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Om

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Om

Beitrag von Om am Do Feb 22, 2018 6:13 pm



Infos zum Schreiberling

Alter des Schreiberlings: 24
Hauptcharakter: Joolhaal
Nebencharakter(e): Om



Charakter - Grundlagen

Name: Om
Rasse: Bestiola
Alter: 32 Jahre
Geschlecht: Männlich
Zugehörigkeit: Licht



Erscheinung
Größe: 20 cm
Aussehen:
Om besitzt einen gedrungenen und kräftigen Körper. Eine kräftige Nackenpartie breitet sich von seinem Hals aus und schließt an recht ausgeprägte Schultern an. Auch Oms Oberarme können sich für einen Bestiola sehen lassen. Bi- und Trizeps wirken steinhart und jede Bewegung erlaubt einen Einblick in das mechanische Zusammenspiel seiner muskulösen Statur. Dicht gepackte Unterarme schließen sich seinen Oberarmen an. Jede Bewegung seiner Hände zeichnet sich an den einzelnen Muskelsträngen ab, die sich über seine Unterarme winden. Die Haut über seinen Handknöcheln ist gut durchblutet und macht einen geschundenen Eindruck. Seine Brust ist durch dicke Muskelfasern mit seiner Schultermuskulatur verbunden. Unterhalb seiner Brust erstreckt sich eine kräftige Rumpfmuskulatur. Wie ein Bollwerk ragt sie hervor. Man könnte meinen Om habe sich ein paar fleischgewordene Ziegelsteine um den Bauch geschnallt. Ebenso wie der Rest seines Körpers ist auch sein Rücken von Muskeln überzogen. Seine statisch und kompakt wirkenden Beine sind ausdauernd und muskulös. Bewegt er sich, kann man sehen, wie Muskeln und Sehnen zusammenarbeiten.

Om hat schwarze, matte Haare, die das Licht zu verschlucken scheinen. Die natürliche Wuchsrichtung ist kaum zu bestimmen. Eigenwillig bricht jedes Haar in eine andere Richtung aus. Im Laufe seines Lebens hat er viele Frisuren getragen. Gerade trägt er einen lang gewachsenen Irokesenschnitt. Die Seiten seines Schädels sind mal glatt mal weniger glatt rasiert. Dank seinen widerspenstigen Haaren behält der Irokesenschnitt seine Form und liegt nicht an seinem Kopf an. Seine leicht spitzen Ohren verziert er mit einfachen Ohrringen aus Holz oder Metall. Oms Bart ist schwarz, dicht und erstaunlich weich, doch trägt er ihn meistens nicht.

Zahlreiche Falten, besonders die zwischen den Augen und an den Mundwinkeln geben Om eine grimmige Erscheinung. Falls etwas in seinem Gesicht den Anschein macht, durch Lachen entstanden zu sein, so sind das höchstens prähistorische Überbleibsel, denn Om lacht eigentlich nicht, oder sie sind durch Hass, Wut und Zorn entstanden. Oms Nase ist breit und knochig. Sein Nasenbein weist ein paar dick gewachsene Knubbel auf, die von unzähligen Brüchen zeugen. Seine Augen sind von einem tiefen und dunklen Waldgrün. Um die Pupillen zeichnen sich kleine kupferfarbene Sprenkel ab, die im Licht subtil schimmern. Die Tochter einer Wahrsagerin sagte ihm einmal, die Sümpfe Animas spiegeln sich in seinen Augen wieder. Natürlich tat er das als Weibergeschwätz ab.

Om hat einige Tätowierungen an seinem Körper. Die meisten sind aus Launen heraus entstanden und tragen für ihn mehr eine gefühlte Bedeutung als eine, die er klar artikulieren könnte. Die Tätowierungen sind an seinem ganzen Körper zu sehen, auch an Nacken und Kopf, nur das Gesicht wurde verschont. Das größte erstreckt sich über seinen kräftigen Rücken. Es bildet den weisen Moor ab hinter dessen Baumkrone eine stilisierte Schwarze Sonne scheint. Unter dem rechten Arm, auf dem Brustkorb trägt er ein symbolisch angedeutetes Glühwürmchen auf der Haut. Während die große Rückentätowierung Ausdruck seines Stolzes für und Identifikation mit dem Volk der Bestiola ist, steht der Leuchtkäfer für seine Insektengestalt.
Insektengestalt:
Om kann sich in ein Glühwürmchen verwandeln, wobei ihm die Bezeichnung "Leuchtkäfer" besser gefallen würde. Er ist größer als ein normales Glühwürmchen. In seiner Insektengestalt ist Om etwa (menschen-)faustgroß. Der Hinterteil seines Leibes kann in gelblichem Licht leuchten und Hitze entwickeln.
Kleidung:
Om trägt ein enganliegendes graues Oberteil, dessen Ärmel bis zur Hälfte seines Bizeps reichen. Dazu trägt er eine schwarze Hose aus robustem Stoff, die an der Hüfte weit geschnitten ist und sich weiter unten eng über seine Waden zieht. Seine Hose wird mit einem Dicken Ledergürtel an seiner Hüfte gehalten. Om trägt dünne flexible Lederschuhe, die sich der Form seiner Füße anpassen und sein Knöchel stabilisieren.


Persönlichkeit
Charakter:
Om hat nur wenig Interessen. Primär macht er was auch immer er tun muss, um seinen Magen zu füllen und seine Haut zu retten. Dabei denkt er wenn überhaupt nur minimal über andere nach. Aber auch er selbst ist seltener Gegenstand seiner Überlegungen. Weder der explizite Wunsch nach einem guten oder gerechten Leben noch zu tun, was er für richtig hält treibt ihn sonderlich stark an. Er denkt einfach nicht viel nach. Er verfolgt keine langfristigen noch höheren Ziele. Hochtrabende Ansprüche an das Leben stellt er nicht. Stattdessen weiß er selbst nicht so recht was ihn umtreibt. Om ist von einer tiefen inneren Unruhe und Unzufriedenheit ergriffen. Oft hat er das Gefühl ihm wird Unrecht getan. Om spuckt jedem vor die Füße, der ihn nur andeutungsweise verarscht und scheut sich nicht, seine körperliche Überlegenheit zu nutzen, wenn es zu persönlich wird. Doch anstatt in sich zu horchen und zu bemerken, dass er zu tiefst unglücklich ist, versucht er unangenehme Gefühle unwissentlich durch Zorn, Prügeleien, Geld, Frauen und leichte Rauschmittel zum Schweigen zu bringen. Ihm selbst ist nicht bewusst, was er da eigentlich treibt.

Gelegentlicher Verkehr mit Frauen, Geld, genug zu Essen und ein Bett befriedigen seine Grundbedürfnisse, mildern die ihm innewohnende Unruhe jedoch nur marginal. Das einzige erfolgreiche Mittel gegen sein Unruhe ist das Gefühl, dem Leben zu trotzen. So lange er sich behauptet und den Umständen trotzt hat er das Gefühl, alles richtig zu machen. Komme was wolle, solange er widersteht, einsteckt und überdauert kann er sich nichts vorwerfen. Daraus zieht er seine Kraft.

Om ist ein Einzelgänger. Freundschaften, die über eine „Kumpelschaft“ hinausgehen, hat er keine. Auch Frauen bedeuten ihm, abgesehen von ihren körperlichen Reizen kaum etwas. Zwar kann er selbst nicht leugnen, dass er es auch auf einer nicht-körperlichen Ebene genießt, die Nacht mit einer schönen und starken Bestiola zu verbringen, doch hat er Probleme diese Gefühle zu zeigen (obwohl er das selbst nicht als Problem wahrnimmt). Es ist unklar, ob Om schlichtweg nicht der Typ für Freund- und Partnerschaften ist oder, ob er sich diesbezüglich selbst im Wege steht. Obwohl er sehr viel Wut für sein Umfeld und einzelne Personen übrig hat, ist er doch stolz darauf ein Bestiola zu sein. Der Sumpf, seine Insektenform und seine Stärke machen ihn seines Erachtens zu einem waschechten Bestiola.

Mit dem alter ist Om ein kleines bisschen Nachdenklicher geworden und auch sein Selbstvertrauen ist etwas geschwunden. Er hat einen leichten Gerechtigkeitssinn entwickelt und wird schnell Handgreiflich, wenn sein moralischer Kompass ausschlägt. Nach welchen Regeln dieser aber funktioniert, ist alles andere als offensichtlich. Man weiß nie so recht, ob er nur einen schlechten Tag gehabt hat oder, ob er sich für die gerechte Sache prügelt.
Vorlieben:
- Seine Heimat und sein Volk (allerdings nicht jedes Individuum)
- Deftiges und scharfes Essen
- Süßgebäck
- Gelegentliche Raufereien und den Faustkampf
- Starke Bestiola Frauen; womöglich auch die Frauen auf Crepererum, mit diesen hat er bislang aber keine Erfahrung
- Trotz und Hartnäckigkeit
- Leicht verdientes Geld
- Bewundert zu werden; sei es für seine Kraft oder… Naja, das ist eigentlich schon alles womit er sich identifiziert

Abneigungen:
- Hugoslav (siehe Geschichte)
- Wenn man ihn nicht für voll nimmt, ignoriert, übergeht und schlecht über ihn redet
- Angeberei
- Scheinheiligkeit
- Lügen
- Naivität
- Hochnäsigkeit
- Heulsusen
- Waldfeen
- Heimtücke
- Kalte Speisen
- Gerede vom Schicksal und anderen höheren Mächten
- Den Adel
- Hochgestochenes Gerede
- Starken Regen
- Und so manches mehr, dass er in Crepererum kennenlernen wird


Religion:
Om glaubt an den weisen Moor und die Kraft der Sonne. Allerdings hat man sich das nicht wie den Glauben an eine abstrakte Entität vorzustellen, deren Existenz nicht so recht bewiesen werden kann. Als Geschöpf Animas und als Bestiola, die Magie an ihrem eigenen Körper wahrnehmen (Verwandlung in ein Insekt) weiß Om von Magie und anderen übernatürlichen Geschöpfen wie dem weisen Moor. Sein glaube ist also weniger ein fanatisches Festhalten an schwer zu beweisende Gegebenheiten und mehr wie das Wissen von magischen Tatsachen. Der Gedanke an große magische Prinzipien oder abergläubische Regeln und Deutungsweisen beunruhigen ihn zutiefst.


Fähigkeiten
Beruf: Er gehört keinem Berufsstand an.
Sprachen: Terra und Arcum.
Lesen/Schreiben: weder noch
Erlernte Fähigkeiten: Om ist ein Meister des Faustkampfes. Er kämpft nach keiner Schule, jedoch sehr effizient in Kombination mit seiner Fähigkeit, sich in ein Insekt verwandeln zu können. Intuitive Kenntnis von den physischen Schwächen seines Gegners.
Eigenschaften/Gaben: Schnelle und geschickte Verwandlung in einen (menschen-)faustgroßen Leuchtkäfer. Also Bestiola verfügt Om zudem über die ewige Jugend, d.h. er kann 100 bis 120 Jahre alt werden ohne dabei zu altern. Außerdem kann er rudimentär mit Leuchtkäfern kommunizieren.

körperliche/geistige Stärken:
- Ausdauernd, kräftig, schnell und widerstandsfähig (für eine Bestiola)
- Hohe und intuitive Kampfintelligenz, d.h. weiß von den schwächen eines humanoiden Körpers und diese auszunutzen.
- Unauffällig (zumindest in Crepererum)
- Hat er eine Entscheidung getroffen, ist er kaum mehr davon abzubringen
- Gewaltbereit

körperliche/geistige Schwächen:
- Kaum in der Lage, einen ausgewachsenen Menschen oder Humanoiden tödlich oder schwer zu verletzen
- Um einiges schwächer als größere Humanoide
- Hat sein Temperament kaum unter Kontrolle
- Flucht ohne es zu bemerken
- Kann weder lesen noch schreiben noch sonderlich gut rechnen
- Ist sehr ungebildet
- Wird selten für voll genommen (auf Crepererum)



Magie

Art des Magiepols: Licht

In Gestalt eines Leuchtkäfers kann Om seinen Hinterleib leuchten und Hitze entwickeln lassen. Leuchtkraft und Hitzeentwicklung variieren. Prinzipiell gilt, je größer, heller oder heißer er als Käfer zu leuchten beginnt, desto mehr Mana verbraucht er. Angesichts seiner kleinen Insektengestalt dürfte ihm allerdings nur selten das Mana ausgehen. Oms leuchtender Hinterleib kann ab und zu Funken verlieren, die je nach Intensität des Leuchtens mehrere Minuten leuchten können. Om kann sein Leuchten kaum willentlich kontrollieren. Sie sind vielmehr Produkt seiner launischen Natur. Wenn ihn etwas zur Weißglut bringt, kann er beachtliche Hitze und Leuchtkraft erzeugen, ob er will oder nicht.


Hintergrund
Stand: ledig
Familie: unbekannt
Herkunft/Geburtsort: Sümpfe Animas
Wohnort: Ehemals Sümpfe Animas
Besitz: Seine Kleider; einen Seesack, in dem sich etwas Gold, etwas zu essen und natürlich seine beiden kostbaren, mit kurzen Klingen versehenen und aus dem Harz des weisen Moor gefertigten Schlagringe, befinden.
Gefährten: /

Geschichte:

Oms Eltern sind unbekannt. Sein Ei wurde abseits einer mittelgroßen Stadt im Sumpf aufgelesen. In einem Waisenhaus wurde sich notdürftig um Om gekümmert bis er geschlüpft war. Um einen Namen wurde sich aufgrund der maßlosen Überforderung der Bestiola Frauen, die sich um die Findelkinder kümmerten, kaum bemüht und so erhielt er schlichtweg einen Buchstaben des Alphabets, „Om“. Da die Frauen des Waisenhaus ihre Mühen angesichts der vielen Waisenkinder nur auf die nötigste Fürsorge beschränkten, wurde die Pflege nach dem Schlüpfen zunehmend vernachlässigt. In Oms Umfeld etablierten sich Jugendbanden und andere kriminelle Strukturen, die sich darauf verstanden, die vielen obdachlosen Kinder und Jugendlichen in ihre Netzwerke einzubinden.
Für Om ergab sich eine gewisse Notwendigkeit, an Bandenaktivitäten teilzunehmen, da diese Schutz, Nahrung und ein mehr oder minder stabiles soziales Umfeld boten. Doch schon bald zeigte sich, dass Om nicht zu einem loyalen Bandenmitglied erzogen werden konnte. Er war stur und eigensinnig und freundete sich mit niemandem wirklich an. Früh erkannte er, dass er kein Interesse daran hatte, Kriege auszufechten, die nicht die seinen waren. So sah sich der Junge Om in einer willkürlich anmutenden Bandendynamik wieder, in der sich die Machtverhältnisse schneller umkehrten, als er seinen Namen sagen konnte. Doch trotz all dieser Turbulenzen entwickelte sich Om zu einem Bestiola, den jede Partei gerne auf ihrer Seite hatte, denn Om scheute keine physischen Konflikte und bewies Können im Umgang mit seinen Fäusten. Oftmals wurde er eingesetzt um Gelder einzutreiben, Aufpasser zu spielen, Geschäfte zu überwachen oder selbst Ware zu übergeben.
Nicht immer jedoch kam Om glimpflich davon, mal erteilten ihm feindliche Banden eine Abreibung oder man versuchte ihn über den Tisch zu ziehen, was sich desöfteren die Hand gab. Om legte eine erstaunliche Widerstandsfähigkeit an den Tag und ließ sich nicht einschüchtern. Om war es jedoch Leid für die Strippenzieher der Bandenkriege zu tanzen; er war es Leid auf das Geld von fremden angewiesen zu sein, welche sich keinen Deut darum scherten, ob er glimpflich aus einer Schlägerei davon kam oder nicht.
Nach und nach konnte sich Om den Machenschaften der Banden entziehen und wurde zunehmend als unparteiischer Dienstleister von seinen Kunden geschätzt. Auf diese weise geriet er an einige Besitzer zwielichtiger Etablissements. Eines dieser Etablissements veranstaltete regelmäßig Kämpfe in denen mehr oder weniger bekannte Straßenkämpfer auf einander trafen. Om hatte Blut geleckt. Zunehmend arbeitete als Aufpasser und Rausschmeißer um diese Kämpfe beobachten zu können. Ab und an wurde er als Pratzenhalter für die Übungen der Kämpfer gebraucht, bis er schließlich Teil der Übungseinheiten war und selbst das Kämpfen üben konnte. Dabei machte er sich keinerlei Freunde und erwies sich als wertvoller aber schonungsloser Kampfpartner. Auch wenn Om das nicht bewusst war, brachten ihn die Kämpfe, Verletzungen und Anstrengungen des Trainings zur Ruhe. Und so kam es, dass sich Om trotz mittelmäßigen Talents zu einem beachtlichem Kämpfer entwickelte.
Mehrere Jahre vergingen und mit zunehmender Erfahrung im Kampf und gestählter Konstitution trat er immer öfter im Ring, Käfig oder wo auch immer er sein Geld verdienen konnte an. Bald schon verdiente er sein Geld fast ausschließlich im Kampf. Dort lernte, er seinen Nahkampf mit seiner Insektenverwandlung zu kombinieren. Mehr und mehr schmiedete der Kampf beide Elemente zu einer nahtlosen und dynamischen Einheit. Dank seiner Bestiolanatur hat sein Alter keine Auswirkung auf seine Fähigkeiten.
Eines Tages wurde Om aufgrund seines Erfolgs und der steten Präsenz in dieser Szene zu Hugoslav, einem der großen Strippenzieher der nächtlichen Straßenszene gerufen, den er noch aus seiner Jugendzeit kannte. Hugoslav war Besitzer etlicher zwielichtiger Einrichtungen und für seine Kompromisslosigkeit bekannt. Dieser machte Om durch die Blume klar, dass er für ihn zu kämpfen hatte, wenn er an seinem eigenen Wohlergehen interessiert war. Om hatte keine Wahl und kämpfte für die Mächtigen der Straße und wurde in einem Freudenhaus einquartiert. Unter den Fittichen Hugoslavs verdiente er zwar gutes Geld, aber recht war ihm das nicht epresst zu werden.
Eines Tages kaufte er sich zwei kostspielige Schlagringe aus dem Harz des weisen Moor, welche er auf dem Schwarzmarkt erworben hatte. Diese waren mit einer etwa drei Zentimeter langen und doppelseitigen Klinge versehen. Fädelte er seine Finger in die Schlagringe, standen die Klingen jeweils auf Seiten seiner kleinen Finger von der Faust ab. Das Gewicht des Materials war spürbar, hinderte aber nicht bei der Ausführung eines Schlags. Die Innenseite der Ringe war abrundet und legten sich wie angegossen in Oms geschlossene Faust. Die für Feinde bestimmte Außenseite, wurde kantig geschmiedet und besaß über jedem Finger einen dornförmigen schliff.
Nach einigen Jahren in denen er für Hugoslav kämpfte und ihn hassen lernte, sollte Oms Niederlage den Bossen schließlich eine Menge Geld einbringen. Om sah sich gezwungen, absichtlich zu verlieren, wenn ihm sein Leben lieb war. An diesem Abend verließ Om den Ring mit üblen Verletzungen. Zornig, frustriert und in seinem Stolz gekränkt ging ihm plötzlich Hugoslav, in dessen Freudenhaus er quartierte, gehörig gegen den Strich, als dieser seine Mädchen handgreiflich zurechtwies. An diesem Abend wurde ein gefährlicher Zuhälter hochkant und mit gebrochener Nase aus seinem eigenen Etablissement geworfen. Und ein Kampferprobter Bestiola handelte sich eine Menge Ärger ein.
Om war klar, dass er aus dieser Gegend verschwinden musste. Rasch packte er einen Seesack, um das Weite zu suchen. Doch bevor er genügend räumlichen Abstand gewinnen konnte, wurde er von einer Horde Schläger geschnappt, aufs übelste verdroschen und in ein Kellerloch geworfen, in welchem er vermutlich auf Hugoslav und eine seiner einschüchternden Ansprache warten sollte, bevor OM dann vermutlich in feinster Mafiamanie der Gar ausgemacht werden sollte.
Nach einer unerträglich lang empfundenen Zeit im feuchtkalten Halbdunkel und schmerzenden Gliedern, erwachte Om aus seinem Dämmerschlaf, als die Wände um ihn herum zu beben begannen. Panisch richtete er sich auf, doch konnte er nichts sehen. Plötzlich bröckelte es immer mehr und mehr von der Decke, dass er befürchtete, vom Kellergewölbe erschlagen zu werden. Nach einem Ruck fiel die Wand zu seiner linken ein und ein magisches Portal öffnete sich vor ihm. Erschrocken wich Om zurück. Stimmen wurden immer Lauter, die sich verdächtig nach einem Lynchmob anhörten. Doch bald schon übertönte das statische Brummen und Surren des Portals das Geschrei. Lange Verästelungen breiteten sich vom Rand des Portals aus und zerschnitten alles, was sie berührten, sehr zum Leidwesen der grobgehauenen Mauern,Torbögen und Säulen.
Zornig blickte Om in Richtung der lauter werdenden Stimmen und machte sich zum Kampf bereit. Doch dann entdeckte er seinen Seesack unter der eingefallenen Wand. Und da überkam es ihn: Was wenn er durch das Portal verschwinden würde?! Hin und hergerissen stand er zwischen dem Portal und den sich nähernden Schritten. Der Boden bebte; machte ein stabiles Stehen fast unmöglich und das steinerne Gewölbe erweckte in Om einen zunehmend fragilen Eindruck. Als plötzlich ein großer Teil der Decke vor seinen Füßen zusammen Brach griff er nach seinem Seesack und schwang ihn sich über den Rücken. Als die ersten des Lynchmobs angekommen waren, brachen weitere Teile des Gewölbes ein. In einem rückwärtigem Ausfallschritt stolperte Om in Richtung Portal. Im Sturz, kurz bevor er durch die seltsam wabernde Substanz des Portals gleitete, entgegnete er dem Lynchmob seine gespreizten Mittelfinger. Dann stürzte das Gewölbe zusammen und das Portal verschwand unter dem Schutt.


passende Musik:


Zuletzt von Om am Mo Feb 26, 2018 3:00 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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