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Wittiko Reißzahn

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Wittiko Reißzahn

Beitrag von Wittiko Reißzahn am Mi Okt 18, 2017 1:03 pm



Infos zum Schreiberling

Alter des Schreiberlings: 21
Hauptcharakter: Garsh'goil
Nebencharakter(e): Jilo und dieser



Charakter - Grundlagen

Name: Wittiko Reißzahn
Rasse: Wildländer
Alter: 34 Jahre
Geschlecht: männlich
Zugehörigkeit:Zwielicht



Erscheinung
Größe: 262 cm
Aussehen:
Wittiko ist -eines Wildländers würdig- sehr durchtrainiert. Sein nordisches, breites Kreuz und seine stolze Größe lassen ihn im Zusammenspiel mit seinen massiven Muskeln wahrlich beeindruckend wirken. Eigentlich müsste man Aufgrund seiner Erscheinung davon ausgehen, dass er zu den Kriegern des Dorfes gehört. Dass dies nur zum Teil stimmt, würde man ihm nicht ansehen.

Der Körper des Wildländers ist von dutzenden Narben übersehen. Jede Narbe hat eine Geschichte und unterscheidet sich in Länge, Tiefe und Verlauf von den anderen. Die auffälligsten Narben sind tief und dreispurig und an mehreren Stellen zu finden. Sie zeugen von seinem Kampf mit dem Tiger (siehe Geschichte).

Auf seinem Kopfe trägt er langes Haar. Es hat eine rötliche Färbung und ist zu einer Art Filzsträhnen gedreht. Die Haare reichen bis zwischen die Schulterblätter und auch sein stolzer Bart lässt sich sehen; links und rechts ist er zu schmalen, langen Zöpfen geflochten, während Mittig ein großes Bartbündel bis zur Brust ragt. Auch der Bart hat einen Rotstich.

Wittikos Augen sind Waldgrün, sie harmonieren mit seiner Haarfarbe und können gleichermaßen Sanftmut wie Strenge ausstrahlen.
Seine Nase ist etwas breiter und wirkt, als wäre sie von wildländerischen Steinmetzen aus dem Felsen gekloppt worden; reiht sich aber unauffällig zwischen Haar und Bartwuchs unter.

Wittikos Blick ist nahezu gelassen. Seine Ausstrahlung spendete bereits einigen die notwendige Ruhe. Und auch wenn in ihm ein wahres Gemetzel vorgehen mag, so wird man es nur selten äußerlich bei ihm sehen können. In seiner Vergangenheit wurde er oft diskriminiert und fertiggemacht; die sich selbst angeeignete Entspannung sorgte für eine Kompensierung des Ganzen.

Wenn er spricht, wirken seine Worte weislich gewählt, scheint er nicht mehr als notwendig zu Reden. Ausnahme hierbei sind seine 'Familie' und vor Allem Bertram. Bei ihnen ist er sich keines Wortes zu Schade, was nicht bedeutet, dass er unentwegt plappern würde. Aber er hält sich selten zurück, sagt was er denkt und tut seine Meinung kund. Dinge, die er bei anderen unterlässt.

Seine Stimme ist recht tief und basslastig, kommt sie doch aus tiefster Kehle und dem Bauche.

Kleidung:
Wittiko trägt die für Starkheym üblichen Pelzkleidung. Doch darüber trägt er das Fell eines Schneetigers. Im Kopfteil des Fells befindet sich noch der Schädel ohne Unterkiefer. Das Konstrukt liegt wie eine Kapuze auf Wittikos Kopf, sodass die Reißzähne des ehemaligen Raubtieres vor dem Gesicht des Wildländers herunter ragen. Um seinen Hals trägt der Jäger eine Kette aus den Krallen der Bestie. An seinem Gürtel hängt meist seine Axt, auf seinem Rücken befindet sich meist ein, seiner Größe angepasster, Bogen und ein Köcher mit dementsprechend langen Pfeilen.



Persönlichkeit
Charakter:
Wittiko ist den meisten Bewohnern Starkheyms mittlerweile ein sehr angesehener Kamerad geworden. Er wird von den Meisten respektiert und Aufgrund seiner brüderlichen Freundschaft mit dem Sippenführer Bertram kommt es auch hin und wieder mal vor, dass er nach Rat und Tat gefragt wird.

Man schätzt ihn für seine Offenheit und objektive Betrachtung der Dinge. Die Gesetze sind ihm sehr wichtig, weshalb er viel Handeln nach ihnen orientiert, abschätzt oder bewertet. Bricht man die Gesetze, und sind es noch so kleine Vergehen, begegnet er dem Schuldigen mit Abweisung und Härte, sollte er oder sie nicht eh schon des Dorfes verwiesen sein. Man muss sich erst wieder beweisen, um sich seinen Respekt wieder zu holen.

Generell ist sein Denken zu anderen sonst einfach gestrickt; Bewohner Starkheyms sind seine Familie und Brüder im Kampfe, alle andere sind Fremde. Generell mag Wittiko keine Fremden und begegnet ihnen mit viel Vorsicht und Abneigung. Eigentlich eine ironische Art, wo er doch im Kern selbst ein Fremdling für Starkheym ist.

In ihm scheint Blut eines Kriegers und eines Jägers zu fließen, hat er doch charakterlich wie körperlich von beiden etwas in sich.
Die kriegerische Seite in ihm ist die wilde, unbändige Kampfeslust und der Ehrgeiz.
Bei der Jagd ist er die Ruhe weg, entschlossen und fokussiert.

Er trinkt gerne in der Gesellschaft Starkheyms und singt mit seiner tiefen Stimme gerne die volksüblichen Lieder mit.

Den Kindern des Dorfes begegnet er mit viel Bereitschaft; so spielt er mit ihnen, baut jedoch immer wieder kleine Lerneinheiten ein. Er denkt, dass die kleinen zwar auf die harte Welt vorbereitet werden müssen, aber auch Kind sein sollen. Also kombiniert er Lernen mit Spielen. Die Kinder lieben ihn dafür.

Für ihn sind Bertrams Familie (seine Frau, seine Kinder) und Bertram selbst das wichtigste. Er betrachtet die Kinder fast schon wie seine eigenen. Bertrams Frau ist wie eine Schwester für ihn, Bertram selber wie ein Bruder.

Wittiko sehnt sich zwar nach einer eigenen Familie, will aber keine Beziehungen eingehen. Er ist als Jäger und Krieger sehr viel weg und möchte keiner Frau der Welt zumuten, stetig auf ihn warten zu müssen, unwissend, ob er überhaupt wiederkommt. Und ebenso wenig möchte er einer Frau zumuten, sich alleine um eventuellen Nachwuchs kümmern zu müssen, auch er möchte nicht ein Fremder für eventuelle Sprösslinge sein. Deswegen lässt er keine Beziehungen zu, möchte er auch Frauen keine falsche Hoffnung machen. Die dadurch entstandene, innere Leere jedoch nagt viel an ihm.

Vorlieben:
+Ehre
+Ehrlichkeit
+Kampf
+Jagd
+Met
+Singen/Musik hören
+Gesellschaft Starkheyms

Abneigungen:
-Unehrenhaftes Benehmen
-Fremde
-Verbrechen/Verbrecher
-Nichts zu tun

Religion:
Wie alle seines Volkes glaubt er an den Wolkenriesen Yuarkhnim und seinen bösen Bruder Bna.


Fähigkeiten
Beruf: Jäger und Krieger
Sprachen: Nohrt, Muttersprache, Arcum – gebrochen
Lesen/Schreiben: Nohrt Ja. Arcum Nein
erlernte Fähigkeiten:
Er ist ein Meister der Jagd und ein stattlicher Krieger.

Als Jäger steht ist er sehr erfahren, wissend und talentiert. Vom leisen und unauffälligen Bewegen angefangen, über das Tarnen des Geruchs in Dung und anderen natürlichen Duftstoffen und des Äußerlichen durch Dreck und Blätter, bis hin zum Erlegen der Beute mittels Pfeil und Bogen ist da alles inbegriffen.

Als Krieger ist durchaus zu respektieren und zu fürchten. Im Kampfe benutzt er die Axt, an Größe und Wucht eines Wildländers würdig.

Könnte man diese beiden Fähigkeiten jedoch miteinander vergleichen, wäre er immer noch ein besserer Jäger als Krieger.
Eigenschaften/Gaben:
/
körperliche/geistige Stärken:

  • Kampf (Er kämpft mit der Axt, und das nicht schlecht. Hierbei ist wohl seine wildländerische Stärke, sowie Robustheit nicht von Nachteil, aber auch die Erfahrung, die er sein eigen nennen darf, ist nicht zu verachten. Eines ist sicher, man sollte ihm lieber nicht leichtfertig herausfordern)
  • Jagd (Die Jagd ist sein Ding. Sei es geborene Instinkte und Veranlagung oder das stetige Training -in Kombination mit einem erfahrenen Lehrer- seit Kindesalter an; als Jäger kann er sich sehen lassen)
  • Bogenschießen (Womit jagt Wittiko? Mit einem Pfeil und einem Bogen. Womit trifft Wittiko sehr oft ins Schwarze? Mit einem Pfeil und einem Bogen. Er vermeidet es, mit dieser Waffe in den Kampf zu ziehen, könnte es aber wenn notwendig und auf der Jagd ist die Kunst, das Tier an der richtigen Stelle, eventuell sogar in Bewegung zu treffen. Diese Kunst kann er sein eigen nennen)
  • Angst vor Niemand (Ein Wildländer hat doch keine Angst, und erst recht nicht, vor irgendjemand anderem als man selbst. Wittiko kennt keine Angst, flieht keinem Kampf aus Furcht vor einer Niederlage, stellt sich der Gefahr und auch wenn ihm ein Schauer über den Rücken fährt, wenn er an eine Audienz mit dem Schamanen denkt, so ist es eher Unbehagen, denn Angst kann seinen Rücken nicht entlang laufen)

körperliche/geistige Schwächen:

  • Bindungsabneigung zu Frauen und gleichzeitiges Bedürfnis, eine Bindung einzugehen
  • Schwimmen (Ein Wildländer schwimmt nicht gerne im eisigen Wasser; folglich kann Wittiko es auch nicht wirklich)
  • Handwerklich unbegabt (Wittiko konzentrierte sich immer auf den Kampf und die Jagd, schnitzte gelegentlich. Schmiedekunst oder Steinarbeit oder andere Handwerkliche Tätigkeiten gingen völlig an ihm vorbei, weshalb er sich dort mit zwei linken Händen präsentiert)
  • Angst vor Niemand (seine Stärke, vor niemandem Angst zu haben, ist zeitgleich auch eine Schwäche. Manchmal ist Angst gut, ja doch ein Urinstinkt des Wildländers doch lieber das weite zu suchen. Ohne diesen Trieb kann es passieren, dass sich der Hühne einer Herausforderung stellt, der er eigentlich nicht gewachsen ist)
  • Langsam (Ja es hat nicht nur Vorteile stark, riesig und robust zu sein. Auch wenn er ein guter Kämpfer ist, schnell laufen oder sich besonders flink bewegen kann er nicht. m Kampfe heißt es nicht, dass er nicht fähig wäre, Angriff abzuwehren, aber besonders flinke schläge und Stiche könnten eine Herausforderung für ihn sein. Im Wettrenen würde er höchsten Aufgrund seiner großen Schritte punkten können, nicht aber durch die Geschwindigkeit, mit der er seine Beine ewegt. So ist er im Verhältnis zu anderen Wildländern recht langsam.)




Hintergrund
Stand: Alleinstehend
Familie:
Bertram und seine gesamte Familie, einschließlich seiner Frau und Kinder sind wie eine Familie für Wittiko. Zu nennen ist noch Eduard, der Bruder von Wigbert, welcher die Rolle des Vaters für Wittiko übernommen hatte.
Herkunft/Geburtsort:
Unbekannt geboren / In Starkheym aufgewachsen, ist seine Heimat
Wohnort:
Starkheym -> Wittikos Hütte
Besitz:
Bis auf seine Trophäen der Jagd, seinen Waffen und seinen Schnitzereien besitzt Wittiko lediglich eine kleine Hütte, groß genug für ihn alleine und einen Raum für eben diese Gegenstände. Das Bett ist nicht mehr als ein Haufen Felle und der Rest ist aus dem üblichen Materialien gebaut.
Gefährten:
/ (für immer allein)
Geschichte:
Wittiko wurde mit nur wenigen Monaten Lebensalter als Findelkind in das Dorf Starkheym aufgenommen. Der Sippenführer, frisch gewordener Vater von Bertram Bärentöter, zukünftiger Sippenführer, entschied das Findelkind unter der Fittiche seines Bruders Eduard großwerden zu lassen.

Anfangs stand fast das ganze Dorf, Eduard eingeschlossen, gegen diese Entscheidung. Sie fürchteten ein Findelkind als Zeichen des bösen oder zumindest als böses Omen und hatten Angst. Man wüsste nicht, was das für ein Kind sei, von wem und warum es ausgerechnet unweit vor dem Dorf gefunden wurde. Was, wenn böse Geister in diesem Kinde hausten?

Doch Wigbert harrte dagegen, stellte die Unschuld Wittikos deutlich und setzte seine Entscheidung knallhart durch. Vielen missfiel dies, selbstverständlich beugten sie sich aber seinem Urteil.
Allgemein wurde Wittiko als Teil der Familie angesehen, weshalb er viel Zeit mit dem vermutlich gleichaltrigen Sippenerben Bertram verbrachte. Anfängliches zusammen spielen ging in späteres trainieren und lernen über. Auch wenn Wittiko viel von Eduard in der Jagd trainiert wurde, so übte das Findelkind auch den Kampf alleine oder zusammen mit seinem „Bruder“.

Schon bald wurden sie beinahe unzertrennlich, hielten als Kinder zusammen. Bauten Unfug, richteten es wieder gerade. Doch neben Bertram hatte Wittiko keine anderen Freunde. Er wurde gemieden, verspottet und oft verprügelt oder gehänselt. Doch Wittiko wollte keine Hilfe, weder von Bertram, noch von Wigbert oder jemand anderem. Er sagte immer, er muss das selber klären, denn er ist ein Wildländer und Wildländer tragen ihre Kämpfe selber aus.

Mit dem erreichen des siebten Lebensjahres erhielt Wittiko vom Schamanen sein Seelentier; ein Weißer Tiger.

Er nahm diesen Moment als Ansporn noch besser zu werden und bald schon flossen seine Jagdtechniken auch in den Kampf mit ein. Die geschickte Art sich zu bewegen, seine geschärfteren Sinne, all das kam nach und nach auch seinem Kämpfen zu Gute.

Als er 15 Jahre alt war konnte er sich endlich seinen Peinigern stellen und schaffte es den drei hauptverantwortlichen Bängeln so die Hucke voll zu hauen, dass sie aufgaben und flohen.
Seit jeher wird er von den gleichaltrigen respektiert.

Die Älteren jedoch musste er anders überzeugen. Er wusste, er musste es Bertram gleichtun und sein eigenen Schutzpatron erlegen. Und so tat er es mit seinem (vermutlichen) 18. Lebensjahr ihm gleich; Mit einem Bogen, einem köcher voller Pfeile und einer Axt, seiner Lieblingswaffe bewaffnet zog er los. Fast ein halbes Jahr blieb er fern, versprach er doch erst erfolgreich wieder zu kehren. Man glaubte ihn bereits tot, doch es sollte anders kommen;

denn tatsächlich folgte Wittiko ganze drei Wochen der Spur eines Tigers, stieß mehrfach auf diesen doch schaffte es nicht, ihn zu erlegen. Immer wieder konnte der Tiger fliehen, doch Wittiko wurde von mal zu mal besser. Doch gerade, als er ihn hätte mit seinem einzigen Pfeil erlegen können, wurde er von einem fremdem Wildländer attackiert. Der Kampf dauerte lange und endete mit dem Tod des Angreifers, doch hinterließ dieser viele Wunden bei Wittiko. Geschwächt und vor einem drohenden Schneesturm flüchtend zog er in Richtung des nahen Gebirges, um sich in einer Höhle in Sicherheit zu begeben. Seine Wunden mussten heilen, und so verweilte er zwei ganze Monate in der Höhle, ging nur zur Essensbeschaffung hinaus. Schließlich brach er auf, um seine Pflicht zu erfüllen. Es dauerte noch einen weiteren Monat, bis er wieder die Fährte von einem Tiger aufnehmen konnte, da sie sehr selten sind. Weitere vier Wochen verfolgte er das Tier und schaffte schließlich es in einem schwierigen und langen Kampf zu erlegen. Er nahm sich so viele Trophäen, wie möglich. So machte er sich eine Kette aus den Krallen des Raubtieres und trug sie fortan um den Hals. Das einzigartige, weiß-schwarz gestreifte Fell legte er sich um Schulter und Rücken, den Kopf des Tigers, samt Oberkiefer, trug er als Kapuze, sodass die scharfen Reißzähne neben seinen Augen entlang ragen. Die Rippen des Tigers legte er sich als Unterarmschienen an und die die Beinknochen legte er an seine Axt, sodass diese kunstvoll verziert wurde. All das tat er im Rahmen einer tausendfach gesprochenen Entschuldigen gegenüber des Tieres, doch so war dessen Seele endlich an ihn gebunden. Doch von den Wunden dieses Kampfes musste er sich wieder erholen. Zwei weitere Wochen brauchte er, bis er sich entschied auf zu brechen, wurde er doch wieder von einem Eissturm auf halben Wege aufgehalten. So kam er nach endlich fünfeinhalb Monaten in Starkheym an.

Fortan respektierten ihn angesichts seines Triumphes nahe zu alle Bewohner der Sippe, auch wenn die Ältesten ihm immer noch nicht so freundlich gesinnt sind. Aber damit konnte er sich abfinden.

So trat Wittiko als vollwertiges Mitglied die Laufbahn eines Jägers an, auch wenn Wigbert wusste, dass er sich bei einem Kampf immer auf ihn verlassen konnte, da er ein genau so guter Kämpfer war, wie die Krieger des Dorfes auch.

Als Wigbert starb, trauerte auch Wittiko. Der Mann, der für sein Leben verantwortlich war, starb bei einem Raubzug. Auch wenn für Wittiko Eduard immer die Bezugsperson gewesen ist, so war Wigbert trotzdem eine Art Vater für ihn. Er stand Bertram so gut es ging in der schweren Zeit bei, auch wenn dieser lieber allein sein wollte. Doch Wittiko nahm es ihm keinsten Falles übel. Der Zeremonie zur Übernahme der Sippe seitens Bertram wohnte er mit stolz bei und seither fungierte Wittiko stehts als eine Art Berater für den Sippenführer. Auch wenn Wittiko häufig auf Jagd ist, so genießt er mittlerweile ein sehr gutes Ansehen, wird respektiert. Seine Freundschaft zu Bertram spielt dabei eine große Rolle, lassen sich doch einige etwas auf Wittikos Empfehlungen hin sagen.



passende Musik: noch keine



Grüße,

Garsh


Zuletzt von Wittiko Reißzahn am Do Nov 02, 2017 10:44 am bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
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