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Erzähler

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Nahe östliches Stadttor (Königsburg):
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Kinim
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Tragalùn
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Takahiro

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Takahiro

Beitrag von Taka am Mo Feb 19, 2018 4:29 pm



Infos zum Schreiberling

Alter des Schreiberlings: 21
Hauptcharakter: Cahir
Nebencharakter(e): Taerys, Alduran, Caius Aulus



Charakter - Grundlagen

Name: Takahiro
Rasse: Mensch
Alter: 28 Jahre
Geschlecht: Männlich
Zugehörigkeit: Zwielicht



Erscheinung
Größe: 1,82 Meter
Aussehen: Takahiro ist von trainierter, aber dünner Statur, so, wie es vielen Eshari zu Gesichte steht, die ihr Leben dem Kampfe in einer der Schulen widmen. Auch Taka ist davon nicht ausgenommen. Lebenslanges Üben und Trainieren mit Waffen und dem eigenen Körper, haben ihn gestählt und geformt.
Seine Augen sind wie seine Augenbrauen schmal, sein Haare Schulterlang, sein Vollbart gut getrimmt und ordentlich gehalten. Die Haare trägt er hinten-oben meist zusammengebunden, an allen anderen Stellen lässt er sie offen an seinem Gesicht herab fallen. An der Stirn trägt er sie kürzer, damit sie seine Sicht nicht behindern. Er hat grüne Augen.
Sein Gesicht ist markant, aber schmal, und seine Nase komplementiert mit ihrer Größe fast perfekt sein Gesicht, und passt sich an. Auf seiner Nase befindet sich eine Narbe, die er von einem Messer davon trug.
Seine Wangenknochen sind ebenfalls gut sichtbar.
Auf seinem inneren Bizeps ist das Symbol der Eshari eingebrannt.

Kleidung: Wie viele andere Eshari in den Bergen und ihrer Umgebung, trägt Takahiro im warmen Klima braune Westen und Hemden, gekürzte oder lange Hosen. Viel Farbenfröhlichkeit ist ihm fremd, er trägt gerne einheitliche Farben, und vor allem Dinge, die zur Umwelt passen. In Tragalún macht es nun mal keinen Sinn, helles grün oder blau zu tragen, weshalb er diese Farben gänzlich aus dem Sortiment nimmt.
Verlässt er Tragalún kleidet er sich lieber in heimischen Farben, und passt seine Kleidung dem Klima und der Umgebung an, so würde er in Riguskant versuchen, intensivere Farben zu tragen, während er in Karatina eher triste Kleidung tragen wird.
Dadurch, dass er oft in den Wilden Landen aktiv war, zählt er gerne einen mit Fell besetzten, dunkelbraunen Mantel zu seinem Eigentum.
Er trägt fast ausschließlich kniehohe Stiefel, die mit Schnüren herum geschlossen werden, um Sand oder anderen Dreck aus seinen Schuhen fern zu halten. Ansonsten ist er gerne Barfuß unterwegs.



Persönlichkeit
Charakter: Takahiro ist ruhig und besonnen, er redet nicht allzu viel, und scheint an viel interessiert zu sein. Nur nicht an Dingen, die genau vor ihm liegen. Er verliert schnell Interesse an offensichtlichen Dingen, und ist nur schwer für etwas zu begeistern. Es ist eine gewisse Zurückhaltung, die als Schutzmechanismus dienst. Keinesfalls bedeutet dies, dass er unsozial oder introvertiert wäre. Im Gegenteil. Er beteiligt sich sehr gerne an vielen Aktivitäten, nur benötigt es vorher einen Schub an Motivation. Im Gegenzug dazu ist er sehr aufmerksam und hörig, lässt sich so gut wie nichts entgehen, und tut, als wäre nie etwas gewesen. Er lebt sehr stark im Hier und Jetzt, hält vergangene Zwiste für nichts weiter als Zeitverschwendung, und besitzt wenig Feingefühl. Er hat wenig für die Meinungen anderer übrig, aber mischt sich nicht in Angelegenheiten anderer ein, wenn er keinen persönlichen Vorteil daraus ziehen könnte. Das einzige, was bei ihm große Sympathien weckt, sind Tragalúner selbst. Er ist brutal ehrlich und lügt nie, auch, wenn es seinen Kopf kosten könnte. Das heißt aber nicht, dass er einfach alles erzählt. Er wird natürlich auch versuchen, manche Dinge für sich zu behalten.

Als Eshari ist er sehr darauf getrimmt, stets mit sich im Reinen zu bleiben, und folgt den Devisen der Schule. Auch, wenn mit den jüngsten Ereignissen die Eshari nicht mehr auf den König geeint sind, hat sich der Tod von König Hagetan tief in ihm festgesetzt, und lässt ihn bis heute nicht los. Ebenfalls, nach der Rebellion, kommen ihm die zunehmenden Überfälle der Wildländer negativ entgegen, weshalb er sowohl gegen Riguskanter, als auch Wildländern, einen tiefen Groll hegt.

Vorlieben:

  • Kämpfen
  • Wärme
  • Klettern
  • Kunst
  • Ehrlichkeit
  • Ehre
  • Loyalität
  • Pietät
  • Stärke
  • Beherrschung

Abneigungen:

  • Riguskant
  • Wildländer
  • Falschheit
  • Illoyalität
  • Verrat
  • Müßiggang
  • Pietätlosigkeit
  • Kälte
  • Magie
  • Verschwenderisches Verhalten

Religion: Tragalúnischer Sonnenglaube



Fähigkeiten
Beruf: Eshari-Guan
Sprachen:

  • Trangalisch - Muttersprache
  • Arcum

Lesen/Schreiben: Ja/Nein
erlernte Fähigkeiten: Wie jeder Eshari liegt ihm das Kämpfen seit dem Kindesalter im Blut. Er kann gut mit dem Pfeil und Bogen umgehen, kennt sich mäßig mit einem Schwert aus, und nennt die Kampfkunst mit dem Klingenspeer und dem Dolch sein Eigen. Dadurch, dass er sein Leben lang kaum das Gebirge verließ und sich nicht lange genug in anderen Ländern aufhielt, und auch meist unter seinem Volk blieb, ist er sozial bescheiden anzusehen, und seine Fähigkeiten mit anderen Menschen rühren meist aus Traditionen und dem Gelernten aus den Dörfern der Eshari, weshalb er oftmals fremdartig wirken kann. Er spricht nur Trangalisch und Arcum, kann Lesen, aber nicht schreiben. Das einzige, was er kann, ist Zeichnen, und "Taka" in einer Zeichenschrift zu signieren.

Eigenschaften/Gaben: Keine

körperliche/geistige Stärken:
Takahiro ist ein ausgezeichneter Kämpfer, so wie jeder Eshari es sein sollte, und kann sich problemlos mit anderen im Waffenlosen Kampf, als auch mit dem Bogen und Klingenspeer messen. Auch kann er gut mit einem Dolch umgehen, sollte sich der Feind zu sehr nähern. Er ist sportlich und kann gut klettern, was ihn ausdauernd macht.
Er kennt nichts, was ihn in seinem Glauben und seiner Loyalität beirren könnte.


körperliche/geistige Schwächen: Er ist, entgegen seiner allgemeinen Art, sehr leicht in Wut zu versetzen, wenn sein Gegenüber ein Riguskanter oder Wildländer ist. Er vertraut ihnen schlichtweg nicht und ist sehr leicht angreifbar, wenn man seine Herkunft, seine Familie, Tragalún oder seine Ehre verletzt. Fassung und Beherrschung kann man das, was folgt, dann nicht mehr nennen.
Er hat zwar körperliche Stärke, doch liegt sein Trumpf in der Schnelligkeit und Akrobatik in seiner Technik. Rüstungen sind ein Hindernis, und zwingen ihn dazu, Schwachstellen zu suchen, die er, vor allem im Nahkampf, ausnutzen muss, da er zum Beispiel einem Wildländer in Sachen körperlicher Stärke und Gewalt nichts entgegen zu setzen hat, aber auch ein normaler Mensch, der mehr Kraft als er besitzt, wird keine Probleme haben, Takahiro mit einem richtigen Treffer ins Land der Träume zu befördern.
Auch sind Magier, sollte er keinen Bogen gegen sie einsetzen können, ein Grund, um die Flucht anzutreten, und den Kampf zu verlegen, oder ein anderes Mal anzutreten.
Durch den langen Aufenthalt in den Bergen und Tragalún ist er nicht sehr gebildet und besitzt nur das nötigste Wissen über alle Länder Crepererums.



Hintergrund
Stand: Witwer
Familie:

  • Isamu - Vater - 52 - Hauptmann in einer Eshari-Guan Schule
  • Yuuna - Mutter - 50 - ehem. Lehrmeisterin einer Eshari-Guan Schule
  • Yasu - Zwillingsschwester - 28 - Eshari-Guan
  • Rin - Ehefrau - † 25 - Starb als Gefolge von König Hagetan auf der Flucht nach Riguskant

Herkunft/Geburtsort: Tragalún - Gebirge der Gewalten / Eshari-Dorf
Wohnort: Eshari-Dorf im Gebirge der Gewalten
Besitz:

  • Einen Klingenspeer
  • Pfeil und Bogen
  • Einen Dolch
  • Eine Halskette aus Holzperlen

Gefährten: /

Geschichte:
Takahiro wurde zusammen mit seiner Zwillingsschwester geboren, als gerade die Sonne den Horizont küsste, und vom Gebirge der Gewalten aus eine wunderschöne, wenn auch gleichsam triste, Aussicht auf die Ebenen darunter und hinaus in die Wüste gewährleistete. Die Geburt kostete seine Mutter viel Stärke, und noch wenige Tage danach fand sie nicht oft die Kraft, um ihren Kindern die Lebenspendende Milch zu schenken, weshalb die beiden bei einer anderen Mutter, die ebenfalls vor kurzem entband, unter kamen, bis ihre leibliche Mutter stark genug war. Diese Bindung zu der vorübergehenden Ziehmutter bestand noch heute.
Als seine eigene Mutter ihre Kraft zurück fand, kehrten die Kinder zurück in die volle Obhut der eigenen Familie, und wurden fortan erzogen, schon früh Anstand und Tradition zu verinnerlichen, die Alten und die Familie zu ehren, und stets vor Augen zu halten, was eine persönliche Ehre ausmachte, und was es hieß, bescheiden zu sein. Er lernte zu teilen, aber auch zu nehmen. Er lernte, was es hieß, einzusparen und zu rationieren. Er kam als Kind nicht oft aus dem Gebirge, sah er nur ein Mal Dschefan, um zu wissen, wem er in Zukunft dienen würde. Persönlich traf er den König nicht, aber die Stadt war im Vergleich zu seinem Dorf imposant, und er verstand das erste Mal wirklich, was es hieß, eines Tages Beschützer des Königs und des Landes, seines Volkes zu sein, denn kurz nach seiner Rückkehr wurde ein nahe liegendes Dorf am Pass zu den Wildlanden überfallen, dessen Zerstörung durch andere Eshari eingedämmt werden konnte. Ab diesem Moment schwor er sich, wenn er alt genug war, als Bollwerk gegen jede zu dienen, die seine Heimat oder seine Familie gefährdeten. Die Doktrin, um einen echten Eshari aus ihm zu machen, war erfolgreich gesät, und als er alt genug war, um körperlich trainiert zu werden, wurde er in die Schule der Guan geschickt, so wie es seit jeher seine Familientradition gewesen war, und wie sie weiterhin aufrecht erhalten werden sollte. Persönlich verstand er nicht ganz, wieso, aber es war ihm jedes Mittel Recht, um sein Ziel zu erreichen, und er gewöhnte sich schnell an die neue Umgebung, nahm die harten Linien schnell auf, und passte sich an. Er fand seine völlige Berufung im Kampf, fühlte sich richtig, und hatte das Gefühl, dass dieser Weg ihn zu dem machen würde, was einen Eshari ausmachte.
Seine ersten Schritte mit dem Klingenspeer waren holprig, und vom Dolch war kaum die Rede, aber das Schießen mit dem Bogen, die Eleganz, und die täuschende Anmut mit der darauf folgenden Zerstörungskraft haben ihn derart beeindruckt, dass er heute ein besserer Schütze ist, als Kämpfer, denn fortan lag sein Fokus im Bogenschießen.
Mit 14 Jahren nahm er an seinem ersten Tunierkampf teil, schied jedoch im zweiten Kampf nach der Vorentscheidung aus. Der kurze Ruhm war kein Hindernis für Takahiro. Er nahm es als Ansporn, noch besser zu werden, und beim nächsten Turnier als Sieger hervor zu gehen. Unnachgiebig übte er sich vor allem in den körperlichen Künsten, verbesserte seine Ausdauer und Schnelligkeit, und nahm im darauffolgenden Jahr erneut teil, schied dieses Mal schon in der Vorentscheidung aus. Von diesem Rückschlag lange geplagt, fokussierte er sich nur noch auf das Kämpfen, und vernachlässigte sowohl soziales Umfeld, als auch seine Ausbildung in intellektueller Hinsicht. Die Guan-Schule sah den Eifer des jungen Mannes gerne, und förderte ihn weiter, indem man ihm einen persönlichen Lehrmeister zur Seite stellte.
Unter diesem Lehrmeister ging Takahiro nicht weiter auf, sondern fühlte sich in seiner Form eingeengt, und zu stark kontrolliert. Er forderte seinen Lehrmeister zu einem Kampf heraus, und unterlag auch hier.

Jahrelang übte er sich im Ausmerzen seiner eigenen Fehler, der falschen Haltung, dem falschen Gedanken. Er verbannte alles aus seinem Kopf und Körper, was ihm auch nur in kleinster Weise im Kampf im Weg stünde, und kehrte mit 22 Jahren zu einem Turnier zurück, entschied die Vorentscheidung für sich, und kämpfte sich bis ins Halbfinale.
Das Schicksal war ihm nicht gesinnt. Erneut schied Takahiro aus, und der lang ersehnte Aufstieg blieb ihm fern.
Als geschlagener Mann kehrte er zurück, die Motivation war Resignation gewichen, und erneut vernachlässigte Takahiro seinen Geist und Körper, indem er der Schule und seiner Heimat gänzlich den Rücken zukehrte, und nach Bangalore floh um sich verschiedenen Rauschmitteln und dem Konsum hinzugeben.
Auf dem schmalen Grat zwischen der Verschwendungssucht und der Ehre von sich selbst, traf er in einem Spielehaus auf seine zukünftige Frau, Rin. Sie war ebenfalls eine Eshari, und der Spielesucht verfallen. Als gleicher ihres Volkes gesellte er sich zu ihr, und erkannte sich, nach einem langen Abend, etwas selbst in ihr wieder, und erkannte, dass er nicht so fallen wollte, wie sie. Er überzeugte sie davon, dass sie beide einen Verrat an ihren Prinzipien begangen haben - er, weil er sich selbst aufgeben wollte, und sie, weil sie schon so tief sank, dass ihre Familie sie verstieß- und nach einer brüchigen Beziehung zueinander, willigte sie ein, ihn zurück in sein Dorf zu begleiten.
Seine Familie hingegen weigerte sich, eine Verstoßene offen aufzunehmen, und verlangten, dass Takahiro sie fort schickte, oder mit ihr von Dannen zog.
Takahiro entschied sich für letzteres, so waren sie beide verlorene Seelen, die einander brauchten. Sie fanden in einem anderen Dorf Zuflucht, erzählten niemandem, woher sie kamen, und traten einer neuen Guan-Schule bei, nördlich des Passes, der in die Wildlande führte.
Hier fühlten sie sich richtig, und konnten ihren Beitrag leisten, um der Gefahr aus den Wilden Landen entgegen zu wirken, würden aber selbst nur unter größten Umständen selbst in die Wilden Lande ziehen.
Einer dieser Umstände ergab sich, als ein Dorf überfallen, und einige Anwohner mitgenommen worden sind. Angespornt von Rache und Vergeltung, organisierten die Eshari eine Rettungsaktion. Es galt, die Entführten zu befreien.

So zog Takahiro mit einigen Kriegern los, und schlichen sich über den Pass, durch die schneebedeckte Landschaft in die Wilden Lande, um die Spur aufzunehmen.
Die Spur führte sie in ein, ebenfalls am Gebirge der Gewalten liegendes, Dorf, und sahen mit an, wie die Wildländer die Eshari als Trophäen hielten. Fremdartige Trophäen.
Entgegen seiner Vorstellung wurden sie jedoch nicht allzu schlecht behandelt, trotzdem war es nur eine leichte Milderung der Umstände. Sie mussten sie befreien.
Die Eshari geduldeten sich bis zum Einbruch der Nacht, ehe sie das Dorf im Schutze der Dunkelheit an griffen, und die Eshari ohne Blutvergießen befreiten. Takahiro begegnete derweil einem anderen Wildländer, der etwas jünger gewesen war, als er, und überwältigte ihn mit einem Würgegriff, oder versuchte es zumindest. Der Wildländer warf ihn herunter, aber ehe er zum Alarm rufen konnte, traf ein gut geworfener Stein den Wildländer am Kopf und ließ ihn bewusstlos in den Schnee fallen.
Fasziniert von der, seiner Meinung nach, vergleichsweise ähnlichen Schneidekunst, klaute er dem Wildländer seinen Pelz-besetzten Mantel, der ihm ein wenig zu lang war, und verschwand mit den anderen Eshari zurück auf den Tagesmarsch auf die andere Seite nach Tragalún.

Für das erfolgreiche Zurückbringen der Entführten wurde der Anführer der Mission, ein Eshari namens Kaito, zum Hauptmann ernannt, dessen der König ebenfalls zustimmte. Seine Frau wurde, in Takahiros Abwesenheit, in den persönlichen Dienst des Königs selbst berufen, eine hohe Ehre, die ihr zuteil wurde. Er blickte mit Stolz, aber auch Respekt, auf die Ernennung, auch, wenn er sich nie wirklich sicher war, warum ihr diese Ehre anerkannt wurde.
Wieder zogen einige Jahre in das Land, und der nun 28 Jährige musste mit ansehen, wie die Tiermenschen, Sklaven und Bauern, Menschen in Armut, plötzlich, und über Nacht, eine Rebellion, inmitten des Herzens der Stadt, anfachten. Jeder war überrascht, und es geschah alles so schnell, nur eine göttliche Intervention hätte die Flammen der Rebellion löschen können, doch es war ihnen nicht vergönnt. Dschefan wurde innerhalb kürzester Zeit in die Gewalt der Rebellen gebracht, und seine Frau verschwand an diesem Abend ebenfalls.
Tage um Tage zogen vorbei, immer lauter wurden die Berichte, dass die Rebellion nun das ganze Land in Flammen gehüllt hatte, und die Eshari um Takahiro sahen tatenlos zu, während zumindest er, wenn auch vergebens, darum bat, handeln zu dürfen, doch keiner schenkte ihm Gehör. Man nannte Gründe wie das Ausbleiben eines Gesuchs des Königs, oder Hoffnungslosigkeit gegenüber der schieren Anzahl Rebellen. Takahiro hingegen konnte nicht einfach nur dort sitzen.

Als die Kämpfe in den Städten versiegten, schien der größte Schrecken vorüber, und sollte kurz darauf in einem neuen Gipfeln. Nun waren die Eshari in den Bergen das Ziel der Tiermenschen. Wo vereinzelt Tiermenschen für Unruhen im Gebirge sorgten, wurden sie nun auf das gesamte Gebirge entfesselt, um, allem Anschein nach, nun auch dem letzten Überbleibsel der alten Ordnung von Tragalún zu vernichten. Die Eshari waren bereit, so haben sie beobachtet. Es schien die ganze Zeit ihr Plan gewesen zu sein. Sie nutzten das Gebirge, um den Tiermenschen den Vormarsch zu erschweren, und waren mit Guerilla-Taktiken insoweit erfolgreich, die meisten ihrer Dörfer, die in den höher gelegenen Abschnitten lagen, zu schützen.
Außerdem hörte man Gerüchte, dass der König tatsächlich den Pass in die Wilden Lande überschritt, um zu fliehen. Vielleicht war das ja der wahre Grund, warum die Eshari ihre Stellung hielten. Ebenfalls schürte es ein wenig Hoffnung, dass Karatina und Forcewald gegen die Tiermenschen vorgingen, doch die Hoffnung war nur von kurzer Dauer. Mit dem zunehmend dunkler werdenden Schatten über dem Gebirge, den stetig höher werdenden Toten auf Seiten der Eshari, und der versiegenden Berichte von Erfolgen im Süden, wurden die Eshari mehr und mehr in eine Ecke gedrängt. Die letzte Mondnacht forderte viele Opfer, und viele, die Takahiro kannten, kehrten in den Himmel zurück. Der Kampf schien verloren.

Die ultimative Demütigung erfolgte, als die Tiermenschen triumphierend nach Dschefan zogen, um zu berichten, dass die Eshari unterworfen oder zerschlagen waren. Was auch immer es war, war sie feierten. Es blieb nicht mehr viel von den Eshari übrig. Lediglich versprengte Kommunen mit wenigen Angehörigen waren noch am Leben. Darunter Takahiro, der nur überlebte, weil er eingesehen hatte, dass ein Kampf gegen die immense Überzahl an Tiermenschen nicht mehr zu gewinnen war. Es war eine Schande für seine Ehre, aber er musste Leben. Leben, um den Thronräuber eines Tages zu töten. Tragalún wieder unter Recht und Ordnung zu stellen.
Im Moment war Tragalún aber nichts anderes, als ein Hort der Rachsucht und Verkommenheit. Ein Paradies für Tiermenschen war es, und eine Hölle für jeden, der nicht diese abscheuliche Krankheit inne hatte, oder sich selbst verriet, und die Rebellion unterstütze. Es war schlimm genug für Taka, dass es auch jene ohne die Krankheit gab, die den Ursupator unterstützen.
Einige Wochen waren es noch, die Takahiro in den Bergen aushielt, ehe er ebenfalls den Pass in die Wilden Lande überquerte, in den Mantel gehüllt, und sicher, keinen Halt machen zu wollen, bis er Karatina erreichte.
Der Weg durch die Wilden Lande verlief, zu seinem Glück, ohne große Vorkommnisse. Durch seine Kunst mit dem Bogen konnte er sich mit der Jagd gut selbst versorgen, nur die Kälte war es, die dem Mann zu schaffen machte, der die Hitze gewohnt war. Nicht nur ein Mal lag er nachts schwer krank am Feuer, mit dem Gedanken, er würde die Nacht nicht überstehen.
Doch allen Chancen zum Trotz schaffte er es nach Karatina, wo er beim ersten Kontakt mit der Zivilisation erfuhr, dass König Hagetan Riguskant erreicht hatte, und sogleich vom König Mervik selbst gefällt wurde, mit allen, die ihn begleiteten.
Ohne Zweifel war auch seine Frau darunter.
Am Boden zerstört schleppte er sich weiter nach Karatina, in die Hauptstadt des gleichnamigen Landes, und weilte dort seinen Lebtag. Er schwor sich Rache. Rache an Grim Ghestei, dem "König" von Tragalún, und Rache an König Mervik von Riguskant. Einem Eidbrecher, und ehrlosen Verräter.
Bevor er allerdings seinen Pfad zur Vergeltung antreten konnte, musste er einen Plan schmieden. Er musste Kontakte knüpfen, und Wege finden, die ihm Erfolg versprachen.



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Zuletzt von Taka am Mo März 05, 2018 8:25 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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