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Caden Batson

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Caden Batson

Beitrag von Gast am Mo Apr 29, 2013 9:56 pm

Name: Caden Batson
Alter: 25 Menschenjahre
Rasse: Mensch
Zugehörigkeit: Zwielicht
Herkunft: Riguskant
Größe: 175 Zentimeter

Aussehen:
Caden lässt sich als drahtig-muskulös beschreiben. Er ist ein hochgewachsener Recke, der eine gesunde Hautbräune sowie eine wilde, ungezähmte, blonde Mähne besitzt. Meist ist er in eine grüne Jägerkluft eingepackt. Normalerweise hat er einen leichten, goldenen Bartflaum auf den Wangen und um sein kantiges Kinn herum. Die blassen, schmalen Lippen sind meist zu einem leichten Dauerlächeln geformt und seine hellblauen Augen beobachten die Welt mit dem geübten Blick eines Jägers. Die leicht geschwungenen Augenbrauen hängen kurz über diesen und kurz unter der hohen Stirn. Normalerweise trägt Caden die übliche und klischeehaft grüne mit Lederstücken benähte Jägerkluft, das passende Paar Lederstiefel und auch sein normales Reisegepäck: Das Jagdmesser links der Hüfte, gleich daneben den Köcher für Pfeile und Bolzen und dem ledernen Geldbeutel, dann den Reiserucksack auf dem Rücken samt Zelt und seinen Langbogen.


Beruf:
Jäger. Und Barde. Oder Barde und Jäger. Also ein Jägerbarde – oder ein Bardenjäger?
Ach ich sollte weitererzählen…

Waffen:
Caden verlässt sich nur auf sein Jagdmesser, seinen Langbogen sowie auf die Musik, seine scharfen Sinne und seinen Charme.

Magie:
Wenn mit Magie die Magie der Musik gemeint ist, ja.
….
Ist es nicht?
Oh.

Besitz:
Cadens Besitz umfasst, neben einer Jägerkluft, ein Zelt, einen Rucksack, sein Jagdmesser, der Bogen seines Vaters sowie der dazugehörige Köcher und Munition. Genauso kann er eine Rainessancelaute, einen selbst gegerbten Schafspelz und eine Karte mit Kompass sein eigen nennen. Ansonsten trägt Caden noch etwas Proviant samt Wasser, einen Notizblock und Stift, zwei Feuersteine, Baumaterial für Fallen und etwas Krimskrams, wie Steine oder Schnitzereien mit sich herum.
Geld: 3 Draken und 96 Drachmen

Charakter:
Caden ist ein fröhlicher Waidmann, der nebenberuflich Barde ist. Daher ist er ein sehr freundlicher und höflicher Mann, der meist das Gespräch mit einem Fremden sucht. Er ist immer für einen Witz zu haben und wird nur in den seltensten Fällen unfreundlich. Normalerweise arbeitet er nach dem Prinzip „Wie du mir, so ich dir!“. Caden liebt es, neue Geschichten zu erfahren und anderen zu erzählen oder einfach nur etwas Musik zu spielen. Auch ist Caden gerne in der Natur, im grünen Wald – und vielleicht auch dort auf der Jagd? Sonst schätzt unser Barde auch das Ambiente einer gepflegten Taverne und dazu ein Horn voll Met. Caden ist aber auch etwas sehr direkt, er lässt sich von niemandem sagen, was er zu tun hat und nimmt auch kein Blatt vor den Mund. Eine Eigenschaft, die einem Barden sowohl helfen, als auch schaden kann…
Doch auch er hat sein Kreuz zu tragen: Eine Wunde, tief im Inneren, verursacht durch seinen Vater. Zwar hat er den Schmerz und die Wut unter seinem Wandererleben begraben, doch kommen diese Gefühle wieder hoch, falls man ihn auf seine Familie oder seine Vergangenheit anspricht. Dann weicht der fröhliche Barde einem abwesenden, kalten Weidmann, der sich von seiner Umgebung abschottet. Er spricht nur ungern und nicht mit jedem über dieses "sehr komplizierte Thema" - Wenn er überhaupt noch mit einem spricht.

Sprachen:
Rigusta; Grundlegendes Nebelzung und Forcera

Vorlieben:
+ der Wald/ allgemein die Natur
+ eine nette Taverne & ein Füllhorn Met
+ Geschichten
+ Musik
+ Rehfleisch

Abneigungen:
- dreckige Städte
- Leute, die die Stille der Natur stören
- gierige Leute
- Gewitter

Stärken:
+ lautloser Jäger (leise im Wald bewegen, sich verstecken, Fallen legen, etc.)
+ guter Schütze
+ begabter Musiker
+ begabter Erzähler

Schwächen:
- Schokolade, oder allgemein süße Sachen
- Geschichten
- schlechter Nahkämpfer
- innere Wut/nicht verheilte Wunde in Bezug auf seinen Vater

Besonderheiten:
Caden ist einfach ein begnadeter Jäger, Erzähler und Musiker, daran gibt es keine Zweifel: Fallen stellen? Kein Problem! Tiere ausweiden? Her damit! Laute spielen? Nichts lieber als das!
Aber gibt es auch nicht so schöne Besonderheiten: Caden hat seit seiner Abreise kein Zuhause mehr, keinen Ort zum Zurückkehren – Es geht nur weiter geradeaus…

Geschichte:
Caden ist das glückliche Kind von Alice und Andrew Batson, einem Weidmann und einer Heilerin. Die kleine, glückliche Familie lebte in einem Haus irgendwo im riguskantischen Nirgendwo auf ein paar grünen Hügeln nahe eines Waldes. Das Leben dort war einfach, der Vater ernährte die Familie, die Mutter sorgte für den Haushalt und versorgte Verletzungen, die sich ihr Ehemann hin und wieder einfing. Schon früh zeigte der Vater seinem Sohn, wie man mit Pfeil und Bogen umging und dieser legte ein natürliches Talent für diese Waffen an den Tag. Schon mit 6 Jahren begleitete er den Vater auf seinen Jagdtouren und lernte das Handwerk eines Jägers. Seine Mutter lehrte ihm nebenbei das Lesen und Schreiben, aber auch die Kräuterkunde und das Lautenspiel. Eine kleine, glückliche Familie eben – eigentlich. Doch kam der Tag, an dem ein Bote seinem Vater ein Schreiben überbrachte, laut welchem er „in ein weit entferntes Land reisen muss“. Bis dahin verging die Zeit wie im Fluge, Caden war an diesem Tag 16 Jahre alt. Es sollte das letzte Mal sein, dass er seinen Vater sah, denn dieser kehrte nicht zurück. Nicht morgen, nicht übermorgen, nicht nächste Woche, nicht mal nach einem Monat… Schließlich gab Caden die Hoffnung auf, dass sein Vater zurückkehren würde – Er war nun der Mann im Haus, der nun alle versorgen musste… Sein Vater hatte sich seiner Meinung nach abgesetzt, seine Mutter und ihn im Stich gelassen. Doch sie, die gute Seele, gab nicht die Hoffnung auf, von früh morgens bis spät abends hielt sie nach ihrem Ehegatten Ausschau.
Und so vergingen die Tage und Nächte, Caden jagte und spielte Laute oder unterhielt sich mit den Wanderern, die sich des Weges verirrt hatten. Seine Mutter hielt den Haushalt so gut sie konnte, denn sie wurde von einer schleichenden Krankheit befallen. Drei Jahre nach dem Andrew verschwunden war, konnte sie nichts mehr tun, als im Bett zu liegen und zu warten.
Sie fing an unter dem hohen Fieber wirre Sachen zu erzählen, wie etwa, dass sie an Sehnsucht erkrankt sei oder dass sie ihrem Mann bald folgen würde. Und so kam der Tag, der unabwendbar war. Der Tag an dem sie ihrem Gatten folgte...
Caden würde nie vergessen, wie friedlich sie doch in diesem Moment dalag, ihre Augen in eine andere Welt blickend, vorbei an allem, was hier geschah. Die Beerdigung am nächsten Tag im nächsten Dorf war besonders schlimm, Caden hatte das Gefühl, der einzige Trauernde zu sein. Und er war wütend, wütend auf seinen Vater, der ihn und sie verlassen hatte, und jetzt war es zu spät…
Und er hielt es im Haus nicht aus. Es war so still, so leer, so leblos. Das was ihm am Herzen lag war nun mit Gras übersät. Es war nur noch ein Haus aus Holz und Stein. Ein Haus und die schweren Erinnerungen daran, was er verloren hatte. So fasste er einen Entschluss, und am vierten Tag packte er all sein Hab und Gut und zündete das Haus an. Die Flammen verzehrten die hölzernen Balken, die Möbel, das Strohdach. Er konnte nichts gebrauchen, was auf ihn wartete, wenn er jetzt auf Wanderschaft ging. Und so machte er sich auf den Weg, immer geradeaus, denn es gab kein zurück, nichts was ihn hielt.
Er wanderte nunmehr 6 Jahre umher, von Dorf zu Dorf, von Stadt zu Stadt, von Wald zu Wald. Er verdiente sein Geld mit der Jagd und dem Handwerk eines Barden. Er war wieder glücklich und frei, losgelöst von den schweren Erinnerungen, die am Haus hingen. Er mochte es, jeden Tag im Wald aufzuwachen, nur für sich selbst sorgen zu müssen und hin und wieder in einer Taverne einzukehren oder hin und wieder Gesellschaft während des Wanderns zu finden. Es war ein einfaches Leben, doch die wahren Abenteuer sollten erst noch beginnen!

Gefährten:
Momentan reist Caden allein, ohne Begleitung

Familie:
Alice Batson; verstorben mit 44; Caden hat nur noch ein Bild von ihr dabei.
Andrew Batson; verschollen, jetzt 45, doch Caden hat kein besonderes Interesse an ihm.

Passende Musik:
Und er hielt es im Haus nicht aus. Es war so still, so leer, so leblos.


Zuletzt von Caden Batson am Do Mai 02, 2013 3:59 pm bearbeitet; insgesamt 7-mal bearbeitet
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