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von Bösewichten und rettenden Helden

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von Bösewichten und rettenden Helden

Beitrag von Jaekim am Mi 1 Feb 2017 - 14:24

Neulich im Chat...

...kam die Frage auf, warum einige doch eindeutig lieber einen Bösewicht oder Fiesling spielen als einen Helden der für das 'Gute' und die Menschen in die Bresche springt.

Klar, ohne Bösewichte hat der Held niemanden den er besiegen kann, aber was ist, wenn sich dem Bösewicht niemand in den Weg stellt? Ich könnte mir vorstellen, dass es dann lange nicht so spannend wäre einen Bösewicht zu spielen, oder?
Wir brauchen also Beide um ein spannendes Hin und Her zu erlangen.
Warum tendierst du eher in die eine, oder andere Richtung?

Der Blick auf die Liste der gespielten Charaktere weist eine Tendenz zu Bösewichten oder doch Unlichtern auf.
Was mir persönlich sehr gut gefällt ist die große Zahl an Charakteren, die sich nicht klar einordnen lassen. Auch wenn sehr eigentümliche und sonderbare Charaktere wohl deutlich vorherrschend sind.
Mir fällt zudem auf, dass die Guten häufig doch eher schwächer sind (Magie, Körperlich usw.). Das ist nicht nur hier im Forum so, sondern auch in Filmen, Büchern usw.
Warum ist das wohl so?

Dann gibt es da noch die Charaktere, die ihre Ansichten je nach Situation ändern und mal 'Gut' mal 'Böse' sind und handeln. [Jetzt mal ganz ohne Diskussion, was Gut und Böse denn sind...]
Würdet ihr diese eher zu Bösewichten, den Guten, oder Dazwischen einsortieren?


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»Mußt du züchten, mußt du kaufen,
Doch die Ratten und die Mäuse
Kommen ganz von selbst gelaufen.«


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Re: von Bösewichten und rettenden Helden

Beitrag von Francis Faneuil am Mi 1 Feb 2017 - 14:34

Der Mensch will die Hoffnung haben das der Wille des Guten über das Böse siegen kann egal wie mächtig dieses ist.
Somit erhält er sich den Glauben daran, dass alles gut wird wenn man nur will.
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Re: von Bösewichten und rettenden Helden

Beitrag von Jaekim am Mi 1 Feb 2017 - 14:57

Und wo ist da die Verbindung zu Rollenspiel, Buch, oder Film?
Die Tendenz einen Bösewicht zu spielen, hat ja nicht viel damit zu tun, dass man sich erhofft, dass alles gut endet, oder?
Meinst du, da müsste man vielleicht zwischen realem Leben und fiktivem unterscheiden?
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Re: von Bösewichten und rettenden Helden

Beitrag von Thech Sharr am Mi 1 Feb 2017 - 15:56

Ah... die Guten sind tendenziell eher schwächer, da der Mensch sich im Allgemeinen als schwach und das Opfer sieht... zu sehen, wie der nicht ganz so mächtige Held trotz seiner Schwächen gegen das scheinbar übermächtige Böse obsiegt, ist da quasi Seelenbalsam... Es gibt den Menschen Mut, dass er vielleicht doch nicht so schwach ist, wie er immer glaubt bzw. dass da in ihm ungeahnte Kräfte schlummern, die er erst durch entsprechende Hindernisse ggf. entdeckt...

und zum Bösewicht spielen ist gegensätzlich zu der Hoffnung, dass das Gute gewinnt... möchte ich sagen: nicht zwangsläufig, man hofft dann wohl, dass man besiegt wird^^ auch wenn man alles daran setzt zu gewinnen... paradox... aber möglich.

Mal sehen... ich habe tendenziell lieber neutrale bis gute Charaktere gespielt... Snape entsprechend der HP Buchvorlage und die Todesserein war halt böse böse... aber sonst... tendenziell sind sogar die "Bösewichte" ganz gute Wesen... sie wissen es nur nicht besser.

Sunja war wirklich angelegt als ein gutes Wesen und nicht gerade schwach ausgestattet^^ geschaffen, weil mir die Welt zu düster war und ich einen "Gegenpol" darstellen wollte...

Thech Sharr... der Dunkelelf ist nun mal in Letum aufgewachsen, was soll er also anderes tun als zu "stehlen" und ggf. zu "morden", wenn er etwas will, oder sich bedroht fühlt... Für ihn war das natürlich und selbstverständlich "jeder macht das so"... in Crepererum wäre ihm das fast zum Verhängnis geworden - unerwartet für ihn. Zudem hat er dann Lyn getroffen, darüber hinaus noch Narmil und andere... (die waren jetzt nicht so bedeutsam für Thech, nicht böse sein Luvia, Remus). Es sind unscheinbare Erfahrungen, aber Thech macht diese Erfahrungen und es beginnt ihn zu verändern... So gesehen ist er in sich kein böser Charakter, obwohl er aus Letum kommt. Er lebt nur das, was er kennt und nun hatte er einen, zwar sehr kurzen, aber doch einen Einblick in ein anderes Leben, das er sich früher nicht einmal ansatzweise angesehen hätte und auch nicht vorstellen hätte können...

Tomas war ...neutral bis böse... sollte sich früher oder später aber auch zum Guten entwickeln.

Elaimandraia war eine Engel, die aufbrach einen Menschen zu beschützen... sie hätte definitiv die Absicht verfolgt, Dragor zu einem guten Vampir zu machen^^

Lyssa war... jaaaa... neutral.. ganz neutral, ohnmächtig allerdings, sehr sehr ergeben in alles was mit ihr passiert ist und hat einfach nur getan was man ihr auftrug etc. ...

Illaria war eine stolze Elfe... neutral bis gut, würde ich sagen.

Laenon, mein lieber Engelsvampir... ja, gehört jetzt zu den Unlichtern, sollte also "böse" sein, ist aber so gut wie er es nur zustande bringt... und leidet unter der Tatsache nun vampirisch zu sein.

Lyn Kareyon, die verstorbene Heilerin (per Magie)... Ja, sie heilt den Dunkelelf, ihre Ausbildung stockt danach, sie beschließt es auf eigene Faust zu versuchen und verlässt ihre Heimat mit Narmil... stirbt aber letztendlich bei dem Versuch Luvia in den Höhlengängen des Schwarzmagiers zu finden.

Kshri'Nakh ist eine gute Rakshuk, die zudem ausschließlich vegetarisch lebt und kein Fleisch verträgt... Sie ist einigermaßen naiv gewesen bisher... arbeitsam, gutmütig und hilfsbereit... aber versteht nicht, warum die Menschen sie so fürchten^^ und was an Tiermenschen so schlimm sein soll, versteht sie auch nicht ganz.


Neun Charaktere, tendenziell gut... einfach deswegen, weil ich zu einem täglich besseren Menschen werden möchte und mich das Gute deutlich mehr anspricht, weil ich lieber Licht und Freude in die Welt bringen möchte. Obwohl ich wie vermutlich bemerkt wurde, durchaus auch einen Hang zu.. sagen wir mehr oder weniger tragischen Figuren habe bzw. solchen, die einen inneren Kampf austragen. Aber jeder Mensch trägt innere Kämpfe aus, mal mehr, mal weniger deutlich... und ich glaube, das Böse ist auch deswegen oft so übermächtig dargestellt, weil wir Menschen uns zu gerne von unseren Sinnen übermannen lassen und der Versuchung nachgeben, was immer es ist... Das Gute gleicht da mehr der leisen Herzensstimme (dem Engelchen auf der Schulter), die wir nicht immer so wirklich hören oder hören wollen...


Entschuldigt das Durcheinander in der... vielleicht vorhandenen "Argumentation". Ich habe nur geschrieben, wie es mir spontan eingefallen ist und es nur in so fern geändert, dass ich nicht zu viel über meine Charas schreibe^^


Zuletzt von Thech Sharr am Mi 1 Feb 2017 - 15:58 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Re: von Bösewichten und rettenden Helden

Beitrag von Lossea am Mi 1 Feb 2017 - 15:57

Also ich hatte jetzt nie das Gefühl, dass es hier mehr Bösewichte gibt und Unlicht heißt ja auch nicht gleich böse. Lossy zum Beispiel würde ich schon als "Helden" einstufen, aber wie du bereits meintest, kann man viele Charaktere auch einfach schlecht einordnen ^^ Und ich finde, es ist auch gut, Charas zu haben, die nicht aus Prinzip gut oder böse sind. Das verleiht ihnen (solange es gut gemacht ist und der Charakter nicht von einer Eigenschaft zur nächsten springt) einen gewisse Tiefe.

Ich persönlich schreibe ja eigentlich lieber Bösewichte (obwohl meine Charas - vielleicht mit Ausnahme von Vithsotah, die man jetzt auch nicht wirklich böse nennen kann - ja hauptsächlich gut sind). Ein Grund, warum ich Cate gelöscht hab, war auch der, dass sie einfach so ein stereotyper Gutmensch war und ich nichts mit solchen Charakteren anfangen kann.
Ich denke, es liegt auch daran, dass man mit "Villains" mehr schreiben kann. Da wird die Geschichte schon einmal spannender, wenn man ein Verbrechen oder einen Kampf beschreiben kann. Der Gute hingegen wirkt meiner Meinung nach oft recht langweilig (oder schwach, wie du schon erwähnt hast), wenn es nur eine Moral gibt, nach der der Charakter handelt. Warum die Guten oft als schwach dargestellt werden, weiß ich auch nicht. Vielleicht, weil sie erst durch die Auseinandersetzung mit dem Antagonisten wachsen?

edit: ich habe Thechs Beitrag noch nicht gesehen, als ich meinen abgeschickt hab.
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Re: von Bösewichten und rettenden Helden

Beitrag von Das Große Licht am Mi 1 Feb 2017 - 17:12

Also wie bereits nun einige Male angedeutet wurde, ist es der Ausgleich der die spannende Geschichte schreibt. Man braucht eben Gute und man braucht auch Böse Charaktere.

In Arcus war es lange Zeit sehr Heldenlastig. Zwei gute Charaktere begegneten sich, wurden Freunde oder Wegbegleiter und dann musste eben ein NSC her, der für ein bisschen Turbulenzen sorgt. Alles völlig okay. Aber ich finde immer noch die Plays am spannendsten wo ein Spieler wirklich als böser Charakter auftaucht und da ordentlich Rambazamba macht XD Diese Charaktere sind auch deutlich schwerer zu spielen, weil man eben nicht sozial agiert und dann andere Charaktere verständlicherweise vergrault. Man wechselt dann vermutlich häufiger den Partner. Aber das finde ich nicht tragisch sondern vielmehr gewinnbringend für die Geschichte. (Wenn sich denn auch neue Partner finden lassen.)

Ich persönlich spiele beides gerne. Dann kann man mal in die Rolle des Helden, des Bösewichts oder des Opfers schlüpfen und das sind spannende Erfahrungen die man da machen kann. ^,^
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Re: von Bösewichten und rettenden Helden

Beitrag von Jaekim am Mi 1 Feb 2017 - 17:43

Also ich glaube, bei mir steckt fast immer beides in einem Charakter, wobei ich ein Problem mit richtigen Fieslingen habe, was sich bei Ehneyon gezeigt hat. (wobei der wirklich dauernde Schreibpartner-wechsel da nicht unschuldig war.)
Ich tendiere also wohl eher so etwas zu Helden, auch wenn sie teilweise eine nicht so heldenhafte Seite haben.
Verschiedene Konstellationen auszuprobieren (wie Licht meint) macht natürlich Spaß und man kann es austesten, ohne wirklich Schaden anzurichten.

Tatsächlich erscheint es mir so, dass die Bösewichte im Rollenspiel dann doch nicht so richtig fies werden können, weil sonst ein Zusammenspiel schwer würde.
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Re: von Bösewichten und rettenden Helden

Beitrag von Das Große Unlicht am Mi 1 Feb 2017 - 18:34

Tatsächlich erscheint es mir so, dass die Bösewichte im Rollenspiel dann doch nicht so richtig fies werden können, weil sonst ein Zusammenspiel schwer würde.

Die wenigsten ziehen das zugunsten eines angenehmen Plays durch. Das stimmt leider.

Mir fällt zudem auf, dass die Guten häufig doch eher schwächer sind

Wenn ein Held schwach ist und trotzdem eine Heldentat vollbringt, ist das viel herausragender. Außerdem identifiziert man sich oft mit dem Helden einer Geschichte. Eine gefährliche Umgebung mit einem schwachen Protagonisten macht es für den Leser spannender.
Schwache Charaktere werden oft auch als sympathischer empfunden, als ultraspektakulärtolle Alleskönner. Manche schreiben auch gerne niedliche und beschützendwerte Charaktere und Stärke wäre dem abträglich.

Die Bösen müssen stark sein, weil sie sonst nicht als bedrohlich empfunden werden und keine Gefahr von ihnen ausgeht. Wie lame (und kurz) wäre denn die Geschichte mit einem Bösewicht, den man mit einem Fingerschnipps umbringt?


...

Wieso ich so gerne Bösewichte spiele?

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Re: von Bösewichten und rettenden Helden

Beitrag von Malik am Mi 1 Feb 2017 - 19:32

Aber ihr dürft dabei nicht vergessen das auch starke Helden durchaus eine Existenzberechtigung haben. Schließlich definiert sich ein Held nicht bloß durch seine Stärke, sondern bietet soviel mehr Raum für interessante Schwächen und Charakterzüge. Da kann man zum Beispiel den One Punch man nennen. Er ist zwar scheinbar Unbesiegbar, aber gleich das durch einen ziemlich interessanten Charakter, sowie seinem eigentlichen Problem aus. Das er niemanden mehr hat der eine Herausforderung für ihn darstellt. Was ihn durchaus etwas frustriert. Also sprich die Thematik bietet viel mehr Platz, als man denkt^^

Aber wenn wir schon bei unscheinbaren Helden sind, hätte ich hier doch gleich einenXD

https://www.youtube.com/watch?v=miomuSGoPzI
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Re: von Bösewichten und rettenden Helden

Beitrag von Loke am Mi 1 Feb 2017 - 20:20

Finde persönlich Helden cool, die sich immer weiter kaputt machen, zusammen mit der Verbesserung ihrer Leistung.

Habe tatsächlich mal einen "richtigen" Bösewicht in einer Runde gehabt. Der hat meinem Char einen Streitkolben über den Kopf gezogen, weil dieser ein Essen verputzt hat, das der böse Char für heilig/nicht essbar gehalten hat. Ist dann in ne Falle gelaufen und drei Mal dürft ihr raten, wer der Heiler mit plötzlichem Gesinnungswandel geworden ist
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Re: von Bösewichten und rettenden Helden

Beitrag von Francis Faneuil am Do 2 Feb 2017 - 10:08

Jaekim schrieb:Und wo ist da die Verbindung zu Rollenspiel, Buch, oder Film?
Menschen fühlen sich oft schwach und benachteiligt. Ihnen vorzugaukeln, dass Willenskraft alles Andere wieder ausgleicht ist eine Verkaufsstrategie für Filme und Bücher. Im Rollenspiel ist es ähnlich. Hier geht es allerdings nicht um den Verkauf sondern darum sich selbst Mut zu machen und sich "stark" zu fühlen. Dabei ist es unerheblich in welcher Rolle. Mangelhafte Helden die am Ende gewinnen oder übermächtiger Bösewicht. Beides suggeriert Macht und die Fähigkeit Dinge zu beeinflussen.

Jaekim schrieb:Die Tendenz einen Bösewicht zu spielen, hat ja nicht viel damit zu tun, dass man sich erhofft, dass alles gut endet, oder?
Die Tendenz einen Bösewicht zu spielen dürfte in vielen Fällen einfach darin liegen, dass man sich die Macht wünscht Dinge zu beeinflussen und der dunkle Weg oftmals der einfachere ist. Andere spielen gerne einen Bösewicht um sich einen kleinen Ausflug ausserhalb der gesellschaftlich anerkannten Normen zu gönnen.

Ich für meinen Teil spiele gerne "böse" Charaktere weil ich somit einen Teil meiner Selbst freien Lauf lassen kann und mich so zumindest für einen begrenzten Zeitraum dem hingeben kann, was meine Person eigentlich ausmacht, aber durch die Umstände wie gesellschaftliche Normen, Gesetze und vorgegebene Moralvorstellungen nicht möglich ist.

Jaekim schrieb:Meinst du, da müsste man vielleicht zwischen realem Leben und fiktivem unterscheiden?

Der Punkt ist, dass in der fiktiven Welt noch häufiger Rücksicht darauf genommen wird was Andere wollen. So wird sehr oft eine abgeschwächte Version des eigentlichen Handelns ausgespielt damit der Mitspieler noch entkommen kann.
In der Realität hat der "Böse" kein Interesse daran, dich möglichst zufrieden aus der Situation entkommen zu lassen. Im Gegenteil. Er wird alles daran setzen dich möglichst unwissend sterben zu lassen.

Daher MUSS man zwischen Realität und Fiktion unterscheiden.

Ich trainiere mit Kunden oder nem Kumpel den Nahkampf (bewaffnet oder unbewaffnet spielt dabei keine Rolle). Dabei achten wir selbstverständlich darauf, zwar die entsprechenden Bewegungen auszuführen, aber niemanden zu verletzen. Das geht über Stunden, sieht nett aus und meist gehen alle lachend bzw. zufrieden nach Hause.
In einer realen Gefahrensituation ist die Sache (bei optimalem Verlauf) innerhalb von maximal 30 Sekunden erledigt und der Gegner hat ein paar gerissene Bänder, einen gebrochenen Ellenbogen und ne ausgerenkte Schulter.

Zweimal die gleiche Situation (Angreifer VS Verteidiger) mit gleichem Ziel (Gewinnen) aber unterschiedlichen Prioritäen (Zufriedene und ausgewogene Einheit VS Gefahr schnellstmöglich ausschalten).

DAS ist meiner Ansicht nach in jedem Bereich der Unterschied zwischen Realität und Fiktion.

Die Ausführung unterscheidet sich, der Grundgedanke ist jedoch der Selbe. Ebenso wie bei der Frage ob gut oder böse.
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Re: von Bösewichten und rettenden Helden

Beitrag von Thech Sharr am Do 2 Feb 2017 - 11:07



Das ist ja mal der Hammer! XD der Schluss hat mir auch sehr gut gefallen,
das Video das sie verlinkt haben ist auch nicht schlecht,
wenn man eine Vorgeschichte zu dem Lied mag.^^
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Re: von Bösewichten und rettenden Helden

Beitrag von Shayela am Sa 4 Feb 2017 - 10:27

Um die ursprüngliche Frage noch einmal anzugreifen, ich glaube die Frage nach dem Warum ist ganz klar von den Neigungen, Bedürfnissen und Wünschen einer Person abhängig. Wie Francis schon sagte, wenn ich mich Gesellschaftlich eingeengt fühle werde ich das Setting des RPG eher dazu nutzen mich ein wenig davon zu befreien. Es hängt immer von den Motiven ab. 

Ich finde G.R.R Martin ist mit Game of Thrones ein super Beispiel welches zeigt, dass wie es garnicht gewohnt sind die Konsequenzen zu tragen, was eine etwas realistischere Handlungsweise mit sich bringt oder gar zu akzeptieren. Am Anfang hab ich mir auch gedacht wie viele andere wohl auch, dass der Mistkerl einfach die Protagonisten tötet, um die Serie spannend zu halten. Doch wenn man genau darüber nachdenkt haben sie alle einen dummen Fehler gemacht und wurden für ihr Handeln bestraft. Die logische Konsequenze, die in der fiktiven Welt nicht ausgespielt wird, oder nur ganz selten, weil wir ja alle der Ansicht sind, dass, sobald wir eine Beziehung zu dem Charakter aufgebaut habe, dieser auch nicht sterben darf.
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Re: von Bösewichten und rettenden Helden

Beitrag von Malik am Sa 4 Feb 2017 - 12:46

Mh, ein interessantes Thema was du da ansprichts Shayela, da man über die Thematik des sterbens von Hauptcarakteren bzw wichtigen Nebencharakteren, so einiges sagen könnte. Wie sicherlich nämlich nicht nur mir aufgefallen ist, hat die Anzahl an Serien die dieses Konzept von dramatischen Konsequenzen haben stark zugenommen und das sieht man ja nicht nur in westlichen Gefilden, sondern auch in der Animeszene. Wer hier Attack on Titan kennt wird sicherlich wissen was ich meine. Jetzt kann man sich natürlich fragen, warum solche Serien ein solch großes Sogpotenzial auf die breite Bevölkerungsschicht haben. Und hier kommt eben das ins Spiel was du eben schon angesprochen hast, denn ich glaube schon das er die Figuren auch getötet hat, als ein Element der zusätzlichen Spannung. Denn die Leute sind es wahrscheinlich auch satt, dass die Helden in Film und Serien immer mit heiler Haut davonkommen. Sicherlich jeder Tod in Games of Thrones hat auch seinen Sinn und ist fein säuberlich in den Plot eingearbeitet wurden. Aber ich denke mal der ein oder andere sollte einfach für mehr Aufmerksamkeit sorgen, als perfektes Beispiel könnte man hier einen gewissen Charakter nennen. Ich werde nämlich irgendwie nicht das Gefühl los, dass man ihn hat Sterben lassen, weil man wusste wie beliebt, er doch vor bei den Fans der Serie ist. Nur um ihn kurz darauf wieder lebendig zu machen, was ja im krassen Gegensatz zu allen anderen Toden in der Serie war, die immer engültig waren. Doch ich drifte etwas zu sehr in dieser Sache ab, was ich eigentlich sagen will ist das wir doch alle eine dunkle Seite haben, die manchmal eben auch genährt werden will. Und hier schlagen die Serien genau in die richtige Kerbe, denn in der heutigen Zeit in der viele Menschen haben was ihr Herz begehrt, werden eben auch die Wünsche immer extreme, die Bedürfnisse immer schwieriger zu befriedigen. Manch einer würde fast sagen das wir alle auf einer gewissen Weise an einer Form von Dekadenz leiden, die sich eben mit zunehmenden Alter in unsere Seele frisst. Was aber sicherlich auch von der Natur so gewollt ist.
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Re: von Bösewichten und rettenden Helden

Beitrag von Thech Sharr am Sa 4 Feb 2017 - 14:12

Ich denke nicht, dass Dekadenz etc. von der Natur gewollt ist...
der Mensch leidet daran, dass er etwas sucht, ohne wirklich zu wissen was, und es folglich auch nicht findet... er glaubt nur es mit dem neuen Auto gefunden zu haben, mit dem besser bezahlten Job, mit dem Haus, das er endlich bauen konnte etc....

@Sterben und gleich wiederbelebt werden... nein, es gab im Buch mindestens einen anderen Charakter der auch starb und gleich wiederbelebt wurde... beim Angesprochenen war der Tod notwendig um ihn wieder frei zu machen... auch hat es Konsequenzen in seinem Handeln danach... er ist nicht besonders... lebenswillig zunächst...
viel schlimmer fand ich da Arya mit einer gewissen anderen Person in einer gewissen Folge... bzw. in zweien... das war schrecklich... und ich bezweifle, dass der Autor das so geschrieben hätte...

Aber ja, wofür ich JRRM mag, ist, dass seine Chars sterben, wenn sie zu viele Fehler gemacht haben, manchmal auch nur einen... manchmal viele kleine Fehler und dann einen großen...
Was ich an JRRM nicht mag, ist, dass mir regelrecht schlecht und schwächlich zu Mute wird, wenn ich seine Texte lese, weswegen ich sie auch weiterverkauft habe... (ich mein so etwas wie The Red Wedding... oder ..naja, alles was in eine Richtung geht wie "sie hatte heftigen Durchfall, der sie immer durstiger werden ließ"... nur viel genauer ..er ist mir diesbezüglich zu genau^^ )
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