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Lordü, 'Zentaure'

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Lordü, 'Zentaure'

Beitrag von Lordü am Fr Jul 06, 2012 10:51 am

Name: Lordü
"Euch Menschen mag der Name seltsam vorkommen, mir hingegen erscheint er völlig normal."
Alter: Vor ca. zweiundzwanzig Jahren im Herbst geboren worden
Rasse: Zentaure
"Allerdings weiß ich inzwischen nicht mehr, ob ich mich wirklich noch  so nennen darf - seht euch mein Aussehen an, dann wisst ihr, wovon ich spreche."
Zugehörigkeit:   Licht
Herkunft:   unbekannt
"Vermutlich komme ich aus Anima, wurde aber eventuell schon auf Crepererum geboren. Das kann ich nicht mit Sicherheit sagen."
Größe:   ca 1,70m

Aussehen:  
Lordü: "Einst sah ich meiner Mutter sehr ähnlich. Ich war eine hübsche junge Stute. Mein Oberkörper ging in den Leib eines Falben über. Doch das ist Vergangenheit. Seht euch nur an, wie ich jetzt aussehe. Heute besitze ich menschliche Beine. Wenn Ihr wissen wollt, wie es zu dieser Abartigkeit kam, hört Euch meine Geschichte an."

...Betrachtet man Lordü, gibt es insbesondere eines, was einem sogleich ins Auge springt: Ihre Haarpracht. Lang und dicht reicht ihr das Haar bis über die Hüfte, und erinnert in seiner Fülle und den wirren Wellen an die zottige Mähne eines Wildpferdes. Von der Farbe her entspricht es einem aschigen Dunkelblond, auch wenn es in der Sonne golden glänzen kann. Schafft man es, den Blick von der auffälligen Frisur zu lösen, wirkt ihre Besitzerin dagegen erst etwas schmächtig und blass. Dabei ist Lordü für eine Frau aber nicht klein, eher von normaler Größe. Vielleicht liegt es daran, dass sie ein wenig schmaler gebaut ist - so, als hätte sie nicht den größten Appetit. Dafür, dass Lordü die meiste Zeit ihres Lebens im sonnenreichen Tragalùn verbracht hat, hat sie auch eine ungewöhnlich helle Hautfarbe. Bloß ein paar lustige Sommersprossen haben sich rund um ihre Nase und Wangen gebildet. Ihr Gesicht ist ansonsten recht hübsch, wenn auch nicht von herausragender Schönheit; die Nase lang und schmal, die Wangenknochen ausgeprägt und die Augen - die einem noch am ehesten zusagen könnten - so hellblau, wie der Himmel an einem schönen Sommermorgen.
Man könnte allerdings meinen, sich einer Menschenfrau gegenüber zu befinden. Denn was Lordü nicht besitzt, ist der Unterleib eines Pferdes. Sie ist damit wohl die einzige ihres Volkes, die auf menschlichen Füßen geht.
Obwohl von gehen vielleicht nicht einmal die Rede sein kann, wenn man einmal beobachtet, wie sich Lordü fortbewegt. Mit beiden Händen den Wanderstab umklammert, um sich abzustützen, weil ihre Beine einzeln zu schwach sind, um ihr Gewicht ohne Probleme zu halten... Damit gibt sie ein recht armseliges Bild ab. Unterstützt wird dieser Eindruck wohl noch dadurch, dass ihr einziges Kleidungsstück bisher eine alte Decke darstellt, die sie sich um den Körper windet, und dass die Blicke, mit denen sie ihre Umgebung mustert, etwas Scheues oder Spähendes an sich haben.
Aber es gibt vielleicht doch Etwas, das jemanden stutzig machen könnte, der sie für einen Menschen hält. Feinsinnigen Menschen könnte ihre Ausstrahlung auffallen. Tiere fühlen sich von dieser möglicherweise angezogen - für Menschen aber wird Lordü stets etwas Fremdartiges an sich haben, dass sie sich nicht erklären können.

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Kurzbeschreibung:

  • kein Pferdeleib; stattdessen lange, schlanke Menschenbeine, von noch schwacher Muskulatur

  • aschiges dunkelblondes, gewelltes Haar, das die Sonne in goldenen Strähnen auffängt und der Frau in ungewöhnlicher Länge bis über die Hüften reicht, wodurch es sehr auffällig ist

  • ihr Gesicht besitzt eine lange, schmale Nase und dominierend große, himmelblaue Augen

  • helle Haut, die zu vereinzelten Sommersprossen neigt

  • Tätowierung auf dem linken Schulterblatt (Anm.:  einst die Abbildung von Sheelindas Wappen, wurde es überstochen, und zu Aggarts Wappen abgeändert, sodass dort nun ein stilisierter Mantikor in Größe ihrer Hand prangt )

  • wirkt misstrauisch und kühl- es bedarf eines einfachen Lächelns, und der Schalk blitzt in ihren Augen auf und macht das abweisende, verbissene Bild zunichte

  • eine nichtmenschliche Ausstrahlung, die sie in jedem Teil Crepererums fremdländisch wirken lässt und auf Tiere eine anziehende Wirkung besitzt





Kleidung:
 
Wie gesagt. Die trägt sie im Moment nicht. Lordü ist es nicht gewohnt, Kleidung zu tragen, und hat sich zum Schutz gegen die Kälte nur eine zerschlissene Decke um ihren Leib gewickelt.

Beruf:   -
Waffen:   Bei Bedarf lässt sich ihr Wanderstab zu einer Waffe umfunktionieren.
Magie:   -
Besitz:    Eine löchrige Decke, die sie die meiste Zeit um ihren Körper geschlungen hält. Davon abgesehen teilt sie sich die Dinge mit ihrem Begleiter, der im Gegensatz zu ihr Taschen mit sich trägt. Darin befinden sich ein Wasserschlauch, ein Kanten Brot, Feuerstein und Zunder. Ein kleines Büchlein, einige Stücke Kohle. Und ein Küchenmesser.
Geld:   -
(Sie weigert sich von solchem Gebrauch zu machen, da sie meint, Geld verderbe den Charakter)


Charakter:



Wie sich Lordü verhält und wie sie demnach auf andere wirkt, hängt sehr stark davon ab, wer es ist, der sich in ihrer Nähe befindet. Sind es Menschen, wird sie einem Fluchttier entsprechend scheu und misstrauisch wirken und ihre Gefühle so gut es geht verstecken, um bloß keine Angriffsfläche zu bieten... was andere wohl schnell dazu verleitet, sie als kaltherzig und eigenbrötlerisch einzuschätzen.
In Wahrheit ist es nur die Vorsicht. Lordü hat mehrere Male am eigenen Leib erfahren müssen, wie grausam Menschen sein können; der Schrecken sitzt tief und überschattet ihr eigentlich heiteres und liebevolles Wesen. Und dann ist da ja noch die Sache mit ihren Beinen...
Zentauren brauchen ihre vier Beine, wie Vögel ihre Flügel. Sie müssen fliegen können. Einem Vogel, dem man die Flügel stutzt, fehlt es an einem entscheidenen Aspekt um glücklich zu sein. Es muss einen also nicht wundern, dass die meiste Zeit ein Schatten über Lordü zu liegen scheint und ein Lächeln ihrerseits schnell bitter ausfällt, wenn sie doch jeder ihrer kläglichen Schritte daran erinnert, dass sie nicht mehr gleich dem Wind über weite Felder jagen kann.
Sie fühlt sich seit dem magischen Vorfall nicht mehr als wäre sie sie selbst, kommt sich vor wie eine Fremde und weiß nicht wohin mit sich. Sie vermisst ihre Mutter, sorgt sich um sie, hat jedoch seit ihrer Verwandlung so viel an Selbstvertrauen eingebüßt, dass sie nicht glaubt, sie aus der Gefangenschaft befreien zu können. Sie kommt sich klein und verloren angesichts ihrer Feinde vor. Der einstige Stolz, den sie empfunden hatte, wenn sie an ihrem Pferdeleib entlang blickte, hat sich in Scham verwandelt.
Sie könnte ihrer Mutter niemals wieder unter die Augen treten, und diese Erkenntnis beschäftigt sie ungemein.

Sprachen:  
" Hubal nennt sich die Sprache meines Volkes. Ich habe mich anfangs dagegen gesträubt, andere Sprachen, wie Trangalisch, zu lernen, doch es hatte seinen Nutzen. Ebenso fließend wie meine Muttersprache beherrsche ich sie allerdings nicht. "

Vorlieben:  
- die unendliche Weite des Himmels, die ihr allein beim Anblick schon das Gefühl von Freiheit vermittelt
- Freundlichkeit, Aufopferungsbereitschaft, und Toleranz
- süßes Obst oder Beeren
- alles, was nicht menschlich ist. Was aus dem Rahmen fällt und anders ist, denn damit fühlt sie sich schnell verbunden
- Tiere, denn sie besitzen so viel mehr Ehrlichkeit als die Menschen

Abneigungen:  
- "...die Wüste, mit ihrer brennenden Sonne, mit ihrer Hitze, ihrer Trockenheit und den braungebrannten Menschen, die in fremder Zunge sprechen, und denen es nichts ausmacht jemanden für einen Beutel voller Gold in die Sklaverei zu verkaufen als wäre man simples Vieh..."
- Männern gegenüber hegt Lordü gewisse Vorurteile, die ihr zum Einen von ihrer Mutter eingetrichtert wurden, zum Anderen hat sie einige schlechte Erfahrungen mit den Männern der Menschen gemacht
- menschliche Füße, Zehen, und alles, was dazu gehört. Aber sie sehen doch auch seltsam aus, oder nicht?
- Leute, die über andere gebieten wollen. Könige, Fürsten, Barone, ganz egal... in ihren Augen sollten alle gleich und frei sein, und es keine Herrscher geben
-die Alpträume, die sie seit der Zeit in Aggarts Keller in regelmäßigen Abständen heimsuchen

Stärken:    

- seit Lordü klein ist, hat sie ein besonderes Talent zum Bogenschießen. Das mag auch daran liegen, dass ihre Augen ausgesprochen weit und scharf blicken können. Sie besitzt ein regelrechtes Adlerauge.
- Außerdem ist Lordü treuherzig und  tapfer, sollte man sie mit so manch anderem Hasenfuß vergleichen. So tötete sie allein sechs Männer, bei dem gescheiterten Versuch ihre Mutter zu befreien. Man sollte sie also nicht unterschätzen, nur weil sie momentan einen verzagten Eindruck macht.
- In der Natur kennt sich Lordü recht gut aus. Ihre Mutter hat ihr beispielsweise einiges über die Pflanzenwelt vermittelt, weshalb man Lordü wohl kräuterkundig nennen darf.


Schwächen:    

- da gibt es das kleine.. oder auch eher große Problem mit Lordüs Beinen... ihre Muskulatur ist noch nicht vollständig ausgereift, daher fällt es ihr schwer zu gehen; vom Rennen ganz zu schweigen
- Männer in schweren Rüstungen rufen bei ihr unweigerlich Erinnerungen an ihre Gefangenschaft hervor, besonders wenn sie gebräunte Haut und dunkle Augen besitzen, wie es in Tragalùn verbreitet ist, und lassen sie sofort einen gewissen Respekt verspüren.
- Magie, egal ob gut oder böse angewandt, ist das, wovor sich Lordü am meisten fürchtet. Es hat bei ihr schon nichts mehr mit einem auf Aberglauben bauendem Unbehagen zu tun, sondern löst in ihr nackte Angst aus. Sie hat gesehen, wie mächtig diese Kraft ist  ...und wozu sie in der Lage ist, sieht sie jeden Tag, wenn sie an ihrem Körper hinab schaut.
- so sehr Lordü eine weite offene Landschaft und das Gefühl von Freiheit schätzt, so sehr schüchtern sie enge, steinerne Tunnel unter der Erde ein. Zu Aggarts Keller musste man solchen Wegen folgen, und Lordü würde sich stets daran erinnert fühlen.
- ihr hat niemand beigebracht zu lesen und zu schreiben

Besonderheiten:  

"Abgesehen davon, dass ich eine Zentaure mit menschlichen Beinen  bin? Vielleicht, dass ich ein besonderes Händchen für Tiere  habe, da sie noch immer spüren können, dass ich kein Mensch bin. Insbesondere die mit Hufen fassen sehr schnell Vertrauen zu mir.
Außerdem meinte meine Mutter immer, dass ich sehr gute Augen  und eine ruhige Hand  habe, was mir das Zielen mit dem Bogen erleichtert."






Geschichte:


   

"Ihr wisst ja nicht wie das ist. In einem irren Galopp über die Felder zu preschen. Sich den Wind durch die Mähne wehen zu lassen. Ich weiß es. Und nun bin ich dessen beraubt. Die Menschen sind solch ein grausames Volk.

Wo bin ich geboren? Wo habe ich meine Kindheit verbracht? War es die Welt oben über unseren Köpfen? Oder doch schon dieselbe Erde, auf der ich nun stehe.. die Heimat der Menschen? Ich kann mich nicht daran erinnern, durch ein Portal gekommen zu sein, und auch meine Mutter schweigt sich darüber aus. Und doch müsst ihr verzeihen, dass ich mit einem verklärten Blick auf meine wundervolle Kindheit zurückblicke und deshalb gerne für mich entscheide, dass die grünen Felder, über die ich in meiner Kindheit gerannt bin, zu einer anderen, einer heileren Welt gehören als dieser.
...Denn das gibt einem das Gefühl irgendwann dorthin zurückkehren zu können.

Damals, als ich klein war, schienen mir meine Mutter und ich der Mittelpunkt der Welt zu sein. Es gab niemand anderen als die wilde Natur, ihre Tiere und uns. Ich kam erst gar nicht auf die Idee, dass dort noch mehr sein könnte, wovon ich nicht wusste. Andere sprechende Wesen...
Meine Mutter war meine Freundin, meine Spielgefährtin, meine Lehrerin und meine Heimat - denn wir lebten nomadisch, und dort wo sie war, dort fühlte ich mich zuhause. Ich sah in ihr den Inbegriff von Stärke und Klugheit. Sie wusste so viele Dinge. Über das Jagen. Wie man Fallen aufstellte, über das Bogenschießen, über Heilkräuter und Gifte... Und sie konnte Geschichten erzählen, die handelten von den Abenteuern einer mutigen Zentaure, der ich den lieben langen Tag spielerisch nacheiferte... aber ich schweife ab. Meine Kindheit ist jedenfalls etwas, worauf ich mit Wohlwollen zurückblicke.

Ich war vielleicht neun Jahre alt, als plötzlich die Menschen in mein Leben traten, und das taten sie wie ein gewaltiger Orkan, der all das auseinander riss, was uns ausgemacht hatte.
Wir kamen in ein Gebiet, dort war es trocken und staubig, das Wild nur rar zugegen, als sie uns fanden. Sie fingen uns ein, als wären wir wilde Tiere - und zum ersten Mal wurde mir gewahr, wie schwach und verletzlich meine Mutter sein konnte, und dass es grausame, intelligente Kreaturen auf der Welt gab, die das nutzten.

Ob es Glück oder Pech war, dass meine Mutter und ich uns im Herrschaftsgebiet Sheelindas befanden, kann ich nicht sagen. Fakt war, dass die Adelige rassige Pferde ebenso liebte, wie den Gedanken der von der Männerwelt unabhängigen Frau. In uns sah sie beides miteinander vereint. Uns ob unserer Art zu töten lag ihr bei Weitem nicht im Sinn. Stattdessen sperrte sie uns ein und ergötzte sich tagtäglich aus sicherer Entfernung an unserem Anblick. Ich verstand damals nicht, dass sie uns für erkrankte Menschen hielt.
Genauso wenig verstand ich, wieso Sheelinda irgendwann auf einen Schlag ihre Scheu ablegte und sich traute, uns zu berühren. Jahre später erfuhr ich: Es lag daran, dass sie einen Trank von einem Alchimisten hatte anfertigen lassen, der einen Menschen vor einer Infektion schützen sollte. Sie hatte den Trank ausführlich an den Stallburschen in unserer Nähe getestet, bevor sie es glaubte. Und natürlich wurden die Stallburschen nicht krank - meine Mutter und ich waren schließlich Zentauren. Ob dieser Trank also wirklich zu schützen vermochte oder der Alchimist nur ein raffinierter Quacksalber gewesen war, lässt sich nicht sagen.
Sheelinda verlor die Furcht, die sie uns entgegen gebracht hatte - und damit entfachte ihr Eifer uns gegenüber. Sie war mächtig stolz über zwei Pferdemenschen zu gebieten, hatte sie doch ohnehin einiges für Pferde übrig, und gab dies auch in ihren Gesellschaftskreisen zum Besten. So Einigen präsentierte sie meine Mutter und mich voller Stolz, als wären wir so etwas wie Trophäen... Anderen, von denen sie wusste, dass sie Tiermenschen gegenüber äußerst skeptisch, oder ablehnend gegenüber eingestellt waren, verweigerte sie diesen Dienst.  Sie erfuhr Ehrfurcht und Neid ebenso wie Missgunst und Tadel. Sheelinda ließ sich jedoch nicht beirren, denn sie fühlte sich in ihrer Machtposition zu der Zeit sicher genug.
So ging ihr schon bald nichts mehr über ihre zwei Pferdefrauen. Sie bestand darauf, dass ein Priester die Ställe, in denen wir untergebracht waren, gegen böse Geister absegnete. Grundgütiger - sie ließ sogar ihr Wappen, das bisher eine weiße Stute gezeigt hatte, ändern, sodass es eine Zentaure abbildete, und erregte überhaupt mit ihrem Tun was uns Zentauren betraf oft genug das Aufsehen höher gestellter Persönlichkeiten. Das war alles andere als ungefährlich.
Doch genug davon!

Mutters und mein Leben hatte sich bei den Menschen auf dramatische Art und Weise zum Negativen hin geändert. Ich konnte nicht mehr meinem Bewegungsdrang frönen, sondern musste in engen Ställen unter Dach ausharren, um jederzeit begafft werden zu können. Tag um Tag dümpelte ich vor mir her. Doch meiner Mutter erging es noch weitaus schlechter...
Sheelinda zwang sie dazu, sich von ihr reiten zu lassen. Einen Sattel zu tragen. Der Gehorsam wurde ihr mit der Peitsche beigebracht. Ihr wollt auch gar nicht wissen, was Sheelinda alles versuchte, um weitere unserer Art zu 'züchten'. Das Einzige, woran diese herzlose Frau keinen Gedanken verschwendete, war, uns als die denkenden, fühlenden Wesen wahrzunehmen, die wir waren - bloß, weil sie unsere Sprache nicht verstand.
Mutters Gemüt färbte auf mich ab, denn hatte sie anfangs noch versucht mich mit aufmunternden Worten und Geschichten über meine verlorene Freiheit hinweg zu trösten, wurde sie mit der Zeit immer wortkarger. Ihre stolze Persönlichkeit ging unter der Gefangenschaft ein wie eine Blume ohne Licht.

Bei all ihrer Grausamkeit war Sheelinda aber nicht dumm. So war sie zwar auch im ganzen Land als sündhaft verrufen, wusste aber doch immer die richtigen Leute zu schmieren, um ihre Ehre zu retten; wusste zu überleben - und ihren Willen zu bekommen.
Als sie sah, dass ihr Besitz ihr unter der Hand verkümmerte, hatte sie schon wieder einen Plan zur Hand, um dies zu verhindern: Sie ließ uns unter Beaufsichtigung aufs freie Feld, außerhalb der Stadtmauern. Nicht aber gemeinsam. ....Denn Sheelinda wusste ganz genau, dass wir ohne den anderen nicht fortlaufen würden.
Ich kann mich jetzt noch daran erinnern, wie gut es tat nach fast zwei Jahren wieder auf einer weiten Ebene zu stehen. Sofort fühlte ich mich wieder so lebendig wie früher, hatte mich auf einen Schlag wieder erholt, während es mit meiner Mutter eher langsam wieder bergauf ging.
Ich fand zu dem Zeitpunkt die Kraft ihr beizustehen. Ich war nicht mehr das Kind, das getröstet werden musste, sondern wurde das junge Mädchen, das seine Mutter tröstete. Wann immer sie den einen hinaus ließen und der andere zurück bleiben musste, brachte derjenige wenn er zurück kam Gräser, Pflanzen und Wurzeln mit, an denen der Duft der Freiheit hing.
Es vergingen ein paar weitere Monate. Sheelinda sorgte inzwischen auch dafür, dass uns die Möglichkeit geboten wurde, ihre Sprache zu erlernen. Wie konnte man kompliziertere Befehle erteilen, wenn das Wesen sie nicht verstand? Anfangs hatte ich mich dagegen gesträubt. Ich war stolz auf meine Herkunft und fühlte mich wie ein Verräter, nahm ich die Worte der Menschen in den Mund. Besonders wenn meine Mutter dabei war. Nun allerdings gab ich mir Mühe.. aus einem ganz einfachen Zweck: Ich ersann einen wahnwitzigen Plan, um zu entkommen. Sobald ich die Worte dafür fand, schwärmte ich gegenüber Sheelinda vom Bogenschießen - und natürlich erwähnte ich immer und immer wieder, dass es keinen Menschen auf der Welt gab, der ein Schlachtross besaß, das selbst dazu in der Lage war, eine Waffe zu führen. Ich baute auf ihrer Arroganz, und traf ins Schwarze. Sheelinda glaubte ohnehin, mich mit meiner Mutter völlig in der Hand zu haben...
Sie ließ mich unter strengster Aufsicht einige Schüsse tun, erkannte mein außerordentliches Talent und war sogleich Feuer und Flamme für die Ausbildung ihres Streitrosses. Von nun an durfte ich täglich üben, mit einem der besten Schützenausbilder an meiner Seite. Doch jeder Pfeil, den ich schoss, durchbohrte in meinen Gedanken Sheelindas Brustkorb. Und auch die Pflanzen, die ich für meine Mutter suchte, waren längst nicht mehr harmloser Natur. Ich lernte von ihr einiges über Gifte... Nach außen hin mimte ich jedoch das zufriedene, brave Ross.

Sechs Jahre übte ich. Sechs verdammte Jahre. Und ein weiteres Jahr wartete ich bloß auf die richtige Gelegenheit.  

Es war der Frühling des Jahres, in dessen Herbst ich neunzehn Jahre alt würde. Ein Volksfest in der Stadtmitte zog die meiste Aufmerksamkeit auf sich. Sheelindas Anwesen war ausnahmsweise von weniger Wachen geschützt als üblich, weil einige von ihnen ihren Dienst bei einigen Bechern Bier versäumt hatten, meine Mutter hatte man auf einem nahen Innenhof untergebracht, während Sheelinda sich in eben demselben Hof ein Fußbad genehmigte und sich die Haare frisieren ließ - bei ihr nur eine Leibwache und ihre Zofe. Ich selbst stand bei meinen Übungen auf dem angrenzenden Hof. Ich hatte meine paar eigens mit Gift preparierten Pfeile bei mir... Es war die beste Gelegenheit seit Jahren, und ich nutzte sie und bahnte mir, erst meinem Lehrer einen Tritt meiner Hufe verpassend, einen Weg zu meiner Mutter und Sheelinda.

Sechs Männer tötete ich mit vergifteten Pfeilen. Sechs verdammte Männer. Und ein weiterer stürzte sich versehentlich von einem Balkon in die Tiefe, als ich seine Schulter traf.
Sheelinda selbst lag mit Krämpfen und einem Pfeil im Bein auf ihrem Lager darnieder - und überlebte wie durch ein Wunder. Mich selbst sperrten sie weg, weit weg von meiner Mutter, einer Waffe und der erhofften Freiheit.

Hatte ich dafür so lange geübt? Das Leben war ungerecht. Und doch stand zwei Wochen später ein 'Freund' Sheelindas auf ihrer Schwelle und wollte alte Schulden beglichen haben - er gäbe sich aber auch mit einem ihrer heißgeliebten Frauenpferde zufrieden. Sheelinda hatte keine große Wahl, denn ihr alter Bekannter hatte viele Kontakte in der mächtigen Kirche, und sie selbst hatte sich durch ihre offensichtliche Vernarrtheit in zwei Tiermenschen bereits auf gefährlich dünnes Eis gewagt, um jetzt noch Murils Zorn zu riskieren.
Nun, wahrscheinlich habe ich es dem Vorfall mit dem Gift zu verdanken, dass Sheelinda sich dazu entschloss, mich, statt meiner Mutter, abzugeben, denn Sheelindas Wunde der Pfeilspitze war noch frisch. Vielleicht hätte sie sich später anders entschieden, angesichts meiner Jugend und ihrer Investitionen in meine Bogenschießkünste.
Der Mann, der mich erworben hatte, hieß Muril. Er selbst nannte sich einen Geldleiher und Arbeitsvermittler.. aber schnell wurde für mich klar, dass er in Wahrheit ein Sklavenhändler war. Ich blieb nur deshalb länger als andere bei ihm, weil er mit Sheelindas ehemaligem Besitz angeben und die Preise hochtreiben wollte.
Ein Großhändler kaufte mich, verlor mich jedoch beim Glücksspiel an einen Söldnerhauptmann der mich seiner Geliebten, der Tochter eines Barons, schenken wollte, die allerdings noch Schulden bei einem anderen Mann besaß. Zufällig hieß der Mann Muril und nannte sich einen Geldverleiher und Arbeitsvermittler... Daraufhin also wieder bei dem Sklavenhändler, der sich natürlich ins Fäustchen lachte, hatte ich meine Mutter schon drei Monate nicht mehr gesehen.  

Und dann kam Aggart.


Lasst mich etwas vorweg sagen: Ich habe noch nie so einen schrecklichen Mann getroffen, und ich würde lieber weitere zehn mal zehn Jahre unter Sheelindas Herrschaft verbringen, als meine Hufe auch nur noch einmal, ein einziges Mal, in seine Feste zu setzen!

Aggart kam, und brachte viel Gold mit. So viel, dass Murils Augen zu leuchten begannen. Aggarts Augen leuchteten hingegen, wenn sie sich auf mich richteten. Und diese Augen allein waren schon unheimlich. So abgrundtief schwarz - wie glänzende Kohlestücke. Mein Instinkt sagte mir, dass er kein normaler Mann war.
Er besaß eine Festung, noch viel mehr Gold, einige Meilen Land, das Leibeigene für ihn bestellten, und sehr viel Freizeit. Aber mit Sicherheit war er kein Mensch. Ich sage das, weil ich Dinge über ihn weiß, die keiner der gottesfürchtigen Menschen Tragalùns jemals für möglich gehalten hätte.
Nach außen hin hieß es, er erforsche die 'Kralle des Tieres', was der Grund dafür sei, dass er unter Einverständnis der Kirche immer wieder gefangene Tiermenschen zu sich karren ließ. Die Leute hielten ihn sogar für einen guten Mann, der sein Gold und seine Zeit in die Suche nach einem Heilmittel investierte. Doch schon bald fand ich den wahren Grund für sein Tun heraus:
Chimären.

Aggart war kein Heiler. Das Los der Tiermenschen scherte ihn nicht. - Sein Metier war die Hexerei. Schwarze, dunkle und gefährliche Magie, fein unter einer Fassade der Frömmigkeit und tief in den Kellern seiner Festung verborgen.
Es war kalt und dunkel dort zwischen den steinernen Wänden. Das beklemmende Gefühl, welches mich in den Ställen Sheelindas des Öfteren erfasst hatte, schnürte mir in dem eisernen Käfig Aggarts regelrecht die Kehle zu.
Und immer und immer wieder sprach er von Chimären - er war besessen von diesem Wort - Chimären, Chimären, Chimären...! Und wenn er mich ansah, dann bekam er wieder seine leuchtenden Fieberaugen, nannte mich sein schönstes Fundstück. Die Erste und Wahre, gab mir Kosenamen, deren Wiedergabe mir Übelkeit verursachen würde, und fasste mich mit seinen klauenartigen Händen an diverse Stellen an, wogegen ich mich allen Stolzes zum Trotz nicht zu wehren wagte. Wieso nicht?

Er war ein Irrer. Völlig unberechenbar!

Ihr könnt euch nicht ausmalen, was ich unten in seiner Feste, fernab der Städte und Menschen, die Anstoß an seinem Tun hätten finden können, erblicken musste. In seinen Experimenten nutzte er lebende - oder bis dahin lebende - Wesen. Er hackte einem Sklaven den Unterleib ab, und einem Pferd den Hals, nähte sie aneinander und wandte schwarze Magie an, die sein Gebilde zu einem hinkenden, zuckenden Ding machte, das den erschlafften Menschenkörper an den Hinterläufen vorwärts durch die Blutlache schob, bis es nach einigen Schritten doch nur mit einem heisernen Seufzer verendete.
Sollte ich mich glücklich schätzen, dass ich lange nur die stumme Zuschauerin seiner abscheulichen Experimente war? Eineinhalb Jahre lang ließ er mich in Ruhe, weggesperrt und sicher verwahrt wie ein kostbarer Edelstein, und das Schlimmste, was er mit antat, war, mir für seine Forschungen ab und zu ein wenig Blut ab zu nehmen, oder mich mit seinen widerlichen Händen zu berühren. Und doch musste der Tag kommen, an dem sich sein Eifer nicht länger zügeln ließ, und er mich in eines seiner Rituale verwickelte.

Er hatte den ganzen Boden des Kellergewölbes mit seltsamen Kreidezeichnungen bemalt. Ich musste mich in einen gezogenen Kreis stellen. Natürlich wehrte ich mich bei meiner Furcht mit all meinen Kräften, doch Aggart hatte mir ermüdende Tinkturen unter meine Nahrung gemischt, und sein bleichgesichtiger Schüler hatte somit keine großen Schwierigkeiten, meine Fußfesseln an der richtigen Stelle am Boden zu verankern.
Was Aggart dann tat, lässt sich nur schwer in Worte fassen. Ich glaube, er versuchte eine Art Kopie von mir zu erstellen. Genau kann ich das allerdings nicht sagen. Der Raum war erfüllt von seiner dunklen Stimme, die fremdartige Zaubersprüche von schwarzer Magie aufsagte, und dem Gezeter der eingesperrten Tiere und Sklaven. Es entstanden Schatten, die über die Wände jagten als wären sie lebendig. Die Luft wurde unerträglich drückend, und... ich vermute, etwas ging bei seinem Experiment schief, denn diese ungeheure magische Kraft begann an den Grundfesten des Gebäudes zu zerren. Aggart hatte eine Macht beschworen, über die zu gebieten er nicht fähig war, und die ihm zum Verhängnis werden sollte...
Für einen kurzen Augenblick wurde es völlig still, und dann gab es einen lauten Knall, zusammen mit einer Druckwelle, die mich zu Boden riss, und vermutlich verhinderten bloß die Fesseln, dass ich nicht wie so viel Anderes gegen eine Wand geschleudert wurde.
Mein Unterleib wurde eiskalt. Und immer kälter. So kalt, dass es schmerzte, dass ich mein Temperaturempfinden darüber verlor und es einfach nur noch wie Feuer brannte. Ich brach endgültig zusammen. Vielleicht verlor ich sogar für kurze Zeit das Bewusstsein, obwohl es um mich herum weiterhin donnerte und knallte. Als ich meine Augen wieder aufschlug, war das Erste, was ich wahr nah, eine umgestürzte Säule, die dem bleichgesichtigen Schüler Aggarts den Kopf zermalmt hatte. Der Keller war ein einziges Chaos, von Aggart selbst keine Spur.
Mein Unterleib fühlte sich indes noch immer kalt und fremd an, und als ich an mir herab sah, stellte ich auch fest, woran das lag. Die Magie hatte mich verändert, mir einen Teil meines Körpers genommen und durch schwächliche Menschenbeine ersetzt.

Was... bei dem Anblick in mir vorging, tut nichts zur Sache - es zu beschreiben würde mir wohl ohnehin nicht gelingen. Lasst mich einfach erläutern, was weiter passierte.
Die schmalen menschlichen Füße erlaubten es mir, aus meinen Fesseln zu schlüpfen. Laufen konnte ich jedoch nicht mit ihnen. Die Beine waren schwach, zerbrechlich und ihre Muskulatur nicht ausgereift. Ich kroch also viel mehr über den Boden, befreite die gefangenen Wesen aus den Käfigen Aggarts, soweit es mir möglich war. Ein stummer Menschenjunge, der unter den Befreiten war, ging mir dabei zur Hand und half mir dann auch bei meiner weiteren Flucht.



Und auf der Flucht bin ich noch immer. Ich weiß nicht, ob Aggart an diesem Tag gestorben ist.  Auch wenn er den Tod verdient hat, würde ich nicht zurückkehren wollen um sicher zu gehen, dass er tot ist. Ich weiß nur, Sheelinda hat noch meine Mutter. Doch ich bin feige. Ich kann nicht einmal auf meinen eigenen Füßen gehen, wie kann ich sie da retten? Könnte ich ihr so überhaupt unter die Augen treten? Auf den Füßen Solcher, die ihr all diese schrecklichen Dinge angetan haben? Ich weiß es gerade wirklich nicht. Ich weiß nicht einmal, wohin ich jetzt gehen soll.
Der stumme Junge ist noch bei mir. Was findet er an mir? Vielleicht ist es bloß Dankbarkeit, die ihn bei mir bleiben lässt. Wir leben von der Hand in den Mund. Es wäre nicht so schwer, könnte ich wenigstens anständig gehen. Dann wäre ich auch nicht auf den Menschenjungen angewiesen, sondern könnte mir selbst meine Nahrung suchen.
Wie auch immer. Das war meine Geschichte. Wohin wird mich mein Schicksal nun führen?
Wir werden es sehen."




Gefährten:    


  • Der stumme, ehemalige Sklavenjunge, der Lordü half aus Aggarts Keller zu fliehen.
    ("Ein dünner Bursche mit dunklem Haar von vielleicht vierzehn Jahren. Ihm kommt kein Wort über die Lippen, und da er wie auch ich scheinbar nicht lesen und schreiben kann, habe ich nie erfahren, wie er in Aggarts Keller landete und woher er ursprünglich kommt. Ich nenne ihn 'Kque', was auf Hubal so viel heißt wie 'still'. Das lässt er sich gefallen. Ich weiß nicht ob er nicht sprechen kann, oder nicht sprechen will. Doch mit seinen großen, dunklen Augen hat er meine wahre Gestalt gesehen. Er weiß, was ich eigentlich bin, und er ist dennoch gewillt, mir zu helfen, dafür dass ich ihn befreite. Ich hätte nicht gedacht, solche Dankbarkeit von einem Menschen zu erfahren, aber vielleicht werden sie auch erst mit dem Alter verdorben.")



Familie:    


  • Mutter: Ukki

  • Vater: Zrürrfnr
    ("Ich kenne ihn nur aus den Erzählungen meiner Mutter. Wenn sie über ihn gesprochen hat, ließ sie kein gutes Haar an ihm. Er sei ein Trunkenbold und Schöngeist gewesen, den Kopf voller irrsinniger Ideen, und ständig Ärger machend. Inzwischen glaube ich, dass sie ganz schön verliebt in ihn war und bloß verschleiern will, dass sie nicht damit klar kam, dass sie von ihm sitzen gelassen wurde. 'Auf Männer ist eben kein Verlass', so beendete sie stets ihre Erzählungen über ihn. ")

  • Halbbruder: Tschtschki
    ("Ebenso wie meinen Vater kenne ich meinen Bruder nur aus den Erzählungen meiner Mutter. Er soll sehr nach seinem Vater, einem schwarzen Hengst, gekommen sein, und ist mit seinem jähzornigen Charakter oft mit meiner Mutter aneinander geraten, bis er dann endlich alt genug war, seiner Wege zu ziehen.")


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Zuletzt von Lordü am Mo Sep 02, 2013 7:00 pm bearbeitet; insgesamt 15-mal bearbeitet

Lordü

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Re: Lordü, 'Zentaure'

Beitrag von Gast am Sa Aug 24, 2013 10:00 am

Wow.... O_O
Ich gucke mir grade Steckbriefe an um ein Gefühl dafür zu bekommen.
Und ausgerechnet mein erster ist direkt so eine Granate. Ich bin beeindruckt
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