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Wer schreibt wo?


Riguskant
Dorf Ahring:
Oluwoye

Das verlassene Haus (Nahe Srodholm):
Kraja der Rabe
Erzähler

Handelsstraße von Srodholm nach Königsburg:
Jaden
Schreiberling (Kraja)

Die weiten Felder (Davencia):
Terano Leiryfe Sanador
Ardaja Elasia
Sélari

Das Gasthaus zur Seidenblume (Königsburg):
Lossea

Der Nipherweg:
Kshri'Nakh
Tarren

Rastplatz nahe Grunnat:
Jaekim
Loke
Kinim

Gut Faneuil:
Shayela
Francis Faneuil

Smaragdsee (Haus Sommasflucht):
Remiron
Chakko
Faycine

Die Kristalhallen (Schavenna):
Egon
Faylinn
Myrrmayarra

Kreuz und Quer durch Riguskant:
Azariel
Luna
Arelis

Seitengasse (Grunnat):
Xorastra
Adaline
Èlie

Die Grüne Hölle
Die Blutwehr (Waldrand):
Kasimir
Alice van Harp
Neisseria
Lo'Ren

Karatina
Dorf Merrehain:
Yheran Maknossar
Obrogun

Rabans Einsiedelei (Graue Wacht):
Luvia
Narmil Machatrim
Fatisa' Ideno Pheal

Kleine Siedlung (Dämoneneinöde):
Mayaleah
Kiran
Outis

Fluss Perlflucht:
Phoebe
Finn

Kohwatt:
Mathilda
Lil'yandra Iathaille

Lokettgraun Hauptstraße:
Hlevana Tuscha
Xern

Gasthaus 'zum wilden Giersch':
Fynn Hellwind
Jarko

Hexenhütte (Amdalon):
Vithsotah

Westlich des Nysbelth;
Thech Sharr
Raltjof
Itjaika

Buchinholz:
Korinius
Julian

Perlfurt:
Esya
Rasaya
Cron

Kleine Höhle (Dämoneneinöde):
Lucille
Ciaran

Tragalùn
Felsdorf (Gebirge der Gewalten):
Elaimandraia
Dragor


Die Wilden Lande
Westlicher Waldrand (Frostbakenwald):
Carnak
Astrid
Goldmund

Das Große Langhaus (Starkheym):
Bertram Bärentöter
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Malik Bastonnes

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Malik Bastonnes

Beitrag von Malik am So Apr 23, 2017 5:44 pm



Infos zum Schreiberling

Alter des Schreiberlings:27
Hauptcharakter: Malik Bastonnes
Nebencharakter(e):



Charakter - Grundlagen

Name: Malik Bastonnes
Rasse: Vampir
Alter:  125 Jahre
Geschlecht: männlich
Zugehörigkeit: (Licht/Zwielicht/Unlicht)



Erscheinung
Größe: 2,00 m
Aussehen: Einst mochte Malik durchaus das Aussehen eines wahren Sohnes edlen Geblütes gehabt haben. Auch wenn unzählige Schlachten ihm bereits die eine oder andere Narben beigebracht hatten. So wirkter sein Körper trotzdem noch wie das Abbild einer Figur, aus einem wunderschönen Gemälde. Dessen Ästhetik und Farben das Herz eines jeden Betrachters zu erobern vermochte. Doch diese Tage sind lange vorbei, denn wie bei allen anderen Mitgliedern des Ordens, hatte der Fluch sein Fleisch in eine neue groteske Form gezwungen. Eine Form die nicht länger dem Auge schmeichelte, sondern die Herzen seiner ehemaligen Mitmenschen mit Angst erfüllte. Denn dort wo einst das Gesicht eines tapferen Streiters für das Recht lag, war nun etwas an dessen Stelle getreten, das man nur als eine Mischung aus Mensch und Fledermaus bezeichnen konnte. Deren schlitzartige Augen förmlich dazu gemacht zu sein schienen, die Beute in der Dunkelheit zu jagen und dessen Zähne selbst die dickste Rüstung zu durchdringen vermochte. Und als würden diese Zeichen nicht schon genügen, um dieses arme Wesen als ein Machwerk des Teufels zu bezeichnen, krönen noch zwei spitze Ohren sein Haupt. Auch wenn hier vielleicht einer der wenigen Indizien für die verliebene Menschlichkeit von Malik liegt. So ziert doch ein einzelner Ohrring sein linkes Ohr, dessen Bedeutung viel schwerer wiegt als bloß dem Zweck des schönen Aussehens.
Mit dem verstreichen der Zeit kamen noch mehr Zeichen seines schweren Erbes dazu, so verlor seine Haut jeden Anflug von Wärme, und wurde praktisch über Nacht so bleich wie ein frisches Stück Pergament, während seine Haare wie die eines alten Mannes büschelweise zu Boden fielen. Trotzdem blieben auch noch einige Dinge aus seiner Zeit als Mensch zurück, die wie ein schwaches Echo der Vergangeheit, ihn stehts an diese Zeit erinnern. So verfügt der Körper des verfluchten Ritters immer noch über eine stattlichen Anzahl von Muskeln, deren Adern sich deutlich an dessen Haut abzeichnen. Während alleine meistens schon seine Größe von 2,00 Metern reichte um selbst einem ausgewachsenen Exemplar eines Wildländers konkurrents zu machen. Doch von all diesen Merkmalen wird wohl der aufrechte Gang des Ritters, als das größte Erbe seiner Zeit als Mensch in Erinnerung bleiben, diese hat nämlich kaum etwas von seiner Ausstrahlung eingebüßt. Was sicherlich auch an der Verkleidung des Blutsaugers liegt, die ähnlich wie sein Besitzer schon viel erlebt hat. Wie sonst mag man die unzähligen Dellen und eingearbeitenden Rüstungsteile erklären, die der Rüstung mehr den Anschein eines Flickenteppichs geben, als der eines Werkzeugs das zum Schutze seines Trägers geschmiedet wurde. Aber wie vieles im Leben kann auch dieser erste Eindruck täuschen, denn immer noch sind Teile des Originals in dieser enthalten. Wie man an den gelegentlichen aufblitzenden Stücken erkennen kann, die immer noch von einer Handwerkskunst sprechen, die nur von wenigen erreicht werden kann.
Nicht wenige Strauchdiebe verloren ihr Leben dabei, in dem Versuch eines dieser Teile zu bekommen. Dürften diese Dinge doch für manchen Sammler einen beträchtlichen Wert haben. Trotzdem handelt es sich dabei längst nicht um den wertvollsten Besitz von Malik, denn diesen Platz hat unzweifelhaft die zweihändige Klinge auf seinen Rücken für sich reserviert, eine Waffe die angeblich selbst die Anfänge des Ordens miterlebt hatte und die Lebensspanne unzähliger Menschen überragt. Malik weiß nur wenig von ihrer Geschichte, außer das sie einst aus einem Stück Metall gefertigt wurde das vom Himmel fiel. Sie gilt nicht nur als einer heiligsten Artefakt dieser Gemeinschaft, sondern ist ebenso tödlich, wie schön, bedecken doch unzählige Runen ihr Antlitz
Kleidung:



Persönlichkeit
Charakter: Seit Jahrunderten schreitet Malik nun jetzt schon auf dieser Welt, eine Welt die im stetigen Wandel gefangen zu sein scheint. Während er das Abbild längst vergessener Zeiten geblieben ist. Denn trotz all der Zeitalter die an ihm vorbeigezogen sind, hat sich die Persönlichkeit des Vampirs kaum gewandelt, auch wenn seine Ideale mit der Zeit immer weiter zu verfallen schienen, so trägt er sie immer noch voller Stolz wie ein Banner vor sich her, jederzeit bereit dieses zu verteidigen. Und so erzählen unzählige Geschichten von einem einsamen Ritter für den Dinge wie Mut und Ehre nicht nur Relikte vergangener Epochen sind. Aber wie viele Legenden, erzählen auch diese Stimmen nur einen Teil der Wahrheit. Es mag zwar Stimmen das Maliks Ideale und Persönlichkeit kaum vom Zahn der Zeit betroffen wurden, doch gilt dies auch für die Eigenschaften die einst nicht nur ihn in den Untergang getrieben haben, sondern seine ganze Gemeinschaft in tiefer Finsternis versinken ließen. So mag der Stolz eines Ritters durchaus eine mächtige Waffe in den richtigen Händen sein, für Malik stellte diese Charaktereigenschaft sich schon häufiger als zweischneidiges Schwert heraus, vor allem dann wenn es Wesen wagten genau diesen anzugreifen. Worauf sich jene nicht selten direkt am anderen Ende seines Schwertes widerfanden, denn wenn es eine Sache gibt die diese arme Seele schon lange Plagt, dann sind es die schrecklichen Wutanfälle denen der Blaublütige immer wieder zum Opfer fällt. Wie eine Bestie lauert sie in den tiefsten Winkeln seiner Seele, jederzeit bereit aus ihrem kleinen Gefängnis auszubrechen. Und auch wenn es ihm gelungen ist die schlimmsten Ausbrüche unter Kontrolle zu halten. So gelingt ihr doch immer wieder die Flucht aufs Neue. Trotzdem ist diese Gefahr vielleicht längst nicht die größte die in seinem Inneren lauert, denn schon seid längerem schläft der Vampir nicht mehr friedlich, heimgesucht von den Stimmen seiner alten Kameraden und den Gedanken auf einer ewigen Quest zu sein, ließen schon bald den Samen der Melancolie im Herzen des Unsterblichen aufgehen. Noch ist es ein leises Flüstern in der Dunkelheit, doch es ist nur eine Frage der Zeit bis aus dem Wispern ein schrecklicher Sturm enstehen mag der alles gefährdet was Malik bisher erreicht hat. Vielleicht, ist dies auch einer der Gründe warum der Ritter bis heute an seinen Glauben an das große Licht festhält, mag er nun auch ein Geschöpf der Finsternis sein, dass nichts mehr fürchtet als die brennenden Strahlen der Sonne, so bleibt sein Glaube trotzdem ein mächtiges Bollwerk jedweder Gefahr und spendete ihn mehr als einmal in seinen schwierigsten Augenblicken trost.
Vorlieben:
Abneigungen:
Religion:



Fähigkeiten
Beruf:
Sprachen:
Lesen/Schreiben:
erlernte Fähigkeiten:
Eigenschaften/Gaben:

körperliche/geistige Stärken:
Schwertkampf
Reiten
übermenschliche Stärke
Zähigkeit
schnelle Auffassungsgabe

körperliche/geistige Schwächen:
unbewaffneter Kampf
Sonnenlicht
heilige Artefakte, Orte, Gebete
Tendenzen zu cholerischem Verhalten
Kann nur Blut humanoider Wesen trinken
Dauerhaft in einer Mischform zwischen Vampir und Mensch gefangen
kann nicht die Gestalt ändern






Magie
Art des Magiepols:
Zauberliste:

  • Zaubername:
  • Zaubername:





Hintergrund
Stand:
Familie:
Herkunft/Geburtsort:
Wohnort:
Besitz:
Gefährten:

Geschichte: Es gibt viele Legenden in Crepererum von denen die ältesten von alten Göttern berichten, die über fremde Welten herrschen auf denen Wesen wandeln die sich kein Sterblicher vorzustellen vermag. Einige von ihnen sind sicherlich nur das Hirngespinst, nutzloser Trunkenbolde. Die im Rausch des Alkohols nicht selten Wesen wie Einhörner, Feen oder sogar Kobolde gesehen haben wollen. Trotzdem sind sich selbst die Gelehrten dieser Welt sicher das nicht alle Geschichten bloß reine Märchen sind. Das haben vor allem die letzten Jahre gezeigt, in denen manches Ereignis stattfand, dass man mangels Erklärungen einfach nur als Wunder bezeichnen mag. Sicherlich könnten man mehr darüber herausfinden, doch dies sind unsichere Zeiten, in denen es der einfache Mensch kaum vermag, die Grenzen seiner Heimat zu verlassen, geschweigen denn sein Land. So bleibt den wenigen die sich der Aufklärung, jener Dinge auf die Fahne geschrieben haben, bloß die Suche in ihren alten Folianten, von denen nicht wenige inzwischen älter als die Grenzen jedes Königreiches sind, oder die wage Hoffunung das es doch mal ein einsamer Reisender schafft, sich den Gefahren dieser Welt zu widersetzen, worauf dieser von seinen Abenteuern zu berichten vermag.
Doch das was sie zu erzählen haben, zeichnet deutlich das Bild einer düsteren Welt, die immer mehr in Finsternis zu versinken scheint. In denen sich Geschöpfe im Nebel herumtreiben, um die Ahnungslosen und Schwachen zu verschlingen und von Portalen die seltsame Wesen auf dieses Land speien. Aber jedes dieser Beispiele verblasst, Angesicht jenes Schreckens der sich einst vor so langer Zeit an den Grenzen von Riguskant abspielte. Und selbst heute noch in unzähligen in der Nähe liegenden Regionen, in Form von Legenden weitergeben wird. Diese Geschichte erzählt nicht weniger als den Fall der mächtigen Festung Goldtor, und die Verwandlung seiner Bewohner in schreckliche Monster. Die selbst fast hundert Jahre später noch, nach dem Fleisch der Lebenden gieren sollen.

Aber nicht immer galt dieses Bauwerk als der Hort böser Kreaturen, denn einst vor langer Zeit, sähten die goldenen Tore dieser Festung Zuversicht in den Herzen der Menschen. Galten sie doch als ultimatives Symbol menschlichen Schaffens und Glaubens. Nicht wenige Pilger reisten in diesen weit entfernten Teil des Königreiches, um nur einmal die heiligen Worte zu rezitieren, die sich auf jenen Torflügeln befanden, und eine Lobpreisung an das große Licht enthielten. Doch Goldtor war keineswegs nur ein Ort des reinen Glaubens, wie es die meisten unbedarften Geister erwarteten. Denn der größte Schatz waren mit nichten ihre goldenen Tore oder dicken Mauern. Sondern jene Männer und Frauen, die sich einst geschworen hatten dieses Land mit ihrem Leben zu verteidigen.
Aber dieses Wisssen ist schon vor langer Zeit im Strudel der Gezeiten verlorengegangen. So vermag sich niemand mehr an den Namen jenes Ordens zu erinnern, denen diese Leute einst angehörten. Trotzdem reichte Ihr Ruhm, in den goldenen Tagen, bis in die entlegensten Winkel der Welt. Und nicht wenige Adelshäuser bemühten sich darum, ihren Sprösslingen einen Platz in den Reihen dieser Kämpfer für das große Licht zu sichern. Doch bestanden ihre Reihen nicht nur aus den Söhnen blauen Blutes, sondern auch aus unzähligen Mitgliedern des niederen Standes. Denn ein jeder dessen Glaube stark genug war, wurde in ihren Reihen willkommen geheißen. Besonders dann wenn es sich dabei um eine verirrte Seele handelte, die nach dem richtigen Weg im Leben suchte. Auch Malik war eine solche verirrte Seele als er zum ersten mal an den Goldenen Toren ihrer Festung stand. Ausgestoßen von jenen die ihn eigentlich über alles schätzen sollten. Denn der kleine Junge war die Frucht einer verbotenen Liebe gewesen.Ein Schandfleck in der langen Geschichte des Hauses der Bastonnes. Einer mächtigen Adelsfamilie, die ihrer Wurzeln bis zur Gründungszeit des Königreiches zurückverfolgen konnte. Zusätzlich galt ihr Stammbaum als einer der reinsten in ganz Riguskant, bis zur Geburt von Malik. Der das erste Kind seid Jahrhunderten war, in dem sowohl das Blut einer Adligen als auch eines der niederen Stände floss. Was einen Affront gegen das ganze Haus darstellte.

Und auch wenn seine Eltern ihn über alles andere liebten, wussten sie doch, dass die wahre Herkunft ihres Kindes nicht für immer ein Geheimnis bleiben konnte. Worauf sich unzweifelhaft der Zorn vieler Mitglieder des Hauses, auf die noch junge Familie richten würde. Mit dieser Gewissheit und einer unsicheren Zukunft konfrontiert, entschloss man sich zu einem radikalen Schritt. In einer finsteren Nacht, in denen selbst die Sterne es nicht vermochten die Dunkelheit zu durchdringen und der Mond das Angesicht der Erde fürchtete, verschwand die Familie ohne eine Spur zu hinterlassen. Ihr Ziel war nicht weniger als der entlegenste, nördlichste Teil des Königreiches, in dem ein seid langer Zeit vergessener Ast der Familie Bastonnes lebte. Dieser Ort, der soweit wie möglich von allem war das man Zivilisiation nennen konnte, sollte für die nächsten Jahre Maliks Zuhause sein.

Ein Zuhause dass sich im Laufe der Zeit, immer mehr als ein Gefängnis heraustellen sollte, dessen Mauern zwar Schutz Angesichts einer schrecklichen Außenwelt boten, aber zugleich den Geist eines Kindes vertrocknen ließen. So blieb Malik häufig nur die Flucht in die eigene Fantasie, in der eine Welt exisitierte. Wie sie sich nur ein Kind hätte ausmalen können. Ein Ort der nicht selten zur einzigen Zuflucht wurde, wenn es darum ging etwas Erholung vom langweiligen Alltag zu finden, dessen Ketten häufig die Gestalt unzähliger privater Lehrstunden annahmen. Denn auch wenn sie praktisch Verbannte waren, so glaubten die Eltern doch an eine bessere Zukunft für ihren Sohn. Eine Zeit in der ihr Kind aus den Schatten treten würde, um mit Klinge und Schild das zurückzufordern, dass von rechtswegen ihnen gehörte. Doch damit dieser Wunsch in Erfüllung gehen konnte, musste Malik in allen Belangen perfekt werden. Nur so konnte es ihm gelingen allen Gefahren zu trotzen, worauf sich die Familie wie ein Phönix aus der Asche erheben würde.
Am Anfang mochte dieser Traum noch ein kleiner Funke sein, kaum mehr als das Glimmen einer sterbenden Kerze in der Dunkelheit. Es war die Zeit in der Malik zwar viel lernen musste, aber immer noch einen Platz im Herzen seiner Eltern hatte. Sie vergaßen trotz allem nicht, das ihr Schatz noch immer ein Kind war, und wie alle Wesen in diesem Alter, Zuwendung brauchte. Aber mit verstreichen der Jahre, wuchs auch die Flamme in ihrem Herzen, dass nun drohte zu einem brennenden Inferno zu werden. Wo am Anfang noch Angst und Trauer das beherrschende Gefühl waren, über das was verloren war. Trat nun etwas an ihre Stelle, das bei weitem gefährlicher war als diese, denn nun nährte die Flamme in ihrem Herzen der Zorn, der schon bald ihren Traum in eine dunklere Version seiner selbst veränderte. Auch Malik entging diese Wandlung im Laufe der Zeit nicht, der inzwischen das stolze Alter von 10 Jahren zählte. So verwandelte sich der  Alltag des Adligen immer mehr in einen schrecklichen Alptraum, aus dem es kein entrinnen zu geben schien. Seine Lehrer trieben ihn zu immer höheren Leistungen an und seine Eltern tadelten ihn für jeden Augenblick den er trödelte, sie bemerkten nicht wie sie die Saat der Unzufriedenheit säten. Die ihre Wurzeln bald darauf tief in seine Seele grub. Ein Riss der die Familie immer weiter auseinander trieb, bis sich das eigene Blut gegen sie wand.
Er war nicht länger bereit seine goldenen Fesseln zu tragen, die inzwischen zur unerträglichen Last geworden waren. Also brach das Kind die Ketten der Unterdrückung, befreite sich von dem Gewicht der Verantwortung und floh in eine ungewisse Zukunft, nur von dem Verlangen getrieben, all jene Dinge zu sehen von denen er aus seinen Büchern gehört hatte. Doch seine abenteuerliche Reise endete schneller als es der Adlige erwartet hatte, denn recht bald musste Malik festellen, dass die Welt nur wenig Gemeinsamkeiten mit den Reichen aus den vergilbten Seiten der Bänder hatte, die er noch vor wenigen Tagen förmlich verschlungen hatte. Längst plagten ihn die Klauen des Hungers und die Geister des Durstes als er seine Entscheidung bereute. Und sich sich voller Reue wieder auf den Weg in Richtung Heimat machte. Als seine Augen schließlich nach einigen Tagen ferne Lichter am Horizont tanzen sahen, glaubte sich das Kind am Ende seiner Reise. Nur um von den Flammen der Vergangenheit engültig eingeholt zu werden, denn dort wo sein Zuhause stand, tobten nun ein Meer aus Flammen, die gierig das wenige verschlangen was davon noch übrig war. Worauf Malik völlig entkräftet und am Rande der Verzweiflung auf seine Knie fiel, unfähig das gesehene in Worte zu fassen. Erst als das pochen seines Herzens sich dröhnend wie ein Glockenschlag zur Mittagstunde meldete, kehrte auch wieder Leben in den leeren Körper zurück. Keine Sekunde zu spät, wie sich kurz darauf heraustellen sollte. Hatten sich doch einige der Lichter, die vorher noch der verirrten Seele durch die Dunkelheit der Nacht halfen, sich fast unbemerkt genähert. Noch blieb ihre wahre Natur dem Adligen ein Geheimnis, denn in seiner Vorstellung und seiner Wahnehmung hatte die Realität keinen Platz mehr. Weswegen die Lichter in seiner Welt, nur die wandernden Seelen seiner verstorbenen Familienmitglieder sein konnten, die gekommen waren um sich ein letzte mal von ihm zu verabschieden. Aber das sollte sich als fataler Irrtum heraustellen, denn das was sich dort im schwachen Schein ihrer Fackeln näherte, hatte recht wenig mit dem Reich des Vergessens zu tun, wie Malik kurz darauf auch bemerkte. Was nämlich der Verstand nicht wahrnehmen konnte, hatten die Instinkte des Blaublütigen längst registriert. Worauf sich der Leib, der eben noch die Last mehrere anstrengender Tage tragen musste, wieder mit neu gewonner Kraft erhob. Just in diesem Moment schälten sich auch die ersten menschlichen Silhouetten aus den Schatten, alleine ihre groben Umrisse verrieten ihre Absichten bereits überdeutlich, zeigten diese doch die Spuren eines längst geschlagenen Kampfes. Es war nur seinen natürlichen Reflexe zu verdanken, dass der Adlige der Gefahr gerade noch in die Sicherheit des Waldes entkommen konnte. Aber selbst hier war er nicht sicher, denn seine Verfolger hatten die Suche längst nicht aufgegeben. Nein, viel mehr durften sie nicht aufgeben, hatten sie doch das eigentliche Ziel ihres Angriffes verfehlt. Denn nichts weniger als die völlige Auslöschung der Geschichte des unreinen Blutes, würde ihre Auftragsgeber zufriedenstellen. Mit dieser Gewissheit im Rücken und der blinden Gier nach mehr Blut, eröffneten sie eine beispiellose Jagd auf das Blaublut, die sich über mehrere Tage ziehen sollte. Dabei gelang es ihnen mehrmals ihre Beute in die Enge zu treiben, nur um sie im letzten Moment doch noch zu verlieren. Es schien wie verhext zu sein, denn bei jeder dieses Situationen, geschah ein anderes Unglück. Das die Verfolger um wertvolle Stunden zurückwarf. Worauf sich schon bald der erstickende Griff des Aberglaubens unter ihnen breit machte, das ihre Suche unter einem schlechten Stern stehen musste. Trotzdem wussten sie das es nur eine Frage der Zeit war, bis sich ihr Opfer den Gesetzen der Natur beugen musste, mochte die Verzweiflung ihm noch soviel Kraft geben, irgendwann musste auch Malik seinen Hunger und Durst stillen. Eine Aufgabe die mit seinen Verfolgern im Rücken praktisch unmöglich wurde.

Derweil nagte die Erschöpfung immer mehr an der Willenskraft des Adligen, denn nichts mehr anderes vermochte ihn davon abzuhalten, dem bestreben seines Körpers nach Erholung nachzugeben. Ein Verlangen das sein sicheres Toderurteil unterzeichnen würde, wenn er ihm auch nur einen Augenblick nachgebe. Auch die klirrende Kälte machte die Situation nicht besser, hatte ihn doch seine Flucht immer weiter gegen den Norden getrieben, fast an die Grenze der wilden Lande, wo sich nur ein besondere Schlag von Menschen traute zu Leben. Doch genau hier sollte das Schicksal von Malik eine dramatische Wendung erfahren. Denn ohne es zu merken, hatten ihn seine Beine vor ein mächtiges Bauwerk getragen, wie man es in dieser von den Göttern verlassenen Gegend nicht erwarten würde. Allein ihre Tore spottetem allem was Malik jemals in seinem kurzem Leben gesehen hatte, und für einige Sekunden vergaß das Blaublut, die drohende Gefahr in seinem Rücken, den Hunger und den Durst, wie auch die entsetzliche Kälte, die seine Gliedmaßen bisher gepeinigt hatte. Und erlaubte ihm damit, in Aufopferung seiner letzten Kraftreserven, die letzten Meter zu diesem mächtigem Momunemt zu überbrücken, in der trügerischen Hoffung gefangen, doch noch eine Möglichkeit gefunden zu haben, einem schrecklichen Schicksal zu entgehen. So hämmerten seine Hände bald darauf eine gefühlte Ewigkeit gegen das schwere Tor. Aber das einzige was ihm Antwortete war das Heulen des Windes, wie auch die Stimmen seiner Verfolger die mit jeder verstreichenden Sekunde lauter wurden. Bis selbst das dumpfe Geräusch von nackten Fleisch, dass mit jeder Berührung blutige Adrücke auf dem Metall hinterließ, ihre von Hass zerfressenden Laute nicht mehr zu übertönchen vermochte. Erst da verließen Malik auch die letzten wenigen Splitter seiner Kraft, die er sich bis hierhin aufbewahrt hatte. Seine Hände, inzwischen nur noch blutige klumpen Fleisch, hingen wie totes Geäst an ihm herunter. Während seine Beine das Gewicht seines Körpers kaum noch tragen konnten. Selbst das Gefühl der Angst, das ihn bisher wie ein wildes Tier vor sich her getrieben hatte, war einer seltsame Stille gewichen. Tatsächlich hatte sowohl sein Geist als auch sein Körper längst das unvermeidliche Aktzeptiert, er würde hier sterben. Entweder durch die Hand seiner Jäger oder durch die umerbittliche Kälte. Doch dies sollte nicht das Schicksal des Blaublütigen sein, denn in diesem Augenblick öffneten sich die mächtigen Tore der Festung, mit einem Geräusch das von der Last von Jahrhunderten kündetet, und entließ einen Anblick den keiner der Anwesenden jemals vergessen würde. Gebadet im Licht verließen darauf die prachtvoll gekleidetet Ritter des Ordens ihre sicheren Hafen, stolz ragte dabei das Banner ihres heiligen Wappentieres in der Luft, ein heulender Wolf der mit seinem Schrei die Kreaturen der Finsternis vertrieb, damit das heilige Licht das Land unter seinen Füßen reinigen möge.
Es war als hätte das Große Licht höchstselbst ihre mächtigsten Streiter geschickt, um dieses Unrecht zu verhindern, das einer unschuldigen Seele zugefügt werden sollte. Und tatsächlich reichte der bloße Anblick dieses Schauspiels, damit das Herz der Rechtschaffenden neue Hoffnung schöpfen konnte, während jene in denen die Wurzeln des Bösen wucherten sich voller Schrecken abwandten.
Worauf sich nicht nur die Jäger dieser bemitleidenswerten Wesens voller Panik zur Flucht wandten, sondern auch ihr Opfer, das nun umringt von Schild und Schwert war, es sich erlaubte in die erholsame Umarmung einer Unmacht zu fallen.

So vergingen Tage in denen Malik zwischen der echten Welt und der seiner Träume gefangen war. Ein Kreislauf der wohl nur durch die äußerst gute Pflege der Diener des Ordens durchbrochen werden konnte. Diese hatten keine Kosten und Mühen gescheut, denn jungen Adligen dabei zu helfen wieder zu Kräften zu kommen. Hatten doch ihre Meister wichtige Fragen zu stellen, die kaum eine verwelkte Leiche hätte beantworten können.
Nur wenige Tage nach seinem Märtyrium durch die tödliche Wildnis des Nordens, musste sich also das Blaublut einer weiteren Prüfung unterziehen. Denn nur wenige vermochten den eisernen Blick des Ordensmeister zu widerstehen, geschweige den zu Lügen. Worauf das umvermeidliche geschah, gebeutelt von einem schrecklichen Heulkrampf, gab sich das Kind zum ersten mal, seid seiner Flucht, seiner Trauer hin. An dessen Ende selbst der Ordensmeister sein Entsetzen nicht völlig verbergen konnte, kannte er doch nur zu gut die Ränkespiele der Adligen, und die damit verbundenen Opfer. Doch nun galt es für den Veteranen eine Entscheidung treffen, eine Entscheidung die nicht weniger als über den weitere Verlauf des Leben jenes Kindes bestimmen sollte, das hier vor ihm stand. Denn es stand außer Frage das dieses stehts in Gefahr sein würde, sobald es auch nur einen Fuß aus den heiligen Mauern dieses Gemäuers setzen würde. Es vergingen quälende Augenblicke, in denen nicht nur die Augen seiner Mitstreiter auf ihn gerichtet waren, sondern auch die des Kindes, die förmlich in einem Meer aus Tränen zu ertrinken schienen.
Er wusste was nun zu tun galt, auch wenn es bedeutete Malik zu einem Leben zu verdammen, das er vielleicht niemals gewollt hatte. Trotzdem war es die einzige Möglichkeit die ihnen blieb, denn mochte Goldtor auch ein Ort des Glaubens sein, in denen die Rechtschaffenen einen Platz zum Ausruhen fanden, es fehlte einfach an Ressourchen und Platz ein völlig nutzloses Kind auf Dauer durchzufüttern. Doch ein Soldat war eine andere Sache, vor allem wenn man die Geschichte des Jungen bedachte, in denen nicht wenige Stellen vorkamen die praktisch einen Wunder glichen. Und längst waren ihn Gerüchte von Rittern zu Ohren gekommen, die dieses Kind vom Licht persönlich gesegnet hielten. Er hatte seinen Entschluss gefasst.
Zum ersten mal seid dem Malik diese Kammer betreten hatte, kam Leben in die Gestalt des Meisters, der auf einen steinernen Thron saß. wWe eine Figur aus alten Legenden, schritt sie ohne zu zögern auf ihn zu, und selbst das Blaublut das solche Gestalten nur aus seinen Büchern kannte, vermochte es die Erhabenheit seiner Schritte zu deuten. Worauf dieser praktisch wie von einer unsichtbaren Macht getrieben, auf seine Knie fiel. Dann folgte die Worte die er niemals wieder in seinem Leben vergessen würde
,,Mein Kind du magst noch jung sein, und doch hast doch mehr schreckliche Dinge erlebt als so mancher meiner tapferen Mitstreiter. Daher möchte ich dich Fragen, denjenigen der bereits alles verloren hat, und nur der Weg nach Vorne bleibt, möchtest du an unsere Seite stehen?''
Völlige Stille erfüllte den Raum als diese Worte gesprochen wurde. Denn ein jeder der hier stand, wollte die Worte des Knabben verstehen, die als unweigerlich Antwort folgen mussten.
,,Ja, ich will''

Die Jahre vergingen und aus Malik wurde ein stolzer Ritter, dessen Geschick mit dem Schwert vielleicht nur noch von seinem Stolz übertroffen werden konnte. Viele mochten es für einen Makel halten, aber manche wussten es besser, erkannten sie doch das diese ''Stolz'' eine mächtige Rüstung oder sogar ein Gefängnis war, das den Schmerz des Blaublutes gefangen hielt. Ab hier verblasst die Geschichte unseres Helden mehr, denn wie zu Anfang gesagt vermag es kaum noch jemand die Wahrheit von der Fiction zu trennen. Einige wenige mögen noch die Brüchstücke der Wahrheit tragen, aber selbst wenn es sich jemand erbarmt ihnen zuzuhören. So wird er nur erfahren das sich der Orden eines Tages übernahm, worauf ein schrecklicher Konflikt mit dem Stämmen des Nordens entbrannte. Am Ende waren die Kräfte der Ritter verbraucht, und so wurde ein dunkler Pakt geschlossen. Der ihnen nicht nur die Macht gab ihre Feinde zu zerschmettern, sondern sie auch in Monster verwandelte. Dazu verdammt auf ewig auf dieser Welt zu wandeln, bis es gelingen möge ein Artefakt aus längst vergangenen Tagen zu finden.



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