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Raltjof
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Malu Kékomi

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Malu Kékomi

Beitrag von Malu Kékomi am Mo Mai 21, 2018 2:17 pm



Infos zum Schreiberling

Alter des Schreiberlings: 17 Jahre jung (!)
Hauptcharakter: Malu Kékomi
Nebencharakter(e): -/-



Charakter - Grundlagen

Name: Bekannt ist sie ausschließlich unter dem Namen Malu Kékomi, sowohl respektiert als auch gefürchtet. Ihren wahren Namen jedoch - Avaera Larcielle, kennen nur die ewig Ruhenden im dunklen Erdreich.
Rasse: Mensch
Alter: 21 Jahre alt
Geschlecht: weiblich
Zugehörigkeit: Zwielicht



Erscheinung
Größe: 1,66 m
Aussehen: Malu kann durch ihre geringe Größe und ihre recht sportliche Figur weniger einschüchternd wirken als manch anderer, ihr mädchenhaftes Erscheinungsbild bekräftigt diese Annahme nur weiter. Sie hat Haare wie Mahagoni, welche sich in sanften Wellen bis über ihre Schultern legen und einen angenehmen Kontrast zu ihrem eher blassen, definierten Gesicht bilden. Unter den feinen Brauen wartet ein Paar grüner Augen, welches stehts mit einem Anflug von Sanftmütigkeit in die Zukunft zu schauen scheint. Auf der schmalen Nase und den Wangen bilden sich sanfte Sommersprossen ab, welche von der Nase weg weniger kräftig werden. Ihre rosigen geschwungenen Lippen sind womöglich das einzige an ihr, was eine gewisse Reife auszustrahlen vermag. Ihre Arme und Beine, sowie ihr Bauch sind definiert und vermitteln bereits, das sie sich, auch besonders durch ihre Aufträge, sehr viel bewegt und lässt bereits darauf vermuten, dass doch mehr in ihr steckt als auf den ersten Blick. Ihre mädchenhaften Züge werden jedoch ebenfalls durch die weniger vorhandene Brustfülle unterstrichen, jedoch könnte sie keineswegs für einen Mann oder gar Knaben gehalten werden, selbst wenn sie vermummt wäre.
Kleidung: Sie kleidet sich je nach Situation, so zum Beispiel in Stoffmäntel und Teilen von einer Lederrüstung, meist Armschienen, Beinschienen und Torso, wobei sie häufiger auf die Beinschienen verzichtet und anstatt dessen umso höhere Stiefel anzieht. In städtischen Gefilden neigt sie eher dazu ausschließlich eine Lederrüstung zu tragen, wobei sie Abends wenn möglich darauf achtet dunkle Lederrüstung zu tragen. Doch egal was sie trägt, sorgt sie stets dafür, das sie sich möglichst unerkannt fortbewegt und so immer ein Mundtuch trägt und eine Kapuze, ohne sieht man sie nur selten, besonders dann, wenn sie sich in Sicherheit wiegt. Wenn sie gerade keinem Auftrag nachgeht, trägt sie zwar auch meist Kapuzenkleidung und ein Mundtuch, doch kleidet sie sich vermehrt in weiten Hosen und freizügigen Oberteilen, zumeist alles aus Stoff. Doch egal was sie auch tragen mag, so führt sie immer einige Waffen bei sich, welche zu Teilen offen sichtbar sind.



Persönlichkeit
Charakter: Malus weiteres Handeln und Auftreten zeichnet sich grundsätzlich durch ihre recht lockere und kecke Umgangsweise aus, wobei sie viele Dinge mit einem Schulterzucken hinnimmt oder manch ernste Situation einfach komplett verharmlost. Sie macht gerne Späße über aussichtslose Situationen und scheut auch nicht vor halsbrecherischen Aktionen zurück, solange sie ihren Spaß und ihre Freude dabei hat. Sie macht sich nie wirklich sorgen wegen irgendwelchen Dingen und geht ihren Weg recht unbekümmert, mit ihren treuen Begleitern "Sarkasmus" und "Ironie", was natürlich Leute die dies nicht wirklich erkennen können hin und wieder zur Weißglut treiben kann, doch stört es sie nicht, solange ihr niemand wirklich Stress macht. Befehle nimmt sie nicht ohne Beschwerde und nörgeln hin, wer auch immer ihr den Befehl geben mag. Viele Dinge geht sie eher unkonventionell an und sucht sich meist eigene Wege zum Ziel, selbst wenn dieser der schwerste oder komplizierteste sein sollte, wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat wird sie sich stets hinein stürzen bis sie es geschafft hat, nur wenige schaffen es sie von ihrem eigenen Weg abzubringen und sie zum einlenken zu bewegen. Doch kann man schlecht sagen, dass sie es nicht auf ihre Art schaffen würde, denn gerade für Überraschungen ist sie stets zu haben. Jedoch kann man dieses ganze Gebilde auch als eine Art Rüstung oder unterbewusst aufgesetzte Maske bezeichnen, da sie wenn sie sich in Sicherheit wiegt sehr sentimental ist und den Blick immer wieder gen Vergangenheit richtet.

Vorlieben:

  • Regenwetter
  • hohe Luftfeuchtigkeit
  • Dunkelheit
  • Wandern
  • Kartenspiel (Glücksspiel]
  • Vögelzwitschern
  • Bogenschießen


Abneigungen:

  • Religion/Gläubige
  • Befehlshaber/Autoritätspersonen
  • unterschätzt zu werden
  • Plappertaschen
  • Kinder
  • als "unreif" oder "naiv" bezeichnet werden
  • Stress
  • Adel

Religion: Sie hatte von ihrem Vater immer eingeredet bekommen, zu beten und daran zu glauben, woran sie auch möchte, und sie hat stets dafür gebeten, egal wer auch immer sie erhören würde, dass ihr Vater immer sicher nach Heim kommen würde, doch als dies nicht geschah, schwor sie jeglichem Glauben ab und hält jeden Gläubigen für einen Narren, der nicht selbst an sich glauben kann.



Fähigkeiten
Beruf: Kopfgeldjäger, freischaffende Söldnerin, diese Schiene eben.
Sprachen:

  • Rigusta und Nebelzung - Beide mehr oder minder Muttersprache


  • Trangalisch - alltägliche Verständigung


  • Arcum - erweiterte Verständigung


Lesen/Schreiben:

  • Lesen - auf den ihr bekannten Sprachen im jeweiligen Sprachmaß


  • Schreiben - auf den ihr bekannten Sprachen im jeweiligen Sprachmaß, hektisches Schriftbild

erlernte Fähigkeiten:

  • Waffenkunst: beinhaltet das Nutzen der gebräuchlichsten Waffen auf einem Basis-Niveau
  • Spezialisierte Waffenkunst: erprobte Waffennutzung, der Waffen, welche unter "Besitzt" geführt sind, geprägt vom häufigeren Nutzen, daher ausgefallenere Bewegungen und Aktionen
  • Akrobatik: ermöglicht erklimmen von Objekten auf flexibler/beweglicher Art und Weise, wodurch sie von den meisten "unmöglich zu erreichenden" Postionen agieren kann. (Beeinflusst zudem ihren Kampfstil)
  • Schleichen: gewährt unauffälliges/leises Fortbewegen


Eigenschaften/Gaben: -/-

körperliche/geistige Stärken:

  • akrobatisch/agil/beweglich
  • bewahrt in brenzligen Situationen einen ruhigen Kopf (lässt sich nicht unter Druck setzen)
  • Anpassung an plötzliche Änderungen im Plan
  • komplexe/vielfältige Waffenkünste

körperliche/geistige Schwächen:


  • wenig physische Stärke
  • keck (frech)
  • "unprofessionelles" Verhalten
  • neugierig
  • Aquaphobie - schwimmen gelernt, doch bei Wasser, höher als Brust (schon Überwindung genug), Panikattacken



Hintergrund
Stand: ledig
Familie: Niemand lebendiges, auch niemanden denn sie ansonsten dazu zählen würde. Sie weiß auch nicht was ihre Eltern in ihrem Leben gemacht haben, dass ihre Mutter auf den Meeren mit verschiedensten Schiffen und Flotten unterwegs war und ihr Vater kein einfacher Jäger war, sondern ein ehemaliger Söldner.
Herkunft/Geburtsort: Bangalore, karatinische Seite
Wohnort: Sie selbst besitzt eine kleine Unterkunft in Grunnat, wobei sie dort nur ist wenn sie sich an den Kartenspielen erfreuen möchte oder jemanden besonderen sucht, immerhin treibt sich dort viel Abschaum herum. Doch besitzt sie auch eine ansehnliche Villa in Königsburg, welche ihrem Vater gehört hatte, seit seinem Tod leer stand und nun von ihr als Hauptwohnsitz genutzt wird, wenn sie denn nicht gerade unterwegs ist.
Besitz: Grundlegend besitzt sie ein Arsenal an verschiedenen Waffen, verschiedene Kleidungsstücke und Rüstungsteile, sowie eine große Menge Münzen, welche sie sich über die Zeit "erarbeitet" hat. Eine kleine hölzerne Schatulle, ein Kompass, einige Karten und Fetzen schwarzen und weißen Stoffes.

Waffen:
Zu ihren Waffen gehören folgende:

  • Langbogen - ihre eigene Körpergröße, benutzt sie meist für Aufträge innerhalb einer Stadt oder Befestigung
  • Kompositbogen - führt sie bei sich, wenn ihre Aufträge außerhalb von Städten stattfinden und somit häufigere Postionswechsel erfolgen können
  • Saphirherz (Säbel) - der Säbel mit den seltsamen blauen Verzierungen, die Waffe fand sie versteckt in den Dielen ihrer alten Wohnung, wahrscheinlich hatte dieser ihrer Mutter gehört. Trägt sie nahezu immer mit sich.
  • Falchion - ein Geschenk von einem Gefährten vor einigen Jahren, nachdem sie ihm das Leben gerettet hatte. Nutzt sie ausschließlich wenn sie weiß, das eine offene Konfrontation gegen einen gerüsteten Gegner unausweichlich ist
  • Cinquedea - eine verkürzte Form um die 28cm lang, führt meist an einem Schulterholster mit sich, weniger häufig eine weitere identische Version
  • (Wurf)Beil - ein paar dunkler Beile, welche mit sanften silbernen Akzenten verziert wurde, kann aufgrund der geringen Größe (ca. 35cm von Stil bis Kopf) auch geworfen werden
  • Blasrohr - ein Zweiteiler, kann schnell zusammengesetzt werden. Wird mit kleinen Pfeilen befüllt, welche mit einem Gift versetzt ist, welches langsam aber gezielt wirkt und kaum nachzuweisen ist, nur erfahrene Mörder oder Gelehrte könnten dieses Gift nachweisen
  • (Wurf)Messer - Standardsätze, wie sie beim Waffenhändler zu ersteigern sind



Gefährten: damals Wechselnde, aktuell keinen

Geschichte:  Malu wurde als Avaera Larcielle auf der karatinischen Seite von Bangalore geboren und wuchs dort bis zu ihrem 14en Lebensjahr auf. Schon damals fühlte sie sich in den, für viele "ungemütlichen" ,Tunneln am wohlsten und trotz des immer wiederkehrenden bitteren Beigeschmacks der Vergangenheit, freut sie sich dennoch immer wieder die Stadt zu durchreisen. An ihre Mutter kann sie sich heute nicht mehr erinnern, sie starb früh, woran wusste sie nicht, auch ihr Vater hatte es nie erzählt, nur dass ihre Mutter viel erlebt hat und ihren Traum gelebt hat. Somit war sie häufig auf sich selbst angewiesen, wenn ihr Vater, Orn Larciele, mal wieder einige Tage in der Wildnis unterwegs war um sie Beide zu ernähren. Aufgrund seiner häufigen Abwesenheit brachte er ihr schon früh bei sich selbst zu verteidigen, wobei er immer wieder betonte das sie keine der Stärksten war und dies mit ihrer Größe und Schnelligkeit wieder ausgleichen musste. Er war es auch, der ihr beibrachte mit Pfeil und Bogen um zu gehen, was auch der Grund ist weshalb sie noch heute am liebsten aus der Entfernung agiert. Sie haben viele schöne Übungen gemacht. Einen Apfel vom Sims schießen, eine Laterne herunter schießen und viele andere Übungen, wobei einige von den Wachen nicht all zu gern gesehen wurden. Abgesehen davon gestalteten sich die Jahre eher angenehm und sie fand auch einen jungen Burschen, welcher der Wache beitreten wollte. Da die beiden sich gut verstanden trainierten sie manchen Nachmittag gemeinsam, wodurch Malu anfing nach und nach auch mit Schwertern einigermaßen umzugehen, wobei ihr nicht alle Schwerter lagen, besonders die Zweihandschwerter konnte sie kaum oder gar nicht führen. Die Jahre strichen dann auch ins Land und eines Tages brach ihr Vater abermals in die Wildnis auf. Noch heute kann sie sich ganz genau an den Tag erinnern. Am Morgen hatte sie noch frühs draußen an einer selbst gefertigten Turnierpuppe trainiert und dann auch das Frühstück vorbereitet. Die beiden Scherzten noch, das sie ihren ihn bald ablösen musste, wenn es mit seinen schlechten Knochen noch so weiterging, dass ihm alles so weh tat. Während ihr Vater sich immer weiter von der Stadt entfernte trainierte sie voller Tatendrang weiter, selbst die Wachen meinten manchmal beim Vorbeigehen, sie solle sich einmal eine Pause gönnen, besonders in diesem jungen Alter. Einige Tage später wurde Malu jedoch unruhig, so lang war Orn schon eine Zeit lang nicht mehr weg gewesen, doch wollte sie dem "alten Mann" die Zeit lassen, die er nach einer anstrengenden Jagd wohl brauchte. Doch auch die darauf folgenden Tage klopfte es nicht bei ihr an der Tür und so erkundigte sie sich bei den Wachen ob sie etwas wissen würden, doch ebenfalls nichts, aber wenn würde sie es wohl erfahren. Dem war auch so, denn am nächsten Tag stand der Wachhauptmann bei ihr vor der Tür und berichtete von einer Leiche, welche nicht weit von der Blutwehr entfernt gefunden wurde. Der Jäger trug einen Brief bei sich. Einen Brief, welcher genau aufsagte, hierher zu kommen, zu diesem Haus und dem dort wohnenden Mädchen zu sagen, das ihrem Vater etwas zugestoßen sei. Doch war das nicht alles. der Hauptmann sagte auch, das der Bote, welcher diese Nachricht überbrachte, meinte, dass die Verletzungen nicht von tierischer Natur waren und ein in ein schwarzes Tuch eingewickeltes Stück Holz bei ihm lag. Was sie noch nicht wusste, dass diese Hinterlassenschaft ein Bekenntnis einer Assassinengilde war. Der Schock blieb nicht lange, denn bereits am nächsten Tag packte sie alles erdenkliche ein um sich auf die Suche nach demjenigen zu machen, der ihren Vater auf dem Gewissen hatte. Als sie gerade heraus stürmte, stolperte sie über eine lockere Diele und fing sich gleich einmal ein paar blaue Flecken ein. Gereizt trat sie gegen die Diele, welche anschließend in hohem Bogen durch den Raum segelte. Erstaunt schaute sie in das Loch, welches dort nun war und den Platz der Diele eingenommen hatte. Darin ein Säbel, in einer saphirblauen Scheide, verziert mit goldenen Akzenten, eine kleine hölzerne Schatulle, ein Kompass, einige Karten und Fetzen schwarzen und weißen Stoffes. Für sie machte das Ganze keinen Sinn auch heute nicht, da sie den Gedanken an diese Stücke weit in ihrem Bewusstsein vergraben hat. Den blauen Säbel jedoch, trägt sie seitdem nahezu immer bei sich.
In den ersten Tagen kam sie nicht weit und wusste auch nicht recht wohin, sie wusste nicht einmal wo sie anfangen sollte. Sie irrte in der Welt umher, mal in Tragalún, mal in Riguskant oder Karatina, wobei sie dort meist froh war nicht als Sklave gefangen genommen worden zu sein. Das erste Jahr hielt sie sich mit der Jagd auf Kleintiere über Wasser, in den darauf folgenden dann mit größerem Wild bis sie dann eines Tages einen Aushang las, welcher eher ein Gesuche nach einem Partner war. Ein Partner für einen Beschaffungsauftrag. Das war auch das Geschäft, womit sie sich das Geld verdiente um Ausrüstung für solche Aufträge zu finanzieren, Nahrung oder Personen welche mit ihr trainierten. Im Laufe der Jahre lief sie vielerlei Gestalten über den Weg, von Kleinwilddieben bis hin zu erfahrenen Söldnern. Auf den Aufträgen und Missionen eignete sie sich viel Wissen an und lernte auch mit verschiedenen Waffen umzugehen, schließlich machte man doch oft genug Rast. Einen Krieger aus Karatina mit dem sie unterwegs war, rettete sie sogar aus einer sehr misslichen Lage, als er unvorsichtig in das Lager einer größeren Räuberbande gestürmt war. Als Dankeschön und Erinnerungsstück vermachte er ihr sein Falchion, da er nun beschloss sich vielleicht doch lieber zu Ruhe zu setzen. Im Laufe dieser Zeitperiode fand sie auch heraus, was es mit dem Stück Holz bei ihrem Vater auf sich hatte, wobei einige ihrer Wegbegleiter, meist Söldner, ihr rieten acht zu geben vor dieser Bande Halsabschneider. Sie suchte vermehrt aktiv nach dieser Gilde, wobei sie nicht wusste, dass sie bereits von jemanden Beobachtet wurde, dies sogar schon seitdem sie in Bangalore aufgebrochen war. Nun gab sich dieser "Fremde" auch bekannt und es stellte sich heraus, dass es der Wachanwärter war, welcher mit ihr in der Vergangenheit trainiert hatte. Er gehörte zu dieser Gilde. Natürlich versuchte sie ihm sofort die Kehle durch zuschneiden, doch kam sie nicht einmal wirklich zum Zug. Er musste sie erst zu Boden ringen und fixieren, bevor er ihr das erklärte was sie in eine tiefe Leere warf. Der Mörder war angeblich keiner dieser Assassinen gewesen, sondern ein Einzelgänger, denn das Holz, welches bei ihrem Vater, Orn Larcielle, gefunden wurde, war hatte keinen Namen eingeritzt, noch war dieses Tuch tatsächlich schwarz. Jemand hatte nur versucht es auf die Gilde zu schieben um ungesehen davon zu kommen. Alles woran sie geglaubt hatte schien nun zu zerbrechen. Doch gab es auch ein gute Nachricht: Der Mörder ihres Vaters, hatte davor bereits mehrere dieser Morde begangen um sich selbst über Wasser zu halten, wurde jedoch gestellt und exekutiert. Was sollte sie also mit ihrem Leben anfangen? Nur deswegen war sie von Zuhause los gezogen, um Rache zu nehmen. Nun war ihr dieses Recht genommen worden. Doch warum hatte er den Weg gemacht um ihr dies zu berichten? Einige fragen wollten sich wohl nie klären lassen, doch mit Antworten würde es wohl keine Fragen mehr geben, was weitere Antworten schwer machen würde. Ihre Wege trennten sich jedoch in den nächsten Tagen wieder, und abermals wusste Malu nicht, was sie machen sollte. Es war, als hätte man sie wieder am Anfang ihrer Reise aus dem Leben gerissen. Sie hatte nun so viel gesehen und erlebt, viel zu viel für ihr Alter, wie sie manchmal gerne sagte, doch konnte sie nun nicht aufhören. Natürlich wurde ihr der Sinn ihr Reise streitig gemacht, doch nur so konnte sie ohne diese Schwere auf ihrem Herzen weiter ziehen. Und so war es an diesem Tag, an dem Malu entschied nach Königsburg zurück zu kehren und bei den Zornklingen anzufragen, um anderer Leute ihre Hilfe anbieten zu können. Das war jedenfalls der Grund, welche sie sich einredete. Denn tief im Inneren wusste sie, sucht sie eine feste Gruppe an Leuten, mit welchen sie durch die Gegend ziehen kann.


passende Musik: [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] und [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]


Zuletzt von Malu Kékomi am Mi Mai 30, 2018 4:27 pm bearbeitet; insgesamt 6-mal bearbeitet
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