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Shayela Delacour

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Shayela Delacour

Beitrag von Shayela am Di Dez 20, 2016 11:15 pm



Infos zum Schreiberling

Alter des Schreiberlings: 27
Hauptcharakter: Shay
Nebencharakter(e): keine



Charakter - Grundlagen

Name: Shayela Delacour, Rufname: Shay
Rasse: Tiermensch
Alter: 24 Jahre
Geschlecht: weiblich
Zugehörigkeit:Zwielicht



Erscheinung
Größe: 1,70m
Aussehen: Shay ist mit einer Größe von 1.70m eine recht unscheinbare Erscheinung.  Auch wenn sie recht groß gewachsen ist für ihresgleichen, besitz sie trotzdem noch die anmutigen, zierlichen Rundungen einer schlanken Frau. Sie hatte weder eine breite Hüfte noch eine überaus schmale Taille, trotzdem scheint ihr gesamter eher schmaler, vielleicht hätten ihn manch einer sogar als schmächtig bezeichnet, Körper schön im Einklang.

Rote, zart gelockte Haare fallen ihr voll über die Schultern, die sie oft geschmeidig hinter die katzenhaften Ohren streicht. Meist trägt sie ihre Haare offen und bindet sie nur manchmal zu einem elegant Zopf zusammen. Solange sie sich jedoch unter den Menschen bewegt, trägt sie einen breiteren Haarreif, der ihre verräterischen Ohren dicht am Kopf halten soll und über die sie die wallenden Locken kämmt, womit die voluminöse Haarpracht sie beinahe gänzlich verdecken.  Ihr Haar steht in einem auffallenden Kontrast zu ihren Augen, die ihr katzenhaftes Wesen zum Ausdruck bringen und von einem inneren Glühen erfüllt zu sein scheinen.  

Diese Augen, so tief wie das Meer … wären sie nicht eine Sünde wert?
Shays Augen sind wohl ihr markantestes Merkmal. Sie variieren in einem Grün – Blauton  und es scheint, man könnte ewig in sie hinein tauchen. Ihre Augen können durchaus Menschen aus dem Konzept bringen oder, sofern sie es  darauf anlegt, auch verunsichern.  Blickt man zum ersten Mal in ihre Augen könnte man glatt behaupten den Wellengang des Meeres darin zu sehen.
Vor allem wird dieses sanfte blau hervorgehoben wenn sie wütend ist. Es schein als ziehe sich dann ein Sturm über dem Meer zusammen und sie werden eine Spur dunkler und intensiver.
Doch seit ihrer Erkrankung hält sie nie lange den Blickkontakt aufrecht, um zu verheimlichen was sie ist. Es ist wohl der Gleichgültigkeit der Menschen zu verdanken, dass sie sich nicht schon längst in Gefangenschaft befindet, fällt den meisten nicht mal ihre wunderliche, leicht sichelförmige Pupille auf, die nach Lichteinfall schmaler oder voller wird.
Umrahmt werden diese von feinen dunklen Wimpern, die ihre Augen noch mehr betonen. Über ihnen befinden sich die sanften Augenbrauen, die zart das Ende der Stirn zeichnen.

Unter ihren Augen befindet sich eine kleine Nase. Unter ihrer Nase befinden sich sattrote Lippen, die sich oft und gerne zu einem freundlichen Lächeln verziehen. Oft liegt auf ihnen ein geheimnisvolles Lächeln, das keiner Begründung benötigt.

Shay hat ein einprägendes Auftreten. Jede ihrer Bewegungen zeugt von Kraft und Behändigkeit. Geschmeidig und  mit erhobenem Haupt setzt sie vorsichtig einen Schritt vor den Anderen und wirkt in ihrer Erscheinung niemals unsicher. Sie weiß sich auf schwierigem Gelände geschickt zu bewegen und schafft es, durch ihre schmale Gestalt, sich durch jede noch so kleinen Durchgang zu winden. Vorallem unterstütz wird ihr Gleichgewichtssinn durch ihren langen Schweif. In ihrem Nacken beginnt der dunkle Fellansatz, der sich entlang der Wirbelsäule nach unten bis zum Steißbein zieht und in dem typischen Katzenschwanz endet.

In ihrer tierischen Gestalt tritt Shayela als kräftige, schwarze Katze auf, mit den ebenso funkelnden Augen, wie sie sie schon als Mensch innehat. Daran erkennt man sie selbst in ihrer verwandelten Form. Rein äußerlich unterscheidet sie soweit sonst nichts von einer normalen Katze, wie man sie auf den Straßen der Hauptstadt antrifft.

In ihrer Unlichtgestalt ändert sich die äußere Gestalt der jungen Frau von einer kleinen Katze zu einem katzenhaften Tier größeren Wuchses, dass selbst den Körperbau eines Panthers gering übersteigt. Ihre Krallen nehmen an Stärke und Länge zu, sowie sich das kräftige Gebiss der enormen Körpergröße anpasst.  Der gesamte Körper wirkt kräftiger und massiver, wenngleich auch irgendwie unproportional. Mit der Veränderung ihrer Erscheinung verblasst auch das blau der funkelnden Augen und nimmt ein ungesundes, stechendes Rot an.




Kleidung: Was ihren Kleidungsstil betrifft wählt die Katz´ meist sehr einfache Stoffe und Schnitte. Vorallem trägt sie meist recht weite Hosen, da oft in einem Hosenbein ihr Schweif mit verschwinden muss, damit sie sich unter den Menschen bewegen kann. Dagegen sind ihre Oberteile oft aus einfachen Leinen geschnitten, die sich aber etwas enger um ihren Oberkörper legen, um ihr bei möglichen Raubzügen nicht zum Verhängis zu werden, indem sie hängen bleiben könnte.



Persönlichkeit
Charakter: Du fragst mich nach meinem Charakter? Meinen Charakter zu beschreiben ist mit Sicherheit nicht einfach, mein Freund. Denn wer gibt schon gerne etwas über sich preis, vor allem, wenn er so gefragt ist wie ich?
Ich kann von mir aus nur sagen, dass ich ein sehr dickköpfiges Wesen bin. Nichts, an das ich einmal einen Gedanken verschwendet habe, wird mich so leicht wieder los. Du lachst darüber? Ja, das kann ich verstehen. Die meisten wird es wohl amüsieren. Doch lass dir gesagt sein, dieser Charakterzug ist Segen und Bürde zugleich. Nun man könnte behaupten, dass ich es dadurch auch gerne zu weit treibe, dass ich nicht weiß, wann ich aufhören muss. Doch jede Münze hat ihre Kehrseite oder? Andererseits erlangt man mit einer gewissen Hartnäckigkeit auch viel mehr, als einfach alles mit einem Amen hinzunehmen.  Wie du siehst, alles hat seine Vor- und Nachteile.
Wahrscheinlich wurde mir das größtenteils angeboren. Ebenso wie meine Neugierde. Eine gefährliche Verbindung mit meiner Hartnäckigkeit, die mich schon in manch üble Situation getrieben hat. Doch es hat auch seine Vorteile überall seine Nase hineinstecken zu müssen. Man wird zäh, von den unzähligen Wunden, die man dabei einstecken muss, außerdem ist man immer auf dem Laufenden. Doch es ist genauso gefährlich zuviel zu wissen, vor allem wenn man mit den falschen Leuten verkehrt. Und das tat ich, eine Zeit lang, auch wenn es ihnen sicherlich nicht leicht gefallen ist.
Katzen sind bekanntlich launische Wesen. Dein Grinsen verrät mir, das du davon auch schon gehört hast. Es stimmt. Bei Gott selbst meine Schwester hatte es oft nicht einfach mit mir. Weißt du, mein Freund, an manchen Tage reicht schon ein falsches Wort aus, um mich zur Rage zu bringen, an anderen Tagen bin ich die Ruhe selbst. Widersprüchlich findest du es? Ja, das ist wahr. Doch was soll ich daran ändern? Ich bin wie ich bin.
Doch du siehst ja, was für eine lose Zunge ich besitze. Ich nehme mir kein Blatt vor den Mund, vor niemandem. Warum auch? Soll ich etwa die Menschen immer nur Belügen um es ihnen ja recht zu machen? Nein, das wäre falsch. Außerdem stehe ich zu meinem Wort. Beleidigend? Oh ja, das höre ich nicht zum ersten Mal. Natürlich kann ich ebenso ausfallend werden wie jeder andere doch, wenn du die Wahrheit als beleidigend ansiehst, dann ist dir nicht mehr zu helfen. Es mag ungewöhnlich klingen, wo doch so viele von uns in einer Welt aufgewachsen sind, in der man nie sagt, was man wirklich denkt. Doch ich finde, es wird Zeit das dies endlich einmal geändert wird.
Du fragst mich nach den Gesetzten? Pah! Schon mein Beruf allein müsste dir zeigen, was ich von ihnen halte. Nichts! Es interessiert mich nicht, ob es nun dein Geld oder Meines war, dass ich dem Händler für ein Stück Brot überlassen habe. Gesetzte werden nur von den Herrschenden gemacht, damit sie sich noch mächtiger fühlen. Das ist meine Ansicht. Wer legt den fest ob nun etwas dir oder jemand anderem gehört? Wer hat den das Recht dazu, einfach so über die Dinge zu urteilen?
Du empfindest es als unrecht? Wer sagt dir den, dass es nicht doch gerecht ist? Aber du siehst ja, diese Diskussion lässt sich beliebig lange weiterführen, doch danach hast du ja nicht gefragt.
Im Grunde gibt es nichts mehr, dass ich dir berichten könnte. Weitere Informationen musst du dir eben von den Leuten einholen, mit denen ich Kontakt habe. Eigentlich gibt es noch so vieles, was du nicht weißt oder kennst, doch mehr will ich dir nun nicht mehr erzählen. Die Zeit wird zeigen wie viel du noch erfahren wirst oder nicht.

Vorlieben:
+ Humor
+ Sarkasmus
+ Faulenzen
+ Schatten und Dunkelheit
+ Musik
+ Schauspielkunst

Abneigungen:
- Wasser
- Grelles Licht
- Veranwortung




Fähigkeiten
Beruf:   Shayela machte sich schon als kleines Kind einen Spaß daraus anderer Leute Besitz an sich zu nehmen und zu warten, wie lange sie es nicht bemerken würden. Nun hatte sie sich diese Angewohnheit zum Beruf gemacht und ist nun professionelle Diebin. Gelegentlich agiert sie auch als Söldner oder erledigt andere Aushilfsarbeiten, natürlich nur um den Schein zu wahren. Niemand ist gerne in der Nähe einer Diebin.

Sprachen: Arcum, Sprache der Katzen, fehlerhaft Rigusta
Lesen/Schreiben: beides nur in den Grundzügen
erlernte Fähigkeiten: Shayela ist eine hervorragende Schauspielerin und eine Gaucklerin schlechthin. Sie schafft es anderen Leuten die verrücktesten Lügen aufzutischen und dabei noch so überzeugend zu wirken, dass diese es sogar glauben. Eine Notwendigkeit in ihrem Beruf. Wie sonst könnte sie die lästigen Fragen der Händler beantworten, oder gar die der Stadtwache? Man könnte schon fast sagen, dass sie die perfekte Lügnerin wäre, doch auch nur, wenn sie die Ausgeglichenheit dazu findet oder die Not sie dazu treibt.
Die junge Frau weiß um ihr Äußeres bescheid und kennt auch alle Tricks, um diesen Vorteil geschickt auszuspielen, damit sie an das kommt was sie will. Auch ihre Hartnäckigkeit könnte man ans Stärke bezeichnen, denn ohne sie hätte Shay ihren Titel als dreiste Diebin nie verteidigen können. Ein Dickkopf hat schon so seine Vorteile.

Eigenschaften/Gaben: Als Tiermensch ist Shay in der Lage ihre menschliche Gestalt abzulegen und gänzlich die einer Katze anzunehmen. Die Kehrseite dieser Münze ist aber auch, dass sie dazu gezwungen ist ihre Mondlichtgestalt anzunehmen. In jener Form trifft man sie als große, schwarze Raubkatze an, deren Kiefer und Krallen unproportional rießig erscheinen im Vergleich zum restlichen Körper.
Als Gabe könnte man wohl ihre Fingerfertigkeit bezeichnen, die ihr sicherlich angeboren trotzdem aber hart erarbeitet ist. Flinke, geschmeidige Finger sind ein Muss, wenn man nach Geldtaschen greifen will und dies möglichst unauffällig.

körperliche/geistige Stärken:  Shay ist eine sehr bewegliche und zierliche Frau, was ihr bei ihrer Arbeit immer nur ein Vorteil war. Da es ihr als huschender Schatten der Nacht unmöglich ist schwerere oder größere Waffen zu benutzten, allein schon wegen deren Gewicht und Handhabung, hat sie sich auf Dolche und Stichwaffen konzentriert und weiß nach den langen Jahren mittlerweile geschickt damit umzugehen.
Ein weiterer Vorteil, der ihre Erkrankung mit sich bringt, ist ihre verbesserte Sicht in der Nacht oder Dunkelheit. So auffällig die Katzenaugen auch sein mögen erweisen sie ihr dennoch gute Dienste. Auch die rassentypischen, einziehbaren Krallen sind durchaus von Vorteil für die Diebin, vor allem, da diese so gern dazu neigt durch einen ungeschickten Schritt gern zu stürzen und zu fallen. Schon öfters rettete sie sich den Hals damit, dass sie sich Dank ihrer scharfen Krallen abfangen oder gegen einen nahenden Angreifer verteidigen konnte – zumindest im ersten Moment. Katzenkratzer schmerzen nur wirklich, wenn sie gut platziert an empfindliche Stellen gesetzt sind.
Katzen besitzen angeblich sieben Leben, womit wohl ihre Stärke gemeint ist körperliche Verletzungen besser weg zu stecken als etwa Menschen. Es bedarf wohl wirklich größerer Wunden, bevor eine Tiermensch, vorallem mit der Infizierung durch eine Katze, sich seinen Verletzungen ergibt. So wird diese Gabe auch der jungen Frau zuteil, die sich dadurch im Kampf als äußerst zäh erweisen kann und somit ihre fehlende Stärke wett macht.

körperliche/geistige Schwächen:
Die wohl größte Schwäche des katzenähnlichen Wesens ist das lebensnotwendige Element Wasser, dessen Berührung sie zutiefst verabscheut. Während andere den Klang des Wassers als angenehm bezeichnen, weckt er in Shay nur die Erinnerung an die unangenehme Berührung des kühlen Nass. Sollte es wirklich darauf ankommen und das hieße, wenn es um Leben und Tod geht, dann, aber erst dann, würde sie den Sprung wagen und auch nur, wenn sie sich wirklich dazu gezwungen sieht.
Vorher setzt sie keinen Fuß hinein.

Eine weiterer Makel, den man nicht unbedingt als Schwäche bezeichnen kann, der sie aber trotzdem angreifbar macht, ist ihre Liebe zur ihrer Schwester. Sie ist für sie die einzige Zugangsperson und im Grunde auch ihre einzige Familie, wenn man ihre Adoptiveltern nicht mitzählt, die für Shay, so egoistisch es auch klingen mag, nicht mehr waren als Bekannte, die plötzlich in ihr Leben traten und dann wieder verschwanden.

Auch wenn Shayela, durch ihre animalische Seite, Wunden und andere Verletzungen gut wegstecken kann, was nicht heißt, dass sie völlig immun dagegen ist, sondern dass sie lediglich besser damit fertig wird wie ein Mensch, ist sie umso anfälliger für Krankheiten. Während einem Elfen oder einem Menschen eine Grippe nichts ausmacht, kann sie, wenn es wirklich schlecht läuft, bei der jungen Frau schon manchmal tödlich enden.



Magie
Shay besitzt leider keine magischen Fähigkeiten.



Hintergrund
Stand: ledig
Familie: einzig bekannte Verwandte: Schwester Lynia
Herkunft/Geburtsort: unbekannt
Wohnort: Irgendwo in Königsburg
Besitz:- 10 Dietriche
- Ein Stück Seil
- Ein Langdolch
- Ein Geldbeutel mit 4 Drake und 50  Drachmen
- Mantel mit Kapuze

Gefährten: keine

Geschichte: Erneut eine deiner Fragen? Mein Leben… Hast du den nichts Besseres zu tun, als der Geschichte einer jungen Diebin zu lauschen? Nun gut, ich will es dir erzählen. Fangen wir beim Anfang an… bei meiner Kindheit. Ich erinnere mich so gut wie gar nicht daran. Lynia war damals beinahe schon 12 Jahre alt und ich etwa 5. Von ihr weiß ich, dass wir unsere Eltern noch nie kennen gelernt haben, zumindest hat sie es mir so erzählt. Traurig? Ja. Es ist eine Schande seine Eltern nicht zu kennen, doch ich habe sie noch nie zu Gesicht bekommen. Nur meine ältere Schwester ist der einzige Anhaltspunkt, doch sie wurde ebenso wie ich, wie man uns später erzählte, versteckt in einem Gebüsch im Wald gefunden. Weißt du, es ist nicht leicht, unwissend zu sein, was die eigene Herkunft betrifft. Man fühlt sich immer irgendwie alleine und hat das Gefühl nirgends dazu zu gehören. Wenn du nun denkst, mein Freund, dies ist eine dieser tragischen Gesichten von zwei Kindern, die kein Zuhause hatten und eine auf der Straße lebten, irrst du dich. So war es nicht, nicht bei mir und Lynia. Wir hatten einander und das war wichtig. Ich habe niemals angezweifelt, dass sie vielleicht nicht meine Schwester sein könnte. Auch wenn es nur von einem Gefühl bestimmt war, war dennoch eine tiefe Verbundenheit zwischen uns. Ob sie nur deshalb bestand, weil wir das selbe Schicksal teilten, oder sie eben wirklich meine Schwester ist, weiß ich nicht. Ebenso wie unser Zieheltern, die uns im Wald gefunden hatten. Mehr tot wie lebendig, entkräftet und von Durst und Hunger gequält. Ich weiß nicht wie lange wir in diesem Wald waren, alleine, aber es war lange genug, dass wir uns kaum noch auf den Beinen halten konnten, auch wenn sich Lynia sehr bemüht hat die Starke zu spielen. Meine Erinnerungen daran sind verbergen sich hinter einem dichten Nebel. Doch es ist wohl auch besser so.
Bruchstückhaft erinnere ich mich noch daran wie wir noch als kleine Mädchen in ihrem Gasthof in einem kleinen Dorf gearbeitet haben. Sie haben uns gut behandelt, auch wenn wir dafür natürlich etwas leisten mussten…

Das junge Mädchen, stieß einen zornigen Laut aus. Trotzdem war die Nachricht darin unüberhörbar. Schmerz.
„Schon wieder!“ Mit einer zornigen Geste warf sie das Messer zu Boden.
„Hach! Ich werde es nie lernen!“, jammerte sie erbost und der Finger, an dessen Ende sich ein blutender, kleiner Schnitt befand, verschwand in ihrem Mund.
„So ganz bestimmt nicht.“, antwortete Lynia und hob das zu Boden geworfene Messer wieder auf. „Schau her, ich zeig es dir noch einmal.“
Geduldig nahm das Mädchen, das etwa sieben Jahre älter war als ihre Schwester, dass Messer in die eine, die Kartoffel in die andere Hand und begann zu deren braune Haut abzuschälen. Geübt bewegte sich die scharfe Klinge über die Kartoffel, dass Shay schon beinahe neidisch wurde. Ihre Schwester hatte wirklich schon sehr viel mehr erfahren mit den ganzen Dingen, die in einem Gasthaus so erledigt werden mussten. Manchmal durfte sie sogar dabei Helfen zu Servieren. Und Kartoffelschälen, ja, das konnte sie.
„Bei dir sieht das so leicht aus.“ „Na ja, im Grunde ist es das auch. Du musst nur ein wenig üben, dann bekommst du es auch hin.“, lautete die Antwort und Lynia reichte ihrer Schwester wieder das Messer und griff sich ein eigenes. Wortlos erledigten die Beiden ihre Arbeit und waren schon bei der Hälfte angekommen.
„Ich will das nicht mehr machen. Diese Arbeit ist doof!“, beschwerte sich Shay erneut und Lynia schmunzelte amüsiert. „Wir sind doch bald fertig, außerdem was willst du den sonst machen? Glaubst du etwa, dass du den ganzen Tag nur faul herum liegen kannst?“
„Das wäre ja mal eine angenehme Abwechslung.“
Lynia verdrehte die Augen und legte die geschälte Kartoffel in einen Topf, nur um sich dann eine neue zu greifen und ihre Arbeit fortzusetzen. Die Türe zur Küche wurde aufgestoßen und eine Frau in mittleren Jahren trat an den Herd heran, um das mit leerem Geschirr beladene Tablett abzustellen.
„Na, meine Lieben, wie kommt ihr voran?“, fragte Siana und füllte einige Schüsseln mit Suppe und anderen Köstlichkeiten, ehe sie sich zu ihren zwei Ziehkindern umdrehte. Kurz begutachtete die Wirtin ihr Werk. „Ihr seid ja richtig fleißig. Dafür gibt’s später dann eine Belohnung.“, versprach sie den beiden Kindern und eilte schon wieder hinaus in den Schankraum.
„Siehst du! Die Arbeit macht sich doch bezahlt.“, bemerkte Lynia und grinste.
„Es ist mir trotzdem zu doof hier. Ich will weg. Ich will meine Mama und meinen Papa suchen gehen.“, zeterte Shayela und griff schmollend nach einer Kartoffel.
„Du weißt, dass das nicht geht, außerdem können wir nicht einfach so verschwinden. Denk nur einmal nach wie traurig Siana wäre.“
„Warum nicht? Ich meine es ernst Lynia. Lass uns von hier weg gehen und Mama und Papa suchen. Irgendwo werden sie schon sein. So viele Eltern wird es wohl nicht geben auf dieser Welt.“ Erneut schmunzelte Lynia. Es war süß wie naiv Shay doch noch war, doch sie lies ihr nun keine Ruhe mehr. Eine ganze geschlagene Stunde lang redete das junge Mädchen auf ihre große Schwester ein, bis diese endlich zusagte. Sie hatte schon selbst an die Worte ihrer Schwester zu glauben begonnen, dass sie ihre Eltern doch noch finden konnten. Von dieser Hoffnung geleitet, bereiteten sie alles für ihre große Reise vor.


Es dauerte noch zwei weitere Jahre, ehe meine Schwester endlich meinem Flehen nach gab, immerhin war ich nun sieben Jahre alt und konnte schon sehr überzeugend sein. Wir sind weggerannt. Eine dumme Idee. Meine Idee. So gaben wir unser neues Zuhause auf und unsere Familie. Das hatten sie nicht verdient, nicht, nachdem sie sich so um uns gekümmert hatten. Doch wir waren jung. Jung und naiv. So weit reichten unsere Gedankengänge noch nicht. Sie endeten kurz nachdem wir die Haustüre hinter uns gelassen hatten und in den Wald stürmten. Wie war ich nur auf diese irrwitzige Idee gekommen? Die Frage nach meinen Eltern brannte mir wohl so tief auf der Seele, dass ich nicht anders konnte. Beinahe jeden Tag der zwei Jahre, die wir auf dem Gehöft verbrachten, dachte ich daran, grübelte. Und das obwohl uns an nichts fehlte. Wir waren gut versorgt. Siana war wie eine Mutter zu uns, auch wenn ich sie niemals als das akzeptiert habe.
Dennoch bereue ich nichts, was ich in dieser Nacht getan habe. Gar nichts. Außer einer Sache… Ich hätte besser auf Lynia aufpassen müssen. Ich hätte mich mehr bemühen müssen, sie zu finden, doch ich hatte versagt… Auf ganzer Linie. Doch du weißt nicht einmal wovon ich rede. Ich werde es dir erzählen…


Einige Tage hatten sie nun schon im Wald zugebracht und langsam neigte sich ihr Proviant dem Ende. Ganz zu schweigen von den Schmerzen in ihren Füßen, die vom vielen Laufen Weh taten. Trotzdem liefen die zwei schmächtigen Wesen jeden Tag beharrlich weiter die Schmerzen ignorierend und auf der Suche nach ihren wahren Eltern.
„Ich kann nicht mehr.“, stieß Shay aus und lies sich auf den Boden fallen.
„Na gut, lass uns hier rasten, es wird ohnehin schon dunkel.“
Nachdem die beiden ein Nachtlager errichtet und eine Kleinigkeit gegessen hatten, die nicht annähernd den grässlichen Hunger vertrieb, legten sie sich auch schon schlafen, um ihren geschundenen Füßen etwas Ruhe zu gönnen. Dicht aneinander gekuschelt schreckte Shay plötzlich hoch und lauschte. Hatte sie doch gerade Schritte vernommen. Alarmiert starrte sie in die Dunkelheit, doch entdecken konnte sie so gut wie gar nichts. Der Mond warf auch nur spärlich Licht durch das dichte Blätterdach, das von den tiefen Schatten der Bäume regelrecht aufgesaugt wurde. Wie bei einem Schwamm, der zu lange in der Sonne gelegen hatte. Erneut ertönten Schritte und dieses Mal lies sich das junge Mädchen nicht beirren.
„Lynia! Lynia wach auf! Da ist etwas!“, flüsterte sie leise und stieß dann einen erschrockenen Schrei aus, als sie plötzlich jemand am Arm packte und groß in die Höhe riss. Nicht anders erging es ihrer großen Schwester, die sich plötzlich auch in dem Armen eines hässlichen Mannes wand.
„Na sieh einmal an. Was haben wir den da? Zwei Kinder, ganz allein im Wald.“, knurrte der Mann, der Shay in seinen Klauen hielt. Sein zerzaustes schwarzes Haar hing ihm ins Gesicht und die Bartstoppeln verliehen ihm ein gefährliches, bedrohliches Äußeres.
„Lass mich los, du widerlicher Kerl!“, fauchte Shay und verkrallte sich fest in den Arme des Mannes, woraufhin dieser laut aufjohlte und ihr eine schallende Ohrfeige verpasste.
„Shayela!“, schrie Lynia entsetzt auf und versuchte den Koloss, der sie in seinem Griff hielt zu beißen, ohne Erfolg jedoch.
„Nimm die Kleine und bring sie in unser Lager, Jake. Ruben wird sich sicher über neuen Besuch freuen, aber pass auf, dass sie dich nicht noch beißt.“, wandte sich der hässliche Räuber an seinen Kameraden, der mit einem gemeinen Grinsen davon trottete.
Shay sah, wie ihre Schwester weg gebracht wurde und in ihren Augen glühte es nun vor Hass. Nichts, aber auch rein gar nichts, hasste sie mehr, wie wenn ihrer Schwester etwas zustieß. Dem entsprechend fiel auch ihre Reaktion nun aus. Sie schlug fest ihre Zähne in den Arm des Mannes und zog lange blutende Striemen über seine Unterarme, bis er sie vor Schmerz keuchend für einen Moment lang los lies. Sofort rannte das Wesen, der schon längst im Schatten des Waldes verschwundenen Person nach, die ihre Schwester mit sich genommen hatte. Ein Schrei zerriss für einen Moment die Luft und Shay blieb entsetzt stehen. Es war Lynia gewesen, die da geschrieen hatte.
Plötzlich riss sie etwas Schweres zu Boden und hielt sie erbarmungslos fest. Der hässliche Räuber hatte sich auf das Mädchen gestürzt, der es nun, dank dem Aufprall und seinem Gewicht die Luft aus den Lungen trieb, dass sie meinte, sie müsse ersticken. Gerade im letzten Moment erhob sich der Koloss wieder und Shay schnappte gierig nach Luft. Sofort wurde sie hoch gerissen und erneut bekam sie eine schallende Ohrfeige, dass ihre Wange nur so brannte. In diesem Moment schwor sie sich, bei Gott, das sie diesen Mann töten würde, sobald sie die Gelegenheit dazu bekam.


Bis heute weiß ich nicht wirklich wer oder was diese Männer waren. Wahrscheinlich irgendwelche Sklavenhändler oder Räuber. Ich erinnere mich nur mehr Dunkel an die Zeit in ihrer Gefangenschaft. Doch das war noch nicht das Ende meiner Schicksalsschläge, den der heftigste folgte kurz vor den Toren von Königsburg. Sie schlugen ihr Nachtlager vor der Stadt auf und je länger ich bei ihnen war, desto mehr vernachlässigten sie auch meine Bewachung, dass ich es tatsächlich schaffte, die schlecht geknoteten Fesseln zu lösen und zu verschwinden. Sonderlich weit kam ich jedoch nicht. Nicht unweit des Lagers, irgendwo im Dickicht trugen mich meine Füße nicht mehr weiter und ich stürzte… direkt vor ein seltsam anmutendes Tier. Auf den ersten Blick sah es aus wie eine einfache Katze, doch seine Augen. Ich schwöre dir, mein Freund, ich habe noch niemals so schöne Augen gesehen. Und mit der Naivität eines jungen Kindes streckte ich die Hand nach dem Tier aus, dass mich einfach nur anstarrte. Ohne jegliche Vorwarnung jedoch schlug die Katze ihre Zähne in meine Hand, dass ich vor Schmerz aufjaulte und das Tier damit verschreckt davonsprang. Danach lässt mich meine Erinnerung wieder im Stich. Ich weiß nicht wie lange ich da lag und mich unter Schmerzen und Halluzinationen krümmte, oder wie ich überlebt habe, aber als ich wieder aufwachte, war ich nicht mehr ich selbst. So mieserabel hab ich mich noch nie in meinem ganzen Leben gefühlt, ganz zu schweigen davon, dass ich plötzlich Katzenohren, Krallen und einen Schweif hatte. Ich hatte schon von dieser Krankheit gehört, aber… man nimmt nie an, dass man selbst daran erkrankt, vor allem nicht als Kind. Ich werde dir den Rest etwas verkürzen. Ich weiß nicht mehr unbedingt wie ich mich die Jahre danach durchgeschlagen habe ohne entdeckt zu werden. Es ist wohl von Vorteil wenn man nicht unbedingt glattes Haar hat. Aber je länger ich nun mit dieser „Krankheit“ lebe, desto einfacher wird es. Man gewöhnt sich irgendwie daran… ausgenommen von diesen speziellen Nächten.
Irgendwann habe ich es mir wieder zum Ziel gemacht meine  Schwester zu finden, oder zumindest herauszufinden was mit ihr passiert ist. Daran halte ich fest. [/color]



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Zuletzt von Shayela am Mi Dez 28, 2016 10:12 pm bearbeitet; insgesamt 6-mal bearbeitet
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