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Geschenkt ist nur der Tod

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Geschenkt ist nur der Tod

Beitrag von Outis am Di März 20, 2018 11:43 pm

das Eingangsposting lautete :

„Wenn Du Dich erholt hast, suchen wir uns irgendeinen lukrativen Auftrag und ich zahle meine Schulten zurück“, hatte Outis einige Tage zuvor im ‚Goldenen Auerhahn‘ versprochen. Und er hätte lügen müssen, wenn er behauptet hätte, dass er die Worte seither nicht das eine oder andere Mal bereut hätte. Denn das besagte Gasthaus war mehr als nur eine Spur zu nobel für seine Ansprüche und die Schulden waren seit diesem Ausspruch nicht weniger geworden. Selbst Wasser hatte hier seinen Preis. Dafür war es aber auch sauber und er hatte bisher keine Magenkrämpfe von diesem ungewohnten Getränk bekommen.

Wie leicht wäre es doch gewesen die verletzte Selina liegen zu lassen und sich davonzuschleichen. Er hätte irgendwo im Gassengeflecht der Stadt verschwinden oder sein Glück fortan in irgendeiner anderen Ansiedlung versuchen können. Andererseits hieß es, dass man sich im Leben immer zweimal begegnete. Und er hatte kein gesteigertes Bedürfnis danach einer Kopfgeldjägerin zu begegnen, die noch eine Rechnung mit ihm offen hatte.

Außerdem war die Aussicht darauf, gemeinsam mit Selina einen Auftrag anzunehmen, nicht wirklich abschreckend. Ihrem Geldbeutel nach zu schließen hatte sie ein glücklicheres Händchen für Geschäfte als er – oder sie war einfach nur sehr viel besser darin ihr hart erarbeitetes Gold beisammen zu halten – und er mochte ihre direkte Art. Nichts war schlimmer, als Mädchen, die aus jeder Kleinigkeit ein Ratespiel machten. Zumal er schon lange den Verdacht hegte, dass Männer bei solchen Spielen nur verlieren konnten.

Nur der Gedanke daran einen guten Teil des Gewinnes gleich wieder abdrücken zu müssen, hinterließ einen faden Beigeschmack. Schließlich hätte man die klingenden Münzen auch in harten Alkohol oder die eine oder andere Stunde in der süßen Gesellschaft leichter Mädchen investieren können. Aber man konnte eben nicht alles haben im Leben.

Inzwischen ging es seiner Gönnerin ein gutes Stück besser und wenn er sie richtig einschätzte, würde ihr die Rolle der Patientin bald langweilig werden. Darum hatte er heute darauf verzichtet Selina Gesellschaft zu leisten und stattdessen damit begonnen sich in der Stadt nach möglichst lukrativen Aufgaben umzuhören. Pünktlich zum Abendessen war er wieder da. Heute würde er sich das Zweitbilligste von der Karte gönnen. Denn es war eh schon egal und außerdem konnte er keine Rollgerste mehr sehen.

„Es treiben wohl ein paar Vandalen ihr Unwesen in der Stadt. Freche Sprüche gegen die Obrigkeit an Hauswänden“, teilte er Selina seine Erkenntnisse zwischen zwei Bissen mit. „Es ist eine Belohnung auf sie ausgesetzt.“ Allerdings schien er nicht gerade begeistert von der versprochenen Summe zu sein. Sie war genauso lächerlich wie das ‚Vergehen‘, um das es ging.

„Außerdem soll vorgestern Nacht ein zwölfjähriger Lümmel seinen Vater erstochen haben. Er ist seither auf der Flucht. Allerdings war der Vater ein armer Schuster und ich muss dir ja nicht erklären, wie sich das auf das Kopfgeld auswirkt.“ Outis wollte den faden Geschmack, den auch dieser Auftrag bei ihm hinterließ, mit dem Inhalt seines Bechers hinunterspülen und verzog das Gesicht, als er daran erinnert wurde, dass es sich dabei nur um Wasser handelte. „Zuletzt hätten wir eine ‚Hexe‘ in einer nahen Ortschaft. Sie hat ihre Mitmenschen angeblich mit Haarausfall, Hühneraugen und ähnlichen Übeln belegt. Die Dorfbewohner haben ordentlich zusammengelegt, um sie endlich loszuwerden. Entweder ist es sehr gutes Geld für den Kopf eines harmlosen Kräuterweibes, oder gerade so genug, um sich dafür vielleicht mit Magie auseinanderzusetzen.“
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Re: Geschenkt ist nur der Tod

Beitrag von Outis am Sa Jun 30, 2018 5:55 pm

„Keine Sorge, ich werde es schon nicht versäumen dich an meinem Reichtum teilhaben zu lassen“, versicherte Outis augenzwinkernd. Dass Selina seinen Schnaps ablehnte, schien er ihr nicht übel zu nehmen. Immerhin blieb so mehr für ihn. „Ja, ist gewöhnungsbedürftig dieses Zeug“, gab er zu. „Aber man muss nehmen, was man bekommt.“ Nachdem er nochmal aus der Flasche getrunken hatte, räumte er sie wieder weg.

Aneinander gelehnt setzten sie Mahlzeit fort und auch der Söldner genoss die Ruhe, die nach der unsanften Unterbrechung durch die Schnapper wieder eingekehrt war, die Nähe und die Gesellschaft. „Es gibt vermutlich ein paar ehrenwertere Männer, als mich“, räumte er ein. „Von etwas Ganovenehre abgesehen habe ich da nichts vorzuweisen. Vielleicht ist es auch nur ein Anflug, von dummem männlichem Stolz, jedenfalls habe ich nicht vor zu versuchen dich irgendwie auszunutzen. Und ich habe das Gefühl, dass es nicht nur daran liegt, dass ich Angst vor den Konsequenzen hätte…“ Der Krieger lachte leise über seine eigenen gefühlsduseligen Worte, lehnte sich zurück bis er auf dem kiesigen Grund zu liegen kam und zog Selina dabei mit sich.
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Re: Geschenkt ist nur der Tod

Beitrag von Selina am Mo Jul 02, 2018 10:49 pm

Selina ließ sich ohne großen Abstand mitziehen und machte es sich anschließend neben dem Söldner gemütlich. Sie legte sich auf seinen Arm und begann abwesend mit einer Hand über sein Hemd zu streichen, während sie erzählte.
"Ich hatte nie das Gefühl, dass du mich ausnützen würdest." Damit hatte sie wohl so einige Erfahrung gemacht. Solange sie keinen Zwinger um den Hals hatte war noch alles gut. "Und selbst wenn...es ist nur Geld. Im Gegenzug habe ich ja auch eine schöne Zeit gehabt." Das Streichen der Hand wandelte sich langsam eher in ein Tippen, das fast so schien als hätte es einen eigenen Takt. "Aber schön, dass du weißt, dass du in dem Fall nicht einfach ungestraft davonkommen würdest.", grinste sie. Eigentlich wüsste sie nicht einmal wie sie reagieren würde, sollte sich Outis doch als zweiter Sky herausstellen. Wahrscheinlich wäre sie vor allem enttäuscht. Aber Selina war sich sicher, dass dies nicht der Fall war, also machte sie sich keine weiteren Sorgen. Stattdessen kuschelte sie sich einfach weiter an Outis und genoss die restliche Zeit mit ihm.
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Re: Geschenkt ist nur der Tod

Beitrag von Outis am Mo Jul 02, 2018 11:16 pm

Outis schloss die Augen und sog genießerisch den Geruch von Selinas Haar ein. Eigentlich roch es hauptsächlich nach dem Rauch des Lagerfeuers und doch war es seinem Empfinden nach sehr angenehm. Trotz der Ruhe hier schlug das Herz des Söldners viel zu schnell, wenn man bedachte, dass sie einfach nur nebeneinander lagen und die Berührungen der Kopfgeldjägerin weckten die Erinnerung an irgendein Lied, die er nicht ganz greifen konnte, in ihm.

Nach einer Weile wurden die Schnapper unruhig. Irgendwas oder irgendjemand musste sich ihrem Lager genähert haben. Doch hier erwies es sich tatsächlich als nützlich das Rudel in der Nähe zu haben. Das nervöse Knurren und Bellen der Biester reichte aus, um so ziemlich jedem Reisenden und jeder Kreatur des Waldes dazu zu bringen, eine andere Richtung einzuschlagen. Und so blieben sie beide einfach faul liegen und warteten ab. Allmählich mischte sich intensiver Bratengeruch in den rauchigen Duft ihres Haares, auch wenn es noch einige Zeit dauern würde, bis die großen Fleischstücke durch waren. Und Outis hatte ohnehin mehr Appetit auf eine andere Köstlichkeit. Auf einen Kuss, frisch gestohlen von Selinas Lippen. Und den holte er sich dann auch.
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Re: Geschenkt ist nur der Tod

Beitrag von Selina am Mi Jul 04, 2018 9:58 am

Selina blieb einfach neben Outis liegen und lauschte dabei dem rhythmischen Geräusch seines Atems und des Herzschlags. Letzteren spürte sie schon fast unter sich, so stark war er, und für einen Moment fragte sie sich, ob sie im Moment wirklich die Verantwortliche dafür war. Es kam ihr ja etwas seltsam vor, da beide nur nebeneinander lagen, aber gleichzeitig war sie auch etwas stolz darauf.
Nur als die Schnapper begannen unruhig zu werden, sah Selina kurz auf und blickte sich um, ohne etwas erkennen zu können. Outis' neues Rudel schien allerdings nicht nur für Kämpfe gut zu sein und was auch immer sich im Wald befunden hat wieder vertrieben zu haben, also legte Selina ihren Kopf nach kurzer Zeit schon wieder auf die Brust des Söldners.

Sie hätte wahrscheinlich einfach so einschlafen können, hätte Outis sie nicht mit einem erneuten Kuss aus ihren Gedanken geweckt. Ohne zu zögern erwiderte sie die Geste. Dabei zog sie sich langsam immer höher an Outis, bis sie letztendlich mehr auf als neben ihm lag. Nach einer Weile löste sie sich wieder von ihm, setzte sich auf ihm auf und strich dabei ihre Haare aus ihrem sowie Outis' Gesicht. Es hatte wohl doch seine Vorteile eine kurze Frisur zu haben, oder sich täglich die Mühe zu machen einen aufwändigen Zopf zu flechten. Selina war allerdings zu faul für beides.
"Das werde ich vermissen...",  meinte sie mit einem trüben Lächeln und stützte sich dabei mit zwei Händen auf seiner Brust ab, als sie sich leicht zu Outis vorbeugte.
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Re: Geschenkt ist nur der Tod

Beitrag von Outis am Mi Jul 04, 2018 1:06 pm

„Ich werde dich auch vermissen“, zu seiner eigenen Überraschung fühlten sich Outis Worte wahr an. Er hatte bislang nie irgendwelche Probleme gehabt eine Damenbekanntschaft hinter sich zu lassen. Es war ihm auch immer mehr um die Sache, als um die Person, mit der er sie teilte, gegangen. Mit Selina war das irgendwie anders. Selina war irgendwie anders.

Gedankenverloren spielte er mit einer Strähne ihres Haares. Bisher hatte er solche Gefühle immer als ein Element von Geschichten abgetan, mit denen man einigen unreifen Mädchen ein sehnsüchtiges Seufzen und allen anderen Zuhörern ein müdes Lächeln entlocken konnte. Nach einer Weile verscheuchte er diese Überlegungen mit einem Kopfschütteln wie ein lästiges Insekt. Seine Zeit mit Selina war zu kostbar, um sie mit Gefühlen zu verschwenden. Entschlossen legte er seine Hand in ihren Nacken und zog sie nahe genug an sich, um ihre Lippen mit den seinen zu erreichen. Abermals kamen sie sich sehr nah. Und sie wären sich wohl noch näher gekommen, wenn nicht ein Knacken in den Zweigen etwas angekündigt hätte, das sich nicht einmal von den aufgeregten Lauten der Schnapper zur Umkehr bewegen ließ.
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Re: Geschenkt ist nur der Tod

Beitrag von Selina am Fr Jul 13, 2018 2:13 pm

Selina strahlte fast ein wenig auf, als sie das "dich" in seinem Satz bemerkte. Er würde nicht nur den Ort oder die Zeit mit ihr vermissen, nein, er hatte ausdrücklich sie selbst erwähnt. Vielleicht waren es am Ende ja auch nur leere Worte, aber für den Moment erfreute sich Selina trotzdem daran.
So ließ sie sich auch einfach erneut von Outis zu sich ziehen. Für Selina hätte es ewig so bleiben können... sich alleine irgendwo in der Wildnis nach einem ereignisreichen Tag gegenseitig in den Armen liegen. Fast wäre sie schon wieder in diesem Wunschdenken versunken, wenn da nicht wieder dieses Knacken im Unterholz gewesen wäre.

Nach den Schnappern wusste Selina nicht, was die beiden jetzt noch erwarten könnte, aber Vorsicht war in diesem Fall wohl besser als Nachsicht, also löste sie sich mit einem bedauernden Blick vom Söldner und sah in die Richtung aus der das Geräusch zu kommen schien. Etwas genaues konnte sie immer noch nicht ausmachen, aber spätestens als ein Pfeil in die Richtung des Lagers geflogen kam und nur knapp neben den Schnappern in den Boden sank, musste sich Selinas wohl damit abfinden, dass die Welt sie an diesem Abend wohl doch nicht so alleine lassen wollte wie erhofft. Konnten diese zufälligen Angreifer auch nicht einmal warten, bis sie wenigstens etwas mehr als ein Hemd trug?
Schnell rollte sie sich von Outis und nahm dabei ihre Armbrust auf, mit der sie nun in die Dunkelheit des Waldes zielte. Die Luft zwischen dem Lager und dem versteckten Angreifer ließ sie dabei leicht zittern. Falls noch ein Pfeil in ihre Richtung fliegen sollte, würde dieser hoffentlich weit genug abgelenkt werden, dass niemand zu Schaden kommen könnte.
"Zeig dich!", war ihr einziger Befehl an die Person(en) in der Dunkelheit.
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Re: Geschenkt ist nur der Tod

Beitrag von Outis am Sa Jul 14, 2018 10:58 am

Während der Instinkt die Schnapper, diese verrückten Viecher, dazu drängte sich auf den Angreifer zu stürzen, verlangte Outis durch einen unangenehm gutturalen Laut von ihnen sich zurückzuziehen. Letztendlich verharrte das Rudel einfach auf dem Fleck, wie auf dem Präsentierteller. Sehr zum Leidwesen des Söldners, der keine Lust hatte sein neu erworbenes Kapital, für das er hatte kämpfen müssen, gleich wieder zu verlieren.

Doch zu seiner anfänglichen Überraschung ging der nächste Pfeil noch weiter daneben als der erste. Dann erst wurde ihm klar, dass es an Selina, die wieder diesen konzentrierten Blick aufgesetzt hatte, liegen musste. Eine tolle Frau, die sofort reagierte, wenn es notwendig wurde. Seine Wut auf den- oder diejenigen, die seine kostbare Zeit mit ihr gestört hatten, wuchs.

„Sie hat gesagt, dass ihr euch zeigen sollt. Mach das, anstatt mein Rudel über den Haufen zu schießen!“, bekräftigte er Selinas Aufforderung nochmal und hätte sich gewünscht etwas mehr Kleidung zu tragen. Das hätte ihm wohl etwas mehr Respekt verschafft. Aber tatsächlich traten nun drei abgerissene Gestalten aus dem Unterholz hervor. Ihrer Bewaffnung nach handelte es sich um die Sorte erfolgloser Söldner, die sich für ein paar Münzen für fast keine Arbeit zu schade waren. So ähnlich wie er halt. Zwei von ihnen trugen Bögen.

„Die Schnapper gehören euch?“, fragte einer von ihnen hämisch. „Dann macht es euch doch bestimmt nichts aus den Bauern des nahen Dorfes die Schafe zu ersetzen und uns die Prämie auszuzahlen, die auf diese Untiere ausgesetzt wäre.“
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Re: Geschenkt ist nur der Tod

Beitrag von Selina Heute um 8:00 am

Selina zuckte durch Outis' Befehl an die Schnapper erneut zusammen. Dass ein Mensch überhaupt in der Lage war solche Laute hervorzubringen... Auch erstaunlich, dass der Söldner wusste, wie er sein Rudel kontrollieren konnte. Aber vielleicht reagierten die wenig intelligenten Tiere auch einfach auf alles, was halbwegs zu klang wie ihr Jaulen, denn die Schnapper blieben stehen. Auch hatte sich das kleine Schutzschild als recht nützlich erwiesen, als das Rudel so offensichtlich im Lager stand und erneut ein Pfeil in ihre Richtung flog - daneben, versteht sich.

Es störte sie ja etwas, dass auch die Personen im Wald nur auf Outis zu hören schienen, denn erst als er sie erneut aufforderte sich zu zeigen, traten die Angreifer aus dem Wald. Keine besonders bedrohlichen Angreifer, wie sich herausstellte. Sie sahen aus wie die gewöhnlichen Mietklingen, die man so in den umliegenden Städten antraf.
"Und warum zur Hölle sollten wir ausgerechnet euch dafür entschädigen müssen?", gab Selina ein wenig genervt zurück. Sie war wirklich kurz davor, einen von ihnen einfach so zu erschießen. Je schneller die Söldner verschwanden, desto besser. Aber vorerst wartete sie ab, ob sich nicht etwas halbwegs Interessantes aus dem Gespräch ergeben würde.
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