Neueste Themen
» Abwesenheit
Heute um 6:09 pm von Freya

» Geschenke für Arcus!
Heute um 11:45 am von Om

» Grober Anfang
Gestern um 7:52 pm von Harald

» Sin Ismael Chasen
Gestern um 3:38 am von Sin

» Frage
Mi Apr 18, 2018 8:04 pm von Gast

» Hey!
Mo Apr 16, 2018 6:59 pm von Valeria

» Valeria
Mo Apr 16, 2018 6:49 pm von Valeria

» Rhúan
So Apr 15, 2018 1:59 pm von Rhúan

» Happy Birthday
Fr Apr 13, 2018 8:09 pm von Sin

Wer schreibt wo?

Perleris-Meer
Das Östliche Meer:
Anju
Erzähler

Na'kuhani:
Seraphelia
Villan

Riguskant
Karminhofkirche (Königsburg):
Élie
Jaden
Kraja

Die weiten Felder (Davencia):
Terano Leiryfe Sanador
Ardaja Elasia
Sélari

Die Mine in den Kargatrass Bergen:
Kshri'Nakh
Black Laknis

Sommasflucht:
Chakko
Faycine
Schreiberling (Remiron)

Herrenhaus von Sommasflucht:
Remiron

Schavennas Hafenviertel:
Faylinn
Myrrmayarra

Arelis

Karax
Risyazuri

Die Kristallhallen (Schavenna):
Egon
Schreiberling (Kleines Abendlicht)

Kreuz und Quer durch's Land Riguskant:
Azariel

Brunya (Hafenviertel)
Trevas
Lucille

Wald nahe des östlichen Stadttores (Königsburg):
Tarren
Widow
Alduran

Das Jungferntal:
Clavius
Nocturna
Ikarus
Eiris

Auenheiden:
Xiara Schnitter
Schreiberling (Ciaran)

Anwesen der von Mittklang (Königsburg):
Helia
Erzähler

Fluss Perllauf:
Xena
Irelia

Handelsstraße:
Alrishaera
Aendra

Der alte Marktplatz (Königsburg):
Nimmernis
Jace

Fuchsbrunn:
Ophelia
Caius Aulus

Die Klippen (Nahe Davencia):
Lynx
Sethare

Prachtvolles Gutshaus:
Ciaran
Schreiberling (Myiarla)

Die Grüne Hölle
Eichenfurt:
Julian
Korinius

Karatina
Gasthaus 'Am Markt' (Dornenwacht):
Yheran Maknossar
Obrogun
Akina

Das Tal der Seufzer:
Luvia
Narmil Machatrim

Buchinholz:
Mayaleah
Outis
Kasimir

Tristes Land (Dämoneneinöde):
Kiran
Zaru

Gorsch:
Finn

Waldstück nahe Kohwatt:
Mathilda
Lil'yandra Iathaille
Pak

Gasthaus 'zum wilden Giersch':
Fynn Hellwind
Jarko
Hlevana Tuscha
Xern

Zum Trunkenen Schaf:
Thech Sharr
Raltjof
Itjaika

Perlfurt:
Celen
Rasaya

Nysbelther See:
Ciaran
Schreiberling (Myiarla)

Urwald (Schleiersümpfe):
Cilucamaidra
Uswajaqivi
Nenvar

Anwesen Cerrou (Bangalore):
Mar

Zum durstigen Schnapper (Bangalore):
Sinthoras
Jayan

Quartier der Leibwache (Dornenwacht):
Ivar
Luna

Aufstieg zur Burg (Shion):
Selina

Westliche Steppe:
Jaekim
Kinim
Loke

Prachtvolles Gutshaus:
Araisan
Liloufain
Freya

Irgendwo nahe Finstersteig:
Pan
Neisseria

Am Rande des Forstes (Nebelad Wald):
Kzaraigh
Vaevi Blattsee

Tragalùn
Felsdorf:
Elaimandraia
Dragor

Kilenight-Wüste:
Joolhaal

Harashan Gebirge
Wakizar
Solacelea

Forcewald
Forcewalds Grenze:
Parito
Merle
Cahir

Taverne an der Grenze:
Raven
Schreiberling (Xorastra)

Die Wilden Lande
Das Tor (Starkheym):
Jaiva
Sven Wolfszähmer

Waldtiefen (Frostbakenwald):
Aiurasim
Frala
Unsere Schwestern

Verzeichnis für aktive RPGs


Statistik
Wir haben 272 eingetragene Mitglieder
Der neueste Nutzer ist Harald.

Unsere Mitglieder haben insgesamt 27741 Beiträge geschrieben zu 1911 Themen

Pak

Nach unten

Pak

Beitrag von Pak am So Aug 20, 2017 7:05 pm



Infos zum Schreiberling
Alter des Schreiberlings: 29 Jahre
Hauptcharakter: Pak
Nebencharaktere: -



Charakter – Grundlagen

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
Anmerkung: Ich male normal abstrakt und tue mich mit Figürlichem echt schwer, es soll seine „Bester Freund“ und seine wilde Seite symbolisieren – er hat nicht zwei Köpfe...

Name: Er hat alle Namen seines Sklavenlebens abgestoßen und begraben, [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] hält nichts von Namen und gab sich bisher keinen neuen. | Wegen seinen tierischen Begleitern erhielt er in der Rebellion den Namen Hundepack, der in der Schlacht um Dschefan zu Hundertpack wurde.
Rasse: Tiermensch
Alter: 29 Jahre
Geschlecht: männlich
Zugehörigkeit: Zwielicht



Erscheinung
Größe:
Humanoide Gestalt: 1,85m
Tiergestalt: 0,80m (Kopfhöhe)
Mond-Gestalt: 2,5m


Aussehen:
Humanoide Gestalt: „Schau dir mal dieses Prachtstück an! So sieht eine hochkarätige Züchtung aus, Schätzchen! Siehst du, siehst du wie sein langes Fell etwa am Bauchnabel aufhört? Und dann erst wieder am Hals und an den Armen anfängt. Aber diesmal kurze, dichte Haare? Als würde das Monster Hosen und Ärmel tragen! Und alles im gleichen Kupferton... Ha! Dein Blick ist noch nichmal zum Bauchnabel hoch gekommen! Gut ausgestattet ist er auch, wie ich, hehehe! Wenn er nicht kämpft, kannst du ihn dir mieten und alles mit ihm machen, was dein Herz begehrt. Er wird dann schön geschnürt wie ein Geschenk. Aber ganz ehrlich, sogar ich würde mich nicht in einem Raum mit ihm trauen, wenn er keine Fesseln anhätte. Er heißt ---, er ist der beste Kämpfer des Bosses. Im Ring wirkt er manchmal schmal im Vergleich zu den anderen Sklaven aber hier kannst du seine irren Muskelstränge gut sehen. Weit über dreihundert Kämpfe, FÜNF Niederlagen bloß und über hundert Siege durch Tod... Er ist in fünfter Generation Kampfsklave, 25 Jahre alt und nahezu unbezahlbar, denn es ist echt mordsschwer diese Monster so oft miteinander zu kreuzen. Allein was dieses Gesicht kostet! Überall gleichmäßig kurze Haare, fast ein Menschengesicht, mitsamt langen Kopfhaaren, aber mit Hundeohren und Stummelnase. Das beste von Hund und Mann Ahahaha!, deswegen ist er abseits des Rings auch so beliebt bei den alten, … perversen Schurken mit dem nötigen Kleingeld. Also ich setz meinen Lohn heute Abend auf ihn, der Vogelmensch hat keine Chance, wenn ihn diese Fäuste mal treffen. Seine Klauen sind wie Schlagringe auf den Fingern gewachsen und seine Zähne messerscharf, meistens beißt er die Halsschlagader auf. Ein irres Schauspiel! Freu dich drauf, Süße.“ (Bandenmitglied von Matanas, seinem Besitzer)

Mittlerweile ist sein Fell nicht mehr gestutzt sondern wirkt wild und matt. Genauso wie sein  Kopfhaar, das bis zu seinen Knien reicht und ab der Hälfte sehr verfilzt ist. Narben überziehen seinen Körper und auf ihnen wächst kein Fell mehr. Sein Oberkörper ist noch immer ohne jegliches Körperhaar und noch mit 29 Jahren drahtig wie zu seiner Zeit als Kämpfer. An diese Zeit erinnert auch das Horn auf seinen Fingern, das diese verstärkt. Seine Fußsohlen sind gleichsam dem festen Leder von Hunden und ersetzen so den Bedarf für Schuhsohlen. Seine dunkelbraunen Augen blicken voller Emotion und wirken doch bei Zeiten wie tiefe Abgründe. Sie werden von der ausdrucksstarken Mimik überstrahlt. Die buschigen Augenbrauen, die Hundeohren und der Menschenmund sind ständig in Bewegung und drücken von gebleckten Zähne über herunterhängende Ohrenspitzen und Hundeblick alle seine Gefühlszustände überdeutlich aus.

Tiergestalt:


[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]


Ein rötlicher Hund, ähnlich wie ein Schäferhund. Sehr muskulös und kräftig, mit schneeweißen Zähnen wie ein Jungtier. In dieser Form sieht man immer noch Narben, nur an anderen Stellen.

Mondnacht Tiergestalt: 2.5 Meter groß, pechschwarzes Fell am ganzen Körper, sein Hundekopf hat große, stets aufgestellte Ohren und die lange, schwarze Schnauze und gerade Haltung erinnert weniger an ein Monster als an eine bizarre Statue. Aber er ist in dieser Form völlig mit Fell bedeckt. Sein Gebell ist ohrenbetäubend laut und versetzt Tiere und andere Tiermenschen in zusätzliche Ekstase. Ein Blutrausch, dessen Nachwirkungen man noch Tage nach der Mondnacht als wohlige Befriedigung spürt und ein leichtes Klingeln in den Ohren hat.


Kleidung:
Er trägt nie Kleidung. Die langen Haare an seinen Beinen verdecken seine Geschlechtsteile etwas, aber zu übersehen sind sie nicht. Sein Schweif ist nurmehr ein Stummel vergleichbar wie bei Kampfhunden. Manchmal hat er seine halbmenschlichen Kopfhaare wie einen Schal um den breiten Nacken gewickelt. Sein einziger Besitz ist ein Feuerstein, den er an einem Seil um seinen Hals trägt. Das Seil hat eine passende Größe für all seine Verwandlungen.



Persönlichkeit
Charakter:
In Anwesenheit von Menschen:
Menschen gegenüber verhält er sich so wie ein (menschlicher) Jäger seiner Beute gegenüber, jedoch ohne jeglichen Respekt. Menschen haben für ihn keine Daseinsberechtigung. Das ist die rationale Seite. Seine Instinkte bellen wie hundert Kampfhunde in seinem Kopf und jede Zelle seines Kämpferkörpers fordert Blut und Tod. Je nach Situation und Mensch kann er grausam berechnend und misshandelnd verspielt bis völlig instinktiv und animalisch nach ihrem Leben trachten. Er diskriminiert nicht bei der Auswahl seiner Opfer. Er tötet alles, was da ist. Dies hat ihn schon ein paar Mal fast das Leben gekostet. Sein Rudel Hunde hat einen guten Einfluss auf ihn, denn sie halten ihn von großen Menschenansammlungen fern und bewachen ihn, wenn er schläft.

In Anwesenheit von Tiermenschen:
Ein überschwänglicher, freundlicher und positiver Geselle. Ganz wie ein Jagdhund seiner Familie gegenüber der beste Freund ist, passt er sich ganz natürlich an die Gesellschaft anderer Tiermenschen an, denn sie sind alle „Schwestern“ und „Brüder“ für ihn. Er hat eine dominante Ader, aber unterwirft sich gerne zum Wohl der Gruppe. Teilen andere Tiermenschen nicht seine Meinungen, so findet er stets Trost und neue Freude in der Tatsache, dass Tiermenschen das Recht auf eine eigene, öffentliche Meinung haben. Dies ist zeitgleich auch der Grund, wegen dem er seine eigene Meinung nicht ändert.
Dazu ist er ein sehr körperlicher, energiegeladener und sogar etwas gebildeter Tiermensch, dessen durchweg positiver erster Eindruck im krassen Gegensatz zu seiner selbstgewählten Mission in dieser Welt steht, deren mörderischer Charakter den meisten Tiermenschen nach einem kurzen Gespräch klar wird. Neben Verachtung und Ekel, Mitleid bis Bewunderung hatte er alles erlebt und alles genossen.  Er ist nur schwer zu kränken.

In Anwesenheit von anderen Rassen:
Bisher hatte er nicht wirklich Kontakt mit anderen Rassen, außer wenige Male in der Villa seines Besitzers. Dass sie nicht nach Tiermenschen riechen, ist ein Problem.


Vorlieben:

  • Körperkontakt, Kitzeln und Kraulen
  • Tiermenschen
  • Tiere
  • Menschen töten
  • Kämpfen

Abneigungen:

  • Menschen
  • Nicht-Tiermenschen
  • Feuer
  • Lärm
  • Fesseln
  • Pfeile
  • Namen
  • Befehle
  • Negative Einstellung

Religion: Religion hatte in seiner Aufzucht keinen Platz.



Fähigkeiten
Beruf: (Gladiator), (Freiheitskämpfer), Rudelsführer
Sprachen: Trangalisch, Arcum
Lesen/Schreiben: Trangalisch: Ja/Ja, Arcum: Ja/Ja
Erlernte Fähigkeiten: Arenakämpfe, Überleben, Anführen
Eigenschaften/Gaben:

  • Hundepack: Er wird von 12, 100, 20, 24, 16 Hunden begleitet, die aber selten alle auf einmal zu sehen sind. Sie streifen bis zu 2 Kilometer um ihn herum. Er kommuniziert über Gestik, Mimik und Gebell mit seinem Rudel die Menschensprache benutzt er dabei auffälligerweise überhaupt nicht.
  • Metamorphose: Tiergestalt und Mondnacht-Tiergestalt.

körperliche/geistige Stärken:

  • Leben als Gladiator: Umgang mit einer Vielzahl von Waffen, ausgebildet in Kampfkünsten, hohe Schmerzgrenze, blitzschnelle Reaktionen.
    Auswirkung auf Mondnacht-Form: Sein widerstandsfähiger Körper kommt einfacher mit den Nachwirkungen der Verwandlung zurecht.
  • Tiereigenschaften: Er hat „Hundesohlen“ an den ansonsten behaarten Menschenfüßen, die ihn vor Schnitten schützen und seine Krallen sind wie Handschuhe über seine Knöchel gewachsen.
    Auswirkung auf Mondnacht Form: Die Pranken sind in dieser Gestalt völlig ummantelt von dem gleichen Material wie die Krallen und daher fast immun gegen Schnitte.

  • „Luxus“: Er kommt mit fast allen Drogen zurecht, hat im Gegensatz zu den meisten Sklaven viel Erfahrungen mit Frauen und Männern sammeln können. Er kann Lesen und Schreiben und hat etwas Grundwissen über Crepererum angesammelt.

körperliche/geistige Schwächen:

  • Massenmörder: Er kann nicht anders, begegnet er Menschen, die ihm unterlegen sein könnten, wird er sie umbringen. Nur die Rettung von Tiermenschen wäre ihm wichtiger oder die unbestreitbare Notwendigkeit eines taktischen Rückzugs, denn sein Überlebensinstinkt ist sehr ausgeprägt.
  • Rudelsführer: Er muss 16 Hunde versorgen, also täglich genug Futter auftreiben und sich mit seinem Rudel beschäftigen.
  • Berüchtigt: Sein auffälliges Äußeres, die Geschichten über seine Rolle in der Rebellion und die Spur aus Morden, die er in Karatina hinterlassen hat, sorgen dafür, dass er sich niemals zulange am selben Ort aufhalten sollte. So wie er Verfolgung von Gesetzeshütern, Überlebenden der Rebellion und den Magiern aus Forcewald fürchten sollte, kann er aber durchaus auf unerwartete Verbündete unter ehemaligen Tiermenschensklaven stoßen.
  • Feuer: Ein Lagerfeuer, eine Fackel oder eine Kerze sind kein Problem. Aber schlägt man mit der Fackel nach ihm oder fällt die Kerze um, wird er stets panisch zurückweichen. Unkontrollierte Flammen versetzen ihn blinde Panik und Feuerbälle sind ein magiegewordener Alptraum für ihn. Neben der Angst sind seine knielangen, verfilzten Kopfhaare und sein langer Pelz an den Beinen überaus anfällig für das zerstörerische Element.
  • Vom Donner gerührt: Ganz klassisch: Gewitter aber auch andere laute Geräusche von Maschinen, Sprengstoffen oder Magie lösen den bekannten Effekt aus: Verängstigter Hund ist nutzlos und anhänglich.
  • Käfigkampf: Er hat grundsätzlich wenig Erfahrung im Fernkampf, seine Hunde sind da natürlich hilfreich, aber eben auch sehr verletzbar, je nachdem wie gut eine unbemerkte Flanke möglich ist oder nicht.
  • Mittellos: Sein einziger Besitz ist sein Feuerstein und das Seil, an dem er um seinen Hals hängt.
  • Zutraulich: Ein hinterhältiger, falscher Tiermensch kann seine überschwängliche, freundliche und optimistische Natur ausnutzen.
  • K-Paralyse: An seinem nackten Oberkörper ist er sehr kitzlig und dort wo ihm Fell wächst kann man seine ledrige Haut gut kraulen. Er liebt beides. Man kann ihn also durch Kraulen und Kitzeln stundenlang völlig wehrlos machen, während er seine Freude mit schallendem Gelächter oder gutturalem Stöhnen zum Ausdruck bringt.



Hintergrund
Stand: ledig
Familie:
Vater (): Namenlos, Sklave, Tiermensch vierter Generation.
Mutter (): Namenlos, Sklave, Tiermensch vierter Generation.
Brüder und Schwestern : Namenlos, Kampfsklaven.

Herkunft/Geburtsort: Sklavenhöhlen irgendwo in Tragalún, wurden während der Rebellion völlig zerstört
Wohnort: Nomade
Besitz: Ein Feuerstein an einem Seil
Gefährten: 16 Hunde

Geschichte:
Hauptgewinn
Die ersten drei Jahre seines Lebens durfte er mit seinen Eltern verbringen. Es war ungewöhnlich, dass Tiermenschen über fünf Generationen Nachwuchs zeugen konnten. Viele der ehemaligen Kampfsklavinnen in den Käfigen der schimmligen Sklavenhöhle hatten Fehlgeburten oder mussten während der Geburt ihr Leben lassen. Die unmoralische, niederträchtige Geburtsstätte unseres ungewöhnlichen Tiermenschen hatte sich auf Tiermenschen für den Kampf und dort nur auf Hundemischungen „spezialisiert“. Viel Freude über den geglückten Nachwuchs konnten seine Eltern nicht empfinden und so prügelten die beiden Sklaven dem jungen Kampfhundemenschen die ersten Befehle ein.

Sitz, Platz, Aus, Fass.

Sie mussten ihm klar machen, in was für eine furchtbare Welt er geboren war. Die Züchtungen brachten sich weniger um, wenn sie etwas Zeit mit den Eltern verbringen durften. Aber umsorgten diese ihren Zögling zu viel, würde er zu weich für einen Kämpfer sein. Das Kampftraining begann früh. Bevor man sagen konnte, welcher Rüde dieser fünften Generation die besten Kampfeigenschaften hatte, oder ungeeignet war. Daneben wurde in diesen drei Jahren mit dem Verhaltenstraining begonnen:

Niemals Menschen beißen, niemals Menschen beißen, niemals Menschen beißen…

Es tobte ein erbitterter Konkurrenzkampf um Futter und auch nur die kleinsten Funken Zuneigung von den Sklavenhändlern. Er tat sich bereits früh als Rudelsführer hervor und setzte sich durch Kooperation mit anderen Sklavenkindern durch.


Das beste Pferd im Stall
Als mit 7 Jahren unübersehbar war, was für ein Durchbruch der junge --- war, wurde er an Matanas, dem Schurkenbaron einer Grenzstadt Tragalúns verkauft. Dort war er einer der wertvollsten Besitztümer und erfuhr eine bessere Behandlung als so manche Handlanger des „Bosses“. Ihm wurde ein Mentor zur Seite gestellt, ein ausgedienter Kampftiermensch dritter Generation namens Silberfang. Von ihm lernte er verschiedene, ungewöhnliche Kampftechniken.

Tritt! Jetzt bring ihn zu Boden! Schlag! FASS! SCHLAG ZU!

Doch viel wichtiger war die Vaterrolle, die der alte Katzenmann einnahm. Er brachte dem Jungen heimlich lesen bei, erklärte ihm seinen unnatürlichen Zustand und half ihm mit dem Druck eines Gladiatorenlebens umzugehen. Ebenfalls fand der Junge Trost bei den Sexsklaven seines Besitzers, mit denen er sich nach gewonnen Kämpfen in den Sklavenquartieren vergnügen durfte. Die anderen Kämpfer konnten sich nicht außerhalb der Zwinger bewegen. Die Kämpfe waren grausam, das Training und die Konditionierung eine Tortur.


Töte Tiermenschen, niemals Menschen.

Seit dem 11ten Lebensjahr wurde er regelmäßig von Matanas misshandelt und vergewaltigt, später auch an einflussreiche Freunde des Barons und, seltener, deren Gespielinnen vermietet. Bis zum Beginn der Rebellion lebte er ein Leben als liebstes Haustier seines Besitzers. Da war der tödliche Kampf auf der einen Seite zusammen mit den regelmäßigen Demütigungen. Auf der anderen Seite die Ablenkung, die Betäubung durch Ekstasen aus Sex sowie Drogen und die gemeinsame Trauer und daraus resultierend der eiserne Zusammenhalt der Sklaven untereinander… außerhalb des Rings. Er hatte zum Ende seiner Gefangenschaft hin eine gewisse Arroganz gegenüber manchen Tiermenschen entwickelt, doch würde er sie stets jedem räudigen Menschen vorziehen. Er hatte sich mit seiner Rolle im Leben abgefunden, Gedanken an Aufstand gegen das Halsband und die Fesseln waren durch Zucht und Aufzucht ein Ding der Unmöglichkeit. Er glaubte an nichts, aber wenn er beten würde, so für eine fremde Kraft, die dieses große Unrecht beenden würde.

Erlösung
Seine unausgesprochenen, niemals gedachten Gebete wurden erhört.
Er leckt sich das Blut von seinen Menschenlippen, sein nackter Oberkörper ist rot gefärbt und glänzt im Kerzenschein. Die Katzenfrau hatte ihm tiefe Kratzer zugefügt, aber er war viel wendiger als die meisten Kämpfer und konnte sie so zu fassen bekommen. Jetzt liegt sie tot vor ihm, die Meute jubelt. Sein Trainer möchte gerade die Tür des Rings öffnen, als ein gellender Schrei von außen ertönt. Plötzlich bersten die Türen auf und Tiermenschen stürmen den Keller der Villa. Das Geschrei der Stadt hört man hier unten nicht. In Schockstarre sieht er dabei zu, wie die Sklavenhändler und Verbrecher von einem Dutzend Tiermenschen angegriffen und hingerichtet werden. Ein Vogelmann öffnet den Käfig. Er hat stahlblaue Federn am ganzen Körper, nur einen gewaltigen Flügel auf dem Rücken und einen Schnabel, der sein Menschengesicht entstellt. Seine Augen leuchten blau als er das eine Wort spricht „Frei.“
--- bemerkt, wie etwas von seinem Geist Besitz ergreift. Eben noch voller Panik „Bringen sie mich auch um?“ Ein Blick auf die tote Katzenfrau. So viele Gerüche in der Nase. Plötzlich, ein Stechen im Kopf. Während der Vogelmann mit starken, großen Händen das Halsband losschnallt, zertrennt jemand in seinem Geist die Fesseln aus jahrelanger Konditionierung. Die letzte Erinnerung dieses Tages ist sein jaulendes, jauchzendes Bellen, als er sich auf seinen schwerverletzten Besitzer stürzt und ihn mit Bissen und stählernen Händen zerfleischt. Knurrend, gurgelnd, grunzend, keuchend, frei?

Die Fesseln am Körper und im Kopf gebrochen unterwarf sich der Kampfhundemensch mit Freuden seinem „Erretter“. Schnell erkannte man, was für eine wertvolle Waffe dieser gezüchtete Hundemensch auf dem Schlachtfeld war. Doch die erste Mondnacht sollte etwas offenbaren, was bisher verborgen in diesem Tiermenschen schlummerte. Bisher hatte er diese Verwandlungen nur im Zwinger erlebt, sein Gebell hatte man teilweise in der ganzen Stadt gehört, andere Tiermenschen fühlten ein Kitzeln in den Adern, es lief ihnen ein Schauer über den Rücken. FREI! und unter dem Einfluss eines lenkenden Geistes jedoch sammelte er in den Städten Tragalúns Mondnacht für Mondnacht ein immer größer werdendes Rudel Straßenhunde um sich herum. Das Bellen seiner monströsen Tiergestalt versetzt Tiere und Tiermenschen in Ekstase, besonders aber Hunde. Abseits der Verwandlung wurde das Band über die kollektive Gedankenkontrolle der Generäle mit Kraft verstärkt und durch die Loyalität der Streuner aufrecht erhalten. „Hundepack“ nannten die Gerüchte und Erzählungen der Überlebenden und (nicht willenlosen) Mitstreiter den ehemaligen Gladiator, der bei der Schlacht um Dschefan über einhundert Hunde mit sich zog und wie ein ein Mann Bataillon in den Schlachten um Tragalún eingesetzt wurde.


FREI!
Er steht auf einem Berg aus Leichen, die Flammen der Stadt tanzen im Gebell, Geheul, Geschreie, Gesinge, Gekreische, Gegrunze, Gewieher, Gemecker, .... Die Kontrolle schwindet, wie schon öfters in Pausen zwischen den Schlachten, den Märschen. Wie damals als besten Kampfsklaven hatte man diesem Paradesoldaten erlauben können, sich zeitweise frei zu bewegen.

Doch diesmal ist der Abschied für immer.

Dankbarkeit wird ihm entgegengebracht, die er mit einem Bellen erwidert, das seine menschlichen Stimmbänder einreißen lässt. Er ist erregt, sein Blut kocht und langsam wird er sich der hundert Hunde um ihn herum bewusst. Er rollt sich mit ihnen in den Leichen der verhassten Menschen, tobt und beißt. Je mehr der Blutrausch abklingt, desto mehr Hunde verlassen ihren ehemaligen Anführer. Zwanzig Tiere wird er am Ende dieser Nacht bei sich behalten können, die übriggeblieben Tiere akzeptieren ihn völlig als Alpha und werden ihm die Treue bis in den Tod halten.

Im Höhepunkt der Schlacht um Dschefan, einer Mondnacht, die ihm das äußerste abverlangt hatte, wäre er beinahe in völlige Raserei verfallen. Sein Bewusstsein, das wie Nebelfetzen über die Tiermenschenarmee verteilt schien, riss sich für einen entscheidenden Moment zusammen. Um zu verhindern, dass er völlig unkontrollierbar andere Infizierte anfallen würde, wurde etwas in ihm umgeschrieben, das 28 Jahre seines Lebens dominiert hatte.

Töte Tiermenschen, niemals Menschen.
Töte Menschen, niemals Tiermenschen.

Frei von allen Verpflichtungen, Frei FREI! Im Freudentaumel fasste er das erste Ziel in seinem Leben. Sein erstes, eigenes Ziel. Er würde sie alle umbringen. Er würde ihnen das Leid seiner Art bringen und dafür würde er gen Süden ziehen. Er hinterließ eine Spur aus Leichen von Menschen, die sich vor der Rebellion versteckt hatten oder einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort waren. Und er hinterließ eine Spur aus Affären und gebrochenen Herzen, denn viele Tiermenschen, die Teil der Rebellion waren, suchten die Nähe zueinander, aus eigener Entscheidung heraus; für die allermeisten war dies ein Ding der Unmöglichkeit in ihrem früheren Leben gewesen. Er WAR nach wie vor ein Prachtexemplar und hatte, frei von Fesseln FREI!, schier unerschöpfliche Empathie und Zuneigung für Seinesgleichen übrig. Anders als damals bei den Sklavenbesitzern würde er sich jedoch sehr wohl zur Wehr setzen, wenn ein Tiermensch so lebensmüde war, sich mit dem Krieger und seinen mittlerweile vierundzwanzig Hunden anzulegen. „Hundertpack“ nannten ihn die Teilnehmer der Schlacht um Dschefan.


Feinde und Freunde und Feinde
Seine Reise durch Tragalún war geprägt von Exzessen aus Drogen, Liebschaften und rauschenden Festen mit anderen befreiten Tiermenschen. Oft erregte er mit seiner ungewöhnlichen Einstellung zu seinem Zustand und seinem einprägsamen Äußeren Aufsehen. Dies sollte bei der Erstellung der ersten Steckbriefe hilfreich sein, die in den Tavernen der Grenzgebiete Karatinas angesteckt wurden. Einige Wochen verbrachte er mal menschenjagend auf der Tragalún Seite dann mal Tiermenschen über die Grenze rettend auf der Seite Karatina, bis er eine Begegnung zu viel mit demselben Kopfgeldjäger erlebt und dabei drei Hunde auf einmal verloren hatte. Er wollte raus aus den trockenen Wüstenlandschaften und hatte von der grünen Hölle gehört, dem gewaltigen Waldgebiet am Rand Karatinas. Frohsinn und Freiheit im Herzen und mit Mordlust im Kopf hatte er seine Reise gen Westen begonnen. Nun war er zu mobil, um die Aufmerksamkeit lokaler Kopfgeldjäger auf sich zu ziehen und noch zu unbekannt, als das sein Ruf ihm voraus eilen würde. Nach fünf Tagen kehrte er mit einer kleinen Gruppe Tiermenschen zur Grenze zurück, er hatte sich spontan entschieden seinen Brüdern und Schwestern Geleitschutz ins gelobte Land zu geben. Dann hatte er sich über eine andere Route in Richtung Westen aufgemacht, durch die wenig lebensspendenden Ebenen Karatinas. Unbekannt und umzingelt von Feinden und nur hier und dort einem freundlichen Tiermenschengesicht, lebte er in der Wildnis und raubte Bauernhöfe mit seinem Rudel für Proviant aus. Bald schon hatte er sich angewöhnt, große Menschenansammlungen zu meiden, nachdem er einmal in einem Anflug von Größenwahn ein Dorf im Alleingang angegriffen und drei weitere seiner Hunde verloren hatte. Die schwindende Größe seines Rudels beschäftigte ihn. War es Zeit für etwas Abwechslung? Ablenkung?

Passende Musik:
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
Der Moment, in dem die Leine reißt, die Kette bricht. Dann, Rausch, Rebellion.

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
Seine Reise durch Tragalún nach Ende der Rebellion.


Zuletzt von Pak am Mo Aug 28, 2017 8:32 pm bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
avatar
Pak

Wassermann Katze
Anzahl der Beiträge : 30
Alter : 30
Ort : Bayern
Laune : positiv denken ; )
Anmeldedatum : 22.08.16

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten