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Dorf Ahring:
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Straßen Königsburgs:
Kraja der Rabe
Jaden

Die weiten Felder (Davencia):
Terano Leiryfe Sanador
Ardaja Elasia
Sélari

Kargatrass-Berge:
Kshri'Nakh
Black Laknis

Rastplatz nahe Grunnat:
Jaekim
Loke
Kinim

Smaragdsee (Haus Sommasflucht):
Chakko
Faycine

Herrenhaus von Sommasflucht:
Remiron

Schavennas Hafenviertel:
Egon
Faylinn
Myrrmayarra

Kreuz und Quer durch Riguskant:
Azariel
Luna

Der Graue Barbar (Grunnat):
Xorastra
Adaline
Èlie

Brunya (Hafenviertel)
Trevas
Lucille

Gasthaus zum Adelstor (Königsburg):
Tarren
Satinav

Das Jungferntal:
Clavius
Nocturna
Ikarus
Eiris

Steppenstraße:
Xiara Schnitter
Nimmernis

Raubschatten Wald:
Celen
Garsh'goil

Dorf Schwalbenstein:
Hraban
Schreiberling

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Die Blutwehr (Waldrand):
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Alice van Harp
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Grenze der Grünen Hölle:
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Obrogun

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Luvia
Narmil Machatrim
Fatisa' Ideno Pheal

Kleine Siedlung (Dämoneneinöde):
Mayaleah
Kiran
Outis

Perlkuppenstraße:
Phoebe
Finn

Kohwatt:
Mathilda
Lil'yandra Iathaille

Lokettgraun Hauptstraße:
Hlevana Tuscha
Xern

Gasthaus 'zum wilden Giersch':
Fynn Hellwind
Jarko

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Vithsotah

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Thech Sharr
Raltjof
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Korinius
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Rasaya
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Ciaran
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Remiron

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Remiron

Beitrag von Remiron am So Feb 12, 2017 10:07 pm



Infos zum Schreiberling

   Alter des Schreiberlings: volljährig^^
   Hauptcharakter: wechselte von Kshri'Nakh zu Thech Sharr
   Nebencharakter(e): ich hatte schon mehrere, Remiron wäre mein jetziger "2. Char"



Charakter - Grundlagen

Name: Remiron
Rasse: Hungerteufel
Alter: 23 Jahre
Geschlecht: männlich
Zugehörigkeit: Unlicht




Erscheinung
Größe: 2,01m
Aussehen:

  • gepflegte, lange und sehr rote Haare
  • lange nach hinten gewachsene schlanke Hörner, die ein leichtes Rund nach unten hin formen
  • Er hat einen Teufelsschwanz von 97cm Länge.
  • Er ist von schlanker Statur und hat einen annähernd athletischen Körper.
  • Seine Haut ist leicht rosa, wie es bei den hellhäutigen Menschen auch üblich ist. Er hat aber eine Tätowierung unter seinem rechten Auge. Auch diese ist rot und hat die Form zweier leichter Sicheln (mit Bauch nach unten), sowie einer Art Dreieck, wo aber die Seite parallel mit den Sicheln verläuft, so dass sie auch leicht gebogen ist. Die Spitze des Dreiecks weist also nach unten. Sie entstand, nachdem Remiron in einem Übungskampf im Gesicht getroffen worden war. Damit die Narbe schmuckhafter wäre, ließ er sich diese weiteren Linien machen.
  • Die Hände weisen etwa 2cm lange Krallen auf, die Füße dagegen nur knapp unter einem Zentimeter lange Krallen.
  • Schuppen (grüner, teilweise auch leicht brauner Farbe) wachsen ihm am Unterkiefer, jedoch nur sehr nahe beim Ohr. Von dort auch am Außenrand des Ohrs bis hin zur Spitze, dann jedoch nicht mehr. Schuppen befinden sich auch hinter, oder eher unterhalb der Ohren bis wiederum etwa auf Kieferhöhe zum Hals hin. Einige wachsen auch nahe der Fingerspitzen, sowie an den Handknöcheln und von da aus in einer Art schmaler Dreiecksform jeweils spitz zurück auf die Rückhand. Wieder andere wachsen nahe den Ellbogen, dabei aber mehr am Unterarm und nur ganz wenige am Oberarm und nicht um den gesamten Arm an jener Stelle. Weitere stellen sind bei den Schulterblättern und an seinen Hüftknochen und von dort hinab zu den Privatbereichen, aber auch die Seiten und leicht auf den Po hinab. Sie reichen jedoch nicht um seinen privaten Teil zu verhüllen. Vorne an den Knien und über die Schienbeine hinunter sind weitere Schuppen, die auch annährend der Dreiecksform in seinem Gesicht entsprechen. Ebenso wachsen einige Schuppen vorne beim Zehenansatz und bis vor zu den Zehenkrallen.

Seine Fortbewegung ist elegant und der des gehobenen Adels entsprechend, ohne jedoch gegenüber den niederen Schichten all zu abfällig zu begegnen.


Kleidung:
Mantel: mit hellem Fuchsfell am Kragen, Knöpfen aus Hirschbein und Lederschlaufen zum Verschließen
Tunika: stets aus Samt oder anderem feinen Stoff, meist mit reichlichen und fein gearbeiteten Stickereien und selbstverständlich mit Brokat an den Ärmelenden, Kragen und Saum.
Handschuhe: trägt er nur bei Hofe und beim Reiten, bei Hofe sind sie entweder aus festerem Stoff oder aus Leder, beim Reiten immer aus Leder -- Die Handschuhe haben Öffnungen vorne an den Fingerspitzen, so dass die Krallen herausschauen... aber, er trägt dann auch so eine Art "Hüllen" aus Silber, die an der Unterseite seiner Krallen verlaufen, etwa so wie die Schutzverdeckung bei den Kufen von Schlittschuhen, nur dass es sich um etwas gebogenes Metall handelt, das auf seine Krallen geschoben wird... Die Handschuhe dienen mehr dazu, dass seine Schuppen dort nicht sogleich auffallen
Hose: aus feinem Stoff
Gürtel: aus Leder mit Metallschnalle, mitunter ist diese mit dem stilisierten Drachen des Hauses ohne Sichel und Fisch versehen.
Schuhe: In seinem eigenen Haus, wenn keine Gäste da sind, am liebsten barfuß, aber sollten Gäste da sein oder die Möglichkeit für Besuch bestehen, so trägt er leichte Stoffschuhe, oder Lederschuhe passend zur Tageskleidung. Bei Hofe trägt er immer leichtes Schuhwerk (aus Stoff oder feinem Leder), außer in seinen ihm dort zugewiesenen Gemächern. Die Schuhe erfordern immer eine entsprechende Verstärkung bei den Zehen und Krallen, um deren Schärfe entgegen zu wirken. Er trägt jedoch mitunter auch an den Zehen Silberschienen, die die Krallen abdecken und so helfen Schäden zu verhindern.
zum Reiten: Bei diesen Gelegenheiten trägt er neben der üblichen Tunika-Art, Hosen aus festerem Stoff und Reitstiefel und die erwähnten Lederhandschuhe mit Krallenhüllen.
Er würde sich jedoch keineswegs genieren sich nackt zu zeigen. Er weiß allerdings, dass es ein Affront wäre.


Die Augen sind etwas Besonderes bei ihm als Hungerteufel und vielleicht seine größte Schwäche, denn sie ändern ihre Färbung je nachdem in welcher Stimmung sich Remiron befindet:

  • erleichtert: khaki [khaki]
  • erfreut, glücklich: gelb [yellow]
  • amüsiert, erheitert: gold [gold]
  • zuversichtlich: dunkle Goldrute (Pflanze) [darkgoldenrod]

  • entspannt, zufrieden, behaglich: grün [green]
  • überrascht (eher positiv), erstaunt: etwas helleres Grün [#04B45F]
  • begeistert: lindgrün [limegreen]
  • neugierig, interessiert: frühlingsgrün [springgreen]

  • sehr milde Anspannung, leicht erhöhte Wachsamkeit: hellbraun [sienna]
  • angespannt, besorgt: braun [brown]
  • überrascht (eher unangenehm): Karminrot [carmin]
  • ungeduldig, minimal gereizt: "Tomate" [tomato]
  • aufgewühlt: lachsfarben [salmon]
  • wütend: orange [orange]
  • zornig: orangerot [orangered]

  • Schmerzen aller Grade (physisch, wie auch emotional): lohfarben [tan]
  • abweisend: blau-grau, grau-blau [#B9D3EE]
  • Verwirrung: blassblau [#81BEF7]
  • nachdenklich: Schwindlerblau [dodgerblue]
  • Angst: darkslategrey [#528B8B]
  • misstrauisch: türkis [turquoise]
  • unsicher: blau [blue]
  • zweifelnd: dunkelblau [darkblue]

  • müde, erschöpft: weiß, oder weißlich in jedem Fall
  • unzufrieden: grau [grey]
  • traurig, unglücklich: dunkelgrau [darkgrey]
  • hungrig oder durstig: schwarz [black]

  • bedauern: violett (mehr blau als rot) [#9A32CD]
  • nachsichtig, vergebend: lila (mehr rot als blau) [darkmagenta]
  • in Liebe zu jemandem: rosa [violet]
  • Zuneigung, oder auch Wohlwollen/freundliche Absichten: rot [red]



Der Name seines Hauses: von Sommasflucht
Titel (erblich): Baron, oder Freiherr
Banner: roter Drache mit gelber Sichel und blauem Fisch auf grünem Hintergrund
Schild: Er ist oben in zwei Wellen verlaufend, unten spitz zulaufend. Mittig befindet sich der sich schlängelnde rote Drachenkörper, der in seinen zwei Vorderkrallen eine gelbe Sense und in seinen zwei hinteren Krallen einen blauen Fisch hält. Seine ebenfalls roten Flügel werden auf beiden Seiten angedeutet, wie ein schützendes Umfangen des Besitzes. Er befindet sich auf grünem Grund, der durch die andeutungsweise gezeigten Flügelspannen und das Schwanzende in drei Teile geteilt wird.

Bild des Wappens:
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Der Fisch steht natürlich für den Fischfang am See, der auch als Schwimmgelegenheit mit schönen Badeplätzen gilt.
Die gelbe Sichel stellt das Ackerland dar, das im Besitz der Familie von Sommasflucht steht.
Der grüne Grund in drei Teilen, steht sowohl für den Wald, als auch für den Olivenhain und das Weingut.
Das Rot des Drachen ist ganz bewusst für das Klatschmohnfeld gewählt worden.
Der Drache selbst steht selbstverständlich für die Familie von Sommasflucht, als die Wächter und Inhaber der gesamten Güter und Ländereien.

Remiron mochte den Drachen immer ganz besonders gerne wegen seiner zwei Hörner, auch wenn diese sich nach oben biegen und des Pik-förmigen Schwanzendes. Als Kind sagte er gerne, er sei von einem Drachen gebissen worden, wie dem auf dem Wappen. Aber bis heute weiß er nicht, welchem Tier er wohl entspräche und ahnt nicht, dass er ein Wesen Letums, ein Hungerteufel ist.


Persönlichkeit (Charakter, Vorlieben, Abneigungen):



Persönlichkeit
Charakter:
Er ist, wohl widererwarten, sehr wohl erzogen und zuvorkommend, ein guter Gastgeber - oder er bemüht sich zumindest sehr. Zudem ist er gepflegt und weiß sich auch gebildet auszudrücken. Er kennt die wichtigsten Werke Riguskants, aber ist nicht nur über sein "Heimatland" gut unterrichtet, sondern auch über die übrigen Länder Crepererums, mit Ausnahme natürlich von Tragalúns neuem Zustand und dem Reich Forcewald, das keiner so recht kennt. Über die Grüne Hölle und die Wildlande weiß er am Wenigsten.

Er hat Respekt, auch oder gerade vor den Bauern und generell den Arbeitern, wenn sie denn gut arbeiten und Qualität liefern, oder beispielsweise auch ihre Tiere gut behandeln. Im Adelskreis schätzt er vor allem jene, die gleichsam wie er, die niederen Ränge achten. Natürlich akzeptiert er, dass sie sie nie als gleichwertig betrachten würden, auch er tut dies nicht, hat aber noch engeren Bezug zu ihnen, da er sich den Respekt eines Adeligen erst einholen musste.
Er versucht bei Schwierigkeiten diplomatisch vorzugehen, hat jedoch auch genügend Ehrgefühl ein Duell zu fordern, sollte er sich gekränkt fühlen.


Vorlieben:

  • Rote Blumen aller Art
  • ein tägliches Bad
  • schnelles Reiten
  • barfuß durch den Wald zu laufen, der ihm auch gehört.. (manchmal war/ist er dabei sogar nackt)
  • manchmal auch etwas ungebührlich herumzulaufen, etwa nur in einer Bruche in seinem Hause
  • Musik und Gesang, sowie den Tanz
  • schwimmen (wenn Gesellschaft vorhanden ist meist zumindest mit dünner Bruche, aber sonst nackt) und laufen
  • lesen unterhaltsamer oder guter Bücher
  • nackte Frauen, er hat von anerkannten Künstlern gemalte Bilder nackter Frauen und Männer an den Wänden hängen, auch im Gastbereich.. diese sind meist nur dürftig und "zufällig" bedeckt oder abgewandt, Frauen zeigen aber sehr wohl ihre Brüste.. oft werden Feierlichkeiten dargestellt, oder aber eine schöne Frau die sich auf einer Liege ausruht... (andere Bilder gehörten schon seinem Ziehvater und sind schickliche Darstellungen eben dieses Mannes oder dessen Familie oder zB auch des Königs, oder einfach nur Kunstwerke weit bekannter Maler. Eines der Bilder die schon seinem Ziehvater gehörten, zeigt auch eine schicklich, aber sehr schön und in leichten Stoff gewandte, zarte Frau im Rosengarten, wie sie sich bei einem der Büsche über eine große Rose beugt und an dieser lächelnd riecht.. der Ziehvater hat nie darüber gesprochen, aber da es in dessen Schlafzimmer hängt, vermutet Remiron, dass es sich dabei um seine erste und einzige Frau handelt. Den Ort wo es gemalt worden sein mochte, kannte Remiron nicht, es war sichtlich ein schöner und wohl auch warmer Tag gewesen.)
  • Mohn... geflochtenes Brot mit Mohn, Mohnkuchen etc. Auch die Blume mag er besonders gerne. So hat er auch ein Bild einer Klatschmohnwiese im Gästebereich hängen.



Abneigungen:

  • ungehobeltes Verhalten
  • herablassende Behandlung von zB Bediensteten
  • selbst herablassend behandelt zu werden
  • er selbst würde nicht die Arbeit eines Stallburschen etc. machen wollen, aber er respektiert diese Leute
  • schreiben.. er kann es zwar, aber befindet es für eine der lästigsten Aufgaben, Korrespondenz zu halten
  • harte Betten und/oder Flöhe, da schliefe er lieber in der Natur
  • er ist nicht all zu gerne bei Hofe, wenn es um die strengen Regeln geht, aber er liebt den dortigen Tanz und die Musik, sowie das Essen und Trinken, das beides für gewöhnlich in Hülle und Fülle da ist...
  • verbranntes Essen, oder wenn er gar hungrig bleiben muss
  • wenn ihn jemand darauf anspricht, welche Unmengen er essen und/oder trinken kann
  • wenn jemand behauptet, er könne nie in den Himmel kommen
  • dunkle Schächte oder Orte aus denen er nicht entkommen kann bzw. nicht zu entkommen weiß


Glaube:

Religion:
Er glaubt an das Große Licht als den Schöpfer von allem das in der Welt existiert. Die Große Sonne schenkt das Leben, spendet Trost und sorgt auch für die Verstorbenen. Es gibt sogar eine kleine Hauskapelle mit einer vergoldeten Sonne mit breiten Strahlen darin. Er glaubt auch, dass sein Ziehvater und generell alle Verstorbenen zum weißen Schemen oberhalb, in den Himmel kommen.
Er glaubt auch, dass der Mond, oder "kleine Bruder" und Gegenspieler, für Unartigkeiten und böswilliges oder böses Handeln verantwortlich ist und die Tiermenschen und speziell ihre Monstrosität in Mondnächten hervorgebracht haben muss.

Er glaubt auch, was jetzt nichts mit Religion zu tun hat, aber er glaubt auch, dass er ein Tiermensch ist, weiß aber entsprechend nicht, warum er in keiner einzigen Mondnacht zu einem Monster wird, obgleich er in den ersten Jahren seines Lebens immer in einen dunklen Schacht gesteckt wurde, zur Sicherheit. Er glaubt also ein Tiermensch zu sein, der sich aber in einer Mondnacht _nicht_ verwandelt.

Fähigkeiten (Beruf, Sprachen, Lesen/Schreiben, Erlerntes, Eigenschaften/Gaben):



Fähigkeiten
Beruf: adeliger Großgrundbesitzer
Sprachen: Rigusta und Arcum
Lesen/Schreiben: gleichfalls

erlernte Fähigkeiten:
Lesen, Schreiben, Rechnen, Geographie, Geschichte, Gutsführung/-verwaltung, Diplomatie, Reiten, Schwimmen, den höfischen Tanz, den ein oder anderen Tanz niederer Stände, literarische Ausbildung (Literatur und Dichtkunst, aber auch den ein oder anderen Schmöker hat er sich eingeschlichen), Buchhaltung (hauptsächlich um die Arbeit seines Buchhalters nachprüfen zu können), sämtliches Hofprotokoll, Empfang und Bewirtung der Gäste, gepflogenes Ess- und Trinkverhalten, gepflogene Ausdrucksweise, dem Adel entsprechende elegante Fortbewegung und Sitz im Sattel, die Wahl passender Kleidung für jeden Anlass... Bogenschießen, auch der Kampf mit dem Degen wurde ihm näher gebracht und in seiner flinken Art, hat er schon so manche Herausforderung bestanden.


Eigenschaften/Gaben:
Er isst und trinkt bei jeder Gelegenheit, dabei auch große Mengen, ohne dick zu werden, was wahrscheinlich so manche Hofdame sehr neidisch werden lässt.
Zumeist überrascht er auch mit seiner sehr guten Erziehung.
Er ist ein ausgesprochen guter Tänzer, musiziert selbst nicht, hat aber einen riguskantisch-guten Musikgeschmack.
Aufgrund seines Daseins als "Tiermensch" bemüht er sich um einen respektvollen, aber auch Respekt einfordernden Umgang mit seinem Personal und generell den Menschen in seiner Umgebung.
Er kann ordentlich reiten, reitet auch gerne schneller, aber ein halsbrecherisches Tempo meidet er dennoch tunlichst.
Er kann sehr gut delegieren, also anderen passende Arbeiten zuteilen.
Er kann auch gut beobachten und ist generell ein aufmerksames/achtsames Wesen und von eventuell erstaunlich hilfsbereiter Natur.
natürliche Gabe: Auren anderer spüren. Er kann diese auch in einer Gruppe zuordnen und die Gefühle der Leute um ihn herum von seinen eigenen Unterscheiden.

Stärken/Schwächen:

körperliche/geistige Stärken:
Er kann sehr gut lesen, ordentlich reiten, gut schwimmen usw.
Er hat sich aber auch Nachsicht angewöhnt, wenn jemand ihn das erste Mal trifft und ihn falsch einschätzt.
Er scheut kein Duell, versucht es aber zu meiden, es sei denn er hat den Eindruck sein Gegenüber oder der Hofstaat würden es als Schwäche und Feigheit ansehen, oder aber er ist sicher, jeder andere riguskanter Adelige würde auf ein Duell bestehen.
Er ist ein guter Schütze, würde jedoch sehr ungern auf Menschen zielen und geht auch nicht all zu oft selbst zur Jagd, schießt stattdessen lieber auf Tierattrappen, oder Schilder.


körperliche/geistige Schwächen:
Das Schreiben bereitet ihm wegen seiner langen Krallen Schwierigkeiten, so tut er nur, was unweigerlich getan werden muss, liebt es aber, Briefe und anderes zu diktieren. Manchmal wird jedoch erwartet, dass er selber den Text niederschreibt und so tut er dies dann auch. Das dauert dann zumeist einige Tage, bis ein passables Schriftbild gegeben ist und er ist jedes Mal heilfroh, wenn dieses Martyrium endlich um ist.
Er kann nicht klettern, obwohl dies in seiner Natur liegen sollte. Vielleicht liegt es daran, dass es ihm nie gezeigt wurde, oder daran, dass er kaum die Gelegenheit dazu hatte und sich nun eher wie ein Mensch, denn ein Hungerteufel verhält.

Sämtliche Arbeiten seiner Bediensteten könnte er nicht im Traum erledigen. Die einzige Ausnahme besteht im Satteln und Aufzäumen seiner Pferde, oder auch dem Anlegen des Halfters und das Anleinen oder Anbinden der Tiere, sowie das Führen dieser Tiere.
Auch das Ankleiden und Ausziehen erfordert für ihn mehr Achtsamkeit, da er sonst mit seinen Krallen die Kleidung beschädigt. Er hat sich jedoch über die Jahre so sehr daran gewöhnt, dass es fast so schnell geht, wie bei einem gewöhnlichen Menschen. Um seine Geschicklichkeit im Umgang mit seinen Krallen zu schulen, verweigerte er sich immer, die Silberschienen zu verwenden, die er bei Hofe oder beim Reiten sicherheitshalber trägt.

Er muss stets aufpassen, dass seine Krallen nicht etwas ankratzen, beschädigen, oder jemanden verletzen, aber er hat entsprechende Übung darin. Bei Hofe trägt er die Silberschienen, damit die Hofdamen im Besonderen, aber auch die Herren sich nicht so sehr vor ihm erschrecken und ihn nicht ganz so sehr einfach nur als Tiermenschen betrachten.. Beim Reiten dagegen nutzt er sie, da die Tiere mitunter vor etwas erschrecken, oder etwas Unerwartetes geschehen könnte, so dass er sie dann nicht unabsichtlich womöglich doch mit den Krallen verletzen will...

Während er gerne schwimmt, taucht er nur ungern unter Wasser. Für einen kurzen Augenblick, ja. Für eine kurze Strecke sehr nahe der Oberfläche, ja. Aber alles andere nicht.




Magie keine
Art des Magiepols: ---
Zauberliste: ---


Hintergrund (Stand, Familie, Wohnort, Besitz, Gefährten):



Hintergrund:
Stand: Adel, ledig
Familie: sein Ziehvater ist verstorben, dessen Verwandte kennt er nur so weit es notwendig ist, tatsächlich meiden sie es, ihn zu besuchen oder einzuladen - und so hält er es auch.
Herkunft/Geburtsort: Letum, auch wenn er sich daran überhaupt nicht erinnert und für ihn der Geburtsort im Hause seines Ziehvaters ist, so wie er auch seine Herkunft als Riguskant bzw. das Adelshaus seines Ziehvaters bezeichnen würde.
Wohnort: Sommasflucht
Besitz: Wald mit Forstauftrag und Jagderlaubnis, einen großen (Bade-)See mit Fischen, Ländereien mit Ackerbau und ein Weingut, sowie einen Olivenhain und eine Klatschmohnwiese. Selbstverständlich auch sein Herrenhaus mit Garten.

Gefährten: je nach Bedarf ein Pferd und ein Bediensteter, oder zwei, selten drei
Hintergrund (Geschichte):

Geschichte:
Ja, das war so... Der kleine Hungerteufel war schon in sehr jungen Jahren von einem dieser Portale verschluckt worden. Wie dies genau geschah, weiß selbstverständlich niemand. Tatsächlich weiß nichteinmal irgendwer, wie der kleine Remiron, wie ihn sein Ziehvater auf das Große Licht hin taufen sollte, überhaupt in den Garten gekommen war. Er lag jedoch mitten in einem zerstörten Beet und wurde auf Geheiß des Hausherren hinein gebracht. Es erwies sich als schwierig ihn großzuziehen, denn die Diener und Dienstmägde schworen wiederholt, er habe versucht sie oder zumindest ihre Kleidung aufzufressen! Außerdem fraß er ganz eindeutig immer sein Milchfläschchen und schien auch an seiner Wiege zu knabbern... In den Krabbeljahren fand man immer wieder angebissene Möbel, oder solche, die auf einmal schief standen, weil die Stützen schon fehlten... Sessel brachen unerwartet ein oder kippten um und andere solche Missgeschicke geschahen wiederholt, ehe er laufen kommte. Vielleicht lag es an dieser Zeit, dass die Verwandtschaft Remiron nicht besonders mochte, denn sein Ziehvater hatte sie gerne um sich und war unvorbereitet auf den seltsamen Appetit des Kleinen.

Wegen der gefährlich scharfen Krallen, an denen sich Bedienstete bei unerwarteten Bewegungen des Kindes leicht verletzten, trug er ja bereits so etwas wie dicke und feste Fäustlinge, die ihm auch das Greifen erschwerten. Womöglich war das mitschuld an seinen späteren Schwierigkeiten beim Schreiben lernen. Auch an den Füßen hatte er solche Vorkehrungen, denn auch diese Krallen erwischten mitunter jene, die sich um das Kind kümmern sollten. Und dann waren da noch seine Hörner. Anfangs war das kein Problem, sie waren noch eher rundlich, aber als er zu laufen begann, hatten sie bereits ein spitzes Ende und dieses wurde ebenfalls mit Polsterung verhüllt, um Verletzungen zu vermeiden. Heute trägt Remiron mitunter sowohl an den Zehenkrallen, als auch den Krallen seiner Finger, die bereits erwähnten Silberschienen zum Schutz von Boden, Schuhwerk, Kleidung, sowie Mensch und Tier. Sie behindern ihn dabei nicht in seinen Bewegungen.

Schlussendlich beschloss der Ziehvater auch schweren Herzens, dem Jungen immer dann eine Art Beißkorb anzulegen, wenn er wieder etwas gegessen hatte, das er nicht essen sollte - speziell an Möbeln oder Vorhängen usw. Auch von diesen Beißkörben brauchte es mehrere für jeden Bediensteten der es noch wagte, dem Wesen nahe zu kommen. Wer nämlich nicht schnell genug war, hatte das Problem, dass der Korb sehr wohl genau so gegessen wurde wie anderes auch. Wenn aber die Mundsperre einmal saß, war es aus mit dem Essen.

In diesen jungen Jahren weinte Remiron aber auch sehr viel, oder er schrie einfach nur und quängelte. Später sagte Remiron einmal zu seinem Ziehvater, als sie unter sich waren, dass es vielleicht daran lag, dass er schon immer die Emotionen anderer wahrnehmen konnte. Sicherlich hatten sich die Bediensteten vor ihm gefürchtet, besonders ehe die Sicherheitsmaßnahmen ergriffen wurden, aber auch danach. Er habe wahrscheinlich diese Angst gespürt und nicht verstanden worum es dabei ging. Vielleicht hatte er geglaubt, da draußen sei etwas, wovor sich diese Person fürchtet und somit hatte er auch Angst und schrie... Abgesehen davon, dass es natürlich sein konnte, dass er mehr Hunger hatte als ein gewöhnliches Menschenkind.

Als er schließlich verständiger wurde und selber auch Rigusta zu sprechen begann, wurde es leichter ihn zu erziehen. Er erhielt zahlreiche Verbote, die sich alle darum drehten was er alles nicht essen oder trinken durfte und dass er vorsichtig zu sein hatte mit seinen Krallen, Kleidung und Schuhe tragen musste etc.
Anfangs hatte er noch Gabeln mitgegessen, oder Löffel.. und es hatte bei manchem Becher ein Stück gefehlt, wenn er es hinstellte... das war immer mit einer Rüge verbunden und mit wenigstens einer Stunde Mundsperre. Das waren, neben den Stunden in einem dunklen Schacht zu Mondnächten, die schmerzlichsten Erinnerungen an seine Kindheit, aber der traurige Blick des Alten, hatte ihm stets klar gemacht, dass es für diesen ebenso schlimm war, oder wenigstens schien. Diese Aufenthalte im Schacht wurden ihm jedoch ab dem achten Lebensjahr erspart, da der Ziehvater sicher war, dass sein Adoptivsohn sich nicht verwandelte - auch wenn sich niemand erklären konnte, warum der Junge keine Verwandlung erlebte.

Remiron erinnert sich noch heute daran, dass er immer wusste, die Mondnacht rücke näher, weil er diese bestimmte Anspannung in den Stimmungen der anderen wahrnahm. Auch er fürchtete sich dann, denn er wusste ja, dass er in diesen Schacht gebracht würde... und er begann Mondnächte nicht weniger zu fürchten als die Bediensteten. Erst als er nicht mehr in diese enge dunkle Stelle geschickt wurde, legte sich seine Furcht vor der Mondnacht. Er wähnt sich sogar unbeeinflusst vom Mond, schließlich verwandelte er sich als Tiermensch nicht in ein Monster, also musste er sicher vor dem Mond sein und würde gewiss auch in den Himmel kommen können.

Mit der Zeit eignete der Junge sich dann auch alles an, was von ihm abverlangt wurde. Kleidung, die er zu Beginn störend und beengend empfand, wurde zur Gewohnheit. Jedoch sollte er es sich nach dem Dahinscheiden seines Ziehvaters nicht nehmen lassen, ab und zu auch fast oder ganz unbekleidet herumzulaufen... oder wenigstens Schuhe zu meiden. Es hatte gedauert, bis er gelernt hatte sich so zu bewegen, dass weder seine Zehenkrallen, noch seine Fingerkrallen Schaden anrichteten - sei es nun am Boden, an Kleidung und Büchern, oder anderen Gegenständen.. oder auch an den Körpern derer, denen er die Hand reichte usw.

So zwanghaft ihm Vieles auch erschien, begann er doch das Tanzen und Schönes zu genießen.
Was er dagegen sehr schnell begriff, war, welches Glück er hatte, in den Händen dieses Mannes gelandet zu sein und Bedienstete zu haben, sowie großen Besitz und letztendlich mit der durchgekämpften Adoption sogar einen Adelstitel und -rang zu haben. Was für ein Eklat, als er das erste Mal mit seinem Ziehvater bei Hofe auftauchte! Er war das Gerücht, Gerede und teilweise das Gespött, teilweise die Attraktion des Tages, der Wochen und Monate...
Durch seine gute Erziehung und etwas Glück konnte er jedoch davon überzeugen, dass er kein wilder Tiermensch ohne jeden Benimm war. Er merkte wohl, dass es die meisten überraschte, dass so etwas überhaupt möglich war.

Ein solches Fest bei Hofe fand zur Mondnacht statt und er kam hin. Das Schockierte den ganzen Hof erneut, aber sein Ziehvater, nun schon kränklich, hatte darauf bestanden. Sie sollten alle sehen, dass sein Adoptivsohn keine Gefahr war. So war es dann auch, denn wider der Erwartung des Hofes, verwandelte er sich nicht. Remiron wird jedoch nur ungern daran erinnert, wie man ihn damals umstellt und in den Hof geführt hatte, wie die halbe Nacht zahlreiche Pikeniere und Bogenschützen ihre Waffen auf ihn gerichtet hatten und man ihm 'anriet' keine Bewegung zu wagen. Er spürte die Angst und Feindseligkeit der Männer damals nur all zu deutlich und er wusste, dass er bei der kleinsten Regung den Tod finden würde. Schlussendlich war man aber bereit, zu glauben, dass er sich nicht in ein Monster verwandeln würde und zum großen Erstaunen des Hofes, wurde er zurück in den Ballsaal geführt. Welch eine Aufregung er doch bot!

Wie immer wusste er sich diplomatisch und gepflogen zu verhalten, obwohl es ihm sehr schwer fiel zu verbergen, dass er sich doch äußerst betroffen von der vorübergehenden Bedrohung fühlte. Er nahm es jedoch als Hinweis, wie sehr Menschen Tiermenschen insbesonderen wegen und in Mondnächten fürchteten und entschied dies stets in Erinnerung zu behalten.

In seiner Zeit der Ausbildung hatte sein Ziehvater ihn auch einmal gefragt, wie er einen Dieb bestrafen würde. Konkret war der Fall so, dass man einen Arbeiter im Weingut erwischt hatte, der Weintrauben in seinen Beutel mit Arbeitsgewandt geschmuggelt hatte. Remiron fragte ihn, warum er denn gestohlen hatte und erhielt die Erklärung, die Frau sei krank, brauche teure Medizin, das Essen reiche kaum für Essen und sie würden auch auf neue Kleidung verzichten, da die Mutter das jüngste Kind nicht stillen konnte, fütterten sie es mit Ziegenmilch, wofür mehr oder weniger das restliche Geld verbraucht wurde, wenn die Medizin bezahlt war... zudem hätten nun Wühlmäuse den kleinen Gartenanbau zerstört und er wusste kaum noch, was er tun solle.

Daraufhin entschied Remiron, wenn der Mann die Wahrheit sagte, würde er veranlassen, dass für die Medizin bezahlt würde, so dass der Lohn des Mannes für die übliche Versorgung der Familie frei würde. Ebenso sollten die gestohlenen Weintrauben rechtmäßig ihm und der Familie gehören. Sollte der Mann aber lügen, habe er ein Jahr ohne Lohn für das Haus zu arbeiten und dann mit seiner Familie zu gehen. Gleich was denn nun befunden würde, solle er aber anderen Arbeitern seine Sammeltechnik beibringen, da er häufig wesentlich mehr erntete als die übrigen Frauen und Männer.
Remiron ließ sich nicht lumpen und verlangte sofort zum Heim des Mannes geführt zu werden und dass der Arzt ihm bestätige, dass die Frau teure Medizin brauche. Auch wollte sich Remiron überzeugen, dass der Garten zerstört worden war. Der Mann hatte wahr gesprochen und so wurde das gute Urteil beschlossen. Als der Mann mit seinem Unterricht dem Weingut zu deutlich schnellerer Ernte verholfen hatte, wurde ihm ein zusätzlicher Lohn ausgezahlt, zum Dank für seine Dienste.

Sein Ziehvater war mit Remiron zufrieden und legte vor seinem Tod testamentarisch fest, dass der junge Tiermensch alles erben solle. Der Ziehvater hatte einst in jungen Jahren geheiratet, seine Frau abgöttisch geliebt und als sie im Kindbett starb und auch das Kind wenig später verstarb, da hatte der Mann keine andere Frau mehr nehmen wollen, gleich wie gut man ihm zuredete. Daher war er bis ins hohe Alter ohne Erben gewesen, weswegen manche Familienmitglieder gehofft hatten, er würde sie erwählen. Dass er stattdessen Remiron beglaubigt und ordnungsgemäß zum Erben erklärt hatte, war für viele von ihnen endgültig zuviel des Übels. Sie hatten ja kaum verkraftet, dass ein Tiermensch in den Adel adoptiert wurde, aber das ging ihnen zu weit.

Die Bediensteten aber lernten Remiron schon noch zu Lebzeiten des alten Herrn, der ihnen einst verbieten musste dem Zögling zu schaden, zu schätzen. Sie sprachen gut von ihm, da er sich wie der Adel benahm, sich aber nicht herablassend verhielt und Nachsicht zeigte, wenn jemand wahrlich überarbeitet war, oder trotz bester Tätigkeit und Absicht etwas schief ging. Zudem achtete ihr neuer Herr darauf, dass sie Ruhepausen hatten, wollte hören, wenn jemand erkrankte, auch in der Familie der Arbeitenden und kümmerte sich darum, sofern es den Gewinn nicht übermäßig schmälerte. Insgesamt sagte man ihm nach, dass er sehr bemüht war ein gerechtes Urteil zu fällen, wäre jedoch jemand dumm genug auf seiner Nase herumtanzen zu wollen, so würde er keinen weiteren Tag auf seinem Landsitz arbeiten. Seine Gäste komplementierte er in solchen Fällen ebenfalls freundlich, aber so bald wie möglich hinaus.. jedoch bei Hofe zwang er ihnen absichtlich Höflichkeiten ab und mitunter schaffte er es, dass etwas bekannt wurde über ihn, das jenen Missgünstlingen einen kleinen Stich versetzte, weil jene selbst den Vorteil hätte haben können, sich diesen aber mit dem "Tiermenschen" verdarben...

Hierzu noch eine knappe Beschreibung eines Geschehens sehr bald nach dem Tod des geliebten Ziehvaters. Der junge Remiron hatte beschlossen, den Lohn für seine Mitarbeiter zum Einen gleich zu stellen (also kein Unterschied mehr nach Wichtigkeit der Position) und zum Anderen auch für die höchsten Positionen etwas zu erhöhen, wenn auch in weit geringerem Ausmaß als bei den kleineren Beträgen. Natürlich summierte sich dies bei all den Arbeitern, Wachposten und Bediensteten, so dass der Gewinn des Hauses deutlich geschmälert wurde.

Sein Buchhalter rieht Remiron davon ab, doch dieser bestand darauf. Als dann die Auszahlung stattgefunden haben sollte, trat Remiron in Kontakt mit einem sehr alten und sehr guten Freund seines Ziehvaters, der auch den vermeintlichen Tiermenschen schon immer gerne gemocht hatte. Gemeinsam prüften sie, ob geschehen sei, was Remiron wünschte. Es stellte sich heraus, dass Arbeiter die gefragt wurden, generell verwundert waren, warum der Herr nach der Höhe ihres Lohnes nachfragen müsse. Gleichfalls wunderten sich die Wachleute und die Bediensteten. Remiron prüfte die Geldbestände mit besagtem Freund und setzte schließlich einen Vertrag auf. In diesem verlangte er vom Buchhalter, der auch für die Bezahlung der Leute zuständig war (wofür sich alle stundenlang anstellen mussten, über Tage hinweg), dass dieser den gestohlenen Betrag rückerstatte. Aufgrund langjähriger Verdienste gestattete Remiron einen Zeitraum von drei Jahren und ohne Zuwachs der Schuld. Jedoch wurde auch vertraglich festgehalten, dass dieses Geld unrechtmäßig erlangt worden war und unter der Vortäuschung der falschen 'Tatsache' es seien alle wie erwünscht ausbezahlt worden. Er bekundete durch den Vertrag auch, die Buchführung entsprechend gefälscht zu haben. Zudem versicherte er, bin in fünf Tagen all sein Hab und Gut unter Aufsicht zu packen und die Ländereien und Besitztümer Remirons für immer zu verlassen. Auf eine Rückkehr hin würde er wegen unerlaubtem Wiederbetreten verklagt werden. Sollte die Wiedererstattung des Geldes nicht vollständig im festgesetzten gütigen Zeitraum erfolgen, würde er ebenfalls vor Gericht gebracht.

Remiron ließ den Mann dies unterzeichnen. Die einzige andere Wahl wäre sofort vor ein Gericht zu gehen. So aber würde der Mann sich daran halten müssen, oder er hätte schon alle Schuld unter Zeugen - die mit unterschrieben (der Freund des Ziehvaters, sowie die jeweilige leitende Wache die die Geldausgabe beobachtete) - eingestanden und schriftlich mit seiner eigenen Unterschrift bekundet.

Remiron erklärte dem Buchhalter, dass er ihn keineswegs als Feind ansähe, aber er könne ihm unmöglich noch trauen. Er bedaure dies zutiefst, weswegen seine Augen auch violett waren. Daran erkannten jene, die viel mit ihm zu tun hatten, dass er die Wahrheit sprach - so auch der Buchhalter. Doch zugleich ließ der junge Hausherr den Mann wissen, sollte er gegen Remiron handeln wie gegen einen Feind, dann würde er ihn auch als solchen haben.



Anfangs hatte man nicht auf seine Augenfarbe geachtet, oder geglaubt, sie würde sich willkürlich verändern. Das trug auch nicht gerade dazu bei, dass die Leute Remiron mochten oder vertrauten. In seinen späteren Kindertagen stellten sie jedoch immer häufiger fest, dass es immer zu gewissen Situationen dieselbe Augenfarbe war und sie begannen daran seine Stimmung abzulesen und sich die festgestellten Farben mitzuteilen. So konnten sie ihn mitunter beschwichtigen, ehe seine Wut zu regelrechtem Zorn wurde, weil er etwas nicht durfte, oder etwas nicht bekam, oder eine Übung schon wieder machen musste usw. ...

Noch später hatte auch Remiron begriffen, woran die Bediensteten und teilweise auch sehr regelmäßige Besucher so genau erkannten, wie er sich verhalten wollte. Er erkannte auch während seiner Ausbildung für den Aufenthalt bei Hofe, dass seine Augen ihn in einem Gespräch mit Verhandlungspartnern sicherlich verraten würden. Sie würden wissen, wann etwa ein Betrag ihn bereits erfreute, oder wann ein Abkommen ihn unzufrieden machte, oder wann eine Begebenheit bei Hofe ihn erfreute oder störte... Sie würden ihn leicht lesen können.
Zugleich aber würde er sie lesen können, da er ihre Stimmungen fühlte, zumindest wenn sie ihm nahe waren und damit war keiner überaus im Vorteil. Schlussendlich konnten weiter entfernte Menschen seine Augenfarbe auch nicht erkennen.

Unter vielen Leuten zu sein war auf Dauer anstrengend, weswegen Remiron es nötig hatte, sich immer wieder in seine Gemächer zurückzuziehen. Manche nannten ihn dafür schwächlich wie eine Frau, die noch ohnmächtig würde, wenn sie zu lange in stickiger Luft sei. Mit anderen Worten, sie glaubten, er sei von kränklicher Natur...

Natürlich war das weit gefehlt, aber wenigstens einmal wurde er zum Duell gefordert, weil er behauptete, vollkommen gesund und bei Kräften zu sein und sein Gegenüber es auf diese Weise bewiesen haben wollte. Remiron musste damals erkennen, dass die Menschen um ihn herum erwarteten, dass er annähme, wenn er "Manns genug" wäre und tatsächlich so gesund und kräftig, wie er behauptete. Er spürte die Belustigung einiger, die Abfälligkeit anderer, die Skepsis weiterer und schlichte Neugierde von noch einigen wenigen Leuten. Remiron nahm also an, wobei sich seine Augen braun, orange und violett zugleich färbten... ein Farbspiel, das viele in Erstaunen versetzte und so manche Damen zum Tuscheln brachte. Es stärkte das Orange etwas, da es ihn ärgerte, sich so zu verraten.

Das Duell fand statt und der Herausforderer blieb beschämt zurück. Es brauchte, die diplomatisch-helfende Unterstützung von Remirons Ziehvater, um zu verhindern, dass sich der Junge hier einen Feind schuf. Remiron erklärte er, er hätte den Mann besser zu einem Unentschieden oder auch einen knappen Sieg führen sollen, statt ihn zu besiegen. Es bedurfte einiger Diskussionen, ehe Remiron die Diplomatie hinter solch einem Beschluss verstand und auch einzugedenken fähig war, dass die Höflinge ihn trotz allem immer noch als Tiermenschen betrachteten und er viel Arbeit vor sich hatte, so sehr ihm der Status und das Wohlhaben seines Ziehvaters auch helfen würde.



Zu Remirons Geschichte ist auch zu erwähnen, dass die Paladine selbstverständlich auf seine Existenz aufmerksam wurden. Schließlich haben sie ihr Hauptquartier in Sommasflucht! So sehr der Ziehvater sich auch bemüht hatte, die Leute hatten geredet und es war irgendwann einem der Paladine zu Ohren gekommen, so dass der Junge schon in frühen Jahren einen Besuch abgestattet bekam, bei dem seine Gefährlichkeit ermessen werden sollte. Zu den Mondnächten musste Remiron damals ein Zähmer umgelegt werden. Später gestattete man, ihn in dem eigens dafür geschaffenen Schacht hinabzubringen und ihn dort ohne Aufstiegsmöglichkeit zurückzulassen. Ein Zähmer wurde dennoch empfohlen, jedoch nicht angewendet. Als sich die Leute erzählten, er würde gar kein Monster, mussten die Paladine natürlich auch dies notieren. Selbstverständlich existiert also ein Registerblatt Remirons bei den Paladinen, mit allen Kennzeichen und Merkmalen, allem das besonders auffiel und natürlich auch dem verwunderten Vermerk, dass er sich in Mondnächten nicht verwandelt. Bislang scheint man die Schwingen Baritons nicht von dieser Seltsamkeit unterrichtet zu haben, etwa in der Form einer unschuldigen Nachfrage, ob sie solch einen Fall schon einmal erlebt hätten, oder Ähnlich.




passende Musik: ----


Bedienstete/Arbeiter:

  • Hauslehrer (Igius Melten): schläft im Herrenhaus, Erdgeschoß (hinter Bibliothek und Unterrichtszimmer)
  • Hausdiener (Agril): schläft im Herrenhaus, Obergeschoß
  • Hauswirtschafterin/Herrenhaus (Maleka Kirsen): von den Bediensteten "Frau Kirsen" genannt und mit Ihr angesprochen, schläft im Herrenhaus, Erdgeschoß (hinter der Bibliothek, über versteckten Gang zur Küche)
  • Hauswirtschafterin/Weingut, Olivenhain schläft im Wohn-Küchenhaus EG
  • Hebamme (Luana): ältere Frau, Hebamme und Vertraute Remirons, Zimmer oben im Herrenhaus
  • Stubenmdächen (Aneira): 42 Jahre alt, schläft im Herrenhaus, Obergeschoß
  • Zimmer-Stubenmädchen (Tiane): 15 Jahre alt, neu in Ausbildung, schläft im Herrenhaus, Erdgeschoß (hinter der Bibliothek, über versteckten Gang zur Küche bzw. zu den Zimmern)
  • Zimmer-Stubenmädchen (Amrela): schläft im Herrenhaus, Erdgeschoß (hinter der Bibliothek, über versteckten Gang zur Küche bzw. zu den Zimmern)
  • Zimmer-Stubenmädchen (Cassa): 23 Jahre alt, schläft im Herrenhaus, Erdgeschoß (hinter der Bibliothek, über versteckten Gang zur Küche bzw. zu den Zimmern)

  • Buchhalter (Beorist): entlassen, schon alt, hatte die Lohnerhöhungen der Arbeiter etc. geklaut
  • Buchhalter/Mohn-, Ackerfelder gibt es noch nicht, schläft im Bedienstetenhaus EG
  • Buchhalter/Ackerfelder gibt es noch nicht, schläft im Bedienstetenhaus EG
  • Buchhalter/Wald und See gibt es noch nicht, schläft im Bedienstetenhaus EG
  • Buchhalter/See gibt es noch nicht, schläft im Bedienstetenhaus EG
  • Buchhalter/Weingut, Olivenhain gibt es noch nicht, schläft im Wohn-/Küchenhaus OG
  • Buchhalter/Olivenhain gibt es noch nicht, schläft im Wohn-/Küchenhaus OG
  • Schreiberin (Riella): Schreiberin, derzeit krank, einstige Spielgefähtin Remirons, die auch mit ihm schreiben und lesen lernte, 24 Jahre alt, schläft im Bedienstetenhaus EG
  • Koch (Kurt): sehr umgänglich, schläft im Bedienstetenhaus EG
  • Aufseher/Weingut (Ulnin): hätte gerne eine Lohnerhöhung gehabt, die den Abstand zu den Arbeitern wahrte, aber froh, dass es so viel ist, wie es ist, kann ruppig sein, ist aber eher harte Schale weicher Kern (erklärt einmal, wird dann wütend, auch wenn er es nicht übel meint), zu verkrampft auf Präzision, schläft im Wohn-/Küchenhaus OG
  • Aufseher/Olivenhain (Merwig): zufrieden, fröhlicher Geselle, liebt Bäume allgemein, ist glücklich im Hain, die Arbeiter sehr entspannt und sehr gute Arbeit, schläft im Wohn-/Küchenhaus OG
  • Aufseher/'Äcker (Girald): zufrieden, kann gut anleiten, sieht sich ev. nicht als ranghöher als die ArbeiterInnen unter ihm, schläft im Bedienstetenhaus EG
  • Aufseher/Mohnfelder (der gute Kest): zufrieden, 72 Jahre alt, tüchtig und kraftvoll, etwas lauter mit ihm reden (noch nicht schreien), dreht den Leuten meist das linke Ohr zu (weil er rechts schlechter hört), absolut gutmütig (erklärt alles 100 Mal), aber wehe wenn man es sich mit ihm verscherzt, schläft im Bedienstetenhaus EG

  • Stallmeister (Tilo): sehr streng, barsch zu neuen Bediensteten die ihre Pferde 'schlecht' pflegen/behandeln, schläft im Bedienstetenhaus Keller
  • Kutscher (Werron) schläft im Bedienstetenhaus Keller
  • Stallbursche (Gerulon): darf bald den Rappen führen/pflegen, schläft im Bedienstetenhaus Keller
  • Stallbursche (Temrit) 20 Jahre, ist einmal der Rappe entkommen, schläft im Bedienstetenhaus Keller
  • Stallbursche (Nehest) 18 Jahre, schläft im Bedienstetenhaus Keller
  • Hausbursche (Jaiken) 17 Jahre, schläft im Bedienstetenhaus Keller
  • Zimmermädchen (Branna) 15 Jahre, schläft im Bedienstetenhaus Keller
  • Küchenmagd (Hilka) schläft im Bedienstetenhaus Keller
  • Küchenmagd (Fenja) schläft im Bedienstetenhaus Keller
  • Küchenmagd (Vayis) schläft im Bedienstetenhaus Keller
  • Küchenmagd (Imga) nicht vorhanden, würde im Bedienstetenhaus Keller schlafen
  • Zimmermädchen, Wohn-/Küchenhaus: schläft im Keller
  • Zimmermädchen, Wohn-/Küchenhaus: schläft im Keller
  • Küchenmagd, Wohn-/Küchenhaus: schläft im Keller

  • Wachhauptmann/Herrenhaus (Joren): besteht auf "Hauptmann", unbekannte Stimmung, schläft im Wachhaus OG
  • Wachhauptmann/Weingut, Olivenhain (Syggard): unbekannte Stimmung, schläft im Wohn-/Küchenhaus OG
  • Wache/Herrenhaus: schläft im Wachhaus EG, zwei Namen (Seewache) Rikkard und Mengrest, während Holgren eine Feldwache ist (und mit Aneira die beiden Neulinge Faicyne und Chakko nach Sommasflucht begleitet)
  • Wache/Weingut, Olivenhain schläft im Wohn-/Küchenhaus EG

  • Kampflehrmeister (Chakko): nur 18cm groß, jahrelange Ausbildung, sehr selbstbewusst

  • ??x Feldarbeiter (Mohn): leben vor dem Gut, auf dem Weg zur Kleinstadt Sommasflucht
  • ??x Feldarbeiter (Acker/Salate und Gemüse): leben vor dem Gut, auf dem Weg zur Kleinstadt Sommasflucht
  • ??x Arbeiter (Weingut): schlafen im Keller des Wohn-/Küchenhauses
  • ??x Arbeiter (Olivenhain): schlafen im Keller des Wohn-/Küchenhauses

  • ??x Fischer: kümmern sich auch um Räucherhaus, haben eigene Hütten am Seeufer
  • Gerber: sorgt für glattes Leder, hat eher weniger mit Pelzen zu tun, besitzt eine kleine Hütte beim See
  • Kürschner: arbeitet nur mit Pelzen, besitzt eine kleine Hütte beim See
  • Ausweider: gesondert zuständig zum Ausweiden der Fische, Aale und Wildtiere, wird teilweise von Fischern und Jägern unterstützt, besitzt eine kleine Hütte beim See
  • ??x Jäger: Jagd im und Aufforstung des Waldes, besitzen kleine Hütten beim See
  • ??x Holzfäller: besitzen kleine Hütten beim See




Bücher:
blauer Einband:
- Karten von Riguskant, weitere Länder und ganz Crepererum (Rigusta)
- Listen wichtiger Häuser, deren Sigel, Lage, Land / Besitz etc.

grüner Einband:
- Geschichte des Hauses "von Sommasflucht" (Wachstum und Wappen) (Rigusta)

weißer Einband:
- Mohnblumen(felder) (Größe, Aufbau der Pflanze, Waren...) (Arcum)


Zuletzt von Remiron am Mo Feb 13, 2017 7:31 pm bearbeitet; insgesamt 13-mal bearbeitet
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