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In den Tiefen der Berge

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In den Tiefen der Berge

Beitrag von Malachai am Fr Mai 11, 2018 9:05 pm

das Eingangsposting lautete :

Das Gasthaus befand sich am Rande der nördlichen Ausläufer Karatinas, etwa eine halbe Tagesreise von der Bergkette entfernt, die wie ein Wall aus Speerspitzen Karatina von den Wilden landen trennte. Es war ein verkommener Bau, der einstmals schön gewesen sein mochte, doch mittlerweile fast bis zur Unkenntlichkeit verfallen war. Unzählige Risse und abgebröckelter Putz, von Moos und Flechten bewachsen, verliehen dem Gebäude den Anblick eines Aussätzigen, der in dem letzten Stadium seiner Krankheit angekommen war. Ein Schild quietschte beständig in den peitschenden Sturmböen, die seit den letzten Stunden ununterbrochen durch diesen Landstrich  jagten und kalten Regen mit sich führten, der wie Nadeln in die Haut stach.
Auf dem Schild konnte man mit viel Phantasie das verblasste Bild eines schwarzen Hahns ausmachen, wohl der Name des Hauses, für das einfache Volk, welches dem geschriebenen Wortes nicht mächtig war.

Malachai stapfte missmutig durch den Regen, wobei seine Stiefel tiefe Abdrücke im Schlamm der Straße hinterließen. Seine Stimmung war... angespannt, um es neutral auszudrücken. Nicht nur hatte ihn bei seinem letzten Besuch in einem der kleinen Dörfer des nördlichen  Karatinas eine Gestalt auf dem Marktplatz angesprochen und ihm eine "lukrative Geschäftsmöglichkeit" angeboten, nein, diese Person hatte außerdem eine recht genaue Vorstellung von seiner Person und seiner Vergangenheit abgegeben, die den Jäger überrascht hatte. Der Mann, der sich selbst nur als Geldan vorgestellt hatte, erklärte, sein Patron würde  dem eisernen Jäger gerne ein Angebot machen, allerdings in einem "privateren Umfeld". Dann hatte er ihm eine kurze Wegbeschreibung gegeben und war in der Menschenmenge untergetaucht, bevor Malachai mehr aus ihm herausbekommen konnte. Nun war er hier, und sei es nur, um herauszufinden, woher dieser mysteriöse Patron so viel über ihn wusste. Das Mysterium um seine Person war ein wichtiger Teil seiner Persönlichkeit und auf eine seltsame Art und Weise fühlte er sich durch das Wissen des Geheimnisvollen persönlich herausgefordert. Und er war geneigt, diese Herausforderung anzunehmen.

Mit einem Krachen schlug die Tür gegen die Wand und Malachai betrat den nur dürftig erleuchteten Schankraum. Es waren nur wenige Gäste anwesend, doch als sie sahen, wer dort in der Tür stand, verstummten die halb ausgesprochenen derben Flüche, die so manchem auf den Lippen lag. Hier im Norden Karatinas waren die Geschichten über den Jäger mit der Maske aus blankem Stahl ein fester Teil der örtlichen Folklore und viele zuckten unwillkürlich zusammen, als sein Blick sie streifte. Gut so, er hatte kein Interesse an mehr Ärger, als ihm diese "Einladung" eh schon bereitet hatte. Halbherzig warf er die Tür wieder zu und ging zur Bar, mehr eine lange Platte aus dunklem Kernholz, überzogen mit klebrigen Bierrückständen und den Abdrücken unzähliger Krüge.
Der Wirt, ein bulliger Mann von circa 30 Jahren, wischte monoton mit einem dreckigen Lappen ein noch verdreckteres Glas und es dauerte einen Moment, bis unter dem Vogelnest von einem Bart, welches sein Kinn zierte, ein gemurrtes:" Was willst du?" erklang.

Malachai sah ihn an, musterte seine mit Bierflecken verdreckte Schürze, die massigen Oberarme und das Gesicht, das an einer Seite von einer länglichen Narbe verunstaltet war, vermutlich von einer lang zurückliegenden Messerstecherei. "Ich werde erwartet. Ein Mann namens Geldan hat mir den Weg hierhergewiesen. Also?"
Falls der Name etwas in dem Mann auslöste, ließ er es nicht erkennen. Er hob nur eine massige Hand und deutete mit ihr auf eine Tür neben ihm. "Hinten. Aber benimm dich, sonst..."
Weiter ließ Malachai ihn nicht kommen. Er ging um die Bar herum und konnte dabei förmlich die Blicke der anderen Gäste in seinem Rücken brennen spüren. Die meisten schienen zu wissen, wer ihn erwartete. Nun war es zeit, dass herauszufinden.

Der Raum, den er nun betrat, war im Vergleich zum Schankraum recht gemütlich möbliert. Ein Tisch aus dunklem, vor kurzem  gewischten Eichenholz, dominierte die Raummitte und wurde von Stühlen umstellt, insgesamt 6 an der Zahl. Vor Kopf saß eine gestalt, die übrigen waren leer.

Malachai fixierte aus Reflex sofort die Person vor Kopf.Ein Mann, hochgewachsen, von unbestimmbarem Alter, den Körper von einem weiten Mantel verhüllt, der nur die in weißen Handschuhen steckenden zartgliedrigen Finger enthüllte und den Rest im Verborgenen ließ. Das Gesicht von bleicher Farbe, ohne eine Art von Makel. Dann kamen die Augen. Rot, als wäre Blut in sie hineingeflossen, starrten sie aus dem Gesicht und schienen auf eine verstörende Art und Weise in seinen Geist zu kriechen.
Bei seinem eintreten neigte sich der Fremde leicht nach vorne, hob dann die hand zum Gruß und deutete auf einen der freien Stühle:"Ich grüße dich, Malachai Vostroya. Bitte setz dich, wir warten noch auf einen weiteren Gast."
Malachai wollte zunächst zu einer Frage ansetzen, unterließ es dann aber doch. Er würde mehr erfahren, wenn er der Aufforderung Folge leistete. Also nahm er zur rechten der Gestalt Platz, die Wand im Rücken und sowohl Tür als auch den Fremden fest im Blick.
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Re: In den Tiefen der Berge

Beitrag von Malachai am Mi Jul 18, 2018 6:18 pm

Malachai lauschte den Erklärungen Ciarans, bevor er selbst einen weiteren Blick auf die Wesen warf. Sie waren gewaltig... sollten sie die Beiden attackieren, so malte er sich höchstens geringe Chancen aus. Deshalb war es sicherer, sich hier in dem kleinen Wäldchen zu verbergen, bis sie vorbeigezogen waren. Er warf seinem Begleiter einen Seitenblick zu:" Was weißt du noch über sie? irgendwelche Schwächen, Besonderheiten; etwas, was uns weiterhelfen könnte?". Die zweite Frage Ciarans beschäftigte den Jäger, was er sich jedoch nicht anmerken ließ. Er zog eines seiner Messer hervor und ließ es über seine Hand wandern. Dann antwortete er:"Rache? Nein, dass nicht. Manchmal ergeben getroffene Entscheidungen Konsequenzen, die sich auf die Menschen um einen herum ausbreiten. Und irgendwann kommt der Zeitpunkt, da diese Konsequenzen wieder zum Ausgangspunkt zurückkehren und man sich ihnen stellen muss. Mit Rache hat das wenig zu tun.". Er steckte das Messer wieder zurück und nahm stattdessen seine Armbrust in die Hand. Nicht viel, aber vielleicht würde es die Wesen zumindest in Unordnung bringen. Konnten er und sein Begleiter hier überhaupt von ihnen gesehen werden?
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Re: In den Tiefen der Berge

Beitrag von Ciaran am Mo Sep 10, 2018 8:42 am

„Nicht viel“, musste ich Malachai enttäuschen. „Soweit ich weiß gibt es zu wenige, die eine Begegnung mit ihnen überlebt haben.“ Auch jetzt klang ich noch nicht wirklich beunruhigt. „Es handelt sich um Kreaturen, die halb Mensch, halb Vogel sind. Schnäbel entstellen menschliche Gesichter und auch die Beine gehen wieder in gefiederte Vogelklauen über. Allerdings haben sie Hände an ihren Flügeln und so können sie Gegenstände wie diesen Stab da halten.“ Ich deutete in die luftigen Höhen, wo die mystischen Wesen ihre Runden zogen. „Sie sollen die Wächter dieser Berge sein.“ Mein Blick folgte den kraftvollen Schwingen, die in diesem Moment über uns hinweg segelten und dabei etwas tiefer kamen. Ich schwieg für einen Augenblick, bis sie sich wieder etwas von uns entfernt hatten. „Scheint, als wollten sie das abgebrannte Dorf inspizieren“, murmelte ich, als die beiden Gestalten kurz über der Stelle kreisten und dann tiefer sanken. Blitze zuckten über den Himmel und tauchten den dunklen Himmel abwechselnd in gleißendes Licht und tiefste Schwärze.
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Re: In den Tiefen der Berge

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