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Caius Aulus

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Caius Aulus

Beitrag von Caius Aulus am Sa Jan 20, 2018 5:42 pm



Infos zum Schreiberling

Alter des Schreiberlings: 21
Hauptcharakter: Cahir
Nebencharakter(e): Alduran, Taerys, Taka



Charakter - Grundlagen

Name: Caius Aulus
Rasse: Vampir
Alter: 34 Jahre
Geschlecht: Männlich
Zugehörigkeit: Unlicht



Erscheinung
Größe: 188cm
Aussehen: Caius trägt brustlange, schwarze Haare, die er so gut wie nie zusammen bindet, und auch sonst eher nur in dem Maße frisiert, wie nötig. Sein Vollbart ist lang aber unordentlich und komplementiert sein männliches, eher kantiges Gesicht. Er hat stechend gelbe Augen und eine förmige Nase, die sein Gesamtbild abrundet. Wären da nicht die Narben, die sich über seine rechte Augenbraue und Wange, und eine weitere, die horizontal über seiner linken Braue verläuft, die an alte Begegnungen erinnern. Es zeigen sich schon leichte Falten auf seiner Stirn. Seine Markanten Gesichtszüge spiegeln seinen Charakter perfekt wieder.
Seit kurzem hat er Vampirbissspuren auf dem Nacken und verdeckt sie mit seinen langen Haaren. Durch die Verwandlung kommen seine spitzen Eckzähne dazu.
Seine Statur ist trainiert, denn als Paladin ist der Körper und Geist der einzige Weg, in dieser Welt geleitet zu werden, um zu überleben. Er misst 188cm an Körpergröße.
Kleidung: Sein Sortiment beläuft sich auf die Rüstung eines Inquisitors des Ordens der Paladine Riguskants und einfache Tuniken. Heimlich und gegen Gefallen gibt er aber auch teurere Kleidung in Auftrag, die als Vorwand einer Spende an den Inquisitor zu Caius finden. Somit trägt er zwar stets die Tuniken des Ordens, seine Rüstung jedoch kommt mit mehr Prunk daher, was ihm eine üble Nachrede und einen schlechten Eindruck einbringt.
Seine Rüstung besteht aus Platten und Leder. Die Plattenrüstung ist ohne Verzierungen, lediglich der linke Schulterpanzer hat eine Verstärkung aus Leder mit Messingbeschlägen. Sein Hüftschutz ist kurz und wird mehr von dem darunter liegenden Gambeson ausgewiesen, unter der Rüstung trägt er eine Schwarze Tunika mit goldenen Borten, deren Ärmel und Saum an den Knien zu sehen sind. Der Umhang ist Blau und trägt die Insignien des Ordens. Sein Helm weist eine schwarze Helmzier mit roter Befiederung auf. An den Armen und Beinen trägt er jeweils Plattenhandschuhe und Sabatons. Einen Schild trägt er nicht. (Eindruck©Vladimir Buchyk)
Diese Rüstung hat ihm mit seiner Waffe den Namen "Feuerschatten" eingebracht, der jedoch weniger von Ehrfurcht gilt, sondern zeigt, dass er dem Sinn gemäß, zumindest gegenüber Dämonen, Furcht erwecken soll.
Im Orden der Paladine selbst ist dieses Auftreten nur akzeptiert, da er Inquisitor ist, und sein Verhalten hat dazu geführt, dass er vom Ordenmeister Orkan persönlich davon ausgeschlossen wurde, im Zentrum von Riguskant zu handeln, und nach Grunnat "verbannt" wurde, um seine Handeln vor unnötiger Aufmerksamkeit zu bewahren. Natürlich darf er sich mittlerweile nicht mehr zeigen, und hat eine offizielle "Pilgerreise" beantragt, in Rahmen derer er sich dem Orden entzieht, da er nicht zurück kehren kann.

Vampirgestalt:
Größe: 2,87 Meter
Flügelspannweite: 3 Meter
Aussehen: Seine Haut ist vollkommen mit Fell überzogen. Seine Augen sind Orange und leuchten im Dunkeln etwas, seine Ohren sind ebenfalls mit Fell besetzt und laufen Spitz nach oben zu. Er hat einen 1,62m langen Schwanz, der am Ende abgerundet ist. Wie auch seine normale Haarfarbe ist sein Fell schwarz.
Die Flügel befinden sich an seinen Armen. Sein Gesicht ist an einen Flughund angelehnt, mit einer langen, mit Fangzähnen besetzten Schnauze und einem schmalen Kopf. Da er erst kürzlich zu einem Vampir wurde, kann er noch nicht richtig aufrecht laufen, und bewegt sich eher wie ein wildes Tier auf allen krallenbesetzten Vieren fort.




Persönlichkeit
Charakter: Caius ist geblendet von sich selbst. Er kennt keine Gnade für Dämonen und andere Unwesen oder sogar Menschen und verfolgt seine Opfer mit größter Härte und Entschlossenheit, ist stets darauf besonnen, den Dienst für den Orden und Riguskant angemessen zu erfüllen. Seine fanatische Hingabe trifft im Gegensatz dazu auf die große Güte, die er der Bevölkerung entgegen bringt, und die bevorzuge Behandlung jener, die den Orden unterstützen. Er ist fromm, und unnachgiebig in seinem Glauben.
Trotzdem ist er alles andere als nett. Seine Höflichkeit beschränkt sich auf die, die ihm vorgesetzt sind, und eine Maske, die er in der Öffentlichkeit trägt, ist die, die ein Bürger von ihm kennt. Der Orden hingegen kennt sein wahres Gesicht, und das fehlende Mitgefühl, was er für jegliche Unwesen in Riguskant hegt. Tiermenschenen gegenüber hält er die nötigen Gesetze ein, und hält es ebenfalls nur für eine Krankheit, kein Tun des Unlichtes.
Er kennt Respekt nur vor dem Orden, dem König, und Riguskant. Alles andere ist für ihn verwerflich. Er ist ein ganz und gar unsympathischer Mensch, der nichts, außer seine Pflicht kennt.
Daraus rührt seine Unnahbarkeit, er kennt keine persönliche Liebe, keine Zuneigung, sondern nur die Liebe für sein Land, und alles, was es gilt, zu beschützen, und hält sich zumindest daran, keinen Alkohol zu trinken. Auch, wenn er Keusch ist, so sind die ewig fernen Frauen für ihn so etwas wie ein stiller Traum geworden.

Durch die Transformation zum Vampir hat er natürlich alle diese Vorsätze abgeschworen und gibt sich jener Sünde hin, die er vormals für verwerflich hielt. Er ist nur noch Paladin im Namen, und tut nichts mehr, was in geringster Weise an Rechtschaffenheit grenzt.

Vorlieben:

  • Gewalt und Erniedrigung an Dämonen und Menschen
  • Furcht und Angst
  • Kampfkunst und sportliche Ertüchtigung
  • Ehre und Loyalität
  • Eifer
  • Blut

Abneigungen:

  • Dämonen und Unlichter
  • Aber- und Irrglaube
  • Alkohol
  • Konfekt
  • Normale Nahrung
  • Paladine

Religion: Caius glaubt nun mehr an das Unlicht



Fähigkeiten
Beruf: Inquisitor
Sprachen:
Rigusta - Muttersprache
Arcum - Gut
Lesen/Schreiben: Ja
erlernte Fähigkeiten: Früh, als Kind, zum Orden gekommen wurde Caius wie jeder andere Mann im Orden vorerst indoktriniert, und der Glaube an das Licht gefestigt, so kennt er sich gut mit dem Glauben aus und ist belesen und gewissermaßen Intelligent, was durch seine weiterführende Ausbildung weiter gefestigt wurde, wobei er auch das Lesen und Schreiben erlernte.
Auch hat er das Kämpfen und Reiten gelernt, als er die Kinderstube verließ, und seine Ausbildung zum Paladin antrat, wobei er die Grundlagen der meisten Waffen verinnerlichte, jedoch nicht meisterte. Der Unterricht umfasste ebenfalls das Wissen über Kreaturen und Dämonen, und wie man den Kampf gegen eben jene führte. Mit 14. Jahren entschied er sich für das Einhandschwert und verfolgte vehement das Bestreben, ein Schwertmeister zu werden.
Soziale Fähigkeiten standen oftmals hinten an, und Verhaltensmuster der normalen Bürger sind ihm teilweise fremd, oder fühlen sich für ihn minderwertig an. Zum Beispiel würde er niemals selbst seine Wäsche waschen oder kochen, wovon er letzteres er auch nicht kann, und ist ziemlich auf Hilfe angewiesen, wenn es darum geht, manche Alltagsdinge zu bewerkstelligen, wie Dinge zu reparieren oder Feuer zu machen. Es ist eine schlichte Unwilligkeit, die oftmals mit schlechter Laune einher gehen würde.

Dadurch, dass er nun auf sich selbst gestellt ist, hat er zumindest die Grundlagen gelernt, und kann für sich selbst sorgen.

Eigenschaften/Gaben
Die Eigenschaften eines Vampirs sind seit etwas länger als einem Jahr nun sein ständiger Begleiter. Er muss sich vor der Sonne fern halten, ist anfällig für heilige Zauber, Holzpflöcke, oder den Verlust seines Kopfes. Auch vor der Nähe des Feuers, muss er sich hüten. Er muss regelmäßig Blut trinken und in seiner wahren Form kopfüber schlafen. Mithilfe einer Lichtquelle kann er in der Dunkelheit besser sehen, als normale Menschen.
Als Vampir kann er seine Gestalt wechseln, so ist er zumeist als sein ehemaliges Alter Ego unterwegs, und nimmt so selten wie möglich seine wahre Gestalt an, auch, wenn im Moment der Aufwand stärker ist, seine wahre Form zu verlassen. Dies beschränkt sich auf seine altes Aussehen als Mensch, und seine wahre Gestalt.

Vampirgaben
Er hat einen ausgeprägten Geruchssinn und wittert seine Beute und jede Art von Gerüchen auf größere Entfernung und kann somit Fährten aufnehmen und verfolgen.
Weitere Gaben hat er nicht und somit beschränkt es sich auf den olfaktorischen Sektor.
In seiner wahren, vampiristischen, Gestalt ist er etwas stärker und schneller, muss dafür aber büßen, indem seine Augen extrem lichtempfindlich sind und er etwas kränklich aussieht.

körperliche/geistige Stärken:
Caius ist ein sehr geübter Schwertkämpfer, was auf die martialische Ausbildung und die Praxis in Ausführung seines Dienstes zurück zu führen ist. Andere Waffen benutzt er nicht. Er ist trainiert und weiß, eine Rüstung zu tragen und zu kämpfen, ohne dabei schnell zu ermüden, auch, wenn er seine Grenzen. Auch ist er Willensstark und besitzt einen konditionierten Geist, der ihn nicht im Stich lässt.
Er ist etwas schneller und stärker als normale Menschen.
körperliche/geistige Schwächen:
Durch die strikte Aufbringung des Ordens, ist Caius sozial unfähig bis inkompetent, wenn es um Personen außerhalb des Ordens geht. Er kennt nur striktes Verhalten, ist stets auf eine unlockere Art angespannt und sein Humor beschränkt sich auf die Genugtuung der Gewalt an Dämonen. Er versteht keinen Spaß und man hört ihn höchstens mit Hohn lachen. Freunde hat er außerhalb des Ordens nicht und er versucht, oftmals mit Versprechen oder dem Austausch von Gefallen Anklang zu finden. Ebenfalls ist er egoman und narzisstisch, hält sich als Inquisitor für etwas besseres gegenüber vielen und vor allem Neulingen. Er ist unbelehrbar und hält seine Vorgehensweise stets für die richtige.
Im Kontrast dazu ist er masochistisch veranlagt, geht stehts bis ans äußere seiner Kräfte und der Achtung vor sich selbst, um stets zu gefallen und seine Aufgaben zu erledigen. Diese Unterwürfigkeit äußert sich auch darin, dass er nachgibt, wenn jemand mehr Nachdruck und Eifer vorgibt, als Caius selbst, und auch Frauen, die bestimmend und dominierend wirken, haben ihren Einfluss auf den Mann. Im Kampf zeigt sich, dass trotz des Wissens des Paladins, der Kampf gegen Magie vollkommen neu ist, und er keine richtigen Mittel hat, um sich gegen diese erwehren. Vor allem offensive Magie stellt sich als Schwierigkeit dar und ist für den Paladin ein ernst zu nehmendes Problem. Des weiteren ist die Rüstung hinderlich im Kampf gegen allzu flinke Widersacher, was den Paladin oftmals in eine Defensive zwingen muss. Waffenlosen Kampf hat er zwar gelernt, und ist bis auf scharfe Fingernägel, die Wunden verursachen können, kaum ein allzu gefährlicher Gegner.
Ebenfalls hat er extrem lichtempfindliche Augen in seiner Menschengestalt und ist leicht zu blenden.

Durch sein neues Vampirdasein kommt dazu, dass Holzpflöcke, Feuer, und die Sonne ernst zu nehmende Gefahren für ihn darstellen, und ihn töten können.
Da er noch etwas unbeherrscht ist, sind vor allem die Aspekte von karnaler Lust für den Vampir extrem anziehend. Frauen sind für ihn bevorzugte Opfer, und besonders schöne sind sogar in der Lage, ihn zu verführen und zu beeinflussen.



Hintergrund
Stand: Ledig
Familie:

  • Seppius Tarlis - Vater - 61 Jahre - Kaufmann aus Königsburg
  • Alveria Aulus - Mutter - 51 - Schneider aus Sommasflucht

Herkunft/Geburtsort: Sommasflucht
Wohnort: Eine Höhle in Riguskant
Besitz:

  • Das Bastardschwert "Ago", Feuer, welches er bei der Weihe zum Inquisitor erhalten hat. Entgegen des ersten Gedankens setzt diese Waffe nichts in Brand, sondern verursacht bei Berührung eine Wunde, die bei Dämonen sengende Schmerzen und Verbrennungen verursacht. So verblutet man zwar nicht, aber es bleibt eine Stelle zurück, die den Dämon quälen soll. Wie alle Wunden, die mit geweihten Waffen zugefügt werden, verbleibt sie und verursacht Schmerzen. Es gilt, je  kleiner sie ist, desto weniger schmerzhaft und besser auszuhalten ist diese. Ebenfalls wie jede geweihte Waffe, erkennt Ago Unlichter.
    Die Eigenschaften der Waffe finden keine Wirkung, wenn man sie gegen normale Lebewesen einsetzt, dann agiert das
    Schwert wie eine herkömmliche Klinge.
    Der Griff der Waffe ist Blutrot, mit einem goldenen, runden Knauf und goldener Parierstange. Die Klinge ist mit einer Inschrift versehen, die wie Feuer aussieht und hat eine silberne Färbung. Er kann die Waffe nur am Griff berühren, weil er sich sonst selbst verletzen würde, und durch die Nähe zu einem Unlicht schimmert die Klinge durchgehend.
  • Rüstung des Ordens
  • Tuniken des Ordens


Gefährten: /

Geschichte:
Caius Aulus ist der Sohn von Alveria Aulus, und - unwissend - der von Seppius Tarlis, einem reichen Kaufmann aus Königsburg. Er ist aus einer Affäre der beiden entstanden, und die Mutter, nicht wollend, dass Tarlis, oder sonst jemand davon erfährt, und das Kind eine Belastung für sie wird, gab den Jungen als Baby zum Orden der Paladine, die bis heute Stillschweigen über seine Herkunft bewahren. Caius selbst interessiert sich nicht weiter für seine Herkunft, denn er teilt das gleiche Schicksal wie fast jeder andere Paladin auch, und das ist es, was sie verbindet. Herangezogen und mit lernfähigem Alter ganz nach der Doktrin des Glaubens an das Licht erzogen und gebildet, was den jungen Caius zu einem gottesfürchtigen, frommen Mann heranwachsen ließ, und diesen Glauben bis heute verinnerlicht.
Er lernte dort, was einen frommen Mann ausmachte, und würde genau zu dem geformt, was ein Paladin später sein, und denken sollte. Er war ein Musterbeispiel für eben jenen, der die Flagge des Ordens über den höchsten Hügeln Riguskants wehen könnte.
Als er die Kinderstube verließ, und mit 9 Jahren in die Ausbildung für junge Paladine überging, lernte er, wie man kämpfte, wie man zu lesen und schreiben hatte, und welche Unwesen die Feinde des Lichtes, und der gesamten Bevölkerung Crepererums sind. Hier entwickelte er einen intoleranten Hass gegenüber diesen Abbildern, und schwor bereits früh, mit allem, was er hatte, und noch lernen würde, gegen diese Ungeheuer vorzugehen. Dass er die Menschen, die unter seinem Schutz standen, mit allen Mitteln verteidige, und Riguskant, den Glauben, und den König zu ehren schätzen wisse.
Allem voran jedoch sagte ihm der Schwertkampf am meisten zu. Er fühlte sich darin verloren, ließ sich von der Waffe leiten, und nicht von seinen Gefühlen, und fiel zuerst auf, als er mit zu viel Eifer gegen seinen Partner während der Übung kämpfte, und diesen entwaffnete, und einen schweren Hieb gegen den Kopf verpasste, woraufhin dieser mit einer Kopfverletzung behandelt werden musste. Für dieses Verhalten wurde er mit einer strengen Abgeschottenheit bestraft und musste eine Woche lang mit Brot und Wasser fasten, durfte nicht an den Übungen teilnehmen, und musste in Einsamkeit um die Erkenntnis in seinen Taten suchen. Nach der Rückkehr war er kein anderer Mann, doch schwor sich, die Waffe nicht gegen seine Brüder zu erheben, und übte sich fortan in Zurückhaltung. Mit 14 Jahren entschied er sich vollends für das Schwert und übte sich nur noch mit dieser, während er im Unterricht und seiner Freizeit vor allem historische Schriften studierte, um mehr über die Welt selbst, und vor allem gegen die Dämonen, die diese Plagen, heraus zu finden. Auch, wenn er bei weitem nicht jede Art von Unlicht kennt, und ihre Eigenschaften nicht komplett zu bestimmen weiß, sind ihm somit Dinge wie Elfen oder Vampire geläufig.
Mit 17 Jahren, wie es jedem Paladin bevorsteht, wird er mit einigen anderen Brüdern dazu beordert, seinen ersten Auftrag zu erfüllen. Es galt, an der grenze zur Grünen Hölle eine Portalöffnung zu untersuchen. Eine Jäger in der Nähe hatte darauf aufmerksam gemacht, und sofort wurde man entsandt. Die Gruppe, die aus 8 Männern bestand, brach von Sommasflucht auf und nach mehreren Tagen, in Begleitung des Jägers, trafen die Paladine in der Nacht am besagten Ort ein. Tatsächlich war das Portal noch geöffnet, und es war dreimal so groß, wie Caius selbst, und 4 Pferde breit. Es war das erste Portal, was er mit eigenen Augen sah, und so erfüllt vor Neugier, wie er war, und am liebsten hindurch schreiten wollte, fing er sich, als die Männer von ihren Pferden absaßen. Der Jäger berichtete, wie er Gestalten mit Hörnern am Schädel, und Schwänzen wie denen eines Teufels gesehen hatte. Er konnte sich aber nicht daran erinnern, wie viele es waren. Zwei der Acht Männer waren Priester, ein weiterer der Schreiber. Sofort begann der Schreiber zu dokumentieren, was der Jäger von sich gab, und skizzierte das Portal, während die Priester einen Kanon anstimmten, um das Portal zum verschwinden zu bewegen. Die restlichen Paladine bildeten eine Sicherung um die Männer. Eine kurze Zeit passierte nichts, doch nach ungefähr einer Stunde vernahm einer der Männer, dass sich etwas näherte, und der Jäger lief davon, zu ängstlich war er, um den Männern in der Nacht beizustehen.
Es dauerte nicht lange, und in den Baumkronen raschelte es erneut, ehe man die Gestalten erkennen konnte, von denen der Jäger sprach. Teufel, mit Hörnern an den Köpfen, Schuppen an den Armen, und widerwärtigen Krallen an den Händen, versammelten sich um sie herum. Es waren 3 an der Zahl, gegen 5 Männer mit Waffen, und 3 Männer des Glaubens ohne Kampfeswillen. Sofort fielen sie über die Gruppe her, und die Paladine rückten zusammen, 3 Speere, 2 Schwerter. Mit dem Rücken zum Portal, nicht ahnend, dass sich dieses am schließen war, und dass das Ziel dieser Teufel wohl war, durch dieses zu schreiten. Von den Teufeln als Hindernis zwischen ihnen und dem Portal auserkoren, stürzten sie sich von den Wipfeln hinab, direkt in die Menge der Männer, und keiner der Männer vermochte es, ihren Sturz zu bremsen. Durch ihren Aufprall auseinander getrieben, stürzte einer der Priester und verendete, als er den Rand des sich schließenden Portals mit dem Kopf beim Aufprall berührte. Einer der Paladine riss Caius auf die Beine, und erwehrte sich mit ihm gegen einen der Teufel, der im Licht des Portals aussah wie eine verquerte Art eines Menschen. Waren diese Teufel etwa Menschen? Hatten sie ein ähnliches Leid erlitten wie die Tiermenschen? Nein, es musste Dämonenzauber sein. Warum sonst sollten diese Kreaturen Paladine angreifen? Man musste diese Scharade beenden. Zusammen gingen sie auf den schnellen Teufel los, und waren kaum in der Lage, ihn fern zu halten, während die anderen beiden Männer gegen einen weiteren kämpften. Einer der Paladine unterlag, und wurde kurzerhand von seinem Leben erlöst, es stand 3 gegen 4 Männer mit Waffen. Einer der Priester rannte, während der Schreiber, gebannt von dem, was sich vor ihm bot, mit flinker Hand schrieb, gerade so leserlich, um seine, gefühlt, letzten Momente fest zu halten, während er, im Gegensatz zu dem Priester, der fort rannte, ignoriert wurde. Nunmehr zu viert kämpften die Paladine gegen 2 der Teufel und schafften es, mit vereinten Kräften, den Speeren, um den Teufel im Sprung zu erstechen, und mit dem Schwert das Leben zu beenden. Der dritte Teufel hingegen kehrte zurück, nachdem er den Priester erwischte, und griff nun den Schreiber an, der mit seinen Krallen im Torso fest im Griff bugsierte, und mit ihm durch das Portal verschwand. Es standen noch 4 Paladine gegen einen einzigen Teufel, und wie vom Unlicht geführt, schien dieser die Taktik der Paladine erkannt zu haben, riss ihnen die Speere aus der Hand, verwendete sie gegen den ehemaligen Besitzer, und fällte einen weiteren Paladin. Die drei verbliebenen Männer stürzten sich mit aller Gewalt auf das Ungeheuer und vernichteten es mit einem Sturm aus erbarmungslosen Hieben, doch nicht bevor das Untier Caius Helm vom Schädel riss und mit seinen Krallen fast das Auge des Mannes auskratzte. Zu seinem Glück war es Ablenkung genug, um den Teufel nunmehr zu töten, als er Caius zu Boden riss.
Erst als der Kampfeslärm verstummte, vernahmen sie, dass nur noch sie übrig geblieben sind. Caius fand das Buch des Schreibers, der mitten im Satz gerissen wurde, und im Buch einen langen Strich hinterließ, der sich über die gesamte Seite zog, und einen Blutfleck auf den Seitenrändern.
Die Mission war erfüllt, auch, wenn sie mehr leben gekostet hatte, als nötig, und das ganze wie sinnlos daher kam, denn das Portal schloss sich, und mit ihm entkam einer dieser Teufel. Sie kehrten zurück, Caius geschockt von den Randgebieten der Grünen Hölle, dem dichten Wäldern, und dem, was er sehen musste. Der Verlust, und das Gefühl, dem Unlicht unterlegen zu sein, doch er erkannte, dass die einzige Möglichkeit, sich dagegen zu erwehren, darin lag, alles daran zu setzen, körperlich und geistig stark genug zu sein, um der grausamsten Missgestalt zu trotzden.
Er schilderte den Vorfall, übergab das Buch, und schmückte den Kampf gegen den letzten Teufel aus, erwähnte dass nur durch das Bemühen der Priester das Tor zu schrumpfen begann, und verschwieg es, dass einer der Teufel überlebte.

Wenige Monate später wurde er mit den anderen Jungpaladinen zum Paladin ernannt, und bei der großen Weihe versiegte die Trauer über das erlebte, und wandelte sich zu einem stillen Schwur um, jede erdenkliche Abscheu aus Riguskant zu vertreiben, die es je wagte, seine Wege zu kreuzen. Eine Rache, und ein Versprechen für die Zukunft, welche Caius bis an sein Lebensende verfolgen würde. Dieses Erlebnis bildete Caius' Hass maßgeblich.

Die nächsten Jahre verbrachte er in Sommasflucht und Srodholm, zog für den Orden quer durch das Land und erfüllte stets mit absoluter Präzision und Grausamkeit seine Aufträge zusammen mit den anderen Paladinen, welches ihm später den Ruf einbrachte, zwar effizient zu sein, aber während des Kampfes und danach ohne jegliche Erhabenheit vorzugehen, und sich nur auf die Vernichtung der Unlichter konzentrierte, egal mit welchen Mitteln. Er soll vorgeschlagen haben, einen Waldstrich zu entzünden, um die sich darin versteckenden Ungeheuer hervor zu scheuchen, und ihre Nester zu verbrennen, sollten sie in solchen hausen, oder ein abgelegenes Dorf zusammen gepfercht zu haben, und jeden darin hat untersuchen lassen, um festzustellen, ob ihre Körper dämonische Züge aufwiesen. Belegt sind diese Taten nicht, und wären sie echt, wäre Caius niemals Inquisitor geworden. Mit den Erfolgen kamen die Gerüchte, und es war besser, wenn sie in der Luft verwehten, anstatt sich zu festigen. Zu seinem Glück war das Licht war auf seiner Seite, und diese Aussagen blieben nichts mehr als ein ruhiger Ruf, um Caius' eine üble Nachrede vorzuweisen. Der Orden wusste ebenfalls, dass Caius' das Wohl Riguskants über alles stellte, und niemals so weit gehen würde, um Furcht und Hass in den Herzen eben jener zu schüren, die es galt, zu schützen. Caius hingegen rühmte sich selten mit seinen Taten, war er bis vor kurzem noch ein einfacher Mann, der als bescheiden galt, und trat fortan, auch vom Orden so gewollt, als Helfer der Bevölkerung auf, unterstürzte Armen- und Waisenhäuser, beteiligte sich an Nahrungsspenden und Ausgaben.

Mit 32 Jahren wurde er vom Ordensmeister heran gerufen, um mit dem Inquisitor Ruterra, der unglaubliches geleistet hatte, indem er einen Arguless tötete, einem Notruf aus dem Kargatrass zu folgen. Mit einer Gruppe von 4 Mann, allesamt erfahrene Paladine, und eben einem Inquistor, brachen sie auf, um Hilfe zu leisten, denn eine Mine berichtete von mehreren Vorfällen, die viele Arbeiter einfach spurlos verschwinden ließen. Dort angekommen machten sich die Paladine sofort daran, die Mine zu erkunden, und folgten tief im Gewölbe, wo die meisten Verschwanden, eine Spur, die in einen Nebenschacht führte, der von den Arbeitern als verlassen eingestuft wurde, um der hohen Einsturzgefahr zu entgehen. Wagemutig arbeiteten sich die Paladine im Schacht hervor, bis sie erste Hinweise fanden. Eine Notiz eines Arbeiters, der einer sanften Stimme hier her gefolgt war, und sich wohl sicher war, dass er nicht zurück kehren würde, Kleiderfetzen und einige Helme.
Die Männer waren sich sicher, und unter der Führung von Ruterra standen die Männer dicht beieinander, nur das Licht der Fackeln in ihren Händen, um sie vor der Dunkelheit zu schützen. Die Spur verbesserte sich, als sie im Stollen das Kichern einer Frau vernahmen, und es musste das Phänomen sein, welches auch die anderen Arbeiter zuvor her lockte. Sicher, den richtigen Weg gefunden zu haben, folgten die Männer dem Kichern, und wurden in eine breitere Höhle geführt, die wohl als Behausung diente. Alte Stühle, halb verfallene Tische, Kleidung einer Frau..., und die Leichen vieler, die wohl vorher hier ihr Ende fanden. Die Verwunderung der Paladine hielt nicht lange an, denn schon schritt aus der Dunkelheit ein großes Geschöpft, was Meter größer als Caius gewesen sein muss, eine Fledermausartige gestalt, mit einem Gesicht eines Hundes und riesigen Fangzähnen hervor. Es schien die vollkommene Ausgeburt des Mondes zu sein.
Noch bevor die Männer angreifen konnten, fiel der erste, indem er mit einem Kräftigen Hieb gegen die steinerne Wand befördert wurde, und ihm dabei das Genick brach. Sofort griffen sie an, und die Klinge von Ruterra führte sie an. Ein hitziger Kampf entbrannte, und nicht nur ein Mal sprang Caius dem Tod knapp von der Schippe, nicht nur ein Mal rettete Ruterra die beiden verbliebenen Männer vor dem Tod, und als der Vampir erkannte, das von Ruterra die schwerste Bedrohung war, konzentrierte sich dieser nur noch auf den Inquisitor. Ein erbitterter Kampf entbrannte, doch Ruterra kämpfte wie vom Licht geleitet in dieser Dunkelheit, und hatte ein Zeitfenster eröffnet, in dem Caius und der dritte Paladin ihre Fackeln in das Fell des Untieres rammten und diesen in Flammen aufgehen ließen. Ein monströser Schrei fuhr durch die Stollen, und vor Schmerzen wurde Caius ohnmächtig. Das Monster schlug wie wild um sich, verfehlte Caius' regungslosen Körper nur um Haaresbreite, fällte den letzten Paladin, ehe Ruterra das aufgebrachte Monster zum Schweigen brachte, in dem er ihm mit einem gekonnten Streich den Kopf abschlug, als der Vampir seinen Körper senkte. Sofort rammte Ruterra ein Holzbein eines Stuhls dort hin, wo er das Herz vermutete, fing an, den Leichnam in Brand zu setzen, und zerhackte das Untier so gut es ging, und beförderte seine Einzelteile durch den ganzen Stollen, ehe er sich daran machte, Caius aus dem Stollen zu retten.

Es war an Ruterra, dass Caius überlebte, und die beiden wurden noch in der Mine von Arbeitern aufgegabelt, die sich weit genug vorwagten, um vielleicht einen Blick auf das Schicksal der Paladine zu erhaschen. Die Antwort, dass zwei wiederkehrten, war genug, und Ruterra versicherte ihnen, dass die Bedrohung beseitigt war.
Einen halben Tag später machten sich die zwei Paladine auf den Weg zurück nach Sommasflucht, um Bericht zu erstatten. Ruterra übernahm das Reden, und sprach sich für die Tapferkeit von Caius und den anderen Paladinen aus, die leider verstorben waren. Caius sollte den Raum verlassen, und als er wieder hinein beordert wurde, trat der Ordensmeister vor ihn, und fragte, ob er dem zustimme, was Ruterra sagte. Ein Blick zu dem Inquisitor erhaschte ein Nicken, er konnte nur erahnen was Ruterra sagte, doch er bestätigte das, was der Ordensmeister fragte, und Ruterra wurde hinaus geschickt.
Es dauerte einen Moment, bis der Ordensmeister wieder das Wort ergriff, und als er das Schweigen brach, erhob er Caius zu einem Inquisitor, und erfuhr, dass Ruterra ihn für Das Schwert "Ago" vorschlug. Dankend nahm er die Ehre an, und trat aus den Hallen des Ordensgebäudes als Inquisitor.
Ruterra war daraufhin zu Caius getreten, gratulierte ihm, und Caius sprach seinen Dank aus. Danach trennten sich die Wege der beiden.

Die Ernennung zum Inquisitor war für den Rest des Ordens in Form von Caius Aulus jedoch kein Geschenk. Ein Jahr später, mit 33 Jahren, wurde er schnell übermütig, und nahm die neue Position als einen unglaublichen Schub an Narzissmus an, er führte fortan jede Aufgabe selbst an, ließ keinen Raum für Vorschläge, und sorgte für Zwist in Sommasflucht, indem er er nun Vorschlug, jede mögliche Bedrohung Auszumerzen, indem er alle Städte des Landes inspizierte, und bis auf den Leib jeden Menschen in diesen Orten untersuchen würde, um die verborgenen Eigenschaften der Dämonen zu finden. Für diesen Vorschlag erntete er große Ablehnung vom Ordensmeister, der zwar die Intention erkannte, aber für die unverhohlene Art, wie er sie präsentierte, Entscheiden musste, dass Caius in unmittelbarer Nähe zu Sommasflucht und Königsburg früher oder später für Aufruhr sorgen könnte, und entsandte Caius nach Grunnat, um von dort aus die Grenze zu überwachen und in dem Gebiet den Aufgaben des Ordens nachzukommen, auch belegte er ihn mit einem Verbot, für die nächsten 2 Jahre persönlich vor den König zu treten, um hoffentlich dafür zu sorgen, dass sich das Gemüt von Caius abkühlte, und er den Orden vor dem König nicht in Verruf bringen würde.

Er ließ sich dort zu Schulden kommen, Mörder eines Geschöpfes des Lichtes zu sein, und tötete einen Engel in Rage. Für diese Handlung büßend, und um Absolution zu erhalten, wurde er vom Orden auf eine gefährliche Mission geschickt, um alleine Gerüchten über einen Vampirfürsten in Davencia nach zu gehen.
Dort wurde er zwar fündig, und stellte den Fürsten, wurde dabei jedoch verletzt und überwältigt, und als ewige Schande verwandelte der Vampir Caius in eben jenes Abbild, was er schwor, zu vernichten. Vampir zieht seitdem im Schutze der Nacht durch das Land, von jeglichem Sinn des Lebens beraubt.



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Zuletzt von Caius Aulus am Di Jul 10, 2018 3:01 pm bearbeitet; insgesamt 13-mal bearbeitet
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Caius Aulus

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Re: Caius Aulus

Beitrag von Caius Aulus am Mi Jan 24, 2018 6:29 pm

Charakterentwicklung
Einstiegspost
Auf der Suche nach Dämonen

Besitz
Einfach:


  • Blaue Tunika des Ordens
  • Schwarze Hosen
  • Braune Stiefel
  • Schwarzer Langgürtel
  • Brauner Beutel
  • Brauner Geldbeutel
  • Die geweihte Klinge "Ago"


Rüstung:

  • Plattenrüstung des Ordens, linke Schulterpanzerung mit Leder beschlagen
  • Schwarze Tunika mit kurzen Ärmeln und goldenen Borten an den Säumen
  • Schwarzer Waffenrock
  • Brauner, dünner Gambeson ohne Ärmel
  • Braunes, langes Hemd
  • Helm des Ordens mit schwarzem Jungfernkranz und roter Zierfeder
  • Umhang des Ordens, mit schwarzem Fell besetzt
  • Die geweihte Klinge "Ago"



Begegnungen - Bekanntschaften - Freund-/Feindschaften

Ordensmeister Orkan - Der Mann, der ihm zum Inquisitor erhoben hat, und gleichzeitig auch dafür verantwortlich ist, dass Caius in Grunnat tätig ist. Die beiden haben kein gutes Verhältnis zueinander, und oft stehen in ihre Vorgehensweisen miteinander im Konflikt.

Inquisitor Coel Ruterra - Caius begleitete den Inquisitor damals als Paladin auf eine Mission, einen Vampir in den Kargatrass-Bergen zu vernichten. Die Mission war ein Dilemma und nur Caius und der Inquisitor überlebten. Caius hatte dem Inquisitor sein Leben zu verdanken, doch als Auszeichnung für seine bisherigen Dienste schlug Ruterra Caius als Inquisitor vor, woraufhin dieser nach einiger Bedenkzeit zu eben jenem erhoben wurde. Danach hat sich die Beziehung zwischen den beiden nur marginal verbessert, denn wenige Jahre nach der Ernennung zum Inquisitor fiel Caius immer mehr in denkwürdige Methoden ab und hat das Bild eines Inquisitors maßgeblich durcheinander gebracht.

Paladin Yvain Mardes - Einer der Paladine, die schon Jahre mit Caius Aulus zusammenarbeiteten, noch bevor er zum Inquisitor wurde. Auch wenn Yvain eher von ruhiger Natur ist, und stets auf Vernunft besinnt, ist er in Teilen gleicher Meinung wie Caius und unterstützt ihn nach Gutdünken.

Paladin Elric Tarwin - Wie Yvain ist er ebenfalls seit Jahren ein steter Partner von Caius und ist die aufbrausende Seite des Trios, welches in jeglichen Belangen von Caius übertroffen wird. Er steht in Grausamkeit dem Inquisitor in nichts nach und ist stets der erste, der Handlung ergreifen will, wenn Dinge aus dem Ruder geraten.

Paladin Eored Gutral - Ein Paladin, der maßgeblich daran Schuld trägt, Elric mit Yvain nach Grunnat gesendet wurde, nachdem er verriet, dass die beiden ebenfalls Sympathien für Caius' Vorgehensweisen hegten. Er ist so alt wie Caius selbst und ist eindeutig besinnter, möchte er ja eigentlich nur den Inquisitor auf den Boden der Tatsachen bringen und zur Mäßigung raten.

Cyrelas Caemire - Der Vampirfürst von Davencia, verantwortlich für die Transformation Caius'.
Caius wurde entsandt, um heraus zu finden, ob die Gerüchte über den Fürsten stimmen, und brach nach Davencia auf.
Nach nur kurzer Unterhaltung wurde offenbart, dass sich die Gerüchte an Wahrheiten klammerten, und Caius versuchte, den Mann zu stellen, unterlag jedoch, und wurde zur ultimativen Schande zum Vampir verwandelt.

Ophelia - Hungerteufel, schicksalsträchtiges Opfer von Caius im Kargatrass-Wald, und erstes Unlicht, auf das er traf, nach der Transformation zum Vampir. Erstes Geschöpf, welches so etwas wie Akzeptanz für das Unwesen zeigte, und erst als Caius' Gefangene Teil seines Lebens wurde. Die beiden Verbindet eine gemeinsame Abneigung gegen alles, was ihr Leben zu einer Misere gestalten will; Menschen, allen voran, und eine gewisse Abhängigkeit beiderseits.


Zuletzt von Caius Aulus am So Jun 24, 2018 9:47 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Re: Caius Aulus

Beitrag von Caius Aulus am Mo März 12, 2018 2:59 pm

Die Transformation

Eine kurze Weile sahen sich die Männer an, und der Fürst machte keine Anstalten, sich zu bewegen. Er hatte soviel erwartet, also schritt er auf Cyrelas zu. Er musste es einfach wissen, denn umso schneller konnte er handeln, und zurück kehren. Zurück in seine Heimat, dorthin, wo man schon sehnsüchtig auf seinen Bericht wartete, und dort, wo er seine einzige Chance auf Erlösung sah. Er hatte so viel zu verlieren, und die Spirale abwärts, auf der er sich befand, hatte noch lange kein Ende gefunden, selbst, wenn er heute mit einem Triumph zurück kehren könnte.

Seine lockere Art ließ jedoch sofort ab. Als er wenige Schritte zum Fürsten von Davencia machte, begann es leicht aus der Scheide zu glimmern. Der Inquisitor hielt inne, und alles verstummte. Bis zu diesem Moment nahm der Inquisitor das ganze mehr oder weniger auf die leichte Schulter, doch die Erkenntnis ließ ihn erstarren. Sofort fühlte er sich an die voreilige Entscheidung zurück erinnert, die ihn in Grunnat zum Verhängnis wurde.
Aber hier waren sie doch alleine!
Es konnte gar kein Zweifel daran bestehen. Wäre es einer der Diener gewesen, hätte er sofort gewusst, dass etwas nicht stimmt.
Der Fürst riss ihn aus den Gedanken, stand sofort auf, und grinste hämisch, und Caius war sich sicher, dass er nur so vor Wut pulsierte. So in seinen eigenen Gemäuern gestört zu werden.
Allerdings verlief das ganze wenig zu Caius' Vorteil. Die Diener von Cyrelas, wenn auch verwundert, unternahmen nichts, was sich gegen den Fürsten richten würde. Caius rief sie zu, dass sie den Paladin unterstützen sollen, aber hin und her gerissen wie sie waren, entschieden sie sich dafür, ihren Herren zu unterstützen, und gingen auf Caius los, während der Fürst einige Schritte zurück trat und nach den Wachen rief.
Sofort kamen sie heran geeilt, von Gott-weiß-wo, und waren nun in der Überzahl. Unmöglich konnte Caius sie alle alleine überwältigen.


Er zog die Klinge aus der Scheide, die hell leuchtete, und nahm sie in beide Hände. Er wollte niemand unschuldigen töten, schon gar nicht, wenn sie nicht bewaffnet waren, aber zu seinem Glück wichen die Diener sofort zurück, als sie die Waffe sahen. Die Wachen hingegen ließen sich bis auf verwunderte Blicke nicht weiter beeindrucken, und griffen den Inquisitor an. Ihre Klingen sausten von allen Seiten auf den Inquisitor herab, sie stachen auf ihn ein, und es gelang ihm, weniger, als er erhoffte, zu parieren. Seine Rüstung trug schwere Dellen davon, seine Brust schmerzte unter den Hieben, doch noch hielt er stand. Mit einem gewaltigen Hieb beförderte er eine der Wachen ins Jenseits, indem er von oben zuschlug, und durch die Verteidigung des Mannes durchbrach. Dieser Gewaltschlag lies seine Verteidigung jedoch offen, und wenig spektakulär fand ein Schwert einer anderen Wache ihr Ziel und grub sich in die Seite des Inquisitors.
Er spürte, wie ihn die Kraft verließ, wollte den Mann für seine Schmach bezahlen lassen, jedoch war er nicht mehr stark genug, um seine Arme oben zu halten. Langsam sank er auf die Knie, stützte sich auf seinem Schwert ab, während der Fürst mit einem siegessicheren Ausdruck wieder zu ihm schritt. Nicht ein Mal die Hände musste er sich dreckig machen, um den Inquisitor abzuwehren, der gefallene Caius war ja kaum in der Lage, sich gegen eine Hand voll Wachen zu erwehren, so tief war er gesunken. Es war offensichtlich, dass er sowohl jeden Lebens- als auch Kampfeswillen in Grunnat verloren hatte, und dies war der Moment, dass auch Caius bewusst wurde, dass ihn nicht mehr seine Berufung trieb, sondern jeder Sinn und Logik vor ihm zu verschwinden schien.

Er konnte nur noch bruchstückhaft auffangen, mit welchen der Fürst von Davencia ihn bombardierte, aber es war genug, und so treffend, dass Caius keine Möglichkeit hatte, ihm zu entgegnen. Er befahl den Wachen, Caius auf die Beine zu zerren, und drückten seinen Kopf gen Boden Mit einem letzten, triumphalen Lächeln, beugte sich der Vampir zu Caius herüber, und flüsterte dem Inquisitor etwas ins Ohr.

Caius wachte in einem dunklen, steinernen Gewölbe auf. Es war kühl, und nur eine Fackel in der Mitte erleuchtete seine Zelle. Dies musste der Kerker gewesen sein, ohne Zweifel. Eine Chance auf Erfolg wurde durch ein fehlendes Fenster und ein Gitter zunichte gemacht. Hier saß er nun also fest. Hier würde er wohl auch sterben. Die einzige Genugtuung, die er verspürte, war, dass der Orden sicher jemanden schicken würde, um nach zu sehen, ob alles in Ordnung war. Vielleicht ja sogar Inquisitor Ruterra? Er war wohl der einzige, der ihn hier befreien konnte. So wie es bisher jedoch zu verlauten war, standen die Chancen auf ein lebendiges Entkommen aus diesen Gemäuern sehr, sehr schlecht. Er legte den Kopf gegen die Wand. Zwar hatten sie ihm sogar seine Waffe gelassen, aber die war sicher dafür da, wenn er sein Leben beenden wollte. Danach würde der Fürst sicher nicht davor zurück scheuen, die Waffe als Trophäe zu behalten.

Ein Jucken im Nacken lenkte den Inqusitor ab, und aus Reflex kratzte er sich an der betroffenen Stelle, nur um von einem Schmerz aufgeschreckt zu werden, und Blut an seinen Fingern.
Was war das für eine Wunde?
Er folgte den Spuren der Wunde erneut, tastete die Ränder ab, und erstarrte, als er eine erste Vermutung anstellen konnte.
Er wurde gebissen.

Würde Caius nun das Schicksal ereilen, welches er schwor, andere davon zu erlösen? Würde er selbst ein Dämon werden?
Caius hatte aufgegeben. Er war zu schwach, zu Feige, um sein Leben jetzt und hier zu beenden, und zu verhindern, diese Schmach zu ertragen. Er war zu Feige, um zu kämpfen. Er war verloren, und es gab nichts, was er noch hätte tun können.
Langsam lief eine einsame Träne an seiner Wange herab. Dies musste es sein. Die Strafe, die den Mann, der sein ganzes Leben widmete, um seinem Glauben zu dienen, ereilte. Für eine Schandtat, als er sich selbst, und seinen Glauben vergaß. Alles war er bis hier hin tat, es war vergebens. Sein Schicksal stand geschrieben, als er die Klinge gegen den Engel erhob. Sein Leben war verwirkt, und er hatte seine Seele an die Unterwelt gegeben, als er seine Entscheidung fällte.
Jetzt hieß es, warten, bis er elendig in diesem Gewölbe sterben würde...
Dann ratterte es an der Käfigtür, und Cyrelas stand dort, Fackel in der Hand, eine Schüssel in der anderen. Er stellte sie Wortlos ab und verschwand. Sofort kroch Caius zu ihr herüber, und starrte in die, im Schein der Fackel, dunkle Flüssigkeit. Das war kein Wasser. Vielleicht eine Suppe? Es war nicht wirklich kalt, aber auch nicht warm, und roch... eher abstoßend. Vielleicht doch keine Suppe. Plötzlich überkam ihn jedoch ein höllischer Durst, er fühlte sich trocken an. Die Flüssigkeit, die den Mann eben noch so zurück hielt, schien plötzlich wie ein Geschenk des Himmels, und er stürzte sich auf das Gefäß, und trank alles in einem Zug, ehe ihm bewusst wurde, woran der Geschmack ihn erinnerte.

Blut.

Er trank Blut. Er wusste nicht, welches, aber die Realisation brachte ihn zum Würgen. Er hustete, verkrampfte sich, aber es kam ihm nicht wieder hoch, schien sofort in seinen Körper gegangen zu sein, als er es trank. Wie ein Gift fühlte es sich an, aber sein Körper schien es einfach nicht aus zu stoßen. Wie eine Ewigkeit fühlte es sich an, als er sich dort anstrengte, und als er sich als letzten Versuch den Finger in den Rachen schob, biss er sich selbst vor spastischen Bewegungen auf den Finger, und zog ihn aus Reflex heraus.
Ob es diese Anstrengung war, die ihn so ermüden ließ, oder etwas anderes, wusste er nicht, doch langsam wurde es, trotz Fackel, sehr dunkel um den Inqusitor, und ehe er realisierte, was geschah, verstummte sein Körper, und er fiel ihn Ohnmacht, die Augen weit aufgerissen.

Tage vergingen. Erst der eine Tag, dann der zweite. Kein Licht hatte er gesehen, nur das Feuer von Fackeln, und Cyrelas, der ihm hin und wieder trockenes Brot brachten. Nicht ein Mal etwas zu trinken hatte er erhalten, nach dieser ersten Plörre.
Aber dieses Mal war etwas anders. Er hatte keinen Hunger. Er hatte Durst. Schrecklichen Durst. Aber er wusste auch, dass er Essen musste, um nicht schwach zu werden.
Wie immer wurden keine Worte ausgetauscht, und Caius griff sofort nach dem Brot, als der Fürst verschwunden war. Er nahm zwei große Bissen, schluckte, und spuckte alles sofort wieder aus. Sofort wurde ihm Übel, aber dieses Mal nicht vor Ekel vor dem Brot selbst, sondern wie eine Abwehrreaktion auf das Brot. Noch bevor es den ersten Teil seiner Speiseröhre passierte, übergab er sich, und spie alles aus. Was war nur los mit ihm? Ihm war unglaublich heiß, dann war ihm kalt, nun hatte er keinen Hunger mehr und konnte nichts mehr zu sich nehmen. Was sollte er nur tun?
Caius streckte sich auf dem Boden aus und klammerte sich in den Stein, so gut es ging. Er fühlte sich so leer, so schwach, und er hatte solchen Durst! Warum Brot, er hatte Durst! Er musste etwas flüssiges zu sich nehmen!
Wie gerufen, ja, fast schon wie beobachtet, kam Cyrelas erneut, und sofort roch Caius Blut, als er die Schüssel abstellte.

Er konnte keinen Gedanken fassen. So schnell war er, wie er vom Boden aufsprang, der schwarzen Tunika einen kleinen Riss versetzend, durch seine Rüstung, die am Boden lag, stolperte, und sie klappernd durch den Raum beförderte. Er stürzte sich rasend auf die Schüssel, trank das Blut bis auf den letzten Schluck, und leckte die Schüssel danach aus. Es war ein Gefühl, besser als jede Befriedigung, und er fühlte sich erstarkt. Erstarkt von dem Blute. So stark, als könnte er die Welt aus den Angeln heben!

Und dann, plötzlich, schwankte die Stärke in Schmerz um. Ein höllischer Schmerz. Wie Feuer brannte es sich durch seine Gliedmaßen, schien, aus seinen Augen auszutreten. Er schrie, fasste sich an die Augen, krümmte sich, erst auf den Knien, dann auf den Boden. Die Schreie mussten im ganzen Gewölbe zu hören gewesen sein. Der Fürst selbst hatte ein selbstgefälliges Grinsen aufgesetzt und schien unbeirrt der Laute, die Caius von sich gab. Es war fürchterlich, wie eine Gestalt, die lebendig verbrennt, ihre Knochen zersplittert werden, und neu zusammengesetzt wurden.
Das waren die letzten Erinnerungen, die Caius an diesen Moment hatte.

Als er erwachte, fand er sich in einer ungewöhnlichen Position wieder. Nichts fühlte sich an wie vorher, ja fast so, als wäre er nicht er selbst. Er kroch über den Boden, über seine eigenen Laute verwirrt. Unter der Fackel blieb er liegen, und spürte keine wohl tuende Wärme, sondern er scheute von ihr fort. Sie fühlte sich an, wie Nadeln, die sich in sein Fleisch bohren wollte.
Im Dämmerschein rieb er sich die betroffene Stelle, und fand Haare vor. Panisch sah er an sich herab, und realisierte, dass er tatsächlich anders sein musste. Er hatte über all Fell, und vor Entsetzen sprang er, mit ungewöhnlicher Stärke auf alle viere, versuchte, sich aufzustellen, und musste feststellen, dass er mutiert war. Zu einer Bestie.
Zu seiner Überraschung jedoch war er wenig davon überrascht. Etwas in ihm schien ihn zu beruhigen, zu beschwichtigen, und ihm sogar zu seiner Gestalt zu gratulieren, versichernd, das ist, was er schon immer gewesen sei. Dass es richtig war, wie er sich vorfand.
Er verstummte. Das war er nun also. Ein Biest. Er dachte nichts. Er stand nur dort, sank auf alle viere zurück, denn die aufrechte Position schmerzte. Alles schmerzte.

Plötzlich hörte er Schritte im Eingang des Gewölbes. Es war Cyrelas, der Fürst von Davencia, und Caius roch mit seiner bestialischen Schnauze an dem Mann. Er schien bekannt zu riechen, fast schon familiär. Er erregte kaum etwas in Caius, außer eine gewisse Abscheu, da er dafür verantwortlich war, was aus Caius geworden ist.
Sie unterhielten sich über das, was geschehen ist, und das, was kommen wird. Er machte Caius klar, dass die Zeit, die Folgen wird, mehr schmerzen wird, als alles, was er jemals erleben musste. Dass er umarmen soll, was er sein wird, und sich an Cyrelas Anleitung halten muss, wenn er jemals lebend den Nachthimmel wieder sehen will.

Caius blieb nichts anderes übrig, als einzuwilligen, und es begann die Zeit unter der Führung von Cyrelas.
Unzählige Nächte in der Dunkelheit des Kerkers, unglaublicher Durst nach dem Blut, die Schmerzen, die der Entzug nach sich brachte. Der Rand des Wahnsinns, alles spielte verquer im Kopf des Inquisitors, und er verletzte sich bei den Wutanfällen des öfteren selbst. Er riss sich eine Kralle raus, als er am Stein versuchte, zu graben, oder schnitt sich selbst, als er vor Verzweiflung seine Hände in seine Haut grub. Er schlug gegen die Zellentür, doch sie gab nicht nach. Sogar sein Schwert Ago nahm er an sich, und zerschmetterte es fast an der Wand, ehe ihm die Sinnlosigkeit des Versuchen bewusst wurde.
Wage erinnerte er sich noch an den genauen Zeitpunkt, als er nach etwas griff, und seine eigene Hand vorfand. Menschlich, mit Haut und Knochen, so wie er sich in Erinnerung hatte. Cyrelas unterwies ihn darin, wie er seine innere Bestie kontrollieren konnte, und musste, wenn er je als Caius Aulus in der Welt auftreten wollte. Es war schwer, in der Dunkelheit etwas auszumachen, doch mit der Zeit gewöhnten sich auch seine Augen an die Nacht, die Dunkelheit, und er konnte ohne Licht gut genug sehen.
Die größte Überraschung äußerte sich jedoch in Form der Offenbarung, nun das zu sein, was er immer gehasst hatte. Er war selbst zu einem Dämon geworden, denn Ago leuchtete nun auch ohne die Anwesenheit des Fürsten. Sie leuchtete, weil Caius in der Nähe war. Weil Caius, der Führer dieser Waffe, alles verraten hatte.
Eine letzte Träne, die letzte Träne in seinem ganzen Leben, wurde verdrückt, und Caius stand auf, stieß sich von der steinernen Wand ab, und ergriff den Griff des Schwertes. Wenn er die Klinge nicht berührte, fühlte es sich alles an, wie immer. Er würde vorsichtig sein müssen, doch er würde diese Waffe nie aufgeben. Nicht so, wie er sich damals aufgab. Er würde Leben, und er würde sich niemals wieder besiegen lassen.

Caius Aulus war ein neuer Mann, er hatte eine neue Familie. Sein Schöpfer war sein Feind und Erlöser zugleich. Die Welt würde sehen, wie Caius von einem gefallenen Mann zu einer Bestie aufstieg, die er, tief innen, immer schon gewesen ist.
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