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Solacelea

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Solacelea

Beitrag von Solacelea am Sa Jan 06, 2018 9:54 pm

Zu mir: Luvi und co ^^


Charakter - Grundlagen

Name: Solacelea Linh, genannt Celea oder auch Sola
Ihr Name bedeutet soviel wie "sucht die Sonne" oder "Sonnensucherin", in Anlehnung an die Sonnengöttin Sola, die sich in Letum niemals zeigt. Ihre Mutter hoffte, dass Solacelea einmal die Sonne ihrer Heimat sehen könnte. Um sie nicht bei dem Namen der Göttin zu nennen, kürzen die anderen Amazonen ihren Namen mit Celea ab. Nur ihre Mutter nennt sie liebevoll Sola, wenn sie alleine sind.

Rasse: Amazone
Alter: 28 Jahre
Geschlecht: weiblich
Zugehörigkeit: Zwielicht


Erscheinung

Größe: 1,77m
Aussehen:
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Für manch einen mag sie exotisch aussehen mit ihrer sehr dunklen Haut und den hellen, blassgrünen Haaren. Unterstützt wird dieser Eindruck von den Holzperlen und bunten Federn, die sie sich gern in den Haaren befestigt, welche sie meistens zu einem hoch angesetzten Pferdeschwanz zusammengebunden trägt, damit sie Solacelea nicht stören. Offen reichen ihr ihre Haare bis zur Mitte des Rückens und sind leicht gewellt.
Solas Augen sind ein helles Olivgrün und blicken stets wachsam drein. Auch die Haltung ihres kräftigen, durchtrainierten Körpers erweckt den Eindruck, dass sie jederzeit bereit ist zu handeln, aber dennoch fehlt es ihrem Körper nicht an Weiblichkeit und das was man zu sehen bekommt ist durchaus ansehnlich.
Solas Schultern und Oberarme werden von Tätowierungen stilisierter Tierzeichnungen geschmückt, die in einem dunklen Grün erscheinen und eine Ehrerbietung an Nalis, die amazonische Göttin der Tiere sind.
Auch die häufig bei Amazonen vorkommenden Pflanzenteile findet man bei Sola, in Form von zwei Paradiesvogelblumen, die ihr jeweils hinter den Ohren hervor wachsen.

Kleidung:
Solacelea trägt ein kurzes ledernes Oberteil, das nur ihren Brustbereich bedeckt und mit einer Lederschlaufe hinter dem Hals in Position gehalten wird. Eine Art kurzer Rock aus weichem Leder bedeckt die untere Hälfte ihres Körpers, doch sie legt viel Wert darauf, dass ihre Kleidung sie nicht in der Bewegung einschränkt oder in dichtem Wald hinderlich ist. Ihre Hände und Handgelenke hat sie durch eine Art Handschuh aus festem Leder geschützt, die nur die Rückseite der Hände bedecken und die Handflächen und Finger offen lassen, um Feingefühl zu ermöglichen. Am Handgelenk und ein Stück darunter sind sie durch zwei Lederschlaufen befestigt, die auf der Rückenseite verbunden sind, was dem ganzen Festigkeit gibt. Auf der Innenseite kann Sola außerdem kleine, aus Knochen geschnitzte Dolche (etwa von der Länge und Dicke eines Bleistifts) befestigen und hat sie im Notfall schnell griffbereit.
Auch an Ober- und Unterschenkel hat sie Ledergurte mit Schlaufen befestigt, an denen sie Gegenstände oder Waffen tragen kann. An ihrem Gürtel trägt sie außerdem eine kleine Tasche, in der Kleinigkeiten aufbewahrt werden können und die sie nicht beim Klettern oder kämpfen stört.
Zum Schutz ihrer Füße und zur besseren Stabilität hat sie sich Bandagen aus dünnem Leder um Knöchel und Sohlen gewickelt, die aber Zehen und Fersen freilassen, damit sie besser klettern kann. Ein paar von diesen Bändern trägt sie auch gern einfach so um Arme oder Beine gebunden, damit sie so immer etwas zum Festbinden zur Verfügung hat, falls sie es braucht.


Persönlichkeit

Charakter:
Wie alle Amazonen wurde auch Solacelea der Stolz ihres Volkes gelehrt. Sie geht erhobenen Hauptes durch die Welt, unabhängig und freiheitsliebend. Auch wurde ihr das natürliche Misstrauen gegenüber Männern gelehrt, und ihre Erfahrungen mit Letumern und vor allem Dunkelelfen bestätigen diese Vorurteile nur noch. Männer sind die Ausgeburt von Lerchos und der dunkle Gott benutzt sie nur allzu gern, um den Frauen das Leben schwer zu machen. Selbst in Crepererum streckt Lerchos durch seine Diener noch die Hände nach Solacelea aus, die ihm aus seinem Reich entkommen ist. Davon jedenfalls ist sie überzeugt.
Daher ist Celea auch generell eher eine misstrauische Person, was das Leben in Letum wohl mit sich bringt. Doch andererseits haben die Schrecken in Lerchos' Reich sie auch stark und furchtlos gemacht. Sie schreckt vor keinem Kampf zurück, auch wenn sie sich nicht kopflos hineinstürzt - doch selbst wenn es aussichtslos erscheint würde sie kämpfen, wenn es keinen anderen Ausweg gibt. Mut hat sie definitiv, und Verzweifeln gehört nicht zu ihrem Charakter. Wenn sie schon untergehen muss, dann wie eine Amazone: stolz und mit erhobenem Kopf, kämpfend und nicht auf dem Boden kriechend.
Solacelea hat aber auch eine sanfte Seite. Vor allem zu ihrer Mutter hatte sie ein sehr enges Verhältnis und vermisst sie seit ihrem Tod sehr. Auch zu den anderen Frauen ihrer kleinen Gruppe hegte sie ein tiefes Vertrauen, denn in der letumschen Wildnis war es überlebenswichtig, dass sie sich aufeinander verlassen konnten. Hat man also einmal Celeas Vertrauen gewonnen, hat man eine loyale Freundin und Mitstreiterin an seiner Seite. Da Celea allerdings bisher eher zurückgezogen gelebt hat, wird es möglicherweise eine Weile dauern, bis man sie soweit hat, dass sie sich anderen gegenüber offener zeigt. Frauen zumindest...
In ihrem kleinen Stamm gab es immer wieder auch ausgelassene Feiern mit Tanz und Musik, die auch Celea immer gerne mochte. Fühlt sie sich sicher, kann man also auch diese Seite an ihr sehen, denn wenn sie sich einmal öffnet, ist sie fröhlich und ausgelassen und hat auch gerne Spaß. Nun wo sie alles verloren hat, was ihr lieb und teuer war, ist ihre Schale hart geworden, doch sie vermisst die Nähe zu den anderen Frauen und die schönen Zeiten mit ihnen. Denn eigentlich ist sie nicht gerne allein und hat viel lieber geliebte Personen um sich.

Vorlieben: Musik, singen und tanzen (am liebsten mit anderen zusammen), ihre Mutter, die anderen Stammesmitglieder, Tiere

Abneigungen: Einsamkeit, Männer, Dunkelelfen

Religion:
Von ihrer Mutter bekam sie den Glauben an Vinu und Melva und ihre Töchter gelehrt und hält daran fest. Insbesondere die Todesgöttin Melva spielt eine große Rolle in der gefährlichen Welt Letum, doch da hier das Reich des Mondgottes Lerchos ist, ist vor allem er ihre Hauptgottheit. Die hier lebenden Amazonen bringen ihm täglich Opfer dar, um ihn gnädig zu stimmen, und leben in einer Mischung aus Furcht und Anbetung unter dem Mondgott. Er ist es ihrer Meinung nach, der täglich ein Auge auf sie hat, während er auf sie hinabsieht, und ihr Leben in den Händen hält. Außerdem glauben sie, dass auch er bereits viele Kinder gezeugt hat und es somit in Letum noch weitere dunkle Gottheiten gibt, die den Amazonen das Leben schwermachen und besänftigt werden müssen.
Ihre Flucht nach Crepererum ist für Celea also auch eine Flucht aus Lerchos' Reich hinaus, was dem Mondgott natürlich nicht gefällt. Celea ist nun umso eifriger dabei, die Gunst der anderen Göttinen zu gewinnen, damit diese sie vor Lerchos und seinen dunklen Söhnen beschützen. Denn sie glaubt, dass der Mondgott noch immer die Finger nach ihr ausstreckt, um sie sich zurück zu holen, und so hält Solacelea stets Ausschau nach Anzeichen, dass der dunkle Gott ihr auf den Fersen ist.
Sie sieht das Wirken der Götter in allem was geschieht und auch in manchen Wesen und Personen, die ihr über den Weg laufen. Auch Geister - die in allem möglichen stecken können - werden ihrer Meinung nach von den Göttern verwendet, um deren Ziele zu erreichen.
Solaceleas Lieblingsgottheit ist Nalis, die Göttin der Tiere, und Celea verehrt sie besonders, denn sie glaubt dass sie Nalis ihre Magie zu verdanken hat. Sie bringt dieser Göttin immer einen kleinen Anteil ihrer Jagd als Opfer dar.


Fähigkeiten

Beruf: -
Sprachen: Ferus, gebrochenes Arcum
Lesen/Schreiben: nein
erlernte Fähigkeiten: Überleben in der Wildnis (Feuer machen, jagen, fischen, sonstige Nahrungsbeschaffung, klettern, schwimmen, grundlegende medizinische Versorgung, Fährten lesen), Kampf mit Dolchen und Speer, Umgang mit dem Blasrohr, grundlegender Umgang mit dem Bogen, waffenloser Kampf, singen, tanzen, Instrumente spielen (Trommel, Flöte, Okarina)

Eigenschaften/Gaben: Ihr Amazonenduft ist Kokos, außerdem wachsen ihr zwei Paradiesvogelblumen hinter den Ohren hervor. Sie beherrscht auch Musikmagie.

körperliche/geistige Stärken:
- Überleben in der Wildnis
- furchtlos, da sie mit den Schrecken in den Wäldern Letums aufgewachsen ist
- schnelle und flinke Kämpferin
- ihre Magie, mit der sie Tiere beeinflusst
- anziehendes, exotisches Äußeres und eine schöne Singstimme

körperliche/geistige Schwächen:
- körperlich stärkeren Gegnern unterlegen; ihre Technik beruht auf Ausweichen
- beherrscht nur den Nahkampf gut (ihr Bogen dient hauptsächlich der Jagd, das Blasrohr funktioniert nur über kürzere Distanzen)
- kennt sich in Crepererum nicht aus, auch nicht in der Grünen Hölle
- weltfremd, nicht viel Ahnung von gesellschaftlichen Sitten und vom Leben in der Zivilisation
- kann nicht lesen und schreiben
- misstrauisch gegenüber Fremden, vor allem Männern


Magie

Art des Magiepols: Musikmagie
Zauber: Beeinflussen von Tieren
Celea muss singen oder summen und bewusst Mana in ihr Lied fließen lassen, um die Magie zu aktivieren. Der genaue Inhalt des Liedes ist nicht so wichtig, vielmehr die Stimmung, die es verbreitet, und die mit der Magie ihre Wirkung entfaltet. Mana wird während der gesamten Dauer des Gesangs verbraucht, jedoch nur wenig.
Ihre Musik stellt eine Verbindung zum Bewusstsein von Tieren her. Dadurch kann Solacelea in den Geist der Tiere eindringen, diese beeinflussen und sie so dazu bringen, das zu tun was sie will. Während sie ihr Lied singt, erspürt sie die Empfindungen des Tieres, wenn sie sich darauf konzentriert, und kann dann bewusst eingreifen, um die Stimmung des Tieres zu verändern, wie etwa um es zu besänftigen oder müde zu machen. Die Magie hat so eine durchgehende Wirkung auf das Tier, die erst nach Beenden des Liedes langsam nachlässt, doch da Tiere sich in der Regel nicht willentlich gegen die Magie wehren, bleibt die Wirkung meist auch danach eine Weile bestehen, sofern keine äußeren Reize dagegen wirken.
Die andere Möglichkeit ist, dass Celea eine kurze Liedzeile singt oder summt und dem Tier damit einen Befehl gibt, was es tun soll. Dies geht schneller, ist jedoch auch von kürzerer Dauer und wirkt nicht so tiefgreifend.
Da Tiere anders denken als bewusst denkende Wesen, muss alles was Solacelea den Tieren mitteilen will sehr einfach gestrickt sein und sie kann ihnen auch keine Worte übertragen, sondern nur Bilder und Gefühle. Komplizierte Befehle (wie zb "kriech durch das Loch auf die andere Seite und stiehl diesen Gegenstand, ohne bemerkt zu werden") sind daher nicht möglich. In diesem Beispiel könnte sie dem Tier höchstens ein Bild des gewünschten Gegenstandes und ein Verlangen übermitteln, doch der Erfolg ist damit nicht garantiert.
Viel einfacher ist es, den Tieren kurze Impulse zu geben, wie "Lauf weg", "Hierher", "Warte", "Geh dorthin" oder dergleichen, meist verknüpft mit einem Bild und/oder einer Emotion. Dafür reicht schon eine kurze Liedzeile aus. Auch so etwas wie ein Ruhegefühl oder die Übermittlung von "Ich tu dir nichts" sind sehr leicht möglich, wozu das Lied aber länger anhalten muss, um die Stimmung konstant zu halten.
Geht Celeas Befehl stark gegen den Willen/Instinkt des Tieres (beispielsweise wenn ein hungriges Raubtier sie angreifen will), verbraucht sie dadurch mehr Mana und muss sich stärker konzentrieren.
Auch Tiermenschen kann Celea auf diese Art bis zu einem gewissen Grad beeinflussen, allerdings viel weniger als Tiere, da Tiermenschen einen menschlichen Verstand besitzen, mit dem sie sich gegen den Einfluss wehren können. Wenn sie das tun, kann Celea sie nicht beeinflussen, aber die Tiermenschen spüren trotzdem den konstanten Versuch und müssen sich gegen den Drang in ihnen wehren, der Stimme zu folgen. Wenn die Tierseite in ihnen stärker ist (vor allem in Tiergestalt), wirkt auch Celeas Magie besser, jedoch weiterhin nicht uneingeschränkt.


Hintergrund

Stand: ledig
Familie: Ihre Mutter Amaryllis ist tot, ebenso die anderen Mitglieder ihres kleinen Stammes, der wie eine Familie für sie war.
Ihre andere Mutter Azarlia und ihre Zwillingsschwester kennt sie nicht, doch sie müssten beide in der Grünen Hölle leben.

Herkunft/Geburtsort: Wald in Letum
Wohnort: nirgendwo
Besitz: Kleidung die sie am Leib trägt, Umhang, einen umgehängten Lederbeutel mit ein wenig Proviant, einem leeren Trinkschlauch und ihrer Okarina; ihren Speer, zwei große und zwei kleine Knochendolche, ihren Bogen und einen Stoß Pfeile, einen kleinen Lederbeutel gefüllt mit haltbar gemachtem Dunkelelfenblut, ein Blasrohr und Pfeile dazu
Gefährten: Wakizar der Tiger

Geschichte:
Solaceleas Geschichte beginnt vor ihrer Geburt, als ihre Mutter durch Zufall in ein Portal geriet und aus der Grünen Hölle nach Letum gelangte. Sie war zu diesem Zeitpunkt bereits schwanger, und so kam auch das ungeborene Kind in die fremde Welt.
Amaryllis war jedoch immerhin eine Amazone, und damit längst nicht so hilflos wie es eine Bauersfrau gewesen wäre. Sie schlug sich durch die letumsche Wildnis durch, bis sie durch Zufall in einem der Wälder auf andere Amazonen stieß. Sie nahmen Amaryllis mit in ihr Lager, wo sie herzlich aufgenommen und zu einem Teil des kleinen Stammes wurde. Drei andere Amazonen waren es, die ebenfalls in Letum gelandet waren. Auch eine Menschenfrau befand sich bei ihnen, die von den Amazonen aus den Fängen von Dunkelelfen gerettet worden war und seitdem als eine von ihnen lebte.
Der kleine Stamm in den letumschen Wäldern war also auf fünf Mitglieder gewachsen, und mit der Geburt von Amaryllis' Tochter wurde auch sie ein Teil davon. Amaryllis lernte mit Hilfe der anderen, in der fremden Welt zurecht zu kommen und gewöhnte sich an ihr neues Leben. Sie gab ihrer Tochter den Namen Solacelea, in der Hoffnung dass die junge Amazone eines Tages die Sonne ihrer Heimat sehen könnte, und auch weil ihre Tochter nun ihre "Sonne" war, ihr Licht in der Dunkelheit. Deshalb nannte Amaryllis ihre Tochter auch liebevoll Sola, wenn sie unter sich waren, denn die Sonnengöttin war weit entfernt und hörte sie nicht. Von den anderen Frauen wurde das Mädchen trotzdem Celea gerufen.
So wuchs Solacelea als Amazone in Letum auf und lernte dort das Überleben in der Wildnis, die in der finsteren Welt so viel gefährlicher ist als es selbst die Grüne Hölle zu bieten hatte. Ihre Mutter erzählte ihr von ihrer Heimat, und von ihrer Gefährtin, die Celeas Zwillingsschwester geboren haben musste. Wenn Sola gewisse Dinge spürte, erklärte sie ihr, wenn sie plötzlich Fröhlichkeit oder Trauer, Schmerz oder Angst spürte, ohne dass es von ihr selbst kam, so waren das die Gefühle ihrer Zwillingsschwester, mit der Solacelea wie jede Amazone untrennbar verbunden war. Und tatsächlich spürte sie schwach die Gefühle ihrer Schwester, selbst über die Grenze der Welten hinweg. Die beiden waren verbunden, obwohl sie sich nie gesehen hatten.
Das Leben in den letumschen Wäldern war gefährlich, doch die Amazonen hatten gelernt damit umzugehen, und so lernte auch Solacelea von klein auf, um ihr Überleben zu kämpfen. Auch sie trug ihren Beitrag zu der Gruppe bei, sobald sie alt genug dazu war. Sie gingen auf die Jagd, wehrten Angreifer und wilde Tiere ab und hielten sich von den anderen Völkern Letums fern. Doch die älteren Amazonen hatten so manche Geschichte auf Lager, und so lehrten sie Celea auch ein gesundes Misstrauen, denn in Letum vertraute man besser niemandem - schon gar keinen Männern.

Das Leben in Letum war nicht einfach, doch es ging trotzdem weiter. Der kleine Stamm musste sich gegen wilde Tiere und die unheimlichen Kreaturen Letums behaupten. Auch Tiermenschen in ihrer Mondgestalt stellten eine Gefahr dar, ebenso wie Hungerteufel und andere streunende Wesen, die sich so tief in die Wälder hinein wagten.
Die Amazonen töteten jeden, der ihrem Lager zu nahe kam oder sie selbst entdeckte, denn sie konnten nicht riskieren, dass jemand sie verriet. Nur als ihnen eine weitere Menschenfrau begegnete, die in Not war, nahmen sie auch diese bei sich auf. Männer jedoch, selbst wenn sie in Not waren, bekamen kein Erbarmen. Die Amazonen konnten es sich nicht leisten.
Aus diesen Gründen lebten sie auch eher nomadisch und zogen immer umher, sodass es schwerer sein würde, ihr Lager zu finden. Sie kämpften um ihr Überleben, und mehr als einmal wurde es wirklich knapp. Eine Begegnung mit einem Vampir stellte die Amazonen vor eine gefährliche Herausforderung, der sie nur knapp mit dem Leben entkamen. Sie schafften es nicht, den Vampir zu töten, und bauten noch am selben Tag ihr Lager ab und zogen weiter.
Auch Dunkelelfen streiften nun immer häufiger durch ihr Gebiet, und es kam im Laufe der Jahre zu mehreren Auseinandersetzungen, bei denen es den Frauen nicht gelang, alle Zeugen zu töten. Sie hatten Glück und hatten zwar mehr als nur eine Verletzung zu verschmerzen, aber sie alle kamen mit dem Leben davon und schafften es sogar, den ein oder anderen Dunkelelfen zu töten. Der Wald war ihre Heimat und hier legte man sich besser nicht mit ihnen an.
Und trotz des harten, gefährlichen Lebens, waren sie noch immer Amazonen - und die Menschenfrauen, die wie solche lebten: sie hielten zusammen und vertrauten einander, sie feierten und sangen und tanzten gemeinsam und hatten schöne Zeiten zusammen. Diese Frauen waren Solas Familie. Mitten in der düsteren, gefährlichen Welt halfen und beschützten sie einander, teilten Freud' und Leid und waren füreinander da. Es war so gut, wie es unter diesen Umständen nur sein konnte.

Doch eines Tages änderte sich alles. Solacelea und Jolene, eine der anderen Amazonen, kamen gerade von der Jagd wieder und fanden ihr Lager verwüstet vor, alles zerstört und etliche fremde Spuren überall - ihre Gefährtinnen waren verschwunden. Auf einmal waren sie alleine.
Es war klar, dass etwas passiert sein musste, und die Spuren sprachen für einen Angriff der Dunkelelfen. Die beiden Amazonen nahmen mit, was sie retten konnte, und verließen das Lager, um sich auf die Suche nach den anderen zu machen. Sie verfolgten die Spuren bis an den Waldrand, wo Sola bisher nur selten gewesen war.
Wochenlang reisten die beiden weiter, versteckten sich in den Wäldern und verkleideten sich, um nicht aufzufallen, während sie versuchten die Spur der Entführer zu verfolgen. Ihnen beiden war bewusst wie gering die Wahrscheinlichkeit war, ihre Gefährtinnen lebend und wohlbehalten wieder zu sehen, doch sie weigerten sich, die Hoffnung aufzugeben. Sie machten sich gegenseitig Mut, weil sie ihn brauchten.
Schließlich führte die Spur die beiden zu einer dunkelelfischen Festung, in deren Mitte sich eine große Kampfarena befand. Jolene hatte bereits früher mit Dunkelelfen zu tun gehabt und verstand ein wenig ihrer Sprache, sodass sie in Erfahrung bringen konnte, dass in der Arena Sklaven gegeneinander kämpften. Vielleicht würden sie dort ihre entführten Gefährtinnen wiederfinden... falls diese noch am Leben waren...
Verkleidet und verhüllt, mit rußgeschwärzten Gesichtern schlichen sie sich in die Festung, um die Lage auszukundschaften. Bis zur Arena schafften sie es aber nicht. Die Dunkelelfen wurden auf sie aufmerksam und die beiden Amazonen mussten fliehen, kämpften sich mit letzten Kräften frei und entkamen gerade noch so, indem sie in einen nahen Fluss sprangen und sich von der reißenden Strömung treiben ließen.
Jolene aber war bei dieser Aktion schwer verwundet worden, und wäre Celea nicht gewesen, hätte sie den Tag nicht überlebt. Celea rettete sie beide ans Ufer, wo sie sich in die Wälder zurückzogen. Der Fluss hatte sie weit genug von der Festung fort getragen, und sie waren beide nicht unverletzt entkommen, wobei Jolene kaum gehen konnte und große Schmerzen hatte.
Solacelea kümmerte sich in den nächsten Wochen um ihre Freundin, versorgte ihrer beider Wunden und beschaffte ihnen Nahrung, hielt wilde Tiere fern und hielt nach Angreifern Ausschau. Sobald Jolene wieder in der Verfassung war, sich humpelnd von der Stelle zu bewegen, zogen die beiden weiter und suchten sich ein neues Versteck. Doch an einen erneuten Streifzug in die Festung war vorerst nicht zu denken.
Etliche Monate mussten sich die beiden Amazonen bedeckt halten, während Jolenes Verletzungen heilten. Celea hatte sich bereits nach kurzer Zeit wieder erholt, doch selbst als Jolene wieder alleine gehen konnte, würde sie noch lange nicht kämpfen können. Ein Gutes hatte es immerhin: die Alarmbereitschaft der Dunkelelfen nach ihrer letzten Aktion nahm schließlich ab.
Den beiden Amazonen war jedoch auch klar, dass sie nicht alle Zeit der Welt hatten. Jolene kannte die Dunkelelfen und prophezeite düster, dass ihre Freunde in deren Fängen nicht ewig überleben würden. Keine von ihnen sprach es aus, doch sie fürchteten beide, zu spät zu kommen. Vor allem um ihre Mutter sorgte Sola sich...

Schließlich beschlossen sie, dass sie lange genug gewartet hatten. Jolene ging es wieder gut und sie würde das schon schaffen, beteuerte sie.
Diesmal wussten sie, was sie in der Festung erwartete, und die beiden gingen vorsichtiger voran. Es war nicht viel los, denn gerade zu diesem Zeitpunkt wurde ein großer Kampf in der Arena ausgetragen. Unbehelligt gelangten die beiden Amazonen bis zur Arena und kletterten durch ein Fenster ins Innere. Ein kleines vergittertes Fenster auf Bodenhöhe der Arena zeigte den beiden einen Blick auf die Kampffläche, wo Amaryllis in diesem Moment um ihr Leben kämpfte - gegen einen riesenhaften Tiger. Wenn die beiden Amazonen Solas Mutter retten wollten, mussten sie sich beeilen!
Schnell töteten die beiden eine Wache, der sie die Schlüssel stahlen, womit Sola die Käfige der Raubtiere öffnete und diese die Treppen hinauf schickte, wo die Zuschauer saßen. Währenddessen suchte Jolene in den endlosen unterirdischen Gängen mit den Käfigen nach ihren anderen Gefährtinnen, doch sollte sie damit keinen Erfolg haben...
Das entstehende Chaos war groß. Die Zuschauer rannten um ihr Leben, Wachen eilten durch die Gänge und suchten nach den Eindringlingen und erschlugen dabei die freilaufenden Raubtiere. Sola schlich sich inzwischen unbemerkt bis zur Arena und gelangte in den Kampfbereich, wo ihre Mutter noch immer gegen den riesigen Tiger kämpfte.
Gerade als Sola sich näherte, musste sie mit ansehen, wie Amaryllis von dem Tier gegen einen Felsen geschleudert wurde und nun reglos dalag, bevor Sola sie erreichen konnte. Sie sollte sich nie mehr rühren...
Viel Zeit blieb jedoch nicht, den Verlust zu betrauern, denn schon kamen die Wachen aus den Gängen heran und Sola wandte ihre Magie auf den Tiger an, der nun für sie gegen ihre Feinde kämpfte. Auch wenn der Tiger das meiste von ihr fernhielt, wurde Sola schwer am Bein verletzt, sodass sie nicht mehr gehen konnte. Niemals hätte sie alleine fliehen können, und so rief sie den Tiger zu sich, stieg auf seinen Rücken und trieb ihn hinaus. Krallen und Zähne setzte er gegen die Dunkelelfen ein, und die beiden flohen durch die finsteren Gänge der Arena.
Doch inzwischen hatten sich auch die Dunkelelfen organisiert und die beiden Flüchtigen fanden sich bald von allen Seiten umstellt. Der Herr der Arena hatte sie gefunden, und er trug die halb tote, mit Dunkelelfenblut gelähmte Jolene in den Armen, um Sola zum Aufgeben zu zwingen.
Dies tat sie jedoch nicht... Sie entfesselte die Bestie, auf deren Rücken sie ritt, ließ den Tiger laufen, der ungezügelt auf den Herrn der Arena zusprang, um ihm den Garaus zu machen. Wieder entbrannte ein Kampf zwischen den ungleichen Kämpfern und den Wachen, bis es dem Tiger endlich gelang, sein Ziel einzuholen und ihm mit einem Prankenhieb eine üble Wunde im Gesicht zuzufügen. Der Dunkelelf jedoch entkam mit Jolene mit Hilfe seiner Magie, die ihn für seine Verfolger unsichtbar machte. Stattdessen sahen diese sich nun erneut einer Übermacht an Feinden gegenüber, gegen die sie niemals bestehen konnten. Dies sollte offenbar ihr Untergang sein...
Für Solacelea konnte es daher nichts anderes als ein Geschenk der Götter sein, als sich plötzlich neben ihnen ein Portal auftat. Von beiden Seiten umstellt und mit nur diesem Ausweg, war es nicht schwer zu wählen. Der Tiger, noch immer mit Sola auf dem Rücken, sprang durch das Portal, und ließ die finsteren Mauern der Dunkelelfen hinter sich.

passende Musik: noch keine

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