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Ikarus Belmontis

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Ikarus Belmontis

Beitrag von Ikarus am Di Aug 15, 2017 7:18 pm



Infos zum Schreiberling
Alter des Schreiberlings: 31 Jahre
Hauptcharakter: Kraja der Rabe
Nebencharaktere: Yheran Maknossar, Lil'yandra Iathaille, Myrrmayarra, Jaiva, Helia



Charakter – Grundlagen



Musik
unforgotten, unforgiven

Name: Ikarus (gesprochen: Ika-rus) Belmontis, genannt Ik
Rasse: Vampir (einst Lumenar)
Alter: 89 Jahre
Geschlecht: männlich
Zugehörigkeit: Unlicht



Erscheinung
Größe: humanoide Gestalt: 1,83m/ wahre Gestalt: 2,65m
Aussehen:
Humanoide Gestalt: Ikarus mag mit seinen 1,83m ein Mann von passabler Größe sein, doch was so viel mehr ins Auge sticht ist sein muskulöser und vor allem massiver Körper, der mit breiten Schultern und großen Gliedmaßen daherkommt. Seine Kraft sieht man ihm an und so mag es keine Überraschung sein, dass er die Hände eines Schlächters besitzt, die nur für wenig Feinsinn zu gebrauchen sind.
Sein Gesicht ist einst vielleicht einmal ansehnlich gewesen, doch wenn man ihn jetzt betrachtet, blickt man in das Abbild einer gescheiterten Existenz. Auf der Leinwand einer lederglatten und blassen Haut zeichnen sich eine Vielzahl von Sorgen geprägter Furchen auf seiner Stirn und um seine Augenwinkel ab. Er scheint so manches gesehen und noch viel mehr erlebt zu haben.
Seine Nase ist überaus dominant und fällt sogleich auf, genauso wie seine ausgeprägten Ohren, doch mindestens genauso auffällig ist sein Haar: Silbergrau ist es, mit schwarzen Strähnen durchzogen und türmt sich auf seinem Kopf zu einem drahtigen Gewirr auf während es an seinen Seiten kurz und borstig ist. Unordentliche Stoppeln zeichnen sich dabei an seinen Schläfen, aber auch rund um seine Ohren ab und lassen ihn ungepflegt wirken. Auch sein braun-schwarzer mit einzelnen, hellgrauen Haaren durchzogener Vollbart könnte einmal wieder ordentlich getrimmt werden. Seine Augen sind leuchtend gelb während sich um seine Pupille eine flammende Korona abzeichnet.
Sein Gang ist als energisch und zielgerichtet zu beschreiben, wie jemand, der keine Zeit zu verlieren hat. Ikarus hat die Angewohnheit leicht vornüber gebeugt zu gehen, sein Rücken bleibt dabei allerdings nahezu gerade.
Dunkel ist seine Stimme, doch nicht besonders angenehm - vielleicht liegt das aber auch nur an dem Eindruck, den er vermittelt, denn allgemein gesehen wirkt er reserviert, abgeklärt und wenig einladend. Grimmig abgesenkte Augenbrauen oder verkniffene Mundwinkel gemahnen daran ihm nicht zu nahe zu kommen. Vertrauen würde man diesem Mann unter normalen Umständen jedenfalls nicht. In den seltensten Fällen macht es ein freundlicher Gesichtsausdruck mit dem Ansatz eines Lächelns besser, denn das erweckt zumeist nur noch mehr Misstrauen – Ikarus lässt es daher und auch wegen seiner ausgeprägten Eckzähne vorwiegend bleiben.

Wahre Gestalt: In seiner wahren Gestalt wird Ikarus zu einem zum Leben erweckten
Albtraum – an seinem angeschwollenen Körper befinden sich widernatürlich lange, muskulöse Arme, die in seinen pechschwarzen Federschwingen integriert sind und in entsetzlichen Klauen enden. Seine Beine sind dabei nicht nur verkürzt sondern auch sehr viel dünner während seine Füße ebenfalls Krallen aufweisen. Sein gesamter Leib ist dabei mit silbergrau-schwarzem, struppigem Pelz bedeckt und weist einen kleinen, verkümmerten Fledermausschwanz auf.
Durch seine unausgeglichene Statur bedingt bewegt er sich auf dem Boden auf allen Vieren fort wobei er sich dabei auf seinen Armen abstützt und dadurch nicht nur vornüber gebeugt vorwärts bewegt sondern auch relativ langsam und umständlich. Obschon sein Anblick an und für sich schon abscheulich ist, hält vor allem sein Gesicht ein Schrecken von besonderer Qualität für seine Opfer bereit, denn es erinnert auf groteske Weise noch an ein Humanoidengesicht mit hervorstehenden Vampirfängen, großen Fledermausohren und einer langgezogenen Mund- und Nasenpartie. Seine Augen bleiben dabei humanoid, jedoch von demselben gelben Schrecken, der von Flammen gerahmt wird.
Sobald er sich in die Lüfte schwingt, fällt es ihm deutlich leichter seine Beute zu verfolgen, allerdings ist er durch seine Massivität dennoch behäbig, sodass ihm geschickte Flugmanöver nur selten gelingen.


Kleidung:
Schwarz, dunkelgrau und braun – das sind seine meist getragenen Farben.
Für gewöhnlich 'trägt' er einen alten, dunkelgrauen und überaus wuchtigen Ledermantel, der mit dem schwarzen Pelz einer letum'schen Maulwurfart gefüttert ist und bis zu seinen Knöcheln aber auch seinen Handgelenken reicht, dazu schwere, dunkle Lederstiefel, robuste Hosen, in denen er sich gut bewegen kann und ein schlichtes, locker sitzendes Leinenhemd. Ein schmuckloser Gürtel hält alles in Position.
Im Gegensatz zu seinem sonstigen Äußeren ist seine Kleidung nicht nur immer in tadellosem Zustand sondern zudem von hochwertiger Qualität.




Persönlichkeit
Charakter:
Ähnlich den Facetten, die seinem zugleich größten Durchbruch und Untergang zuteil geworden sind, so ist auch seine Seele in unzählige Scherben zerbrochen. Dieser Scherbenhaufen aus verlorenen Träumen, Verlust und ganzheitlicher Schockstarre wird allein von seiner Sturheit zusammengehalten, denn Ikarus ist zu vielem bereit nicht aber in der Lage das Verlorene loszulassen. Mit aller Kraft hält er an alten Wertvorstellungen und Überzeugungen fest, denn sein Blick ist in aller Entschlossenheit nach hinten gerichtet, unfähig eine Zukunft zu akzeptieren, die er allein verbringen muss – inzwischen ist es ihm gelungen in zweifacher Hinsicht in der Vergangenheit zu leben, doch froh ist er dadurch nicht geworden.
Die Verluste, die er bis dahin hinnehmen musste, haben ihn nicht nur zum Einzelgänger gemacht, der nur sich und seinen Kompetenzen Vertrauen schenkt, sondern obendrein paranoid. Immerzu ist er auf der Suche nach Anzeichen des dunklen Schicksals, dem er vielleicht für den Augenblick von der Schippe gesprungen sein mag, doch tief im Herzen weiß er, dass sein Gewinn nur ein schleichender Verlust ist – das Schicksal ist unvermeidlich.
Schweigsam und depressiv ist er geworden, nicht in der Lage Gutes in seinem Leben zu akzeptieren oder auch nur einen Zoll von seinem selbstgewählten Pfad abzuweichen. Das, was sich Ikarus vornimmt, setzt er ungeachtet des zu entrichtenden Tributs mit der brachialen Gewalt einer Gezeitenwoge um.

Spiegel sind inzwischen zu seinem größten Feind geworden, denn er erträgt seinen eigenen Anblick nur mit allergrößter Mühe und wann immer es ihm möglich ist, zerschlägt er sie im Zuge eines Wutausbruchs. Andernfalls versucht er sie weitestgehend zu ignorieren, immerhin ist er sich durchaus dessen bewusst, dass es keine kluge Idee ist spiegelnde Glasfronten im Beisein anderer mutwillig zu zerstören.
Obschon er bereits mehr als ein halbes Jahrhundert lang ein Vampir ist, so hat er sich mit diesem Umstand noch immer nicht ausgesöhnt. Er hasst seine Schöpferin mit aller Macht und träumt von dem Tag an dem er die 'Wandelhure' töten wird. Wann immer es geht versucht er auf seine Vampirgestalt zu verzichten und so kommt es, dass er seinen Schlaf-wach-Rhythmus über Jahre so konditioniert hat, dass ihm vier Stunden pro 'Nacht' genügen – mit den Folgen seines wenigen Schlafes hat er dennoch zu kämpfen.
Auch wenn man es ihm nicht ansehen mag, so ist Ikarus überaus eitel, denn er schätzt gute Kleidung und würde niemals unangemessen gekleidet vor die Tür gehen. Auf diese Weise versucht er sein grobschlächtiges Äußeres zu kompensieren – das gelingt ihm jedoch nicht besonders gut.

Nur in den seltensten Fällen lässt er es noch geschehen, dass man ihm nahe kommt, immerhin hat ihn dies überhaupt erst in diese scheinbar ausweglose Situation gebracht. Selbst wenn es geschieht, so wird derjenige, der ihm wichtig geworden ist, dies aller Wahrscheinlichkeit gar nicht bemerken, denn er bleibt weitestgehend grimmig, abweisend und sogar zynisch. Erst in brenzligen Situationen wird man seiner unerschütterlichen Loyalität gewahr werden, denn noch einmal lässt er sich nichts und vor allem niemand wegnehmen.


Vorlieben: Hochwertige, gut sitzende Kleidung, sein 'kleiner' Bruder Clavius, Nocturna, Eiris
Abneigungen: Spiegel, spiegelnde Flächen & sein Spiegelbild, Experimente & die lumenarische Gesellschaft, seine Existenz, Vampirismus im Allgemeinen, seine Schöpferin, sein Vater, zu viel um es in seiner Gesamtheit aufzuzählen. Generell könnte man sagen, dass es nur Dinge gibt, die er etwas mehr oder weniger verabscheut – neuerdings auch Puppen.
Religion: Ikarus wurde im Glauben an das Große Unlicht erzogen und glaubte vor allem in jungen Jahren auch noch daran, doch mit den Jahren und fortschreitenden Ereignissen ist er dazu übergegangen seine Gedanken an das Schicksal oder die Zeit selbst zu richten. Zwar würde er dies nicht als seinen Glauben bezeichnen sondern viel mehr seine Wahrheit, die wie ein dunkles Herz mit dem Dreiklang aus Anspannung, Furcht und Unvermeidlichkeit in seiner Brust schlägt und doch ist er der festen Überzeugung, dass es für jeden einzelnen ein festgeschriebenes Schicksal gibt, dem er nicht entrinnen kann.
Das hält ihn jedoch nicht davon ab mit aller Vehemenz, Verzweiflung und ihm gegebener Sturheit dagegen anzukämpfen, daher ist er immerzu angespannt wenn es um dieses Thema geht
.



Fähigkeiten
Beruf: (Forschungsleiter), (Rebell), (Mörder), -
Sprachen: Lenush, Arcum
Lesen/Schreiben: Lenush: Ja/Ja, Arcum: Ja/Ja
Erlernte Fähigkeiten: Wissensgebiete: Lumenarische Forschung & Wissenschaft, Grundzüge der lumenarischen Politik, lumenarisches Schulwissen (lumenarische Etikette, Lesen/Schreiben, Rechnen, grundlegendes Geschichtswissen (lumenarisch verfälscht), auch grundlegende militärische Kenntnisse), Überleben & Gossenwissen (Letum), Fliegen, Vampirverwandlungen & -gaben, Nahkampf mit Klauen.
Eigenschaften/Gaben: Gestaltwandel (humanoide Form & wahre Gestalt), markerschütternde Schreie (wahre Gestalt), kann Vampirklauen in humanoider Gestalt herbeirufen (Vampirgabe), widernatürliche Stärke (Vampirgabe), Unsterblichkeit, kann nur unter bestimmten Umständen sterben (Lichtmagie, Verbrennen, Holzpflock ins Herz & Abtrennen des Kopfes, Zerstückelung, mehr als fünf Stunden direktem Sonnenlicht ausgesetzt zu sein), er weint Blut.
körperliche/geistige Stärken: Fliegen (Rassenvorteil), Vampirklauen (Vampirgabe), widernatürliche Stärke (Vampirgabe).
körperliche/geistige Schwächen: Sonnenlicht bringt seine wahre Gestalt zum Vorschein (Rassennachteil), benötigt täglich einige Schlucke Blut (Rassennachteil), Beuteausschuss: Kinder & Frauen, langsam & behäbig (wahre Gestalt), auffälliges und Misstrauen erweckendes Äußeres, chronischer Schlafmangel (Folgen: größerer Bluthunger, fahrige Bewegungen, Aggressivität).



Hintergrund
Stand: ledig
Familie:
Vater (): Ignatius (gesprochen: Ig-na-ti-us) Belmontis, Lumenar, ermordet, ehemaliges Ratsmitglied und Leiter einer Forschungseinrichtung in Angerweihe, verantwortlich für unzählige Experimente und Morde.
Mutter (): Arviel (gesprochen: Arv-i-el) Vilas, Lumenar, 55 Jahre alt, Unterstützerin der Angerweihschen Kirche.
Bruder (): Clavius (gesprochen: Cla-vi-us) Belmontis, Lumenar, 20 Jahre alt, Weiberheld & Tunichtgut.

Herkunft/Geburtsort: Angerweihe
Wohnort: -
Besitz: -
Gefährten: Sein jüngerer Bruder Clavius, seine zukünftig/verlorene Liebe Nocturna und Eiris, die sein ehemaliges Forschungsprojekt 'Eins' und zukünftiges Mündel ist.

Geschichte:
  • 00 – Ikarus wird als erster Sohn einer angesehenen, einflussreichen und überaus mächtigen Lumenaren-Familie geboren, in der er schon früh lernt, dass absoluter Gehorsam das einzige ist, das sein patriotischer und autoritärer Vater akzeptiert. Strebsamkeit wird toleriert, Kindlichkeit verurteilt. Nicht selten wird er von väterlicher Hand gezüchtigt. Von seiner Mutter hat er indes keinen Beistand zu erwarten, denn jene interessiert sich nur für exakt zwei Dinge: Ihren Glauben und wie sie ihn ausleben kann. Kirchenmosaike, -gemälde und -lieder sind nur drei Teilbereiche davon. Wann immer er nicht zu Kirchenveranstaltungen gezerrt wird um mit seinen Eltern gesehen zu werden, sind Privatlehrer zugegen, die ihn wie lästige Fliegen umschwirren.
    In Erziehungsfragen gibt sein Vater den Ton an während seine Mutter ihm den Glauben an das Große Unlicht eintrichtert und so erlebt Ikarus eine Kindheit, die vor allem von einem bestimmt ist: der Vorbereitung auf die Ausbildungsstätte, immerhin soll der kostbare Erstgeborene nicht nur einen guten sondern überlegenen ersten Eindruck machen.


  • 06 – Ikarus wird zur Ausbildungsstätte geschickt, wo er nicht nur das Fliegen und die gesellschaftliche Struktur der Lumenaren mitsamt dem Hass auf ihre lichten Kopien lernt sondern seine magischen Fähigkeiten entdeckt und weiterentwickelt. Schnell stellt sich heraus, dass in dem Jungen ein großes Talent für Blitzmagie schlummert.
    Von seinem Vater erhielt er kurz vor seinem ersten Tag in der Stätte sehr genaue Instruktionen wie er sich zu verhalten hat: Ein strahlendes Vorbild soll er sein. Lebendig gewordene Perfektion. Ikarus tut wie man es von ihm verlangt.
    Die kindlichen Spiele der Gleichaltrigen befremden ihn, dem das Spielen schon früh ausgetrieben worden ist und ihm bleibt auch keine Zeit dafür – Kurse, Arbeitsgemeinschaften und späteres Nachhilfegeben füllen seine Tage bis in die Abendstunden, daher bekommt er es nur am Rande mit wie seine Mutter ein weiteres Mal schwanger wird und einen weiteren Jungen zur Welt bringt. Clavius' Kleinkindjahre gehen nahezu spurlos an ihm vorüber. Erst als er die Ausbildungsstätte mit neunzehn Jahren und unzähligen Ehrungen verlässt, fällt ihm sein kleiner Bruder auf.


  • 19 – Mit wachsender Sorge beobachtet Ikarus wie sein Vater dieselben Methoden an Clavius durchexerziert, die ihn auf den 'rechten Weg' gebracht haben. Da ihm das nicht richtig vorkommt, geschieht es Mal um Mal, dass er für seinen Bruder in die Bresche springt. Die Prügel nimmt er dafür gern in Kauf, auch wenn ihm daraufhin klar wird, dass er nicht ausziehen kann so wie er es schon seit langem geplant hat.

  • 20 – Ikarus, der schon lange von einer militärischen Karriere träumt, wird von seinem Vater ins Forschungsinstitut geschickt, denn er will, dass sein Erstgeborener nach einer kurzen Eingewöhnungszeit die Aufsicht über wichtige Geheimprojekte übernimmt, die unter dem Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Und obschon er widerspricht und tobt, hat sein Vater kein Einsehen mit ihm – er bezieht lediglich eine Tracht Prügel nach der anderen. Letztendlich fügt er sich mit der Hoffnung, dass er einen Weg findet dem ihm auferlegten Joch zu entfliehen. Es gelingt ihm nicht und je mehr Zeit vergeht, desto größer wird sein Hass auf seinen Beruf und nicht zuletzt seinen Vater.

  • 24 – Nachdem er mehrere Jahre als Assistent in der Einrichtung gearbeitet hat, werden ihm die ersten eigenen Projekte zugeteilt, die schreckliche Experimente mit den verschiedensten Geschöpfen zu tun haben. Manche von ihnen haben sich dermaßen verändert, dass es Ikarus schwer fällt noch Lebewesen in ihnen zu sehen. Er geht dazu über seinen Projekten Nummern zu geben um die nötige Distanz zu wahren. Eiris ist das wohl wichtigste seiner Projekte, denn in ihr vereinen sich gleich mehrere Einflüsse der verschiedensten Völker Letums, Crepererums und auch Animas. Es ist ein Wunder. Das schrecklichste Wunder, das er in seinem bisherigen Leben gesehen hat, denn sie ist lebensfähig. Von diesem Tag an verfolgt er ihren Werdegang, besucht sie regelmäßig und ist immer dann zugegen wenn neue Injektionen oder Tests an ihr vorgenommen werden. Er spricht auch mit ihr, gibt sich aber betont distanziert.
    Viele Jahre vergehen und Ikarus' Hass erreicht seinen Zenit, denn das, was er über Jahre hinweg miterleben musste, machte ihn innerlich krank. Nach außen hin erntet er Anerkennung von allen Seiten, denn in der Öffentlichkeit ist er vor allen Dingen ein angesehener 'Wissenschaftler', etwas, das ihn mit düsterem Amüsement erfüllt: Er ist kein Wissenschaftler, sondern der Schlächter seines Vaters. In seinen Träumen sieht er all die blassen Gesichter, die den Sterbenden gehören. Von jetzt an denkt er an Vier, ein kleiner Junge nur, der neptanische Fähigkeiten annehmen sollte und auf grauenvolle Weise ertrunken ist; an Acht, die sogar ein paar Jahre durchgehalten hatte nur um bei einer allergischen Reaktion auf eine Injektion schreiend zu sterben. Fünfzehn. Sechsundzwanzig. Fünfundfünfzig.
    Er wird auch zu Hause immer stiller und stiller, gibt sich seinem Bruder gegenüber gelassen, doch diese Maskerade kann er nicht aufrecht erhalten.


  • 35 – Die Wendung tritt mit seinem fünfunddreißigsten Lebensjahr ein, denn Nocturna - eine Widerstandskämpferin, die es sich zur Aufgabe gemacht hat etwas gegen die entwürdigenden Experimente, die im Namen von Ikarus' Vater durchgeführt werden, zu tun - stürzt die Forschungseinrichtung nicht nur in Chaos indem sie die Experimente befreit sondern stiehlt Eiris. Ikarus' Sturz ist tief, denn man macht ihn für diesen Zwischenfall verantwortlich. Er flüchtet sich in Alkohol- und Drogenexzesse und verlässt das Bett nur noch dann wenn er sich zu Kneipen schleppt um noch mehr zu trinken. Seine Arbeit hat er zwar gehasst doch der Anerkennung konnte er nicht widerstehen. Ohne es zu wissen nehmen die Widerstandskämpfer mit ihm Kontakt auf und er spricht ganz offen von den Zuständen im Labor. Nie hatte er das tun wollen.
    Wenig später setzt ihn sein Vater vor die Tür. Er könne wieder zurückkommen wenn er wieder bei Verstand sei, doch Ikarus stürzt nur noch tiefer um alsbald in die Fänge eines seiner ehemaligen Forschungsexperimente zu geraten – einer Vampirin, die des Gestaltwandels mächtig ist. Sie trifft sich mit ihm über Monate, verführt ihn und macht ihn im Zuge eines Vollrauschs zum Vampir. Sie gibt sich erst dann zu erkennen als es bereits zu spät ist. Als Ikarus sein erstes Opfer bis zum letzten Tropfen aussaugt, flüchtet sie lachend in die letum'sche Nacht.
    Die ersten Wochen und Monate sind äußerst schwer für den Jungvampir, denn ohne die Anleitung seiner Schöpferin irrt er durch die Straßen und stürzt sich auf alles was sich bewegt. Erst als er wieder etwas klarer im Kopf ist, gelingt es ihm seine humanoide Gestalt anzunehmen und erschrickt, denn er erkennt sich nicht. Auch bemerkt er, dass ihm der Zugang zu seiner kostbaren Blitzmagie genauso verwehrt bleibt wie er nicht mehr in der Lage ist seine Lumenarenschwingen zu rufen. Er versucht seine Schöpferin zu finden, doch das will ihm nicht gelingen. Stattdessen ist er bei einer öffentlichen Ansprache seines Vaters zugegen, bei der er die Wichtigkeit der Forschung betont und weiterhin ankündigt, dass fortan sein zweitgeborener Sohn Clavius an Ikarus' Stelle treten wird. Clavius? Sein kleiner Bruder sollte all die schrecklichen Dinge zu Gesicht bekommen, die ihn, Ikarus, zu dem gemacht hatten was er nun war? Nein. Das würde er niemals zulassen.
    Als die Widerstandskämpfer an ihn herantreten um ihn von ihrer Sache zu überzeugen, ist er bereit. Ohne große Überzeugungskunst schließt er sich ihnen an und erklärt sich dazu bereit einen Anschlag auf seinen Vater zu verüben. Bruder und Mutter aber, so verlangt er als einziges von ihnen, darf nichts geschehen. Tatsächlich wird er zu seinem Vater vorgelassen, doch selbst mit dem Überraschungsmoment auf der Seite gelingt es ihm nicht den Lumenaren-Mann zu überwältigen. Er bringt ihm eine hässliche Wunde bei, doch töten kann er ihn nicht. Ikarus flieht und ist gezwungen für mehrere Monate unterzutauchen. Die Gardisten sind ihm auf den Fersen und er wird zum Gesetzlosen.


  • 39 – Beim Belauschen der Stadtgespräche findet er heraus, dass sein jüngerer Bruder bei einer von ihm organisierten Feier erstochen wurde und als er weiter recherchiert erfährt er die unappetitlichen Einzelheiten – es war gekommen wie es hatte kommen müssen, Clavius, der schon immer ein Weiberheld gewesen ist, hatte sich an eine vergebene Frau herangemacht, nur um daraufhin von ihrem rasenden Liebhaber erstochen zu werden. Sein kleiner Bruder war tot und er hatte nichts dagegen tun können.

  • 40 – Die Zustände in der Stadt werden immer schlimmer, denn inzwischen verschwinden nicht nur immer mehr Bürger sondern ganze Personengruppen werden verschleppt. Ikarus erkennt darin die Handschrift seines Vaters und entschließt sich aktiv gegen ihn vorzugehen, denn er macht ihn und seine Erziehung für Clavius' Tod verantwortlich. Über Jahre hinweg soll den Bemühungen der Widerstandskämpfer kein Erfolg beschieden sein, doch sein Beitritt hat auch etwas Gutes: Ikarus trifft auf Nocturna, die sich Eiris nicht nur angenommen hat sondern ihr eine Familie ist.
    Eng arbeitet er fortan mit ihr zusammen und es gelingt ihm Verantwortung für sein Forschungsprojekt zu übernehmen wo er zuvor gescheitert ist. Aus anfänglichem Misstrauen wird über Jahre hinweg Akzeptanz und anfängliches Vertrauen. Ikarus kann seine früheren Fehler nicht ungeschehen machen, doch jetzt hat er die Kraft es besser zu machen.


  • 44 - Vier Jahre später werden Nocturna und er ein Paar, doch ihr Glück sollte nicht von langer Dauer sein.

  • 46 – Ikarus findet Nocturnas sterbliche Überreste blutüberströmt in ihrem gemeinsamen Haus, doch von Eiris ist nichts zu sehen. Diese Entwicklung hat er nicht vorausgesehen, denn obschon Eiris Anzeichen für eine genetische Unverträglichkeit gezeigt hat, ist er nicht davon ausgegangen, dass sie sich auf Nocturna stürzen würde. Eine Welt bricht für ihn zusammen. Er flieht aus der Stadt.

  • 48 – Mehrere Jahre lang zieht Ikarus ohne Sinn und Ziel umher und lebt wie ein wildes Tier. Ihm gelingt es nicht die Vergangenheit abzuschütteln und ein neues Leben zu beginnen, nein, er beißt sich gar an dem Gedanken fest, dass alles gut wäre wenn der Vorfall im Forschungsinstitut nicht geschehen wäre. Clavius und Nocturna wären noch am Leben und Eiris unter Aufsicht, sodass ihrer genetischen Unverträglichkeit entgegengewirkt werden kann. Er muss nur zurück.

  • 50 – Für Ikarus beginnt eine entsetzlich lange und überaus entbehrungsreiche Zeit, in der er Rückschlag um Rückschlag erdulden und wieder von vorne beginnen muss bis er einen in der Magie versierten, lumenarischen Wissenschaftler namens Ermos Cindaban findet, der ihm Gehör schenkt und den Ansatz für Zeitreisen entwickelt. Dennoch sollten vierzig Jahre vergehen bis der erste Prototyp des Geräts fertiggestellt werden kann, doch dann zögert Ikarus keinen einzigen Moment. Ermos' Warnungen verhallen ungehört an seinen Ohren – er kann nur noch daran denken wie er den Lauf der Zeit ändern und alles zum Guten wenden wird. Er reist mit 89 Jahren zurück in der Zeit.

  • 89 – Ikarus gelingt es in jener Zeit zu landen, in der sein jüngeres Ich 35 Jahre alt ist, doch darüber hinaus stellt er zu seinem Entsetzen fest, dass die Geräte nicht fein genug eingestellt gewesen sind – er ist zu spät. Der Laborvorfall ist bereits geschehen und als er vorsichtige Nachforschungen anstellt, stellt er zu seinem Entsetzen fest, dass sich Clavius bereits mit jener Frau trifft, die später für seinen Tod mitverantwortlich sein wird. Auch Eiris zeigt bereits erste Anzeichen der Unverträglichkeit und als dann auch noch Clavius eine rauschende Feier zu Ehren seines zwanzigsten Geburtstages organisiert, verfällt Ikarus in Panik. Er muss den Lauf des Schicksals maßgeblich ändern, so sagt er sich, damit es sich nicht erfüllen kann.
    Er ist gerade noch geistesgegenwärtig genug einen Mann anzuheuern, der sein jüngeres Ich entführen und in eine andere Stadt bringen soll, ehe er selbst auf der Feier erscheint, seinen Vater tötet und gerade noch rechtzeitig von Clavius durch ein Portal gerettet wird bevor sich der wütende Mob auf ihn stürzen kann. Auch Nocturna und Eiris, in Gestalt einer Maus, werden Teil dieser Wendung und so geschieht es, dass alle vier gemeinsam auf Crepererum landen.
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