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Eiris

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Eiris

Beitrag von Eiris am Mi Aug 16, 2017 4:32 am

Infos zum Schreiberling: ich bin's, Luvi ^.^


Charakter - Grundlagen

Name: ER-501 ist die offizielle Bezeichnung, unter der sie in der lumenarischen Forschungseinrichtung bekannt war. Der Einfachheit halber wurde sie von den Wissenschaftlern Eiris genannt. Von ihrem Projektleiter bekam sie die Nummer 'Eins'.

Rasse: Mischling
Was alles in ihr steckt? Das müsste man die lumenarischen Wissenschaftler fragen, sie sie erschaffen haben. Sie hat von allem etwas und gehört nirgendwo dazu.

Alter: 19 Jahre
Geschlecht: weiblich

Zugehörigkeit: Unlicht


Erscheinung

Größe: 1,74 m
Aussehen:
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Wenn man vor ihr steht, sieht man sich einer äußerst blassen jungen Frau gegenüber, deren leuchtend orangefarbene Augen einen misstrauisch, aber sehr aufmerksam anblicken. Ihre Lippen wirken bläulich, als sei sie unterkühlt, und manchmal wird ein genauer Beobachter vielleicht sogar eine weiße Atemwolke zwischen ihnen hervorkommen sehen, selbst wenn es nicht kalt ist. Dazu fühlt sich ihre Haut viel kälter an, als die von gewöhnlichen Wesen.
Eiris' Haare sind kinnlang und schwarz, doch an den Haaransätzen verliert sich die Farbe in weiß. Ihre spitzen Ohren ragen zwischen den Strähnen hervor.
An der Seite ihrer Wangenknochen wird man bereits die hellen Eiskristalle sehen, die sich über die gesamte Wirbelsäule entlang ziehen, bis an die Seiten ihres Halses und zum Kopf hin.
An ihrem Rücken befinden sich zwei schwarze Flügel, die von einzelnen weißen und beigen Federn durchzogen sind, wie helle Farbtupfer. Auch die Flügelansätze sind weiß, dort wo sie aus den Kristallen an ihrem Rücken hinauszuwachsen scheinen.
Aus Eiris' Armen und Beinen wachsen braune Federn, vor allem an den Außenseiten der Gliedmaßen. Die Wuchsrichtung ist nach unten, sodass Kleidung beim anziehen gegen die Federn gehen würde, was sehr unangenehm oder gar schmerzhaft wäre. Aus diesem Grund wickelt sie sich immer erst Bandagen um ihre Gliedmaßen, um Kleidung leichter darüberstreifen zu können.
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Kleidung:
Durch Eiris' niedrige Körpertemperatur, ist ihr immer kalt. Sie trägt daher am liebsten lange und warme Kleidung, dazu einen breiten, langen Wollschal, den sie sich um den Hals schlingt und manchmal auch über den Kopf, ähnlich wie ein Kopftuch, vor allem wenn sie ihr auffälliges Aussehen verstecken muss. Die Flügel können zusammengefaltet unter einem großen Mantel verschwinden, weite, bequeme Hosen und Pullover verstecken ihre Federn, die außerdem einbandagiert werden. Da sie ihre Flügel nicht verschwinden lassen kann, müssen in jedes Oberteil zuvor Löcher geschnitten werden. An den Füßen trägt sie feste, warme Wanderstiefel.
An sich ist ihr die Art der Kleidung egal, hauptsache es ist warm und bequem. Sie ist nicht wählerisch und nimmt was sie bekommen kann.


Persönlichkeit

Charakter:
Eiris' bisheriges Leben war von Schmerz und Einsamkeit geprägt. Sie wuchs im Wissen auf, dass sie ein Experiment war, ein künstlich erschaffenes Wesen, deren einziger Zweck die Forschung war. Ihr wurde selten Mitleid oder gar Freundlichkeit entgegen gebracht. Das alles hat sie vor allem misstrauisch gemacht, gegenüber allem und jedem. Sie traut niemandem, und selbst wenn jemand nett zu ihr ist, fällt es ihr schwer, Bindungen einzugehen. So etwas wie Freundschaft kennt sie nicht, auch wenn das alles nicht heißt, dass sie dem ganzen grundsätzlich abgeneigt gegenüber steht.
Auf eine gewisse Weise ist Eiris auch charakterlich etwas kühl, denn in dem klar strukturierten Laborumfeld war kein Platz für Späße, Ironie oder rhetorische Fragen. Sie würde alldem also eher nüchtern begegnen oder es nicht verstehen. So wie sie viele der normalsten Dinge im Leben nicht versteht, und daher manchmal naiv wirkt.
Da sie ihr Leben in der Forschungseinrichtung verbracht hat, gibt es noch immer sehr viel, das ihr fremd ist. Trotz ihres Misstrauens begegnet sie allem auch mit einer gewissen Portion Neugier. Sie ist dabei eher vorsichtig und sehr bedacht, oft auch in sich gekehrt und ernst, zumindest wenn sie etwas nicht direkt betrifft und sie nur die Beobachterrolle spielt. Andererseits jedoch verliert sie schnell die Geduld und hasst es vor allem, wenn jemand ihr etwas vorschreiben will, nun da sie keine Gefangene mehr ist und selbst entscheiden kann was sie tut. Sie hat keine Vorstellung von richtig oder falsch und würde ohne Zögern auf jemand anderen losgehen, wenn er sie ärgert. Selbstkontrolle ist nicht ihre Stärke, genauso wenig wie Respekt anderen gegenüber. Für sie ist jede Provokation eine Herausforderung, und gerade in Mondnächten ist sie besonders reizbar und aggressiv.

Vorlieben:
- süßes Obst, ein Luxus den sie früher nie hatte
- Freiheit
- Feuer und Wärme
- Pflanzen
- bunte Farben

Abneigungen:
- die Forschungseinrichtung und alles was damit zusammenhängt
- Lumenare und ihre Gesellschaft, sowie ihre Art

Religion: Sie glaubt an nichts und niemanden, da ihr nie etwas dahingehend beigebracht wurde.


Fähigkeiten

Beruf: -
Sprachen: Lenush, ein paar Brocken Arcum
Lesen/Schreiben: nein

erlernte Fähigkeiten: -


Eigenschaften/Gaben:

  • sehr gute Augen, sowohl bei hellem Licht, als auch im Dunkeln
  • Flügel, doch sie kann (noch?) nicht fliegen, und kann ihre Flügel auch nicht verschwinden lassen
  • ihre Körpertemperatur ist sehr niedrig, verglichen mit anderen Wesen (wenn auch längst nicht so niedrig wie die der Skar). Ihre Berührungen hinterlassen Eiskristalle auf glatten Oberflächen und kleine Mengen Wasser frieren langsam ein (nasse Oberflächen, Feuchtigkeit in Pflanzen oder Kleidung, ...). Lebewesen spüren die Kälte, doch es hat keine schwerwiegenden Folgen für sie, da sie ja eigene Körperwärme besitzen (die für Eiris dagegen sehr angenehm ist).
  • Eiskristalle an ihrem Rücken, die Wirbelsäule entlang, bis an ihre Wangenknochen
  • der Mond macht sie reizbar und aggressiv
  • ungewöhnlich schnelle Wundheilung. So lange eine Wunde sie nicht sofort tötet, erholt sie sich je nach Schwere innerhalb von ein paar Tagen wieder.
  • sie hat eine gewisse Toleranz gegenüber vielen Drogen und Giften. Das heißt nicht, dass sie gar keinen Effekt haben, sondern nur dass bei ihr mehr nötig ist, um einen Effekt zu zeigen.
  • die verschiedenen Erbgut-Anteile der unterschiedlichen Rassen, die in ihr vereint sind, harmonisieren nicht miteinander. Da sie nicht mehr im Labor ist, wo die Lumenare dagegen steuern können, wird es mit der Zeit vermutlich schlimmer werden. Was genau das mit ihr macht, bleibt abzuwarten.


körperliche/geistige Stärken:
- da sie viel erleiden musste, ist sie recht widerstandsfähig und hält viel aus (was aber nicht heißt, dass es ihr weniger ausmacht)
- sehr gute Augen
- weniger anfällig für viele Arten von Drogen und Giften
- schnelle Wundheilung

körperliche/geistige Schwächen:
- auffälliges Aussehen
- Misstrauen, kann nur schwer Bindungen eingehen
- Reizbarkeit in Mondnächten, tendiert vor allem dann zu Aggressivität (doch auch sonst ist ihre Schwelle eher niedrig)
- friert praktisch immer, sucht die Wärme
- kann ihre Flügel nicht verschwinden lassen und auch nicht fliegen. Ob letzteres daran liegt, dass sie es einfach nie gelernt hat und sie die Muskeln dafür erst aufbauen müsste, oder ob ihre Flügel wirklich nicht zum Fliegen geeignet sind, ist zur Zeit noch fraglich.
- weltfremd, kennt viele Dinge in der "normalen" Welt nicht. Sowohl bei Gegenständen oder Tieren, als auch bei Gepflogenheiten und Sitten kann das zu Schwierigkeiten führen.
- körperlich nicht sehr kräftig, aber einen Teil gleicht sie mit eiserner Entschlossenheit aus
- das Erbgut der unterschiedlichen Rassen in ihrem Körper stößt sich gegenseitig ab


Magie
Bisher hat sich bei Eiris keine Magie gezeigt. Ob sie zu Magie fähig ist oder nicht, ist unbekannt.


Hintergrund

Stand: ledig
Familie: keine
Herkunft/Geburtsort: Forschungseinrichtung der Lumenare in deren Hauptstadt Angerweihe
Wohnort: nirgendwo
Besitz: nur die Kleidung, die sie am Leib trägt
Gefährten: Nocturna, die Lumenarin, die sie aus der Gefangenschaft befreite. Außerdem gezwungenermaßen auch die Brüder Ikarus und Clavius, die irgendwie ziemlich anhänglich sind...

Geschichte:
Eiris wurde in einer Forschungseinrichtung der Lumenare geboren, besser gesagt, aus mehreren Rassen erschaffen. Falls sie einmal eine Mutter hatte, weiß sie davon nichts und hat sie nie gesehen. So lange sie sich erinnern kann lebte sie in dieser Einrichtung, ohne Kontakt zu anderen Wesen oder gar mit der Außenwelt. Einzig und allein die Wissenschaftler bekam sie zu sehen, wenn sie allerhand Experimente und Tests an ihr durchführten.
Sie lernte früh, was Schmerzen und Qualen sind, und ebenso, dass ihr kein Funken Mitleid entgegengebracht wurde. Sie war ein künstlich erschaffenes Wesen, sie war das wichtigste Forschungsprojekt der Lumenaren und gehörte ihnen. All ihr Bitten und Flehen bewahrte sie nicht vor dem, was sie dort mit Eiris taten.
Auch kam ihr Projektleiter immer wieder mit Fragen rein wissenschaftlichen Interesses, die sie so genau und präzise wie möglich beantworten musste, egal wie sie sich dabei fühlte und was gerade mit ihr gemacht wurde.
Er war beinahe der einzige, der überhaupt außerhalb der Versuche mit Eiris sprach, und im Gegensatz zu den anderen, legte er auch nie selbst Hand an. Doch er war immer da und überwachte die Versuche, während er dort mit neutralem Gesicht im Hintergrund stand und die Ergebnisse und Eiris' Antworten notierte - und jegliche andere Worte ignorierte.
Das war ihr Leben, jahrelang. Sie lernte, damit umzugehen, weil sie es musste. Die Angst stumpfte im Laufe der Zeit ab, auch wenn Eiris sie nie ganz loswurde. Sie lernte zu gehorchen, weil es dann am leichtesten für sie war. Und sie lernte, dass sie Gnade bei den Wissenschaftlern vergeblich suchte.
Erst als Eiris 18 Jahre alt war, veränderte sich etwas in ihrem Leben. Es war nur etwas Kleines; genauer gesagt war es eine Maus. Sie hatte sich in die Forschungseinrichtung und sogar in Eiris' Zimmer geschlichen, und begann mit ihr zu sprechen.
Anfangs war Eiris misstrauisch, denn sie hatte noch nie eine Maus gesehen, und nie hatte jemand so mit ihr gesprochen. Doch genau deshalb war sie auch neugierig. Fragen stellte sie schon lange nicht mehr, denn sie waren ihr nicht gestattet, doch die Maus begann zu erzählen: von einer Welt dort draußen, die ganz anders war als das Leben hier. Eiris hatte nicht einmal gewusst, dass es etwas anderes gab als das hier.
Immer wieder kam die Maus sie besuchen, und Eiris hörte jedes Mal zu, wie sie von draußen erzählte. Schließlich begann sie auch, vorsichtige Fragen zu stellen, und langsam entwickelte sich über Monate hinweg ein dünnes Band des Vertrauens zwischen den beiden.
Eines Tages kam die Maus, deren Name Nocturna war, mit einer neuen Nachricht. Es würde etwas passieren, etwas Großes. Leute würden kommen und gegen die Wissenschaftler kämpfen, Eiris und all die anderen befreien. Sie konnte es erst nicht glauben und wollte nichts davon hören. Doch genauso kam es dann in der nächsten Nacht.
Chaos brach in der Einrichtung aus. Feuer und Rauch erfüllten die Räume, Pflanzen wuchsen durch die Gegend, Lumenare liefen durcheinander...
Eiris stand an ihrer Zimmertür und beobachtete alles beunruhigt durch ihr kleines Fenster. Bis schließlich eine Frau kam, die Tür öffnete und sie befreite. "Komm", sagte sie eindringlich und führte das verwirrte Mädchen durch das Chaos hinaus. Hinaus in die Freiheit...
Freiheit... Eiris wusste nicht einmal was das war. So viele neue Eindrücke prasselten gleichzeitig auf sie ein, dass sie überfordert war. Da waren Häuser. Und Straßen. Himmel. Das Unlicht. Vögel. Offene Türen. Lumenare, die ganz anders aussahen, als die Wissenschaftler. Zimmer, die nicht so spärlich eingerichtet waren.
So viel geschah auf einmal, dass diese Nacht ein einziger Wirbel aus Bildern und Eindrücken in ihrer Erinnerung bildete. Die Lumenarin, die die ganze Zeit über die Maus gewesen war, führte das völlig überforderte ehemalige Experiment zu sich nach Hause und versteckte sie dort.
Die nächsten Wochen waren ein einziges, verwirrendes Auf und Ab für Eiris. Sie lernte vieles kennen, das es zuvor in ihrer Welt nicht gegeben hatte. Bunte Kleidung, verschiedenes Essen, Pflanzen, Gebrauchsgegenstände und vieles mehr. Gleichzeitig jedoch hatte sie mit den Folgen ihres Ausbruchs zu kämpfen. Zuerst vertrug sie das ungewohnte Essen nicht, dann setzte ihr der Entzug ihrer Medikamente zu, und der plötzliche Wechsel zu frischer Außenluft mit all ihren gewöhnlichen Keimen machte sie krank. Zudem ließ ihr eigener kalter Körper sie immerzu frieren. Tag für Tag wälzte sie sich im Bett herum, mal unter Schmerzen, mal im Delirium oder zitternd vor Kälte, gegen Übelkeit oder Panikattacken kämpfend.
Die Lumenarin blieb bei ihr und kümmerte sich die ganze Zeit über um sie. Die vielen Veränderungen ließen Eiris zunächst misstrauisch und abweisend sein, und zudem kamen auch manchmal andere Fremde, um mit ihr oder Nocturna zu reden. Eiris wollte von ihnen allen nichts wissen. Doch Nocturna blieb hartnäckig und kümmerte sich geduldig weiter um das geschwächte Mädchen, das immer wieder neue Probleme zu entwickeln schien. Und irgendwann begriff diese schließlich, dass sie vor ihrer Retterin nichts zu befürchten hatte. Im Gegenteil hatte es noch nie jemanden in ihrem Leben gegeben, der sie so behandelte.
Es dauerte mehrere Wochen, bis Eiris sich langsam von den vielen Veränderungen erholte. Sie begann mehr und mehr, ihre Umgebung zu erkunden, immer unter der Führung und mit Hilfe von Nocturna. Manchmal gab diese ihr auch einen der Tränke, um Eiris' Aussehen zu verändern, und führte sie hinaus auf die Straßen der Lumenarenstadt. Diese Ausflüge waren besonders herausfordernd, denn sie waren wieder voll von neuen Eindrücken.
So bekam Eiris auch von der Rebellenbewegung mit, in die Nocturna verwickelt war, auch wenn diese versuchte, Eiris nicht zu sehr hinein zu ziehen. Als sie hörte, dass Nocturna vorhatte, Beweise für die finsteren Pläne des Gründers der Forschungseinrichtung zu finden, um diesem endlich das Handwerk zu legen, wollte Eiris sofort dabei sein. Doch Nocturna wollte das nicht, denn sie meinte, Eiris sei noch immer nicht ganz bei Kräften, und sie wollte sie nicht in Gefahr bringen.
Eiris stahl also einen von Nocturnas Verwandlungstränken, der sie in eine Maus verwandelte, und versteckte sich in Nocturnas Tasche. Ohne es zu wissen nahm diese sie also mit zu jenem verhängnisvollen Vorhaben. Eiris blieb als blinder Passagier in der Tasche versteckt und lugte nur ab und zu hinaus, um einen Blick auf das Geschehen zu erhaschen. Nocturna schlich sich auf eine Feier des Hauses und folgte schließlich einer Person, die offenbar ihre Aufmerksamkeit erregt hatte. Es gab einen Schrei, große Aufregung... Von ihrem Beobachtungsposten konnte Eiris zwei Männer sehen, und einen dritten am Boden, übersäht mit Blut.
Auf einmal packte jemand Nocturna, wodurch Eiris wieder tiefer in ihre Tasche rutschte, und ein paar Momente lang ging es sehr hektisch zu. Dann geschah etwas... Sie wusste nicht was, doch etwas veränderte sich. Alles veränderte sich. Alle vier gelangten durch ein Portal...



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