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Clavius Belmontis

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Clavius Belmontis

Beitrag von Clavius am Di Aug 15, 2017 6:56 pm



Infos zum Schreiberling

Das Große Unlicht



Charakter - Grundlagen

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Name: Clavius Belmontis
Rasse: Lumenar
Alter: 20 Jahre
Geschlecht: männlich
Zugehörigkeit: (Unlicht)



Erscheinung
Größe: 1,84m
Aussehen: Von vielen durfte der junge Mann sich schon anhören, dass er mehr nach der zarten Mutter schlage und seinem älteren Bruder in nur wenigen Dingen gleiche. Etwas, das er nicht unbedingt als Kompliment verstand.
Clavius könnte der junge Spross eines Adelsgeschlecht sein. Er besitzt ein blasses, edel wirkendes Gesicht, mit ausgeprägten Wangenknochen und wie gemalt wirkenden Brauen. Sein Körperbau ist schmalgliedrig und hochaufgeschossen; sein etwa fingerlanges Haar dunkel wie die Nacht. Es wird stets sauber nach hinten frisiert getragen. Nur manchmal, wenn es spät am Abend ist, haben sich ein paar Strähnen gelöst, die ihm dann kess in die Stirn fallen.
Seine Augen sind katzenhaft grün und stechend, wenn einen ihr Blick trifft. Und auch wenn Clavius sich bewegt, mag man ihn mit einer solchen Samtpfote vergleichen; so besitzt er einen nahezu tänzelnden, leichten Gang und wenn er lächelt, wirkt es schnell kätzisch-verschlagen oder schelmisch. Insgesamt umgibt ihn die Aura einer nahezu elfischen, aber doch sehr düsteren Eleganz. Ein edler und doch verruchter Jüngling, möchte man meinen.
Als Lumenar verraten ihn ein Paar prächtiger, grauschwarzer Schwingen; oder eben die verräterischen Schwingenzeichnungen auf seinem Rücken, wenn er die Flügel nicht zur Schau trägt.

Kleidung:
Der junge Mann weiß, wie man sich kleidet, und gibt auch einiges Geld für sein gepflegtes Erscheinungsbild aus. Ein weißes Hemd mit geweiteten Ärmeln und Spitzenbesatz auf Höhe der Handgelenke kleidet zumeist seinen Oberleib. Zusätzlich ein dunkelgrüner Gehrock aus Brokat.
Dazu trägt er für gewöhnlich dunkle Hosen und teure, knöchelhohe Stiefel aus geschwärztem Hungerteufelleder; Manchmal auch Handschuhe aus demselben Material.
An seiner Seite, befestigt an einem Gürtel, baumelt ein nur leicht geschwungnder, filigran gearbeiteter Säbel.



Persönlichkeit
Charakter:
Clavius ist als ein Weiberheld, Ärgermacher und Partylöwe verschrien. In Anbetracht seines Alters von jungen 20 Jahren ist das schon eine reife Leistung! Er ist bekannt wie ein bunter Hund; ein jeder Bürger eines gewissen Alters hat schon mindestens eine verrückte Geschichte über ihn gehört, die meistens mit Drogenexzessen, Frauen oder magischen Experimenten zu tun haben. In den wenigsten Fällen hat man die feste Meinung: "Er ist ein Idiot", oder: "Er ist genial". Die Meinung schwankt meistens irgendwo dazwischen. Mit gutem Gewissen kann man jedenfalls sagen: "Clavius Belmontis ist nicht langweilig".
Nur wenige kennen ihn tiefergehend als von irgendwelchen Gerüchten, oder weil sie hier und dort mit ihm gefeiert haben. Clavius hält sich viele, viele Freunde. Oberflächliche Spaßbekanntschaften sind das, bei denen er bloß begehrt ist, weil er anderer Leute Leben aufregender gestaltet. Hier kennt man ihn als verwegen, draufgängerisch und unbekümmert, geheimisvoll und manipulativ. Doch es gibt tatsächlich einige Personen, die ihn besser kennen und von anderen Seiten an ihm wissen. Sein Bruder, sowie ein, zwei sehr enge Freunde. Clavius ist empfindsamer und sensibler, als man annehmen würde. Und manchmal hat man das Gefühl, er hat von allem einfach zu viel; zu viel Energie, zu viele Ideen und übersprudelnde Gefühle, für die nicht eine durchzechte Nacht und eine Frau ausreichen. Für die er irgendein Ventil sucht...

Vorlieben:
- sein Bruder, seine Stärke und Zuwendung, ihr Zusammenhalt gegnüber dem Vater
- Frauen, ihre Gesellschaft, ihr Äußeres, sich mit ihnen zu vergnügen
- Verbotenes testen, Skandale heraufbeschwören, im Mittelpunkt stehen
- Luxus, Geld ausgeben, exotische Speisen essen, teure Kleidung tragen, großzügig sein können
- Eskalieren, Tanzen, Rauschmittel konsumieren, körperliche und geistige Grenzen ausloten
- Neues Lernen, sich eingehend über etwas bilden, frühzeitig abbrechen und sich anderem zuwenden

Abneigungen:
- seinen Vater, dessen Methoden, Regeln, Verbote, seine Strafen, die Prügel
- die Forschungseinrichtung, dass sie Ik so vernichtet hat
- die Untätigkeit der Mutter, ihr vorgeschobener Glauben, ihr scheinheiliges Getue und all ihr Kirchenzeug
- Puppen

Religion:
In der frühen Kindheit, als Clavius noch alles von seiner Familie annahm, ganz ohne es zu hinterfragen, war er tatsächlich sehr religiös. Unterstützt von einer Mutter, deren Passion der Glaube der Lumenare war, war der Knabe ein eifriger Kichgänger, betete vor dem Schlafengehen, zündete Kerzen für verstorbene Verwandte an, und, und, und...
Doch all das schwang um, als er älter wurde. Als er erste Züchtigungen des Vaters erfuhr, und er erkannte, dass die Religion für ihre Mutter nur etwas war, um sich vor der Realität und dem Vater ihrer Söhne zu verstecken, dem sie nicht zu widersprechen wagte. Der Weg einer schwachen Frau. Clavius lehnt die Religion seither weitestgehend ab, obwohl er an der Macht und der Existenz des Großen Unlichts nicht zweifeln würde.



Fähigkeiten
Beruf: -
Sprachen: Lenush, Arcum
Lesen/Schreiben:
Ja
erlernte Fähigkeiten:
schulische Ausbildung der Lumenare (lumenarische Etikette, Lesen/Schreiben, Rechnen, grundlegendes Geschichtswissen (lumenarisch verfälscht), auch grundlegende militärische Kenntnisse), Gesellschaftliche Verhaltensweisen, wild durchfächertes Laienwissen ( Herstellung von Rauschmitteln, Nutzung magischer Schriftrollen, exotische Wesenheiten, Herstellung magischer Gegenstände etc ), mäßiger Umgang mit seinem Säbel
Eigenschaften/Gaben:
- ungemein "dunkle" charismatische Ausstrahlung auf Menschen (Rasse)
- Flügeltarnung (Rasse)
- Fliegen (Rasse)

- groteske Magie

körperliche/geistige Stärken:
- Hexerei
- Manipulation
...Als jemand, der in die Gefühlswelt anderer eindringen, und sogar Begierden in ihnen wecken kann, ist Clavius erstaunlich gut darin, andere zu manipulieren. Die wenigsten würden einem Jungspund eine derart berechnende Seite zutrauen.
- guter Liebhaber
...Mehr oder weniger nützlich, aber mit einigen Mädchen in Letum hat er schon wundervolle Nächte verbracht.

körperliche/geistige Schwächen:
- Versuchungen
...Als jemand, der für viele Dinge offen und auch ziemlich neugierig ist, kann Clavius äußerst schlecht nein sagen, wenn es um Angebote geht. Dazu zählen vor allem Glücksspiele, Alkohol und andere Drogen, aber auch schöne Frauen oder dem Nachgehen von verbotenen und geheime Angelegenheiten zählen zu seinen Schwächen.
- Selbstvertrauen
...Es gibt tatsächlich Individuen, die unter zu viel Selbstvertrauen leiden. Clavius überschätzt sich und seine Fähigkeiten gerne schonmal.
- Luxusgeschöpf
...Er ist im Reichtum aufgewachsen und in gewisser Weise verwöhnt. Mit Armut, Zurückhaltung und Bescheidenheit ist es bei ihm nicht weit her. Vermutlich hätte er die meisten Probleme damit, sich anzupassen und einen anderen Standart zu leben, als er es gewohnt ist.



Magie
Art des Magiepols:
Zu seinem eher leidenschaftlichen Charakter entwickelte Clavius früh seinen ersten magischen Pool: Feuermagie! Doch innerhalb der letzten zwei Jahre Hexerei wandelten sich die Eigenschaften und das Aussehen dieser Flammen ins groteske. Zum einen brennen sie unheilvoll grün - zum anderen verbrennen sie einen nicht, wie man annehmen könnte. Sie fressen kein totes Material, sondern ernähren sich von Energie.

Das groteske Feuer ist ebenso hell wie normales Feuer. Jedoch grün. Es funktioniert auch ohne Sauerstoffzufuhr und erzeugt keinen Rauch. Es mag kein Eisen und erlischt, wenn es zu lange in Berührung damit kommt. Es strahlt Wärme ab. Doch selbst, wenn man die Hand hineinhält, fühlt es sich zwar heiß an, jedoch nicht schmerzhaft heiß, sondern eher wie eine frisch gefüllter, heißer Badezuber, der einem zum Schwitzen bringt. Allem, mit dem die Flammen in Berührung kommen, entziehen sie Energie (Lebensenergie und, wenn vorhanden, Mana). Wenn dieser Vorgang langsam vornstatten geht, ist er alles andere als unangenehm, die Flammen sind ja "nur warm" und der Energieverlust so langsam, dass man ihn kaum spürt. Doch wenn Clavius mit einem Zauber den Energieentzug hochschraubt, stellt sich ein Gefühl ein, als würde einem jemand mit glühenden Zangen an den Eingeweiden ziehen. Ihn selbst putscht dieser Vorgang übrigends auf, da er die von den Flammen aufgenommene Energie zu seiner eigenen umwandelt.  
Da Clavius anderen damit auch Magie entzieht, könnte man annehmen, dass er ewig zaubern könnte. Praktisch hält Clavius Körper die starke Energieaufnahme aber nicht ewig aus. Als erstes befallen ihn Schwindel und ein berauschendes, entrückendes Gefühl. Dem folgen Nasenbluten und zitternde Hände. Als er es einmal übertrieb, verlor er die Besinnung und fand am nächsten Tag Brandwunden an seinem Körper. Auch seine Kleidung war völlig verkokelt. Mal abgesehen von den bohrenden Kopfschmerzen, die er die nächsten Tage mit sich herumtrug.
Wie er einmal ob der Hexerei enden wird, bleibt ein Thema für Spekulationen.


Zauberliste:


Flammen erschaffen (wenig Manaaufwand - einmalig, steigt mit Größe der Flamme)
Clavius erschafft groteskes Feuer, dass er über seinen Körper wandern, oder in Form von Flammenkugeln durch die Luft bewegen kann. Die Flammen weisen die oben beschrieben Eigenschaften auf und entziehen einer Energiequelle bei Berührung langsam Energie, während man trügerischerweise glauben könnte, dass sie einen nur wärmt. die Energie kommt wiederum Clavius zugute. Energiequellen können Lebewesen wie Menschen oder Pflanzen sein, aber auch in Gegenständen gespeicherte Energie.

Energiefraß(vermehrter Manaufwand; stetig; während der Zauberdauer leuchten Clavius gesamte Augen grellgrün auf)
Clavius steigert den Energieraub seiner Flammen ins bedrohliche. Sie brennen heller und noch wärmer. Wenn jemand jetzt in Berührung mit den Flammen gerät, spürt er einen glühend heißen, zerrenden und ziehenden Schmerz in den Eingeweiden. Wenn der Kontakt zu den Flammen nicht unterbrochen wird, kann der Energiefraß lebensbedrohlich werden. Für Clavius ist das eine Möglichkeit sehr schnell seine Energiereserven aufzufüllen.

Energie entdecken (stetiger, geringer Manaverlust während der Zauberwirkung)
Clavius blinzelt und wirkt den Zauber.
Der Zauber erlaubt es ihm, durch Wände, Böden, etc hindurch Energie(Lebewesen) zu entdecken. Er selbst sieht die Energie in seinem Gesichtsfeld wie die Flammen einer Kerze. Er kann sie soweit entfernt sehen, wie ein Auge eine Person auf freiem Feld noch erkennen könnte(sehr weit). Dem Aussehen der Energie kann er auch entnehmen, ob die Person magisch begabt ist, oder nicht. Die Energie hat dann eine andere Schattierung, weil nicht nur Lebensenergie, sondern auch magische Energie vorhanden ist.
Der Zauber kann verwirren, wenn irgendwo magische Energien fließen, die Clavius fälschlicherweise für ein Lebewesen hält. Auch Menschenmengen, das heißt, große Ansammlungen von Energiequellen, wirken schnell verwirrend.

Begierde wecken (wenig bis viel Mana, einmalig)
Clavius sieht einem Opfer tief in die Augen und erzeugt im Verzauberten den Wunsch nach etwas - oder jemandem. Das kann ein Stück Kuchen sein, den derjenige plötzlich essen möchte, das Verlangen danach, eine bestimmte Person zu küssen oder einfach nur der Wunsch, in den nächsten Raum zu gehen.
Jedoch: Bestimmte Vorraussetzungen bestimmen den Erfolg und die Intensität des Verlangens (Ebenso den Mana-Aufwand). Davon abhängig, wie nah die erzeugte Gier mit einem tatsächlichen Wunsch des Opfers übereinstimmt, kann ihr nur sehr schwer widerstanden werden.
Wenn der Verzauberte um den eingesetzten Zauber und seine Wirkung weiß, reduziert sich das erzeugte Verlangen. Wenn der Verzauberte sich dadurch in Gefahr begeben und/oder sich Schmerzen zufügen würde, reduziert sich das erzeugte Verlangen. Wenn der Verzauberte gerade ein anderes, sehr starkes Bedürfnis verspürt, reduziert sich das erzeugte Verlangen.
Der Zauber hält an, bis die Gier befriedigt wurde oder bis Clavius einen anderen verzaubert. Er kann immer nur eine Person verzaubern.

Empathie (wenig Manaaufwand; stetig während Zauberdauer)
Bei Blickkontakt (oder besser Körperkontakt) Kann Clavius einen Blick auf das erhaschen, was in einer Person in dem Moment vor sich geht. Es ist kein direktes Gedankenlesen, weil er keine Gedankengänge nachvollziehen kann, auch wenn einem das manchmal so vorkommen mag. Clavius bekommt nur einen Eindruck von dem, was die Bedürfnisse/Gefühle eines anderen in dem Moment sind. Ob er Hunger oder Durst verspührt, sich einsam fühlt und gerne Gesellschaft hätte etc.



Hintergrund
Stand: ledig
Familie:
Vater (): Ignatius (gesprochen: Ig-na-ti-us) Belmontis, Lumenar, ermordet, ehemaliges Ratsmitglied und Leiter einer Forschungseinrichtung in Angerweihe, verantwortlich für unzählige Experimente und Morde.
Mutter (): Arviel (gesprochen: Arv-i-el) Vilas, Lumenar, 55 Jahre alt, Unterstützerin der Angerweihschen Kirche.
Bruder (): Ikarus (gesprochen: Ika-rus) Belmontis, Lumenar, 35 Jahre alt, (Forschungsleiter), (Rebell), (Mörder)

Herkunft/Geburtsort:
Angerweihe
Wohnort: Anwesen in Angerweihe
Besitz: Bei sich trägt er seine Kleidung, den Säbel und Geld, einigen Tand und mehr oder weniger magischen Ramsch.
Gefährten:
Sein Bruder Ikarus, außerdem Nocturna und ihre Begleiterin Eiris.

Geschichte:


  • 00 – Clavius wird in eine wohlhabende und sehr bekannte Lumenarenfamilie geboren. Vater, Ignatius Belmontis, angsesehener Besitzer einer Forschungseinrichtung und zudem ein Mitglied im Rat, ist das unangefochtene Familienoberhaupt. Clavius zurückhaltende Mutter ist in der lumenarischen Kirche tätig und flüchtete sich oft in ihre Arbeit, statt ihren Kindern den Rücken gegen den dominanten Vater zu stärken. Clavius besitzt zudem einen älteren Bruder, der zum Zeitpunkt seiner Geburt aber bereits 15 Jahre alt ist und vom Vater schon darauf vorbereitet wird, in die Arbeit der Familie einzusteigen. Dem Nachzügler wird vom Vater nicht sehr viel Aufmerksamkeit entgegengebracht und wächst zunächst unter dem mütterlichen Einfluss auf. Schon früh trichtert sie ihm allerlei religiöse Geschichten ein und ermutigt ihn zu Gebeten. Das gefühlvolle und überschwängliche Kind kann nur schwer in einen andächtigen, religiösen Modus versetzt werden.

  • 06 < Clavius kommt in die Ausbildungsstätte, wo er die übliche lumenarische Bildung erhält. Er entfremdet sich schnell von der eingefahrenen, willensschwachen und "langweiligen" Mutter und bemüht sich stattdessen um die Aufmerksamkeit seines Vaters, der sehr fixiert auf die Perfektionierung seines Erstgeborenen ist. Zuwendung erfährt Clavius auch nur in Form von schweren Bestrafungen, weil er mal wieder etwas angestellt hat. Und im unsteten, neugierigen Kopf des jungen Lumenaren brütet eigentlich ständig irgendeine verrückte Idee... Zu seiner Vertrauensperson und seinem Vorbild wird statt des Vaters bald Clavius älterer Bruder Ikarus, der oft genug Partei für seinen jüngern Bruder ergreift. Etwas, was die Mutter nie wagen würde.

  • 12 <
    Clavius Bruder arbeitet inzwischen schon längere Zeit in der Forschungseinrichtung und erntet Anerkennung und Ruhm. Clavius eifert ihm nach. Er versucht auf seine Art zu experimentieren und stellt das ein oder andere Chaos innerhalb der Ausbildungsstätte an. So jagt er einmal ein alchimistisches Projekt ihrer Ausbildungsgruppe in die Luft. Ein anderes Mal, verhext er mittels magischen Schriftrollen eine Mitschülerin in einen fliegenden Fisch. Dann stößt der Grünschnabel auf die Hexerei und ist Feuer und Flamme. Mittels eines Rituals und der Mithilfe einiger Schüler öffnet er sich für die groteske Magie. Bei dem Vorfall werden jedoch immense Magieströme freigesetzt. Ein Flügel der Ausbildungsstätte fängt Feuer und der Großteil der Bibliothek und einige Aufenthaltsräume werden völlig zerstört. Alle Involvierten deuten auf denjenigen, der alle zur Mithilfe angestiftet hat. Clavius wird der Schule verwiesen und sein Vater setzt ihn zur Strafe in einem Kellerraum ihres Anwesens fest, wo er ihn mit sehr schmaler Kost hungern lässt. Von seiner Mutter erwartet Clavius keine Hilfe. Es ist Ikarus, der ihm Essen in die provisorische Zelle schmuggelt.


  • 14 <
    Clavius wird auf einer anderen, weniger angesehenden Ausbildungsstätte angenommen, die sich außerhalb Angerweihes befindet und bei der er die meiste Zeit des Jahres lebt und lernt. Der Kontakt zu seiner Familie reduziert sich. Er freundet sich hier mit zwei anderen Jungen an. Riav, ein Rabauke, dessen Eltern die Besitzer eines angesehen Theaters gewesen sein sollen, bevor man sie für Ketzerei hinrichtete. Sowie Halanor, Sohn einer Lumenarin, die als Todesengel nach Crepererum gereist war. Halanor ist davon besessen, ihr nach Crepererum zu folgen und sucht nach jeder Möglichkeit. Auch von Clavius, dessen Vorfall mit dem Ritual auch in dieser Ausbildungsstätte bekannt ist, verspricht er sich Mithilfe. Riav hingegen fand Clavius einfach toll, weil er Ärger bedeuetete. Die drei schweißen über die Ausbildungsjahre zusammen.
    Halanors Begeisterung für Portale und die andere Welt stecken Clavius an. Aber sie haben auch noch eine andere Leidenschaft: ...Mädchen. Sie sind eben in diesem Alter. Clavius stellt sich mit dem weiblichen Geschlecht verflucht geschickt an, und davon profitierten auch seine Freunde. Sie lachen und klopfen ihm auf die Schulter, als Clavius mit einer viel älteren Mitschülerin erwischt wird und für dieses ungebürliche Verhalten eine Abmahnung ins väterliche Haus eintrudelt. Außerdem machen sie viele Erfahrungen mit Rauschmitteln und Riav zeigt ihm den ein oder anderen Kniff im Kampf mit Säbeln - etwas, das dieser von einem seiner unzähligen Cousins gelernt hatte.


  • 18 <
    Halanor erkrankt und ist für Wochen bettlägerig, dann stirbt er. Vorher schenkt er Clavius all seine Aufzeichnungen und Vermutungen zu den Portalen, auch zu den Portalschriftrollen.
    Riav plant, zusammen mit seiner Großcousine das alte Theater seiner Eltern wiederaufzubauen, sobald er die Ausbildung abgeschlossen hat. Er möchte, dass Clavius sich ihnen anschließt. Clavius stimmt zu, doch er ahnt, dass sein Vater niemals zulassen wird, dass er einen Beruf ergreift, der derart unter seinem Stand ist. Er hofft auf Ikarus' Unterstützung in dieser Angelegenheit. Denn bei seinem verhassten Vater zu arbeiten, dafür hält sich Clavius zu feige und schwach um es auszuhalten.



  • 19<
    Im Alter von 19 Jahren verlässt Clavius die Ausbildungsstätte. Er will mit Ikarus über seinen Plan bezüglich des Theaters reden, doch vorher geschieht ein Unglück, dass seinen Bruder völlig aus der Bahn wirft. Insassen der Forschungseinrichtung flüchten, auch das wichtigste Projekt seines Bruders, das seiner Verantwortung unterstellt wurde. Plötzlich treibt Ikarus sich nur noch in Schenken herum. Die einstige Stärke, die sein Bruder immer an ihm bewunderte, war plötzlich verschwunden. Clavius ist über Ikarus' Veränderung geschockt, aber auch darüber, wie wenig er an ihn herankommt - trotz ihres vertrauten Verhältnisses. Er erkennt, dass Ikarus nicht erst seit dem Vorfall des Ausbruchs mit seiner Arbeit in der Forschungseinrichtung hadert. Etwas Gutes hat die Angelegenheit: Clavius Abschluss der Ausbildung und weiterer Werdegang stehen nicht direkt im Fokus. Das ändert sich aber schlagartig, als Ikarus vom Vater vor die Tür gesetzt wird und kurz darauf spurlos verschwindet.
    Plötzlich fordert ihr Vater Clavius auf, Ikarus Platz einzunehmen. Etwas, was Clavius sich niemals zutraute, hielt er seinen Bruder doch immer absolut für den stärkeren, klügeren und tüchtigeren von ihnen beiden. Er flüchtet sich vor den Druck des Vaters, kommt bei seinem Freund Riav und dessen Cousine unter, wird dort vom Vater aufgegabelt und springt die folgenden Wochen von einer Bettgeschichte in die nächste, Hauptsache, er hat einen Platz zum Schlafen, an dem ihn sein Vater nicht vermutet. Er sucht seinen Bruder. Findet ihn nicht. Er lenkt sich mit Rauschmitteln ab. Stürzt sich anschließend in die Aufzeichnungen seines verstorbene Freundes Halanor, würde am liebsten mit dem nächsten Portal in eine andere Welt flüchten. Alles, nur nicht Ikarus Platz einnehmen. Sein Vater verhält sich inzwischen so, als hätte es einen großen Bruder nie gegeben. Und wenn Clavius nun an Ikarus Stelle träte, würde er dieses schreckliche Spiel seines Vaters mitspielen. Wo ist sein Bruder nur? Was ist ihm zugestoßen?

    Ignatius Belmontis lässt den jüngsten Sohn von ein paar bezahlten Söldnern aufspüren, die ihn am Mantel in das Anwesen zurückzerren. Er droht dem Sohn, seinen Freunden Riav und seiner Cousine etwas anzutun, wenn er sich weiter sträube. Clavius weigert sich noch immer, einen Fuß in die Forschungseinrichtung zu setzen - eine Woche später steht das Theater in Flammen. Riav ist nichts passiert, doch Clavius gibt jetzt nach - augenscheinlich. Es folgen erste Besuche in der Einrichtung, nach seinem 20. Geburtstag soll er richtig dort anfangen.


  • 20. Geburtstag
    Clavius lässt Riav und dessen Familie heimlich aus der Stadt schmuggeln. Hilfe bekommt er hierbei von einer älteren, vermögenden Händlerin, mit der er einige Zeit verbracht hatte, obwohl sie offiziell mit einem anderen Mann ihres Alters liiert ist. Zeitgleich zu der Schmuggelaktion findet Clavius Geburtstagsfest statt, das er als Ablenkungsmanöver aber auch als Inszenierung seines Abschiedes nutzen möchte. Vielleicht ist es auch ein letzter Versuch, Ikarus Aufmerksamkeit zu erregen, wenn er noch lebt, irgendwo...
    Die gesamte, gehobene Gesellschaft ist auf das Fest geladen, das in den Gärten des Anwesens und den unteren Räumlichkeiten stattfindet. Clavius scherzt und feiert ausgelassen, als plane er nichts weiteres. Doch in seiner Tasche befindet sich etwas... Mit der Hilfe von Halanors Aufzeichnungen ist es Clavius nämlich gelungen, eine Portalschriftrolle zu erstellen und genau diese will er in dem großartigen Moment nutzen, in der er eine Ansprache zu seinem Geburtstag halten wird.
    Doch dann gerät alles außer Plan.
    Einige Gäste tuscheln, sie hätten den totgeglaubten Bruder des Geburtstagskindes soeben von einem Hausdiener begleitet gesehen, wie er in den oberen Bereich des Hauses geführt worden wäre. Clavius stürmt hinauf, ihm folgen die Schaulustigen, aber das ist ihm egal. Er ertappt eine fremde Frau, die an der Tür des Studierzimmers seines Vaters lauscht - es ertönen Kampfgeräusche, aus der Tür stürzt ein blutüberströmter, sterbender Mann, zu erkennen als sein Vater, aber schrecklich zugerichtet, hinter ihm der verlorene Bruder. Es gibt Entsetzensschreie angesichts dieses offensichtlichen Mordes und die Wächter des Anwesens drängen nach vorn. Clavius schiebt die fremde Frau, die er als dem Bruder zugehörig verkennt, zu dem Bruder in das Studierzimmer und verriegelt es von innen. Die Hauswächter brechen die Tür auf - doch mithilfe der Portalschriftrolle hat Clavius das Tor nach Crepererum geöffnet, und, bevor sich alle versehen, hat er sie mit hinein gezogen.





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