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Nenvar Ysmen

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Nenvar Ysmen

Beitrag von Nenvar am Di Okt 03, 2017 3:50 pm



Infos zum Schreiberling
Alter des Schreiberlings: 31 Jahre
Hauptcharakter: Kraja der Rabe & so viele mehr



Charakter – Grundlagen

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Ihr seid so bunt und farbenfroh - Ihr seid das Licht, ich wenn's erlischt.
Ihr positiv, ich Gegenpol - Ihr seid so grau wenn man euch mischt.

ASP – schwarzes Blut

Name: Nenvar (gesprochen: Nenn-war) Ysmen, genannt die weiße Spinne (halb spöttischer, halb bewundernder Beiname auf Nazzars Insel Pocacopán), bei den Menschen in und um Amdalon ist er als Zacharias bekannt.
Rasse: Dunkelelf
Alter: 37 Jahre
Geschlecht: männlich
Zugehörigkeit: Unlicht



Erscheinung
Größe: 1,87m
Aussehen:
Nenvar weiß auf mehreren Ebenen gleichermaßen Entsetzen wie Verwunderung ins Herz seines Gegenübers zu säen, denn er ist nicht nur hoch gewachsen und von sehnig-schlanker, elfisch-geschmeidiger Statur, der eine beunruhigend, lauernde Eleganz innewohnt sondern sein ganzes Erscheinungsbild flüstert von geisterhafter Übernatürlichkeit, die nicht allein der ungewöhnlichen Farbe seiner Haut geschuldet ist. Sie nistet wie ein dunkles Versprechen in seinen stolzen Schritten, seinen präzisen Bewegungsabläufen und den eindrücklichen Blicken, mit denen er die Welt bedenkt.
Lang sind seine Gliedmaßen; lang- und feingliedrig seine Finger. Scharf sind seine Züge geschnitten, sodass seine Wangenknochen mitsamt seiner hohen Stirn gut zu erkennen sind während sich seine dunkelroten, an geronnenes Blut erinnernden Mandelaugen, von weißen Wimpern umkränzt, deutlich von der Leinwand seines Fleischs abzuheben wissen. Im starken Kontrast zu anderen Dunkelelfen ist seine Haut nicht schattenhaft dunkel sondern vollkommen kalkweiß, sodass das schwarze Blut, das durch seine Adern fließt, besonders an Stellen, an denen die Haut dünn und gut durchblutet ist, hervorsticht.
Schlohweißes, dicht fallendes Haar ergießt sich vom Scheitel seines Schopfes gleichmäßig bis zu den unteren Bögen seines Rippenkäfigs und wird von ihm offen getragen sollte nicht anderes erforderlich sein, denn dann schlingt Nenvar es zu einem langen Strang zusammen, windet diesen auf seinem Hinterkopf zu einem hoch angesetzten Haarnest, fixiert dieses mit langen Haarnadeln und bedeckt es zuletzt mit einem Stück dunklen Stoffs. Seine langen, spitz zulaufenden Ohren sind daher mal mehr oder minder leicht zu erkennen, jedoch legt er großen Wert darauf nicht als Angehöriger seines Volks erkannt zu werden seitdem er Nazzars Joch abgestreift und dessen Insel verlassen hat.
Sollte er sich auf Mission befinden, so hat er es sich angewöhnt sein Gesicht mit einer roten Paste auf folgende Weise zu schmücken: Von der Mitte seiner Stirn, in einem walnussgroßen Punkt beginnend, zieht sich eine breite Linie über den Nasenrücken bis zu seinem Kinn und von der Mitte seines Nasenrückens symmetrisch bis zu den obersten Punkten seiner Wangenknochen. In solchen Momenten bietet er einen besonders schaurigen Anblick. Davon einmal abgesehen sagt man ihm eine gewisse Attraktivität nach, die man jedoch besser von Weitem genießt. Dass er einmal anders aussah, weiß jenseits von Letum und der Insel Pocacopán niemand.
Sein Umbra hat einen zischenden, kehligen Unterton und auch seine Worte auf Arcum gleichen oftmals einem eindringlichen Gewisper – geeignet um Alpträume zu nähren, nicht zwingend um Frauenherzen zu umgarnen.


Kleidung:
Um seine helle Haut zu verbergen ist Nenvar dazu übergegangen vor allem Kleidung zu tragen, die den Großteil seiner Haut bedeckt. Seine Hände sind in Handschuhe aus anschmiegsamem Leder gehüllt, seine Füße und Unterschenkel stecken in hohen Stiefeln und seine Elfenohren verschwinden unter einem Hut mit breiter Krempe. Die Sohlen seiner Stiefel weisen eine Besonderheit auf, denn sie ist weich und elastisch anstatt trittfest und starr – perfekt dafür geeignet um sich an ein Seil zu schmiegen oder an Schattenfäden.
Ein Mundschutz verhüllt dabei seine Nasen-, Mund- und Halspartie und eine Langarmtunika mit hohem Kragen und Rankenapplikationen bildet einen fließenden Übergang zu seinem Torso und diese wiederum zu seinen Hosen. Auf diese Weise verhüllt, sieht ein aufmerksamer Beobachter nur noch einen Teil seiner Stirn sowie seine Augen und den oberen Schwung seines Nasenrückens. Ein kreisrundes Medaillon mit dem Zeichen seines Gottes mattiert dabei seine wahre Augenfarbe zu einem ins Dunkelbraun übergehende Rostrot solange er es trägt; zumeist unter seiner Kleidung.
So wie viele Vertreter seines Volkes bevorzugt er gedeckte Farben, vor allem aber Rot-, Blau-, Grautöne, sowie Schwarz, legt aber bei Stoffen besonderen Wert auf größtmögliche Beweglichkeit weniger auf Schutz bei direkten Konfrontationen, die er für gewöhnlich zu meiden weiß.




Persönlichkeit
Charakter:
Eigentlich ist Nenvar haargenau das, was man das Sinnbild eines Dunkelelfs nennen würde, denn er ergötzt sich an dem Leid anderer, genießt es Zwietracht zu säen, Gutes zu verderben und sich dessen zu bedienen wonach es ihm auch immer gelüstet. In seinem Herzen gibt es kein Mitleid für die Schwachen. Wer sich nicht selbst zu verteidigen weiß, so lautet sein ungnädiger Spruch, der ist des Lebens nicht wert. Ein wahrer Dunkelelf. Eigentlich. Die Wirklichkeit diktiert seinem enigmatischen Gedankengut eine andere Wahrheit auf, denn Nenvar hat ein Problem; ein ziemlich großes Problem sogar, denn obschon sein schwarzes Blut das Erbe seines Volkes stark durch seine Adern pumpt ist er durch den Fluch eines Schutzengels* dazu gezwungen all seine dunklen Facetten klein zu halten um nicht in Pein zu zergehen. Wann immer er sich an einem niederträchtigen Gedanken labt, wird er von stechendem Kopfschmerz geplagt, der erst aufhört wenn er den entsprechenden Gedanken fallenlässt und mit unverfänglichen Überlegungen übertüncht. Diese körperlich gemachten Schmerzen wissen sich ins Unermessliche zu steigern wenn er von bloßen Gedankenspielen allein abzurücken beginnt und dazu übergeht diese in die Tat umzusetzen. Über einen längeren Zeitraum gesehen können ihn böse Taten sogar töten.
Im Gegenzug wird er von guten Gedanken 'belohnt', denn wenn er gutes denkt oder gutes tut durchströmt ihn ein allumfassendes Glücksgefühl gegen das er sich nicht wehren kann aber einen empfindlichen Groll hegt. Diese Schmach... Es will Nenvar einfach nicht in den Sinn weshalb ihn dieser kleine, nutzlose Schutzengel derart abstrafen konnte und wenn er könnte, dann würde er... argh.
Demnach gibt es eine große Diskrepanz zwischen dem, was er mit großer Freude tun würde und dem, was er letztendlich tun kann. In Nenvar liegen Licht und Schatten Haut an Haut, denn immerzu herrscht in seinem Kopf ein fortwährendes Abwägen, das ihn überlegen lässt ob diese eine verlockende Tat ein weiterer Schmerzintervall wert ist. Freilich, es ist reizvoll den Namen seines Gottes in die zarte Haut einer Frau zu ritzen bis sie zu schreien beginnt oder einem Opfer auf einem Altar die Kehle aufzuschlitzen, aber was ist dieser kurze Moment der Verzückung wert wenn er in einer Woge Seelenpein untergeht? Nenvar liebt den Anblick von sichtbar gemachter Schmerzen doch seine eigenen Schmerzen bringen ihm nur Ernüchterung; davon hatte er in den letzten Jahren bereits zu viele erdulden müssen.
Auch wenn es einem nicht sofort auffallen mag, so hat Nenvar ein Problem mit Autoritäten, denn er ist am liebsten sein eigener Herr obschon er durchaus in der Lage zu erkennen ist wenn das eigene Überleben ein anderes Verhalten erfordert. In gewissem Maße ist er durchaus anpassungsfähig und kann sich loyal geben. Langfristig sieht er ein Leben als Adjutant als unter seiner Würde an.
Sein befremdliches, auf viele abschreckend wirkendes Äußeres weiß er auf seine Weise zu nutzen, obschon er sich der argwöhnischen Blicke anderer (vor allem anderer Dunkelelfen) sehr bewusst ist, so weiß er, dass er vor allem auf Menschen Eindruck macht, denen gerne einmal die Worte fehlen wenn er unverhüllt auf sie zugeht und sie den Schrecken spüren lässt, den er zu gerne eigenhändig in ihre Glieder pflanzen würde. Er gibt sich nach außen hin betont selbstbewusst, ist es gar nicht anders gewöhnt, sodass er seine Unzufriedenheit über seine weiß gewordene Haut überspielt. Niemand soll wissen wie sehr ihm der Fluch zusetzt und wie groß sein geheimster Wunsch ist die Ketten seines Geistes abzustreifen und wieder der zu werden, der er einst gewesen ist.


Vorlieben: Ästhetik, Schönheit (pervertiertes Empfinden), Edelsteine & Silberschmuck, (Blut, besonders rotes), (Schmerz und Schmach anderer), (Menschen, sie sind so zerbrechlich), (Schreie der Opfer seines Willens), (Opferungen & der Rausch jener, der ihnen beiwohnen), (Frauen, ihre Weichheit und ihre Rundungen), eigene Schmerzfreiheit, freie Entscheidungen, ...
Abneigungen: Schmerzen (seine eigenen), Anhänger der lichten Seite besonders Engel, seine weiße Haut, seine geistigen Ketten, unfrei zu sein, Sonnenschein, ...
Religion: Schon in jungen Jahren wurden die Lehren des Blutgottes der Dunkelheit an Nenvar herangetragen und gingen ihm mit den Jahren in Fleisch und Blut über bis er zu Seinem treuen Anhänger geworden ist. Nur die Stärksten überleben und genau so hält er es.
Opfer bringt er seinem Gott in Form von Tieren und menschlichen Verbrechern dar, da letztere die einzige Möglichkeit sind den Fluch halbwegs auszutricksen – Schmerzen hat er seiner wahren Absichten wegen dennoch. Je verwerflicher jedoch die Tat seines Opfers, desto gnädiger ist der Fluch mit ihm.




Fähigkeiten
Beruf: (Nazzars Handlanger), Spion, Kopfgeldjäger
Sprachen: Umbra (Muttersprache, fließend), Arcum (fließend), jeweils paar Brocken Lenush, Devish (durch die Zeit in Nazzars Reihen) und Rigusta (durch die Zeit auf dem Festland)
Lesen/Schreiben: Umbra: Ja/Ja, Arcum: Ja/Ja
Erlernte Fähigkeiten: Klettern, kämpferische Ausbildung der Dunkelelfen (Umgang mit dem Langmesser und den schmalen Dolchen als Wurfwaffen, leises Töten), Schleichen, Wissen über Magie, dunkelelfische Geschichte und Völkerkunde
Eigenschaften/Gaben: Hohe Speicherkapazität von Magie, schwarzes & giftiges Blut, Dunkelsicht & in der Nacht leuchtende Augen, chaotische, schwer kontrollierbare Magie.
körperliche/geistige Stärken: Sehr beweglich, leise und flink, magiekundig & geübt darin
körperliche/geistige Schwächen: Auffälliges Äußeres, verflucht*, erhöhter Wasserbedarf, kämpferisch-direkte Auseinandersetzungen, Alkohol (er hemmt seine Magie),

*Der Fluch des Schutzengels: Vor nun mehr als drei Jahren wurde Nenvar verflucht, doch von den Folgen hat er noch heute etwas, denn nicht nur wurde seine tintenschwarze Haut im Zuge des lichten, abstrafenden Willens weiß wie Kalk sondern seine finsteren Gedanken in göttliche Ketten gelegt, sodass ihm niederträchtig-böse Gedanken und Taten körperlichen Schmerz bereiten. Stechende Kopfschmerzen sind dabei nur die erste Stufe, denn bald knüpfen sich Druck auf den Schädel, gestörte Sinne und verkrampfende Muskeln an, nur um schlimmstenfalls in einem qualvollen Tod zu gipfeln sollte Nenvar tatsächlich nicht in seinem Tun und Denken aufhören. Er kann dies unterbinden in dem er einerseits aufhört sich den entsprechenden Gedankenspielen hinzugeben, Finsteres zu tun oder... sich auf andere Gedanken bringt. Gute Gedanken oder Taten wirken sich begünstigend auf ihn aus und erfüllen ihn mit einem Wohlsein, einem ganzheitlichen Glücksgefühl, welches ihn wiederum zumeist mit glühendem Hass und Empörung erfüllt.




Magie
Art des Magiepools: Magie- und Speichelmanipulation; Schattenfadenspiel

Nenvars Magie beschreibt eine Symbiose aus magischem Willen und Körperflüssigkeiten, genauer gesagt seinem Speichel. In seinem Rachen konzentriert er beides und formt es nach seinem Willen zu schwarzen Schattenfäden, deren Konsistenz je nach Absicht dünn und fein oder gar extrem klebrig oder dick und fest sein können. Die Konsistenz einer 'Ladung' kann geringfügig changieren, allerdings ist es einfacher für Nenvar wenn er frisch ansetzt und ein neues Gemisch entstehen lässt. Sobald er genügend Material gesammelt hat, kann er die Schattenfäden auf sein Ziel spucken; seine Reichweite ist dabei bis zu zehn Metern, orientiert sich jedoch stark an dem eingesetzten Mana und seiner Absicht. Jene durch den Verbund von Magie und Speichel entstehenden Fäden werden von seinem Willen gesteuert und können sich in einem limitierten Maß mittels seinem Willen durch die Luft bewegen ehe sie ihren Bestimmungsort gefunden haben oder zu Boden fallen.
Nenvars Magie ist eng an seinen Wasserhaushalt geknüpft und wird durch eine ausgedörrte Kehle oder Alkoholkonsum gestört; zudem ist er durch seinen Atem ebenfalls limitiert. Wenn ihm die Puste ausgeht, versiegt auch der Strom seiner Schattenfäden. Auch wenn man ihm den Mund zuhält oder ihn knebelt kann er seine Magie nicht einsetzen ohne daran zu ersticken. Besonders empfindlich sind die Schattenfäden gegenüber Feuer und spitzen Gegenständen wie Klingenwaffen oder gar Klauen.


Zauberliste:


  • Schattenfadenseil | Manaverbrauch: jeweils einmalig, mittel bis hoch je öfter ein Seil erzeugt.
    Nenvar sammelt Magie und Speichel im Rachen, formt das Gemisch zu einem dicken Strang und befestigt diesen mit einem gezielten Schuss an einem Objekt seiner Wahl. Mit einem Mal gelingt es ihm ein Seil von etwa eineinhalb Metern auszuspeien; je nachdem wie viel Zeit er hat und wie gut er ausgeruht und vorbereitet ist, kann er diesen Vorgang vier bis sechs Mal wiederholen und auf diese Weise ein Seil von siebeneinhalb bis zehn Metern erzeugen ehe er sich ausruhen und etwas trinken muss.
    Es gelten die oben genannten Einschränkungen.


  • Schattenfadenschuss | Manaverbrauch: jeweils einmalig, mittel bis hoch, je nachdem wie dick und lang der Strang ist.
    Nenvar sammelt Magie und Speichel im Rachen, formt das Gemisch zu einem dicken, klebrigen Strang und spuckt diesen in einem Strahl auf seinen Gegner in der Absicht ihn in seinen Bewegungen einzuschränken oder gar bewegungsunfähig zu machen. Er kann auch auf ein bestimmtes Körperteil zielen um dieses an einer Wand oder auf dem Boden zu fixieren. Je näher er an seinem Ziel dran und je unbeweglicher das Ziel selbst ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass er trifft. Ein Schuss aus hoher Distanz wagt er nur aus dem Hinterhalt auf ein argloses Ziel.
    Es gelten die oben genannten Einschränkungen.


  • Schattenfadentarnung | Manaverbrauch: kontinuierlich, mittel
    Nenvar sammelt Magie und Speichel im Rachen, formt das Gemisch zu einem hauchdünnen Faden und entlässt ihn mit einem langsamen Atemhauch in die Luft. Er kann damit sich selbst oder auch andere in feinen Schichten umgarnen bis nichts mehr von ihrer ursprünglichen Haut- oder Haarfarbe übrig ist. Auch ist er in der Lage Kleidungsschichten zu umhüllen, allerdings gelingt dies mit eng anliegenden Stoffen sehr viel leichter als mit locker sitzenden. Wenn man ihm genügend Zeit gibt, könnte Nenvar sein Ziel mit diesen Schattenfäden ersticken, allerdings braucht er gute drei bis fünf Minuten bis er einen ganzen Körper eingesponnen hat. Mehr als ein vollständiges Einspinnen gelingt ihm jedoch nicht aufs Mal.
    Es gelten die oben genannten Einschränkungen.


  • Schattenfadennetz | Manaverbrauch: jeweils einmalig, mittel bis hoch je nachdem wie viele Schattenfäden er spinnt.
    Nenvar sammelt Magie und Speichel im Rachen, formt das Gemisch zu einem fingerdicken, robusten Faden und befestigt diesen mit einem gezielten Spucken an einem Objekt seiner Wahl. Diesen Vorgang wiederholt er mehrfach und lässt auf diese Weise ein Spinnennetz entstehen, deren Fäden mal mehr oder minder klebrige Eigenschaften aufweisen, sodass er selbst befähigt ist wie eine Spinne am Rande des Netzes auszuharren bis ihm ein Opfer in die Falle gegangen ist. Besonders in der Dunkelheit entfalten die Fäden ihr volles Potential, denn in der Schwärze der Nacht werden sie zumeist erst dann bemerkt wenn es bereits zu spät ist.
    Um ein solches Netz fertigzustellen braucht Nenvar vor allem eines: Zeit. Ein kleines, von wenig Raffinesse erzählendes Netz kann er binnen fünf bis zehn Minuten erstellen. Für ein großes braucht er zwischen einer dreiviertel Stunde und einer vollen Stunde.
    Es gelten die oben genannten Einschränkungen.




Hintergrund
Stand: ledig
Familie:
Vater (): Cuachlan (gesprochen: Ktu-achlan) Ysmen, Dunkelelf, 120 Jahre, Sklavenhändler.
Mutter (): Haedwyn (gesprochen: Heddwünn) , Elfe, verstorben, Sklavin.
Bruder (): Ysfane (gesprochen: Yisfahn) Ysmen, Dunkelelf, ermordet mit 32 Jahren, Aufseher.

Herkunft/Geburtsort: Eine Festung der Dunkelelfen, Letum
Wohnort: -
Besitz: Fünf sehr schmale, 16cm lange Dolche, ein geschwungenes Langmesser, rotes Pulver zum Mischen seiner Gesichtsbemalung (aufbewahrt in einem Ledersäckchen), ein Medaillon mit dem Zeichen des Blutgottes zum Kaschieren seiner Augenfarbe, ein großer Wasserschlauch, diverse Gegenstände des Alltags und Geld, alles in einem ledernen Rucksack verstaut.
Gefährten: -

Geschichte:

  • 0-12 Jahre: Nenvar ist der Sohn des Sklavenhändlers Cuachlan und der elfischen Sklavin Haedwyn, die sich jedoch das Leben nimmt bevor ihr jüngster Sohn ein Jahr alt ist. Ysfane ist Nenvars älterer Bruder, fünf Jahre trennen sie. Nenvar wächst auf wie alle Dunkelelfen. Grausamkeit ist ein fester Bestandteil seines Lebens, doch er stört sich nicht daran, nein, im Gegenteil, er fügt sich ein wie ein Puzzlestück an ein anderes. Weder ist er der Geschickteste noch der Stärkste unter den Gleichaltrigen, doch das muss er nicht sein – er findet andere Wege, denn er meidet die direkte Konfrontation wann immer es ihm möglich ist. Viel lieber nutzt er Unaufmerksamkeiten und Schwachstellen geschickt aus, agiert im Geheimen und passt die richtigen Gelegenheiten ab um einen entscheidenden Schlag abzubringen. So mancher schwächerer Dunkelelf sucht seine Freundschaft, doch daran ist er nicht interessiert. Nenvar ist ein Einzelgänger, der sich nur dann mit anderen zusammentut wenn es sich nicht vermeiden lässt. Wenn er sich nicht draußen aufhält, lernt er in den Räumlichkeiten der Familie alles, was er über die dunkelelfische Gesellschaft wissen muss. Auch werden ihm die Lehren des Blutgottes der Dunkelheit nahegelegt und Nenvar versteht: Nur der Starke überlebt und so ist er lieber einer von jenen, die die Schwachen in den Staub treten als einer von ihnen. Dieser Leitsatz bestimmt sein Leben.
    Sein Vater ist zufrieden mit ihm.


  • 12 Jahre: Cuachlan setzt nun neben Ysfane auch Nenvar ein um die Sklaven zu beaufsichtigen. Er erfreut sich an seiner Überlegenheit gegenüber all den gebrochenen Gestalten und lässt sie seine Brutalität spüren, wissend, dass sich selbst die Stärksten von ihnen ihrer Ketten wegen nicht gegen ihn wehren können. Es ist ein erhebendes Gefühl; seine Augen glühen vor Wonne.

  • 13-25 Jahre: Die Schwerpunkte seiner Ausbildung verschieben sich, denn an die Stelle von Geschichte und Völkerkunde rücken nun verstärkt andere Disziplinen wie der Umgang mit dem Langmesser und den Einsatz von Wurfdolchen, Gleichgewichtsübungen und Ausweichmanöver, verschiedenste Angriffe sowie die heimlichen Talente wie Schleichen, Verstecken und Lauschen. Als seine Magie erwacht und diese sich ähnlich hinterhältig zeigt, ist der Grundstein gelegt und seine Lehrer setzen auch explizit dort an. Mit seinem Bruder hat er inzwischen nur noch wenig zu tun, denn er will nicht, dass er zu viel von seinen Techniken weiß. Generell ist ihm Ysfane suspekt. Nenvar weiß nicht genau warum aber als er durch Zufall herausfindet, dass sich dieser einer vermaledeiter Künstler ist, ist er so zornig, dass er ihn am liebsten an seinen Vater verraten hätte. Er zögert, denn mit diesem Wissen kann er so viel mehr anstellen. Über mehrere Monate lernt er im Geheimen die Handschrift seines Bruders und inszeniert Schriftverkehr mit einem Kunsthändler. Auf diese Weise vorbereitet wartet er wie eine Spinne am Rande ihres Netzes auf den passenden Moment und als dieser kommt, ist er bereit. Der Regent höchstpersönlich meldet einen Besuch an, denn er ist an den exquisiten Sklaven des Vaters interessiert. Geschickt platziert Nenvar die Beweise und übt sich in Geduld bis sich die Dinge zu seiner Zufriedenheit entwickeln. Eines hatte er jedoch nicht bedacht, denn mit einem Mal steht auch er im Verdacht ein Künstler zu sein und seine Familie fällt in Ungnade.

  • 27 Jahre: Nur ein Monat später ist es soweit, der Regent beschließt ein besonderes Spektakel zu veranstalten: Brüder, die in der Arena um die Gunst des Regents bis zum Tod kämpfen. Gunst und Gnade sind tückische Geschicke bei den Dunkelelfen, doch Nenvar hat keine Wahl. Er weiß, dass er seinen fünf Jahre älteren Bruder bezwingen kann und dank seiner Magie gelingt es ihm Ysfane festzusetzen und ihm die Kehle durchzuschneiden. Die Menge tobt; Nenvar badet im süßen Triumph bis er erfährt wie die Gnade des Regents aussieht. Exil. Dieses Wort bestimmt nun sein ganzes Denken und doch bietet ihm ein Fremder aus den Reihen der Hungerteufel einen interessanten Ausweg. Er gibt sich als Todesengel zu erkennen und umreißt seine ehrgeizigen Pläne, die ihn nach Crepererum führen um dort ein stehendes Portal nach Letum zu errichten. Nenvar kann sich nicht helfen... die Worte, die der Fremde spricht, ergeben auf eine bemerkenswerte Weise Sinn in seinen Ohren und er spricht die Schwüre ohne es ernst mit ihnen zu meinen, denn er ist ein Einzelgänger, der nur sich selbst und seinen Motiven dient. Dennoch ist dies der beste Ausweg.

  • 27-31 Jahre: Gemeinsam mit Nazzar und dessen Schergen zieht er von Hauptstadt zu Hauptstadt und beobachtet wie der Strom an Freiwilligen größer und größer wird. Schon bald sind sie ein bunt gemischter Haufen aus Hungerteufeln, Dunkelelfen und Vampiren; sogar der eine oder andere Lumenar befindet sich unter ihnen. Zwistigkeiten sind an der Tagesordnung, doch die Aussicht die Menschenwelt sich Untertan zu machen, reizt die meisten von ihnen, sodass der Frieden meistens hält. Manche sterben, doch diese werden bald schon durch das geschickte Missionieren ersetzt. Nach vier Jahren sind sie soweit: Sie ziehen durch ein Portal nach Crepererum und erreichen die vom Nazzar beschriebene Insel im Südperleris-Meer. Pocacopán.

  • 31-33 Jahre: Innerhalb von zwei Jahren strecken Nazzars Schergen ihre Klauen mehr und mehr nach den Menschen aus, schlagen diese nieder oder machen sie zu Sklaven. Die Alten und Schwachen sterben; nur jene überleben, die ihnen nützlich sein können. Die Blutfeste, die gefeiert werden, sind an Grausamkeit nicht zu überbieten. Nenvar fühlt sich wie im Rausch und findet Gefallen an den lockeren Gesetzen, die den Verbund aus verschiedenen Völkern zusammenhält. Er nimmt sich wen und was er will. Wer ihm in die Quere kommt, verliert sein Leben, denn der Urwald, der die Insel bestimmt ist wie gemacht für einen Dunkelelf wie ihn. Niemand hält ihn auf. Es ist die beste Zeit seines Lebens. Wie so vieles jedoch hat alles Gute einmal ein Ende, denn etwas beginnt das Gleichgewicht zu stören.

  • 34 Jahre: Jener ungebetene Gast beginnt einen Widerstand zu organisieren, befreit Sklaven und zettelt Aufstände an und doch bleibt der Feind vorerst verborgen. Nenvar ist einer derjenigen, die ihm immer dicht auf den Fersen sind. Es stellt sich heraus, dass sie die gesamte Zeit über von einem Engel an der Nase herumgeführt wurden, doch letztendlich erwischen er und seine Gefährten den Engel und übergeben ihn Nazzar. Nenvar hat es leider nicht so gut getroffen, denn im Zuge des Kampfes wird er von einem Spruch des Engels erwischt. Die Auswirkungen zeigen sich jedoch erst nach und nach. Den Engel samt Schützling, welcher der Sohn des hiesigen Barons ist, erwartet ein abscheuliches Schicksal, denn gemeinsam werden sie im Laufe eines Opferfests mit Vampirismus infiziert. Der Engel – geschützt durch die Göttlichkeit in ihm – stirbt qualvoll, aber der junge Bursche wird einer von ihnen. Der Sieg hätte so süß schmecken können und doch...

  • 34-35 Jahre: ... doch beginnt für Nenvar eine Zeit des Leidens, denn der Spruch des Schutzengels verändert ihn. Zuerst sind die Zeichen unterschwellig und nicht recht zuzuordnen, denn die Skrupellosigkeit, mit der er die Menschen peinigt und die Blutfeste werden ihm durch stechenden Kopfschmerz vergällt. Besonders wenn er selbst Hand anlegen will, fühlt er einen inneren Widerstand, den er sich nicht so recht erklären kann. Das Schlimmste jedoch sind die körperlichen Veränderungen, die ihn nach und nach zu einem Aussätzigen machen. Seine einstmals tintenschwarze Haut wird mit den Monaten so weiß wie Kalkstein bis er es nicht mehr verbergen kann, dass er anders ist. Schon zuvor hatte er sich den Beinamen 'die Spinne' verdient, doch schon bald hört er etwas anderes. Nenvar, die weiße Spinne. Weiß. Es ist eine Schande. Noch größer als jene Schande ist die ernüchternde Wahrheit, dass er Nazzars Befehle nicht mehr befolgen kann. Ihm gehen die Ausreden aus warum er dies und das nicht mehr machen kann und so flieht er als blinder Passagier auf einem Handelsschiff, eingesponnen in einem Kokon aus schwarzen Schattenfäden, von der Insel.

  • 35-37 Jahre: Nenvar hat Schwierigkeiten sich auf dem Festland zurechtzufinden, denn das Leben der Menschen ist so anders und er muss seinen Lebensstil vollkommen umstellen wenn er nicht qualvoll verenden will. Er testet die Grenzen des Fluchs sorgfältig aus und begibt sich auf Verbrecherjagd, denn das ist das einzige, was ihm gelingen will. Vor allem in der Nacht sind sie ihm schutzlos ausgeliefert, doch ergötzen kann er sich an seinen Siegen nicht. Der Fluch lässt ihn nicht. Wann immer er sich der Bösartigkeit seines Herzens öffnet, wird er von seinem inneren Peiniger gerichtet. An einer Hauswand sieht er den Steckbrief eines Gesetzlosen, macht sich daraufhin auf die Suche nach diesem und übergibt den leblosen Körper den örtlichen Behörden. Seine Methoden wissen die Menschen zu entsetzen und doch verlässt er das Gebäude mit einem gefüllten Geldbeutel. Kann es wirklich so einfach sein? Fragen auf seine Person beantwortet er nicht, doch als er den Namen Zacharias an einer Straßenecke hört, beschließt er, dass dies ein passender Deckname für ihn ist. In der Region um Amdalon schafft er es binnen dieser zwei Jahren zu einem gewissen Bekanntheitsgrad.


Zuletzt von Nenvar am Di Okt 03, 2017 9:02 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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