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Glimm

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Glimm

Beitrag von Glimm am Do Nov 29, 2018 2:17 pm



Infos zum Schreiberling

Hauptcharakter: Sélari
Nebencharakter(e): Kinim, Chakko, Rasaya, Black Laknis, Yuki, Kit, Glimm



Charakter - Grundlagen

Name: Glimm (abgeleitet von Glimmerschiefer); früher: Kantor Gerber
Rasse: Mensch
Alter: 42 Jahre
Geschlecht: männlich
Zugehörigkeit: Zwielicht



Erscheinung
Größe: 1,81 Meter
Aussehen: Glimm sticht aus einer Menge von Menschen nicht unbedingt heraus. Seine Gesichtszüge sind eher durchschnittlich, seine mittelkurzen, honigblonden Haare weisen schon ein paar mittelgraue Strähnen auf, und der kurze Bart - *nur wenig mehr als Stoppeln* - , der mit etwas Abstand vor allem um den Mund und an der unteren Kante des Kiefers in Richtung Ohren reicht, ist bereits vollständig grau. Die Farbe seiner grünen Augen leuchtet nicht, und ist somit auch unauffällig. Genauso durchschnittlich ist sein meistens neutral gehaltener Gesichtsausdruck. Was aber keineswegs heißt, dass er keine Mimik hätte. Je nach Kontext ist diese durchaus recht lebendig und wechselnd.
Das einzige Merkmal, was den meisten seiner Begegnungen wohl im Gedächtnis bleiben wird, ist die Narbe, die von seiner Stirn über das linke Auge bis zu den Kanten seines Bartes reicht. Und das große Pferd, auf dem er zumeist reitet. Allerdings besitzt er beides auch erst seit etwa 6 Jahren, weshalb ihn die meisten seiner Kunden noch ohne diese kennen. Sofern sie sich den überhaupt genauer an ihn erinnern.
Kleidung: Seine Kleidung, und Ausrüstung, ist das, was mehr ins Auge sticht. Okay, vielleicht nicht gerade das ursprünglich beige, schon seit einer Weile vergraute Baumwollhemd, dessen Ärmel bis etwas zu den Ellenbogen reichen. Etwas mehr vermutlich die hellbraune Lederhose, gefertigt aus einem weichen, aber trotzdem noch recht robusten Leder, und die, um eine ausreichende Beweglichkeit zu garantieren, nicht eng geschnitten ist. Dazu kommt auf Hüfthöhe ein Gürtel mit einer Gürteltasche (siehe Besitz). Noch etwas ungewöhnlicher mögen die Schuhe wirken, die aus einem dicken und fast vollständig starren Leder gefertigt sind, mit einer verstärkten Sohle, und die er über einfachen, dunklen Baumwollsocken trägt. Die auch schon ein paar fadenscheinige Stellen haben. Ebenfalls verstärkt mit Metall ist das vordere Drittel der Oberseite. Man sieht ihnen allerdings auch ihr Alter schon an den abgewetzten Stellen und mehrmals verknoteten Schnürriemen an. Soweit so gut. Für seinen Beruf einfachen Beruf doch sehr ungewöhnlich sind die Lederschutz’schienen’ (aus recht steifem, festen Leder), die er je auf der Außenseite der Ober-, Unterschenkel, Ober- und Unterarme trägt. Letztere reichen bis auf die Handrücken. Dazu kommt noch ein Lederschutz auf dem oberen bis mittleren Rücken, und ein ansatzweise dreieckiger vor der Brust. Alle sind mit Riemen und einfachen Schnallen befestigt, und lassen sich ohne Hilfe an- und ablegen. Das letzte Kleidungsstück, dass Glimm sonst noch besitzt, ist ein dichter Wollmantel. Diesen trägt er allerdings nicht immer, um nicht zu sagen selten. Im Prinzip nur, wenn es wegen Wetter oder Klima nötig ist. Trotzdem ist dieser nach all den Jahren durchaus abgetragen und unten auch schon etwas ausgefranst.



Persönlichkeit
Charakter: Als wirklich spannend kann man, neben dem Aussehen, auch die Persönlichkeit von Glimm nicht beschreiben. In das Gute in Menschen hatte er eigentlich noch nie Vertrauen – mit ein Grund, warum er keine strenge oder anderweitige moralische Vorstellung hat. Vor allem im Geschäft interessiert ihn mehr das Geld, als was seine Kunden mit dem Ergebnis seiner Arbeit dann anfangen und wofür sie es benutzen. Sein Verhalten ist dabei nicht direkt von Misstrauen bestimmt, als mehr davon, im Zweifel lieber auf Nummer sicher zu gehen. Abgesehen davon ist er aber trotzdem recht neugierig und an Geschichten und Neuigkeiten interessiert, die er bisweilen, und meist nur auf Nachfrage, auch weiter erzählt. Dabei ist der Schleifer weder sonderlich geschwätzig, noch sonderlich verschlossen.
Seine Freude liegt im Reisen, vor allem mit seinen beiden Begleitern, zu denen er eine tiefe Freundschaft und Verbundenheit verspürt. Deshalb bleibt er selten lange an einem Platz. In Gesellschaft begibt er sich durchaus auch gerne, braucht jedoch ab und zu seine Ruhe. Vor allem vermeidet er, wenn denn möglich, jede Art von Alkohol, da er sehr schnell betrunken wird, und dann nach weniger als einer Minute schnarchend schläft.
Vorlieben: Pferde und Hunde; Steine aller Art; frische Beeren und Früchte; alle Arten von Wetter
Abneigungen: Sumpf; zu neugierige oder zu aufdringliche Personen; Kartoffelsuppe; Alkohol in jeder Form
Religion: Nicht wirklich religiös. Wenn er explizit gefragt wird nennt er aber meistens den Sonnenglauben.



Fähigkeiten
Beruf: Reisender Messer- / Klingenschleifer (Kundschaft: jeder der ihm im Gegenzug Geld gibt, keine ‘moralischen’ Ansprüche); Hunde- und Pferdetrainer (nicht als Geldverdienst)

Preise (Standard, können je nach Situation auch abweichen):
Wasserschleifen:
- Pfeilspitzen: 50 Drachmen pro Stück; wenn 10 oder mehr: 25 Drachmen pro Stück
- Kleine Klingen (Dolche, Messer, Scheren): 1 Drake
- Mittelgroße Klingen (Kurzschwerter): 2 Draken
- Große / Lange Klingen (Schwerter, Langschwerter): 3 Draken
- Sonderaufträge: 4 bis 5 Draken
- Alles andere als die Beispiele wird nach Größe einsortiert, außergewöhnlich großes oder kompliziertes gilt als Sonderauftrag
Ölschleifen:
- (idR) dreifacher Preis vom jeweiligen Wasserschleifen (auch abhängig vom Preis des Petroleums)

Sprachen: Rigusta, Arcum (ihm fehlen immer mal Wörter), Zahlen und Währungen auch in Nebelzung und Trangalisch
Lesen/Schreiben: Zahlen und Währungen in allen vier Sprachen
erlernte Fähigkeiten: Schleifen mit Wasser und Öl von Werkzeugen, Messern, Schwertern und vielen anderen Klingen; passables Kochen auf Reisen, inklusive Feuer anzünden und Holz sammeln; Pferde- und Hundeausbildung, auch im Kampf; Karten lesen und einfache Karten selbst zeichnen *(keine Wörter, nur Zeichen oder Zeichnungen zur Erkennung von Städten und ähnlichem); selbst beigebrachtes Umgehen mit einer Axt (nur bedingt gut)*
Eigenschaften/Gaben: keine

körperliche/geistige Stärken: gutes Fingergefühl und Erfahrung in seinem Handwerk; absolutes Vertrauen in seine Gefährten; wirkt auf die meisten Personen bei der ersten Begegnung vertrauenswürdig; gutes Gleichgewicht beim Reiten; gute Grundkraft (vor allem durch das herumtragen / ab- und aufladen der großen Schleifsteine)
körperliche/geistige Schwächen: Kurzsichtig (Sehstärke inzwischen etwa -3,25 links und -4,5 rechts); *Walnuss-Allergie;* recht ungelenkig; bleibt nur schwer in Erinnerung (kaum dauerhafte / Standardkundschaft); wird sehr leicht betrunken (selbst von einem schwachen Bier oder Wein)



Hintergrund
Stand: ledig
Familie: Familie seit Generationen von Beruf Gerber
- Anton Gerber (Vater, 71 Jahre, krank)
- Silvia Gerber (Mutter, 68 Jahre, pflegt ihren Mann)
- Mark Gerber (ältester Bruder, 47 Jahre, momentaner Leiter des Familiengeschäfts, verheiratet, zwei Kinder (Lina Schneider und Lino), ein Enkel (Kind von Lina: Melle))
- Karl Gerber (zweitältester Bruder, 45 Jahre, Zimmermann, verheiratet, drei Kinder (Samanta, Samuel, Michelle))
Herkunft/Geburtsort: Königsburg
Wohnort: auf der Straße, wo auch immer er gerade ist
Besitz: zweirädriger Wagen (nicht übermäßig groß, reicht für seine Besitztümer, hat keinen Sitzplatz); Pferdegeschirr und *gepolsterte Satteldecke*, passend für Quarz; Zeltplane mit Leinen und Pflöcken (deckt auf der Reise idR den Wagen ab, keine Stangen); Hammer aus hartem Holz (für die Pflöcke); auf beiden Seiten ein Schild befestigt (Aufschrift: „Schleifen von Werkzeugen, Messern und anderen Klingen“, wurde schon häufig ausgebessert);
Kochtopf mit Dreibein; Kelle aus Metall; zwei Schüsseln aus Holz; ein langer und ein kurzer Holzlöffel; Feuerstein und Zunder; Kochmesser; Schnitzmesser; kleines Beil; Wasserschlauch für Trinkwasser; *mittelgroße Axt mit vergleichsweise langer Klinge (normalerweise auf dem Wagen, aber gut erreichbar);*
Warme Decke (an den Rändern ausgefranst, ein handtellergroßes Loch); Kleidung (siehe Kleidung) und Ersatz (für Hemd, Hose, etc); Gürteltasche mit mehreren Innenfächern für Geld (etwa 50 Draken gespart); ein paar zusätzliche Lederriemen;
Schleifsteine in verschiedenen Größen, alle je aus Glimmerschiefer (genutzt als Wasserstein) und einem zum Ölschleifen geeigneten Stein (ähnlich wie Belgischer Brocken): kleine, zB für Messer (je drei); mittelgroße, etwa Backsteingröße (je einen); große runde, zum drehen mit Gestell (je einen);
Wasserschlauch mit Wasser für das Schleifen; Wasserschlauch mit Petroleum für das Schleifen
Gefährten:
- Quarz: Kaltblut, ca 2 m Stockmaß, 8 Jahre alt, männlich, selbst ausgebildet, auch im Kampf *(mit Huftritten und -schlägen, Beißen, Rammen, Kopfstößen und Schweifschlagen; je nach Situation und Anweisungen von Glimm);* Fell usw: Dunkelgrau, an den Beinen geht es zu weiß über, Fesseln und Behang sind aber schwarz, um Nüstern und Maul herum hautfarben, Kopfzeichnung: Laterne
- Basalt: Schäferhund, 5 Jahre alt, weiblich, selbst ausgebildet, auch im Kampf, etwas verspielt
Beide sind ihm absolut treu

Geschichte: Geboren wurde Kantor als dritter Sohn einer Gerber-Familie. Daher auch der Nachname. Das Geschäft ist seit Generationen weitergegeben worden, und hat so auch schon einen durchaus guten Ruf in Königsburg, wo die Familie ansässig ist. Schon früh war klar, dass sein ältester Bruder, Mark, das Handwerk lernen und den Betrieb weiterführen würde. Sein zweitältester Bruder Karl dagegen war mehr an Holz interessiert, und trieb sich lieber bei dem Nachbarn, ein kinderloser Zimmermann, herum, als zu Hause zu helfen. Als er dann alt genug war, nahm ihn der Mann auch als Lehrling an, und gab ihm später auch die Werkstatt weiter. Kantor, weder von dem einen, noch dem anderen wirklich begeistert, träumte eher vom Reisen, und von anderen Landschaften. Auch zog es ihn in Gegenden, die nicht so sehr besiedelt waren. Ein Traum, den er als Junge noch nicht verwirklichen konnte.

In einer großen Stadt, zwischen vielen verschiedenen Menschen aufgewachsen, glaubte der jüngste Sohn der Familie nie wirklich an ein Gutes in jedem Menschen, und behielt diese Haltung auch später bei.

Mit Karl dauernd außer Haus, musste Kantor häufig im Familiengeschäft mithelfen. Vor allem Botengänge waren seine Aufgabe, zum Beispiel um die Werkzeuge fürs Schleifen und Schärfen zum Schmied zu bringen. Da er dabei immer mit großem Interesse zu sah, und der Schmied ein freundlicher Mann war, lehrte dieser ihm ein paar Grundtechniken, und ließ ihn es auch irgendwann selbst ausprobieren. Die Schmiedekunst selbst interessierte den Jungen nicht, aber die Arbeiten mit den Schleifsteinen faszinierten ihn, sodass er sich, wann immer es ihm möglich war, eine Ausrede einfallen ließ, um den Schmied zu besuchen und dort dann auch für eine kurze Weile aushelfen durfte.

Wegen seinem Interesse am Reisen und der weiten Welt trieb sich er sich auch fast ebenso häufig in den Ställen eines nahen Gasthauses, oder bei reisenden Schaustellergruppen herum, und fragte nach Geschichten und Erzählungen. Bei ersterem lernte er auch den Umgang mit Tieren, damit er wenigstens nicht so sehr im Weg herum stand. Vertreiben ließ Kantor sich nämlich nicht. Selbst wenn ihn einer der Stallburschen hinaus jagte, war er spätestens am nächsten Tag schon wieder da. Bei den Künstlern dagegen half er aus, führte sie zu Geschäften, erledigte Botengänge oder andere kleine Arbeiten. Im Gegenzug durfte er ihren Erzählungen lauschen, und lernte von manchen sogar die Grundlagen der Tierdressur.

Bis er zwanzig wurde, hatte er sich irgendwie durchgeschlagen und fast alles, was der Schmied zum Schleifen und Schärfen wusste, gelernt, und wollte nun endlich seinem Wunsch folgen, zu reisen. Ihm war klar, dass Reisen auch Geld kosten würde, und so kaufte er sich von seinem zusammengesparten Geld ein paar kleine Schleifsteine aus Glimmerschiefer, und bot Reisende, denen er begegnete, seine Dienste an. Auch in Dörfern oder Städten bemühte er sich um Kundschaft, dort aber zunächst mit mäßigem Erfolg. Trotzdem war es irgendwann genug, dass Kantor sich ein Pony von unklarer Rasse, dass von seinem Besitzer nicht mehr gewollt wurde, kaufen konnte. Zwar war es schon eingeritten, aber er bildete es trotzdem weiter aus. Auch, um ihn zu verteidigen. *Er besaß selbst schon eine mittelgroße Axt, mit der er aber nur bedingt gut umgehen kann.* Später nahm er dann noch einen Hund auf. Ein Welpe, der aus einem ungewollten Wurf in einem kleinen Dorf stammte, und den er selbst erzog, und auch trainierte. Da er in diesem Bereich aber noch wenig Erfahrung hatte, war es bisweilen schwierig, und er überlegte manchmal, aufzugeben. Doch mittlerweile hatte er seine Gefährten doch recht lieb gewonnen, und wollte sie nicht mehr weggeben, sodass er sich durchbiss, und einfach weiter machte. Und nach einiger Zeit auch mit Erfolg belohnt wurde.

Nach weiterem mühsamen Sparen konnte sich Kantor schließlich auch einen nicht sehr großen, zweirädrigen Wagen leisten, den das Pony ziehen, und auf dem er auch etwas Kochgeschirr und seine Zeltplane unterbringen konnte. Auch investierte er etwas direkter in sein Geschäft, und kaufte sich einige paar neue Schleifsteine, teilweise auch aus Ölsteinen und größer, zusammen mit etwas Petroleum, und konnte so auch Ölschleifen anbieten.

Pferde leben nicht für immer, und in der Regel auch kürzer als die meisten Menschen. Als Kantor, inzwischen häufiger Glimm genannt, 36 Jahre alt war, starb sein Pony. Abgesehen von der Traurigkeit, die nur sein Hund etwas lindern konnte, hinterließ es ihn auch mit einem Wagen, den er zwar ziehen konnte, aber nur unter größerer Mühe, wegen der durchaus schweren Schleifsteine. So kaufte er recht bald ein neues Pferd, dieses mal einen 2-jährigen Kaltblut-Hengst, den er Quarz nannte. Die ersten drei Monate danach blieb der Schleifer in dem Dorf, und begann mit seiner grundlegenden Ausbildung. Hier erhielt er auch die Narbe im Gesicht, als er einmal etwas zu unaufmerksam war, und bei einer Übung der Huf des jungen Hengstes sein Gesicht streifte. Länger hielt er es aber an einer Stelle nicht aus, und zog weiter. Das Training, in dem er inzwischen doch recht viel Erfahrung hatte, setzte er unterwegs fort.

Nur etwa ein Jahr später starb auch der inzwischen recht alte Hund. Er erlag seinen Verletzungen nach einem Angriff durch Wegelagerer. Von denen aber auch nicht alle überlebten, da sie unter die Hufe von Quarz gerieten. Auch hier suchte sich Glimm bald einen neuen Gefährten, um der Trauer Herr zu werden. Eine Schäferhündin, noch ein Welpe, mit Namen Basalt. Auch die Lederschützer kaufte er sich danach.

Auf seinen Reisen besuchte und besucht er Orte in ganz Riguskant, und teilweise auch in den Randgebieten der Nachbarreiche, wo er sich mit Arcum und seinen dürftigen Sprachkenntnissen durchschlägt. Sein Elternhaus und seine Geschwister besucht er, wenn er mal in Königsburg ist, und kennt somit seine Nichten und Neffen. Aber auch hier bleibt er immer nur kurz.



passende Musik: noch keine


Zuletzt von Glimm am Sa Dez 08, 2018 11:54 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Re: Glimm

Beitrag von Das Große Unlicht am Di Dez 04, 2018 11:12 pm

Hey x)

Einen interessanten Charakter hast du dir gebastelt. Musste bei der Beschreibung seiner Persönlichkeit zum Ende hin schmunzeln xD
Ich hab nur eine Kleinigkeit zu beanstanden. Und zwar hast du ab und zu Namen in der Geschichte verwendet, die ziemlich stark auf unsere Welt verweisen (der belgische Brocken, der Shire Horse Hengst). Wäre super, wenn du diese Begriffe abändern könntest, bzw sie mit einen Vermerk in Klammern setzen.


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Re: Glimm

Beitrag von Glimm am Mi Dez 05, 2018 7:09 am

Hi.
Danke fürs Durchschauen. Mal schauen, was ich mit ihm dann so anstelle. Hoffend, dass er Kundschaft bekommt... ^^' ; )
Ich habe hoffentlich alle Stellen gefunden und geändert, und wie gewohnt mit * markiert.
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Re: Glimm

Beitrag von Das Große Unlicht am Mi Dez 05, 2018 7:56 am

Danke dir! Damit gebe ich dir dann auch mein Okay! x3
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Re: Glimm

Beitrag von Das Große Licht am Fr Dez 07, 2018 2:33 pm

Hallo Glimm!

Dann mache ich mal weiter. Smile

Aussehen:
Wie lang ist sein Bart genau?

Gefährten:
Quarz → wie meinst du das, dass er das Pferd für den Kampf ausgebildet hat? Ich kann mir kein kämpfendes Pferd vorstellen.

Besitz:
Was meinst du mit Pad?

Geschichte:
Wenn Glimm auf Reisen ist und sogar seinen Tieren das Kämpfen beibringt. Warum kämpft er selbst dann nicht auch? Er könnte sich einen Dolch kaufen, um sich wenigstens ein bisschen wehren zu können.

liebe Grüße
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Re: Glimm

Beitrag von Glimm Gestern um 12:02 am

Hi Licht.
Wenn ich nichts vergessen habe, habe ich alle Stellen geändert, angepasst, umschrieben.
(Und ein Pad ist im Prinzip eine Satteldecke (beim Westernreiten), aber idR dicker/gepolsterter als man zB für Englischreiten verwendet.)

Lg,
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Re: Glimm

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