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Astrid Ingebork

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Astrid Ingebork

Beitrag von Astrid am Di März 14, 2017 12:31 am



Infos zum Schreiberling

Ich bin das Große Licht. Smile



Charakter - Grundlagen

Name: Astrid
Rasse: Wildländer
Alter: 32 Jahre
Geschlecht: weiblich
Zugehörigkeit: Zwielicht



Erscheinung
Größe: 2.30m
Aussehen:
Astrid Ingebork, vom Volke der Wildländer, ist ein richtiges Vollweib.
Nicht nur bringt sie eine stattliche Größe und einen kurvigen Körperbau mit, sie besitzt auch eine leicht gebräunte Haut unter der sich kräftige Muskeln abzeichnen und dadurch markante Linien auf ihrem Leib hinterlassen.
Ihr Haar ist dicht, dick und von ebenholzschwarzer Farbe, es reicht ihr etwa bis zur Schulter. Wie eine prächtige Mähne umgibt es ihr Gesicht und wird auch mit allerlei geflochtenen Zöpfen, Perlen, Federn und anderem Schmuck geziert. Schwarz sind auch ihre schmalen Augenbrauen, die über blaugrauen Augen sitzen und ihren meist konzentrierten Blick unterstützen. Dazwischen sitzt eine schmale Nase, auf der lauter Sommersprossen zu finden sind. Diese setzten sich auch teilweise auf ihren Wangen fort. Ihre Lippen sind rosefarben und scheinen es zu lieben, sich zu einem verschmitzten Lächeln zu verziehen. Ihr Ausdruck schwankt auf einem schmalen Grad zwischen Ernst und Heiterkeit, weswegen man ihre Gemütslage wohl häufig auch nicht wirklich deuten kann.

Leider verfügt Astrid auch über eine Besonderheit, auf die sie gerne verzichtet hätte. So wurde ihr einst der linke Arm von einer wilden Bestie abgerissen. Selbiges Biest fügte ihr auch unschöne Wunden auf der linken Körperseite zu, sodass sie nicht nur von der linken Schulter abwärts kein Gliedmaß mehr hat, sondern auch drei breite Narben waagerecht untereinander vorweisen kann, zu der sie nur zu gern, wenn auch mit verbitterter Stimme, die Geschichte erzählt.

Allgemein ist Astrid eine wahre Autorität, die mit erhobenem Haupt und aufrechter Haltung ihr gesundes Selbstbewusstsein zur Schau stellt. Andere Wildländer begegnen ihr daher mit Respekt auch wenn man ihr, aufgrund ihrer Erscheinung auch gerne andere Gefühle entgegen bringt.

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Kleidung:
In den Wilden Landen ist es kalt. Sehr kalt. Daher ist eine robuste und warme Kleidung unabdingbar für die Räuberstochter. So trägt sie dicke Schneelöwenfelle, mehrere Schichten wetterfesten Leinenstoffs aber auch gehärtete Lederteile, die Schutz vor so mancher Klinge bieten sollen. Sie trägt gehärtete Unterarmschützer, Brust- und Knieschutz sowie gehärtete Platten links und rechts auf Hüfthöhe. Ihren Rabenschnabel trägt sie hinten an ihrem Gürtel und ist damit nicht sofort sichtbar. Zumal sie einen langen Mantel aus grünem, kariertem Stoff darüber trägt, der nicht nur dick ist sondern auch ihr liebstes Kleidungsstück darstellt. Fellstiefel, ein dicker Fäustling sowie enge Lederhosen vollenden das Bild einer winterfesten Wildländerin.

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Persönlichkeit
Charakter: 
Astrid ist schon eine Persönlichkeit für sich. Nicht umsonst hat sie eine ganze Räuberbande unter sich, die ihr bedingungslos die Treue hält und sie in ihren Zielen unterstützt. Dabei ist eben jenes kein gerade kleines Ziel, denn sie hat sich geschworen eine Kreatur zu jagen, dessen Existenz niemand wirklich bezeugen kann. Mit dieser Einstellung hat sie sich auch dem Leben als Vagabundin verschrieben und streift mit ihren Schlitten durch die Lande, statt brav in einem Dorf sesshaft zu werden. Sie hat ihren eigenen Kopf, handelt stur nach ihren eigenen Prinzipien und vertritt selbstbewusst ihre eigene und die Meinung ihrer Bande. Diese kleine Ansammlung an Halunken ist ihr ziemlich ans Herz gewachsen. Sie mag die herbe Kameradschaftlichkeit unter ihnen und den brüderlichen Zusammenhalt, der sie gegen alles Stark macht. Sie halten zusammen und stellen sich jeder Gefahr, eine fast schon romantische Vorstellung. Allerdings ist Astrid nicht naiv und weiß vernünftig mit etwaigen Ausreißern oder Verrätern umzugehen. Sie ist streng und kann durchaus auch Konsequenzen ziehen. Trotzdem hat sie auch eine gesellige humorvolle Ader, für die sie so manch einer zu schätzen gelernt hat. Allerdings gibt es etwas, was ihren Charakter ständig begleitet. Eine Art Nachdenklichkeit, die sich wie ein Schleier über ihre Augen legt und immer irgendwie in ihren Gedanken verhaftet ist. Besonders wenn sie alleine ist wirkt sie etwas von der Realität entrückt und irgendwie unnahbar, schmiedet sie doch unentwegt Pläne, um diese gewaltige Kreatur endlich zu finden und zu erlegen.

Vorlieben: 
+ Schneehühner
+ ihre Räuberfamilie
+ Jagen (vor allem das Biest)
+ Kämpfen
+ Disziplin
+ Met
+ Pferdefleisch

Abneigungen: 
- Das Biest
- Trägheit (bei sich und anderen)
- Fisch (stinkt und schmeckt ihr auch nicht)
- untätig rumsitzen
- sich Schwächen einzugestehen (besonders in Verbindung mit ihrem verlorenen Arm)
- Niederlagen
- Ungeduldige Personen

Religion: 
Astrid ist eine sehr gläubige Wildländerin und hält an Yuarkhnim fest. Dabei ist sie auch davon überzeugt, dass ihre Räuberbande nichts schlechtes tut. Natürlich stehlen sie von anderen, aber auch immer nur das, was sie selber brauchen. Auch lassen sie keine zerstörten Hütten oder misshandelte Volksbrüder und Schwestern zurück. Für Astrid ist dies ein ehrbarer Beruf und damit auch mit ihrem Glauben vereinbar. Auch ihr Glaube an ihr Seelentier, und damit an Gretel, spiegelt ihre Frömmigkeit wieder und ja, natürlich möchte sie in einem Kampf sterben und dann neben dem Wolkenriesen auf die ewige Jagd gehen. Am liebsten wäre es ihr, beim Kampf mit dem Biest zu sterben und dieses dann mit in den Tod zu reißen um es ihren Eltern und Yuarkhnim selbst zu präsentieren.



Fähigkeiten
Beruf: Räuberhauptmann
Sprachen: Arcum und Nohrt
Lesen/Schreiben: ja
erlernte Fähigkeiten: 
+ Reiten
+ Fallenstellen
+ Spurenlesen
+ Kräuterkunde (auf Wilde Lande beschränkt)
+ Überleben in der Wildnis
+ grundlegende Medizinkenntnisse (erste Hilfe)
+ Kampf mit dem Rabenschnabel und anderen Wucht, Hieb oder Stichwaffen (Mit dem Rabenschnabel ist sie aber am besten)
+ Waffenloser Kampf (ebenso gut wie mit dem Rabenschnabel)
+ kochen, Nähen (passabel)
+ tanzen und singen (passabel)
+ Organisation der Gruppe
+ Kriegsführung

Eigenschaften/Gaben: 
Das Schneehuhn ist ihr Seelentier. Dies ist eine heikle Geschichte, denn in den Augen vieler Wildländer, kommt das Schneehuhn einer Schmach gleich. "Ein Schneehuhn?" hatte die junge Astrid damals gemurmelt, doch gerade als ihre Mutter ihr tröstend die Arme um die Schultern legen wollte, sprang das junge Mädchen auf und lachte laut. "Hoaaa! Ein Schneehuhn! Ein Schneehuhn! Habt Ihr gehört? Ein Schneehuhn!" Seit diesem Tage wagt niemand der Räuber auch nur ein schlechtes Wort über diese Tierchen zu verlieren, denn sie sind in Astrids Augen die intelligentesten und trickreichsten Tiere die es gibt. "Sie wissen mehr als wir je ahnen könnten." sagt sie immer liebevoll während sie ihr eigenes Schneehuhn streichelt und ja, sie besitzt eines. Es heißt Gretel und besitzt eine Sonderstellung in ihrem Herzen. Ihr Aberglaube verleitet sie dazu, anzunehmen, dass dieses Huhn hellseherische Fähigkeiten besitze, stets den rechten Weg zeige und ihr Glück brächte.

körperliche/geistige Stärken: 
+ geborene Anführerin
+ kräftiger und ausdauernder Körper
+ gut im Nahkampf mit Wuchtwaffen (Einhand)
+ gut im Waffenlosen Kampf
+ Gutaussehend

körperliche/geistige Schwächen:  
- hat einen Arm verloren
- blind für Romantik und Beziehungsgeschichten (Sie ist eher in ihr Monster verliebt - sagen manche)
- schläft nicht gut (Alpträume, Einschlaf und Durchschlafschwierigkeiten)
- Abergläubisch
- greift zwar kräftig an, schwächelt dafür aber in der eigenen Verteidigung (auch wegen des verlorenen Armes)



Hintergrund
Stand: ledig
Familie: 
Iorik Ingebork (Vater, Räuberhauptmann, mit 47 Jahren verstorben)
Freya Ingebork (Mutter, Räuberin, mit 44 Jahren verstorben)
Herkunft/Geburtsort: Irgendwo in der Nähe der Küste, aber kurz darauf auch wieder weitergezogen.
Wohnort: Vagabundierend
Besitz:
+ zwei Große Schlitten mit je vier Tieren vorgespannt
+ Alles Lebensnotwendige für eine Gruppe von 20 Mann

+ Kleider am Leib
+ Wechselkleidung
+ Rabenschnabel
+ Feuerstein und Zunder
+ Beutel voll medizinischer Kräuter
+ mehrere Fallengestelle
+ Zelt/ Schlafsack/ Felle
+ Kriegshorn

Gefährten: 
Die Frostkrähen:
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Astrid ist der Hauptmann einer kleinen Räuberbande von etwa 20 Männern und Frauen.
Diese gründete sie, nachdem sie den Angriff einer gigantischen Bestie überlebte, bei der ihre frühere Räuberbande fast gänzlich ums Leben kam. Sie alle tragen zur Erkennung irgendetwas grünes bei sich, was ungefähr dem Grün ihres Wappens entspricht. Das Wappen sind zwei weiße gekreuzte Rabenschnäbel und darüber eine weiße Schneeflocke auf einem Blauen Band, welches wiederum auf einem grünen Grund prangt.

Kjera Gunnulf, "Kriegsteufel" (Astrids Beschützerin, frühere Freundin und treue Untergebene ihrer Eltern)
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Kjera ist 42 Jahre alt, was man ihr jedoch nicht wirklich ansieht. Sie hat einen kahlen Schädel, nur noch das rechte Auge und eine schwarze Augenklappe um die andere, leere Augenhöhle zu verdecken. Die meiste Zeit trägt sie einen Helm der früher einmal zwei Hörner besaß allerdings ist das rechte Horn abgebrochen. Trotzdessen trägt sie dieses Erinnerungsstück noch weiterhin mit Stolz. Da dieser auch Teile ihres Gesichtes verdeckt - der Rand um ihre Augen sowie die Nase und die Wangen - wird sie im Kampf häufig nicht als Frau erkannt. Sie trägt zwar einen Ohrring auf der linken Seite, der mit Perlen und einer weißen kleinen Feder geschmückt ist - ja, die Feder eines Schneehuhns, ein Geschenk von Astrid - doch geht dieses kleine Detail für viele verloren, wenn sie dieser hünenhaften Frau mit der Größe von 2.50 m gegenübertreten. Sie trägt eine gehärtete Lederrüstung am ganzen Körper und zwei Einhandschwerter an ihrer Seite. Der wallende Fellumhang aus schwarzen Eberborsten, trägt ebenso zu ihrer imposanten Erscheinung bei, genau wie die Hörner auf ihrem Kopf. Es ist leicht sich zusammenzureimen, warum sie den Namen "Kriegsteufel" erhalten hat.  

Zu Astrid hat sie ein sehr warmes Verhältnis, kennt sie ihren Hauptmann doch schon von kleinauf. Auch ihren Eltern war sie treu ergeben und so setzte sich diese Beziehung in deren Tochter fort. Sie ist neben Astrid die einzige Überlebende aus der alten Räuberbande und kann daher ebenfalls voller Überzeugung von der Bestie sprechen. Wenn irgendwer auch nur einen Zweifel in Astrids Nähe gegenüber diesem Thema äußert wird sie schnell handgreiflich oder fährt aus der Haut. Besonders Goldmund kann sie nicht leiden, weil diese mit der Zeit eine mindestens genauso loyale Einstellung gegenüber Astrid entwickelt hat wie sie, obwohl sie sich diese das "gar nicht verdient hat", sagt sie dauernd. Kurios. So unterstützt sie sonst jegliche Handlungen ihres Hauptmannes und freut sich über deren Beliebtheit, aber dieses blonde Mistsück... sie traut ihr einfach nicht über den Weg und das lässt sie die viel kleinere auch häufig genug spüren.

Gretel (Schneehuhn, 6 Jahre alt, 34 Zentimeter groß)
Dieses gewitzte Schneehuhn ist gar nicht mal so dumm wie es immer tut. Entweder das, oder Astrid ist begabt genug darin, dieses possierliche Tierchen klüger aussehen zu lassen als es tatsächlich ist. Durch sein weißes Gefieder ist es im Schnee kaum auszumachen, daher trägt es ein grün kariertes Halstuch, damit man es leichter wiederfindet. Sie ist Astrids beste Freundin, ihr Seelentier und auch Ratgeberin, denn irgendwie - so behauptet der Räuberhauptmann - spricht dieses Huhn zu ihr, durch einfachste Handlungen. Häufig fragt Astrid Gretel um Rat, und wenn diese dann irgendwohin spaziert, versucht die Wildländerin irgendetwas in diese Reaktion hineinzuinterpretieren was bei ihrer Fragestellung helfen könnte. Niemand darf Gretel etwas zu leide tun, und wenn doch etwas in diese Richtung passiert, wird derjenige hart abgestraft. Häufig sitzt Gretel auf einem Fellkissen, was ganz allein ihr gehört und auch von sonst niemandem benutzt werden darf. Manchmal lässt Astrid das Schneehuhn auch auf die Suche gehen, wie einen Spürhund, besonders wenn es um das Biest geht, nach dem die Wildländerin schon so lange sucht. Erstaunlicherweise findet dieses Hühnchen manchmal sehr hilfreiche Dinge.

Geschichte: 
Das Leben in den Wilden Landen ist hart. Für jeden. Astrid war da keine Ausnahme.
Großgezogen wurde sie von zwei liebenden Eltern, die ihrer Tochter am liebsten die Welt zu Füßen gelegt hätten. So bekam ihr kleiner Augapfel alles, was sie sich wünschte. „Diese Puppe da!“ Am nächsten Tag lag diese in ihrer Wiege. „Ein Pony!“, da brutzelte schon das zarte Pferdefleisch über dem Kochfeuer. „Deinen Helm!“ und schon war Klein Astrid für kurze Zeit der Aushilfsräuberhauptmann. Donnerlittchen, wird jetzt so mancher sagen, da hatte es die Kleine aber gut gehabt! Oh ja und das stimmte auch, denn sie war glücklich, gesund und hatte jeden Tag viel zu lachen. Essen gab es genug, Spielsachen bekam sie auch jede Menge ja und irgendwann wurde sie sogar im Kampf  gelehrt. Allerdings, und das warf einen großen Schatten auf dieses heitere Leben, waren ihre Eltern Räuber. Richtig, rebellische, rücksichtslose Räuber ohne Furcht aber auch ohne Tugend. Alles was Astrid ihr Eigen nennen konnte war gestohlen, von Leichen geraubt oder aus Ruinen geborgen. Dementsprechend wuchs die Kleine mit der aufrechten Haltung auf, dass der Stärkere gewinnt und dass die Gruppe einem diese Stärke garantieren kann. So wurden die raubeinigen Wildländer zu ihrer wilden aber herzlichen Großfamilie und erzogen sie in ihrem Sinne zu einer ebenso aufrechten jungen Frau.

Irgendwann war die Schwarzhaarige soweit, dass sie mit ihren Eltern gemeinsam auf Beutezug gehen konnte. Noch heute weiß Astrid davon zu erzählen, als wäre es gestern gewesen. Ungewöhnlich düster war es an diesem Tag gewesen, denn Gewitterwolken waren aufgezogen und breiteten sich dunkelgrau über dem Himmel aus. Die Ebene lag unterdessen schneeweiß vor ihnen, eine weite Fläche, die es zu meiden galt, so suchten sie Schutz im Dickicht der Bäume. Allerdings unterschätzten sie den rasch stärker werdenden Wind, das Donnergrollen und den Weg, den sie noch hinter sich hätten bringen müssen. Gerade die letzte Strecke bis zum Wildländerlager, mussten sie auf freier Fläche zurücklegen und genau da passierte es. Astrid sah innerhalb kürzester Zeit nichts mehr. Der Sturm wütete, Schnee stob auf und leuchtende Blitze zuckten über den Himmel, als sei das Ende der Welt gekommen. Selten hatten die Räuber ein so übles Wetter erlebt. Kein Wunder, dass sie dabei völlig die Orientierung verloren und weder den Wald noch das feindliche Wildländerlager wiederfanden. Sie hatten nur noch sich und versuchten daher dicht beisammen zu bleiben. Doch dann geschah etwas ungeheuerliches, was Astrid bis heute in ihren Alpträumen verfolgt. Sie sieht es jede Nacht wie damals bei dem Schneesturm auf sich zu stapfen. Mächtig und kolossal offenbarte es sich hier, erhob sich in seiner vollen Größe und entließ einen so entsetzlichen Schrei, dass die gesamte Ebene erzitterte. Die junge Wildländerin erstarrte, bangte um ihr Leben und nässte sich ein. In diesem Moment reagierte ihr Vater gerade noch rechtzeitig. Er schubste sie beiseite, während die Kreatur sein gewaltiges Maul aufriss und nach Astrid schnappte. Dabei erwischte es ihren Vater und ihren Arm, riss aber auch einen Teil ihrer Lenden auf. Mit dieser guten Portion Fleisch verschwand es wieder im Schneesturm fraß knackend und krachend den vollgerüsteten Wildländer und ließ eine blutende, ohnmächtig gewordene Astrid zurück. Nach diesem schrecklichen Tag war die Wildländerin in einem Zelt aufgewacht, in dem sich Kjera, eine gute Freundin ihrer Eltern, über sie beugte und ihr mit Bedauern mitteilte, dass sie beide die einzigen Überlebenden dieser Katastrophe waren. An diesem Tag erklärte Astrid der Bestie den Krieg und Kjera folgte ihr treu ergeben.

So kam es, dass die junge Astrid ihre eigene Räuberbande gründete, eine kleinere aber doch recht zuverlässige, mit der sie fortan durch die Lande streifte, um dieser Kreatur nachzujagen. Viele folgten ihr nur, da sie auch an Raubzügen Interesse hatte und ihre Leute gut behandelte. Ihr Ziel würde sie ja schließlich nie erreichen, war dieser Hirngespinst doch nur ausgemachter Humbug. Allerdings wagte es niemand in ihrer Nähe ihre Ambitionen anzuzweifeln, allein schon wegen Kjera, die mit aufmerksamen Auge über ihren Hauptmann und Schützling wacht als wäre es ihre eigene Tochter.

Trotzdem kamen und gingen die Mitglieder ihrer Bande, verband sie doch nicht jene feste Brüderlichkeit wie die damalige, in der Astrid groß geworden war. Sie verließen sich zwar aufeinander, ja und sie stärkten sich auch gegenseitig den Rücken, aber diese Distanz zu Astrid offenbarte hie und da doch gewisse Konfliktpunkte, die für manche unüberwindbar waren und damit zu einem Grund wurden, um weiter zu ziehen. Astrid hinderte niemanden daran. Aber man konnte ihr nicht vorwerfen nicht für "Nachschub" zu sorgen. Auf ihren Raubzügen hielt sie beständig Ausschau nach Potenzial. Williges Potenzial, mit dem sie arbeiten konnte und dass sich vielleicht besser in die Gemeinschaft integrierte als die bereits Abgesprungenen. So kam es, dass sie irgendwann auch Snuki Fjallgar, genannt Goldmund, traf, wenngleich ihre Begegnung eine rein zufällige war. Auf dem Weg über die Ebene, brauchten die Männer und Frauen eine Pause und Windschutz, denn sie waren für diesen Tag lange gereist und hatten Hunger. Ein kleines Waldstück kam ihnen da recht gelegen, ruhte in ihr doch eine alte, verfallene Burg, dessen Innerstes sie schon so manches Mal für eine Rast verwendet hatten. So lenkten sie ihre Schlitten ins Dickicht, doch was sie erblickten war kein leerer Überrest aus alter Zeit sondern vielmehr das widerliche Treiben einer Gruppe Wildländer, die sich über eine Frau hermachten. Astrid erblickte dieses Spektakel gerade als sie anfingen die völlig vernarbte Gestalt an einem Strick aufzuhängen. Nur ein kurzer Blick zu ihrer Sitznachbarin Kjera reichte aus, um die folgenden Schritte in die Wege zu leiten. Abrupt hielten sie an, sprangen von ihrem Schlitten, noch bevor der Rest ihrer Truppe bemerken konnte was eigentlich los war und setzten zum Angriff an. Noch ehe die Kerle wussten, wie ihnen geschah, wirbelte der Kriegsteufel Kjera wie ein Klingensturm durch sie hindurch und erledigte den Großteil von ihnen mit ihren zwei Einhandschwertern im Alleingang. Astrid warf sich ihrerseits auf den Kerl, der das Seil festgehalten hatte, an dem die Blonde aufgehängt werden sollte und durchbohrte ihm mit einem gekonnten Hieb ihres Rabenschnabels den Schädel. Anschließend kümmerte sie sich rasch um etwaige Verletzungen der Gefangenen. Was sollte sie sagen? Als die grauen Iriden die Haselnussbraunen trafen, erkannte Astrid sofort, dass sie es mit einem Potenzial zu tun hatte, derer sie sich unbedingt annehmen musste. Diese Verschlagenheit, dieser Misstrauen, diese... Angst. Astrid zögerte nicht und nahm Snuki kurzerhand in ihrer Bande auf, wohl wissend, dass auch sie viel gelitten haben musste und einen Ort brauchte, an den sie gehörte. Vier Jahre ist diese Begegnung nun schon her und Goldmund wurde in dieser Zeit zu einem festen Bestandteil der Bande, auch wenn sie nicht von jedem so sehr geschätzt wird wie von Astrid. Vor allem Kjera regt sich noch so manches Mal darüber auf, wie ihr Hauptmann ein so "vorlautes Balg" hatte aufnehmen können. Aber Astrid blieb stur und so konnte niemand etwas daran ändern.
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Re: Astrid Ingebork

Beitrag von Astrid am Di März 14, 2017 2:58 am

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