher Ebene versagt er total. Weder die Motivation der Schurkin ist auf dem Niveau des erste Teils präsentiert, noch gibt es ein Wachstum auf der Seite der Helden. Unser Hauptprotagonist, der sich, glaube ich, Eggsy schreibt, wird im ersten Teil vom Querolanten zum Kingsman, aber im zweiten ist er ein Kingsman und bleibt ein Kingsman. Damit fällt er in dieselbe Schiene, die die Kingsman-Reihe eigentlich zu parodieren versucht, denn ein James Bond ist und bleibt halt auch immer ein James Bond. Auch die Beziehung, die er zur schwedischen Prinzessin führt ist nicht gut ausgearbeitet und was seine Kollegen und Freunde betrifft... naja, guckt den Film. Letztendlich bleibt da noch das riesige Chaos im Soundbereich des Filmes. Während der Actionszenen geht es wild zu und gleichzeitig spielt ein Lied im Hintergrund, wie es halt viele Filme machen. Es wirkt aber sehr laut und chaotisch, weil das scheinbar nicht aufeinander abgestimmt wurde. Es ist so als hätte der Sounddesigner seinen Job getan und dann hätte einfach jemand das Lied drübergezogen ohne zu gucken, ob es passt oder die Klänge sich beißen. Der Eindruck wird dann meist auch noch durch die rasanten Bilder verstärkt.
Zuletzt bleibt mir noch etwas merkwürdiges quer im Halse stecken: Elton John. Ja, Sir Elton hat eine kleine Rolle im Film, die anfangs noch witzig ist, aber gegen Ende einfach doof wird. Es ist klar, dass man damit Lacher ernten will, aber die Grenze zum peinlich berührten Augenrollen ist verwischt.
Wollt ihr gute, rasante Action, dann guckt den Film.

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