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Escaria Siberius

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Escaria Siberius

Beitrag von Escaria am Mi März 07, 2018 10:23 pm



Infos zum Schreiberling

Alter des Schreiberlings: 22
Hauptcharakter: [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
Nebencharakter(e): [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], Escaria, [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]


Charakter - Grundlagen

Name: Escaria Siberius
Rasse: Lumenar
Alter: 48 Jahre
Geschlecht: weiblich
Zugehörigkeit: Unlicht

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Erscheinung
Größe: 1,68m
Flügel: 5,83m Spannweite und Rabenschwarz
Aussehen: Schwarzes, glattes Haar, welches bis zu ihren Schenkeln reicht. Alabasterfarbene, reine Haut, ein reizender voller Mund und eine feine Nase, sowie rot-braune Augen, welche ihre Gegner die Tiefen der Finsternis erblicken lassen. Mit weibliche Kurven und gehärtet vom Kampf, zeigt sich Escaria von ihrer schönsten Seite. Viele Männer verfielen diesem Körper, verloren ihre Seele an diese Augen und schmolzen unter ihrer seidig samtigen Stimme dahin.
Kleidung: Wer behauptet, dass diese Frau nicht viel Wert auf ihr äußerliches legt, dem sollte man schlicht den Kopf abtrennen für diese Unverfrorenheit. Escaria achtet penibel auf ihr Äußeres. So kleidet sie sich auch dementsprechend, wenn auch vielleicht etwas freizügig manchmal. Ein figurbetonter langärmliger Einteiler in Schwarz mit roten Säumen und tiefem Ausschnitt, kreisrunden Löchern an den Ärmeln, verzierten Metalleinsätzen am Kragen, am Brustkorb und an den Hüften, mit roten Federn verziert ist ihr Lieblingsstück. Es zeigt nicht nur, was sie zu bieten hat, sondern beschert ihr gleichzeitig Bewegungsfreiheit im Kampf. Dazu trägt sie Kniehohe, enganliegende schwarze Lederstiefel. Ansonsten kleidet sie sich eher schlicht. Schwarze Hosen und Blusen oder Kleider, meist mit roten farblichen Akzenten. Auf Schmuck verzichtet sie vollkommen. Er würde nur in ihren Bewegungen stören.



Persönlichkeit
Charakter: Vom Kampf gezeichnet ist diese Frau kein liebes braves Mädchen von nebenan. Sie ist eine Kämpferin, die sich auch mit Worten zu wehren weiß. Unnachgiebig, starrköpfig und eigensinnig. Passt ihr etwas nicht, fährt sie auch schon mal die Krallen aus. Nach außen hin wirkt sie stark, selbstbewusst und autoritär, nach innen hin, welch Wunder, ist sie auch genau das. Von ihren Eltern wurde sie dazu erzogen nach höherem zu streben, so wirkt sie auf Gegner auch gerne mal größenwahnsinnig und machthungrig. Ihr Charakter besitzt keine guten Seiten, kennt kein Mitleid und Freundlichkeit existiert in ihrem Wortschatz nicht. Ihrem eigenen Volk gegenüber besitzt sie dennoch einen Sinn von Loyalität und Treue, übt sich jedoch, typisch für ihre Art, auch in Arglist und Hinterhältigkeit. Trotz alledem behält sie doch immer einen kühlen Kopf und verfällt nicht in Wutausbrüche oder dergleichen. Sie weiß was sie will und wie sie es bekommt. Meist ist alles für sie ein einziges großes Spiel, in dem sie nur ein paar Schachfiguren verschieben muss, dementsprechend nimmt sie auch die ganze Sache, was den Aufruhr um ihre Person betrifft, nicht so wirklich ernst. Wird ihre Stimme im Gespräch leiser und eine Falte bildet sich auf ihrer Stirn, lauf lieber, ehe ihre Laune sinkt und dich ihr Schwert zu fassen bekommt. Doch kein Wesen ist perfekt oder immer nur gleich. So hat auch sie andere, verborgene Seiten, welche nie auch nur an der Oberfläche ihrer Mauer kratzen. Noch wartet ihre weiche Seite darauf ans Licht getragen zu werden, aber ob dies je geschehen wird.
Vorlieben:
- Verzweiflung in den Augen ihrer Gegner
- das Gefühl von Macht und Erhabenheit
- Obst, wie Erdbeeren
- reiten
- ihre Schattenraben
- die Farben Schwarz und Rot
- schwarzer Tee
Abneigungen:
- Engel
- Schwächlinge
- Rebellion gegen ihre Person
- ein Spiel zu verlieren
- Wärme, sie hasst es zu schwitzen, dann verkleben ihre Haare
- Schnecken, die sind glitschig, schleimig und eklig
Religion: Sie glaubt an das Große Unlicht.



Fähigkeiten
Beruf: ehmalige Heerführerin, Offizierin in Brunya, (Todesengel)
Sprachen: Lenush; Arcum; Rigusta
Lesen/Schreiben: alles drei ja/ja
erlernte Fähigkeiten: Als Heerführerin erlernte Escaria alle Regeln der Kriegsführung und des Kampfes. So weiß sie mit ihrem Schwert und ihrer Magie sich zu wehren. All das lernte sie sowohl von ihrem Vater, als auch in der Ausbildung zur Gardistin und durch Erfahrung auf dem Schlachtfeld. Auch hat sie ihre Magie in soweit perfektioniert, dass es sie kaum noch anstrengt, diese zu benutzen. Aber auch Planung und Durchführung von Strategien gehören zu ihren Fähigkeiten. Desweiteren weiß sie mit Worten umzugehen und einem Mann den Kopf zu verdrehen.
Eigenschaften/Gaben: Schwarze Flügel, welche sich als eine Art Tätowierung auf ihrem Rücken tarnen. Auch besitzt sie eine dunkle Aura, die Menschen in ihren Bann zu ziehen scheint. Ebenso ist sie sehr begabt im Waffenumgang.

körperliche/geistige Stärken:
- Kampferfahren
- beherrscht den Umgang mit dem Langschwert
- beherrscht ihre Magie
- weiß die weiblichen Attribute einzusetzen um Gegner abzulenken
- Strategieerfahren
- selbstbewusst
- Autoritäts-Person
- reiten
körperliche/geistige Schwächen:
- neigt zu Größenwahn, was ihre Ziele betrifft
- starrköpfig
- ist für einfache arbeiten, wie kochen oder Wäsche waschen nicht zu gebrauchen
- arrogant
- schwimmen, Escaria kann nicht schwimmen und würde im Wasser untergehen wie ein Stein
- allergisch gegen Meeresfrüchte/-tiere, sie bekommt juckenden Ausschlag am ganzen Körper
- klaustrophobisch, alles was kleiner als 2x2 Meter ist, verursacht eine Panikattacke bei ihr
- körperlich ist sie nicht so zäh, wie es den Anschein hat, ohne ihre Waffen oder Magie hält sie nicht so viel aus, da sie es nicht gewohnt ist ohne Hilfsmittel zu kämpfen und wäre im körperlichen Kampf weit unterlegen



Magie
Art des Magiepols: Mentale-/Schattenmagie, Escaria ist in der Lage, Schatten zu formen, zu festigen und zu benutzen. Dazu ist ein bereits bestehender Schatten notwendig, auch ihr eigener kann dazu genutzt werden. Diesen kann sie dann mit ihren bloßen Händen aufnehmen, indem sie per Gedanken die Ränder des Schattens auflöst. Dieser löst sich dann vom Untergrund und liegt als wabernde dunkle Masse in ihren Händen. So kann sie den Schatten beliebig formen und verfestigen. Nachteil jedoch ist, dass sie dazu all ihre Konzentration benötigt, denn lässt ihre Konzentration nach, rutscht der Schatten ihr förmlich aus den Händen und gleitet wieder an seinen ursprünglichen Platz, wo er wieder zu einem ganz normalen Schatten wird. Allerdings hat Escaria nach all den Jahren sehr viel Übung darin und verliert Schatten somit eher seltener. Gesteuert werden die Schatten mit ihren Gedanken, welche sehr präzise und genau formuliert sein müssen, damit die Schatten auch wirklich tun, was sie will. Auch hier benötigt sie eine hohe Aufmerksamkeit. Lässt sie die Schatten los, kehren sie an ihren alten Platz zurück. Schatten von Lebewesen hinterlassen ein Gefühl von Leere bei ihren Besitzern, welches sich erst wieder füllt, wenn die Schatten zurückkehren.
Nachteil: Ohne Licht funktioniert ihre Magie nicht. Sie benötigt eine Lichtquelle, ob nun von der Sonne, oder von einer Kerze, um ihre Magie wirken zu können. Ohne, bringt sie ihr nicht viel.

Zauberliste:

  • Schattenvögel: Ein höchst effektiver Zauber zur Abschreckung. Imposante Schattenvögel, aus festem Schatten, fliegen als Schar auf den Gegner zu, meist verfolgen sie diesen nur, können jedoch auch angreifen und mit ihren Schnäbeln zu haken. Dieser Zauber dauert maximal bis zu 10 Minuten und kann einige Male wiederholt werden, da er einmalig einen geringen bis mittleren Teil an Mana verbraucht, je nach Anzahl der Vögel. Nachteil, Escaria benötigt für die Herstellung der Vögel einen großen Schatten wie den eines Baumes, oder aber von mindestens 3 menschgroßen Lebewesen.

  • Schattenklau: Dieser recht kleine Zauber kann bis zu 15 Minuten andauern. Hierbei entzieht sie ihrem Gegner den Schatten, indem sie die Ränder des Schattens auflöst und ihn dann zu sich holt per Gedanken. Der bestohlene fühlt sich leer und unvollständig. Das Gefühl verschwindet erst, wenn die Lumenarin den Schatten wieder freigibt. Nachteil, der Zauber verwendet fortwährend einen geringen Anteil an Mana, was auf Dauer gesehen problematisch werden kann im Kampf. Sie benötigt hierbei keinen extra Schatten, der des Gegners reicht aus.

  • Schattentanz: Dieser Zauber lässt die Schatten scheinbar lebendig werden und kann bis zu 20 Minuten andauern. Kunstvoll und hinreißend tanzen die Schatten dabei über den Boden, fesseln Lebewesen mit ihren Bewegungen, sind diese nur allzu willig. Der Zauber kann mental schwächere in seinen Bann ziehen und macht sie so bewegungsunfähig, da sie nur noch Augen für die tanzenden Schatten haben. Escaria bringt das den Vorteil die Überlegene im Kampf zu sein oder andere Dinge zu tun, wie Tee trinken. Nachteil ist, dass sie in der Zeit keine andere Magie anwenden kann. Der Manaverbrauch ist fortlaufend mittel. Sie benötigt einen Schatten mindestens in der Größe einer Katze und der Schatten muss von den Opfern gesehen werden. Wird der Blickkontakt unterbrochen, bsp. durch eine Wand oder andere Person die den Schatten überdeckt, verliert der Zauber seine Wirkung, da das Zielobjekt den Schatten nicht mehr ansehen kann.

  • Flüsternde Schatten: ... bewirken, dass Escaria Nachrichten über Schatten weiter tragen lassen kann. Dazu benötigt sie einen Schatten, in welchen sie etwas hinein flüstert. Die Nachricht wird von den Schatten weiter getragen bis zu ihrem Adressaten. Nachteil ist, die Person, bei der die Nachricht ankommen soll, muss einen Schatten in der Nähe haben sowie Escaria. Der Zauber dauert solange an, wie es braucht die Nachricht zu überbringen, meist keine 5 Minuten. Manaverbrauch: einmalig gering. Hierfür ist jeder Schatten, egal welcher Größe geeignet.

  • Ewiger Schatten: Nimmt dem Gegner das Augenlicht für bis zu 5 Minuten. Hierbei legt sich ein Schatten über die Augen des anderen, welcher dann nichts als Schwärze sieht. Der Schatten lässt sich nicht lösen. Nur jemand der Schatten beherrscht, kann den Zauber auch lösen. Der ewige Schatten verbraucht durchgehend einen mittleren Manaanteil. Escaria muss ihrem Gegner dabei in die Augen sehen können, ansonsten funktioniert es nicht, so reicht es, wenn der Gegner die Augen zu kneift oder zu Boden blickt. Sie benötigt einen Schatten in der Größe einer Katze hierfür.

  • Schattennacht: ... bewirkt, dass ihr Gegner in Schatten gehüllt wird und somit die Orientierung verliert. Auch dringen keine Geräusche mehr zu ihm durch. Escaria benötigt einen Schatten in der Größe der betreffenden Person, auch reicht ihr eigener dazu aus. Nachteil, sie kann in der Zeit nichts anderes machen, da dieser Zauber all ihre Aufmerksamkeit und Energie bedarf. Mit einem ständigen hohen Manaverbrauch kann der Zauber bis zu 4 Minuten anhalten, was für den betreffenden eine halbe Ewigkeit darstellt. Escaria kann nach diesem Zauber keine Magie mehr anwenden, da ihre Reserven dann fast vollständig aufgebraucht sind, weshalb sie diesen Zauber eher selten einsetzt.




Hintergrund
Stand: "Witwe", Mutter
Familie:
Vater: Altair Siberius, 108 Jahre, Forscher, ermordet
Mutter: Celestia VanHarb, 98 Jahre, Priesterin, ermordet
Geliebter: Lucius Morgenstern, 70 Jahre, Heerführer, verstorben im Kampf
Tochter: Celain Morgenstern, 18 Jahre, Novizin, in Angerweihe
Herkunft/Geburtsort: Letum/ Angerweihe
Wohnort: Brunya/Adeliges Viertel
Besitz: Ein Langschwert namens Ishjard, mit schwarzer Schneide und einem roten Rubin am Griff, sowie Geld, Kleidung am Leib, Reiseproviant und Wechselkleidung, sowie einen langen schwarzen Stoffmantel.
In ihrem Haus befinden sich des weiteren ebenfalls Kleidung, Möbel, Bücher, Schriftrollen, Waffen (Schwerter in verschiedenen Längen und formen, sie sammelt gern).
Gefährten: Ein schwarzer Hengst namens Enyo. Er ist 5 Jahre alt und lässt sich allein von seiner Herrin reiten. Fremde befördert er mit Huftritten und Bissen auf Abstand oder in das nächste Loch.

Geschichte:
Geboren und aufgewachsen ist Escaria in Angerweihe. Ein Ort, welchen sie auch heute noch als ihre Heimat bezeichnen würde. Ihre Familie, hoch angesehen und nicht gerade arm, besaß ein Anwesen nicht unweit der Hauptstadt. Dort verlebte das Kind eine relativ glückliche Kindheit. Mit einem Jahr erhielt sie ihre Flügel, lernte anschließend in den nächsten fünf Jahren lesen und schreiben von ihren Eltern und machte die ersten Erfahrungen mit Schwertern und dem Lesen von Landkarten. Escaria war eine wissbegierige und lernwillige Schülerin. Dies änderte sich auch nicht, als sie mit sechs Jahren zur Schule ging. Doch das Leben birgt nicht nur Freude und Glück. Manchmal lässt es einen spüren, was es heißt in die Dunkelheit zu blicken. Eines Abends kam die junge Siberius, sie war gerade 13 Jahre alt, von der Schule zurück nach Hause, als das Anwesen in Flammen stand. Lichterloh brannte das Feuer. Feuerzungen strichen aus den Fenstern und färbten die dunkelbraune Fassade schwarz. Vorhänge, Balken, alles war in rotes Licht getaucht. In mitten eines großen Trümmerberges standen ihre Eltern. Escaria war noch zu jung. Viel zu jung um helfen zu können. Ein Schmerz, der bis heute anhält, grub sich tief in ihr Herz, als sie mit ansah, wie Männer ihre Eltern köpften. Sie weiß nicht, wer dafür verantwortlich war, wer das angeordnet hatte, aber Escaria schwor sich an diesem Tag Rache. Rache für ihre Eltern und ihre Familie. Als Waise stand sie nun allein auf der Welt von Letum. Ganz Mittellos war sie jedoch nicht, hatten ihre Eltern das Vermögen doch abgesichert. Escaria verlor an diesem Tag ihr Lachen, ihre Kindheit und die Unbeschwertheit. Mit 19 schloss sie die Schule unter Bestnoten ab und trat wenige Zeit später die Lehre als Gardistin an, mit dem eisernen Ziel höher zu kommen und mehr zu erreichen, so wie ihre Eltern es sich für sich gewünscht hatten und ließ auch das Anwesen wieder aufbauen. Bis zur Fertigstellung des Anwesend lebte sie übergangsweise in einer Wohnung in Angerweihe. Auch lernte sie in dieser Zeit mit dem Langschwert umzugehen und bald schon gehörte es zu ihrem täglichen Umgang. Sie bemerkte auch recht schnell, dass ihre weiblichen Kurven, ihre männlichen aber auch nicht selten die weiblichen Gegner aus dem Konzept brachte, weshalb sie rasch lernte, damit zu spielen und den Gegner abzulenken. In dieser Zeit traf sie auch das erste Mal auf Lucius Morgenstern. Ein Ausbilder in ihrer Lehrzeit. Escaria sollte ihn viele Jahre später wiedersehen, allerdings nicht in den sicheren Hallen der Ausbildungsstätte, sondern auf dem Schlachtfeld. Ihre Ausbildung endete schließlich und ihr erster Weg führte sie zunächst zu den Ratsmitgliedern, wo sie zunächst als Wache arbeitete. Es war nicht das, was sie wollte, aber ein wichtiger Schritt um ihrem endgültigen Ziel näher zu kommen. Informationen waren ein wichtiges Gut und unter Lumenaren, so loyal sie auch oberflächlich sein mögen, sind meist nur eins, machtgierig. Eine Charaktereigenschaft, die Escaria dazu verhalf mehr über den Mord an ihren Eltern herauszufinden.
Escaria war zu diesem Zeitpunkt Anfang 20. Im Alter von 22 schickte man sie schließlich hinaus aufs Schlachtfeld. Wirklich viel hatte sie bis dahin nicht herausfinden können. Vom Rat war die Tat nicht verordnet worden, so viel wusste sie. Doch wer letzten Endes dahinter steckte und warum er dies getan hatte, sollte sie nie erfahren. Ihre nächsten Züge verliefen über das Schlachtfeld von Tesereak. Eine weite und graslose Fläche bedeckt mit Staub aus vergangener Zeit. Hier war ein Streit zwischen Dunkelelfen und Lumenaren entbrannt. Niemand wusste mehr so recht, wer angefangen hatte und was der Grund des Streits war. Jeder wusste allerdings, dass keine Seite sich die Schuld eingestehen würde und so zogen Lumenaren und Dunkelelfen gegeneinander in den Krieg. Ein Krieg der 7 Jahre andauerte und etliche Leben forderte, bis man sich auf ein Unentschieden einigte und beschloss den Zwist einfach zu ignorieren, zumindest war das der Plan. In den Köpfen der Überlebenden herrschte jedoch, auch nach dem Ende, ein unbändiger Hass auf das andere Volk. Escaria selbst hatte in den sieben Jahren einiges erleben müssen. Freunde waren gefallen und sie selbst hatte auch unzähligen Dunkelelfen das Leben genommen. In dieser Zeit wurde ihr Körper härter, ihre Sinne schärfer und ihre Technik besser. Sie lernte ihre Magie einzusetzen, sie zu kontrollieren und im Kampf zu nutzen. Lucius Morgenstern, ihr ehemaliger Ausbilder spielte dabei eine nicht ganz unwichtige Rolle. Sie traf ihn vier Jahre nach Beginn des Krieges wieder und gemeinsam stellten sie sich dem Feind. Es war eine lange, harte Zeit der Entbehrungen. Mit 30 Jahren kam sie schließlich wieder nach Hause. Ganz allein war sie jedoch nicht mehr. Lucius Morgenstern war an ihrer Seite. Sie hatten sich kennen und lieben gelernt. Der erste Lumenar, der wieder Gefühle in ihr weckte. Der sie aus dem schwarzen Loch befreite und ihr zeigte, dass das Leben noch lebenswert war. Das Glück des Paares rundete ein kleines Mädchen ab. Celain Morgenstern war ein wunderschönes Mädchen mit dunklen Haaren und hellen Augen. Das junge Elternpaar hätte nicht glücklicher sein können, da man sie auch nicht wenig später wegen besonderer Leistungen im Krieg zu Heerführer erhoben. Das Leben neigt und wendet sich, oft ohne unser zu tun. So kam es, dass fünf Jahre später erneut ein Krieg ausbrach. Dieses Mal waren es die Engel, die in ihre Lande brachen und einen Krieg entfesselten. Als Heerführer mussten Lucius und Escaria dem Ruf der Obersten Folge leisten, weshalb die kleine Celain mit einem Kindermädchen zurückblieb. Mit dem Ziel ihr Kind wieder zu sehen, gingen die beiden Lumenaren mit jeder Härte vor, die nötig war um diesen Krieg zu beenden. Diese aufgeblasenen Engel hatten es auch nicht anders verdient. Während Lucius erneut auf den Ebenen von Tesereak stand, war Escaria in Meraldur stationiert.
Der Tod ihres Geliebten erreichte sie schließlich drei Jahre später. Die Nachricht über seinen Fall brach ihr Herz. Stürzte es in die Tiefen der Dunkelheit zurück, aus der Lucius es einst gerettet hatte. Finsternis legte sich über sie wie eine wärmende Decke, vernebelte den Schmerz und ließ sie die Charakterzüge annehmen, welche sie heute zeigt. Mit 39 Jahren kehrte sie schließlich nach Haus zurück. Ihre Tochter war nun bereits 8 Jahre alt. Escaria erkannte sie kaum, zu viel Zeit war verstrichen und die Augen des Mädchens erinnerten sie zu sehr an ihren Geliebten, weshalb es ihr gerade recht kam, als das Große Unlicht sie als Todesengel auswählte. Die Visionen begegneten ihr, in ihrem sonst traumlosen Schlaf, weshalb es nicht allzu lang dauerte, bis sie begriff, was das Große Unlicht von ihr wollte. Sie ließ ihre Tochter im Anwesen zurück und machte sich auf den Weg zu den Priestern, wo sie erklärte, wohin ihr Weg sie zu führen hatte. Sie würde Lichter und Zwielichter dem Großen Unlicht zuführen, um ihre erbärmlichen Seelen zu retten. Man zweifelte nicht an ihren Worten und schätzte die Auswahl des Großen Unlichts sehr, war doch bekannt wie Escaria gegen Dunkelelfen und Engel gekämpft hatte. Zum Abschied überreichte man ihr das Schwert Ischjard. Ein schwarzes Schwert mit rotem Rubin im Griff, welches bereits durch viele starke Hände gegangen war und seinen Besitzern immer Glück gebracht hatte.
Die Lumenarin durchschritt schließlich das Portal, landete in Riguskant und nahm erneut den Beruf der Gardistin auf. Doch auch dort merkte man schnell, welche besonderen Fähigkeiten die Frau aufzuweisen hatte, dass Escaria kein normaler Mensch war, bemerkten sie nicht. Man war viel zu begeistert von ihren Führungsqualitäten, viel zu eingelullt von ihrer Wortgewandtheit und ihrem weiblichen Charme, weshalb es nur fünf Jahre dauerte, bis man sie zur Offizieren ernannte. Ein Stand in Crepererum, der ihr genug Geld einbrachte, um sich in gehobenen Kreisen bewegen zu können. Ebenfalls brachte es ihr den Vorteil, ihrer Aufgabe als Todesengel nachkommen zu können, ohne das jemand großartige Fragen stellte. Tat dies jemand doch, wurde er achtlos beseitigt. Escaria ist nun 48 Jahre alt, blickt auf ein ereignisreiches Leben zurück und hat sich als neues Ziel gesetzt, sämtliche Lichter und Zwielichter zu jagen. Mit Freuden manipuliert sie auch Amtsträger und andere Hoheitsträger dahingehend.
Dem Tod ihrer Eltern und ihres Geliebten hat sie es zu verdanken, dass sie heute dort steht, wo sie ist, dementsprechend ist sie den Leuten, die dafür verantwortlich sind, fast schon ein wenig dankbar für all das. Aber eben nur ein wenig und sollten diese Leute in ihre Hände geraten, würde sie diese vermutlich auch eigenhändig Köpfen. Enyo, ihren schwarzen Hengst, erwarb sie vor etwa zwei Jahren bei einem Züchter. Das Tier galt als unvermittelbar und schlachtreif. Escaria, welche in ihrer Zeit auf dem Kriegsfeld auch das Reiten erlernt hatte, kaufte das Tier. In mühevoller Arbeit und Geduld brachte sie das Tier dazu, ihr zu vertrauen. Seit etwa einem halben Jahr darf sie ihn nun auch endlich reiten.



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Zuletzt von Escaria am Mi März 28, 2018 8:01 pm bearbeitet; insgesamt 7-mal bearbeitet
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