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Jarko
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Ardus aus dem Haus der Abendschwingen

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Ardus aus dem Haus der Abendschwingen

Beitrag von Gast am Fr März 02, 2018 3:09 pm

Über den Schreiberling
Alter des Schreiberlings: 30 Jahre
Hauptcharakter: Pak


Charakter - Grundlagen


Vorstellungshilfe, vorallem für die Flügelfarbe und den Körperbau.

Name: Ardus aus dem Haus der Abendschwingen
Rasse: Engel
Alter: 25 Jahre
Geschlecht: männlich
Zugehörigkeit: Licht


Erscheinung

Größe: 1,90m (Scheitel bis zum Fuß); 5m (Flügelspannweite)
Aussehen:
Ardus wirkt wie eine Statue. Die kantigen Züge seines markanten Gesichts sind stets so emotionslos und starr, dass der Blick meist unbewusst von den zweifinger langen, dunkelbraunen Haaren zu den stahlblauen Augen, gemasert wie Glätschereis, gleiten. Diese sind von buschigen Augenbrauen eingerahmt und blicken so durchdringend als würde jeden Moment Chara‘s Blick aus ihnen hervorbrechen. Er hat einen schlanken Körperbau aber sehr angenehm anzusehende Muskelstränge schmiegen sich um seinen ganzen Körper. Seine prachtvollen, braunen Adlerschwingen sind ein Prädikat unter den Nachkommen der Abendschwingen, für andere Engel jedoch seltsam zu betrachten. Von den Gründern der May Rev, Elara und Wega, soll Wega ebenfalls die Schwingen des Adlers gehabt haben.

Kleidung und Besitz:
Vor seiner Reise nach Crepererum hat er sich in eine mehrschichtige, weiße Robe gehüllt, die Aussparungen für seine Flügel bietet und dennoch schnell abgeworfen werden kann, um ihm den Kampf zu ermöglichen. Darunter ist er nur mit einer seidenen Hose bekleidet, die ihm viel Bewegungsfreiheit bietet, besonders im Flug. Das Geschenk zu seinem siebten Geburtstag, das Schwert Janus, geschmiedet aus Engelsstahl liegt in einer goldbestickten weißen Scheide eng an seiner Tallie befestigt. Der Brief für Aquila ist sorgfältig in einer verschließbaren Tasche am Hosenbein verstaut. Mehr Besitztümer brachte Ardus nicht nach Crepererum.

Charakter:
Ardus erwachte zu seinem siebten Geburtstag zu einem Fanatiker der May Rev. Die überlieferten Worte, die sein Vater Izar an Aquila und Ardus richtete und der damit einhergehende, endgültige Abschied von seiner Mutter waren ein so einschneidendes und tief religiöses Erlebnis für den Zweitgeborenen der Abendschwingen, dass er fortan sein Leben nach den perfekten Geboten seiner Ahnen bestreiten würde.

Er bemühte sich Zeit seines Lebens, nicht von sich selbst in der ersten Person zu sprechen, außer zur Vorstellung. Meist versucht er Sätze zu bilden, die seine Absichten, Ansichten und Vorhaben in Einklang mit der Gemeinschaft der May Rev, den Abendschwingen, den Engeln allgemein oder dem Wohl der Vielen einreihen. Dies lässt bei Ungläubigen und Außenstehenden eventuell den Eindruck entstehen, er rede von sich im Pluralis Majestatis. Ganz falsch wäre eine Unterstellung von überheblicher Arroganz nicht, denn Ardus verabscheut den Makel und ekelt sich vor den unreinen Zwielichtern sowie schwachen und kranken Bewohnern Animas. Diese Abneigung hat ihn jedoch nie davon abgehalten, mit voller Kraft den Lehren der May Rev zu folgen und ein Wohltäterleben für die Gemeinschaft zu führen.

Er ist fast ohne Empathie, denn Gefühle verklären den Blick für das Wohl der Gemeinschaft, würde Ardus erklären. Izar, sein Vater, würde sagen, im Mutterleib war nicht genug Seele für Ardus und seinen Zwillingsbruder Aquila. So ist der eine von seinen Gefühlen übermannt und der andere dem perfekten Bild der Ahnen der Abendschwingen so nahe, dass er unwirklich und kalt wie eines der himmlischen Gemälde dieser legendären Engel wirkt.

Auch wenn in Ardus Denken kein Platz für Milde, Mitgefühl, Liebe oder Kummer ist, so erfüllt er die Rolle eines Seelsorgers, Heilers oder selten auch Liebhabers mit so viel Hingabe, dass seine Taten die distanzierte Wortwahl und die oft unbewegliche Mimik überstrahlen, seine gesteigerte angelische Ausstrahlung tut ihr übrigens, um im geneigten Betrachter ein anderes Bild des stoischen Engels entstehen zu lassen.

Er kennt die Welt außerhalb der Engelsburg nicht, und dort hat er sich meist im hohen Ansehen der Mitglieder der May Rev bewegt. Man kann schwer vorhersagen, was genau passieren wird, wenn Ardus mit den Bewohnern Crepererums zusammentrifft und seine fanatische Lebensweise und strikte Befolgung uralter Gebote mit dem Leben der sterblichen kollidiert.

Wird er auf Unlichter treffen, so werden diese sich mir nichts dir nichts mit einem fanatischen Krieger konfrontiert sehen, dessen Gesetze es nicht mal möglich machen, mit ihm zu kommunizieren.

Vorlieben: Die Relgion, Gesetze und Geschichte der May Rev, der Erhalt des Gemeinwohls.
Abneigungen: Egoismus, Frevler, Schwäche, niedere Beweggründe, Gefahr für das Gemeinwohl, Zwielichter, Unlichter


Religion

Matriarchen und Patriarchen der May Rev kamen immer schon aus dem Haus der Abendschwingen. Die Oberhäupter dieser Konfession beziehen einen prachtvollen Turm auf der Westseite des heiliges Berges. Diese namensgebende Himmelsrichtung ist Symbol der May Rev Philosophie.

Wir blicken gen Westen.

Wir stehen mit dem Rücken zur Pracht der Schöpfung, dem Aufleben des großen Lichts.
Wir sind standhaft.

Das große Licht erreicht uns zur Mittagszeit mit voller Kraft, eine gewaltige Macht und Verantwortung.
Wir sind bereit.

Wir warten nicht auf das Aufgehen der Sonne, auf Eingebungen oder Wunder. Unser Blick auf ihren Weg am Himmelszelt.
Wir sind wachsam.

Wir sehen sie jeden Tag untergehen, sind uns der Vergänglichkeit des Lichts bewusst, wir wissen was wir bewahren.
Wir kämpfen.


Die Oberhäupter der May Rev sind Avatare von Tradition und Glauben und brachten in den Zeiten der Kriege dutzende legendäre Kriegerinnen und Krieger hervor. Da verwundert es nicht, dass ihrer Familie ein brennender Eifer eigens ist, der den Jahrhunderte langen Lebensbaum mit Funken von flammenden Eiferern säumt. Ist das Oberhaupt dieser ehrwürdigen Religion von milden Geistern gelenkt, ist dies eine Seltenheit. Ist es zudem noch unüblicherweise ein zweiter Patriarch in Folge, gleicht es fast schon einem Omen. Entschieden war der Fall in den Augen der Gläubigern, als sie ihn zu seinem fünfundzwanzigsten Geburtstag erblickten, dem Tag an dem er den Titel des Patriarchen erlangen und seinen Vater als Oberhaupt der May Rev zum Ende dessen körperlicher Blüte mit fünfundsiebzig Jahren ablösen würde.

Regeln der May Rev
Hier seien erstmal nur Regeln erwähnt die Ardus Geschichte erklären und für seine Zeit auf Crepererum entscheidend sind:

Regeln des Miteinander

Die Ehe der Matriarchen und Patriarchen:
Ehepartner der Patriarchen und Matriarchen der May Rev dürfen ihre Kinder ab dem siebten Lebensjahr nicht mehr sehen, sie leben abgeschieden in einem Kloster abseits der Engelsburg. Sie dürfen weiterhin ihre Lebensgefährten treffen und Kinder, die nach Amtszeit gezeugt wurden, dürfen von beiden Elternteilen großgezogen werden.

Respekt gegenüber dem Alter
Selbst wenn Mitgliedern der May Rev ihr rechter Weg für das Wohl der Gemeinschaft glas kristallklar erscheint, so sind sie angehalten die Einwände der Alten auszuhören und ihren Standpunkt erneut zu überdenken. Diese Regel hatte die besonders weise Patriarchin Sabik in die Dogmen der May Rev aufgenommen und mit bestechender Logik dafür argumentiert, besonders vom Feuer der Abendschwingen erfüllte Matriarchinnen und Patriarchen von möglicherweise fatalen, schnell gedachten Entscheidungen abzuhalten.

Pflege des Körpers
Die Tradition der May Rev war wie Eingangs erwähnt auf das Resultat und den Verlauf der Schöpfung ausgerichtet und so war eines der kostbarsten Geschenke der eigene Körper, eine der obersten Pflichten der Gläubigen. Aquila, Ardus Bruder und künftiger Patriarch, konnte einen halben Tag lang durch die Engelsburg sprinten und war danach nichteinmal erschöpft. Er hatte nie den Sinn darin gesehen sich zu einem Kämpfer auszubilden oder seinen gesunden Flügel ästethischer erscheinen zu lassen. Genauergesagt konnte sich der Erstgeborene Izars nie dazu aufraffen und erklärte sich immer selbst, dass ein Ziel, so wie sein Bruder auszusehen, in unerreichbaren Höhen lag. So nahm er sich wie in so vielen Bereichen seines von Pflichten umschnürten Lebens selbst den Mut sich in neue Herausforderungen zu stürzen.

Crepererums Gesetze:

Aus den Zeiten der Kriege stammend wurden die Dogmen, die den Umgang mit Zwielichtern regelten, in der langen Friedenszeit mit sehr pragmatischer Argumentationen angepasst, um Schutzengeln einen praktikablen Aufenthalt im Reich der Sterblichen zu gewähren.

„Vergiss nicht Meraks Dogmen.“ Hatte Izar seinem Sohn nachgerufen, beschwingt von dem Rausch eines neu entflammten Glaubens. Er wusste, dass sein Sohn sich an diese Gesetzte halten würde. ‘Solange er ein Geschwisterteil des Patriarchen ist… dachte eine leise Stimme besorgt im Kopf des ehrwürdigen Engels.

Diener der Zwielichter

Ein May Rev handelt nicht aus Eigennutz und fern von Anima ist das Gemeinwohl der May Rev von weniger Bedeutung als das Leben der Sterblichen:

Ist ein Zwielicht in Not, hilf!

Kämpft ein Zwielicht für das Wohl von vielen, kämpfe!

Ist ein Zwielicht unsicher im Glauben, predige!

Unterjocht ein Zwielicht die Vielen, beschütze!

Findest du ein Zwielicht im dunklen Tal, heile!

Kein Zwielicht sollst du töten, sollst du stürzen in ein Tal aus Finsternis. Nur wenn du ein Leben nicht anders retten kannst, sollst du ein verlorenes Zwielicht erschlagen.



Feind des Unlichts

[Wenn du kannst, ohne deine Mission zu gefährden] Siehst du ein Unlicht, zerstöre!


Leben auf Crepererum

Bist du in Crepererum und [hast keine Aufgabe und] es ist kein Krieg:

Lebe genügsam!

Nehme von der Schöpfung nur das Nötigste!

Du bist kein Herrscher,
du bist Diener, bist Avatar, bist Licht im Dunkeln.

Suche deinen Weg zurück nach Anima, diene den Zwielichtern. Vergiss nicht, eine Aufgabe in diesem Teil der Schöpfung bestimmst niemals du für dich selbst, nur deine Matriarchin und die Lehren der May Rev.

[Verberge deine Herkunft]
{Dieses Dogma ist geduldet, aber der Ältestenrat der May Rev hatte kein eindeutiges Urteil zu der Aufnahme in die heiligen Schriften fällen können}


Fähigkeiten

Beruf: Abendschwinge, ein Leben für den Krieg oder in Frieden für die Gemeinschaft. Als Heiler, Schlichter, Seelsorger aber auch Hilfskraft und Pfleger kümmert er sich tagtäglich um die Belange der May Rev.
Sprachen: Angelisch (Muttersprache, fließend), Arcum (fließend)
Lesen/Schreiben: Angelisch: Ja/Ja, Arcum: Ja/Ja
Erlernte Fähigkeiten: Fliegen, Schwertkampf, Wissen über die Gesellschaft der Engel, Experte in den Lehren der May Rev, der Geschichte der May Rev und der Tara, der heiligen Magie der May Rev.
Eigenschaften / Gaben: Unsichtbarkeit der Cherubim, Fliegen, Anziehende Aura der Engel (verstärkt durch Capellas Fassung), Adlerflügel der Abendschwingen (rein optisch), Zugang zum Magiepol der Tara

Magie und Verhalten

Art des Magiepools

Tara  - Legendäre Matriarchen und Patriarchen haben eigene magische Talente oder magische Artefakte in diese jahrhunderte alte Lehre eingewoben die in ungebrochener Blutlinie von Elara und Wega, den Gründern der Konfession der May Rev, an alle Sprösslinge des Hauses der Abendschwingen vermacht wurde.

Die Tara bietet eine Vielzahl an möglichen Zaubern, doch sind diese stets an besondere Regeln des täglichen Lebens, des Denkens und der Glaubensauslegung gebunden, welche die Erschaffer der Zauber in besonderem Maße beeinflusste. Ardus teilt nicht den unbändigen Wissensdurst der magiebegabtesten Zweige seines gewaltigen Stammbaums. So bleiben ihm die unwirklichen, realitätsbeugenden Zauber von Alya verwehrt. Ebenso wie die elementare, lebenserzeugende und wider Ardus persönlicher Überzeugung lebensbejahende Naturmagie, zu deren Sammlung der große Patriarch Mesarthim dutzende Formeln beigetragen hatte. Izars ganzer Stolz.
Leidenschaftlicher Eifer prägte die beeindruckende Pyromantie der Tara, Chara‘s Blick, flammende Strahlen aus den Augen, war der berüchtigste Zauber dieser Ahnenreihe. Ardus hatte, außer zur Vorstellung, seit seinem siebten Lebensjahr erst zum vierten Mal von sich in der ersten Person gesprochen, als er im Angesicht der Schwäche eines geschiedenen Patriarchen den lodernden Flammen der größten Krieger, nicht Magier, der Abendschwingen nachgegeben hatte. Diese Magie barg zu viel des Ichs, nicht das blinde Märtyrertum selbstloser Legenden. Doch Akroma hatte ihr Schwert sterbend auf dem Schlachtfeld in die Tara gerammt, damit es für alle Ewigkeit das Unlicht vernichten und den May Rev den rechten Weg leuchten sollte. Der erste und letzte Zauber, den diese glorreiche Kriegerin mit ihrer schwachen Verbindung zur Tara gewirkt hatte.

Ardus selbstlose Aufopferung für das Wohl der anderen, seine Lebensführung völlig in den Gesetzen der May Rev. Diese absolute Lebensweise verwehrte ihm eine Vielzahl an Zaubern und ein Bruch mit den Regeln der Zauber würde sie ihm für alle Zeit verwehren. Doch nur wer ohne Muße wachsam bleibt und keine Hilfe verwehrt wo Hilfe nötig ist und unermüdlich zu heilen sucht hat sich die Magie von Barnard, dem Behüter, und Mizar, dem Unermüdlichen, verdient. Alle Gesetze der May Rev rezitieren zu können und sie alle zu befolgen und das Gemeinwohl und den Erhalt der May Rev über alles andere zu stellen, das war die Festung auf der die Magie von Capella erbaut worden war. Es war eine Magie der Gesetze und Verbote, tief verwoben in die religiösen Ansichten der May Rev. Zu diesem Bereich der Tara hatte Ardus am meisten Zugang, jedoch hält sich sein magisches Talent in Grenzen.

Zauberliste

Barnards Schutz: Lebenskraft des Anwenders umgibt entweder ihn selbst oder jede Person, jeden Gegenstand den er berührt. Ardus kann sich eine Viertelstunde lang wie mit einer Lederrüstung umgeben. Wenn er nur ein paar Körperteile mit dem grünlichen Schein umgibt länger, wenn er jemand anderen schützt weniger. Zu kräftige Schlägen lassen die Magie reißen.
Alternative Anwendung: Er kann seine Fäuste härten, als hätte er Lederhandschuhe.
Limit: Ist seine verfügbare Lebenskraft völlig aufgebraucht muss er schnellstmöglich Nahrung zu sich nehmen und wird mit enormen Schwächeanfällen zu kämpfen haben.

Mizars Balsam: Wellen aus abendroter, heilendem Licht fließen dorthin, wo sich Verletzungen auf dem eigenen Körper befinden, oder auf dem Körper, den er berührt. Dies heilt auch interne Verletzungen und Krankheiten. Jedoch verfällt Ardus dabei in eine schlafähnliche Trance, er kann immer noch reden aber seinen Körper nicht bewegen bis er die Verbindung zu dieser Magie beendet. Durch viel Übung kann er diesen Zustand bis zu zwei Stunden aufrecht erhalten. Das würde eine tiefe, entzündete Fleischwunde heilen, einen Blinddarmdurchbruch, einen gebrochenen Knochen, eine kleine Gehirnverletzung. Aber keine Organbeschwerden, fortgeschrittenen Krebs, Innere Verletzungen, abgetrennte Gliedmaßen oder ähnlich Gravierendes bis Fatales.
Limit: Braucht die Heilung die vollen zwei Stunden wird er danach in ein Koma fallen, aus dem er einen ganzen Tag lang nicht erwachen wird. Mehrere Sitzungen mit viel Schlafpausen sind möglich.

Akromas Schwert – legendäres Artefakt: Akromas Schwert ist aus einem einzigen Stück Engelsstahl geschmiedet und in heiliges Feuer gehüllt, das wie Solarstürme wellen aus Magie ausspeit und die Klinge weiß glühen lässt. Akroma hatte es von ihrem Bruder, dem Magier Castor als Geschenk zu ihrem Aufstieg als Matriarchin erhalten. Es sollte ihren Eifer für die May Rev bewahren und zur Waffe machen und wurde in der Schlacht des fünften Mondes zu einem legendären Artefakt in den Schriften der May Rev erklärt. Die wenigen Matriarchen die dieses Schwert bislang beschwören konnten hatten zu Tage gebracht, das Akromas Schwert ihren Trägerinnen (und nun Ardus) bei Kontakt sagenhaften Zugang zur Tara gewährten. Nach einer Beschwörung war man wie nach einem gesamtem Sonnenlauf ohne Schlaf und Nahrung und man konnte es unmöglich aus eigenem Willen heraus beschwören. Nur in Momenten in denen ein Mitglied der Gemeinschaft an die unschätzbare Bedeutung der Gemeinschaft und der May Rev erinnert werden musste und im Angesicht von Unlichtern konnte man das Schwert hervorrufen. Ebenfalls war es unmöglich, ein Zwielicht mit diesem Schwert zu verletzen. Es war eine gnadenlose Waffe, die ihren Träger dazu bringen würde, alle Fähigkeiten aufzuwenden, um den schaden zu verhindern, es zu führen war eine unfassbar schwere Prüfung. Es ist vorstellbar, dass Ardus das Schwert in Angesicht dutzender Unlichter beschwören kann und nur wenn diese dem Gemeinwohl im Weg stehen, beispielsweise das Plündern eines Dorfes von Zwielichtern, nicht der Diebstahl oder die Entführung einer Person.

Barnards Schutz (Akromas Feuer): Die Kraft wird aus der Selbstlosigkeit des Trägers gezogen, sein Wille sich für das Wohl anderer zu opfern geprüft indem er die Schläge, die nun alle von dem Schutz aufgefangen werden als Phantomschmerzen am eigenen Leib spürt. Es ist vorstellbar, dass er nach extremen Belastungen chronische Schmerzattacken behält.

Mizars Balsam (Akromas Feuer): Rasend schnelle Regeneration solange des Schwert am Körper ist, zeitverzögerte Narkolepsi ist der Preis.

Capellas Gesetze
Capellas Magie ist von Akromas Schwert unberührt, denn nicht der Anwender muss Magie aufbringen, er erhält die nötige Kraft aus einem schier unerschöpflichen Vorrat, den Capella in die Tara einfließen ließ und allen verfügbar machte, die strikt ihren Regeln folgten und sie niemals brachen. Man kann den Weg der Capella zu seinem elften Geburtstag begehen und er wird meist von religiösen Geschwistern der Matrarchinnen oder Patriarchen beschritten.

Capellas Stille
Regel: Rede niemals mit den Ausgeburten des Unlichts
Wirkung: Kein Unlicht im Blick des Anwenders kann Sprache hervorbringen.
Effekt: Die Augen leuchten wie Sternenhimmel.

Capellas Mahlzeit
Regel: Speise nie alleine, immer mit einem bedürftigen Wesen
Wirkung: Erschaffe einmal am Tag einen nahrhaften, aber geschmacklosen Reiskuchen.
Effekt: Der Kuchen entsteht aus einem weißen Leuchten in den Händen des Anwenders.

Capellas Naht
Regel: Versorge jede Wunde, die deinen Weg säumt
Wirkung: Fäden aus weißem Magischen Licht vernähen offene Wunden.
Effekt: Die leuchten Fäden werden nach wenigen Momenten zu frisch gewachsener, empfindlicher Haut.

Capellas Sicht
Regel: Ehre stets die Alten und deren Anliegen
Wirkung: Ermöglicht Adlersicht, besonders nützlich beim Fliegen. Augen beginnen zu glühen, kann als Lichtquelle genutzt werden.
Effekt: Die Augen leuchten strahlend weiß.

Capellas Ruf
Regel: Ehre das Oberhaupt der May Rev wie es geschrieben steht
Wirkung: Spüre wo sich die Führer der May Rev derzeit befinden.
Effekt: Ein inneres Ziehen, wie ein Kompass.

Capellas Fassung
Regel: Handle nie aus Eigennutz
Wirkung: Die charismatische Ausstrahlung die allen Engeln zu eigen ist, wirkt besonders intensiv.
Effekt: Die Engel die Capellas Gesetze befolgen sind besonders gesund und attraktiv.


Stärken

  • trainierter Körper
  • Charisma, eines Patriarchen würdig
  • geübter Flieger
  • geübter Schwertkämpfer
  • unermüdlicher Heiler
  • Fanatiker



Schwächen

  • Behüter der Zwielichter:
    Er muss Zwielichtern in Not helfen, kann sie nur in absoluter Eigenwehr umbringen oder auch nur bleibende Verletzungen zufügen
    Er muss sich dem Wohl aller Zwielichter oder einer großen Gemeinschaft unterordnen, wenn sich die Gelegenheit bietet.
  • Regeln der May Rev schränken seinen Umgang mit Zwielichtern stark ein
  • Regeln der Tara schränken sein Leben stark ein
  • Regeln der Abendschwingen schränken sein Leben stark ein

>>> Leben wird enorm anstrengend außerhalb seiner Glaubensgemeinschaft und konfrontriert mit niederen Beweggründen und Ungläubigkeit seiner schutzbefohlenen Zwielichter



  • Feuer von Akroma: Dieses unsterbliche Temperament ist eine gefährliche Prüfung für seinen standgaften und stark kontrollierten Lebensstil. Nur zu leicht kann er den Zugang zu Capellas Gesetzen oder anderer Magie für alle Zeit einbüßen. Es ist auch nicht abzuschätzen, was mit ihm passieren würde, wenn er zu viele Gesetze der May Rev gebrochen hat und damit diese starren Gitterstäbe, die seiner Persönlichkeit unerbittliche Präsenz und Standhaftikeit gewähren.
  • Magie: Barnards Schutz hält auch mit Akromas Schwert an Ardus Seite keine magischen Attacken ab. Da er nur mit weißen Seidenroben bekleidet ist, stellen Zauberkundige ein großes Risiko für den geübten Schwertkämpfer dar.
  • Fanatiker



Hintergrund

Stand: ledig


Familie

Vater (♂): Izar vom Haus der Abendschwingen 75 Jahre, ehemaliger Patriarch der May Rev.
Mutter (♀): - weder Name noch Erinnerung ist Ardus bekannt, nur Gefühle an ein altes Leben.
Bruder (♂): Aquila vom Haus der Abendschwingen. 25 Jahre, Patriarch der May Rev, versteckt sich auf Crepererum


Herkunft/Geburtsort: Die Engelsburg, Anima

Wohnort: auf Reisen / noch nicht entschieden

Besitz:
Janus, ein Schwert aus Engelstahl und die dazugehörige, gebleichte und gold bestickte Scheide.
Der Brief von Izar an Aquila.

Gefährten: noch keine


Geschichte

0 – 25
Ardus Leben war seit dem siebten Lebensjahr von Beständigkeit bestimmt. Er hatte jede Woche aufgeteilt in Zeitabschnitte für folgende Tätigkeiten:

  • Training des Körpers
  • Schlichten von Ungerechtigkeiten
  • Heilen von Kranken
  • Pflege der Alten und Schwachen
  • Lehre der May Rev: Geschichte, Dogmen, Tara

Diese Zeit wurde stets von den Versuchen seines Bruders unterbrochen, Zeit mit ihm zu verbringen und ihn zum verhassten Müßiggang zwang.

Der neue Patriarch
Es war natürlich kein langweiliges Leben, denn er lernte viel über Heilkunde und von den Engeln seiner Glaubensgemeinschaft. Ardus erlangte eine Festigkeit im Glauben, für die die May Rev legendär war und die in Kriegszeiten Scharen an verängstigten Engeln in Reih und Glied gehalten hatte. Auch wenn für das Gefühl der Liebe kein Platz in seinen Gesetzen war, so hatte er das leidenschaftliche Lieben gelernt. Abstinenz war nirgends in den Geboten der May Rev zu finden, aber oft stand dem ernsten Nachkommen der Abendschwingen nicht der Sinn nach diesem Beitrag zum körperlichen Wohlbefinden. Bis zu seinem siebten Jahr lebte er in einer Welt aus Liebe und Sorglosigkeit. Beim Abschied seiner Mutter und den uralten, oft wiederholten Erläuterungen seines Vaters starb etwas in Ardus. Doch etwas anderes erwachte. Er erkannte sowohl das kostbare Gut der unsterblichen Tradition der Patriarchen als auch den enormen Wert dieser Schlüsselfigur der May Rev für das Gemeinwohl. All seine künftigen Handlungen würde er dieser Erkenntnis unterwerfen, sehr zum Leidwesen seines älteren Bruders:

Dieser war eine schmächtige, große Gestalt, die Haut von einem zu weißen Weiß. Es wirkte nicht edel, sondern kränklich, als würde ihm die Lebensfarbe fehlen. Seine Haare waren so weiß wie seine Federn, doch dünn, so unglaublich dünn dass man durch das Haar hindurch seine Kopfhaut erkennen könnte, hätte er nicht die goldbestickte Kappe einer seiner Vorfahren getragen. Sein linker Flügel war auf der Hälfte abgerissen und vernarbt, sein Rechter ohne Flugübungen verkümmert. Ein schrecklicher Unfall in der jungen Kindheit. Das war der neue Patriarch der May Rev, Aquila, der mit nervösen Blicken seiner rot schimmernden Augen und gebückter Körperhaltung seine Qual ob der gebündelten Aufmerksamkeit ausdrückte. Doch viele der Augen huschten ungläubig zu seinem Zwillingsbruder Ardus. Im Kreis seiner Familie stand sein Zwillingsbruder, der jedem im Raum ein Begriff war, im Gegensatz zu dem Albino in der Mitte der Kathedrale.

Ardus war ein Wohltäter, der die Tradition seiner Familie mit jeder Faser seines gestählten Körpers lebte. Niemand konnte lange in seiner Gegenwart bestehen, ohne Zweifel an der eigenen Standhaftigkeit im Glauben zu bekommen. Man begegnete ihm auf dem Krankenbett liegend, mit einer Ungerechtigkeit die Richtspruch verdiente im Herzen, mit schwierigen Fragen über die May Rev über der Brust. Es war als wäre man in Gesellschaft mit den Ahnen des Hauses der Abendschwingen. Ein intensiver, religiöser Moment. Er war mit seinen fünfundzwanzig Jahren mehr Patriarch als sein pflichtbewusster Vater Izar und dessen Mutter Alhena zu Lebzeiten gewesen waren, schwärmte so mancher. Seine exquisite Beherrschung außerordentlicher Bereiche der heiligen Tara, der Ahnenmagie der Abendschwingen, und seine Bekanntheit innerhalb der Glaubensgemeinschaft suchten Ihresgleichen.

Gäbe es nicht das Recht der Erstgeborenen, oder würde Aquila vorzeitig und kinderlos aus dieser Welt schreiten. Sein Schatten könnte ohne jegliche zusätzliche Vorbereitung die ehrwürdige Position des Patriarchen der May Rev schultern, hielt er sich doch strikter an die Gebote seiner Familie und seiner Religion als man es lange im Haus der Abendschwingen gesehen hatte. Die Kriege waren lange vorbei, und die May Rev, mit ihrer langen Geschichte aus Fanatikern, verloren zu Friedenszeiten traditionellerweise an Einfluss und Ansehen. So passten sich Matriarchen und Patriarchen der aktuellen Gesellschaft an und bogen die strikten Diktate ihrer Vorfahren, um ein Leben zu führen, das nicht nach Konflikten unter Engeln suchte sondern ein konstruktives Miteinander beleben und den Oberhäuptern weltliches Glück ermöglichen sollte.

Aquila passte zwar in dieser Hinsicht gut in diese neue Ära der Abendschwingen, wäre er nur nicht so übermannt von der Last der Ahnen, der leitenden Position und der unerbittlichen Tradition. Den Biegen war nicht Brechen. Das Leben eines Erstgeboren wurde ab dem siebten Lebensjahr auf diese unsterbliche Thronfolge hin ausgerichtet, ein Entkommen unmöglich, undenkbar! Man tuschelte, er habe im Leib der Mutter schon nicht für Kraft und Position kämpfen wollen und so seinem Bruder alles Gute der Abendschwingen überlassen, und dieser hatte ihn dann zuerst aus dem Mutterleib gestoßen. „Sein einziger Fehler.“ munkelte man hinter vorgehaltener Hand in zwielichtigen Stunden. Niemand hätte es gewagt, diese Gerüchte direkt an Ardus heranzutragen, der von deren Existenz in seiner Standhaftigkeit vollkommen unberührt war. Doch den jungen, weißen Engel stürzten sie in eine Teufelsspirale aus zunehmender Verzweiflung. Besonders da er Zeit seines Lebens nicht zu seinem Bruder durchgedrungen war, stets prallte er gegen eine Wand aus gnadenloser Korrektheit, konfrontiert mit Argumenten und Beweggründen, die über Jahrtausende von den Oberhäuptern der Familie geschmiedet und unsterblich gemacht waren. Ebenso unerreichbar die Perfektion, die er darstellte in völlig Einklang mit den archaischen und gnadenlosen Geboten seiner Vorfahren.

...

„Erinnerst du dich nicht als wir noch Kinder waren, als wir noch nichts von unserem Platz in Anima wussten? Ich brauche meinen… ich brauche EINEN Bruder, wenn ich diese Aufgabe bewältigen soll und du bringst mir nichts als Heilige Gebote und Weisheiten unserer Vorfahren entgegen. Wenn du mir schon keine Stütze beim Tragen dieser Last sein kannst, dann bitte, bitte nimm sie ganz von meinen Schultern!“ flehte Aquila wenige Stunden vor der Zeremonie, hoch oben im Westturm.
„Patriarch Aquila aus dem Haus der Abendschwingen. Seit Izar uns unsere Rollen in dieser Welt erklärte, bist du für deine Geschwister bereits Patriarch, wie es Gesetz unter Geschwistern ist. Zeit deines Lebens bewegst du dich auf dieses Ziel zu und doch weißt du noch immer nicht, dass deine Geschwister kein Recht dazu haben, deinen Platz einzunehmen? Nie ist eine Matriarchin noch ein Patriarch diesem Amt nicht entgegengetreten.“
„Seis drum, meine erste Handlung als Patriarch ist die Erneuerung dieses Wahnsinns.“
„Mit welchem Dogma, mit welcher Begründung? Jede Änderung der May Rev geschah über Jahre des Diskurses, der Debatte und Interpretation der Schriften. In den ersten dreißig Jahren deiner Zeit ist das vollkommen ausgeschlos- … ?“
Aquila brach in Tränen aus, deren Fluss nur umso heftiger wurde, als er keinerlei Regung auf dem stoischen Gesicht seines ungleichen Zwillings wahrnehmen konnte. „Warum kommst du noch hier her? Warum, immer wenn ich dich rufe, immer wenn ich dich ersuche mir ein Halt zu sein, mir ein Bruder zu sein, ein Freund. Warum kommst du jedes mal und jedes mal erschlägst du mich dem, vor dem ich mich am meisten fürchte! Erstickst mich in der Unausweichlichkeit der Tradition der ich entfliehen möchte. Warum kommst du überhaupt noch?“
Es war dieses immer so leichte Zusammenziehen der dunkelbraunen Augenbrauen, das Zeit seines Lebens stets ein und das selbe signalisierte. Verwirrung über das Unwissen des Patriarchen hinsichtlich der zahlreichen Gesetze der May Rev, in denen selbst das geschwisterliche Leben der künftigen Matriarchen und Patriarchen festgeschrieben war. Ekel kroch in Aquila hervor, doch was Ardus dann sagte:
„Patriarch Aquila aus dem Haus der Abendschwingen. Seit Izar uns unsere Rollen in dieser Welt erklärte, bist du für deine Geschwister bereits Patriarch, wie es Gesetz unter Geschwistern ist.“ wiederholte er seinen vorherigen Satz Wort für Wort. Und dann, war es ein Zögern, ein bewusstes Zögern der nächsten Worte. Ein Augenschlag, Zwei? War es Aquilas Einbildung? Wollte er die Fassade seines Bruders in Bewegung sehen wo keine war, niemals war, nie für ihn.
„Niemand darf der Einladung des Patriarchen widerstehen.“

Den emotionslosen Worten folgte eine Stille, in der Aquila sich an den Bauch fasste und die zarte, weiße Hand langsam zu seinem Brustbein gleiten ließ. Er sah so aus, als würde er ein klaffendes Loch erfühlen wollen, welches seinen ganzen Körper durchschlagen hatte. Er zitterte am ganzen Körper. Mehrmals begann er Luft zu holen, bis er schließlich drei leise, hohl klingende Worte hervorbrachte: „Du darfst gehen.“. Ardus machte keine Anstalten zu gehen und Aquila hielt sich die Hand vor den Mund, die Augen geweitet, als er eine ebenfalls nur zu gewohnte Bewegung wahrnahm. Sein Bruder streckte die rechte Hand aus. Nicht für einen Handschlag. Es war ein Fordern in seiner Körpersprache, als erwarte er Bezahlung von seinem Bruder. Unter Schock legte Aquila sein dünnes Handgelenk in die kräftigen Finger seines Bruders. Es fühlte sich wie immer an, als würde Ardus mit ganzer Kraft gegen den Drang ankämpfen, die filigranen Finger seines Zwillingsbruders zu zerquetschen. Mit dem Siegelring der Abendschwingen empfing er den Kuss seines Bruders, wie es vorgeschrieben war.

Aquila blinzelte, versuchte seine Gedanken zu sammeln, da ward er bereits von dem Wind der prachtvollen braunen Adlerschwingen seines Bruders umgeben. Er blickte hinauf, um gerade noch zu sehen wie die Unsichtbarkeit der Cherubim von ihnen absprang und wie platzendes Glas den Blick auf seine Federpracht preis gab. Man hatte sich in der Familie darauf geeinigt, die Flügel in Aquilas Anwesenheit zu verbergen, schmerzte ihn die Erinnerung an seine Behinderung doch zu sehr. Schlimm genug, dass er Diener oder seinen getreuen Greifen Ganymed brauchte, um sich durch Engelsburg zu bewegen.
Er erinnerte sich zurück.

„Patriarch Aquila aus dem Haus der Abendschwingen. Diese Winde sind gefährlich für ungeübte Flieger.“ dröhnte die kraftvolle Stimme aus dem siebzehnjährigen Ardus. Doch der junge Aquila sah nicht sich im Wind: Dünn, grazil und mit hochrotem Kopf ob der Anstrengung seiner Flügel. Er sah sich in Ardus, dessen kraftvolle Flügelschläge von einem gestählten Rücken getragen wurden und ihm bewundernswerten Halt in den starken Winden gaben. Er war Patriarch und Ardus würde ihn beschützen, was konnte schon passieren.
Es geschah in wenigen Augenblicken als der Sturm die beiden wie eine himmlische Peitsche traf. Ardus legte seine Flügel rechtzeitig schützend an, während Aquila diesen Teil des Flugtrainings bereits vergessen hatte. Einen Augenblick später war die Luft voll Blut, Federn und sengendem Schmerz. Keine Kraft zu schreien fiel der künftige Patriarch in den sicheren Tod, wäre er alleine gewesen. Er kam auf halben Weg zu den Heilern in den bereits starken Armen seines Bruders zu sich, konnte sich nicht rühren, fühlte sich eingesperrt wie seine Finger, immer wenn sein Bruder auf diesen albernen Abschieds-“Kuss“ bestanden hatte. Dann kehrte der Schmerz zurück.

Die weißen Roben von Ardus schmiegten sich schmeichelnd an seine Muskeln als er in die Lüfte stieg. War wie eine lebendige Statue der großen Krieger der May Rev, eine wandelnde Legende. Aquila sank in sich zusammen, lag auf dem Boden, zusammengerollt wie ein sterbendes Tier. Ardus Blick löste sich von dem Patriarchen, keine Regung auf der ebenen Miene, als er durch eines der hohen Fenster des Turmes flog und seine Zeit wieder der Glaubensgemeinschaft widmete.

...

Zehn Tage nach der Zeremonie war der Patriarch der May Rev verschwunden. Izar stand zwischen Ardus und der Tür der elterlichen Gemächer, die Hände wie zum Schutz erhoben.
Izar: „Ardus, wir wissen nicht wo er ist.“
Ardus: „Patriarch Aquila ist auf Crepererum, wir müssen ihn zurückbringen. Izar, du verschwendest Zeit, Zeit die der Patriarch nicht mehr hat, um den May Rev ein geistiger Führer zu sein, um unserer Relgion ein Avatar des großen Lichts zu sein. Den May Rev wird die Nutzung des Portals gestattet, es ist bereits beschlossen.“
Izar: „Wir sagen einfach, er wäre gestorben. Es macht keinen Unterschied, du bist der Patriarch, jeder sieht es, keiner wird es hinterfragen.“
Ardus: „Zügle deine Zunge! Wir werden die Tradition der Ahnenfolge NICHT für das Wohl des Einzelnen aufopfern. Die Liebe eines Vaters erlöst dich nicht von den Geboten der May Rev, den Geboten der Abendschwingen. Sie dienen dem Erhalt des Lichts, so stehen deine Kinder vor dir, wie es jedem Vater aus dem Haus der Abendschwingen gebührt, wie es jedem früheren Patriarchen gebührt, wie es den Alten gebührt. Der rechte Weg ist nicht der deine, bleibt nicht der deine.“
Izar bereute seine Worte, wie konnte er darauf hoffen, dass von allen Engeln ausgerechnet Ardus so niederen Instinkten nachgeben könnte. Er wollte es einfach für den armen Aquila. Izar wurde wieder so schmerzlich bewusst, dass beiden seinen Söhnen etwas Entscheidendes fehlte, die Stimme leise: „Er wird nicht mit dir zurückkommen.“
Ardus: „Dann verbringt er seine Zeit auf Crepererum mit dogmatischen Rechtfertigungen.“
Izar zuckte. Ardus hatte stets seine Hilfe angeboten, Aquila bei seiner Ausbildung zum Patriarchen zu helfen, bei sportlicher Ertüchtigung, Kunst und dem Auftreten in der Gesellschaft. Doch Aquila verzweifelte jedes mal bereits nach wenigen Stunden. Denn kein Fehler blieb unkommentiert, keine Ungenauigkeit wurde verziehen, kein Auge zugedrückt. Die Perfektion seines Bruders war unerbittlich, seine Erwartung an den Patriarchen unendlich – wäre er selbst nicht der wandelnde Beweis, dass es möglich war, geradezu sadistisch in ihrer Unerfüllbarkeit. Die Stimme bitter: „Ardus. Milde ist kein Gift, unsere Vorfahren lebten und liebten mit Leidenschaft. Deine Unerbittlichkeit zerstört Aquila, er kann daraus keine Kraft gewinnen, er wird welken in deinem Schatten.“
Ardus: „Wenn die Geschwister die Entwicklung des Patriarchen hemmen, dann sind sie fortzuschick-“
Izar: „Nein. Ardus, Nein! Deine unendliche Verbundenheit zur Tara, zu den May Rev, zu toten Worten, sie macht dich grausam!“
Ardus öffnete den Mund. Er schloss ihn wieder. Als der Blick der stahlblauen Augen Izar traf, fuhr diesem ein Schauer über den gesamten Körper. Als wäre jemand Fremdes vor ihm erschienen. Er wusste, dass Ardus temperamentvoll war, denn als Junge hatte er seine Gefühle nicht derartig unter Kontrolle halten können. Doch war es stets bei angespannten, verbissenen Starren geblieben. In den Augen seines Zweitgeborenen loderte nun ein Feuer, das Izar nur zu bekannt war. Er dachte an Alhena, seine Mutter.
Ardus: „In mir brennt das Feuer“ - Izars Flügel zuckten, als er mit Schrecken dieser gänzlich unüblichen Wortwahl gewahr wurde - „von Akroma, Avacryn, Barnard, Saiph und Mizar. Wir sind nicht im Krieg, ich zügle mich für die Gemeinschaft. Avior und Europa lehren uns Kontrolle und Gleichmut. Doch nur mit Capellas perfekter Vision von Gesetz und Gerechtigkeit kann ich dieses Kunststück vollbringen. Ich lebe nach den Schriften und erhalte das perfekte Licht unseres Glaubens in jedem Atemzug. Ich komme jeder geschwisterlichen Pflicht nach, folge dem Wort des Patriarchen. Aquila beschmutzt uns mit seiner Schwäche, zerstört etwas, das älter ist als der Advent der Zwielichter. Älter als die Zeit der Kriege. Er gefährdet die Unsterblichkeit der May Rev. Meine Pflicht ist es, zuzusehen und zu dienen. Wie kannst du MICH grausam nennen, während ich unter Qualen meine Pflicht erfülle und Aquila sich vor seinen versteckt, von Eigennutz getrieben?“

Ardus sammelte sich. Er verlor wertvolle Zeit auf Crepererum. Er spürte sein Ziel mit Capallas Ruf, einem Zauber der Tara, welcher die Luft um ihn herum mit leisem Knistern erfüllte.

„Die Last der May Rev hat schon so manche Abendschwinge erdrückt, Aquila kann sich jederzeit selbst“ - Izars Augen weiteten sich, als er seinen Sohn zum aller ersten Mal ein Wort ausspieen hörte - „befreien.“
Izar: „Du würdest deinen Bruder lieber tot sehen, als mit der Tradition zu brechen.“
Ardus: „Hörst du nicht zu? Es geht nicht um mich, es geht nicht um dich, es geht nicht um Aquila. Es geht um den Patriarchen der May Rev, um die May Rev, um unsere Unsterblichkeit als heilige Gemeinschaft. Nur weil jetzt Frieden herrscht, können wir unsere Gebote nicht brechen lassen. Wir brauchen sie, wenn der Krieg zurückkehrt.“
Izar, gefangen im Dekorum der Patriarchen, Matriarchen und der Abendschwingen hatte nichts, was er den heiligen Prinzipien entgegenbringen konnte, die seine Familie über Jahrhunderte aufrecht erhalten hatte, außer: „Die Geschichte erzählt nur das Perfekte, nicht die Kompromisse.“

Ardus streckte den rechten Arm zum Boden des Arbeitszimmers, vielmehr war es als hätte eine unsichtbare Kraft mit einem gewaltigen Ruck an seinem Arm gezerrt. Die Venen der gesunden, gebräunten Haut traten hervor als kleine Kugelblitze wie die Lichter der Seraphim um seinen Arm tanzten. Dann öffnete sich ein gleißender Spalt auf dem Boden des Zimmers. Izar sank auf die Knie, den Mund offen, die Augen glasig.

Akromas Schwert war unverkennbar für den ehemaligen Patriarchen. Es konnte nur von jemanden geführt werden, der nie aus Eigennutz gehandelt hatte. Lange schon gab es keinen so reinen Patriarchen, dass dieser Beschwörungszauber der Tara beinahe schon ins Reich der Legenden übergegangen war. Langsam wie von einer unsichtbaren Hand geführt schwebte der gleißende Griff zu der Hand seines Sohnes, der die Klinge ohne Zögern und zum ersten Mal in seinem Leben ergriff. Stummer Schmerz verzerrte seine Miene, als die Berührung seine Haut in zischendes Feuer tauchte und das Fleisch sich von seinen Knochen zu schälen begann. Sein Vater sah ungläubig zu, wie unglaublich langsam das grünliche Leuchten von Barnards Schutz und das abendrote Glühen von Mizars Balsam das verbrannte Fleisch vor den Flammen schützen und es wieder zu seiner jugendlichen Schönheit regenerierten.

Izar legte seinen Kopf auf dem Boden auf, gebuckelt wie ein Diener, die weißen Flügel wie ein Mantel um sich gelegt. „Beim großen Licht. Vergebt mir meine Sünden. ... Warte nur einen Moment länger, ich werde dir einen Brief für Aquila geben.“
Das Schwert löste sich von selbst aus dem kräftigen Griff des prächtigen Zweitgeborenen aus dem Haus der Abendschwingen und zuckte wie ein Blitz in das Portal zurück, welches sich sogleich schloss und knisternde Kugelblitze durch den Raum tanzen ließ, ehe auch diese verblasst waren. Akromas Schwert hatte seinen Zweck erfüllt.

„Aquila. Du wirst ein starker Patriarch, denn du hast ein schweres Leben vor dir. Fühlst du dich nicht bereit, diese schwere Reise anzutreten, dann wähle den Weg von Ceti, Leonis und Keid. Vergiss nicht, dein ehrenwerter Bruder wird von nun an stets an deiner Seite sein.“

Als Izar das Siegel auf dem Brief anbrachte, fühlte er eine Last von sich abfallen. Wie viele Mitglieder der May Rev, wurde er von der Tara sowie der besonderen Ausstrahlung seines Zweitgeborenen dazu gezwungen, sich seiner eigenen Standhaftigkeit bewusst zu werden. Die Gemeinschaft vor dem Ich. Die starken, starren Zweige der heiligen Gesetze schmiegten sich an ihn, gaben ihm einen Halt und damit Rechtfertigungen, die bereits Jahrhunderte überdauert hatte. Ein unsterbliches Gut, dass dennoch bewahrt werden musste, für dessen Erhalt man sich, besser noch, sein ich, dennoch aufopfern musste.

„Mit dir an Aquilas Seite ist die Tradition der Matriarchen und Patriarchen sicher.“

Izar sah seinen Sohn lächeln, wie er immer lächelte wenn er ein Mitglied der May Rev wieder zurück zum einzig wahren Weg gebracht hatte. Es füllte ihn mit Stolz aber mehr noch, Klarheit. Das Licht der May Rev strahlte hell, es strahlte über das Hinweg, was dieser Brief und dieses Siegel für seinen Erstgeborenen bedeuten würden und lenkte den Blick des Vaters auf das Wohl der Gemeinschaft.


Zuletzt von Ardus am Fr März 02, 2018 10:07 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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Re: Ardus aus dem Haus der Abendschwingen

Beitrag von Gast am Fr März 02, 2018 3:14 pm

Habe den Thread mal auf den neuen Account umgehängt.

Mir wurde auch gesagt, ihr macht euch Gedanken wegen Bild-Rechten. Also ich habe das Bild von Wikipedia mit Künster und Titel im Link zum Original von Wikipedia, das Bild ist in der Public Domain (Künstler über 80 Jahre tot) und bei nicht-gewerblicher Nutzung in kreativem Kontext muss man sich da sowieso wenig Gedanken machen.

Immernoch gespannt auf Feedback : )

Immernoch keine Idee wie oder mit wem ich ihn spielen will.

Grüße
Pak
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Re: Ardus aus dem Haus der Abendschwingen

Beitrag von Luvia am Fr März 02, 2018 6:22 pm

Hallo Pak^^

Ui, da sieht man ja gleich wie viel Mühe du in diesen Chara gesteckt hast, Respekt! Wow^^

Dies hier ist noch keine Kontrolle (da du ja eine neue Religionsgemeinschaft erfunden hast, sollte Licht da wohl als erstes drüberschauen^^), aber mir ist aufgefallen, dass du die Punkte "Charakter" und "Eigenschaften/Gaben" vergessen hast, und bei "Wohnort" auch nichts steht. Wenn er reisend ist oder keinen Wohnort hat, kannst du das auch hinschreiben, oder einen Strich machen, nur damit man nicht denkt du hättest es vergessen^^
(der Punkt "Gefährten" fehlt auch, also gehe ich mal davon aus er hat keine? selbes wie für den Wohnort gilt hier)
Ansonsten wäre es gut, wenn du die fehlenden Punkte noch ergänzt, damit dann der erste Kontrolleur gleich loslegen kann Wink

Und ich bin gespannt, was du mit deinem Engel machst^^

LG
Luvi

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Re: Ardus aus dem Haus der Abendschwingen

Beitrag von Gast am Fr März 02, 2018 6:53 pm

Hey,

Danke, hat auch richtig Spaß gemacht!

Stimmt, mir war Gestern Nacht eingefallen, dass ich seine Fähigkeit der Cherubim nirgendwo außer in der story festgehalten hatte, dann hab ichs wieder vergessen.

Charatker, Heimat und Gefährten sind nun auch ergänzt.

Ja, ich glaube auch, Licht sollte das zuerst bewerten. ^.^


Vale
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Re: Ardus aus dem Haus der Abendschwingen

Beitrag von Das Große Licht am Do März 08, 2018 3:49 pm

Hallo Ardus!

Menschenskind, da hast du dir ja was ganz ganz großes ausgedacht! o.o
Ich muss sagen, mir gefällt diese Geschichte um die beiden Brüder, die ein so seltsames Verhältnis zueinander haben. Mochte ich gerne lesen. Und ich würde gerne noch mehr von deinem Engel lesen. Bis es aber so weit ist, haben wir noch einiges zu klären, daher fange ich besser gleich an. ^.^

Bild:
Von welchem Künstler ist es? Sieht mir nach einem alten Meister aus, wenn es 70 Jahre oder älter ist, kannst du es weiterhin so benutzen, wenn nicht, bitte nur als Link reinstellen.

Aussehen:
“Diese sind von buschigen Augenbrauen eingerahmt und blicken so durchdringend als würde jeden Moment  Chara‘s Blick aus ihnen hervorbrechen“ → Was meinst du mit 'Chara's Blick'?

Regeln der May Rev

Die Ehe der Matriarchen und Patriarchen
“Sie dürfen weiterhin ihre Lebensgefährten treffen und Kinder, die nach Amtszeit gezeugt wurden, dürfen von beiden Elternteilen großgezogen werden. „ → was meinst du mit: 'Die nach Amtszeit gezeugt wurden' ?

Respekt gegenüber dem Alter
Wenn ich das richtig verstehe sind die Frauen Matriarchinnen und die Männer Patriarchen. Demnach kann es keine Patriarchin geben. Oder habe ich das falsch verstanden?

Pflege des Körpers
“Die Tradition der May Rev war wie Eingangs erwähnt auf das Resultat und den Verlauf der Schöpfung ausgerichtet und so war eines der kostbarsten Geschenke der eigene Körper, eine der obersten Pflichten der Gläubigen.  „-> ich glaube hier fehlt ein Satzteil. Was ist ihre oberste Pflicht?

Crepererums Gesetze:
Diese gelten auch nur für die Mitglieder des May Revs, richtig?
Das klingt hier noch zu allgemein.

Diener der Zwielichter:
“Kein Zwielicht sollst du töten, sollst du stürzen in ein Tal aus Finsternis.“ → Es widerspricht dem Sonnenglauben, dass man durch den Tod ein Zwielicht in Finsternis stürzt. Schließlich gelangen die toten Seelen zum Großen Licht.

Erlernte Fähigkeiten:
Mit was für einem Schwert kämpft er?

Magie
Tara
Dies ist also ein Buch? Das solltest du noch einmal irgendwo verdeutlichen, ich war etwas verwirrt, als da plötzlich jemand sein Schwert in Magie stieß.

Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, ist Tara ein Zauberbuch (?) in dem Zauber über viele Generationen hinweg verewigt wurden. Aber was zeichnet diese Zauber genau aus? Sind es einfach irgendwelche Zauber, die von den Mitgliedern des May Revs aufgeschrieben wurden in der Hoffnung, dass spätere Magier vielleicht etwas mit ihnen anfangen können? Schließlich wirkt jeder Magier ganz individuell seine Zauber. Oder bringt es dieser Orden mit sich, dass dessen Mitglieder die Magiearten und wie diese gewirkt werden 'erben'?

Barnards Schutz
Wie viel Mana wird für den Zauber aufgebracht? Verbraucht er einmalig oder stetig Mana?

Mizars Balsam
Kann er damit auch Gifte behandeln? Krankheiten wie der Vampirismus und die Kralle des Tieres sollten nicht heilbar sein.

Wie viel Mana wird aufgewendet? Einmalig oder stetig?

Akromas Schwert
Was ist die Schlacht des fünften Mondes?

Warum sollte es nicht beschwört werden können, wenn eine einzelne Person von Unlichtern entführt wird? Ist es nicht auch eine der obersten Regeln der May Rev, jedem Zwielicht zu helfen? Auch wenn es nur ein einziges ist?

Wie viel Mana wird aufgewendet? Einmalig oder stetig?

Banards Schutz (Akromas Feuer)

Ich verstehe nicht ganz, was dieser Zauber bewirkt. Kannst du dies genauer ausführen?

Wie viel Mana wird aufgewendet? Einmalig oder stetig?

Mizars Balsam (Akromas Feuer)

Wie lange kann er diesen Zauber aufrecht erhalten?

Wie viel Mana wird aufgewendet? Einmalig oder stetig?

Capellas Gesetze
Die sind mir eindeutig zu mächtig. Es dient praktisch als Freifahrschein, noch weitere Zauber nutzen zu können, ohne Mana zu verbrauchen. Bitte weglassen.

Familie:
Mit Sieben Jahren wird er sicher noch genügend Erinnerungen an seine Mutter haben, dass er ihren Namen kennt. In der Geschichte habe ich gelesen, dass sie Alhena heißt?

Geschichte:
Was ist mit Aquila geschehen, dass seine Flügel so verkümmert und entstellt sind? Hat er eine angeborene Krankheit, dass er so kränklich erscheint?

Woran ist seine Mutter gestorben?

So das war es erst einmal von mir. Smile

liebe Grüße
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Re: Ardus aus dem Haus der Abendschwingen

Beitrag von Pak am Do März 08, 2018 6:11 pm

Huhu,

vielen Dank fürs schnelle Bearbeiten! Vorallem in Anbetracht der umstände Wink

Ich habe hier erstmal meine Antworten geschrieben und sobald ich wieder ne Tastatur habe Q.Q schreib ich den Brief um. Aber vielleicht ergeben sich aus manchen Antworten Folgefragen / Anmerkungen die wir vorher klären können.

Grüße
Pak


Bild:
A: Herbert Draper - The Lament for Icarus , ist bereits "alt genug"

Aussehen:
“Diese sind von buschigen Augenbrauen eingerahmt und blicken so durchdringend als würde jeden Moment  Chara‘s Blick aus ihnen hervorbrechen“ → Was meinst du mit 'Chara's Blick'?


A: Das war ein Vorgreifen auf nen Satz bei Magie, ich schreibs verständlicher.

Regeln der May Rev

Die Ehe der Matriarchen und Patriarchen
“Sie dürfen weiterhin ihre Lebensgefährten treffen und Kinder, die nach Amtszeit gezeugt wurden, dürfen von beiden Elternteilen großgezogen werden. „ → was meinst du mit: 'Die nach Amtszeit gezeugt wurden' ?


A: Nur der direkte, erstgeborene Nachkomme des letzten Patriarchen oder der letzten Matrarchin wird Patriarch bzw. Matriarchin. Die angeheirateten Eheleute müssen ins Exil. Wenn eine Matriarchin / ein Patriarch nach 75 noch Kinder mit dem Ehepartner zeugen will, dürfen diese Kinder von beiden erzogen werden.

Ich schreibe es verständlicher, das hatte ich am Ende gemacht, da war bei mir die Luft auch etwas raus und ich habe manche Ausführungen im Kopf gelassen, statt aufzuschreiben ^^

Respekt gegenüber dem Alter
Wenn ich das richtig verstehe sind die Frauen Matriarchinnen und die Männer Patriarchen. Demnach kann es keine Patriarchin geben. Oder habe ich das falsch verstanden?


A: Siehe letzte Frage. Es kann nur einen bzw. eine geben, die direkten Nachkommen des letzten Oberhaupts.

Pflege des Körpers
“Die Tradition der May Rev war wie Eingangs erwähnt auf das Resultat und den Verlauf der Schöpfung ausgerichtet und so war eines der kostbarsten Geschenke der eigene Körper, eine der obersten Pflichten der Gläubigen.  „-> ich glaube hier fehlt ein Satzteil. Was ist ihre oberste Pflicht?


A: Ja, wird gemacht!

Crepererums Gesetze:
Diese gelten auch nur für die Mitglieder des May Revs, richtig?
Das klingt hier noch zu allgemein.


A: Alles klar, ja, alles unter den Gesetzen sind gesetzte der May Rev.

wird ergänzt

Diener der Zwielichter:
“Kein Zwielicht sollst du töten, sollst du stürzen in ein Tal aus Finsternis.“ → Es widerspricht dem Sonnenglauben, dass man durch den Tod ein Zwielicht in Finsternis stürzt. Schließlich gelangen die toten Seelen zum Großen Licht.


A: Hier habe ich zu blumig formuliert, wobei es zu alten Geboten passt. Mit "in Finsternis stürzen" meine ich nicht töten, sondern z.B: Verstümmeln, vergewaltigen, Hab und gut vernichten - also das Zwielicht in eine Lebenskrise stürzen. Ich will Ardus da kein Schlupfloch bieten - lalala

Ich versuch es verständlicher darzustellen.

Erlernte Fähigkeiten:
Mit was für einem Schwert kämpft er?


A: Ich ergänze das Aussehen von Janus und dass es ein Einhänder ist.

Magie
Tara
Dies ist also ein Buch? Das solltest du noch einmal irgendwo verdeutlichen, ich war etwas verwirrt, als da plötzlich jemand sein Schwert in Magie stieß.


A: Nein, die Tara ist zwar in Büchern beschrieben aber die Familienmagie der Abendschwingen. Da manche Matriarchinnen große Magierinnen waren, konnten diese ihre eigenen Zauber in die "Familien"-Magie einweben, jeder Nachkomme kann darauf zugreifen.

Beispiel: Ein großer Pyromatiker kann 20 super Zauber und wendet viel kraft und Arbeit auf, dass man zwei davon auch als nicht pyromantiker nur mit Zugang zur Tara üben kann. Er hätte dann die beiden Magiepole Tara und Pyromantie.

Magieunbegabte können allein durch Blutlinie diese Feuerzauber wirken. Aber schwach und nur ! wenn sie einen sehr vergleichbaren Charakter wie der Pyromant haben. Beispiel: flammende Leidenschaft für den Erhalt der May Rev oder so.

Akroma war Magieunbegabt und  hatte daher nur geríngen Zugang zur Ahnenmagie Tara, im Sterben hat sie allein mit ihrem großen Krieger-Willen ein "Loch" in die Magie geschlagen und ihr Schwert zum Teil der Tara gemacht.

Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, ist Tara ein Zauberbuch (?) in dem Zauber über viele Generationen hinweg verewigt wurden. Aber was zeichnet diese Zauber genau aus? Sind es einfach irgendwelche Zauber, die von den Mitgliedern des May Revs aufgeschrieben wurden in der Hoffnung, dass spätere Magier vielleicht etwas mit ihnen anfangen können? Schließlich wirkt jeder Magier ganz individuell seine Zauber. Oder bringt es dieser Orden mit sich, dass dessen Mitglieder die Magiearten und wie diese gewirkt werden 'erben'?

A: In den drei Absätzen unter Tara habe ich das eigentlich beschrieben, aber in der Frage oben nochmal zusammengefasst. Ich gucke nochmal drüber, ob ich das verständlicher strukturieren kann.


Barnards Schutz
Wie viel Mana wird für den Zauber aufgebracht? Verbraucht er einmalig oder stetig Mana?


A: stetig, wird ergänzt

Mizars Balsam
Kann er damit auch Gifte behandeln? Krankheiten wie der Vampirismus und die Kralle des Tieres sollten nicht heilbar sein.


Wie viel Mana wird aufgewendet? Einmalig oder stetig?

A: stetig, wird ergänzt, nein, kein OP-Heilen, Lähmende Gifte, wohl keine Tödlichen

Akromas Schwert
Was ist die Schlacht des fünften Mondes?


A: :3 Ich hab bei dem Artikel der Engel nur gelesen, dass es früher viele Kriege zwschen Lichtern und unlichtern gab. Auf diese Zeit wollte ich mich beziehen.

Warum sollte es nicht beschwört werden können, wenn eine einzelne Person von Unlichtern entführt wird? Ist es nicht auch eine der obersten Regeln der May Rev, jedem Zwielicht zu helfen? Auch wenn es nur ein einziges ist?


A: Ganz ausdrücklich nicht jedem Zwielicht helfen. Es muss abgewogen werden, ob man damit einfach nur faules und Eigennütziges Verhalten verstärkt. Da Akromas Schwert nicht einfach so gerufen werden kann ist es enorm unwahrscheinlich, dass es zum Wohle eines Individuums erscheint. Ardus als May Rev würde natürlich auch bei Entführungen helfen müssen, da ja fehlende Mitglieder einer Gemeinschaft ja auch schaden.  Aber eben ohne das OP OP Schwert, dem ist diese konstruierte Erweiterung von Gemeinwohl zu schwammig ^^

Wie viel Mana wird aufgewendet? Einmalig oder stetig?

A: Einmalig, wird ergänzt.

Banards Schutz (Akromas Feuer)
Ich verstehe nicht ganz, was dieser Zauber bewirkt. Kannst du dies genauer ausführen?

Wie viel Mana wird aufgewendet? Einmalig oder stetig?

Mizars Balsam (Akromas Feuer)
Wie lange kann er diesen Zauber aufrecht erhalten?

Wie viel Mana wird aufgewendet? Einmalig oder stetig?


A: Mit dem Schwert in der Hand laufen diese bekannten Zauber einfach im Overdrive, damit das Schwert ihm nicht die Hand wegbrennt. Habe das in der Geschichte beschrieben und fand es ganz schön. Ich gucke, dass ich es verständlicher schreibe.

Capellas Gesetze
Die sind mir eindeutig zu mächtig. Es dient praktisch als Freifahrschein, noch weitere Zauber nutzen zu können, ohne Mana zu verbrauchen. Bitte weglassen.


A: Ich finde die Gebote, an die sich ein Anwender halten muss um diese Magie wirken zu können, nicht ohne. Vorallem weil beim Bruch eines Gebots die ganze Magie nicht mehr klappt. Aber gut, die Geboten die für mein Char-Konzept wichtig sind, bringe ich auch anderweitig unter, außer dem täglichen Essen hänge ich nicht so sehr an ihnen ^^, aber darauf kann ich auch verzichten. Dann erlöse ich ihn aber vielleicht davon, nur in Gesellschaft essen zu dürfen.

Familie:
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A: Oki, ich ergänze es.

Geschichte:
Was ist mit Aquila geschehen, dass seine Flügel so verkümmert und entstellt sind? Hat er eine angeborene Krankheit, dass er so kränklich erscheint?


A: steht in der Geschichte, er hat seinen Flügel im Sturm verloren.


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Re: Ardus aus dem Haus der Abendschwingen

Beitrag von Das Große Licht am Fr März 09, 2018 4:29 pm

Okay dann kläre wir das im Vorfeld schon mal.
Da sind mir nämlich noch ein paar Gedanken gekommen:

Pak schrieb:
Licht schrieb:Die Ehe der Matriarchen und Patriarchen
“Sie dürfen weiterhin ihre Lebensgefährten treffen und Kinder, die nach Amtszeit gezeugt wurden, dürfen von beiden Elternteilen großgezogen werden. „ → was meinst du mit: 'Die nach Amtszeit gezeugt wurden' ?

A: Nur der direkte, erstgeborene Nachkomme des letzten Patriarchen oder der letzten Matrarchin wird Patriarch bzw. Matriarchin. Die angeheirateten Eheleute müssen ins Exil. Wenn eine Matriarchin / ein Patriarch nach 75 noch Kinder mit dem Ehepartner zeugen will, dürfen diese Kinder von beiden erzogen werden.

→ Also kann man sagen das erste Kind wird nur von einem Elternteil großgezogen und alle anderen danach von beiden...?
Wieso ist das notwendig? Können die Eheleute nicht einfach beisammen bleiben?

Pak schrieb:
Licht schrieb:Respekt gegenüber dem Alter
Wenn ich das richtig verstehe sind die Frauen Matriarchinnen und die Männer Patriarchen. Demnach kann es keine Patriarchin geben. Oder habe ich das falsch verstanden?

A: Siehe letzte Frage. Es kann nur einen bzw. eine geben, die direkten Nachkommen des letzten Oberhaupts.

→ hier meine ich eher die Bezeichnung. Matriarchin ist vermutlich das weibliche Oberhaupt und der Patriarch ist ein männliches Oberhaupt. Aber hier:  „Diese Regel hatte die besonders weise Patriarchin Sabik in die Dogmen der May Rev aufgenommen und mit bestechender Logik dafür argumentiert.“ ist es eine Patriarchin Was nach dieser Logik ja dann nicht sein kann.

Pak schrieb:
Licht schrieb:Akromas Schwert
Was ist die Schlacht des fünften Mondes?

A: :3 Ich hab bei dem Artikel der Engel nur gelesen, dass es früher viele Kriege zwschen Lichtern und unlichtern gab. Auf diese Zeit wollte ich mich beziehen.

→ Ich verstehe. Das könnte für spätere Leser aber verwirrend sein, weil wir nirgends eine solche 'Schlacht des fünften Mondes' vermerkt haben. Entweder du lässt diese Bezeichnung also weg oder du erläuterst näher was dieser Name zu bedeuten hat.


Pak schrieb:
Licht schrieb:Woran ist seine Mutter gestorben?

A: Sie ist im Exil, siehe meine Antwort zur Ehe.

„Er war mit seinen fünfundzwanzig Jahren mehr Patriarch als sein pflichtbewusster Vater Izar und dessen Mutter Alhena zu Lebzeiten gewesen waren, schwärmte so mancher.“ → Dann ist dieser Satz zu korrigieren.
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