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Wer schreibt wo?


Riguskant
Dorf Ahring:
Oluwoye

Das verlassene Haus (Nahe Srodholm):
Kraja der Rabe
Erzähler

Handelsstraße von Srodholm nach Königsburg:
Jaden
Schreiberling (Kraja)

Die weiten Felder (Davencia):
Terano Leiryfe Sanador
Ardaja Elasia
Sélari

Das Gasthaus zur Seidenblume (Königsburg):
Lossea

Der Nipherweg:
Kshri'Nakh
Tarren

Rastplatz nahe Grunnat:
Jaekim
Loke
Kinim

Gut Faneuil:
Shayela
Francis Faneuil

Smaragdsee (Haus Sommasflucht):
Remiron
Chakko
Faycine

Die Kristalhallen (Schavenna):
Egon
Faylinn
Myrrmayarra

Kreuz und Quer durch Riguskant:
Azariel
Luna
Arelis

Seitengasse (Grunnat):
Xorastra
Adaline
Èlie

Die Grüne Hölle
Die Blutwehr (Waldrand):
Kasimir
Alice van Harp
Neisseria
Lo'Ren

Karatina
Dorf Merrehain:
Yheran Maknossar
Obrogun

Rabans Einsiedelei (Graue Wacht):
Luvia
Narmil Machatrim
Fatisa' Ideno Pheal

Kleine Siedlung (Dämoneneinöde):
Mayaleah
Kiran
Outis

Fluss Perlflucht:
Phoebe
Finn

Kohwatt:
Mathilda
Lil'yandra Iathaille

Lokettgraun Hauptstraße:
Hlevana Tuscha
Xern

Gasthaus 'zum wilden Giersch':
Fynn Hellwind
Jarko

Hexenhütte (Amdalon):
Vithsotah

Westlich des Nysbelth;
Thech Sharr
Raltjof
Itjaika

Buchinholz:
Korinius
Julian

Perlfurt:
Esya
Rasaya
Cron

Kleine Höhle (Dämoneneinöde):
Lucille
Ciaran

Tragalùn
Felsdorf (Gebirge der Gewalten):
Elaimandraia
Dragor


Die Wilden Lande
Westlicher Waldrand (Frostbakenwald):
Carnak
Astrid
Goldmund

Das Große Langhaus (Starkheym):
Bertram Bärentöter
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Östliches Waldgebiet Starkheyms:
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Schreibwettbewerb Vergänglichkeit

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Schreibwettbewerb Vergänglichkeit

Beitrag von Das Große Licht am Mi März 01, 2017 2:45 am

Liebe Schreiberlinge,

Es mag zwar reichlich unpassend erscheinen, das Thema der Vergänglichkeit für einen Geburtstag zu wählen, aber der Tod und alles was damit zusammenhängt war schon immer ein faszinierendes Thema für Schreibwütige auf der ganzen Welt. Warum also ein Verbot verhängen? Dieses Mal wird es eben ein wenig düsterer, oder freundlicher? Es kommt ganz auf Euch an.

In diesem Schreibwettbewerb geht es darum, über das Thema „Der Tod und das Leben danach“ zu sinnieren, Gedanken dazu aufzuschreiben, eine Geschichte zu erfinden oder ein Gedicht zu erfassen. Die Textform ist Euch dabei freigestellt. Auch muss hierbei nicht um religiöse Inhalte gehen, ihr könnt auch eine Nahtoderfahrung, den Vorgang des Sterbens, oder ganz auf Arcus bezogen eine Geschichte erfinden, wie es wohl wäre, wenn Eurer Charakter stürbe und dem Großen Licht, dem Großen Unlicht oder sogar dem Großen Zwielicht gegenüber stünde. Es geht also nicht nur um das „Danach“ sondern auch um das „Davor“ oder das „Während.“ Ihr entscheidet auf welchen Aspekt dieses Themas Ihr Euch konzentrieren wollt und ob es eher traurig oder hoffnungsvoll behandelt wird. Vielleicht hat die Rolle des Todes in eurem Text ja auch nur eine ganz kleine Nebenrolle? Auch das ist möglich!

Spricht Euch dieses Thema an? Dann macht gerne mit und schreibt dem Großen Licht eine PN mit Eurem Text! Der Gewinner erhält eine Teekanne der Annefortin für einen seiner Charaktere.


Schnelle Fakten:

  • Länge des Textes sowie die Textform sind freigestellt
  • Schreibt Eure Ergebnisse als PN an Das Große Licht
  • Einsendeschluss ist der 31.05.2017 um 00:00 Uhr


Viel Vergnügen. Smile

Liebe Grüße
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Re: Schreibwettbewerb Vergänglichkeit

Beitrag von Das Große Licht am Mo Jun 12, 2017 10:20 am

Liebe Schreiberlinge,

da ich nur einen Text erhalten habe, steht der Gewinner für diesen Wettbewerb bereits fest. Very Happy

Lo'Ren erhält eine Teekanne der Annefortin für einen seiner Charaktere!
Herzlichen Glückwunsch!
(Bitte schreib mir, welcher Charakter sie bekommen soll Very Happy)



Und Euch nun viel Spaß mit seinem Text:

Das einsame Pochen meiner Absätze auf dem Linoleumboden des Krankenhauses kündigten mein Erscheinen schon lange an bevor meine düstere Gestalt überhaupt sichtbar war. Das grelle Licht blendete mich, aber meine Augen brauchten nur eine Sekunde, um sich mit einem leichten Summen anzupassen. Ich sollte dieses Summen nicht hören, dachte ich mir, und mein Intercom holte sofort einen Termin bei meinem Bioniker. Am Ende des Flures erwartete mich die Krankenschwester. Es war bereits außerhalb der Besuchszeiten, aber für die seltenen Fälle, wie dieser einer war, gab es noch eine Ausnahmeregel.
„Ich glaube er wird bald sterben“, sagte die Schwester mit einer gewissen Verwunderung in der Stimme. „Ich arbeite seit 47 Jahren in diesem Krankenhaus und dies ist der einzige Patient, der auf natürliche Weise sterben wird.“
Sie war aufgelöster und verwirrter als ich. Wahrscheinlich, weil sie ihn nicht kannte. Oder weil sie kein Warnsystem für Stimmungsschwankungen verbaut hatte.
„Warum hat er denn kein künstliches Herz? Als wir ihn gescannt haben... kein künstliches Teil? Stimmt das?“
Ich hatte das Gefühl, dass sie bald in Tränen ausbrechen würde, wenn das bei ihr ginge, also legte ich meine Hand auf ihre Schulter und sagte: „Alles ist gut. Gehen Sie einen Kaffee trinken und nehmen Sie sich das nicht zu Herzen. Es ist nicht Eure Schuld, verstanden?“
Sie nickte und wanderte wie hypnotisiert davon. Es musste ein befremdliches Gefühl sein, wenn man jede Schraube festdrehen konnte, aber kein Skalpell zur Hand hat.

„Wie geht’s dir, Papa?“, fragte ich vorsichtig in den gedimmten Raum hinein. Im Hintergrund lief eine Audiodatei mit den beruhigenden Geräuschen eines Waldes. Es war ein Wunder, dass sie noch einen alten CD-Player hier hatten. Wahrscheinlich induzierten sie diese Geräusche sonst nur über das Intercom einer Person direkt ins Gehirn.
„Sehr gut“, keuchte er.
„Wie kann es dir sehr gut gehen? Du wirst sterben, du alter Sturkopf.“
„Ich weiß, aber das ist Ok.“
„Wie kannst du das sagen?!“
Ein Pop-Up sprang in mein Sichtfeld und zeigte mir an, dass zu viel Adrenalin ausgeschüttet wird und die Verbindungsschläuche zu meinem linken Arm (der ältere der beiden) belastete. Ein chemischer Cocktail verschiedener Beruhigungshormone wurde erstellt und mit meiner Zustimmung verabreicht.
Mein Vater antwortete. Er war ruhiger als ich es, trotz der Chemikalien, war. „Menschen sterben nunmal. Das gehört dazu. Kinder werden immer von ihren Eltern zurückgelassen, das ist natürlich.“
„Nein! Wir sind schon lange über den Tod hinaus und das weißt du. Früher hast du noch gesagt, dass dir die Technologie zu unsicher ist und du warten willst bis sie die kleinen Macken beseitigt haben, aber das ist schon 40 Jahre her, Papa. Es funktioniert. 99,9999% aller Menschen weltweit haben mindestens ein künstliches Organ und jeder tauscht das aus, was nicht mehr funktioniert. Warum machst du das nicht? Warum musst du so besonders sein, hm?“
Ein weiteres Pop-Up-Fenster. Ein weiterer Cocktail.
„Diese Teile – Menschen ändern sich zu sehr, wenn sie ihre Verletzlichkeit verlieren.“
„Achja, also hab ich mich auch verändert?“
Ich bemerkte erst jetzt, als seine Augen zu meinem Gesicht gewandt waren, dass er mich bisher nicht angeguckt hatte.
„Ja. Du warst immer mein kleines Mondgesicht. Du hattest Sommersprossen und die kreidebleiche Haut deiner Mutter, die Tomatenrot wurde, wenn sie der Sonne für nur fünf Minuten ausgeliefert war und nun bist du mit deinen fast 60 Jahren noch so glatt und makellos, wie ein Teenager. Du hast auf einmal ein schmales Gesicht, ausgeprägte Wangenknochen und Augenbrauen, die sicherlich nie mehr gezupft werden müssen. So solltest du nicht aussehen. So sollte niemand in deinem Alter aussehen. Und das eigentlich schlimme ist, dass du nicht mal mehr wie meine Tochter aussiehst. Irgendwo tief in dieser Hülle steckt noch der Schatten meiner echten Tochter, die ich liebe, aber über die Jahre ist sie mehr und mehr verschwunden.“
„Ich bin erwachsen geworden, Papa. Das ist normal.“
„Ich komme noch aus einer Zeit, wo man wusste, was es heißt erwachsen zu werden. Heutzutage wird niemand mehr erwachsen.“
Er wandte sich ab und eine Träne lief ihm aus jedem Auge und die faltige, eingefallene Wange hinunter.
„Kannst du überhaupt noch weinen?“, fragte er mich und ich fühlte mich ertappt.
„Warum ist es so wichtig, dass Wasser aus meinen Augen kommt?“
„Es ist nicht nur Wasser, es sind Tränen. Der Ausdruck von Gefühl, von Leben.“
„Papa, dass ist unfair.“
„Nenn mich nicht Papa, du Maschine.“
Ich konnte sehen, wie es sein Herz brach als er diese Worte in den Mund nahm. Ich hatte meinen Cocktail. Er nicht. Vielleicht tat er dies nur, um mir mit meinem Kummer zu helfen, um mir den Abschied zu erleichtern, aber dafür hatte ich doch ein Warnsystem, was mich vor starken Stimmungsschwankungen schützte. Er verstand mich nicht und ich beschloss zu gehen, um ihn mit seinen Gedanken alleine zu lassen. Ich brauchte mich nicht beschimpfen lassen.
„Auf Wiedersehen, Papa. Ich hab dich lieb“, sagte ich aus Trotz und verließ das Zimmer. Die Schwester sah mir noch aus dem Kaffeeraum hinterher, aber ich versicherte ihr, dass alles Ok war. Als ich draußen war, erhöhte mein Körper die Temperatur, um den winterlichen Minusgraden entgegenzuwirken. Ich trug nicht mal eine Jacke, aber mir war warm. Mir ging es gut, aber sollte es das? Ich sah ein letztes Mal den riesigen Turm hinauf, wo irgendwo eines der zahllosen Fenster das Leben meines Vaters repräsentierte. Mein dummer, egoistischer Vater. Wäre er doch nur mehr wie meine Mutter, die mir jede Woche einen Newsletter ins Postfach schickte, wo sie mir sagte, dass sie mit ihren neuen Lungen und den verbesserten Augen stolze drei Meilen tief tauchen konnte. Und da oben lag ein Mann, dessen Herz nicht einmal mehr schlagen konnte.
Während mein Auto mich wieder zurück nach Hause fuhr, fiel mir auf, dass meine Haut aus demselben Stoff war, wie mein Autositz. Ich mochte das.
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Re: Schreibwettbewerb Vergänglichkeit

Beitrag von Lo'Ren am Mo Jun 12, 2017 10:58 am

Yaaaaaay, Lo soll die Teekanne bekommen Very Happy
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Re: Schreibwettbewerb Vergänglichkeit

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