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Thea

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Thea

Beitrag von Thea am Sa Sep 15, 2018 10:20 am



Infos zum Schreiberling

Hauptcharakter: [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
Nebencharakter(e):
diverser bunter Haufen:
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Charakter - Grundlagen

Name: Thea "die Unzähmbare"
Rasse: Tiermensch, Amazone/weißer Tiger
Alter: 21 Jahre
Geschlecht: weiblich
Zugehörigkeit: Zwielicht




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Erscheinung
Größe: 1,74m groß
Aussehen:
in normalem Zustand:
Thea war einst eine ganz normale Amazone, mit einem reichen Blätterdach als Haupt und sehnigem Körper. Die Infizierung mit dem Tiervirus ließ alle Blätter ausfallen und färbte ihr Haar weiß wie Schnee. Meist in einen dicken Zopf geflochten, reichen ihre Haare ihr bis zum Steiß, vereinzelte Strähnen umranden lose ihr Gesicht. Zwei lange Strähnen hängen geflochten und mit goldenen Klammern verziert seitlich an ihrem Gesicht herab, zu den Spitzen hin dunkler werdend. Das fein geschnittene Gesicht der Amazone ist nach der Infizierung beibehalten worden, zeigt nun jedoch auch deutliche katzenhafte Züge. So sind ihre Ohren spitzer, fast wie bei einer Elfe, weisen jedoch dezente weiße Haare an den Ohrspitzen auf. Ihre eisgrauen Augen sind mandelförmig, von dichten langen Wimpern umrahmt und zeigen ellipsenartige Pupillen, wie es für Katzen typisch ist. Mit wildem, animalischen Blick sieht sie trotzig ihrem Gegner entgegen, was den katzenhaften Eindruck noch verstärkt. Weiße und schwarze Linien zieren ihr Gesicht. Diese sind permanent dort und nicht von ihr aufgemalt. Ihre Nase ist schmal geschnitten und ihre Lippen meist zu einem tierischen Grinsen verzogen. Theas Körper ist nach wie vor weiblich. Jedoch heben sich ihre Muskeln deutlich unter der gebräunten Haut hervor, welche an einigen Stellen mit dunklen Streifen verziert zu sein scheint. Auf der rechten Schulter trägt sie eine Rune, die sie lediglich zur Zierde trägt. Das wohl auffälligste an der Amazone ist jedoch der etwa 110 cm lange Schwanz, der ebenfalls weiß, mit schwarzen Streifen ist und welcher auf der Höhe ihres Steißbeins beginnt. Dieser ist voll beweglich und hilft Thea auch in großen Höhen sicher balancieren zu können, da er ihr Gleichgewicht verbessert. Die Finger der Amazone sind nach wie vor menschlich, zeigen jedoch krallenartige Nägel nun, welche von sich aus recht scharf und spitz sind. Immer umgeben ist sie von einem dezent würzig-minzigen Duft, der an Rosmarin erinnert.

Tigerform:
Als Tiger gleicht Thea vollkommen ihren Artgenossen. Weißes Fell mit schwarzen Streifen. Ihre Augenfarbe behält sie bei und auch die Fähigkeit die Sprachen zu verstehen oder zu sprechen.
Größen: 260cm lang, 73cm hoch

Mondgestalt:
Theas Mondgestalt gleicht einem übergroßen weißen Tiger mit gelben Augen, struppigem, stumpfen Fell und mit großen Pranken, scharfen Krallen und einem Gebiss, dass einem Hai gleich kommt. In dieser Form läuft sie auf vier Pfoten, hat eine Schulterhöhe von 150cm und kommt auf eine gesamtlänge von 5,45m.

Kleidung: Thea würde auch ganz auf Kleidung verzichten. Für sie ist ihr Körper kein Makel. Allerdings ist es in ihrem Dorf nicht üblich nackt zu sein, weshalb sie immer einen weißen Stoffstreifen mit schwarzen Streifen über ihren Brüsten trägt. Dazu zieht sie gern eine schwarze kurze Hose aus Leder an, die das nötigste bedeckt und dennoch viel Bewegungsfreiraum lässt. Ihre Beine sind von den Fesseln bis zur Mitte des Oberschenkels mit weißen Bändern umwickelt, hier und da blitzt Fell hindurch, welches sich Thea bei der Jagd erworben hat und nun als Verzierung mit einarbeitet. Ihre Füße sind frei von jeglichem Schuhwerk, da dieses sie nur behindern würde. Theas Arme sind rechts ab der Ellenbeuge und links ab Mitte des Oberarms bis zu den Fingern mit weißem Fell bedeckt, dieses bekam sie von einer Jägerin ihres Dorfes und umwickelt das Fell mit schwarzen Lederriemen, damit es nicht verrutscht. Die Hände sind dabei jedoch immer noch frei. Ihre Haare werden von zwei Stoffstreifen an Ort und Stelle gehalten. Fast immer bei sich, trägt sie einen weißen Speer für die Jagd bei sich, welcher mit dunklem Leder umwickelt ist und hier und da kleine Andecken von Beutetieren an sich trägt, wie eine blaue und eine weiße Feder mit schwarzer Spitze, oder eine Kerbe vom Kampf mit einem größeren Tier oder Holzfäller.



Persönlichkeit
Charakter: Thea besitzt einen aufbrausenden Charakter, der schnell überhitzt und lässt sich nur schwer wieder beruhigen. Oftmals handelt sie rein impulsiv und instinktgesteuert. Der Virus hat dabei einen Teil dazu beigetragen und ihren Charakter dem Verhalten eines Tigers angeglichen. War sie früher bereits etwas temperamentvoll, so hat der Tiger in ihr dies nun verstärkt und eine wilde Seite an ihr eröffnet, der sie als unzähmbar unter den Amazonen gelten lässt. Nur durch wenige Dinge lässt sie sich beruhigen, unter anderem zählt Nuri dazu, bei welcher sie sich fast immer unter Kontrolle hat. Agiert sie mit Nuri, so scheint die sanftmütige und geduldige Ader in ihr wieder durchzukommen. In Kontakt mit anderen Wesen sucht man diese Seite jedoch vergeblich. Fremdem gegenüber ist sie vorsichtig neugierig gegenüber. Sie kommt zwar näher, hält jedoch Abstand und wird kratzbürstig, wenn man sie versucht zu etwas zu zwingen. Wie es bei Tigern in der Natur liegt, so zeigt auch Thea einen ausgeprägten Futterneid. Selbst bei Nuri wird sie dann etwas ungehaltener und knurrt und faucht auch schon mal, wenn jemand es wagt seine Finger nach ihrem Essen auszustrecken, was im Ganzen gesehen dazu geführt hat, dass Thea oft allein, oder nur mit Nuri durch die Wälder streift. Den anderen Amazonen gegenüber versucht sie sich zwar etwas zurückzuhalten, kann jedoch nicht immer verhindern, dass sich der Tiger durchsetzt. Sieht man sie allein einmal durch den Wald streifen, frei von allen Zwängen, Förmlichkeiten und Vorschriften, so wirkt sie wie ein anderes Wesen. Raubkatzenhaft streift sie elegant durch die Wipfel der Bäume, gleitet über den Waldboden, als gäbe es keine Schwerkraft. Thea empfindet den Virus nicht als Krankheit oder Fluch, auch wenn sie Lerchos die Schuld dafür gibt, so ist sie doch auch irgendwo dankbar für die neuen Möglichkeiten. Natürlich gibt es auch Tage, in denen sie den Virus verflucht und sich wünscht, sie würde ihr altes Leben wiederbekommen, doch sie hat sich damit im großen Ganzen abgefunden.

Vorlieben:
x den Wald
x ihre Freiheit
x Regen auf der Haut
x Wind im Gesicht
x Zeit mit Nuri verbringen
x eine erfolgreiche Jagd
Abneigungen:
x Holzfäller
x Menschen im allgemeinen
x Lerchos, sie gibt ihm die Mitschuld an ihrer Infizierung
x Jagd auf Tiere aus Spaß
x Unrecht gegenüber Unschuldigen
x kalte Temperaturen

Religion: Thea glaubt wie jede Amazone an die Geschwister Vinu und Melva. Als Jägerin richtet sie sich jedoch mehr nach Melva. Lerchos gibt sie die Mitschuld an ihrer Infizierung mit dem Tiervirus.



Fähigkeiten
Beruf: Jägerin
Sprachen:
x Ferus
x Arcum
Lesen/Schreiben:
x Ferus - nur lesen

erlernte Fähigkeiten:
x Jagd (Spuren lesen, Fährten folgen, Beute erlegen)
x Pflanzenkunde (Wirkung/Dauer/Vorkommen)
x Musizieren (hauptsächlich singen)
x überleben im Wald (Feuer entzünden, Nahrungssuche, bau eines Unterschlupfes aus Blättern)
x malen mit naturgewonnenen Farben

Eigenschaften/Gaben:
x würzig-minziger Duft nach Rosmarin
x hat durch den Tiervirus ihr reiches Blattwerk auf dem Kopf verloren
x Begabung im Umgang mit dem Speer bei der Jagd und im Kampf
x verwandelt sich einmal im Monat zu einer verzerrten Form eines Tigers
x kann sich mit etwas Energieaufwand in einen weißen Tiger verwandeln

körperliche/geistige Stärken:
x Jagderfahren (Spuren lesen, Fährten folgen, Beute erlegen)
x Pflanzenkunde (Wirkung/Dauer/Vorkommen)
x kann für ihr Volk typisch sehr gut singen
x kann im Wald auch allein überleben (Nahrungsbeschaffung, Feuer entzünden, Unterschlupf aus Blättern bauen)
x durch den Virus kann sie besser Hören und Sehen
x gutes Gleichgewichtsvermögen auch in großen Höhen
x kann sich in einen Tiger verwandeln

körperliche/geistige Schwächen:
x aufbrausend und impulsiv
x verwandelt sich einmal im Monat unfreiwillig in eine verzerrte, wilde Form eines Tigers
x ungeduldig, braucht daher länger, um etwas zu erlernen
x gilt unter den Amazonen als eine von Lerchos berührte, weshalb manche den Kontakt zu ihr meiden und sie sich dadurch oft einsam fühlt
x braucht nach einer Verwandlung in ihre Mondgestalt, mindestens 2 Tage Erholung, um wieder zu Kräften zu kommen
x wüsste sich nicht gegen Schusswaffen zu wehren
x durch ihr zurückgezogenes Leben im Wald, kennt sie nicht alles Moderne und erscheint daher vielleicht etwas zurückgeblieben oder ungebildet in diesem Bezug



Magie
Art des Magiepols: Thea beherrschte einst die Sprache der Pflanzen und konnte sie beliebig wachsen lassen. Mit dem Tiervirus ging ihre Magie jedoch verloren.




Hintergrund
Stand: Ledig
Familie:
Mutter: Meradenia, 41 Jahre, Künstlerin
Zweitmutter: Ifera 45 Jahre alt, Jägerin
Schwester: Nuri, 21 Jahre, Hohepriesterinanwärterin
Herkunft/Geburtsort: Grüne Hölle/ Die Dorfgemeinschaft Olunka, am östlichen Rand der Grünen Hölle
Wohnort: Dorf Olunka
Besitz: In Theas Besitz, den sie bei sich trägt, befinden sich ein weißer Speer zur Jagd, sowie Proviant und ein gefüllter Wasserbeutel.
Gefährten: Begleitet wird Thea oftmals von einer weißen Zahre, einem weiblichen Aschgrauen, welches untypisch für diese Rasse, reinweißes Fell besitzt. Das Weibchen ist nicht richtig zahm, verschwindet auch hin und wieder für einige Zeit, nur um dann wieder an Theas Seite aufzutauchen. Thea sieht sie als ihr Seelentier an und lässt das Tier frei gewähren. Einen Namen hat das Tier nicht, da Thea sie nicht als ihren Besitz ansieht.

Geschichte:
Thea oder auch "die Unzähmbare", wie man sie später einmal nennen würde, kam vor 21 Jahren in Olunka am Rande der grünen Hölle auf die Welt. Gemeinsam mit ihrer heißgeliebten Schwester Nuri waren sie die ersten und einzigen Zwillinge von Ifera und Meradenia. Bereits zu Beginn waren die vier eine glückliche und sorglose Familie. Thea war ein kleiner Wildfang. Mit wehendem Blätterdach sprang sie durch die Baumkronen, weit über dem Waldboden. Kratzer oder gar Schürfwunden waren keine Seltenheit bei dem jungen Mädchen. Immer im Blick dabei hatte sie jedoch ihre Schwester Nuri, die stetig an ihrer Seite lief oder ihr auf dem Waldboden folgte. Versuchte Nuri ihr etwas nachzuahmen, so probierte Thea des öfteren, ihr heimlich dabei zu helfen, ohne dass die Schwester es merkte. Nicht immer gelang dies, weshalb Thea oft mit ansah, dass Nuri auch einmal fiel, sicher ab nie sonderlich schwer verletzte.
Begeistern konnte sich Thea vor allem für die Geschichten ihrer Mutter Ifera. Wenn sie von ihrer Jagd erzählte, wie sie ein Tier erlegt hatte, oder dessen Spuren verfolgen musste, glühten Theas Augen vor Bewunderung. Natürlich liebte sie auch ihre Mutter Meradenia. Von ihr lernte sie auch das Malen mit verschiedenen Farben, gewonnen aus der Natur, doch die Geduld der jungen Amazone stellte sich nicht selten dabei auf eine harte Probe, weshalb sie kleine Wilde sich auch schließlich für den Beruf der Jägerin entschied. Im Alter von 13 Jahren zeigte sich jedoch, dass ihre Schwester nicht zu einer Jägerin ausgebildet werden sollte. Ihr eigener Geruch verschreckte die Tiere von weitem, was eine Jagd der beiden Schwestern oftmals zu einer bitteren Enttäuschung werden ließ. Doch Thea machte ihr keine Vorwürfe. Nuri konnte nichts für ihren Geruch und sicherlich hatten die Götter einen guten Grund dafür gehabt, dass sie genau diesen besonderen Geruch bekam. Während in den folgenden Jahren Nuris Magie zutage trat, regte sich in Thea die Magie der Pflanzen. Bei ihren Ausflügen in die Natur war es recht hilfreich, dass, wenn sie fiel, eine Pflanze ihre Liane oder einen Ast ausstreckte und Thea so wieder halt gab oder die Amazone auffing. Das Leben der jungen Amazone war reich an Abenteuer, Sorglosigkeit und Freude.
Ihre Ausbildung zur Jägerin sorgte dafür, dass Thea erlernte, Spuren zu lesen, Fallen zu stellen, im Urwald zu überleben und ein Tier zu erlegen. Sie lernte die Tiere zu unterscheiden, lernte, wie man seine eigenen Spuren verwischte, gegen den Wind arbeitete oder auch in der Gruppe jagte.
Während ihrer Ausbildung, kam auch Nuri immer öfter vorbei, beobachtete sie und versuchte ihre Übungen nachzuahmen. Auch wenn sich Thea wunderte, warum ihre Schwester nicht ihrer Ausbildung als nächste Hohepriesterin folgte, so freute sie sich doch über die Besuche dieser und wiederholte manche Übungen auch extra noch einmal, wenn sie bemerkte, dass Nuri Probleme bei der Umsetzung hatte.
Eines Tages jedoch wendete sich ihr Schicksal und Lerchos folgte ihr an jenem Tag, als sie gerade 16 Jahre alt war. Während einer Übung, in der es um das Spuren lesen ging, kam Nuri völlig außer Atem bei ihr an, erzählte, sie hätte einen weißen Tiger gefangen. Theas Augen begann zu leuchten und gedankenlos stürmte sie der Schwester hinterher, zur erstellten Falle. Als sie das Tier jedoch erblickte, erkannte sie die Wildheit in dessen Augen. Die Wut und der unbändige Wille nach Freiheit. Mit gewaltigen Hieben brachte das Tier die erbaute Falle zum Einsturz und wollte bereits auf Nuri zustürmen, als Thea sie zur Seite stieß. Sie würde niemals zulassen, dass Nuri etwas geschah, nicht, solange sie noch Luft atmete, solange Blut durch ihre Adern floss. Die Pranke des Tiers erwischte sie, riss tiefe Wunden über ihren Brustkorb und die Hüfte. Ohnmächtig kam sie auf dem Boden auf, merkte nicht, dass Ifera gekommen war und die Mädchen rettete.
Thea erwachte erst nach einiger Zeit wieder und nichts war mehr, so wie es einst gewesen war. Ihr Haar hatte die Blätter verloren, war weiß wie Schnee geworden. Als sie Amazone sich erhob, trug sie einen langen Schwanz, der ihr Anfangs noch das Gleichgewicht nahm und dafür sorgte, dass sie sich davor schämte, von anderen gesehen zu werden. Es brauchte einige Zeit, bis sie zu akzeptieren lernte, ihre neue Gestalt anzunehmen. So brachte es auch Vorteile mit sich. Plötzlich hörte und sah sie besser als zuvor. Kam auf jeden Baum hinauf und fiel so gut wie gar nicht mehr hinunter. Immer wieder versicherte sie Nuri, dass sie ihr keinerlei Schuld an dem Vorfall gab, sie wusste, wie tief sich das schlechte Gewissen bei ihrer Schwester eingegraben hatte, weshalb die Unzähmbare voller Lebenslaune und Feuereifer ihrem Leben nachging, um Nuri zu beweisen, dass es nichts Schlechtes an diesem Zustand gab. Zumindest solange, bis der Mond aufging. Der Mond war es, vor dem sich Thea am meisten fürchtete. Ein Moment, in dem sie nicht mehr Herrin über sich war und der ihr die Sinne raubte, sich zu kontrollieren. Sie fürchtete sich dafür, ihrer Schwester oder ihren Müttern etwas anzutun.
Eine Höhle tief im Wald wurde ihr Heim für jede Verwandlung. Abgeriegelt durchlebte sie die Hölle, wusste jedoch, dass sie dort am wenigsten Schaden anrichten konnte. Sie würde sich es nie verzeihen, wenn sie ihrem Dorf etwas antun sollte. Trotz alledem war sie noch immer ein fester Teil ihres Volkes, erlegte Beute für ihr Dorf und sorgte so für reichlich Essen und Felle. Ihre Ausbildung als Jägerin hat sie mittlerweile abgeschlossen, ist nun 21 und steht völlig neuen und doch alten Problemen gegenüber.
Nahe dem Dorf Olunka hatte es schon ewig einen Ort gegeben, an dem sich die Menschen am Holz des Waldes bedienten. Sie fällten rigoros die teilweise schon sehr alten Bäume und bauten daraus ihre Häuser. So war ein Dorf entstanden, welches sich Kaflutter nannte und immer weiter wachsen wollte. Sie schienen nie zufrieden zu sein und so fühlten sich die Kriegerinnen des Waldes dazu berufen einzuschreiten. Auch Thea und Nuri mischten sich so manches Mal in dieses Getümmel und versuchten die Menschen zu vertreiben, jedoch kamen diese einfach mit bewaffneten Söldnern wieder, damit diese die Arbeiten der Holzfäller überwachen konnten. So gab es ein ständiges hin und her und der Konflikt beider Dörfer wollte und wollte sich einfach nicht schlichten lassen. So prägte sich das Leben der Unzähmbaren von allerlei Herausforderungen. Nicht ahnend, dass es bald noch sehr viel aufregender für die beiden Schwestern werden würde...



passende Musik:


Zuletzt von Thea am Di Okt 09, 2018 6:19 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Rasse: Tiermensch (Amazone)

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