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Das verlassene Haus (Nahe Srodholm):
Kraja der Rabe
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Handelsstraße von Srodholm nach Königsburg:
Jaden
Schreiberling (Kraja)

Die weiten Felder (Davencia):
Terano Leiryfe Sanador
Ardaja Elasia
Sélari

Das Gasthaus zur Seidenblume (Königsburg):
Lossea

Der Nipherweg:
Kshri'Nakh
Tarren

Rastplatz nahe Grunnat:
Jaekim
Loke
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Gut Faneuil:
Shayela
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Smaragdsee (Haus Sommasflucht):
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Die Kristalhallen (Schavenna):
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Die Grüne Hölle
Die Blutwehr (Waldrand):
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Neisseria
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Dorf Merrehain:
Yheran Maknossar
Obrogun

Rabans Einsiedelei (Graue Wacht):
Luvia
Narmil Machatrim
Fatisa' Ideno Pheal

Kleine Siedlung (Dämoneneinöde):
Mayaleah
Kiran
Outis

Fluss Perlflucht:
Phoebe
Finn

Kohwatt:
Mathilda
Lil'yandra Iathaille

Lokettgraun Hauptstraße:
Hlevana Tuscha
Xern

Gasthaus 'zum wilden Giersch':
Fynn Hellwind
Jarko

Hexenhütte (Amdalon):
Vithsotah

Westlich des Nysbelth;
Thech Sharr
Raltjof
Itjaika

Buchinholz:
Korinius
Julian

Perlfurt:
Esya
Rasaya
Cron

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Lucille
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Elaimandraia
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Korinius

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Korinius

Beitrag von Korinius am Fr Feb 10, 2017 11:46 pm



Infos zum Schreiberling

Alter des Schreiberlings: zarte 25
Hauptcharakter: Loke Hjalmarson
Nebencharakter(e):
/


Charakter - Grundlagen

Name: Lord Magister Korinius Adelbert Jacques von Ulbrachtshof, stellv. Gutsherr zu Ährenthal-Kupferdorf am Bach zur hohen Lichtung; kurz: Korinius  
Rasse: Mensch (Forcewald)
Alter: 28 Jahre
Geschlecht:männlich
Zugehörigkeit: Zwielicht



Erscheinung
Größe: 1,75m

Aussehen:
Etwas über schulterlanges braunes, etwas brüchiges Haar ziert den Kopf des jungen Magiers und wird erst knapp unter dem Nacken zu einem Pferdeschwanz gebunden. Dazu reiht sich ein eher schmales und schmächtiges Gesicht mit spitzen Zügen und braunen Augen. Auch sonst reiht sich der Körper in ein eher schmächtiges Bild an. Korinius hat zwar keinen Gramm Fett an seinem Körper, aber auch ein Übermaß an Kraft lässt sich nicht einmal ansatzweise erkennen. Lediglich seine Unterarme und Schenkel zeigen zarte Vorkommen von Muskeln. Sein Hautton ist eher blass, etwas ungesund, gelegentlich von Augenringen untermalt. Insgesamt ist er jedoch ein recht attraktiver Mann.

Kleidung:

Eher unauffällig würde man Korinius Kleidungsstil nennen. Im Moment reist er mit einem braunen, langen Reitmantel, und ebenfalls eher erden gehaltenen Stoffhosen und Hemden umher, die von einem schwarzen Gürtel gehalten werden. Bei genauerer Betrachtung erkennt man erst den Wert seiner Kleidung, die aus teuren Materialien und von meisterlicher Hand bewusst unauffällig geschneidert wurde. Nur eine Brosche, ein Medaillon und ein kleiner goldener Stecker zeugen noch von seiner Herkunft und seinem Stand. So er diese denn offen zeigt.



Persönlichkeit

Charakter:

Korinius ist kein leichter Mensch. So viel lässt sich über ihn sagen. Mit ihm wird man es nicht so einfach haben. Er ist verträumt, bisweilen realitätsfern, nicht sonderlich sozial. Eigentlich der romantische Weltenbummler, den man aus Geschichten über junge, unschuldige Helden kennt. Wäre da nicht sein Leben und seine Eltern. Durch sein adliges Abstammen ist er an höfische Etikette gebunden, musste mehrfach die Woche Menschen, die er nicht kennen wollte ein Lächeln schenken und sich geziemt verbeugen. In Heraldik, Politik und sonstigen Disziplinen, die ihm herzlich egal waren, wurde er von seinen bildungsversessenen Eltern geschult. Freie Kontakte, Freunde oder ähnliches durfte er sich nie wählen. Erst an der hohen Akademie hatte er den nötigen Freiraum, nur um sich in das nächste Hierarchiegebilde zu fügen. Derlei Systematik nimmt er daher zähneknirschend hin. Politik ist wie ein Kartenspiel, bei dem man nicht das eigene Blatt zeigen darf. Und so verhielt es sich mit seinem Umgang mit Menschen. Nur Karl und Roisin konnte er sich bisher öffnen. Auf andere wirkt er daher kühl und kalkuliert. In Wirklichkeit ist er lediglich gelangweilt. Schließlich müsse sich ein ordentlicher von Ulbrachtshof auch in der Magie schulen.

All dieser Zwang hat in Korinius einen immensen Freiheitsdrang und eine Impulsivität geschaffen, die im Kontrast zu seinem sonst eher kühleren Äußeren steht. Daneben strahlt er für einige etwas Gefährliches aus, wie eine Raubkatze, die ungebrochen in einem Käfig auf ihre Befreiung lauert. Vielen halten sich daher auf Distanz. Fasziniert wird der für seine Faszination und Verwegenheit, die er für Dinge entwickeln kann, die ihn interessieren. Ist Korinius im Feld, im Fechtkampf oder bei einer magischen Vorführung strahlt er ein Leuchten und eine Faszination aus, die andere mitreißen kann. Vor allem nachts, wenn er mit Karl und Roisin den Einheimischen Streiche spielte, fühlte er sich lebendig. Geprägt ist er daher von einer Sucht nach Nervenkitzel.
Seit dem Tod seiner beiden besten Freunde mischen sich Momente der Bitterkeit, Reue und fast schon wahnsinnigen Forschersucht unter das Spektrum des jungen Mannes.

Vorlieben:
+ Freiheit
+ seine echten Freunde
+ Kampf und Wildnis (v.a. in romantischer, literarischer Form)
+ die Schulung seiner Magie
+ Lernen
+ Selbstständigkeit
+ Philosophie

Abneigungen:
+ seine Eltern
+ Etikette
+ Höfische Bekanntschaften
+ Menschen im Allgemeinen (mit Ausnahmen)
+ Überhaupt das Herrschaftssystem Forcewalds

Religion:
Korinius Verhältnis zur Religion ist gespalten. Zum einen ist der Glauben in Forcewald ohnehin abgeklärter. Gewissermaßen glaubt er an den Kreislauf. Zum anderen ist er der Meinung, man kann sein Schicksal selbst bestimmten und den Kreislauf unterbrechen. Um seine Freunde zu retten, wird er dies auch versuchen, zu tun.



Fähigkeiten
Beruf: ehem. Kriegsillusionist bei Baritons Schwingen, mittlerweile Landstreicher.
Sprachen: Arcum (fließend), Forcera (Muttersprache)
Lesen/Schreiben: fließend
erlernte Fähigkeiten:
+ studentischer Fechtkampf
+ Lese- und Studiertechniken
+ magischer Kampf (Illusionsmagie)
+ gestenloses/wortloses Zaubern
+ reiten

Eigenschaften/Gaben:
Fluch der Vogelseide

körperliche/geistige Stärken:
+ fähiger Magier
+ talentierter Duellfechter (studentisches Fechten)
+ Reiten
+ kennt Grundlagen magischer Theorie anderer Schulen
+ ist mit Grundlagen der Alchimie vertraut
+ ist talentiert in höfischer Etikette
+ gebildet
+ ausgezeichnetes Bildgedächtnis

körperliche/geistige Schwächen:

- impulsiv
- verwöhnt und weltfremd
- schlecht in praktischem Nahkampf
- ungeschult in waffenlosem Kampf
- ungeschult im Fernkampf
- nicht in der Lage, sich selbst zu versorgen
- kann seine Arroganz teils nicht verbergen
- ungeschickt mit anderen Personen außerhalb von Hofetikette
- eher schmächtig
- wenig ausdauernd und kräftig (Ausnahme Magie/Reiten)
- hat eine strahlende, leicht aufspürbare Aura



Magie

Art des Magiepols: Illusionsmagie  
Illusionsmagie beschäftigt sich mit dem Erschaffen von Illusionen. Im Gegensatz zu anderen Magierichtungen ist die Illusionsmagie der hohen Akademie zu Kopernikus Schwindeldinger weniger von Zaubersprüchen geprägt. Mehr vermittelt sie bereits auf Anfangsniveau fast alle Zauber, deren Ausführung mit beständigem Lehren immer besser wird. Es gibt also wenige grundlegende Zauber, die je nach Potential weiterentwickelt, ausgedehnt oder mit mehr Inhalt gefüllt werden können. Um eine Illusion nach dieser Schule zu erzeugen, muss ein Illusionsmagier den Gegenstand oder die Person seiner Illusion detailgetreu visualisieren können. Um Bewegungen und Handlungen zu simulieren, müssen diese in Form und Ablauf bekannt sein. Ein Illusionsmagier dieser Schule, der keinerlei Ahnung von Kämpfen hat, wird schwerlich einen Meisterkämpfer projezieren können.

Illusionsmagier haben meist dann verloren, sobald bekannt ist, dass sie Illusionsmagier sind. Wer eine Illusion verdächtigt, macht sie nichtig. Daher haben sich die Absolventen der Illusionsakademie in Forcewald über die Jahrhunderte einen weitestgehend gesten- und spruchlosen Stil antrainiert.

Zauberliste:

  • Zaubername: Aus alt mach neu
    Dieser Zauber ist die Grundlage der Illusionsmagier der hohen Akademie zu Kopernikus von Schwindelinger. Aus etwas Vorhandenem etwas Anderes herstellen. Zum Beispiel könnte der Zauberer aus einem Stock ein Schwert herstellen, aus einem Stift eine Rose oder aus Steinen Münzen. Manaverbrauch richtet sich nach gewissen Parametern. Größe, Beweglichkeit, Schärfe der Illusion, Inklusion der Sinne und Dauer der Illusion. Aus einem Stift einen Löffel zu zaubern verbraucht daher weitaus weniger Mana als eine einfache Hütte in ein Schloß mit Festgang zu verwandeln. Dabei kann eine Illusion nie die unbelebte Umwelt real beeinflussen, es sei denn, diese wird separat verzaubert. Mit einem gezauberten Löffel wird sich also keine Milch löffeln lassen, es sei denn, es handelt sich um die Illusion des Getränks. Eine Variante des Zaubers “aus alt mach neu” konzentriert sich auf das permanente Binden von Illusionen. Mit den richtigen Inhaltsstoffen und einem langwierigen, kräftezehrenden Ritual lassen sich Illusionen auch langfristig oder dauerhaft an einen Gegenstand binden. Hierzu werden seltene und kostbare Zutaten benötigt und der Manaverbrauch ist so hoch, dass maximal eine Fläche von 2,5m, bzw. ein Gegenstand von 30 kg davon betroffen sein kann. Neben dem Zauber selbst sind Gegenstände und Gemische notwendig, die fast schon an Alchimie erinnern. Einige Zutaten werden zu einer Paste verarbeitet, die an alle markanten Punkte des Objekts aufgetragen wird und nach einiger Zeit einzieht. Währenddessen werden rings um das zu verzaubernde Objekt aus anderen Kräutern Rauchgemische zusammengestellt, die das Zaubern begünstigen. Nach dem Ritual muss der Magier sich Stunden bis hin zu Tagen ausruhen und kann nur noch auf leichtere Zauber zurückgreifen. Während normale Illusionen beständig Energie entziehen, ist eine dauerhafte, objektgebundene Illusion nur einmalig anzuwenden, beansprucht dafür aber ein komplexes Ritual, seltene Inhaltsstoffe und weitaus mehr magische Energie. Dauerhafte Illusionen unterliegen den gleichen Standards, wie andere Illusionen ebenfalls. Erkennt man sie vollends als solche, sind sie für das jeweilige Individuum durchschaubar. Da bei komplexen Illusionen aber auch der Tastsinn des Wahrnehmenden beeinflusst werden kann, werden diese äußerst selten erkannt. Etwas einfacher ist da der Umgang mit Illusionistensalbe, die ein Gesicht nach einem bestimmten vorgezauberten Phenotyp verwandelt, solange man diese Creme täglich aufträgt.

  • Zaubername: Aus nichts mach Lügen
    Im Gegensatz zu “Aus alt mach neu”, erschafft dieser Zauber eine Illusion, die sich nicht an einem Gegenstand hält, sondern aus dem Nichts erschaffen wird. Auch hier gelten die Gleichen Parameter. Einen Pfahl zu errichten, ist weitaus einfacher, als einen Krieger zu erschaffen, der einem Gegner gefühlten, also phantomhaften, Schaden austeilen kann. Prädestiniert ist dieser Zauber für Illusionen, die sich bewegen können. Grundlegend kann je nach Kompetenz des Illusionisten alles erschaffen werden. Als gegenstandsfreier Illusionszauber ist dieser jedoch schwerer und verbraucht mehr Mana, da die beweglichen Illusionen ohnehin oft komplexer sind als gegenstandsgebundene und bewegungsarme Versionen.


  • Zaubername: Aus Wahrheit mach Wahrheit
    Hierbei handelt es sich um einen äußerst seltenen Zauber, der eine Unmenge an Kräften zehrt. Auch lässt er sich nicht bewusst zaubern, sondern ist eine Art letzte Rettung für Illusionszauberer. Wer diesen Zauber anwendet, muss mit Krankheiten, Koma oder sogar dem Tod rechnen. Außer dem Anwender ist davon niemand betroffen. Inhaltlich erschafft dieser Zauber nicht nur eine Illusion, sondern ein fast reales Objekt, das tatsächlichen Schaden verursachen kann. So hat Korinius um seine Kameraden und sich zu retten, eine große Lichtkugel beschworen, die seine Feinde verbrannte, bevor sie sich auflöste. Büßen musste Korinius dies mit vier Monaten Koma, Nahrungsunverträglichkeiten und einer strahlenden, äußerst auffälligen Aura. Ein erneuter Versuch würde ihn womöglich töten.

  • Zaubername: Gemeinschaftszauber - Parade der Illusionisten
    Weniger ein Zauberspruch als ein festliches Ritual der Akademie. Alle Illusionisten versammeln sich und erzeugen eine Parade der fantastischsten Kreaturen, die man sich vorstellen kann. Hierzu werden Gruppen gebildet und die fantastischsten Erzeugnisse werden mit einem Siegerpreis gekürt. Dabei muss beim Zaubern der Manaverbrauch an den üblichen Parametern der obigen Zauber gemessen werden. Es handelt sich um keinen Zauber im klassischen Sinne, sondern ein freies Zusammentragen arkaner Künste innerhalb einer großen Gruppe Magier der selben Strömung.

    Art des Magiepols: Nekromantie


[*]Zaubername: Erwecke die Toten (Anfängerzauber – Anfängerniveau)
Grundlegender Zauber der Nekromantie. Angefangen mit Nagern bis hin zu ganzen Armeen können wiederbelebt werden, um für den Magier zu kämpfen. Korinius schafft es mit Mühen, einen Kadaver von der Größe eines Jagd- oder Schutzhundes für etwa zwanzig Minuten wiederzubeleben.

[*]Zaubername: Lass die Toten singen (Anfängerzauber – Anfängerniveau)
Auch dieser Zauber ist recht einfach in seiner Grundform. Leichen können dabei befragt werden, sind dazu verpflichtet, die Wahrheit zu sagen. Schwierigkeit ist abhängig vom Verwesungszustand der Leiche und der Dauer, die dieser Zauber aufrechterhalten wird. Bei einem frischen Leichnam ohne Verletzungen im Hals- oder Mundbereich schafft der Magier höchstens eine Minute Gesprächszeit, bevor sein Mana verbraucht ist. Ein Leichnam, der biologisch nicht in der Lage ist, zu sprechen, ein Skelett beispielsweise, kann dies auch mithilfe dieses Zaubers nicht.




Hintergrund

Stand: ledig

Familie:
+ Edelhard von Ulbrachtshof (Vater)
+ Maria Magdalena von Ulbrachtshof (Mutter)
+ Quentin Amadeus Kazimir von Ulbrachtshof (älterer Bruder)
+ Johann Frederique Thomas von Ulbrachtshof (älterer Bruder)

Herkunft/Geburtsort:  Forcewald/ Gut Ulbrachtshof

Wohnort: auf Reisen

Besitz:
+ studentischer Fechtdegen
+ Reisemantel
+ Trinkzeug/Essbesteck
+ Beutel mit Kräutern
+ Beutel mit einfachen Ritualutensilien
+ ein kleines Bildnis seiner beiden besten Freunde
+ einige Lehrbücher
+ *Illusionistensalbe (für den Verkauf gedacht)
+ einen einfachen Rucksack
+ Brosche als Zeichen von Baritons Schwingen
+ einen Stecker als Zeichen seines Akademietitels

*Illusionistensalbe ist eine von Illusionisten hergestellte Salbe, welche beim Auftragen für einen gewissen Zeitraum (zwölf bis vierundzwanzig Stunden) dem Träger ein optisch anderes Gesicht verpasst. Hierzu sind drei Dinge notwendig. Zum ein visuelles Ziel, also das Gesicht, wie es später aussehen soll. Weiterhin muss eine Spur des künftigen Trägers mit verarbeitet werden. Nach einigen unangenehmen Vorfällen in Forcewald muss zudem nach Baritons höchstpersönlicher Vorschrift ebenfalls eine Spur des Zauberers selbst darin verarbeitet werden, damit dieser im Falle der Fälle schnell identifiziert werden kann. Die Verzauberung der Salbe erfolgt über den Standard-Illusionisten-Zauber "Aus alt mach neu".

Gefährten:
+ Karl Almselm von Baringen (gestorben)
+ Roisin Neighmour (gestorben)
+ Kaiser, Korinius treues Reitpferd

Geschichte:

Tragik hin zum Ende, ein Fünkchen Freiheit dazwischen und unzählige Tiraden an Langeweile bis dato würden das bisherige Leben Lord Magister Korinius Adelbert Jacques von Ulbrachtshof, stellvertretender Gutsherr zu Ährenthal-Kupferdorf am Bach zur hohen Lichtung wohl kurz und bündig beschreiben. Dahinter steckt jedoch weitaus mehr.

Die frühen Jahre
Bestenfalls könnte man diese als langweilig bezeichnen. Auf dem Gut seines Vaters, eines wichtigen politischen Funktionärs, wurde er die ersten Jahre zuhause von einem Privatlehrer unterrichtet. Davon, draußen herumzutoben, konnte er nur träumen. Sein Sohn musste der Wissensreiche werden, da die beiden älteren womöglich eine Kampf- und eine Ratskarriere anstrebten. Von seinem Nesthäkchenstatus hatte Korinius recht wenig. Seine Brüder brachten Heldentaten und Wissen über Dinge, die er nicht verstand mit nach Hause, während er in seinen jungen Jahren nur von seiner Mutter verhätschelt und vertätschelt wurde. Kontakt mit anderen hatte er nicht. Und erst, als er die Universität besuchen konnte, hatte er die Freiheit die er wollte. War er nicht alleine, mit seiner Mutter oder seinem Privatlehrer, so war er auf Festen, Veranstaltungen und Banketts zugegen, die er verabscheute. Die Falschheit konnte er förmlich riechen, die lächelnden Masken, hinter denen sich kalkulierte, machtgierige Fratzen verbargen. Über die Jahre staute sich ein tiefgründiger Hass auf das, was andere Heimat nannten, an. Seine Eltern und genau diese Gesellschaft, mit der sie anbiederten, machte er dafür verantwortlich, dass er sich nicht entsprechend frei entfalten konnte.

An der Universität
Schon früh wusste der junge adlige, wo er studieren wollte. An der entferntesten Akademie, die Forcewald anbot. Und zufällig bot diese vorwiegend Illusionsmagie an, die schon in seiner frühen Kindheit Korinius Steckenpferd war. So entschied er sich mit jungen achtzehn Jahren, von zuhause auszuziehen, um an der hohen großartigen durchlauchten erleuchteten kreislauftreuen fabelhaften Akademie Kopernikus von Schwindelinger für die Kunst der Illusion und magisches Allerlei sein Studium zu beginnen. Hier hatte er zunächst Probleme, anzuknüpfen. Er kannte nur den geziemten, regellastigen Umgang zu Hofe, nicht die unbeschwerte Art der Studenten, die nun sein Umfeld waren. Erst, als er Roisin, in die er sich sofort verliebte, und Karl kennenlernte, öffnete er sich langsam. Beide sahen hinter seine Fassade und freundeten sich schnell mit ihm an. Gemeinsam übten sie sich im Duellfechten, der Magie und waren sich des nachts für keinen Schabernack zu schade. Korinius blühte auf, wuchs über sich hinaus und meisterte sein Studium mit Bravur. Auch ermutigten beide ihn, sich Baritons Schwingen anzuschließen. Ihm gefiel der Gedanke, immer unterwegs, umgeben von Nervenkitzel zu sein. Seine Liebe zu Roisin gestand er zu dieser Zeit jedoch nicht. Insgesamt wurde er sogar mit anderen Studenten warm, sogar mit den Lehrenden, obwohl er im Allgemeinen die strikte Hierarchie ablehnte. Alleine Karl und Roisin konnten alles kompensieren, was ihn plagte.

Die kurze Zeit bei Baritons Schwingen
Korinius bewarb sich bei den Schwingen und wurde, wohl auch durch kräftige Unterstützung seines Vaters, für den Initiierungsritus zugelassen. Wohl war dieser skeptisch und nicht so sehr über den Wunsch seines Sohnes begeistert. Aber es gab sicherlich schlimmere Übel, als in den ehrenvollen Reihen von Baritons Schwingen zu dienen. Und der wieder unsicher und schmächtig wirkende Knabe unterstrich die Zweifel der Befehlshaber nur zu sehr. Seinen Ritus bestand er mit Bravur. Um seinen Kontrahenten abzulenken, spielte er seinen Händen recht schlechte Illusionen zu, gab den verängstigten, während er von der Rückseite ein schwebendes Schwert in den Rücken des Gegners trieb. Dieses war natürlich nicht echt, die Schmerzen, die sein Gegenüber dabei empfand, beendeten den Kampf. Dabei musste Korinius zwar einiges an Mana aufbringen, aber seine Motivation, Karl und Roisin und am Ende auch sich selbst stolz zu machen, hatte ihn beflügelt.

Auch, wenn er körperlich nicht so tüchtig war, wie andere Kadetten, hielt er der Ausbildung stand. Bis zu seinem ersten Auftrag. Mit einer Gruppe von vier anderen Kadetten sollte er Vampire, die kürzlich gesichtet wurden, verfolgen. Dabei war die Rede von zwei jungen Blutsaugern. Sein Trupp verfolgte die beiden Exemplare, nur um in ein ganzes Nest gelockt zu werden. Schon früh war zu erkennen, dass der Kampf aussichtslos war. Sie standen einer Übermacht gegenüber, waren selbst noch nicht schlachtenerprobt. Einige seiner Kameraden verfielen sogar in Panik und hielten sich nur noch an dem Band, das sie verknüpfte, fest. Korinius übernahm die Verantwortung. Seine Gedanken galten seinen Kameraden, seiner großen Liebe und seinem besten Freund. Und er spürte, dass seine Macht noch nicht am Ende war. Noch würde er nicht aufgeben. Und fast schon dachte er, mit seiner Magie zu sprechen. Ihm wurde klar, dass nur ein Zauber weit über seinem Potential die Situation für ihn entscheiden würde. Und fast schon wusste er, dass dieser Zauber einen riesigen Tribut von ihm fordern würde. Dennoch entschied er sich dafür und erschuf eine große Lichtkugel, die seine Feinde auf der Stelle verbrannte. Diese Illusion war so überzeugend und von einem derartigen Potential, dass sie realen Schaden verursachte und die Vampire auf der Stelle vernichtete. Davon bekam er jedoch nichts mit, da ihn eine lange lange Ohnmacht segnen sollte.

Nach dem Koma
Sechs Monate sollte seine Ohnmacht dauern. Während seine Verbrennungen und die seiner Mitstreiter geheilt werden konnten, ließ sich an seinem komatösen Zustand nichts ändern. Er würde aufwachen oder nicht. Man solle mit dem schlimmsten rechnen. Irgendwann wachte Korinius hingegen tatsächlich wieder auf. In seinem alten Zimmer. Dabei war er körperlich massivst geschwächt, eine Folge des Komas, konnte keinen Käse mehr zu sich nehmen und bei sich behalten und musste recht schnell feststellen, dass seine Zauber für andere Magier leicht les- und spürbar worden. Schon bald besuchten ihn seine Kameraden und auch Roisin und Karl. Zu seinem Unvergnügen waren beide in der Zwischenzeit ein Paar geworden und waren bereits verlobt. Korinius, der nach vehementen Versuchen seines Vaters ehrenhaft von Baritons Schwingen entlassen wurde, empfand das Verhalten seiner Freunde als Hochverrat. Noch schwach auf den Beinen stellte er seinen Freund Karl zur Rede, hörte ihm nicht ernsthaft zu und forderte ihn zum Duell. Korinius war immer der bessere Fechter gewesen, aber die Monate hatten seinen Körper extrem geschwächt. Karl führte ihn vor, brachte es jedoch nicht zu Stande, ihn zu besiegen und damit zu demütigen. In all seiner Wut und Verzweiflung nutzte Korinius diese Chance, um seinen besten Freund niederzustrecken. Dieser reagierte zu spät und führte mit seinem Block die Klinge direkt ins eigene Herz. Korinius bereute sofort seine Tat, aber konnte dies noch nicht einmal dem sofort verstorbenen Freund mitteilen. Roisin, die alles mit ansah, ging aus Verzweiflung ob des gestorbenen Geliebten den Gifttod. Mit einem Streich hatte Korinius alles verloren, das ihm etwas bedeutete. Und war wieder dort gelandet, wo er angefangen hatte. Allein, gefangen im eigenen Elternhaus. Doch Korinius nahm sein letztes bisschen Lebenswillen zusammen und beschloss, seine Fehler rückgängig zu machen. Für teures Geld ließ er die Leichname seiner Freunde magisch konservieren. So würde er genug Zeit haben, sie wieder zurückzubringen. Als nächstes ging er zurück an die Akademie, durchwühlte die Bücher, um an Wissen zu kommen, dass ihm dabei helfen konnte. Er fand nichts. Baritons Schwingen horteten derlei Wissen und würden es nicht preis geben. Was er jedoch fand, waren Verweise darauf, dass außerhalb Forcewalds Bücher waren, die mehr versprachen, die ihm das geben könnten, was er suchte. Und so beschloss er, Forcewald zu verlassen.

Flucht und Vagabundenleben
Wenn ein Korinius von Ulbrachtshof sich etwas vornahm, dann war mit größter Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass er es auch erreichen würde. Und so nahm er sich vor, aus Forcewald zu fliehen. Eigentlich ein recht schwerliches Unterfangen, welches sich jedoch für einen Mann seiner Herkunft einfacher gestaltete. Seine Kontakte zu den Schwingen, denen er das Leben rettete, das immense Geld, auf das er zurückgreifen konnte und seine Kräfte als Illusionsmagier sorgten für einen sicheren Grenzüberschritt. Für genug Geld wusste eine Wache auch, wegzusehen, für noch mehr Geld auch drei oder vier. Wenn er sich dazu nicht allzu aufmerksam verhielt, würde er wohl über die Grenze kommen. Was er auch tat. Nach langer Zeit hatte er das Gefühl der Freiheit wieder in seinem Blut, wo vorher Lethargie und Drang, seine scheußlichsten Taten rückgängig zu machen.

Auf der anderen Seite lag Karatina, ein Land, in dem Hunger und Not herrschte. Und schon früh entdeckte er die Ausmaße dieser Begriffe. An den ersten Hungerleichen, die er traf, spürte er, dass noch etwas anderes in ihm schlummerte als die Illusionsmagie. Eine dunkle Magie, die eng mit den Toten in Verbindung stand. Über die nächsten Tagen, Wochen und Monate, bis hin zu fast zwei Jahren, die ins Land zogen, studierte er fenetisch diese Form der Magie, wo ihm die Suche nach einer Rettung für Roisin und Karl Zeit erübrigte. Irgendwann würde er schon finden, wonach er suche und er würde seine Fehler wiedergutmachen. Selbst, wenn er mit seinem eigenen Leben zahlen müsste.



passende Musik:


Zuletzt von Korinius am Fr Feb 24, 2017 8:25 pm bearbeitet; insgesamt 10-mal bearbeitet
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