Neueste Themen
» Ihr sucht einen Schreibpartner?
Heute um 10:49 am von Rhúan

» Sin Ismael Chaisen
Heute um 9:49 am von Kleines Morgenlicht

» In den Tiefen der Berge
Heute um 7:21 am von Ciaran

» Amazonenlegenden
Heute um 6:56 am von Ciaran

» Enylia
Gestern um 11:58 pm von Das Große Licht

» Branric
Gestern um 11:05 pm von Branric

» allgemeine Fragen
Gestern um 11:03 pm von Das Große Licht

» Orrashal-Valanyr
Gestern um 7:06 pm von Sven Wolfszähmer

» Talk-Topic x3
Gestern um 7:03 pm von Sven Wolfszähmer

Wer schreibt wo?

Perleris-Meer
Das Östliche Meer:
Anju
Erzähler

Na'kuhani:
Seraphelia
Villan

Riguskant
Karminhofkirche (Königsburg):
Élie
Jaden
Kraja

Die weiten Felder (Davencia):
Terano Leiryfe Sanador
Ardaja Elasia
Sélari

Die Mine in den Kargatrass Bergen:
Kshri'Nakh
Black Laknis

Sommasflucht:
Chakko
Faycine
Schreiberling (Remiron)

Herrenhaus von Sommasflucht:
Remiron

Schavennas Hafenviertel:
Faylinn
Myrrmayarra

Arelis

Karax
Risyazuri

Die Kristallhallen (Schavenna):
Egon
Schreiberling (Kleines Abendlicht)

Kreuz und Quer durch's Land Riguskant:
Azariel

Brunya (Hafenviertel)
Trevas
Lucille

Wald nahe des östlichen Stadttores (Königsburg):
Tarren
Widow
Alduran

Das Jungferntal:
Clavius
Nocturna
Ikarus
Eiris

Auenheiden:
Xiara Schnitter
Schreiberling (Ciaran)

Anwesen der von Mittklang (Königsburg):
Helia
Erzähler

Fluss Perllauf:
Xena
Irelia

Handelsstraße:
Alrishaera
Aendra

Der alte Marktplatz (Königsburg):
Nimmernis
Jace

Fuchsbrunn:
Ophelia
Caius Aulus

Die Klippen (Nahe Davencia):
Lynx
Sethare

Prachtvolles Gutshaus:
Ciaran
Schreiberling (Myiarla)

Die Grüne Hölle
Eichenfurt:
Julian
Korinius

Karatina
Gasthaus 'Am Markt' (Dornenwacht):
Yheran Maknossar
Obrogun
Akina

Das Tal der Seufzer:
Luvia
Narmil Machatrim

Buchinholz:
Mayaleah
Outis
Kasimir

Tristes Land (Dämoneneinöde):
Kiran
Zaru

Gorsch:
Finn

Waldstück nahe Kohwatt:
Mathilda
Lil'yandra Iathaille
Pak

Gasthaus 'zum wilden Giersch':
Fynn Hellwind
Jarko
Hlevana Tuscha
Xern

Zum Trunkenen Schaf:
Thech Sharr
Raltjof
Itjaika

Perlfurt:
Celen
Rasaya

Nysbelther See:
Ciaran
Schreiberling (Myiarla)

Urwald (Schleiersümpfe):
Cilucamaidra
Uswajaqivi
Nenvar

Anwesen Cerrou (Bangalore):
Mar

Anwesen der Familie Cerrou:
Sinthoras
Jayan

Quartier der Leibwache (Dornenwacht):
Ivar
Luna

Aufstieg zur Burg (Shion):
Selina

Westliche Steppe:
Jaekim
Kinim
Loke

Prachtvolles Gutshaus:
Araisan
Liloufain
Freya

Irgendwo nahe Finstersteig:
Pan
Neisseria

Am Rande des Forstes (Nebelad Wald):
Kzaraigh
Vaevi Blattsee

Tragalùn
Felsdorf:
Elaimandraia
Dragor

Kilenight-Wüste:
Joolhaal

Harashan Gebirge
Wakizar
Solacelea

Forcewald
Forcewalds Grenze:
Parito
Merle
Cahir

Taverne an der Grenze:
Raven
Schreiberling (Xorastra)

Die Wilden Lande
Das Tor (Starkheym):
Jaiva
Sven Wolfszähmer

Waldtiefen (Frostbakenwald):
Aiurasim
Frala

Talstraße:
Civia
Escaria
Unsere Schwester

Verzeichnis für aktive RPGs


Statistik
Wir haben 288 eingetragene Mitglieder
Der neueste Nutzer ist Branric.

Unsere Mitglieder haben insgesamt 28233 Beiträge geschrieben zu 1935 Themen

Bertram Bärentöter

Nach unten

Bertram Bärentöter

Beitrag von Bertram Bärentöter am So März 12, 2017 1:00 pm



Infos zum Schreiberling

Alter des Schreiberlings: 34
Hauptcharakter: Bertram Bärentöter
Nebencharakter(e): Hraban, Erik



Charakter - Grundlagen

Name: Bertram Bärentöter
Rasse: Wildländer
Alter: 34 Jahre
Geschlecht: männlich
Zugehörigkeit: Zwielicht



Erscheinung

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Größe: 2,64 m
Aussehen:
Bertram ist ein Hüne von einem Mann. Seine Statur ist muskulös und seine Schultern breit, was von seinem Mantel aus Eisbärenfell noch betont wird. Seine Augen haben das helle Blau von Eis, sein brustlanger Bart ist goldblond, sein langes Haar jedoch weißblond. Manche munkeln gar, daß Yuarkhnim selbst ihm aufs Haupt geküßt hat. Er hat sehr helle Haut wie die meisten seiner Sippe. Viele Narben zieren seinen Körper, doch die auffälligste ist die eines Bärenhiebes, die sich von seiner linken Schulter schräg über seine Brust bis zu seiner rechten Hüfte zieht. Wenn er in Starkheym weilt, läßt er sich gerne in Verlängerung des Schnurrbartes zwei schmale Zöpfe flechten, die am Ende mit Holzperlen, auf denen einige Runen eingeschnitzt sind, geschlossen werden.
Kleidung:
Seine Kleidung besteht aus wärmenden Tierfellen, was ihm ein noch wilderes Aussehen verleiht, als seine Erscheinung ohnehin schon bietet. Als Zeichen seiner Stellung ist sein Obergewand mit einfachen Verzierungen aus Schmucknähten und Nieten versehen. Um die Hüfte windet sich ein lederner Gürtel, an dem einige Beutel und ein Messer, das für andere ein Kurzschwert wäre, hängen. Sein Mantel ist das Fell eines großen Eisbären mitsamt Kopf, den er wie eine Kapuze über seinen Helm stülpen kann, um noch mehr Angst und Schrecken zu verbreiten. Dieser Mantel wird von einer großen Schließe aus Silber gehalten, die mit Runen verziert ist und neben einer Kette aus Bärenkrallen sein einziges Schmuckstück darstellt.
Ausrüstung:
Seine Waffe ist ein gewaltiger Rabenschnabel, den er meisterlich zu führen versteht. Daneben hat er einen Buckelschild mit dem Zeichen des Sippenführers von Starkheym, einem Eisbären inmitten verschlungener nordischer Verzierungen auf grünem Grund. Seine Rüstung besteht aus einem Wams aus starkem Leder, auf das Metallplättchen aufgenietet sind, ledernen Arm- und Beinschienen sowie schweren Handschuhen. Einzig sein Brillenhelm ist gänzlich aus Metall und für seinen kantigen Kopf von gewaltiger Größe. Sein großes Kriegshorn gibt einen tiefen, brüllenden, angsteinflößenden Ton von sich, wenn es die Krieger Starkheyms in die Schlacht führt. Ansonsten führt er unterwegs noch einen Seesack mit sich, in dem alles enthalten ist, was man so braucht - Feuerstein, Nähzeug zum Flicken usw.


Persönlichkeit
Charakter:
Innerhalb seiner Familie ist Bertram ein herzlicher Ehemann und ein guter Vater, der jedoch nie zulassen würde, daß man seine Stellung als Familienoberhaupt anzweifelt. Er sorgt für eine gute Erziehung seiner Söhne und behält auch die Ausbildung seiner Töchter im Auge.
Seiner Sippe ist er ein guter Anführer, der instinktiv auf dem schmalen Grat zwischen persönlicher Nähe und notwendiger Distanz zu wandeln weiß.
Er hat einen ausgeglichenen Charakter. Er lacht und scherzt gerne und behält lange die Ruhe in schwieriger Lage. Ist er jedoch erst einmal in Wut, ist er aufbrausend und kann auch handgreiflich werden, wenn man ihn weiterhin reizt. Er ist geradlinig und ehrlich, auch wenn dieser Wesenszug manchmal durchaus zu Problemen führt, die ein wenig Diplomatie verhindert hätte. Die raue Herzlichkeit seines Volkes ist auch ihm gegeben, doch ist er mißtrauisch gegenüber Fremden und es dauert lange, möchte man sich sein Vertrauen verdienen. Seine Ehre ist ihm das wichtigste Gut und deshalb haßt er alles, was mit Lüge, Hinterhältigkeit oder Intrige zu tun hat.
Schon als Knabe war er neugieriger als andere Kinder und diese Gabe ist ihm auch als Mann nicht abhanden gekommen. Deshalb besitzt er mehr Kenntnisse als andere Wildländer.
Vorlieben:
- Ehre
- Aufrichtigkeit
- Kampf
- Kälte
- Das Meer
- Die Schneeberge seiner Heimat
- Natur
- Met
- Bier
- Gutes Essen mit viel Fleisch
- Gute Gesellschaft
- Musik
Abneigungen:
- Hinterhältigkeit, Verlogenheit, Intrigen
- Krankheit
- Hitze
- Wüste
- Zu kleine Räume
- Andere Religionen
Religion: Wie alle seines Volkes glaubt er an den Wolkenriesen Yuarkhnim und seinen bösen Bruder Bna.



Fähigkeiten
Beruf: Sippenoberhaupt / Obwohl ihn viele der anderen Wesen wohl als Pirat betiteln würden, sieht er sich selbst als Krieger seines Volkes.
Sprachen: Nohrt, fließend, und Arcum mit starkem Akzent
Lesen/Schreiben: Er beherrscht die Runenschrift seines Volkes
erlernte Fähigkeiten:
Er wurde schon von Kindesbeinen an zum Krieger erzogen und auch als Jäger und Seefahrer ausgebildet. Desweiteren wurde er von seinem Vater auf seine Aufgabe als Sippenoberhaupt vorbereitet, indem er lange Zeit offiziellen Anlässen wie dem Gericht als stiller Zuschauer beiwohnte. Seine große Neugier ließ ihn jedoch schon früh in viele Richtungen blicken und so erlangte er von den meisten Handwerken zumindest ein theoretisches Grundwissen. In der Schmiedekunst ließ er sich vom dorfeigenen Schmied einige praktische Grundkenntnisse vermitteln.
Eigenschaften/Gaben: Er ist der geborene Anführer und versteht seit Kindheit an instinktiv die Menschenführung. Er ist klug und gebraucht seine Gabe für das Wohl seiner Sippe. Er hat eine volltönende Baßstimme und seine Bewegungen sind groß und respekteinflößend.
körperliche/geistige Stärken:
- klug
- stark
- selbstbewußt
- strategisches und taktisches Denken
- ehrenvolles Handeln
- behält lange die Ruhe
- guter Krieger
- ausdauernd
körperliche/geistige Schwächen:
- weniger wendig als ein Mensch
- nur mäßige Fingerfertigkeit
- mißtrauisch
- abergläubisch
- wenig bis gar nicht diplomatisch
- wenn er erst einmal in Wut ist, kann es passieren, daß er sich selbst nicht mehr bremsen kann
- leidet in kleinen Räumen unter Platzangst



Magie
Seelentier:
Niemanden verwunderte es, als sich bei ihm schon im frühen Knabenalter der Bär als Symbol der Stärke als Seelentier herauskristallisierte. Doch stirnrunzelnd verkündete der Schamane seinem Vater Wigbert, daß noch weitere Rituale nötig wären, da im Hintergrund noch eine Unklarheit versteckt lag, deren Bedeutung noch nicht zu erfassen war. So kam es, daß Bertram öfter als andere Kinder der Wildländer zum Schamanen gebracht wurde, und wie groß war die Überraschung, als sich das Geheimnis zu einem zweiten Seelentier lüftete: Der Rabe als Symbol der Klugheit. Heute zeigt die Schnitzerei, die er an einem Lederband um den Hals trägt, einen aufgerichteten kampfbereiten Bären über dem mit ausgebreiteten Schwingen ein Rabe schwebt.


Hintergrund
Stand: Verheiratet
Familie:
Vater: Wigbert (gefallen)
Mutter: Hulda (verstorben)
Jüngere Brüder: Randolf und Sven
Jüngere Schwestern: Dagny, Frigga und Signy

Onkel: Eduard
Ziehvetter: Wittiko; zwischen ihm und Bertram besteht eine brüderliche Beziehung

Weib: Wilgard
Söhne: Teutobald (11), Olaf (7) und Herwig (5)
Töchter: Dietlind (9) und Ida (3)
(Weitere Verwandtschaft wie z.B. Onkel werden bei Bedarf noch hinzugefügt.)
Herkunft/Geburtsort: Wilde Lande / Starkheym
Wohnort: Dorf Starkheym
Besitz: Ihm und seiner Familie gehören das Große Langhaus sowie einige Nebengebäude, außerdem eine menschliche Sklavin (Erna) aus Riguskant für die Arbeiten im Haus und ein wildländischer Unfreier (Eberwin) für die schweren Arbeiten in Stall, Lagerhaus etc.
Gefährten: Sein wildländischer Rabe Ragin, der wie alle Bewohner des Nordens deutlich größer ist als seine Artgenossen weiter südlich. Öfters sitzt er auf Bertrams Schulter, doch bewegt er sich die meiste Zeit frei in der Umgebung.

Geschichte:
Bertram hatte eine glückliche Kindheit innerhalb seiner Familie in Starkheym. Neugierig wie er war, eignete er sich schon in jungen Jahren so manches Wissen an, unter anderem erbat er vom Schamanen, die Runenschrift seines Volkes zu erlernen. Jedoch auch andere Handwerke fanden sein Interesse, auch wenn er von den meisten nur wissen wollte, was es bedeutet, ein Krabbenfischer, ein Schreiner, ein Gerber oder anderes zu sein. Lediglich an der Schmiedekunst fand er größeren Gefallen und ließ sich vom Dorfschmied einige einfache praktische Grundkenntnisse beibringen. Das Hauptaugenmerk jedoch lag für ihn auf seiner eigentlichen Aufgabe: Er übte sich mit Begeisterung im Kampf, erlernte seemännische Fähigkeiten und wurde zudem von seinem Vater Wigbert auf seine Rolle als Sippenoberhaupt vorbereitet.
Ein halbes Jahr vor seinem 17. Geburtstag - und damit seiner Volljährigkeit - zog Bertram aus, um seinen Mut und seine Kraft unter Beweis zu stellen. Die meisten Wildländer seiner Sippe begnügten sich mit einem Wolf oder einem kleinen Bären, doch er zog, nur mit Speer und Messer bewaffnet, bis in das Land der Eisbären. Und selbst dort wanderte er noch umher, bis er ein besonders großes männliches Exemplar fand. Es wurde ein harter Kampf und Bertram zog mehrere leichtere Verwundungen davon, bis er einen gewaltigen Hieb des Bären zu spät kommen sah. Dieser schlitzte ihm die Brust von der linken Schulter bis zur rechten Hüfte auf. Der Wundschock und das Adrenalin ermöglichten es ihm, noch einen letzten gezielten Angriff zu führen und dem Bär den Speer in die Kehle zu rammen. Als dieser verendete und die Aufregung des Kampfes wich, legte sich ein roter Schleier auf Bertrams Augen und die Knie gaben unter ihm nach. Doch nur von kurzer Dauer konnte die Schwäche gewesen sein, denn er erwachte wieder. Er schälte sich aus seinem Wams und verödete die große Wunde mit Schnee, wobei er noch einmal seine ganze Beherrschung aufbringen mußte. Dann legte er sich einen notdürftigen Verband an und gab sich daran, dem Bär das Fell abzuziehen. Bevor er aufbrach stärkte er sich mit dem Herzen des Eisbärs. Es dauerte lange, bis er nach Starkheym zurückgekehrt war und der Blutverlust hatte ihn bis dahin sehr geschwächt. Doch überlebte er und bald darauf wurde ein großes Fest zu seiner bestandenen Mutprobe und seiner Volljährigkeit gefeiert, wobei ihm sein Vater das inzwischen gegerbte Fell des Eisbären als Mantel um die Schultern legte. Seit diesem Tage trägt er den Beinamen "Bärentöter".
Nur ein Jahr nach seiner Volljährigkeit ging er den Bund mit Wilgard ein, der er schon lange zugetan war. Sie war die perfekte Ergänzung zu ihm und als Einzige in der Lage, durch ihre herzliche Art seine Wildheit und Rauheit ein wenig zu begütigen. Sie führten eine liebevolle Beziehung und ihr Glück wurde mit den Jahren durch ihre Kinder vollkommen.
Die nächsten Jahre durchlebte er bei seinem Vater die weitere Ausbildung für seine zukünftige Aufgabe als Sippenoberhaupt und Krieger. Er segelte mit auf Raub aus und stellte sich bald als herausragender Heerführer und guter Navigator auf See dar. Das Dorf Starkheym lebte ein für diese Breiten recht gutes Leben.
Bis vor zwei Jahren Wigbert bei einem dieser Raubzüge ums Leben kam. Bertram, der sehr an seinem Vater gehangen hatte, verfiel in tiefe Trauer und wanderte allein in die Schneeberge seiner Heimat, um den Verlust zu verarbeiten. Es war Frühsommer und noch ehe er den Fuß der Berge erreicht hatte, fand er auf seinem Weg ein gerade flügge gewordenes, abgemagertes Rabenküken, dessen Eltern offensichtlich nicht zurückgekehrt waren. Er fing es ein, nahm es auf seiner weiteren Wanderung mit und päppelte es auf. Bald schon war der junge Rabe handzahm und hockte am liebsten auf seiner Schulter und da Bertram begriff, daß er von nun an einen Gefährten hatte, gab er ihm den Namen Ragin. Seit diesem Tage teilte er öfter seine Gedanken mit dem Raben und manchmal war es ihm, als würde er ihm Antwort geben, indem er einen Gedanken in seinem Kopf reifen ließ.
Bertram Bärentöter kehrte nach Starkheym zurück und trat in einer großen Zeremonie seine Stellung als Sippenführer an. Von diesem Tage an war Bertram verantwortlich für die Geschicke der Wildländer in Starkheym und er nahm seine Verantwortung sehr ernst.
Nur wenige Monate nach dem Tod seines Vaters Wigbert folgte diesem auch seine Mutter Hulda. Sie starb an gebrochenem Herzen, da sie seinen Vater sehr geliebt hatte. Erneut versank Bertram in tiefer Trauer, doch diesmal nahmen ihn seine Pflichten als Sippenoberhaupt so sehr ein, daß er sich keine Auszeit gönnen konnte. Nun war er das Haupt und der Älteste seiner Familie.


passende Musik: [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]


Zuletzt von Bertram Bärentöter am Do März 16, 2017 11:52 am bearbeitet; insgesamt 9-mal bearbeitet
avatar
Bertram Bärentöter

Steinbock Hund
Anzahl der Beiträge : 311
Alter : 35
Anmeldedatum : 12.03.17

Charakterbogen
Alter: 34
Größe: 2,64 m
Rasse: Wildländer

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Wilgard

Beitrag von Bertram Bärentöter am So Feb 04, 2018 1:27 pm

Wilgard (NPC Jaiva)


Charakter - Grundlagen

Name: Wilgard, die 'weiße Wölfin'
Rasse: Wildländer
Alter: 33 Jahre
Geschlecht: weiblich
Zugehörigkeit: Zwielicht


Erscheinung

Größe: 1,97 Meter
Aussehen: Wilgard ist für wildländische Verhältnisse recht klein geraten, denn obwohl sie selbst die größten Menschen zu überragen weiß, zählt sie doch zu den kleinsten Angehörigen ihrer Sippe. Nichtsdestotrotz ist sie mit ihrer hellen Haut und den hellblonden, kräftigen Haaren, die ihr weit über den Rücken reichen, eine bemerkenswerte Erscheinung, was vielleicht sogar daran liegen mag, dass sie eben nicht dem klassischen Ideal eines Wildländers entspricht. Ihre Statur mag zwar noch entfernt an vergangene Tage erinnern, in denen sie mit den anderen Jägern losgezogen ist um ihren Teil zum großen Ganzen beizutragen, doch die fünf Kinder, die sie zur Welt brachte, sind nicht spurlos an ihr vorübergegangen. Im Gegensatz zu ihren jungen Tagen sind ihre Gesichtszüge und Körperformen inzwischen sehr viel welcher und anschmiegsamer geworden - aus der Jägerin wurde eine Mutter mit Leib und Seele. Nach Wehmut wird man jedoch vergeblich im Rahmen ihres Gesichtes suchen, denn sie liebt ihr Leben und ihre Familie und schöpft ihre Kraft aus der Zeit, die sie mit ihren Kindern und auch ihrem Mann verbringt.
Von ihr geht eine Aura der Gelassenheit und der Wärme aus, die es anderen Wildländern trotz ihrer 'geringen' Größe leicht macht Zuneigung für sie zu empfinden, denn sie hält es selbst nicht anders. In ihren Augen liegt eine schier unerschöpfliche Güte mit der sie anderen zu begegnen pflegt - die Wölfin bemerkt man erst wenn es zu spät ist. Wilgard kann auch anders, besonders wenn man sich zwischen sie und ihre Familie stellt oder diese gar gefährdet, denn dann wird man eine ungeahnte Härte in ihren sonst so sanften Augen finden, die gnadenlos wie die Wilden Lande selbst ist.
Ihre Zeit bei den Jägern ihrer Sippe hat sie nie vergessen und wird sie auch nie vergessen.

Kleidung: Man nennt Wilgard nicht grundlos die weiße Wölfin, denn die Wolfsfelle, die sie in Form eines Umhanges trägt, sind die der seltenen, weißen Verwandten aus dem hohen Norden. Auch ist sie weißen Stoffen und hellen Lederstücken zugetan, die sie immer dann trägt wenn es das Alltagsgeschehen zulässt. Ihr Haar trägt sie wie die meisten Wildländerinnen zumeist offen und zeigt damit stolz ihre ganze Haarpracht für die sie sogar von vielen anderen Angehörigen ihrer Sippe beneidet wird. Es kursiert sogar das Gerücht, dass sie in ihren jungen Jahren eine gerissene Bogensehne mit einem Strang ihres Haars ersetzte um einen entscheidenden Treffer im Kampf gegen ein Rudel wilder Tiere zu landen. Wie viel Wahrheit dieser Geschichte anhaftet, lässt sich selbst nach so vielen Jahren nicht mehr sagen und doch erzählt man sie den kleinen Mädchen Starkheyms gerne.
Außerdem liebt sie Schmuck, vor allem aus Gold.


Persönlichkeit

Charakter:
wissensdurstig, ein Charakterzug, den sie zusammen mit ihrem Mann entwickelte, deswegen hat sie auch die Runenschrift erlernt.
gutmütig und gutherzig
liebevolle und verständnisvolle Ehefrau und Mutter
tendiert manchmal dazu ihre Kinder zu sehr zu umsorgen und verlässt sich in Erziehungsfragen zumeist auf Bertram
ihren Töchtern vermittelt sie das Bild, dass sie alles schaffen können wenn sie nur an sich glauben, entschlossen und fleißig sind und sich nicht unterkriegen lassen
manchmal vermisst sie ihr altes Leben als Jägerin
durch das Leben in einer dermaßen große Familie sehr auf Nähe bezogen und fühlt sich unwohl wenn sie zu lange allein ist
hat ein gutes Ohr für Zwischentöne
sie lacht gerne, überlässt das Scherzen zumeist jedoch anderen
von ihm hat sie sich auch vieles abgeschaut was Menschenführer anbelangt, sodass sie sich um die Belange der Frauen Starkheyms kümmert
hat eine sehr weite Auffassung von 'Familie' und würde für diese schlichtweg alles tun
sehnt sich nach der fehlenden Anerkennung ihrer Schwester

Vorlieben: Familie & Gemeinschaft, die weiten Wälder ihrer Heimat, der Rausch der Jagd, Musik, Geschichten und Geschenke, die ihr Mann aus der Ferne mitbringt (vor allem Goldschmuck), Schlittenfahren & Wanderungen im Schnee
Abneigungen: Streitigkeiten & Einsamkeit, Alpträume & Sorgen, die Zeit, in der kein Schnee liegt, Ablehnung zu erfahren, die Zeit, in der Bertram fort ist
Religion: Die göttlichen Geschwister Yuarkhnim und Bna.


Fähigkeiten

Beruf: Früher Jägerin, jetzt Hausfrau und Mutter
Sprachen: Nohrt, Arcum
Lesen/Schreiben: Runenschrift
erlernte Fähigkeiten: Jagen, Bogenschießen, Tiere häuten/ausnehmen

körperliche/geistige Stärken: Gutherzigkeit & Mitgefühl, Empathie, gute Zuhörerin, Geschicklichkeit, behält auch in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf
körperliche/geistige Schwächen: Makel: Klein für eine Wildländerin Starkheyms, macht sich oft zu viele Gedanken und hat deswegen oft Alpträume (vor allem wenn Bertram auf seinen Raubfahrten ist), stellt ihre eigenen Belange oft hintenan und steckt gerade für ihre Kinder stark zurück, abergläubisch, ist nicht so stark wie andere Wildländer/innen


’Magie’
Seelentier: arktischer Wolf


Hintergrund

Stand: verheiratet
Familie:
Vater: Yorick (52 Jahre)
Mutter: Imke (52 Jahre)
Bruder: Finn (25 Jahre)
Schwester: Ylva (34 Jahre)

Mann: Bertram Bärentöter
Söhne: Teutobald (11 Jahre), Olaf (7 Jahre) und Herwig (5 Jahre)
Töchter: Dietlind (9 Jahre) und Ida (3 Jahre)

Herkunft/Geburtsort: Starkheym
Wohnort: Starkheym

Geschichte: Wilgard kam als zweite Tochter von Imke und Yorick zur Welt und wurde somit in eine Familie hineingeboren, die in Starkheym als die ‚Sippe der Wölfe‘ oder kurz die ‚Wolfsfamilie‘ bekannt war, denn schon seit Generationen war es so, dass sich bei jedem in die Familie hineingeborenen Sohn und jeder Tochter der Wolf als Seelentier herauskristallisierte. Dieses Phänomen konnte sich niemand so recht erklären und es kam dazu, dass manch einer darin nicht mehr als eine Laune der Natur sah, die nicht weiter von Bedeutung war, doch viele der ortsansässigen Wildländer erkannten darin das Wirken Yuarkhnims und dementsprechend angesehen war die Sippe der Wölfe.
Lange Traditionen gingen mit der Geburt eines Wolfskindes einher und es war daher kaum verwunderlich, dass das Wort ‚Familie‘ seit jeher einen gesonderten Stellenwert für die Angehörigen derselben hatte. Schon von Kindesbeinen an wurden die Söhne und Töchter in die Familienbräuche miteinbezogen und es gab verschiedene Leitsprüche, die von Tochter zu Tochter und Sohn zu Sohn überliefert wurden. ‚Kein Wolf heult allein‘ und ‚Ein Wolf bleibt ein Wolf‘ waren nur zwei von ihnen.

Mit Wilgard wurde den Wölfen eine besondere Tochter geboren, denn sie war anders, so anders, dass manch einer über lange Zeit befürchtete, dass sie gar kein Wolf war – zu gütig und geduldig war das Mädchen, ganz anders als ihre zwei Jahre ältere Schwester Ylva, die wild und eigensinnig und manchmal sogar engstirnig war. Dennoch wurde Wilgard, so wie es Tradition war, in das Familiengeschehen eingebunden und zusammen mit ihrer Schwester aber auch all ihren Basen und Vettern, und später auch mit ihrem acht Jahre jüngeren Bruder groß. 'Wo ein junger Wolf ist, sind die anderen nicht weit', so sagte man, und meistens erwies sich das auch als die Wahrheit. Man übertrieb nicht, wenn man sagte, dass es nur eine Wolfsfamilie gab, denn wann immer es etwas zu feiern (oder nicht zu feiern) gab, kamen alle zusammen. Jeder kannte jeden und so war es nicht verwunderlich, dass sich über lange Jahre hinweg niemand traute auch nur ein leises Wörtchen über Wilgards Größe zu sagen. Sie war kleiner, ja; aber dennoch war sie eine Wölfin – daran gab es nicht den kleinsten Zweifel. Zumindest nach außen hin. Imke und Yorick war das nicht wichtig, denn sie liebten ihre Tochter über alles und sagten jedem, der es hören oder nicht hören wollte, dass sie etwas Besonderes war.

Von ihren Eltern lernte Wilgard alles, was sie wissen musste, vor allem aber das Jagen, denn Yorick bestand darauf, dass seine kleine Tochter stark wurde. Tatsächlich zeigte sich bei der ‚kleinen Wölfin‘ wie er sie oft nannte, schon sehr früh eine Begabung für das Bogenschießen, denn was ihr an Armkraft fehlte um eine schwere Wildländerwaffe zu führen, machte sie durch Geschicklichkeit und Wendigkeit wieder wett. Bald schon sprach man über die Grenzen ihrer Familie hinaus von dem Mädchen, das zwar klein war aber dennoch nicht weniger zählte und über die Jahre hinweg begann man ein Vorbild in ihr zu sehen.
Als es Zeit wurde ihr Seelentier zu bestimmen, ging gleichermaßen Erleichterung wie auch Verwunderung durch die gesamte Familie, denn Wilgards Seelentier war nicht nur ein Wolf sondern einer derjenigen, die im höchsten Norden lebten und ein schneeweißes Fell besaßen. Und damit war auch der letzte Zweifler davon überzeugt, dass Wilgard zur Familie gehörte.
Tatsächlich war es sogar so, dass der Sippe der Wölfe schon über mehrere Jahrzehnte kein weißer Wolf mehr geboren worden war, daher erfreute sich die ‘kleine Wölfin‘ letztendlich doch noch großer Beliebtheit. Einzig ihre Schwester Ylva war nicht gänzlich mit dem Werdegang ihrer jüngeren Schwester einverstanden, denn auch wenn sie sie liebte, hatte Wilgard in ihren Augen längst nicht genug geleistet um eine solche Auszeichnung zu verdienen. Diese Verbitterung wurde noch größer als die jüngere und so viel kleinere Wildländerin die Aufmerksamkeit von Bertram, dem Sohn des Sippenoberhauptes, erweckte.

Dennoch kam es wie es kommen musste, denn kaum drei Tage nachdem Wilgard ihren siebzehnten Namenstag erlebte, wurde sie Bertrams Weib. Wilgards Eltern lachten am lautesten, denn sie hatten es ‚damals‘ nicht anders gehalten und ihre Einheit noch mit im Jahr ihrer Volljährigkeit besiegeln lassen. Das Geschenk ihrer Familie an die nun volljährige und verheiratete Wölfin hätte nicht fürstlicher ausfallen können, denn ihr wurde ein herrlicher Umgang aus weißem Wolfsfell vermacht, welcher der Frau eines baldigen Sippenoberhauptes würdig war. Selbstverständlich waren auch die Ausmaße der Festivität, die zur Feier dieses Bundes wegen veranstaltet wurde, immens. Es gab nämlich auch außerhalb der Wolfsfamilie Sprüche, die man meist mit einem Lachen und dem Genuss von zu viel Starkbier hervorbrachte, denn wenn ein Fest gelungen war, dann hatte man 'wie ein Wolf gefeiert'.

Mit den Jahren wurde es ruhiger um Wilgard, denn mit ihrer ersten Schwangerschaft beschloss sie das Jägerhandwerk komplett aufzugeben und sich ausschließlich um ihre Familie zu kümmern, denn für sie war schon seit jeher klar gewesen, dass sie eine große Familie mit vielen, vielen Kindern haben wollte – wie sie Bertram gegenüber immer wieder betonte. Bis zum heutigen Tage waren es schon fünf, doch ob das so bleiben würde?
Auch ohne einen Beruf hatte Wilgard alle Hände zu tun, denn sie musste sich nicht nur um das Heim und ihre Kinder kümmern, nein, als Frau des Sippenoberhauptes begannen nun des öfteren Frauen aus Starkheym zu ihr zu kommen um ihren Rat zu erbitten. Anfangs war das äußerst ungewohnt für sie doch mit den Jahren konnte sie sich immer mehr damit identifizieren und war zudem immer gut im Bilde wie es den Einwohnern Starkheyms ging. Ein Umstand, der sich schon so manches Mal für ihren Mann in seiner Funktion als Sippenoberhaupt als nützlich erwiesen hatte.
avatar
Bertram Bärentöter

Steinbock Hund
Anzahl der Beiträge : 311
Alter : 35
Anmeldedatum : 12.03.17

Charakterbogen
Alter: 34
Größe: 2,64 m
Rasse: Wildländer

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten