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Caius Aulus

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Caius Aulus

Beitrag von Caius Aulus am Sa Jan 20, 2018 5:42 pm



Infos zum Schreiberling

Alter des Schreiberlings: 21
Hauptcharakter: Cahir
Nebencharakter(e): Alduran, Taerys



Charakter - Grundlagen

Name: Caius Aulus
Rasse: Mensch
Alter: 33 Jahre
Geschlecht: Männlich
Zugehörigkeit: Zwielicht



Erscheinung
Größe: 188cm
Aussehen: Caius trägt schulterlange, schwarze Haare, die er so gut wie nie zusammen bindet, und auch sonst eher nur in dem Maße frisiert, wie nötig.  Sein Vollbart ist getrimmt und ordentlich und komplementiert sein männliches, eher kantiges Gesicht. Er hat stechend gelbe Augen und eine förmige Nase, die sein Gesamtbild abrundet. Wären da nicht die Narben, die sich über seine rechte Augenbraue und Wange, und eine weitere, die horizontal über seiner linken Braue verläuft, die an alte Begegnungen erinnern. Es zeigen sich schon leichte Falten auf seiner Stirn. Seine Markanten Gesichtszüge spiegeln seinen Charakter perfekt wieder.
Seine Statur ist trainiert, denn als Paladin ist der Körper und Geist der einzige Weg, in dieser Welt geleitet zu werden, um zu überleben. Er misst 188cm an Körpergröße und fällt sonst nicht weiter auf.
Kleidung: Sein Sortiment beläuft sich auf die Rüstung eines Inquisitors des Ordens der Paladine Riguskants und einfache Tuniken. Heimlich und gegen Gefallen gibt er aber auch teurere Kleidung in Auftrag, die als Vorwand einer Spende an den Inquisitor zu Caius finden. Somit trägt er zwar stets die Tuniken des Ordens, seine Rüstung jedoch kommt mit mehr Prunk daher, was ihm eine üble Nachrede und einen schlechten Eindruck einbringt.
Seine Rüstung besteht aus Platten und Leder. Die Plattenrüstung ist ohne Verzierungen, lediglich der linke Schulterpanzer hat eine Verstärkung aus Leder mit Messingbeschlägen. Sein Hüftschutz ist kurz und wird mehr von dem darunter liegenden Gambeson ausgewiesen, unter der Rüstung trägt er eine Schwarze Tunika mit goldenen Borten, deren Ärmel und Saum an den Knien zu sehen sind. Der Umhang ist Blau und trägt die Insignien des Ordens. Sein Helm weist eine schwarze Helmzier mit roter Befiederung auf. An den Armen und Beinen trägt er jeweils Plattenhandschuhe und Sabatons. Einen Schild trägt er nicht. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können][Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
Diese Rüstung hat ihm mit seiner Waffe den Namen "Feuerschatten" eingebracht, der jedoch weniger von Ehrfurcht gilt, sondern zeigt, dass er dem Sinn gemäß, zumindest gegenüber Dämonen, Furcht erwecken soll.
Im Orden der Paladine selbst ist dieses Auftreten nur akzeptiert, da er Inquisitor ist, und sein Verhalten hat dazu geführt, dass er vom Ordenmeister Orkan persönlich davon ausgeschlossen wurde, im Zentrum von Riguskant zu handeln, und nach Grunnat "verbannt" wurde, um seine Handeln vor unnötiger Aufmerksamkeit zu bewahren. Natürlich darf er sich über all zeigen, doch dies nur als simpler und einfacher Mann des Ordens.



Persönlichkeit
Charakter: Caius ist geblendet von seinem Amt. Er kennt keine Gnade für Dämonen und andere Unwesen, und verfolgt seine Aufgaben mit größter Härte und Entschlossenheit, ist stets darauf besonnen, den Dienst für den Orden und Riguskant angemessen zu erfüllen. Seine fanatische Hingabe trifft im Gegensatz dazu auf die große Güte, die er der Bevölkerung entgegen bringt, und die bevorzuge Behandlung jener, die den Orden unterstützen. Er ist fromm, und unnachgiebig in seinem Glauben.
Trotzdem ist er alles andere als nett. Seine Höflichkeit beschränkt sich auf die, die ihm vorgesetzt sind, und eine Maske, die er in der Öffentlichkeit trägt, ist die, die ein Bürger von ihm kennt. Der Orden hingegen kennt sein wahres Gesicht, und das fehlende Mitgefühl, was er für jegliche Unwesen in Riguskant hegt. Tiermenschenen gegenüber hält er die nötigen Gesetze ein, und hält es ebenfalls nur für eine Krankheit, kein Tun des Unlichtes.
Er kennt Respekt nur vor dem Orden, dem König, und Riguskant. Alles andere ist für ihn verwerflich. Er ist ein ganz und gar unsympathischer Mensch, der nichts, außer seine Pflicht kennt.
Daraus rührt seine Unnahbarkeit, er kennt keine persönliche Liebe, keine Zuneigung, sondern nur die Liebe für sein Land, und alles, was es gilt, zu beschützen, und hält sich zumindest daran, keinen Alkohol zu trinken. Auch, wenn er Keusch ist, so sind die ewig fernen Frauen für ihn so etwas wie ein stiller Traum geworden.

Vorlieben:

  • Gewalt und Erniedrigung an Dämonen
  • Hilfeleistung für Bedürftige
  • Gottesfürchtigkeit
  • Kampfkunst und sportliche Ertüchtigung
  • Ehre und Loyalität
  • Eifer und Glaube

Abneigungen:

  • Dämonen und Unlichter
  • Aber- und Irrglaube
  • Alkohol
  • Konfekt
  • Unrecht gegenüber den Bewohnern Crepererums
  • Sklaverei

Religion: Sonnenglaube



Fähigkeiten
Beruf: Inquisitor
Sprachen:
Rigusta - Muttersprache
Arcum - Gut
Lesen/Schreiben: Ja
erlernte Fähigkeiten: Früh, als Kind, zum Orden gekommen wurde Caius wie jeder andere Mann im Orden vorerst indoktriniert, und der Glaube an das Licht gefestigt, so kennt er sich gut mit dem Glauben aus und ist belesen und gewissermaßen Intelligent, was durch seine weiterführende Ausbildung weiter gefestigt wurde, wobei er auch das Lesen und Schreiben erlernte.
Auch hat er das Kämpfen und Reiten gelernt, als er die Kinderstube verließ, und seine Ausbildung zum Paladin antrat, wobei er die Grundlagen der meisten Waffen verinnerlichte, jedoch nicht meisterte. Der Unterricht umfasste ebenfalls das Wissen über Kreaturen und Dämonen, und wie man den Kampf gegen eben jene führte. Mit 14. Jahren entschied er sich für das Einhandschwert und verfolgte vehement das Bestreben, ein Schwertmeister zu werden.
Soziale Fähigkeiten standen oftmals hinten an, und Verhaltensmuster der normalen Bürger sind ihm teilweise fremd, oder fühlen sich für ihn minderwertig an. Zum Beispiel würde er niemals selbst seine Wäsche waschen oder kochen, wovon er letzteres er auch nicht kann, und ist ziemlich auf Hilfe angewiesen, wenn es darum geht, manche Alltagsdinge zu bewerkstelligen, wie Dinge zu reparieren oder Feuer zu machen. Es ist eine schlichte Unwilligkeit, die oftmals mit schlechter Laune einher gehen würde.

körperliche/geistige Stärken:
Caius ist ein sehr geübter Schwertkämpfer, was auf die martialische Ausbildung und die Praxis in Ausführung seines Dienstes zurück zu führen ist.  Andere Waffen benutzt er nicht .Er ist trainiert und weiß, eine Rüstung zu tragen und zu kämpfen, ohne dabei schnell zu ermüden, auch, wenn er seine Grenzen hat. Er bewegt sich in einer Plattenrüstung, die seine Bewegung einschränkt, gekonnter, als viele andere.Auch ist er Willensstark und besitzt einen konditionierten Geist, der ihn nicht im Stich lässt.
körperliche/geistige Schwächen:
Durch die strikte Aufbringung des Ordens, ist Caius sozial unfähig bis inkompetent, wenn es um Personen außerhalb des Ordens geht. Er kennt nur striktes Verhalten, ist stets auf eine unlockere Art angespannt und sein Humor beschränkt sich auf die Genugtuung der Gewalt an Dämonen. Er versteht keinen Spaß und man hört ihn höchstens mit Hohn lachen. Freunde hat er außerhalb des Ordens nicht und er versucht, oftmals mit Versprechen oder dem Austausch von Gefallen Anklang zu finden. Ebenfalls ist er egoman und narzisstisch, hält sich als Inquisitor für etwas besseres gegenüber vielen und vor allem Neulingen. Er ist unbelehrbar und hält seine Vorgehensweise stets für die richtige.
Im Kontrast dazu ist er masochistisch veranlagt, geht stehts bis ans äußere seiner Kräfte und der Achtung vor sich selbst, um stets zu gefallen und seine Aufgaben zu erledigen. Diese Unterwürfigkeit äußert sich auch darin, dass er nachgibt, wenn jemand mehr Nachdruck und Eifer vorgibt, als Caius selbst, und auch Frauen, die bestimmend und dominierend wirken, haben ihren Einfluss auf den Mann. Im Kampf zeigt sich, dass trotz des Wissens des Paladins, der Kampf gegen Magie vollkommen neu ist, und er keine richtigen Mittel hat, um sich gegen diese erwehren. Vor allem offensive Magie stellt sich als Schwierigkeit dar und ist für den Paladin ein ernst zu nehmendes Problem. Des weiteren ist die Rüstung hinderlich im Kampf gegen allzu flinke Widersacher, was den Paladin oftmals in eine Defensive zwingen muss. Waffenlosen Kampf hat er zwar gelernt, aber er ist darin mehr als schlecht und ist somit ohne Waffe kein ernst zu nehmender Gegner mehr.



Hintergrund
Stand: Ledig
Familie:

  • Seppius Tarlis - Vater - 61 Jahre - Kaufmann aus Königsburg
  • Alveria Aulus - Mutter - 51 - Schneider aus Sommasflucht

Herkunft/Geburtsort: Sommasflucht
Wohnort: Grunnat/Sommasflucht
Besitz:

  • Rüstung des Ordens
  • Das Bastardschwert "Ago", Feuer, welches er bei der Weihe zum Inquisitor erhalten hat. Entgegen des ersten Gedankens setzt diese Waffe nichts in Brand, sondern verursacht bei Berührung eine Wunde, die bei Dämonen sengende Schmerzen und Verbrennungen verursacht. So verblutet man zwar nicht, aber es bleibt eine Stelle zurück, die den Dämon quälen soll. Wie alle Wunden, die mit geweihten Waffen zugefügt werden, verbleibt sie und verursacht Schmerzen. Es gilt, je  kleiner sie ist, desto weniger schmerzhaft und besser auszuhalten ist diese. Ebenfalls wie jede geweihte Waffe, erkennt Ago Unlichter.
    Die Eigenschaften der Waffe finden keine Wirkung, wenn man sie gegen normale Lebewesen einsetzt, dann agiert das
    Schwert wie eine herkömmliche Klinge.
    Der Griff der Waffe ist Blutrot, mit einem goldenen, runden Knauf und goldener Parierstange. Die Klinge ist mit einer Inschrift versehen, die wie Feuer aussieht und hat eine silberne Färbung.
  • Rüstung des Ordens
  • Tuniken des Ordens


Gefährten: /

Geschichte:
Caius Aulus ist der Sohn von Alveria Aulus, und - unwissend - der von Seppius Tarlis, einem reichen Kaufmann aus Königsburg. Er ist aus einer Affäre der beiden entstanden, und die Mutter, nicht wollend, dass Tarlis, oder sonst jemand davon erfährt, und das Kind eine Belastung für sie wird, gab den Jungen als Baby zum Orden der Paladine, die bis heute Stillschweigen über seine Herkunft bewahren. Caius selbst interessiert sich nicht weiter für seine Herkunft, denn er teilt das gleiche Schicksal wie fast jeder andere Paladin auch, und das ist es, was sie verbindet. Herangezogen und mit lernfähigem Alter ganz nach der Doktrin des Glaubens an das Licht erzogen und gebildet, was den jungen Caius zu einem gottesfürchtigen, frommen Mann heranwachsen ließ, und diesen Glauben bis heute verinnerlicht.
Er lernte dort, was einen frommen Mann ausmachte, und würde genau zu dem geformt, was ein Paladin später sein, und denken sollte. Er war ein Musterbeispiel für eben jenen, der die Flagge des Ordens über den höchsten Hügeln Riguskants wehen könnte.
Als er die Kinderstube verließ, und mit 9 Jahren in die Ausbildung für junge Paladine überging, lernte er, wie man kämpfte, wie man zu lesen und schreiben hatte, und welche Unwesen die Feinde des Lichtes, und der gesamten Bevölkerung Crepererums sind. Hier entwickelte er einen intoleranten Hass gegenüber diesen Abbildern, und schwor bereits früh, mit allem, was er hatte, und noch lernen würde, gegen diese Ungeheuer vorzugehen. Dass er die Menschen, die unter seinem Schutz standen, mit allen Mitteln verteidige, und Riguskant, den Glauben, und den König zu ehren schätzen wisse.
Allem voran jedoch sagte ihm der Schwertkampf am meisten zu. Er fühlte sich darin verloren, ließ sich von der Waffe leiten, und nicht von seinen Gefühlen, und fiel zuerst auf, als er mit zu viel Eifer gegen seinen Partner während der Übung kämpfte, und diesen entwaffnete, und einen schweren Hieb gegen den Kopf verpasste, woraufhin dieser mit einer Kopfverletzung behandelt werden musste. Für dieses Verhalten wurde er mit einer strengen Abgeschottenheit bestraft und musste eine Woche lang mit Brot und Wasser fasten, durfte nicht an den Übungen teilnehmen, und musste in Einsamkeit um die Erkenntnis in seinen Taten suchen. Nach der Rückkehr war er kein anderer Mann, doch schwor sich, die Waffe nicht gegen seine Brüder zu erheben, und übte sich fortan in Zurückhaltung. Mit 14 Jahren entschied er sich vollends für das Schwert und übte sich nur noch mit dieser, während er im Unterricht und seiner Freizeit vor allem historische Schriften studierte, um mehr über die Welt selbst, und vor allem gegen die Dämonen, die diese Plagen, heraus zu finden. Auch, wenn er bei weitem nicht jede Art von Unlicht kennt, und ihre Eigenschaften nicht komplett zu bestimmen weiß, sind ihm somit Dinge wie Elfen oder Vampire geläufig.
Mit 17 Jahren, wie es jedem Paladin bevorsteht, wird er mit einigen anderen Brüdern dazu beordert, seinen ersten Auftrag zu erfüllen. Es galt, an der grenze zur Grünen Hölle eine Portalöffnung zu untersuchen. Eine Jäger in der Nähe hatte darauf aufmerksam gemacht, und sofort wurde man entsandt. Die Gruppe, die aus 8 Männern bestand, brach von Sommasflucht auf und nach mehreren Tagen, in Begleitung des Jägers, trafen die Paladine in der Nacht am besagten Ort ein. Tatsächlich war das Portal noch geöffnet, und es war dreimal so groß, wie Caius selbst, und 4 Pferde breit. Es war das erste Portal, was er mit eigenen Augen sah, und so erfüllt vor Neugier, wie er war, und am liebsten hindurch schreiten wollte, fing er sich, als die Männer von ihren Pferden absaßen. Der Jäger berichtete, wie er Gestalten mit Hörnern am Schädel, und Schwänzen wie denen eines Teufels gesehen hatte. Er konnte sich aber nicht daran erinnern, wie viele es waren. Zwei der Acht Männer waren Priester, ein weiterer der Schreiber. Sofort begann der Schreiber zu dokumentieren, was der Jäger von sich gab, und skizzierte das Portal, während die Priester einen Kanon anstimmten, um das Portal zum verschwinden zu bewegen. Die restlichen Paladine bildeten eine Sicherung um die Männer. Eine kurze Zeit passierte nichts, doch nach ungefähr einer Stunde vernahm einer der Männer, dass sich etwas näherte, und der Jäger lief davon, zu ängstlich war er, um den Männern in der Nacht beizustehen.
Es dauerte nicht lange, und in den Baumkronen raschelte es erneut, ehe man die Gestalten erkennen konnte, von denen der Jäger sprach. Teufel, mit Hörnern an den Köpfen, Schuppen an den Armen, und widerwärtigen Krallen an den Händen, versammelten sich um sie herum. Es waren 3 an der Zahl, gegen 5 Männer mit Waffen, und 3 Männer des Glaubens ohne Kampfeswillen. Sofort fielen sie über die Gruppe her, und die Paladine rückten zusammen, 3 Speere, 2 Schwerter. Mit dem Rücken zum Portal, nicht ahnend, dass sich dieses am schließen war, und dass das Ziel dieser Teufel wohl war, durch dieses zu schreiten. Von den Teufeln als Hindernis zwischen ihnen und dem Portal auserkoren, stürzten sie sich von den Wipfeln hinab, direkt in die Menge der Männer, und keiner der Männer vermochte es, ihren Sturz zu bremsen. Durch ihren Aufprall auseinander getrieben, stürzte einer der Priester und verendete, als er den Rand des sich schließenden Portals mit dem Kopf beim Aufprall berührte. Einer der Paladine riss Caius auf die Beine, und erwehrte sich mit ihm gegen einen der Teufel, der im Licht des Portals aussah wie eine verquerte Art eines Menschen. Waren diese Teufel etwa Menschen? Hatten sie ein ähnliches Leid erlitten wie die Tiermenschen? Nein, es musste Dämonenzauber sein. Warum sonst sollten diese Kreaturen Paladine angreifen? Man musste diese Scharade beenden. Zusammen gingen sie auf den schnellen Teufel los, und waren kaum in der Lage, ihn fern zu halten, während die anderen beiden Männer gegen einen weiteren kämpften. Einer der Paladine unterlag, und wurde kurzerhand von seinem Leben erlöst, es stand 3 gegen 4 Männer mit Waffen. Einer der Priester rannte, während der Schreiber, gebannt von dem, was sich vor ihm bot, mit flinker Hand schrieb, gerade so leserlich, um seine, gefühlt, letzten Momente fest zu halten, während er, im Gegensatz zu dem Priester, der fort rannte, ignoriert wurde. Nunmehr zu viert kämpften die Paladine gegen 2 der Teufel und schafften es, mit vereinten Kräften, den Speeren, um den Teufel im Sprung zu erstechen, und mit dem Schwert das Leben zu beenden. Der dritte Teufel hingegen kehrte zurück, nachdem er den Priester erwischte, und griff nun den Schreiber an, der mit seinen Krallen im Torso fest im Griff bugsierte, und mit ihm durch das Portal verschwand. Es standen noch 4 Paladine gegen einen einzigen Teufel, und wie vom Unlicht geführt, schien dieser die Taktik der Paladine erkannt zu haben, riss ihnen die Speere aus der Hand, verwendete sie gegen den ehemaligen Besitzer, und fällte einen weiteren Paladin. Die drei verbliebenen Männer stürzten sich mit aller Gewalt auf das Ungeheuer und vernichteten es mit einem Sturm aus erbarmungslosen Hieben, doch nicht bevor das Untier Caius Helm vom Schädel riss und mit seinen Krallen fast das Auge des Mannes auskratzte. Zu seinem Glück war es Ablenkung genug, um den Teufel nunmehr zu töten, als er Caius zu Boden riss.
Erst als der Kampfeslärm verstummte, vernahmen sie, dass nur noch sie übrig geblieben sind. Caius fand das Buch des Schreibers, der mitten im Satz gerissen wurde, und im Buch einen langen Strich hinterließ, der sich über die gesamte Seite zog, und einen Blutfleck auf den Seitenrändern.
Die Mission war erfüllt, auch, wenn sie mehr leben gekostet hatte, als nötig, und das ganze wie sinnlos daher kam, denn das Portal schloss sich, und mit ihm entkam einer dieser Teufel. Sie kehrten zurück, Caius geschockt von den Randgebieten der Grünen Hölle, dem dichten Wäldern, und dem, was er sehen musste. Der Verlust, und das Gefühl, dem Unlicht unterlegen zu sein, doch er erkannte, dass die einzige Möglichkeit, sich dagegen zu erwehren, darin lag, alles daran zu setzen, körperlich und geistig stark genug zu sein, um der grausamsten Missgestalt zu trotzden.
Er schilderte den Vorfall, übergab das Buch, und schmückte den Kampf gegen den letzten Teufel aus, erwähnte dass nur durch das Bemühen der Priester das Tor zu schrumpfen begann, und verschwieg es, dass einer der Teufel überlebte.

Wenige Monate später wurde er mit den anderen Jungpaladinen zum Paladin ernannt, und bei der großen Weihe versiegte die Trauer über das erlebte, und wandelte sich zu einem stillen Schwur um, jede erdenkliche Abscheu aus Riguskant zu vertreiben, die es je wagte, seine Wege zu kreuzen. Eine Rache, und ein Versprechen für die Zukunft, welche Caius bis an sein Lebensende verfolgen würde. Dieses Erlebnis bildete Caius' Hass maßgeblich.

Die nächsten Jahre verbrachte er in Sommasflucht und Srodholm, zog für den Orden quer durch das Land und erfüllte stets mit absoluter Präzision und Grausamkeit seine Aufträge zusammen mit den anderen Paladinen, welches ihm später den Ruf einbrachte, zwar effizient zu sein, aber während des Kampfes und danach ohne jegliche Erhabenheit vorzugehen, und sich nur auf die Vernichtung der Unlichter konzentrierte, egal mit welchen Mitteln. Er soll vorgeschlagen haben, einen Waldstrich zu entzünden, um die sich darin versteckenden Ungeheuer hervor zu scheuchen, und ihre Nester zu verbrennen, sollten sie in solchen hausen, oder ein abgelegenes Dorf zusammen gepfercht zu haben, und jeden darin hat untersuchen lassen, um festzustellen, ob ihre Körper dämonische Züge aufwiesen. Belegt sind diese Taten nicht, und wären sie echt, wäre Caius niemals Inquisitor geworden. Mit den Erfolgen kamen die Gerüchte, und es war besser, wenn sie in der Luft verwehten, anstatt sich zu festigen. Zu seinem Glück war das Licht war auf seiner Seite, und diese Aussagen blieben nichts mehr als ein ruhiger Ruf, um Caius' eine üble Nachrede vorzuweisen. Der Orden wusste ebenfalls, dass Caius' das Wohl Riguskants über alles stellte, und niemals so weit gehen würde, um Furcht und Hass in den Herzen eben jener zu schüren, die es galt, zu schützen. Caius hingegen rühmte sich selten mit seinen Taten, war er bis vor kurzem noch ein einfacher Mann, der als bescheiden galt, und trat fortan, auch vom Orden so gewollt, als Helfer der Bevölkerung auf, unterstürzte Armen- und Waisenhäuser, beteiligte sich an Nahrungsspenden und Ausgaben.

Mit 32 Jahren wurde er vom Ordensmeister heran gerufen, um mit dem Inquisitor Ruterra, der unglaubliches geleistet hatte, indem er einen Arguless tötete, einem Notruf aus dem Kargatrass zu folgen. Mit einer Gruppe von 4 Mann, allesamt erfahrene Paladine, und eben einem Inquistor, brachen sie auf, um Hilfe zu leisten, denn eine Mine berichtete von mehreren Vorfällen, die viele Arbeiter einfach spurlos verschwinden ließen. Dort angekommen machten sich die Paladine sofort daran, die Mine zu erkunden, und folgten tief im Gewölbe, wo die meisten Verschwanden, eine Spur, die in einen Nebenschacht führte, der von den Arbeitern als verlassen eingestuft wurde, um der hohen Einsturzgefahr zu entgehen. Wagemutig arbeiteten sich die Paladine im Schacht hervor, bis sie erste Hinweise fanden. Eine Notiz eines Arbeiters, der einer sanften Stimme hier her gefolgt war, und sich wohl sicher war, dass er nicht zurück kehren würde, Kleiderfetzen und einige Helme.
Die Männer waren sich sicher, und unter der Führung von Ruterra standen die Männer dicht beieinander, nur das Licht der Fackeln in ihren Händen, um sie vor der Dunkelheit zu schützen. Die Spur verbesserte sich, als sie im Stollen das Kichern einer Frau vernahmen, und es musste das Phänomen sein, welches auch die anderen Arbeiter zuvor her lockte. Sicher, den richtigen Weg gefunden zu haben, folgten die Männer dem Kichern, und wurden in eine breitere Höhle geführt, die wohl als Behausung diente. Alte Stühle, halb verfallene Tische, Kleidung einer Frau..., und die Leichen vieler, die wohl vorher hier ihr Ende fanden. Die Verwunderung der Paladine hielt nicht lange an, denn schon schritt aus der Dunkelheit ein großes Geschöpft, was Meter größer als Caius gewesen sein muss, eine Fledermausartige gestalt, mit einem Gesicht eines Hundes und riesigen Fangzähnen hervor. Es schien die vollkommene Ausgeburt des Mondes zu sein.
Noch bevor die Männer angreifen konnten, fiel der erste, indem er mit einem Kräftigen Hieb gegen die steinerne Wand befördert wurde, und ihm dabei das Genick brach. Sofort griffen sie an, und die Klinge von Ruterra führte sie an. Ein hitziger Kampf entbrannte, und nicht nur ein Mal sprang Caius dem Tod knapp von der Schippe, nicht nur ein Mal rettete Ruterra die beiden verbliebenen Männer vor dem Tod, und als der Vampir erkannte, das von Ruterra die schwerste Bedrohung war, konzentrierte sich dieser nur noch auf den Inquisitor. Ein erbitterter Kampf entbrannte, doch Ruterra kämpfte wie vom Licht geleitet in dieser Dunkelheit, und hatte ein Zeitfenster eröffnet, in dem Caius und der dritte Paladin ihre Fackeln in das Fell des Untieres rammten und diesen in Flammen aufgehen ließen. Ein monströser Schrei fuhr durch die Stollen, und vor Schmerzen wurde Caius ohnmächtig. Das Monster schlug wie wild um sich, verfehlte Caius' regungslosen Körper nur um Haaresbreite, fällte den letzten Paladin, ehe Ruterra das aufgebrachte Monster zum Schweigen brachte, in dem er ihm mit einem gekonnten Streich den Kopf abschlug, als der Vampir seinen Körper senkte. Sofort rammte Ruterra ein Holzbein eines Stuhls dort hin, wo er das Herz vermutete, fing an, den Leichnam in Brand zu setzen, und zerhackte das Untier so gut es ging, und beförderte seine Einzelteile durch den ganzen Stollen, ehe er sich daran machte, Caius aus dem Stollen zu retten.

Es war an Ruterra, dass Caius überlebte, und die beiden wurden noch in der Mine von Arbeitern aufgegabelt, die sich weit genug vorwagten, um vielleicht einen Blick auf das Schicksal der Paladine zu erhaschen. Die Antwort, dass zwei wiederkehrten, war genug, und Ruterra versicherte ihnen, dass die Bedrohung beseitigt war.
Einen halben Tag später machten sich die zwei Paladine auf den Weg zurück nach Sommasflucht, um Bericht zu erstatten. Ruterra übernahm das Reden, und sprach sich für die Tapferkeit von Caius und den anderen Paladinen aus, die leider verstorben waren. Caius sollte den Raum verlassen, und als er wieder hinein beordert wurde, trat der Ordensmeister vor ihn, und fragte, ob er dem zustimme, was Ruterra sagte. Ein Blick zu dem Inquisitor erhaschte ein Nicken, er konnte nur erahnen was Ruterra sagte, doch er bestätigte das, was der Ordensmeister fragte, und Ruterra wurde hinaus geschickt.
Es dauerte einen Moment, bis der Ordensmeister wieder das Wort ergriff, und als er das Schweigen brach, erhob er Caius zu einem Inquisitor, und erfuhr, dass Ruterra ihn für Das Schwert "Ago" vorschlug. Dankend nahm er die Ehre an, und trat aus den Hallen des Ordensgebäudes als Inquisitor.
Ruterra war daraufhin zu Caius getreten, gratulierte ihm, und Caius sprach seinen Dank aus. Danach trennten sich die Wege der beiden.

Die Ernennung zum Inquisitor war für den Rest des Ordens in Form von Caius Aulus jedoch kein Geschenk. Ein Jahr später, mit 33 Jahren, wurde er schnell übermütig, und nahm die neue Position als einen unglaublichen Schub an Narzissmus an, er führte fortan jede Aufgabe selbst an, ließ keinen Raum für Vorschläge, und sorgte für Zwist in Sommasflucht, indem er er nun Vorschlug, jede mögliche Bedrohung Auszumerzen, indem er alle Städte des Landes inspizierte, und bis auf den Leib jeden Menschen in diesen Orten untersuchen würde, um die verborgenen Eigenschaften der Dämonen zu finden. Für diesen Vorschlag erntete er große Ablehnung vom Ordensmeister, der zwar die Intention erkannte, aber für die unverhohlene Art, wie er sie präsentierte, Entscheiden musste, dass Caius in unmittelbarer Nähe zu Sommasflucht und Königsburg früher oder später für Aufruhr sorgen könnte, und entsandte Caius nach Grunnat, um von dort aus die Grenze zu überwachen und in dem Gebiet den Aufgaben des Ordens nachzukommen, auch belegte er ihn mit einem Verbot, für die nächsten 2 Jahre persönlich vor den König zu treten, um hoffentlich dafür zu sorgen, dass sich das Gemüt von Caius abkühlte, und er den Orden vor dem König nicht in Verruf bringen würde.



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Zuletzt von Caius Aulus am Mo Jan 22, 2018 1:59 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Caius Aulus

Beitrag von Caius Aulus am Mi Jan 24, 2018 6:29 pm

Charakterentwicklung
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Besitz
Einfach:


  • Blaue Tunika des Ordens
  • Schwarze Hosen
  • Braune Stiefel
  • Schwarzer Langgürtel
  • Brauner Beutel
  • Brauner Geldbeutel
  • Die geweihte Klinge "Ago"


Rüstung:

  • Plattenrüstung des Ordens, linke Schulterpanzerung mit Leder beschlagen
  • Schwarze Tunika mit kurzen Ärmeln und goldenen Borten an den Säumen
  • Schwarzer Waffenrock
  • Brauner, dünner Gambeson ohne Ärmel
  • Braunes, langes Hemd
  • Helm des Ordens mit schwarzem Jungfernkranz und roter Zierfeder
  • Umhang des Ordens, mit schwarzem Fell besetzt
  • Die geweihte Klinge "Ago"



Begegnungen - Bekanntschaften - Freund-/Feindschaften

Ordensmeister Orkan - Der Mann, der ihm zum Inquisitor erhoben hat, und gleichzeitig auch dafür verantwortlich ist, dass Caius in Grunnat tätig ist. Die beiden haben kein gutes Verhältnis zueinander, und oft stehen in ihre Vorgehensweisen miteinander im Konflikt.

Inquisitor Coel Ruterra - Caius begleitete den Inquisitor damals als Paladin auf eine Mission, einen Vampir in den Kargatrass-Bergen zu vernichten. Die Mission war ein Dilemma und nur Caius und der Inquisitor überlebten. Caius hatte dem Inquisitor sein Leben zu verdanken, doch als Auszeichnung für seine bisherigen Dienste schlug Ruterra Caius als Inquisitor vor, woraufhin dieser nach einiger Bedenkzeit zu eben jenem erhoben wurde. Danach hat sich die Beziehung zwischen den beiden nur marginal verbessert, denn wenige Jahre nach der Ernennung zum Inquisitor fiel Caius immer mehr in denkwürdige Methoden ab und hat das Bild eines Inquisitors maßgeblich durcheinander gebracht.

Paladin Yvain Mardes - Einer der Paladine, die schon Jahre mit Caius Aulus zusammenarbeiteten, noch bevor er zum Inquisitor wurde. Auch wenn Yvain eher von ruhiger Natur ist, und stets auf Vernunft besinnt, ist er in Teilen gleicher Meinung wie Caius und unterstützt ihn nach Gutdünken.

Paladin Elric Tarwin - Wie Yvain ist er ebenfalls seit Jahren ein steter Partner von Caius und ist die aufbrausende Seite des Trios, welches in jeglichen Belangen von Caius übertroffen wird. Er steht in Grausamkeit dem Inquisitor in nichts nach und ist stets der erste, der Handlung ergreifen will, wenn Dinge aus dem Ruder geraten.

Paladin Eored Gutral - Ein Paladin, der maßgeblich daran Schuld trägt, Elric mit Yvain nach Grunnat gesendet wurde, nachdem er verriet, dass die beiden ebenfalls Sympathien für Caius' Vorgehensweisen hegten. Er ist so alt wie Caius selbst und ist eindeutig besinnter, möchte er ja eigentlich nur den Inquisitor auf den Boden der Tatsachen bringen und zur Mäßigung raten.
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Caius Aulus

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