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Shanee

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Shanee

Beitrag von Shanee am Do Okt 19, 2017 7:51 pm



Infos zum Schreiberling

Alter des Schreiberlings: 61
Hauptcharakter: Shanee
Nebencharakter(e): Keine



Charakter - Grundlagen

Name: Shanee
Rasse: Mensch
Alter: 35 Jahre
Geschlecht: weiblich
Zugehörigkeit:Zwielicht



Erscheinung
Größe: 174cm

Aussehen:
Mit fünfundreißig Jahren ist Shanee immer noch eine begehrenswerte und anziehende Erscheinung. Ihr langes schwarzes Haar, das fast bis zur Taille reicht, rahmt das  herzförmiges Gesicht mit dem blaßen Teint, den vollen sinnlichen Lippen und den großen dunkeln Augen, das mit seiner makellosen Haut noch jugendlich wirkt. Ihre üppigen Formen mit der relativ schmalen Taille und den langen Beinen ließen sie anmutig und sehr weiblich erscheinen. Doch ihr Körper, vor allem am Rücken, Po und Oberschenkel ist mit Narben verunstaltet. Sie verwendete viel Zeit für Kosmetik und Körperpflege, rasiert und zupft ihr Körperhaar und duftet stets, oft nach ihrem Lieblingsparfum, dem Öl der Nachtrose. Doch ohne Schminke nach einer wilden Nacht zeigen sich im ersten Licht des Morgens die ersten schwachen Anzeichen des Verblühens.


Kleidung:
Sie kleidet sich zweckbestimmt. In der Öffentlichkeit trägt sie und elegante, eher konventionelle Kleider, in ihrer Giftküche Arbeits- und Schutzkleidung. Die Kurtisane Shanee versteht es jedoch sehr gut, durch freizügige Kleidung ihre körperlichen Vorzüge zu unterstreichen. Sie verwendet gern und viel Schmuck, wobei sie Silber dem Gold vorzieht.




Persönlichkeit
Charakter:
Sie ist gescheit, von scharfem Verstand, geschickt und ihre Wandlungsfähigkeit erlaubt es ihr nahezu in jede Rolle zu schlüpfen, in der man sie sehen will. Ihr Leben hat sie hart und abgebrüht gemacht, ohne viel Skrupel und moralischen Bedenken. Sie ist zielstrebig, aber durchaus fähig auch lange Umwege zu gehen, um an ihr Ziel zu gelangen. Manipulation, Verführung, Täuschung und Gift sind ihre Waffen, derer sie sich bedenkenlos bedient. Sie ist egoistisch und obwohl sie Gefühle sehr gut spielen kann, ist sie in ihrem Inneren kalt geworden, besonders seit dem sie weiß, daß sie keine Kinder mehr bekommen kann. Obwohl sie gelernt hat mit ihren Narben zu leben, haßt sie sie und es ist ihr halb bewußt, daß sie sie verändert und etwas in ihr verdreht haben. Der Anflug von Grausamkeit, den sie manchmal an den Tag legt und den Gefallen den sie daran findet, waren ihr vor ihrer Verunstaltung fremd. Materieller Besitz bedeutet ihr viel und ihr Bedürfnis nach Luxus jeglicher Art ist groß.  Sie betäubt sich mit Vergnügen und Exzessen und verfällt phasenweise in tiefe Melancholie. Doch manchmal träumt sie von der Shanee, die sie einmal gewesen ist, sehnt sich nach unbeschwerter Fröhlichkeit, Wärme und Geborgenheit.


Vorlieben:
Luxus
Musik und Tanz
Verführung
Schmuck
Bücher
Stadtleben


Abneigungen:
Hilflosigkeit
Armut
Schmutz
Bier
Wildnis
Zwang
Hausarbeiten


Religion: Hat den Glauben verloren



Fähigkeiten

Beruf: Prostituierte, Giftmischerin, Meuchlerin

Sprachen: Rigusta und Acum spricht sie fließend, etwas Nebelzung

Lesen/Schreiben: ja (Rigusta und Acum)

erlernte Fähigkeiten:
Mit dem Dolch oder einem Messer weiß sie sehr gut umzugehen, auch die langen, präparierten silbernen Haarnadeln und das kurzen Blasrohr versteht sie zu gebrauchen. Andere Waffen beherrscht sie nicht und auch im waffenlosen Kampf ist sie keine ernstzunehmende Gegnerin. Ihre Kenntnisse der Gifte sind weitreichend und ihr Geschick in ihrer Anwendung machen sie zu einer erfolgreichen Meuchlerin. Sie versteht es, sich in den verschiedensten, auch gehobenen, Kreisen zu bewegen. Sie ist wißbegierig und belesen, doch ihr Wissen ist einseitig. Sie ist eine gute Tänzerin, kann mit den kleinen Fingerzimbeln umgehen und spielt recht gut Flöte


Eigenschaften/Gaben:
Verführung und Manipulation liegen ihr im Blut und man muß schon zu den sehr gefestigten Menschen zählen, um ihr zu widerstehen.


körperliche/geistige Stärken:
Intelligenz
Willensstark
Manipulation und Verführung
Wandlungsfähig
Ausdauer
Geschick


körperliche/geistige Schwächen:
Rachsüchtig und Nachtragend
Egoistisch
Gefühlskalt
Ausschweifend
Unfähig allein in der Natur zu überleben
Einen Hang zur Grausamkeit
Weder reiten noch schwimmen




Magie
Art des Magiepols: keiner





Hintergrund
Stand:ledig
Familie:
Mutter Tänzerin, Prostituierte, tot
Vater unbekannt

Herkunft/Geburtsort: Riguskant/Schaustellerwagen
Wohnort: unterwegs
Besitz:
Bargeld und Juwelen, silberne, präparierte Haarnadeln, zwei hochwertige Dolche, kleines Blasrohr mit Bolzen, Giftschränkchen, Kleidung, einige Bücher, persönliche Dinge

Gefährten: keine

Geschichte:

Shanee wurde auf der Straße im Wagen einer Schaustellertruppe geboren, die kreuz und quer durch die Lande zog und ihre Vorstellungen gab. Ihre Mutter war eine der Tänzerinnen der Gruppe. Zumindest nannten sie sich Tänzerinnen, denn tanzen stand nicht wirklich im Vordergrund,
dafür umso mehr Ausziehen und aufreizenden Darbietungen, die das Publikum für das Hauptgeschäft nach den Vorstellungen anstacheln sollte. Der Jongleur, die zwei Clowns, die auch für die musikalische Untermalung sorgten und die Feuerschluckerin waren nur so etwas wie Zuckerguß auf dem Kuchen, der meist liegend im Bett oder eilig hinter dem Wagen verzehrt wurde. Vervollständigt wurde die illustre Truppe durch den Prinzipal und die beiden Raufbolde, die sowohl das Publikum als auch die tanzenden Damen im Zaume hielten und notfalls handfest zur Ordnung riefen.  Der Wagen und die Straße waren ihr zu Hause, vom Jongleur lernte sie die Beutelschneider, einer der Raufbolde zeigte ihr wie man mit dem Messer umgeht und die Damen brachten ihr tanzen bei und wie man sich bewegen muß um aufregend zu sein. Von Kindesbeinen an arbeitete sie mit, ging mit dem Hut durch die Menge, half beim Waschen und beim Kochen.

Sie war noch keine zwölf, als der Prinzipal ihre Jungfräulichkeit an einen betuchten Kunstliebhaber verkaufte und damit war sie Tänzerin und Vollmitglied der Truppe. Mit fünfzehn war sie schön, bereits eine abgebrühte und erfahrene Dirne, sehr geschickt mit den Fingern in fremden Taschen, konnte es mit dem Messer mit vielen Männern aufnehmen und sie spielte Flöte. Sie hatte überdies viel Gefühl dafür entwickelt, was ihre Freier in ihr sehen wollten. Die Wilde, die Unschuldige vom Lande, die süße Verführerin oder die herrschsüchtige Herrin, in alle diese Rollen schlüpfte sie wie in gut sitzende Kleidungsstücke und sie entwickelte Geschmack daran, mit den Sehnsüchten und Begierden zu spielen. Sie waren auf dem Weg ins Winterquartier nach Schavenna als ihre Mutter kurz nach ihrem Geburtstag an eine heftigen Fieber erkrankte, dem sie in nur zwei Tagen erlag. Sie begruben sie abseits der Straße unter einer mächtigen alten Eiche.

Es war nicht leicht für Shanee, die sehr an ihrer Mutter hing, aber das Leben ging weiter und jeden Tag mußte der Brotkorb gefüllt werden. Doch in diesem Winter drehte sich die Welt ein Riesenstück weiter für sie. Es gelang ihr einem schrulligen, alten aber sehr wohlhabenden Sonderling so den Kopf zu verdrehen, daß er sie beim Prinzipal freikaufte und sie als seine persönliche Mätresse zu sich nahm. Trotzdem war nicht alles Gold was glänzte. Schnell vermißte sie die Freiheit mit der sie aufgewachsen war. Zwar waren die privaten Bedürfnisse des Alten seltsam und nicht immer leicht zu befriedigen, aber sein Alter hielt die Häufigkeit in Grenzen. Aber er wünschte das sie lernte sich wie eine Dame zu betragen und all die Fertigkeiten die damit im Zusammenhang standen und das war weit schwieriger und auch lästiger, vor allem der Lehrer wegen, die der Alte bezahlte und die sie arrogant und demütigend behandelten.

Doch Shanee verstand sehr schnell wie sehr ihr all diese Fähigkeiten nutzen konnten, wenn sie wieder auf sich gestellt war. Sie assistierte sogar ihrem Liebhaber bei seinen Experimenten. Zum Teil weil sie wußte, daß ihr jetziges Wohlleben am seidenen Faden des Interesses des Alten an ihr hing und das dieser Faden dünn war, vor allem wenn man die Anzahl der Jahre ihres Galans in Betracht zog. Später allerdings wuchs ihr Interesse. So nützte sie die Gelegenheit, die ihr das Schicksal bot und lernte, so schnell und so viel sie nur konnte. Sie war knapp zwanzig, als sich ihr Erhalter bei einem seiner Experimente aus seniler Nachlässigkeit selbst vergiftete. Shanee wurde sofort von den Erben an die Luft gesetzt, aber sie erhielt eine nicht unbeträchtliche Summe testamentarisch zugesprochen und mit dem, was sie sich in den vier Jahren zusammen gestohlen hatte, war sie eine wohlhabende Frau.

Sie verließ bei erster Gelegenheit Schavenna und reiste nach Perleris-Stadt. In nur zwei Jahren verstand sie es, zu einer der begehrtesten und verrufensten Kurtisane der Stadt zu werden, deren Aufmerksamkeit nur mit  Gold zu erwecken war. Sie war wählerisch und sie konnte es sich aussuchen. Trotz des Luxus, mit dem sie sich umgab, vergaß sie ihre Vergangenheit und die Unwägbarkeiten des Glückes nicht. Sie hinterlegte Geld bei verschiedenen soliden Handelshäusern in Riguskant, investierte hier und dort und erstand eine kleine Villa unter anderem Namen in Somasflucht. Ihr Leben war ein bunter Reigen von Banketten, Festen, Bällen und luxuriösen Nächten, bis kurz vor ihrem fünfundzwanzigsten Geburtstag der Baron Ruyters in ihr Leben trat.
Steinreich, mit Einfluß bis hinauf ins Königshaus und, wie man munkelte, auch in die Unterwelt, war er seiner Grausamkeit und Skrupellosigkeit wegen gefürchtet und verhaßt. Obwohl er auf den ersten Blick den Eindruck eines älteren, gepflegten Edelmannes machte, widerte er Shanee vom ersten Augenblick an. Eine Weile hielt sie ihn höflich hin, doch eines Abends wurde sie deutlich. Der Baron wurde bleich wie die Wand und verschwand ohne ein weiteres Wort. Damit begann sich Shanees Glück zu wenden.

Ihre Freier wandten sich ab, das monatliche Schutzgeld verdreifachte sich, etliche ihrer Geschäftspartner gingen völlig überraschend in Konkurs und ein Handelshaus, bei dem sie viel Geld deponiert hatte wurde ausgeraubt. Schließlich mußte sie ihr schönes Haus verkaufen. Sie war zwar immer noch nicht arm, aber den größten Teil ihres Vermögens hatte sie eingebüßt. Am Meisten machte ihr jedoch das Gerücht zu schaffen, das sie mit einer unheilbaren, ansteckenden Geschlechtskrankheit infiziert war. Niemand wollte mehr etwas mit ihr zu tun haben und schließlich gab sie auf und reiste ab. Kaum hatte sie das Festland erreicht, wurde sie überfallen und entführt.

Als ihr endlich der dunkle Sack vom Kopf gezogen wurde, stand sie dem Baron gegenüber, der sie zuerst schlug und dann in allen Einzelheiten zu schilderte, wie er sie ruiniert hatte. Darauf schlug er sie wieder und vergewaltigte sie. Die folgenden Wochen in der Gefangenschaft des Barons waren die Hölle. Sie wurde gefoltert und von allen Handlangern des Baron jeden Tag mißbraucht. Sie flehte das Große Licht an, ihr Leid zu beenden und sie sterben zu lassen, doch niemand hörte sie. Als sie dann halb tot und blutend in eine Kutsche gezerrt wurde schien es, daß das Große Licht ihr Flehen doch erhört hatte. Irgendwo auf einer selten befahrenen Straße wurde sie einfach aus der Kutsche geworfen und zum Sterben liegen gelassen.

Ihr Leben verdankte sie einer Gruppe des fahrendes Volkes, daß wegen einigem Diebsgut in ihrem Wagen, die Hauptstraßen gemieden hatte und sie in schließlich nach Somasflucht brachte. Es dauerte fast ein halbes Jahr bis sie wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte war. Aber trotz der Bemühungen der Heiler war sie von den Narben der Folterungen gezeichnet. Doch an den Narben trug sie nicht so schwer, wie an der Tatsache, daß sie keine Kinder mehr bekommen konnte. So lernte Shanee aus ganzen Herzen hassen. Ihre Reserven waren aufgebraucht und so verkaufte sie auch die kleine Villa und ging zurück nach Schavenna.

Bald hatte sie alte Kontakte wieder aufleben lassen und Anschluß an die Unterwelt gefunden. Nach einiger Zeit stand sie wieder als Kurtisane hoch im Kurs bei Freiern die sich nicht mit dem Gewöhnlichen begnügten. Shanee aber lernte wieder, vertiefte das Wissen, daß sie sich als Assistentin des schrulligen Alten erworben hatte. Aber sie mischte nicht nur Gifte. Als ihr eine hohe Summe angeboten wurde, ihr Gift auch anzuwenden, nahm sie den Kontrakt an. Ihr Auftraggeber war hoch zufrieden mit dem Resultat und das sprach sich in gewissen Kreisen schnell herum. So verlagerte sich ihre Tätigkeit langsam.

Sie verdiente eine Menge Geld, aber es kostete sie auch ein kleines Vermögen die Handlager des Barons und ihn selbst ausfindig zu machen. Zu ihrem Leidwesen fand sie nicht alle, aber diejenigen, die sie fand, hatten keinen leichten Tod. Sechs Jahre nach ihrer Entführung ging sie zurück nach Somasflucht. Dort verschwand Shanee und die geheimnisvolle Frau mit der Maske reiste Richtung Brunya ab. Ihr langes Haar hatte sie kurz geschnitten und blond gefärbt. Ihr Gesicht war von einer kunstvoll aus Silberfligran geschmiedeter Halbmaske verborgen, die nur Augen und die Mundpartie unbedeckt ließ. Gold öffnete ihr die Salons und Bankettsäle und es dauerte nicht lange, bis das Objekt ihres Haßes in ihrer Reichweite war.

Den alternden Wüstling zu verführen war nicht schwer und als die ersten Krämpfe, von dem Gift hervorgerufen, daß er selbst von ihren Brüsten geleckt hatte, einsetzten flüsterte sie ihm ihren Namen ins Ohr. Stunden saß sie neben dem Bett und sah den fantastischen Zuckungen und Krämpfen zu, bevor sie kurz vor dem Morgengrauen aus dem gemieteten Boudoir verschwand. Damit war die Frau mit der Maske verschwunden und bleib es auch, trotz intensiver Nachforschungen. Shanee setzte sich sicherheitshalber für ein halbes Jahr nach Grunnat ab. Von dort aus reiste sie mehrere Male nach Lokettgraun, daß eine merkwürdige Anziehungskraft auf sie ausübte. Auf diesen Reisen lernte sie in paar Brocken Nebelzung.

Doch ihr Leben war ziellos geworden, seit dem sie Rache genommen hatte und ihr damit der Sinn abhanden gekommen war. Sie ließ sich treiben, verbrachte ein Jahr mit Ausschweifungen und Exzessen in Perleris-Stadt und kehrte nach Schavenna zurück, als sie des Treibens müde wurde. Sie nahm ihre alte Tätigkeit wieder auf, doch als Kurtisane war sie nur mehr in speziellen Fällen zu haben, oder wenn es ihre Interessen förderte. Doch eines Morgens, nach einer wüsten Nacht betrachtete sie sich im Spiegel und schlagartig wurde ihr klar, daß ihre beste Zeit hinter ihr lag und das es so nicht mehr lange weitergehen konnte. Das Eingeständnis schmerzte sie, aber dann begann sie nachzudenken. Sie mußte vor allem heraus aus Shavenna, hier würde sie immer wieder in das alte Fahrwasser zurück kehren. So machte sie ihren Besitz zu Geld und brach Richtung Königsburg auf, ihrem Schicksal entgegen.




passende Musik:


Zuletzt von Shanee am Sa Okt 21, 2017 8:38 pm bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
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