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Das Dorf Groll

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Das Dorf Groll

Beitrag von Das Große Licht am Do Dez 08, 2016 8:06 am

Das Dorf Groll

Das idyllische Dorf Groll liegt in der Grünen Hölle südlich der Grollzinnen. Umliegend befindet sich ein kleiner See und ansonsten, abgesehen von den Grollzinnen von denen es seinen Namen geerbt hat, nur Wald. Es ist ein kleines Dorf wo jeder jeden kennt und wo Fremde fast nie gesehen werden. Da noch nie eine Volkszählung durchgeführt wurde (wozu auch) kann man die Einwohnerzahl nur grob schätzen. Die wenigen Reisenden, die in Groll bisher Rast hielten, schätzten die Bewohner auf 200-350.
Das kleine Dörfchen hat in seiner Mitte einen Versammlungsplatz mit einem großen Brunnen, auf dem fast immer der Markt anzutreffen ist. An der Nordseite des Platzes steht das Haus des Dorfmeister (Bürgermeister) welches, neben der Taverne, das einzige Haus mit zwei Stockwerken ist. Die Taverne ist zwar in der Lage Reisende zu beherbergen, aber da dies so selten der Fall ist, sind die betten wahrscheinlich alle schon zu Staub zerfallen. Die restlichen Häuser bilden Ringe um den Versammlungsplatz. Je näher das Haus am Platz angeordnet ist, desto wohlhabender sind seine Besitzer.
Die beiden Hauptberufe in Groll sind die Bergbauer und die Krieger. Durch die Nähe zu den Bergen war es naheliegend die gegebenen Ressourcen zu nutzen und auszuschöpfen. Dank der vor Generationen ausgebauten Minenschächten ist es heute ein leichtes für die Bergbauer, immer tiefer vorzudringen. Durch den Handel mit den (Edel)metallen kann sich Groll auch ohne Landwirtschaft wunderbar ernähren und kennt das Wort Armut nicht.

Die Minen von Groll
In den Minen von Groll treibt sich allerlei Getier rum. manche dieser Wesen sind nicht weiter gefährlich, aber andere hingegen sorgten dafür, dass manche Minenschächte eingerissen werden mussten, um die Bewohner Grolls zu schützen. Denn wenn die lauernden Titanen der Berge sich befreien könnten, wäre das kleine Dörfchen Groll ihr allererstes Opfer.
Aus dem Grund sind in den Minen nicht nur die Bergbauer anzutreffen, sondern auch noch Horden von Söldnern, die im Falle eines Zusammenstoßes mit einem Wesen der Tiefe, das Schlimmste verhindern.
Doch vor ein paar Tagen musste die komplette Westseite der Minen abgeriegelt werden. Die Bergbauer fanden in den Tiefen des Berges eine Art Höhle. Sie hatte an den Wänden eine Art leuchtenden Kristall, so groß wie der Kopf eines Mannes, sodass man auch ohne Fackeln alles gut erkennen konnte. Neben diesen Kristallen waren Bücherregale in Unermessliche Höhen gezogen. Soweit dass sie im Dunkel der Decke verschwanden. Im hinteren Teil verlief sich die Höhle in mehrere Gänge mit einem eigenem Tunnelsystem.
Viel mehr ist von dieser Höhle allerdings nicht bekannt. Während der Erkundungen trafen die herbeigerufenen Forscher ein Wesen an, welches man sich in seinen kühnsten Träumen nicht hätte vorstellen können. Die wenigen Überlebenden beschrieben es als eine Art riesigen Tiger. Sein Fell soll Schwarz wie Nacht gewesen sein, mit bernsteinfarbenen Augen und 3 Köpfen mit Mäulern voller scharfer, spitzer Zähne. Es soll schwarzes Feuer gespuckt haben, mindestens 5m groß sein, eine Haut wie Stahl haben, durch die keine Lanze durchkam und es soll fliegen können. Natürlich sind auf diese Beschreibungen kein Verlass, da die wenigen Überlebenden noch unter Schock standen und dazu neigten zu übertreiben, aber nichtsdestotrotz muss an den Geschichten etwas Wahres dran sein, denn ein Mythos kann keine komplette Forschergruppe plus Söldnertrupp ausschalten.
Anfangs dachte man, es reiche wenn man diese Schächte zuschüttete. Aber seit der Öffnung dieser Kammer wurden immer mehr Schächte von Monstern aller Art heimgesucht. Niemand wollte mehr in diesen Schächten arbeiten, da niemand für die Sicherheit der Arbeiter garantieren konnte. Deswegen wurde der komplette westliche Teil abgeriegelt und man probierte den Verlust wieder auszugleichen, indem man den östlichen Teil, welcher von Anfang an viel friedlicher und weniger heimgesucht war, auszubauen.

(Idee und Ausarbeitung von Krant Wildbär)
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