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Black Laknis

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Black Laknis

Beitrag von Black Laknis am So Jul 30, 2017 3:20 pm



Infos zum Schreiberling

Hauptcharakter: Sélari
Nebencharakter(e): Kinim, Chakko, Rasaya, Black Laknis



Charakter - Grundlagen

Name: (Bruder) Black Laknis, häufig auch nur Black (beides Vornamen, kein Nachname)
Rasse: Mensch
Alter: 33 Jahre
Geschlecht: männlich
Zugehörigkeit: Zwielicht



Erscheinung
Größe: 1,72 m
Aussehen: Black sieht an sich nicht besonders aus. Er ist durchschnittlich groß, hat ein durchschnittliches Gesicht und auch seine Klamotten heben sich nicht deutlich hervor. Seine Haare sind rabenschwarz, er hat aber teils auch graue Stränen, und im Vergleich zu den anderen Mönchen sind sie eher lang, etwa eine Handlänge länger als schulterlang. Dies wurde ihm gestattet, um die Brandnarben etwas zu verstecken. Diese hat er vor allem auf dem Rücken, seinen Armen mit Fokus um die Schultern und an den Händen, aber auch an seinen Beinen und Füßen. Meist sind sie aber verborgen unter der Kleidung oder unter Bandagen, die er an Händen und Füßen trägt, und seinen Haaren, die er offen trägt. Seine Augen sind dunkelgrau bis schwarz und haben meistens einen einsamen, fast traurigen Ausdruck, der ihn schon immer begleitet hatte. Den genauen Grund dafür weiß er allerdings selbst nicht.
Kleidung: Seine Kleidung besteht nun, da er reist, aus einer lockeren Hose aus rauem, dunkelgrauem Stoff, die etwa bis zu seinen Knöcheln reicht.. Dazu trägt er eine schwarze, etwas weniger als knielange Tunika aus dem gleichen Stoff, die vorne und hinten eingeschnitten ist, um das Sitzen auf dem Rücken eines Pferds oder Esels zu erleichtern.
Während seine Finger als einziges sichtbar seine Brandnarben zeigen, da er teils die Feinfühligkeit benötigt, ist der Rest der Hand und seine Arme bis etwas über die Ellenbogen, mit Bandagen bedeckt. Ebenso seine Füße und Beine bis etwas oberhalb der Knie. Sie haben eine hellgraue Farbe und bestehen auch aus einem recht rauen Leinenstoff. Dazu trägt er hölzerne Sandalen, die so befestigt sind, dass es bequem ist, aber er sie auch nicht verliert.
Das letzte Kleidungsstück, was er sonst noch besitzt, ist ein warmer, grau-grüner Mantel aus einem festen, wollenen Stoff. Er benutzt ihn als Schutz gegen Wetter, als Liegeunterlage, oder auch um sich bei sehr kalten Temperaturen etwas zu wärmen. Vermutlich ist es auch sein einziger Besitz, der wirklich etwas wert ist.



Persönlichkeit
Charakter: Blacks Charakter ist geprägt von seinem Leben im Kloster und um einiges anders, als der seiner behüteten Jugend. Sein gesamter Lebensstil ist sparsam und genügend und besteht im Grunde nur aus seiner Arbeit, Gebeten, dem Studium seines Glaubens und dem Gesang. Und er ist damit zufrieden.
Gegenüber anderen Personen verhält er sich fast unterwürfig und sieht sich höchstens als Diener, aber nicht als jemand, würdig über irgendetwas zu bestimmen oder etwas Wertvolles zu besitzen. Wo er nur kann hilft er, selbst wenn er dafür selbst auf Sachen verzichten muss, sogar Essen oder Trinken. Auch seine Selbstverteidigung nutzt er gerne im Dienste anderer, aber nicht als Söldner. Teils wird er dadurch auch beraubt, erklärt es sich aber damit, dass der Andere es wirklich brauchte, auch wenn dies häufig genug nicht der Fall ist. In der Regel entzieht sich das aber seinem Wissen.
Eine andere Seite dieses Verhaltens ist, dass er keine Geschenke annimmt. Er bietet immer im Gegenzug seine Dienste an, meist in der Versorgung der Tiere oder Arbeit im Garten. In der Küche ist er nicht zu gebrauchen, hat er doch nie Kochen gelernt. Die einzige Ausnahme ist sein breites Wissen über Nutzkräuter. Auch das ist bisweilen seine Bezahlung.
Black wirklich kennen zu lernen ist dagegen für Menschen sehr schwierig. Er spricht nicht gerne über sich. Vor allem nicht über seine Vergangenheit. Das Einzige, was ihm viel über die Lippen kommt, ist Gesang und der Lob seines Glaubens, den er auch verbreiten möchte, hält er ihn doch für den Einzigen Richtigen und will Andere davon überzeugen. Durch seinen sonstigen Charakter aber gestoppt, ist er dabei selten aufdringlich. Trotzdem bleibt es das einzige Thema, über das er mehr Worte am Stück sagt, als man an den Händen abzählen kann.
Tieren und den meisten Pflanzen gegenüber ist er allerdings freundlich bis besorgt und kümmert sich mit Freude um sie. Im Gegenzug wird er von Tieren geliebt, vor allem sein Gesang, und bringt Pflanzen zum Grünen und Wachsen. Dieses Talentes und seiner Gesangskünste gegenüber ist er, ebenso wie über seiner Selbstverteidigung, nur bedingt bewusst. Er sieht es mehr als Hobbys. Die Einzigen, die er sich selbst erlaubte. Aber seine eigene Begabung darin erkennt er nicht.
Vorlieben: den Sonnenglauben, die anderen Mönche, Tiere und Pflanzen, Gesang, Selbstverteidigung
Abneigungen: Feuer, anderen Glauben, Gewalt, Leid, Verschwendung
Religion: Riguskantischer Sonnenglaube



Fähigkeiten
Beruf: Mönch des Sonnenglaubens in Riguskant
Sprachen: Arcum; Rigusta; Nebelzung und Trangalisch (nur sehr wenig und stockend)
Lesen/Schreiben: Sowohl als auch
erlernte Fähigkeiten: Kräuterkundig (Verwendung, Vorkommen, Pflege von Nutzkräutern); begrenzt auch Heilkundig (vor allem mit Kräutern); kennt sich mit vielen Tieren aus; waffenlose Selbstverteidigung; Gesang (aber keine Noten lesen; singt, was er hört oder schon kennt); ein wenig Wissen in vielen verschiedenen Bereichen
Eigenschaften/Gaben: Keine

körperliche/geistige Stärken: 'fesselnder' Gesang; gute Hand für Pflanzen und Tiere; kräftiger als er aussieht; sehr gut in der Verteidigung; immer bemüht zu helfen; Ausdauer und Hartnäckigkeit; gute Kälteresistenz; gute Augen (auch in Dunkelheit)
körperliche/geistige Schwächen: kann keine Noten lesen; zurückhaltend und fast unterwürfig im Umgang mit Menschen; kann nicht angreifen (weiß nicht, wie, und will auch nicht); teils zu fokussiert nur auf eine Sache (verliert den Rest / das Gesamte aus dem Blick); starke Angst vor Feuer; Höhenangst; kann nicht kochen oder ähnliches (nicht in der Lage, sich selbst alleine zu versorgen)



Magie
keine Magie



Hintergrund
Stand: ledig
Familie:
Hana und Fihl Sagitus (Mutter und Vater, wusste den Nachnamen nicht mehr, hat ihn aber mal gehört; beide nicht mehr am Leben)
Fantor (Onkel, wollte seinen Nachnamen nicht verraten)
Herkunft/Geburtsort: Brunya
Wohnort: Kloster in Brunya; Im Moment auf Reisen
Besitz: Lederbeutel mit etwa 30 bis 60 Drachmen; ein weiterer Lederbeutel mit ein paar Heil- und anderen Nutzkräutern; Trinkschlauch mit Wasser; seine Kleidung (inkl. einem warmen Mantel, der auch als Decke oder Liegeunterlage dient); eine in Leder gebundene Ausgabe des Arkon
Gefährten: Kukuna (Grauhörnchen; kurz Ku oder Kuna)

Geschichte: Black Laknis. Ein Name, den er im Kloster bekam und ihn sehr gut beschreibt. Sein Glaube, wie auch seine Erscheinung. Aber zurück an den Anfang. Denn welche Geschichte ergibt schon viel Sinn, wenn man sie in der Mitte beginnt?
Black. Das ist der Name, den er schon immer trug. Seine Eltern hatten ihn ihm gegeben. Doch seine Erinnerungen an beide sind nur sehr vage. Auch wenn man es ihm nicht mehr ansieht, so wurde er doch als Sohn einer reichen Familie in Brunya geboren. Er wuchs in einem großen Haus mit Garten auf und kannte Sachen wie Hunger oder Not nur aus Gruselgeschichten seiner Eltern. Diese waren nicht gerade das, was man 'ehrliche Händler' nennt, doch ein Kind versteht davon meist noch nicht so viel.
Auch in jungen Jahren erhielt der junge Black schon eine gewisse Ausbildung durch teuer bezahlte Lehrer. Die meisten Fächer fand er unglaublich langweilig und seine Motivation wurde häufig bemängelt. Allein der Gesangsunterricht machte ihm Spaß, und da er auch ein Talent dafür zu haben schien, ohne allerdings Noten lesen zu können, bekamen diese Stunden mehr Gewicht.
So lebte er seine Tage recht glücklich. Seine einzigen Sorgen waren zäher Unterricht und die Hänseleien eines Teils der anderen Kinder, sowie eine nur begrenze Zeit, die er mit seinen Eltern verbringen konnte. Doch das störte ihn nicht sehr, konnte er doch mit den Freunden, die er hatte, die Zeit, die er nicht mit Lernen oder Singen verbrachte, spiele und Unsinn aushecken. Alles in allem, eine sehr einfache und behütete Kindheit. Bis zu einem einschneidenden Wendepunkt.
Eigentlich war es eine sehr friedlichem ruhige Nacht. Ganz Brunya schlief, abgesehen von den üblichen nächtlichen Gestalten einer großen Stadt, ganz besonders einer solchen. Ebenso ruhig, wenn nicht sogar noch ruhiger, war es auch in der Villa, die den Eltern des nun 12 Jahre alten Black gehörte. Und es wäre auch so geblieben, hätte nicht eine einzelne Person im Haus, niemand wusste später, wer, eine schiefe Kerze auf einem Halter über einem der vielen, voll gestopften Schreibtische brennen lassen. Zunächst war das noch kein Problem, außer das Wachs auf wichtige Dokumente tropfte. Doch irgendwann fiel selbige Kerze, durch das Abbrennen in der schiefen Lage aus dem Gleichgewicht gebracht, herunter und landete auf besagten Papieren. Feuer und trockenes Papier – keine gute Kombination, wie selbst Kinder meist schon wissen. Lange Geschichte kurz: Auch trockenes Holz brennt nach einer Weile gut und eine halbe Stunde später stand das Haus lichterloh in Flammen. Was auch irgendwann die Bewohner weckte. Doch für die meisten war es schon zu spät. Sie waren eingeschlossenen in einem Meer aus Feuer. Die einzigen die überlebten, waren eine Küchenmagd, die im Vorratshaus, einem separiertem Gebäude schlafen musste (und nach dieser Geschichte in eine andere Stadt zog), und der junge Black, der es gerade so noch durch das Fenster schaffte, bevor er ganz eingeschlossen wurde. Doch auch er trug zahlreiche Narben davon. Sichtbare, aber auch für normale Augen nicht erkennbare. Bevor die nun auch aufgewachten Nachbarn sie löschen konnte, verbrannte seine eigene Kleidung ihm den gesamten Rücken, sowie seine Beine und Füße. Auch seine Arme, vor allem rund um die Schultern, blieben nicht verschont. Seine Seele trug aber den größeren Schaden davon.
Nachdem er aus dem Haus geflohen war, verlor er auf Grund der Schmerzen das Bewusstsein. Er wurde von einigen Nachbarn aufgesammelt und in das Kloster gebracht, wo die Mönche seine Wunden versorgten. Es dauerte etwas mehr als eine Woche, bis er das erste Mal wieder aufwachte. Dann wurden auch die inneren Narben 'sichtbar': Er hatte durch den Schock einen großen Teil seinen Gedächtnisses verloren. Was ihm blieb waren die Vornamen seiner Eltern, sein eigener Vorname und ein Bild, das sich unauslöschlich in sein Gedächtnis eingebrannt hatte: Ein in Flammen stehendes Haus, auch wenn er es nicht als das seine erkannte.
Von nun an fürchtete er Feuer wie die Pest. Lieber saß er in einem dunklen, kalten Raum, als auch nur eine einzelne Kerze anzuzünden. Und wenn es sein musste, setzte er sich an den weit möglichst entfernten Platz. Auch war er zunächst stumm und fing nur nach und nach wieder mit dem Reden an, nachdem seine äußeren Wunden verheilt waren.
In der Zeit nach dem Brand blieb Black im Kloster und half den Mönchen so gut er konnte. Auch wenn er seine Erinnerungen daran verloren hatte, wusste er doch, dass er ohne sie vermutlich nicht mehr am Leben wäre. Vor allem im Kräutergarten und bei den Tieren fühlte er sich wohl und bald wurde klar, dass er ein Talent für den Umgang mit sowohl Pflanzen, als auch Tieren hatte.
Die Menschen aus der Stadt, die ihn vorher gekannt hatten, waren froh, über die ganze Tragödie vergessen zu können und sprachen ihn nicht darauf an. Einzelne freuten sich auf fast darüber, gab es nun eine Geschäftsfamilie weniger, die ihnen Konkurrenz machen würde. Und da sich niemand darüber beschwerte, ließ man Gras darüber wachsen. Auch ein Teil der Klosterbewohner konnte sich an die Familie erinnern, wenn auch nicht unbedingt so genau an ihn selbst. Doch sie schwiegen aus Rücksicht, bargen die wenigen Erinnerungen doch nur Trauer und Verderben.
Mit der Zeit gefiel Black das Leben in seiner neuen Umgebung so gut, dass er beschloss dort zu bleiben. Auch, als er begann, sich mehr mit dem dort gelebten Glauben zu beschäftigen, blieb er bei dieser Entscheidung. Er sah es als ein Zeichen der Sonne, dass er sich den Tätigkeiten eines Mönches widmen sollte.
Also gab er alles Geld, was er eines Tages von seinem Onkel aus Königsburg bekam (er kannte ihn nicht und dieser wollte seinen Nachnamen nicht verraten, um nicht mit dem Feuer in Verbindung gebracht zu werden, es sich aber auch nicht nachsagen lassen wollte, seinen einzigen Neffen im Stich gelassen zu haben), als Spende an das Kloster und trat in Selbiges ein. Er erhielt den Namen Laknis, angelehnt an den Namen eines bekannten Heiligen. Da er aber einige Zeit so genannt worden war, blieb auch der Name Black hängen, so dass er zukünftig als Bruder Black Laknis angesprochen wurde. Allerdings verwendeten viele nur einen der beiden Namen, da es ihnen sonst zu lange war. Als er immer mehr sprach, wurde bald klar, dass er eine schöne Stimme hatte und auch gut singen konnte. Er hatte glücklicherweise nicht zu viel Rauch eingeatmet und seine Stimmbänder funktionierten noch einwandfrei. Zukünftig erhellte er mit seinem schönen Tenor das ein oder andere Gesicht derer, die ihm zuhörten.
Seine Zeit verbrachte er nun Tag und Nacht mit dem Lernen der Wege des Glaubens und widmete sich ihnen mit Leib und Seele. Er ging voll und ganz darin auf und bemühte sich fortan, ihm zu folgen. Nichts anderes spielte mehr eine Rolle für ihn. Er studierte und lernte zwar auch andere Fächer, zusammen mit anderen Mönchen, doch außer dem Gesang boten sie ihm eher Langeweile, hätte er es nicht als seine Pflicht gesehen, ihnen ein ausreichendes Maß an Aufmerksamkeit zu schenken. Das er damit die Vorlieben seiner Kindheit 'wieder aufgriff' war ihm aber natürlich nicht bewusst. Nur die Kunst der waffenlosen Selbstverteidigung war ähnlich interessant für ihn, und so verschlang er alles Wissen, was er dazu fand. Allerdings beschränkte sich dies lediglich auf die Verteidigung. Kein Schlag oder sonstiger Angriff würde ihn treffen (oder so die Idee), und ihn von seiner Mission im Glauben abhalten. Doch der Sinn es Angriffs erschloss sich ihm nicht, sodass er einem Gegner nicht mal ein Haar krümmen könnte und würde.
Wenn er sich nicht gerade seinen Studien widmete, half er auch weiterhin im Garten und in den Ställen. Dort fand er auch eines Tages ein kleines, verletztes Grauhörnchen, dessen er sich annahm. Er nannte es Kukuna. Schnell entwickelte sie eine Zuneigung zu ihm und wich ihm nicht mehr von der Seite, oder eher, von der Schulter. Dort saß sie zu fast jeder Tageszeit. In der Kirche war sie natürlich nicht erlaubt und wartete auch geduldig und brav draußen auf ihren 'Herrn'. Am besten schien Kuna allerdings die Gesangsstunden zu gefallen. Die Musik schien sie anzuziehen. Wie auch die anderen Tiere. War eines unruhig und Black begann zu summen, beruhigte es sich fast sofort, wie um besser zuhören zu können.
Wenn es sich Tieren gerne mit Liebe zu wandte, fiel ihm das mit Menschen teils etwas schwer. Er wusste nicht so genau, wie er sich verhalten sollte. Also sah er sich auch als Diener aller anderen Menschen, im Glauben, dass das seine 'Mission' sei, als Dank für die Hilfe, die ihm zuteil geworden war. So blieb er seinen Mitmenschen gegenüber eher verschlossen und sprach auch nur wenig über sich selbst. Zumal ihm ja auch die Erinnerungen seiner gesamten Kindheit fehlten. Nur wenn er sang, nutzte er seine Stimme fast breit willig.
Er hätte sein gesamtes Leben so weiter verbracht, wenn es nach ihm gegangen war. Doch eines Tages starben zwei der Tiere, um die er sich hatte kümmern sollen. Er sah es als seine Schuld und suchte einen Weg, sich davon rein zu waschen. Auch die Versuche der anderen Mönche, ihn vom Gegenteil zu überzeugen, waren nicht erfolgreich. Nach einer Absprache mit dem Abt des Klosters, der hoffte, es würde ihm etwas Frieden geben und ihn seine schlechten Erinnerungen überwinden lassen, entschloss er sich also, eine Art Pilgerreise anzutreten, bei der er anderen Menschen helfen und den Sonnenglauben verbreiten wollte. Also verließ er das Kloster und auch Brunya mit nur dem Nötigsten und in Begleitung von Kukuna, um sich von seiner Schuld zu reinigen.



passende Musik:
bis jetzt keine


Zuletzt von Black Laknis am Di Aug 01, 2017 2:19 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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