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Lynx

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Lynx

Beitrag von Lynx am So Feb 04, 2018 12:46 pm



Infos zum Schreiberling

Alter des Schreiberlings: 17
Hauptcharakter: Widow
Nebencharakter(e): Hier ist der erste



Charakter - Grundlagen

Name: Früher: Seraphine, Nach der Verwandlung: Lynx
Rasse: Tiermensch
Alter: 17 Jahre
Geschlecht: Weiblich
Zugehörigkeit: Zwielicht



Erscheinung
Größe: 1.72m
Aussehen: Lynx sieht aus wie eine junge Frau in einem Luchskörper. Sie besitzt ein weiches und warm haltendes hellbraunes Fell über ihren ganzen Körper mit einzelnen dunkleren Flecken. Nur ihr Gesicht, Bauch und die Innenseite ihrer Glieder sind von diesen Flecken ausgelassen. Diese Stellen haben eine helle, fast schneeweiße Färbung. Ihr Körper ist athletisch und trainiert und sie besitzt äußerst breite Oberschenkel, die sie aber nicht weniger attraktiv erscheinen lassen. Ihre Ohren haben eine dunkle kleine Fellspitze. Ihr Gesicht hat sich komplett zu dem eines Luchs verformt. Ihr Mund besitzt spitze und gefährliche Zähne. Der junge Tiermensch besitzt wunderschöne bernsteinfarbende Augen die einen klaren Schimmer haben. Ihr Schweif wird am Ende breiter und ist fast so lang wie sie selbst und er besitzt schwarze Streifen und am Ende eine schwarze Spitze. Nur ihre Hände haben einen stark menschlichen Zug. Ihr Finger sind dünn und lang wie die Hände eines Menschens, nur sie kann aus ihren scharfe Krallen ausfahren. An ihrem rechten Oberarm sieht man die Narbe einer Bissspur.
Kleidung: Die Luchsgestalt trägt meistens eine knappe Lederrüstung, da ihr Fell sie warm hält. An ihren Händen trägt sie Lederbänder, die um ihre Hände gebunden sind, jedoch an den Fingerspitzen offen sind, damit sie ihre Krallen ohne Probleme ausfahren kann. Das Oberteil der Lederrüstung ist bauchfrei mit festen Lederträgern, sodass es im Kampf nicht verrutscht. Ihr Unterteil ist ein knapper Rock der aus verschiedenen braunen Fellen besteht und von einem Gürtel an ihrer Hüfte gehalten wird. Der vordere und der hintere Teil des Rocks sind länger als die Seiten, sodass man ihre Oberschenkelmuskeln deutlich sieht.
Tiergestalt: Ihr Tierform - der Luchs, ist eine große Raubkatze mit einer Schulterhöhe von 50cm. Ihre Körperlänge beträgt rund 80cm. In ihrer Katzenform bekommt der Tiermensch längeres und dichteres Fell, welches sich aber von ihrer Menschenform nicht stark unterscheidet. Ihre sonst menschlichen Hände werden zu großen Pranken mit noch stärkeren Krallen. Ihre spitzen Zähne prägen sich auch noch weiter aus. Im Winter nimmt ihr Fell, wie auch in ihrer normalen Gestalt einen Grauton an und ihr Fell wird noch dichter und wärmer.
Mondgestalt: In den Mondnächten verwandelt sich die friedliche Kätzin in einen grausames Tier das eine Größe von 130cm annimmt und ihre Körperlänge steigt auf 150cm. Ihr Fell wird tiefschwarz und die Flecken sind fast nicht mehr zu erkennen. Außerdem nehmen ihre bernsteinfarbenden Augen eine tiefrote Farbe an und ihre Zähne werden so lang, das man sie selbst erkennt, wenn sie die Schnauze geschlossen hat. Zudem werden ihre Krallen noch länger und ihre Pranken noch größer und kraftvoller. In dieser Form kann sie mit Leichtigkeit ein Wesen packen und es herumschleudern.




Persönlichkeit
Charakter: Lynx ist eine äußerst freudige Gesellin. Sie ist immer mit Begeisterung dabei und sie ist nur schwer aufzuregen. Eigentlich ist sie immer aufgeweckt und gewitzt. Man hat fast das Gefühl es gibt nichts was sie lange unglücklich machen könnte, doch vielleicht ist das nur eine Fassade? Unter ihrer freudigen Hülle ist die junge Lynx verletzlich und ratlos. Der aggressive und brutale Teil ihres Charakters, der durch ihre Verwandlung kam macht ihr große Angst und sie weiß nie genau wann er ausbrechen könnte. Man sollte also aufpassen, dass man sie nicht reizt oder sie verletzt, denn große Schmerzen lösen schnell diese animalische Seite aus. Vor allem Erinnerungen an den Tod ihrer Eltern lassen diese Seite leicht herauskommen, sodass sie schnell mal ausrasten kann. Sie kann sich zwar nicht mehr genau daran erinnern, aber es gibt Nächte in denen sie diese Träume von dem vielen Blut und den angsterfüllten Gesichtern ihrer Eltern sieht. Es ist fast so als hätte Lynx zwei komplett verschiedene Identitäten, eine menschliche und eine wilde tierische. Zu der tierischen Seite gehört auch ihr "Hunger" den sie nicht nur in der Mondnacht besitzt. Nachdem sie sich damit abgefunden hatte das sie ihre menschliche Gestalt wahrscheinlich für immer verloren hatte gewöhnte sie sich schnell an ihren neuen Körper. Jedoch sollte man die eifrige Tiergestalt nicht unterschätzen. Sie ist zwar nicht gebildet, trotzdem ist sie klug und versteht schnell Dinge die man ihr erklärt. Gegenüber Menschen ist sie sehr feindseelig, da diese sie damals aus ihrer Heimat vertrieben haben, ohne auch nur einen Funken von Verständnis zu zeigen.
Vorlieben: Jagen, durch Wälder rennen und den Wind in ihrem Fell spüren, die Nacht, Fische (ihre absolute Lieblingsmahlzeit, auch schon vor der Verwandlung)
Abneigungen: Töten, ihre animalische Seite, böse Lebewesen, Menschen, die Erinnerung an den Tod ihrer Eltern
Religion: keine



Fähigkeiten
Beruf: /
Sprachen: Arcum
Lesen/Schreiben: /
erlernte Fähigkeiten: Taschendiebstahl und gute Jägerin
Eigenschaften/Gaben: Durch die Verwandlung bekam sie viele Eigenschaften des Tieres dazu, welches sie gebissen hatte, den Luchs. Sie ist nun in der Lage viel schneller zu laufen, kann Nachts sehen und hat einen ausgezeichneten Geruchssinn. Dazu ist sie noch eine gute Kletterin, egal ob auf Bäume oder Steinklippen. Außerdem ist sie in der Lage sich in einen Luchs zu verwandeln. In den Mondnächten nimmt sie die Gestalt eines schwarzen Luchses an. In dieser Form werden ihre Krallen fast doppelt so lang wie die eines normales Luchs und außerdem steigt ihre Schnelligkeit an. Ihr Biss ist in diesen Nächten sehr tödlich. Außerdem besitzt sie die Fähigkeit mit Luchsen zu reden.

körperliche/geistige Stärken: sehr schnell, nachtaktiv, ihre Klauen sind sehr scharf und überraschende Waffen, falls man nichts von ihnen weiß, klettern
körperliche/geistige Schwächen: kann sauer werden sobald man sie wegen ihrer Krankheit beleidigt und angreift, hat keine Kontrolle über ihre "tierische" Seite, durch ihre schnelle Begeisterung für Dinge kann sie schnell mal sehr naiv sein, durch ihr Aussehen kann sie sich nur sehr schwer oder garnicht in Städten aufhalten in denen Menschen leben



Hintergrund
Stand: besitzt keinen festen Stand mehr
Familie: Ihr Mutter war eine hübsche Dame namens Sephora aus Riguskant. Sie kam aus dem mittleren Stand und kümmerte sich immer gut um ihre Tochter. Ihr Vater trug den Namen Frank und war ein angesehener Schmied. Beide waren Menschen. Beide wurden von Lynx getötet in ihrer ersten Mondnacht.
Herkunft/Geburtsort: Königsburg
Wohnort: keinen festen, dauernd auf der Reise
Besitz: eine Wasserflasche und ein Messer, welches zur Herstellung von Rüstung und anderem verwendet wird. Außerdem eine ledernde kleine Tasche
Gefährten: /

Geschichte:
Seraphine wuchs als ein glückliches kleines Mädchen in Königsburg aus. Sie lebte mit ihrer Familie in einem mittelgroßen Haus in Königsburg und diese kümmerte sich auch gut um ihre Tochter. Das damals schon aufgeweckte und freundliche Mädchen war in der ganzen Stadt bekannt und man mochte sie dort auch, bis zu dieser einen Nacht.

Zusammen mit ihrem guten Freund Pascal machte sie einen nächtlichen Spaziergang im Wald. Diese Nacht fand an ihrem 15 Geburtstag statt. Der Junge war unglaublich verliebt in sie und wollte sie in dieser Nacht fragen. Es war eine klare Nacht und man konnte die Sterne am Himmel leuchten sehen. Als sie an einer schönen Lichtung ankamen, nahm er ihre Hand und sah ihr tief in die Augen. Seraphine... Du bist so ein wundervolles Mädchen... Grade als er diesen Satz beendet hatte hörten die beiden ein tiefes Knurren einige Meter von ihnen entfernt. Bevor die beiden darauf reagierten konnten sprang ein Luchs aus dem Gestrüpp und griff die beiden an. Er sah schon ausgemagert aus und hatte wahrscheinlich einfach nur Hunger, doch trotz seines schwachen Aussehen machte er den beiden Angst. Pascal griff ihn mit einem Dolch an, doch das Tier war schneller und wich dem Angriff geschickt aus. Aufgrund dieser Tat, wurde das Tier wütend und startete einen Angriff auf Pascal, der starke Verletzungen durch die scharfen Krallen erlitt.

Unfähig sich zu bewegen, vor Angst, starrte sie den Luchs. Langsam machte sie einen Schritt nach hinten, doch das Tier bemerkte sie und drehte sich blitzschnell zu ihr um. Das wird mein Tod... dachte sie und schloss die Augen. Plötzlich spürte sie einen starken Schmerz in ihrem Oberarm, das Tier biss fest zu. Ihr Schrei hallten durch den ganzen Wald, doch im nächsten Moment löste es sich von ihr. Als sie die Augen wieder öffneten standen einige Soldaten aus Riguskant vor ihr, die sie anstarrten. Ängstlich blickte sie auf ihren Arm, der mit Blut überströmt war und im nächsten Moment spürte sie den weichen Waldboden unter ihr. Sie hat starken Blutverlust... es kann sein das sie es nicht schafft... Das waren die letzen Worte, die sie hörte bevor ihr schwarz vor Augen wurde.

Als sie wieder aufwachte sah sie in das schöne Gesicht ihrer Mutter. Die blauen Augen waren mit Tränen gefüllt. Seraphine hatte überlebt, doch sie wusste noch nicht welche Folgen der Angriff für sie hatte. Schon als sie da lag, in ihrem eigenen Bett, spürte sie eine unbekannte Kraft, die ihren Körper durchfuhr. "Wir haben dich im Wald gefunden... Du wurdest anscheinend von einem wilden Tier angegriffen... kannst du dich an etwas erinnern was passiert ist?" Seraphine erzählte ihr von dem Luchs und seinem Angriff.

In den nächsten Tage spürte sie diese Kraft noch viel stärker und plötzlich begann ihre Verwandlung. Es fing erst ganz langsam an: zuerst die katzenähnlichen Ohren, ein kurzer Schwanzansatz und an einigen Stellen ihres Körpers fing an weiches Fell zu wachsen, an ihren Fingern wuchsen plötzlich Krallen, die sie ein und wieder ausfahren konnte. Seraphine schaffte es das meiste davon zu verstecken, bis sie nach ungefähr einer Woche aufwachte und in den Spiegel sah und sich selbst nicht mehr wiedererkannte. Fast ihre komplette menschliche Optik war verschwunden. Sie sah nun immer mehr so aus wie der Luchs der sie damals angegriffen und ihren Freund fast getötet hatte. Das einzige was ihr von ihrem menschlichen Körper blieb war ihre zierliche Statur, die nun muskulöser geworden war und ihre bernsteinfarbenden Augen, in denen nun ein Schimmer von Verzweiflung und Angst lag. Ahnungslos was sie tun sollte versteckte sie sich in ihrem Zimmer und verriegelte die Tür. Meine Eltern werden mich für ein Monster halten... dachte sie und schaffte es wirklich ihre Eltern aus ihrem Zimmer zu halten oder sich unter der Bettdecke zu verstecken falls sie reinkamen.

Doch eines Tages bemerkte ihre Mutter die veränderte Gestalt, an ihrem Schweif der aus der Bettdecke kam. Sie war entsetzt und wusste sich nicht zu helfen, trotzdem erkannte sie noch ihr kleines hübsches Mädchen in ihrer neuen Gestalt. Mit der Hilfe ihres Ehemanns schaffte sie es Seraphine zu verstecken und sie zu füttern, ohne das irgendjemand davon mitbekam. Den Wachen und ihren Freunden sagte sie, sie wäre wäre sehr krank und man glaubte ihnen. Der einzige, der noch von der Wahrheit wusste war Pascal, der sie eines Nachts besuchen kam. Er sah sie in ihrer neuen Gestalt und Seraphine dachte er würde sie immernoch lieben, leider war dieser Gedanke ein großer Fehler. Ihr damaliger Geliebter verfluchte sie, beleidigte sie und machte sich über sie lustig. "Du siehst aus wie eine dumme Streunerkatze. Du bist einfach nur hässlich. Ich hoffe du stirbst, das wäre viel einfacher für mich gewesen, dann hätte ich nicht im Hintergedanken, dass ich mich fast in eine Katze verliebt hätte." Er hatte anscheinend keine Ahnung von dem Virus. Anscheinend dachte er, Seraphine hat die Verwandlung durch einen Fluch oder so etwas in der Art bekommen. Es klang fast so als wäre sie freiwillig zu diesem Monster geworden. Mit diesen Worten brach er ihr das kleine Herz, das nur noch seine Liebe als Hoffnung sah. Sie wusste nicht, dass er später auch aus der Stadt verjagt wurde, da einer seiner Eltern seinen Schweif entdeckte den er durch das Virus bekam. Obwohl er genauso infiziert war wie sie, bekam sie kein Mitleid von ihm zu spüren, sondern nur Hass und Abneigung. Pascal schaffte es nicht in der Wildnis zu überleben und starb grausam, da er verhungerte.

Ihre Optik war jedoch nicht das Schlimmste an ihrer Verwandlung. Die Kraft, die sie am Anfang gespürt hatte, verwandelte sich immer mehr in eine Art "Hunger". Es kam zu ihrer ersten Mondnacht. Und der Hunger auf etwas Lebendiges wurde stärker. Hunger auf das Töten. Als ihre Eltern nach einigen Stunden an die Tür klopften, war dieser Hunger schon stark ausgeprägt. Seraphine kämpfte mit sich. Ihr inneres Tier wollte das Fleisch ihrer geliebten Eltern kosten. Doch irgendwann kam es zum Sonnenuntergang und der Mond stieg an den Himmel. Sie konnte sich nicht mehr kontrollieren. Die bernsteinfarbenden Augen färbten sich rot. Nun ging alles sehr schnell. Die Tür öffnete sich, das wilde Tier sprang heraus und tötete mit einer fast schon schönen Eleganz ihre eignen Eltern. Dann brach sie durch die Vordertür nach draußen und sah eine Meute von Bürgern, die die schmerzerfüllten Schreie ihrer Eltern hörten. Sie fing an nach den Bewohnern zu greifen und sie mit ihren Pranken gegen Häuserwände zu schleudern, doch irgendwann verletzten die Menschen sie, sodass sie geschwächt, doch trotzdem noch hungrig in den Wald floh. Die Menschen jagten ihr noch hinterher, doch Seraphine war zu schnell und geschickt in ihrer Mondgestalt. Im Wald hinterließ sie ein Massaker. Sie tötete alle Lebewesen, die sie aufspüren konnte.

Sie schlief eine lange Zeit, fast über zwei Tage lang und realisierte erst als sie aufwachte, was sie getan hatte und das sie nichts dagegen tun konnte. Seitdem leidet sie unter einem starken Hunger nach Fleisch, dem sie am liebsten entfliehen würde. Und auch wenn dieser Hunger in der Mondnacht am stärksten ist, kann sie ihn auch manchmal so nicht entfliehen und dreht total durch. Seitdem sind zwei Jahre vorbei und immernoch denkt sie jeden Tag an diese Nacht zurück und an das Gefühl ihre eigenen Eltern getötet zu haben. Außerdem wird sie von Albträumen geplagt in denen sie ihre Eltern sterben sieht. Der Geschmack ihres Blutes liegt ihr immernoch auf der Zunge.

Sie gab sich selbst den Namen Lynx und lebt seitdem in der Wildnis, ohne Familie und Freunde und führt immer noch einen Kampf gegen ihr tierisches Ich...



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Zuletzt von Lynx am Mi Feb 28, 2018 4:36 pm bearbeitet; insgesamt 8-mal bearbeitet
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