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Merihim

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Merihim

Beitrag von Merihim am Di Okt 17, 2017 8:39 am



Infos zum Schreiberling
Alter des Schreiberlings: 26
Hauptcharakter: Loke
Nebencharakter(e): Korinius


Charakter - Grundlagen

Name: Merihim „Honigsüß“
Rasse:Halbblut (Lumenar/Elf)
Alter: 28 Jahre
Geschlecht:männlich
Zugehörigkeit: Unlicht




Erscheinung
Größe: 1, 88 m
Aussehen:
Manche möchten behaupten, man habe einen unerfahrenen Buben vor sich, wenn lediglich Merihims Gesicht zum Vorschein kommt. Sanfte, schwarze Naturlocken zieren sein meist bartloses Gesicht und umrahmen die seidigen Züge des Halblumenaren. Selbst für Racheengel sind seine Züge äußerst fein und manchmal fast schon jugendlich. Zwei eisblaue Augen glänzen wie Juwelen und geben dem Kunstwerk noch einen zusätzlichen Akzent. Auch eine kleine Narbe, die die linke Augenbraue hin zur Schläfe spaltet, trübt das Kunstwerk nicht, sondern setzt einen Akzent. Dazu gesellen sich zwei leicht gespitzte Ohren, die meist gekonnt durch die Lockenpracht verdeckt werden. Wandert der Blick weiter hinunter, leitet der kräftige Nacken den restlichen Körperbau ein. Breite Schultern, Arme, harte Brust- und Bauchmuskeln, dazu ein kräftiges Kreuz und Beine. Seine Muskeln weichen etwas von der Balance zwischen Ausdauer und Kraft hin zum letzten, er hat eindeutig den Körper eines Kriegers. Vor allem sein Rücken, aber auch die Arme sind von Tätowierungen geziert: Bunte Karpfen, Kraniche, Füchse und gar wunderliche Wesen vermischen sich farbenfroh mit Landschaften wie Teichen und Bergen zu einem Intermezzo, welches Kunstliebhabern Stunden oder Tage der Freude bescheren könnte. Gen Ellenbogen scheint die Kunst wie vom „Winde verweht“ zu verblassen, was einen wahren Kunstgriff darstellt. Mit normaler Kleidung sind die Bilder nicht zu sehen.  Sonst ist sein durchtrainierter Körper geprägt von einigen wenigen Kampfesnarben, seine Hände sind rau und handwerkserprobt, wodurch er mitsamt des kräftigen Körperbaus einen bedrohlichen Eindruck erweckt. Gemeinsam mit einem misstrauischen Blick stellt sein Ganzes einen Widerspruch aus Anziehung aufgrund seiner Schönheit und Abschreckung durch seine ablehnende Haltung dar, der ihm eine gewisse düstere Anziehungskraft verleiht.
Falls seine Schwingen sichtbar werden, umhüllt ein Schwarz, welches fast blau anmutet mit prächtigem Federkleid den sonstigen Körper.

Kleidung:
Was seine Kleidung betrifft, wirkt Merihim fast schon obskur. Generell hält er sich einfache, im Wesentlichen dunkle, aber hochwertige und adrette Kleidung am Mann, die ihn edel und nobel aussehen lässt. Andererseits wird auffällig, dass seine Kleidungsstücke teils  willkürlich zusammengestellt sind, als ob sie einfach nach ihrem Wert und nicht ihrer Kompatibilität gewählt wurden. Auffälliger wird seine Versessenheit bei den Accessoires, die er trägt. Goldene Ketten, silberne Armbänder, Ringe, die Männern, Damen und Greisen gehören könnten schmücken seinen Körper und verstärken den Eindruck, dass er gleich einer Elster einfach alles hortet, was glänzt und wertvoll erscheint. Durch seine Wahl an einfacher, edler und weiter Kleidung, die häufig offener als es sich ziemt getragen wird, gekoppelt mit dem ganzen prunkvollen, unabgestimmten Plunder, den er mit sich trägt, steht ihm fast schon auf die Stirn geschrieben, dass er zu einer unlauteren Gruppe gehört, die sich nicht gesetzeskonform benimmt.




Persönlichkeit
Charakter:
Optisch ein Frauenheld, innerlich ein Frauenheld. Möchte man meinen. Zum Teil ist diese Aussage nicht falsch. Er ist reißerisch, wagemutig und sich auch derber Sprache und forschen Anbandlungsversuchen nicht zu schade. Vor allem seine lockere Art ist jedoch eher eine Oberfläche, eine Fassade, die er wahren muss, um in seinem Beruf erfolgreich zu sein. Innerlich ist er bedacht, manchmal fast zurückhaltend und muss eine vorsichtige Ader fast mit Gewalt und spontanen Aktionen unterdrücken. Würde er an einer Klippe stehen und seine innere Stimme würde Zweifel anbringen, so würde er direkt losspringen, um seiner inneren Bedachtheit erst gar keine Möglichkeit zu lassen, ihn von einem ersten Impuls zu überzeugen. Hier sticht sein massives Bestreben nach Freiheit deutlich hervor. Freiheit bedeutet ihm alles, ganz oben auf dem Haufen Dreck zu stehen und den frischen Wind einzuatmen. Im Kampf und im Flug genießt er dies besonders und würde sich solche Momente nie nehmen lassen.

Auch eine sadistische Ader schlummert in ihm, etwas, das man an seinen Augen oder daran erkennt, wenn durch seine sonst so lieblichen Worte ein gefährlicher, mörderischer Unterton mitschwingt. Morden und Töten schafft ihm in der Regel keine geistigen Mühen, auch wenn er auffällig elegant und kunstvoll dabei vorgeht. In der Regel würde er jedoch einen Feind nicht töten. So etwas wäre nicht profitabel. Aus lebenden Feinden konnte man in der Regel mehr herausholen als aus einem Toten. Und darum geht es ihm in seinem Beruf. Profit. Geld, Wertschätze, Gefallen: er handelt mit allem. Auch schaltet sich ab und an eine sanfte, gewaltverneinende Stimme mit ein. Vor allem in jüngster Zeit scheint diese an Stärke zu gewinnen.

Fast schon geheim hält er eine innere Liebe für Kunst und Schönes. Gemälde, Skulpturen, Naturschauwerke oder ab und an auch etwas Banales, wie eine Blüte, die aus einem Haufen Dreck emporsteigt, können ihn bisweilen zu Tränen rühren, sind jedoch häufig eine Ablenkung, von der er sich nur mit äußerster Mühe losreißen kann. Damit verbunden ist auch seine Ordnungssucht. Schmutz und Unordnung sind ihm zu wider, nicht selten korrigiert er Körperhaltungen von Opfern und Kameraden, streicht Kleidung glatt, bringt Dinge in eine passende Ordnung. Etwas, das ihm nicht richtig erscheint einfach geschehen zu lassen, ist für ihn unangenehm und geht in schlimmen Fällen mit heftigem Schweißausbruch, Unruhe und sogar Kopfschmerz einher. In der Regel hat er sich dabei jedoch unter Kontrolle und es ist eher bei alltäglichen Aktivitäten störend, wenn etwas nicht seinem Ordnungssinn entspricht.

Insgesamt teilen sich seinen Körper ein freiheitsliebender Narr, ein verträumter Künstler und bisweilen auch ein fast schon liebevoll genauer Sadist. Gerade dieses Wechselspiel macht seinen Charakter aus.
Vorlieben:
- Fliegen
- Freiheit
- Kampf
- Kunst
- Ordnung
- Völlerei und Genuß (egal was, es muss teuer sein)
- Reichtum

Abneigungen:
- Scheinheiligkeit und Etikette
- Gesellschaft der Lumenare
- Zu viel Verhandeln
- Lernen
- Schmutz
- Unordnung

Religion:
Merihim hat einen etwas verqueren Bezug zum Unlicht. Einerseits sieht er dieses als seine Entität an, andererseits macht er keinen Halt davor, dessen Schöpfung zu dezimieren. Also fanatisch könnte man ihn nicht bezeichnen. Wohl wäre er auch ohne den Glauben an das Große Unlicht genauso niederträchtig und böse.



Fähigkeiten
Beruf:
- Geldeintreiber/Ermittler/Leibwache/Eilbote/Bandenführer… alles, was nicht ganz legal ist und mit Kampf oder Geschwindigkeit zu tun hat.

Sprachen: Arcum, Lenush, Rigusta (noch brüchig)
Lesen/Schreiben:
Ja, jedoch nicht besonders gut. Im Wesentlichen beschränkt sich diese Fertigkeit auf das Schreiben und Lesen von Hinweisen, Notizen und Rechnungen. Bücher sind ihm zuwider und er würde gar nicht erst versuchen, einen dicken Schinken von irgendeinem privilegierten Tattergreis durchzuwälzen, selbst wenn er es könnte. Dies bezieht sich auf Arcum und Lenush. Rigusta ist ihm bis auf wenige Buchstaben schriftlich unzugänglich.

erlernte Fähigkeiten:
- Säbelkampf
- Waffenloser Kampf
- Kampf mit dem Eisenstock (65cm, 5cm Durchmesser)
- Umgang mit der Schleuder
- Fliegen
- Hindernislauf
- Rechnen
- Einschüchtern

Eigenschaften/Gaben:

- keine Geistreise
- keine elfische Sicht
- versteckbare Flügel
- Anziehungskraft der Lumenaren
- elfische Schönheit (sieht nicht so gut aus, wie ein Elf aber ungemein schön für einen Lumenaren)
- erhöhtes Alter (Auch wenn er nicht aufhört, zu altern, altert er optisch deutlich langsamer als andere Lumenaren. Ab seiner Reife etwa optisch ein Jahr alle biologischen drei Jahre. Seine maximale Lebenserwartung liegt wohl bei 200 Jahren.

körperliche/geistige Stärken:
- Ausgezeichneter Kurzstreckenflieger
- Experte im waffenlosen Kampf
- Gut im Umgang mit Eisenstock und Säbel (verwendet die beiden Waffen fast auf die gleiche Weise. Seinen Säbel zieht er jedoch nur, um seinen Gegenüber zu töten.)
- Passabler Umgang mit Schleuder
- guter Hindernisläufer
- bedrohlich und überzeugend
- charismatisch (weiß mit seinem Aussehen umzugehen)
- Windmagie
- Gassenwissen
- Flinke Finger (passabler Taschendieb)

körperliche/geistige Schwächen:
- geringe Konzentration auf Dinge, die er nicht als relevant erachtet
- kann leicht von schönen Dingen in den Bann gezogen werden und ist dann schwer wieder „zurückzuholen“
- neigt gelegentlich unter irrationalen Gefühls- und Persönlichkeitsschwankungen
- leichter Ordnungswahn/ dazu äußerst reinlich
- misstrauisch
- goldgierig
- in der Regel ein egoistischer Nutzenmaximier
- ungeschickt mit anderen Waffen (Nah- und Fernkampf)
- kann nicht mit Rüstungen oder Schilden umgehen
- in der Wildnis alleine kaum überlebensfähig
- handwerklich unbegabt
- verwöhnt
- Hedonist
- nicht besonders ausdauernd
- Feuerphobie






Magie
Art des Magiepols: Luftmagie
Merihims Windmagie entstammt dem Blut seiner elfischen Mutter. Jedoch ist er nicht in der Lage, die Umwelt wesentlich zu beeinflussen, wie es von einem Windwirker erwartet werden könnte. Im Gegenteil, seine Magie konzentriert sich auf ihn selbst, die Modifizierung seiner Fähigkeiten und sein direktes Umfeld, maximal einen halben Meter um ihn herum.


Zauberliste:


  • Zaubername: leichter Schritt, leichter Stich, leichter Sprung
    Wohl der am häufigsten genutzte Zauber. Hierbei werden Gliedmaßen oder das direkte Umfeld drum herum durch Luftmagie beeinflusst. Er kann schneller rennen, höher und weiter springen, schneller stechen und weiter werfen. Bei letzterem wird nur der Wurf selbst verstärkt, nicht das Objekt, weshalb der Zauber in diesem Fall häufig mit einer Ungenauigkeit einhergeht. Der Manaverbrauch lässt sich nicht pauschalisieren. Je mehr Körperteile betroffen sind und je länger der Zauber gehalten wird und je mehr Gewicht ignoriert werden soll, umso stärker der Verbrauch. Ein einzelner schneller Stich und ein vereinzelter modifizierter Sprung verbrauchen daher weniger als beispielsweise das Gehen auf einer Wasseroberfläche. Bei einem stillen Gewässer würde er diesen Zauber vielleicht 30 Sekunden halten können.

  • Zaubername: Glückspilz
    Mit diesem Zauber wird eine Sphäre kreiert, die Stiche, Pfeile, Schläge und Zauber ablenken kann. Der Manaverbrauch ist dabei recht hoch, weshalb Merihim sich eher auf kleinere Flächen statt den gesamten Körper konzentriert. Trotz alledem ist der Verbrauch hoch, der Zauber kann nicht lange, am ganzen Körper maximal dreißig Sekunden aufrechterhalten werden.

  • Zaubername: Rückenwind
    Bei diesem Zauber handelt es sich um eine Abwandlung von „leichter Schritt“. Er dient als Korrektiv, Beschleunigung oder Verlangsamung für Flugprozesse. Somit werden irrwitzige Manöver, deutlich schnelleres Fliegen oder sanftes Fallen ermöglicht. Je nach Aufwand ist dieser Zauber sehr kostenintensiv; eine beschleunigte Flucht wird deutlich mehr Mana verbrauchen als ein kleiner Startschub oder eine kurze Beschleunigung. Kumulative Nutzung mit leichter Schritt, und Glückspilz ist möglich, kostet jedoch dementsprechend.

  • Zaubername: Schweres werde leicht
    Auch hier ist von einer Abwandlung von leichter Schritt auszugehen, die sich nicht auf den eigenen Körper, sondern getragene Objekte konzentriert. Schwere Waffen werden leichter, die eigene Rüstung kann kurzzeitig ignoriert oder es kann sogar ein Torbogen gestützt werden. Für Bewegungen kann dabei maximal das Doppelte seiner Körperkraft genutzt werden, bei starren Haltemanövern sogar das Dreifache. Auf Entfernungen funktioniert dieser Zauber nicht, es ist lediglich das betroffen, was Merihim im Moment der Wirkung berührt; lässt er los, ist auch der Gegenstand nicht mehr betroffen. Je mehr ein Gegenstand erleichtert wird, umso stärker ist am Ende auch der Magieverbrauch. Zudem ist der Zauber kombinierbar mit allen anderen Zaubern.









Hintergrund
Stand: ledig
Familie:
Milandriel Birkenklang (Mutter/Elfin/Status unbekannt)
Quarazot Razador (Vater/Lumenar/ Status unbekannt)

Geschwister möglich (Status unbekannt)

Herkunft/Geburtsort: Schattental (Lumenarenstadt)
Wohnort: Brunya
Besitz:
- mehrere Sätze mit Kleidung
- Prunksäbel
- Eisenstange
- Schlagring
- ein paar Drachmen
- kostbaren Schmuck und kleinen Tand
- kleines Päckchen von Brobov
- Rucksack
- einfaches Messer
- Schleuder und ein paar Kiesel


Geschichte:

Um das Leben des Honigsüßen nachvollziehen zu können, ist es eine Notwendigkeit, die Zeit vor dem eigentlichen Beginn seines Lebens genauer zu betrachten. Zu jener Zeit, manch einer mag von ‚jeder‘ Zeit sprechen, schossen Experimente und Versuche wie Unkraut aus dem Boden. Grund dafür war eine erneute Niederlage in kleineren Schlachten und Scharmützeln gegen den Erzfeind der Lumenare. Unter all den Gefechten dieser gewalttröchtigen Zeit wurde ein besonderes Gefechtfür die Lumenaren entschieden. Besonders war, dass eine Elfendelegatioin auf Seiten der Engel kämpfte und nach deren Niederlange ebenfalls als Gefangene genommen werden konnte. Vor allem die elementaren Künste hatten den Kriegern der dunklen Engel schwer zugesetzt, was einige Wissenschaftler, darunter Doktor Maximilius dazu inspirierte, an Mischlingen und Kreuzungen zu arbeiten, die das Beste aus Racheengeln und Elfen vereinten. Im Volksstolz von den Niederlagen gekränkt, willigten mögliche Geldgeber sofort ein. Probanden für die Kreuzung zwischen Lumenaren und Elfen wurden gesucht. Auf elfischer Seite selbstverständlich nicht freiwillig, aber auch seitens der Racheengel waren im Wesentlichen Verlierer des allgemeinen Ränkespiels auserwählt worden. Mischlinge entstanden aus diesen perfiden Experimenten, darunter auch Merihim. Seine Eltern hatte er nie kennengelernt, alles deutet jedoch daraufhin, dass tatsächlich so etwas, wie Gefühle zwischen ihnen heranwuchsen und sie gemeinsam geflüchtet sind, sobald der Moment dies hergab. Nach Merihims Geburt versteht sich. In den Akten ist jeweils von fähigen Kriegern die Rede, was Merihims Talent in allem was mit Gewalt zusammenhängt erklären könnte.

Unabhängig des Glücks oder Unglücks seiner Eltern wuchs Merihim im Labor auf. Labor sollte nicht als strahlend weißer Hort der Wissenschaft, sondern ein perfider, modriger Folterkeller verstanden werden. Nur wenige der Probanden überlebten überhaupt die ersten Jahre. Dissonanzen ließen jegliche Magie verschwinden, besondere Krankheiten nahmen andere. Auch unter den Jugendlichen entwickelten sich massive psychische Störungen, Magie geriet häufig außer Kontrolle und riss etliche mit sich. Aus der beachtlichen Zahl von dreißig Kindern blieben am Ende weniger als zehn.

Doch auch davon bekam Merihim nicht viel mit. Kaum sechs Jahre geworden, stahl er sich davon, hatte mit seinen guten Augen und durch die lange Zeit im Labor, also ein und demselben Ort, Möglichkeiten erkannt, seinem Schicksal zu entfliehen. Dabei wusste er nicht richtig, was ihn dazu trieb. Immerhin gab man ihm Essen, eine Ausbildung und einen Schlafplatz. Dennoch gab es in ihm dieses Gefühl, das ihn forttrieb, ihm deutlich machte, dass dieser Zustand, diese Situation wie Fesseln um ihn herum war. Mit all seinem Mut und einer gehörigen Menge Glück schaffte er die Flucht. Zuvor hatte einer der älteren Jungen den Kontakt mit einem Mann aufgenommen, der Ihnen helfen wollte. Ob es dabei eine einzelne Person, eine Gruppe, ein Samariter, Neider oder gar sogar Elternteil war, ist Merihim bis heute nicht bekannt. Durchgehend folgten die Kinder den Instruktionen, die man ihnen gegeben hatte. Während einer Feier aufgrund eines besonderen Erfolges im Projekt, den Merihim ebenfalls nicht verstand, wurden die Biere, die von den Kindern ausgeschenkt werden mussten immer stärker mit starkem Alkohol angemischt. Nach einigen Stunden waren die meisten Wachen vollends betrunken und auch die Wissenschaftler hatten sich kaum noch im Griff. Schritt zwei des Plans trat somit in Kraft. Während die Erwachsenen schliefen, grölten oder torkelten, wurde der restliche Schnaps dazu genutzt, um ein Feuer zu legen. Was darauf folgte, war blankes Chaos. Nur einige wenige Kinder schafften es, geordnet den besprochenen Fluchtwegen zu folgen. Andere liefen einfach los und versuchten, schnellstmöglich dem Feuer zu entfliehen. Merihim gehörte zu letzterer Gruppe. Heillos lief er so schnell, wie ihn seine Beine tragen konnten. Selbst bis heute ist er nicht allzu begeistert von Feuer. Nicht, dass dies ihm Angst macht, der genaue Beobachter wird jedoch bei größeren Flammen recht schnell eine Stimmungsschwankung hin zu einer deutlichen Angespanntheit bemerken können. Was mit den anderen Kindern passiert ist, ob sie von dem Mann gerettet, in die nächste Feuertaufe geworfen oder gar doch irgendwie eingefangen wurden, ist Merihim nicht bekannt.

Irgendwann lief er nicht mehr und versuchte, sich zu orientieren. Außer dem Labor kannte er keinen weiteren Ort auf der ganzen weiten Welt. Und dieser Ort stank, zeigte sogar einem Sechsjährigen, dass es ein Platz des Elends und der Unreinheit war. Hier würde er wohl überleben müssen. Was er auch tat. Über die folgenden zwei Jahre lebte und labte er sich von dem, was andere wegwarfen. Mit einem Holzknüppel und einer Schleuder hielt er sich zudem alle ab, die ihm schlechtes wollten. Bei Betrunkenen, anderen Kindern, Ratten und Hunden war dies auch durchaus machbar. In seinem Alter und mit seiner Größe konnte er zur Not auch immer noch weglaufen. Ab wann konnte er nicht allzu genau sagen. Aber mit der Zeit folgten ihm andere Kinder und sie gründeten so etwas wie eine Bande. Selbst nannten sie sich die grünen Köter, da die meisten von ihnen noch grün hinter den Ohren und im ständigen Nahrungskampf mit Hunden waren. Kindlicher Einfallsreichtum.

Merihims Bande wuchs und mit Wohlwollen war der Name einer organisierten Gruppe nicht allzu fern. Taschendiebstahl, Erpressung (Kinder passten in ganz besonderes kleine Schränke und Ecken und konnten somit an gut verborgene Informationen herankommen) aber auch Schutzgeld ernährten die Kinder. Wie es mit Banden aber nun einmal ist, wird irgendwann eine größere Gruppe auf eine kleinere aufmerksam. In dem Fall sollte es die größte kriminelle Organisation der Stadt und darüber hinaus sein: Brobov’s Jungs. Brobov selbst gab sich die Ehre, unter die Lupe zu nehmen, was für Bälger es waren, die begannen, ihm Gebiete abzunehmen. Merihim, mittlerweile acht Winter und keinen einzigen reifer, ließ sich nicht drohen, sondern forderte Brobov, einen der übelsten Schläger seiner Zeit und lange Jahre äußerst erfolgreich als Söldner und Waffenmeister unterwegs, zum Kampf heraus. Alles oder nichts. Brobov willigte ein und machte kurzen Prozess. Im Schwitzkasten wand sich Merihim wie ein wilder Panther und schaffte es sogar, dem gestandenen Söldner, Mörder und Halunken eine blutige Nase zu schlagen. Brobov setzte Merihim ohne Weiteres außer Gefecht, war von Kampf und Kampfeswille jedoch derart belustigt, dass er bis zu Merihims Erwachen wartete. Was er ihm anbot, war komplette Freiheit für Merihims Gefährten, sie würden als „Finger“, als Zusatznezwerk der Jungs arbeiten und mit Alter und Eignung dann in die Hauptbande aufgenommen werden. Einzige Bedingung dafür war, dass Merihim sich direkt in seinen Dienst begab, quasi als eine Art Knappe mit seinen elf Jahren. „Und wenn du einen Fehler machst, mein Junge, dann bringe ich dich um.“

Jenen Satz sollte er von nun an für einige Jahre jeden einzelnen Tag hören. Seine neue Stellung ging mit ordentlich Schlägen aber auch einer exzellenten Ausbildung im Kampf einher. Merihim wurde im Kampf mit einfacher Klinge, mit Schlegel und waffenlos geschult. Seine Schleuder behielt er und übte damit zusätzlich. Auch das Fliegen, für das er ungemeines Geschick zeigte und die damit verbundene Windmagie förderte Brobov nach Kräften, was bedeutete, dass er über seine Kontaktnetzwerke einen Windmagier erpresste und dafür entlohnte, den jungen Mischling auch in Magie zu schulen. Von Jahr zu Jahr wurde der Junge, nun Jugendlicher, in der Gruppe immer stärker respektiert und außerhalb immer mehr gefürchtet. Häufiger wurde er direkt zum Eintreiben von Schulden, Verfolgungsjagden und sogar für den Mord eingesetzt, auch wenn diese Tätigkeit sich in Grenzen hielt. Von Brobov übernahm er das Kalkül, nur zu töten, wenn es um das eigene Wohl ging. Tote hatten keine Emotionen und Angst war eine der besten Emotionen, um an das zu kommen, was man wollte. Auch zu dieser Zeit begab es sich, dass er seinen prunkvollen Säbel erhielt. Zuvor hatte er mit einer rostigen Klinge geübt und daher lieber seine kurze Eisenstange verwendet. Mitten in der Nacht, mittlerweile alt genug, um zu trinken, rempelte er jemanden an, der ihn zum Duell forderte. Neureicher Bube, kaum kampferfahren aber von den Eltern besser ausgestattet als ein Elitekrieger der Armee. Was ihm nichts half. Merihim kämpfte schmutzig, ging sofort auf Gelenke und Gliedmaßen und hatte den armen Kerl windelweich geschlagen. Als Andenken und als Pfand dafür, das Leben des anderen verschont zu haben, nahm er sich dessen Säbel.

Jahre vergingen wie Tage und Merihim hatte sich zu Brobovs rechter Hand hochgearbeitet, erhielt den Beinamen honigsüß wegen seines unschuldigen, bubenhaften, sanften Aussehens. Im Kampf blühte er auf, auch wenn er seinen Säbel eher selten benutzte, waren der waffenlose Kampf und sein Eisenstock zu seinen Paradedisziplinen geworden. Seine Schleuder benutzte er nur noch gelegentlich, eher zum Zeitvertreib oder, wenn ein Gegner tatsächlich schneller sein sollte als er. Sein Ruf eilte ihm voraus, mit seinen Fäusten und Waffen baute er Brobovs Macht aus und verdiente sich selbst dabei eine Stange an Prunk. Völlerei dominierte nicht selten die Abende. Alkohol, Drogen, teurer Schmuck und teure Mädchen; Merihim fühlte sich wie ein König, ohne dabei seine Arbeit zu verlassen. Auf dem Höhepunkt seines bisherigen Lebens traf ihn ein bildlicher Schwinger mitten im Gesicht. Genau jener Schnösel, jener Milchbubi den er deklassiert und im Dreck liegen gelassen hatte, war der Sohn eines mächtigen Ratsmitglieds gewesen und genau dieser wurde zum neuen Bürgermeister gewählt. Offen wurde eine Jagd auf Merihim anhand eines verblüffend akkuraten Phantombilds ausgerufen. Brobov war selbstverständlich bereit, offen gegen den Bürgermeister anzugehen. Und selbst, wenn er nicht eine solche Auseinandersetzung gewonnen hätte, so wäre der Bürgermeist, Ephralim von Dornenburg, mit deutlichen Verlusten aus dieser Auseinandersetzung gegangen. Gleiches galt für Brobov, für Merihims alte Waffenbrüder und -schwestern. Weshalb er sich dafür entschied, zu fliehen. Brobov unterstützte, zunächst widerwillig, aber schließlich doch diese Entscheidung und organisierte einen Portalschleuser. Solche waren teuer und nur durch ein ungeheures Vermögen in Kombination mit äußerst guten Kontakten in Dienst zu stellen. Merihim hatte beides, verkaufte seinen Unterschlupf, investierte alles an Wohlstand, was er nicht in einem Rucksack, einer Schatulle und am eigenen Leib tragen konnte.

Von der Reise selbst bekam er nicht allzu viel mit. Immerhin mussten die Schleuser sich ihrer Techniken sicher wahren können. Vielmehr wurde ihm nach einer unbekannten Dauer verstrichener Zeit der Sichtschutz weggerissen und er war auf Crepererum angekommen. Seine Schleuser waren dabei auf ihrer Seite des Potals geblieben, hatten ihn aber mit einem Zettel und einem Sack Gold bestückt, welche die Personen auf der anderen Seite entsprechend motivierten und instruierten. Um genauer zu sein in der Nähe der Küstenstadt Brunya. Immerhin eine Stadt, dachte er als ihm ein Bauer davon erzählte und ihn gegen ein wenig Hilfe und Bezahlung auf seinem Karren dorthin brachte. Brunya unterschied sich nicht allzu sehr von seiner Heimatstadt. Dekadente Reichenviertel, Prunk und Platin, das den Kontrast zu den Holzverschlägen des Armenviertels nur noch mehr hervorhob. Zumindest einen wesentlichen Unterschied (von der Rasse der Bevölkerung einmal abgesehen) fand er nichtsdestotrotz. Im Armenviertel gab es keine Gruppe, die komplett darüber regierte, keine festgefahrenen Strukturen. In diesem Spiel könnte er mitmischen und mit seiner Erfahrung und seinen Gaben vielleicht sogar ein ganz eigenes Imperium aufbauen.

Insgesamt begann er, da nun Reichtum und Luxus nicht mehr gegeben waren, an seine Herkunft, sein elfisches Erbe, wenn es denn ein solches war, seinen Vater, den er nie kennengelernt hatte und wieso er nie einen Moment damit verschwendet hatte, nach einem von beiden zu suchen. Vermutlich, weil er eine Familie hatte. Seine Waffengeschwister. Brobrovs Jungs. Manch einer sah in ihm einen Waisen, der vom Schicksal verhasst war. Aber wer konnte über eine derart große Familie nicht dankbar sein? „Siehe keine Gefahren, siehe Möglichkeiten, mein Junge! Selbst für einen dreckigen Nachttopf wird es irgendwo einen Zahler geben, der dumm genug ist…“, hörte er den lachenden alten Brobov in seinem Kopf und machte sich an die Arbeit.
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Zuletzt von Merihim am Sa Okt 21, 2017 7:42 pm bearbeitet; insgesamt 11-mal bearbeitet
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