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Sheevalesca

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Sheevalesca

Beitrag von Sheevalesca am Di 5 Jun - 17:45:45

Infos zum Schreiberling

Alter des Schreiberlings: 32 Jahre
Hauptcharakter: Valeria
Nebencharakter(e): Sheevalesca




Charakter - Grundlagen

Name: Sheevalesca (Gesprochen: Shivaleska. Wird meist nur Sheeva genannt.)
Weitere Namen: Sheeva, Dämonenweib, Hexe, Gauklerin, teuflische Verführerin, Sukkubus
Rasse: Amazonenelfe (Mischling: Amazone/Elfe)
Alter: 36 Jahre (äußerlich 25-30 Jahre durch ewige Jugend)
Geschlecht: Weiblich
Zugehörigkeit: Zwielicht



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Erscheinung

Größe: 1,84m
Aussehen:

Im düsteren Hinterzimmer herrschte eine erwartungsvolle Stille. Einige fein gekleidete Personen hatten sich um ein hölzernes Podest herum versammelt. Kerzenlichter waren gleichmäßig überall im Raum platziert worden und zusammen mit dem Mondlicht, welches sich seinen Weg durch die Fenster bahnte, wurde das gesamte Zimmer in ein atmosphärisches und zugleich mystisches Licht getaucht.
Nur wenige Augenblicke später betrat eine komplett verhüllte, relativ große Gestalt das Podest mit gleichmäßigen, anmutigen Schritten. Ihr Kapuzenmantel war aus einem sehr dünnen Material. Der fein verarbeitete Stoff war mit einer dunkelgrünen Farbe überzogen. Sie positionierte sich genau in der Mitte der Bühne. Der Kopf war dabei gesenkt, sodass man keinen Blick auf ihr Antliz erhaschen konnte. Regungslos stand sie dort für eine ganze Weile. Erst als aus einer dunklen Ecke verführerische und rhythmische Musik ertönte, begann sich die Gestalt langsam zu regen. Behutsam zog sie die Kapuze herunter. Ein weibliches fein geschnittenes Gesicht kam zum Vorschein mit sinnlichen, vollen Lippen. Ihre Augen funkelten in einem dunkelbraunen Ton. Die Wimpern und Augenlieder waren aufwendig geschminkt und betonten ihre katzenhaften Augen. Die Wangen waren dezent gerötet von der Schminke.
Diverser Schmuck war an einigen Stellen in ihrem Gesicht zu finden. Ein kleiner silberner Ring befand sich direkt in der Mitte der Unterlippe, während zwei kleine funkelnde Silberkugeln neben ihrer linken Augenbraue positioniert waren. Vermutlich durch einen Stift unter der Haut miteinander verbunden. Die Ohren besaßen die für diese Welt typische, humanoide Form. Zwei große silberne Ohrringe baumelten an ihren Ohrläppchen. Die Haare besaßen einen dunkelroten Farbton und waren zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden. Der Zopf ragte bis zum oberen Rücken. Das Haar vorne verdeckte teilweise die Stirn und ging elegant zu den Seiten weg. Auf der rechten Seite legten sich die Strähnen direkt zwischen Ohr und Auge über das Gesicht. Bei der linken Gesichtshälfte war die Wange hingegen überwiegend frei und das Stirnhaar schwang sich kunstvoll am Kopf entlang in Richtung Ohr.

Als die eingesetzten musikalischen Instrumente begannen, ein höheres Tempo aufzunehmen und die exotischsten Klänge überall im Raum zu verteilen begann die Frau langsam damit, sich dem Rest ihres dünnen Mantels zu entledigen. Als das Gewand nach ausgiebigem Vorspiel schließlich vollständig zu Boden fiel, konnte man nun den Rest ihrer Erscheinung ausmachen.

Ein wohlgeformter und kurviger Körper erstrahlte im Mondlicht. Ihr üppiger Vorbau war formschön und prall. Ihr Rücken brachte neben der einen oder anderen Narbe auch einige dezent angedeutete Muskeln hervor. Ein zuvorkommendes Attribut bei den Gewichten, die sie am Oberkörper mit sich herumschleppen musste. Die wohlproportionierten Oberschenkel wussten ebenfalls zu überzeugen und das füllige und prachtvolle Hinterteil war nicht von dieser Welt. Von der Gesamterscheinung war der kurvige Unterkörper eine gelungene Ergänzung zu ihrer großen Oberweite. Dabei besaß sie für ihre Verhältnisse eine relativ schmale Taille.

Am Hals trug sie eine silberne Kette mit einem roten Herz als Anhänger, der sich gut in das Gesamtbild einer exotischen Tänzerin einfügte. Manche der Anwesenden behaupten jedoch, an manchen Tagen ein schwarzes Herz gesehen zu haben. Ebenso auffällig war die Tatsache, dass ihre Fuß- und Fingernägel mit den gleichen zwei Farben bemalt worden waren. Und zwar einheitlich auf jeder Seite.

Nachdem sie dann einige Male mit reizvollen Gesten mit dem Publikum spielte, erklang schließlich auch ihre Stimme. Eine sehr weibliche, verführerische Tonlage hallte durch den Raum und vermittelte so das Gesamtbild einer sündhaften Verführerin.

Noch eine ganze Weile tanzte sie mit sinnlichen Bewegungen zu der berauschenden Musik, ehe das Schauspiel schließlich beendet wurde...



Kleidung:

Meistens trägt sie am Unterkörper einen eng anliegenden schwarzen Netzstoff, der bei Lichteinfall sogar Einblicke auf die Haut gewährt. Der Netzanzug beginnt bei den Waden und zieht sich hoch über das Gesäß bis zum unteren Rücken. Gelegentlich nutzt sie einen ähnlichen Stoff für ihre Oberarme und Schultern.

Über diesem Netz aus feinem Stoff trägt sie eine Verkettung von stabilen und breiten Bändern, welche aus den unterschiedlichsten Pflanzen der grünen Hölle bestanden. Mit mehreren silbernen Ringen zusammengehalten, bietet diese Verflechtung Komfort und Stabilität für ihre große Oberweite und darüber hinaus auch eine gewisse Bewegungsfreiheit. Außerdem passte diese luftige Tracht gut zu ihrer manipulativen und täuschenden Vorgehensweise und war perfekt an die klimatischen Bedingungen der grünen Hölle angepasst.

Die Lederstiefel waren ebenfalls mit verschiedenen Grüntönen überzogen um eine bessere Tarnung zu ermöglichen und gingen bis über die Knie. Am Fuß, sowie am oberen Ende beim Schaft waren kleine silberne Ketten angebracht. Nicht sehr praktisch, aber hübsch anzusehen.
Die Handschuhe sind aus schwarzem Leder und gehen bis über die Ellenbogen. Für besondere Anlässe hat sie auch einen dunkelgrünen Kapuzenumhang dabei, der ihr ebenfalls gute Dienste in der grünen Hölle leistet. Meistens wird dieser jedoch nur für ihre künstlerischen Auftritte eingesetzt.

Am Hals trägt sie immer eine silberne Kette mit einem Herz als Anhänger. Das Herz hat zwei Seiten. Eine Seite ist schwarz, die andere rot. Sie kann diesen Anhänger problemlos von der Kette lösen.




Persönlichkeit

Charakter:

Sheevalesca ist eine Frau von überwiegend ruhiger, aber bedachter Natur. Meistens bevorzugt sie es, kalkuliert und mit taktischer Rafinesse vorzugehen. Andere gegeneinander auszuspielen und Feinde in einen Hinterhalt zu locken. Gerne setzt sie dabei auch ihr kurvenreiches Aussehen ein. Durch ihre verführerische Stimme kann man sich gelegentlich nicht wirklich sicher sein kann, welche Absicht sie gerade verfolgt.

Sie hat ein gesundes Selbstbewusstsein, was ihr gerade als exotische Tänzerin von großem Nutzen ist. Sie ist stolz auf ihre Figur und ist in dieser Hinsicht eine waschechte Amazone. Sie scheut sich nicht ihren Körper zu zeigen.
Als problematisch stellt sich manchmal ihr unkontrolliertes Gelächter heraus. Sowie ihre Vorliebe, sich auch an den banalen Dingen des Lebens zu erfreuen, was durchaus zu Verägerung und Verachtung bei allen Anwesenden führen kann.

Sheeva ist grundsätzlich nicht naiv und immer etwas misstrauisch Fremden gegenüber. Allerdings lügt sie gerne und versucht oft durch List und Tücke andere übers Ohr zu hauen. Dadurch kommt sie gelegentlich auch mal in Schwierigkeiten. Sollte man sie jedoch als Verbündete gewinnen können, kann sie auch durchaus ihre freundliche Seite zeigen und als Taktikerin und Scharfschützin von großem Nutzen sein, sofern man mit ihren gelegentlichen Spinnereien zurechtkommt. Auch wenn die Jägerin es dabei vorzieht, die Drecksarbeit von anderen erledigen zu lassen während sie aus dem Hintergrund das ganze Geschehen beobachtet.

Außerdem ist sie äußerst wissbegierig. Mit großem Verlangen stürzt sie sich immer wenn die Möglichkeit besteht auf alte Bücher. Besonders über die Jagd. Dabei liebt sie allerdings auch Wälzer über Täuschung, List und Betörung.

Hin und wieder gibt es allerdings auch eine dunkle, sadistische Seite bei ihr. Zumindest wenn es um eine Person geht, die das Leid aus ihrer Sicht verdient hat, dann ist sie vollkommen in ihrem Element. Auch bereitet ihr die Folter allgemein großes Vergnügen. Bevorzugt in der Rolle der Peinigerin. In solchen Situationen kommt des öfteren ihre diabolische Seite zum Vorschein. Anstatt wie eine professionelle Attentäterin vorzugehen, überkommt sie dann ein Verlangen jemandem Schmerzen zuzufügen und die Person leiden zu lassen. Für diesen Zweck setzt sie gerne ihre Peitsche ein.

Grundsätzlich hat sie daher zwei Gesichter: Die Jägerin und Attentäterin, welche mit taktischer Raffinesse und kühlem Verstand versucht ihr Ziel zu erreichen.

Und die sich dem Chaos hingebende Sadistin, die mit wahnsinniger Lache niedere Seelen auspeitscht und sich an ihrem Leid ergötzt.

Diese beiden unterschiedlichen Sinneswandlungen spiegeln sich auch in ihrem Zwang wieder, für viele ihrer Entscheidungen ihren Herzanhänger zu verwenden. Diesen löst sie dann von ihrer Kette und wirft ihn in die Luft. Je nachdem, auf welcher Seite das Herz landet, rot oder schwarz, wird eine Wahl getroffen. Sheeva neigt auch gerne dazu, selbst brisante und schicksalhafte Entscheidungen mit ihrem Anhänger zu treffen, da sie in einigen Momenten durchaus unentschlossen sein kann. Das Herz ist nicht nur Teil ihres Lebens, es ist auch ihr Glücksbringer.


Vorlieben:

  • Tanzen: Ob alleine vor einem Lagerfeuer oder vor einer Gruppe zwielichtiger Gestalten, sie ist hierbei ganz in ihrer eigenen Welt. Bevorzugt meist den sinnlichen Tanz, welcher gut mit ihrer hinterhältigen Natur harmoniert.
  • Schmuck: Sie mag allerlei Arten von Schmuck. Besonders Silber.
  • Dinge abknallen: Sie liebt es, die Durchschlagskraft ihrer Armbrust in Aktion zu sehen...
  • Frauen: Sie findet Männer grundsätzlich zwar nicht abstoßend, fühlt sich aber dennoch eher zum weiblichen Geschlecht hingezogen.
  • Manipulation: Kaum etwas bereitet ihr mehr Freude, als eine naive Seele zu umgarnen und auf eine andere zu hetzen, nur um ihre Ziele zu erreichen.
  • Flauschige Tiere: Jedes Tier mit einer ordentlichen Menge Fell ist auf ihrer "Noch zu Knuddeln" Liste.  
  • Scharfes Essen: Am liebsten mit einem feurigen Nachgeschmack.
  • Herumblödeln: Sie liebt es zu Lachen. Auch in unpassenden Momenten.
  • Hinterhältigkeit: Bereitet gerne Hinterhalte vor. Lockt Unwissende in ihre tödlichen Fallen. Liebt den Meuchelmord. Vorzugsweise ohne sich selbst schmutzig machen zu müssen.
  • Musik: Besonders melancholische und düstere Musik gefällt ihr. Hat das Spielen auf einer Orgel erlernt.
  • Folter: Folter bereitet ihr großes Vergnügen. Vorzugsweise als Peinigerin.
  • Schminken: Liebt es Schminke zu verwenden. Oftmals wirkt es sehr stilvoll. Manchmal übertreibt sie es jedoch wenn sie durchdreht, dann ist ihr Gesicht plötzlich komplett weiß und ihre Lippen stechen in den unterschiedlichsten Farben hervor. Hin und wieder sind es auch einfach einige verschiedenfarbige Streifen die ihr Gesicht zieren und dadurch wie Kriegsbemalung wirken. Wird daher manchmal für eine Gauklerin gehalten.


Abneigungen:

  • Direktes Vorgehen: Die direkte Konfrontation versucht sie stets zu vermeiden. Viel spassiger ist es doch, alles wie einen Unfall aussehen zu lassen? Die Hintertür ist ihre bevorzugte Wahl.
  • Menschen: Seit man ihr erzählt hat, dass die Mörder ihrer Eltern Menschen waren, hat sie eine natürliche Abneigung gegen diese entwickelt und besucht ihre Siedlungen ausschließlich um zu lernen oder sie nach Möglichkeit für ihre Zwecke zu missbrauchen.
  • Ungeschminkt sein: Sie hat daher immer einen kleinen Beutel mit Schminke und einen Handspiegel dabei. Auch wenn es in der tropischen Hitze der grünen Hölle nicht unbedingt hilfreich ist.
  • Weicheier: Ob Frauen oder Männer. Sie mag keine Waschlappen. Bietet ihr keine Herausforderung. Schließlich will sie auch etwas Spass dabei haben, jemanden zu dominieren.


Religion: Das rote und das schwarze Herz.




Fähigkeiten

Beruf: Exotische Tänzerin, Jägerin, Attentäterin, Gauklerin, Bestraferin
Sprachen:
Arcum (fließend)
Rigusta (mittelmäßig)


Lesen/Schreiben: Ja/Ja
erlernte Fähigkeiten:

  • Armbrustschießen
  • Kampf mit der Peitsche
  • Waffenverzauberungen
  • Umgang mit dem Dolch (ausschließlich für Meuchelmord)
  • Foltern
  • Schleichen
  • Sinnlicher Tanz
  • Orgel spielen
  • Betörung und Manipulation


Eigenschaften/Gaben:

  • Ewige Jugend
  • Relativ hohe Lebenserwartung (wird aber höchstens nur halb so alt wie eine vollblütige Elfe)
  • Durchschnittlicher Lerner (lernt langsamer als eine Amazone, aber schneller als ein Elf)
  • Keine Pflanzenteile vorhanden
  • Amazonenduft nur in schwacher Form vorhanden (Rosenduft)
  • Keine Geistreise möglich
  • Elfenaugen (schwer zu blenden)


körperliche/geistige Stärken:

  • Ausgezeichnete Scharfschützin: Beherrscht die Armbrust und ist allgemein eine sehr gute Schützin.
  • Schleichen: Wenn auch nicht so gut wie bei einer richtigen Amazone, so kann sie sich doch an das eine oder andere unachtsame Wesen heranschleichen.
  • Waffenverzauberungen: Um ihre Effektivität bei der Jagd zu steigern, konnte sie durch ihr elfisches Erbgut den einen oder anderen Zauber erlernen, um ihre Waffen mit einmaligen Zaubern zu belegen.
  • Taktikerin: Sie ist ziemlich gescheit und weiß wie man Hinterhalte vorbereitet und Leute in eine Falle lockt.
  • Unterhaltungskünstlerin: Weiß wie man tanzt und musiziert (zumindest auf der Orgel) und so das Publikum unterhält. Auch mithilfe von Rollenspielen als Bestraferin.
  • Betörung und Manipulation: Hat gelernt Personen zu betören und zu manipulieren.


körperliche/geistige Schwächen:

  • Egoistisch: Denkt oftmals nur an ihre Bedürfnisse und Ziele.
  • Auffälliges Aussehen: Ihre Erscheinung ist in vielen Situationen nicht sehr hilfreich für eine perfekte Tarnung.
  • Relativ schwach im Nahkampf: Im direkten Nahkampf schnell unterlegen. Ihre Fähigkeiten mit dem Dolch sind nur für hinterhältige Angriffe zu gebrauchen. Mit der Peitsche ist sie zwar gut, doch kann sie damit selbst einen durchschnittlichen Kämpfer kaum beeindrucken, wenn er über eine richtige Waffe verfügt.
  • Mangelhafte Agilität: Im Gegensatz zu den vollblütigen Amazonen ist sie ziemlich unbeweglich. Gute Planung, Vorbereitung und Taktik sind entscheidene Kriterien für ihren Erfolg.
  • Verrückte Spinnereien: Manchmal neigt sie dazu, verrückte Sachen zu unternehmen (Objekte anzünden oder mit ihrer Peitsche auf irgendetwas sinnlos einschlagen etc.) und bringt dadurch sich und andere in Gefahr.
  • Unentschlossen: Hat gelegentlich Probleme eine schnelle Entscheidung zu fällen. Besonders dann wenn sie ihren Herzanhänger entscheiden lässt, kann es etwas dauern.




Magie

Betörende Waffenverzauberungen

Für die Aktivierung der Waffenverzauberung muss Sheeva die entsprechende Waffe zuvor kurz mit ihren Lippen berühren. Im Anschluss kanalisiert sich die verführerische Magie in ihrer Waffe. Dabei wird das Mana bereits verbraucht. Sobald die Waffe mit der Verzauberung ausgestattet wurde, bekommt diese eine schwach leuchtende Aura in einem bestimmten Farbton. Bei der nächsten Verwendung der Waffe wird der Zauber automatisch auf das Ziel oder den Bereich entladen. Falls sich keine Gelegenheit für den Einsatz des Zaubers ergibt, verschwindet die Verzauberung automatisch nach 5 Minuten.


  1. Zauber:
    Umarmung der Schlangenkönigin
    Betörungszauber für ihre Armbrust "Die Gebieterin".
    Die Armbrust bekommt eine lilafarbene Aura. Der nächste abgefeuerte Bolzen ist von einem grünlichen Schweif umgeben. Wenn er das Ziel trifft oder direkt daneben einschlägt (Radius 1 Meter), entsteht auf magische Art und Weise eine Schlangenfrau mit freiem Oberkörper, die ihren Schwanz um die Beine des Opfers herumwickelt und es so bewegungsunfähig macht. Die Königin selbst schmiegt sich an den Oberkörper des Umwickelten und haucht ihr oder ihm süße Nichtigkeiten ins Ohr. Die Schlange existiert für 30 Sekunden. Die Arme sind von der Umwicklung nicht betroffen. Funktioniert nicht bei Tieren. Die Umarmung Kann mit einer Klinge entfernt werden. Ebenso verschwindet die Schlangenkönigin wenn man sie mit einer Waffe angreift. Kann nur eine Person treffen.

    Manakosten: Mittel

  2. Zauber:
    Kuss des Sukkubus
    Betörungszauber für ihre Peitsche "Die Bestraferin".
    Bei Aktivierung bekommt ihre Peitsche einen rötlichen Schimmer. Die Person die von der Peitsche getroffen wird leidet an Halluzinationen und fängt an betörende, weibliche Dämonen mit Hörnern und Hufen zu sehen, welche die Sicht einschränken und vom ursprünglichen Vorhaben ablenken sollen. Jemanden der einen kühlen Kopf bewahrt und über gute Selbstbeherrschung verfügt wird davon kaum beeindruckt sein. Außerdem nahezu nutzlos bei Personen, die kein Interesse am weiblichen Geschlecht haben. Funktioniert nicht bei Tieren. Die Halluzinationen halten für 20 bis 40 Sekunden lang an. Je nachdem wie Willensstark die Zielperson ist. Kann nur eine Person treffen.

    Wird ausgelöst sobald ein humanoides Ziel getroffen wird.  

    Manaverbrauch: Mittel

  3. Zauber:
    Dämon der endlosen Freuden
    Betörungszauber für ihren Dolch "Die Herrin".
    Der gesamte Dolch leuchtet in einem pinkfarbenen Ton. Ein fliegender Dämon mit einer Körpergroße von ungefähr 40cm und sehr aufreizender Bekleidung materialisiert sich aus der Energie des Dolches. Das Geschlecht des Wesens ist zufällig und wechselt bei jeder neuen Beschwörung. Der Dämon bleibt beim Dolchträger, bis ihm ein Angriffsziel gegeben wird. Sobald die Dolchspitze auf eine Person gerichtet ist, fliegt der Dämon zum Ziel und greift es an.
    Sollte das Geschlecht des Dämons nicht der Präferenz des Opfers entsprechen, wird die Zielperson verhöhnt und verspottet.
    Wenn der Dämon allerdings das passende Geschlecht für die Zielperson hat, dann versucht das kleine Wesen das Opfer zu verführen, mit aufreizenden Gesten und sanften Berührungen an den unterschiedlichsten Körperstellen.
    Der Dämon kann niemanden wirklich verletzen und dient primär der Ablenkung oder als Unterhaltungsprogramm für einsame Nächte...

    ACHTUNG! Der Dämon richtet sich immer gegen die Person, auf die der Dolch zeigt. Kann sich also auch gegen den Träger und Anwender richten.

    Funktioniert nicht bei Tieren. Sobald der Dämon sein Ziel erfasst hat und "angreift", bleibt er für drei Minuten lang bestehen und kann durch einen einfachen Hieb mit einer Waffe ausgeschaltet werden. Wird ihm kein Ziel zugewiesen, verschwindert er wie die anderen Waffenverzauberungen nach Ablauf der 5 Minuten.


    Manaverbrauch: Mittel bis Hoch





Hintergrund

Stand: ledig
Familie:

Mutter:
Spoiler:
Lulu - Amazone - Verstorben
Vater:
Spoiler:
Cervemir - Elf - Verstorben
Ziehmutter:
Spoiler:
Leknaat - Vampirin

Herkunft/Geburtsort: Unbekannt, vermutlich in der grünen Hölle.
Wohnort: Altes verlassenes Herrenhaus irgendwo in der Nähe der Grenze zwischen Riguskant und der grünen Hölle.

Besitz:

  • Dunkelgrüner Kapuzenumhang
  • Schwarze Armbrust mit dem Namen: "Die Gebieterin"
  • Dunkelrote lange Peitsche mit dem Namen: "Die Bestraferin"
  • Silberner Dolch mit dem Namen: "Die Herrin"
  • Kleine Tasche mit Schminkutensilien
  • Hüftgurt für die Bolzen, den Dolch und die Peitsche
  • Halskette mit einem Herzanhänger (Vorderseite rot, Rückseite schwarz)


Geschichte:

Der ehrwürdige Cervemir war ein fähiger Anwender der Magie und ein Vorbild für viele Anhänger seines Volkes. Über Jahrzehnte hinweg setzte er seine magischen Talente zum Wohle der Gesellschaft ein. Voller Hingabe unterwies er die Heranwachsenden und vermittelte die Tugenden der ehrwürdigsten Rasse dieser Welt. Cervemir wirkte mit bei politischen Entscheidungen, stand den Führungskräften als Berater zur Seite und förderte zahlreiche Maßnahmen, um seinem Volk zu mehr Ruhm und Wohlstand zu verhelfen.
Er war vermählt mit der schönen Sindelia, die sich einen festen Platz in der militärischen Laufbahn gesichert hatte und ebenfalls ein hohes Ansehen genoss. Beide waren das Vorzeigepaar der Gesellschaft. Das einzige was ihnen wohlmöglich fehlte für das vollkommene Glück war... ein Kind. Aber ihr gemeinsamer Fokus auf die Karriere untersagte ihnen dieses Vorhaben.

Für Cervemir wurde dieses Leben mit der Zeit jedoch immer eintöniger. Die endlosen Debatten im politischen Alltag, die Scheinheiligkeit der dekadenten Bevölkerung und seine selbstverliebte Gattin, die ihn jeden Tag mit ihren nicht enden wollenden Geschichten aus dem Trainingslager beglückte. Er hatte genug davon.

Die Welt befand sich immer mehr im Wandel. Übergänge in eine andere Welt, auch Portale genannt, entstanden zwar schon öfter an den unterschiedlichsten Orten und ermöglichten den Zutritt in eine andere Welt, doch einige Bewohner von Anima hatten den Eindruck, als habe sich ihre Anzahl in letzter Zeit erhöht. Als wissbegieriger Forscher war Cervemir äußerst ehrgeizig. Für eine Weile tat er nichts anderes, als diese seltsamen Gebilde zu studieren. Es war ein sehr reizvoller Gedanke für ihn in eine fremde und unbekannte Welt zu treten. Eine Möglichkeit, seinem eintönigen Alltag zu entfliehen.

Eines Nachts fasste der Schönling schließlich einen Entschluss. Er bahnte sich mithilfe der Illusionsmagie einen Weg um unbemerkt aus der Stadt zu kommen. Sindelia durfte davon nichts erfahren. Wahrscheinlich würde sie ohnehin mit ihrer grenzenlosen Selbstverliebtheit gut alleine zurechtkommen.
Sein Ziel war ein Portal, was zuvor von Spähtruppen im Schutze des Waldes gesichtet worden war. Vorerst hielt er einen Moment inne und blickte über die Schulter zurück zu seiner Heimatstadt. Doch die Neugier verdrängte letzten Endes die Furcht vor dem Unbekannten und Cervemir betrat das Portal in die andere Welt. Zwar hörte er schon von einigen seiner Artgenossen, dass Elfen bereits zuvor Anima verließen und in eine Welt mit dem Namen Crepererum gelangten, aber aus nächster Nähe hatte er bisher noch keines dieser mystischen Phänomene betrachten können.

Der Magier war voller Hoffnung eine Welt vorzufinden, die Anima in ihrer grenzenlosen Schönheit gleicht. Nachdem er sich von der Reise ein wenig erholt hatte, konnte er zunächst kaum einen Unterschied ausmachen. Erst als die Augen sich langsam an die neue Umgebung gewöhnten konnte Cervemir wahrhaftig sehen. Keine Seele konnte seine Ankunft bezeugen. Denn außer dem Wind, der die Baumkronen kitzelte, gab es hier weit und breit niemanden zu sehen. Doch bereits die ersten Schritte bestätigten ihm, dass dieser Ort vollkommen anders zu sein schien. Die Farben waren einfacher und weniger kraftvoll. Bei näherer Betrachtung der Bäume und Pflanzen konnte Cervemir ebenfalls einige markante Unterschiede ausmachen. Der Einfluss des großen Lichts wirkte hier insgesamt deutlich schwächer als in seiner Heimat.

Bei all der Faszination über die neue Umgebung bemerkten seine feinen Lauscher ein Geräusch, welches sich nicht in das Gesamtbild einer friedlichen Natur einfügen wollte. Er vernahm lachende, männliche Stimmen, die hinter einer Reihe aus Bäumen zu vernehmen waren.
Vorsichtig pirschte das Spitzohr durch das Unterholz bis seine Blicke schließlich an einer alten Ruine hängen blieben. Lachende Männer der menschlichen Rasse hatten sich um ein Wesen herum versammlt, welches gefesselt vor den drei Gestalten niederkniete. Eine rosahäutige Gestalt mit freizügiger Kleidung und dunkelroten langen Haaren. Eine Amazone. Anscheinend hatten die Menschen dieses Wesen gefangen genommen. Jedenfalls schlugen sie die Frau abwechselnd mit der flachen Hand ins Gesicht und lachten dabei ausgelassen wie unterbelichtete, zu groß geratene Kinder.

Cervemir hatte nie zuvor eines dieser Wesen zu Gesicht bekommen. Einst tauchte der Name dieser sagenhaften Frauen in einer alten Schrift auf. Crepererum war nicht nur die Heimat der Menschen, auch diese wilden Damen waren in dieser Welt zuhause.

Den Anblick der Ungerechtigkeit konnte er nicht lange ertragen. Zwar könnte dies sein Ende bedeuten, einer Amazone zu helfen, doch seine Verachtung für dieses Schauspiel überwiegte in diesem Moment. Cervemir nutzte die Gunst der Stunde, befreite die Gefangene mit einem Zauber und gemeinsam streckten sie die Peiniger nieder.
Durch die jüngsten Ereignisse noch völlig im Ausnahmezustand, wandte sich die befreite Frau nun gegen ihn. Schnaufend blickte sie in seine smaragdgrünen Augen, bereit sein Leben zu nehmen. Die Amazone überragte den Elf um eine ganze Kopfhöhe.

Doch ihre Wut hielt inne. Als das Adrenalin aus ihrem muskelbetonten Körper langsam entwich, realisierte die Kriegerin erst was der Elf eigentlich für sie getan hatte. Für eine ganze Weile standen beide regungslos da. Sie beobachteten einander, ein paar zaghafte Worte wurden ausgetauscht. Dann trennten sich ihre Wege.
Cervemir fasste den Entschluss, noch etwas länger in dieser Welt zu verbleiben und verbrachte die Nächte in einem verlassenen Holzhaus, während er tagsüber die Vegetation und Tierwelt intensiv studierte.

Ein paar Tage später folgte ein zufälliges Wiedersehen, unweit der Ruinen. Wieder tauschten sie einige vorsichtig gewählte Worte aus. So gingen die Tage und Wochen ins Land. Er war fasziniert von ihrer Art und die Amazone schien ihm nach wie vor ihre Dankbarkeit zeigen zu wollen, sofern das als Amazone einem Mann gegenüber überhaupt möglich war. Schließlich erfuhr der Magier auch den Namen der rothaarigen Wilden... Lulu.

Sie trafen sich regelmäßig, bis ihre anfängliche Bekanntschaft eine neue Ebene erreichte. Zwei Seelen so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Und dennoch hatten sie eine große Gemeinsamkeit. Sie waren beide fremd in der Welt der Menschen.  
Im fahlen Mondlicht berührten sich schließlich ihre Lippen zum ersten Mal. Eine neue Liebe war geboren.
Und so folgte das, was Cervemir und Sindelia bisher nicht möglich gewesen war. Die Amazone erwartete schließlich ein Kind. Ein Spross aus beiden Welten.
Cervemir und Lulu zogen sich daraufhin tiefer in die Wälder zurück, errichteten ein gut verstecktes Heim um sich vor fremden Blicken verstecken zu können.

Im rötlich schimmernden Licht der Dämmerung kam das kleine Wesen schließlich zur Welt. Cervemir war zum ersten Mal seit langer Zeit wieder glücklich, auch Lulu spürte ganz neue Seiten an ihr. Alles schien in eine geordnete Richtung zu laufen. Doch das Leben hatte scheinbar andere Pläne für die junge Familie.

Eines Tages, im Schutze der Dunkelheit, erschienen plötzlich einige düstere Gestalten. Als hätte die Nacht diese Entitäten wie aus dem Nichts geformt. Vampire...
Es dauerte nicht lange, bis die bösen Absichten der Besucher eindeutig waren. Cervemir und Lulu kämpften mit all ihrer Macht, um ihre Tochter zu schützen. Doch nach einem erbitterten Kampf auf Leben und Tod mussten sie feststellen, dass sie hoffnungslos in der Unterzahl waren. Beide fielen dem Blutdurst der Angreifer zum Opfer. Ein großes Glück nahm ein schnelles und tragisches Ende. Am Boden liegend, vereinten sich ihre Hände ein allerletztes Mal. Cervemir vergoss eine Träne, ehe er seine Augenlieder für immer schloss.

Das einzige Geräusch welches nun noch zu vernehmen war, kam aus der Behausung. Das Geschrei ihres Säuglings. Das Oberhaupt der Vampirfamilie, welches auf den Namen Leknaat hörte, betrat die Unterkunft. Was sie in der zusammengewickelten Decke auf dem primitiven Bett entdeckte, zauberte ihr ein Lächeln auf die blassen Lippen. Zwar war es aus ihrer Sicht ärgerlich, zwei besondere Exemplare verloren zu haben, doch dieses kleine exotische Geschöpf war Entlohnung genug für ihre Bemühungen.

Das kleine Mädchen sollte von nun an den Namen Sheevalesca tragen. Leknaat nahm sie mit in ein altes, von Menschen verlassenes Herrenhaus abseits der Zivilisation. Dort hauste sie mit ihren Familienmitgliedern. Hin und wieder wurden hier auch ausgewählte Gäste eingeladen, um Sklaven käuflich zu erwerben. Besonders die exotischen Geschöpfe waren beliebt bei den Versteigerungen.
Die Jahre vergingen und Sheeva wuchs mit der Zeit zu einer reifen und jungen Schönheit heran. Leknaat beobachtete beinahe jeden Schritt den sie machte, immer darauf bedacht, dass es ihr an nichts fehlte.
Als auch der Intellekt der jungen Frau mit den dunkelroten Haaren heranwuchs tauchten natürlich auch die unvermeidlichen Fragen auf. In Erfahrung zu bringen wer ihre leiblichen Eltern waren hatte dabei die oberste Priorität. Als Antwort erhielt sie von Leknaat stets die gleiche Aussage: "Ich habe deinen unschuldigen kleinen Leib im Wald vorgefunden... Schutzlos und allein... Eine Gruppe wilder und erbarmungsloser Menschen hat deine Eltern getötet... Sie wollten auch über dein Schicksal richten, doch ich konnte es einfach nicht zulassen..." Die Vampirfürstin wischte sich jedes Mal erneut eine Träne aus dem Gesicht, als sie ihr diese Geschichte immer und immer wieder erzählen musste.

Es kam schließlich der Tag, als Leknaat den Entschluss fasste, dass Sheeva sich nun im geeigneten Alter befand. Doch sie dachte nicht daran, ihren kleinen exotischen Schatz als Sklavin oder Dienerin an jemanden zu verkaufen. Bei näherer Betrachtung ihres sehr kurvenreichen Körpers kam Leknaat eine viel bessere Idee in den Sinn. Die Vampirin war eine fähige Scharfschützin und Magierin und mit großer Wahrscheinlichkeit hatte Sheevalesca das Bestreben entwickelt, sich an den Mördern ihrer Eltern rächen zu wollen.

Leknaat unterbreitete ihr also ein verführerisches Angebot. Sheeva wurde in der Schießkunst unterwiesen, außerdem würde sie den einen oder anderen Zauber erlernen. Im Gegenzug sollte sie für Leknaat arbeiten. Als Tänzerin, um ihr Unterhaltungsprogramm zu erweitern. Anfangs zögerlich, willigte sie schließlich ein. Immerhin durfte sie dabei von niemandem berührt werden und Leknaat machte es unmissverständlich, dass es jedem Vampir untersagt war, sie zu beißen. Wer konnte schon ahnen, welche Auswirkungen der Vampirismus auf die exotische Sheeva haben würde. Leknaat wollte unter keinen Umständen riskieren, ihre neue Einnahmequelle zu verlieren und sie wusste, dass ihr durch das elfische Blut in ihren Adern ein langes Leben bevorstand. Daher hatte sie auch klar angeordnet, dass keiner ihrer Gäste sich mit ihr in irgendeiner Form Vergnügen durfte. Sie musste unbefleckt bleiben um den Preis den die Gäste bezahlen müssen auf einem hohen Niveau zu halten. Außerdem konnte sie so alles überwachen und sichergehen, dass keiner die Gelegenheit nutzt um Sheeva doch noch den Vampirbiss zu geben. Die Mitglieder der Familie waren jedoch alle erfahren und beherrscht genug, um nicht in Versuchung zu geraten. Für diesen Zweck verwendeten sie lieber die weniger interessanten Exemplare in ihrer Umgebung.

In den folgenden Jahren verbesserten sich allmählich ihre Fähigkeiten in der Schießkunst. Durch ihr elfisches Erbgut schlummerte außerdem auch ein magisches Talent unter ihrer amazonischen Hautfarbe. Sie versuchte sich an verschiedenen Arten der Magie, doch da sie sich bereits in jungen Jahren für die Jagd interessierte, fokussierte sich ihr Verstand mehr auf Zauber die ihre eingesetzten Waffen unterstützen. So konnte sie ihr begrenztes magisches Wissen bereits nutzen, um ihre Waffen mit diversen Zaubern zu belegen. Und nicht nur ihre magischen Künste verbesserten sich, ihr Hüftschwung beim Tanzen brachte Leknaat mittlerweile beträchtliche Summen ein. Außerdem erlernte sie die Orgel, was ihre Herrin durchaus positiv stimmte. Denn dadurch konnte sie ihren Auftritten mehr Abwechslung zu verleihen.

Von Leknaat und mithilfe der alten Bücherei im Anwesen erlernte sie Rigusta, die Sprache der Menschen in Riguskant. Zumindest in ihren Grundzügen. Sie wollte unbedingt mehr über diese Rasse in Erfahrung bringen. Immerhin war es schon irgendwie ihre Absicht die Mörder ihrer leiblichen Eltern zu finden und über sie zu richten. Auch wenn dieses Verlangen mit der Zeit immer mehr zu einem zweitrangigen Interesse wurde. Hin und wieder wagte sich die Amazonenelfe sogar in die menschlichen Dörfer, nur um ihre manipulativen und listenreichen Fähigkeiten auf die Probe zu stellen. Dabei verfeinerte Sheeva auch ihr Geschick beim Schleichen. Ebenso schlich sie oft durch das Unterholz der grünen Hölle. Hier fühlte sie sich wahrhaftig zuhause. Jedoch stand sie dabei fast immer unter der Beobachtung von mindestens einem Mitglied oder einem Handlanger der Vampirfamilie.

So zogen weitere Jahre ins Land und alles was sie umgeben von den Mauern des alten Anwesens und in ihrer unmittelbaren Umgebung erlernte, brachte sie näher an ihr ultimatives Ziel. Welche Absicht die rothaarige Jägerin mittlerweile verfolgte war jedoch nicht mehr ganz so eindeutig. Für Leknaat wurde es immer schwieriger Sheeva zu durchschauen...



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Zuletzt von Sheevalesca am Di 19 Jun - 21:46:19 bearbeitet; insgesamt 9-mal bearbeitet
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